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Verlängerung Linie 1

Startbeitrag von breeemer am 22.11.2016 13:13

Senator Dr. Lohse hat gestern Abend auf der Beiratssitzung in Huchting erklärt, dass die Planungen für die Verlängerung der Straßenbahn - zunächst - für die Linie 1 in Huchting weiter fortgesetzt werden.

Es wird zwar zu Verzögerungen kommen, u.a. weil vom Bund als großer Kostentäger wegen Fristablauf eine neue Standartisierte Bewertung gefordert wird (Ergebnis Anfang 2017).

Wenn die in Bremen laufenden Klagen (Terminierung ist noch nicht erfolgt) abgeschlossen sind, kann vielleicht schon Ende 2017 mit den bauvorbereitenden Maßnahmen begonnen werden.

Viele Grüße
Dieter

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Re: Verlängerung Linie 8

Ich verstehe das Theater um den niedersächsischen Teil der 8 nicht. Die komplette Strecke wird ausschließlich auf der BTE zurückgelegt, die nach dem Gesetz eine Eisenbahnstrecke ist. Demnach ist die Zulassung nach EBO doch richtig!

von Bremer89 - am 26.11.2016 14:14

Re: Verlängerung Linie 8

Deswegen prüfen die Niedersachsen auch, ob sie eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einlegen. Wie unter den Presselinks veröffentlicht, gibt es in der Bundesrepublik diverse Verfahren nach beiden Rechten. Da macht es doch wenig Sinn, wenn das OVG Lüneburg eine Grundsatzentscheidung durch das BVG verweigert.
MfG
Dieter

von breeemer - am 27.11.2016 21:23
Hallo,zur Zeit ist es ja zum Thema Verlängerung Linie 1 ziemlich ruhig geworden.
Wird es wenn die Überführung über die B75 Heinrich-plett-alle fertig sein sollte wieder auf genommen ??:rolleyes:

von R.Tönjes - am 11.04.2017 10:40
Zitat
R.Tönjes
Hallo,zur Zeit ist es ja zum Thema Verlängerung Linie 1 ziemlich ruhig geworden.
Wird es wenn die Überführung über die B75 Heinrich-plett-alle fertig sein sollte wieder auf genommen ??:rolleyes:


Der Stillstand hat ja nichts mit der Brücke über die B75 zu tun, sondern mit der Neuaufrollung des Planungsfeststellungsverfahrens durch einen Gerichtsbeschluß im letzten Jahr (wurde hier ja auch diskutiert).

von Arne Schmidt - am 11.04.2017 11:59
Der Teil mit der Brücke stimmt, aber beim Rest bringst du, glaube ich, etwas durcheinander. Der Gerichtsentscheid des OLG Lüneburg betraf doch den Abschnitt der Linie 8 ins Niedersächsische, weil man dort angeblich auf der falschen Gesetzesgrundlage geplant hatte - das hat mit der Linie 1 nichts zu tun. Unmittelbar nach diesem Urteil hatte Bremen doch sogar vollmundig angekündigt, den Bau des bremischen Abschnitts auch unabhängig von der Linie 8 fortzusetzen, was ursprünglich gar nicht gehen sollte, weil nur beide Strecken den NKF > 1 erreichen, also nur zusammen förderfähig sind.

Wenn ich das in den Medien richtig verfolgt habe, gab es bei der Anhörung der Einwände gegen die Trassenführung im Verlauf des Planfeststellungsverfahrens des bremischen Teils wieder erhebliche und unversöhnliche Auseinandersetzungen, vor allem um den BTE-Abschnitt. Einwender sollen teilweise gleich mit Rechtsbeistand aufmarschiert sein und mehrere Anwohner, deren Beschwerden nicht entsprochen wurde, sollen daraufhin mit Klagen gedroht haben. Um sich dieses kostspielige und zeitraubende Verfahren zu ersparen, hat Senator Lohse zugesagt, den entsprechenden Abschnitt nochmals (nun bereits das dritte Mal!) zu überplanen und eine Lösung zu entwickeln, bei der noch weniger Eingriffe in Baumbestand und Grundstücke der Anlieger erforderlich sind. Insofern ruht das Verfahren wieder, bis die Planungsbehörden diese Variante vorlegen - daher die Ruhe (vor dem nächsten Sturm).

Meiner Einschätzung nach wird dieses Vorgehen nur wieder nicht zum Ziel führen, weil die NIMBY-Querulanten eindeutig auf Zeit spielen in der Hoffnung, dass durch ständige Kostensteigerungen und Inflation der NKF unter 1 fällt und damit das ganze Projekt stirbt. Ehe sich der Herr Senator weiter am Nasenring durch die Manege führen lässt, sollte man vielleicht besser im Sinne der Planungssicherheit den Rechtsweg beschreiten statt das Verfahren in den nächsten Jahren noch 17 Mal zu überplanen, weil irgendein Gipskopf seine drei Quadratmeter Grundstück nicht hergeben oder die geliebte Buche, die Großonkel Erwin Anno Tobak am Gartenzaun gepflanzt hat, nicht fällen lassen will.

Es geht hier doch in Wirklichkeit nur noch am Rande um die (tatsächlich nur bedingt überzeugende) Straßenbahnverlängerung, sondern vielmehr um einen Machtkampf des Stadtteils gegen die Obrigkeit (warum muss ich da gerade an ein kleines gallisches Dorf denken ... ?). Insofern sollte man vielleicht auch erwägen, die Verlängerung in Huchting zurückzustellen und stattdessen ein anderes Projekt wie z.B. die Spange Malerstraße oder die Verlängerung über die Osterholzer Heerstraße zum Weserpark vorzuziehen, um die Fördermittel nicht verfallen zu lassen. Nur können da die Politiker wahrscheinlich aus Furcht vor Gesichtsverlust nicht über ihren Schatten springen, nachdem Senator Lohse schon zwei Mal eingeknickt ist. Vor allem sollte man sich aber im Klaren sein, dass die Fördermittel ohnehin überzeichnet sind/sein werden und andere Städte nur darauf warten, noch ein Stück vom Kuchen abzubekommen.

von Hinnak Hemmschuh - am 13.04.2017 21:06
Ok, dann weißt du mehr als ich. Dass das Gerichtsurteil die Linie 8 betrifft war mir klar und ich gehe davon aus, dass es hier bekannt ist. Ich bin bisher jedoch davon ausgegangen, dass beide Projekte nur zusammen realisiert werden können.

von Arne Schmidt - am 14.04.2017 13:48
Zitat
Hinnak Hemmschuh
... Es geht hier doch in Wirklichkeit nur noch am Rande um die (tatsächlich nur bedingt überzeugende) Straßenbahnverlängerung, sondern vielmehr um einen Machtkampf des Stadtteils gegen die Obrigkeit......


Nicht eines ganzen Stadtteils, sondern wegen einiger(!) egoistischen Querulanten der Fraktion "Wir sind gegen alles". Das wird nämlich auch ständig falsch verstanden. Ständig heißt es dass Huchting dagegen sei, dabei handelt es sich wie gesagt nur um ein paar Querulanten, die weder gute Argumente, noch Ahnung von der Materie haben. Aber sie sind halt diejenigen die am lautesten schreien.... Einfach nur noch lächerlich.
Und das zieht sich ganz nebenbei gesagt zurzeit durch ganz Deutschland:
Böser ÖPNV und hochgeliebte Drecksschleuder.
Prost Mahlzeit wenn es so weitergeht.

von Bremer89 - am 14.04.2017 14:23
Natürlich ist nicht ganz Huchting gegen die Verlängerung der Linie 1, aber ich war bei allen Bürgerinformationsveranstaltungen dabei und da war die Haltung der Mehrheit der Bürger sehr deutlich dagegen (so ähnlich muss die Stimmung früher bei Hexenverbrennungen gewesen sein) - und es waren immerhin einige hundert Menschen anwesend! Leider haben auch viele schlecht- oder uninformierte und nicht direkt Betroffene sich diese Meinung zu eigen gemacht. Insofern ist es sicher auch nicht richtig zu glauben, dass nur dieser komische Verein oder 30-40 Huchtinger die Contra-Stimmung am Kochen halten, dazu sind allein schon zu viele Grundeigentümer an der BTE-Trasse unmittelbar betroffen. Schockiert war ich bei der letzten großen Veranstaltung (damals noch mit Herrn Eisenberg), dass sogar Mitglieder des Ortsbeirates offen zum Kampf gegen die Planung aufgerufen und ihre Hilfe dazu angeboten haben, in etwa: "Kommen Sie zu uns, wir bringen Ihre Einwände zu Papier und sorgen dafür, dass das Projekt zu Fall gebracht wird" (da müsste es auch noch Beiträge über die diversen Veranstaltungen hier im Forum geben).

Da ich nicht in Huchting wohne, kann ich die Haltung der schweigenden Mehrheit nicht einschätzen. Wie meistens in solchen Fällen wird es darunter sowohl Befürworter wie auch Gleichgültige und Skeptiker geben. Und die Skepsis ist bei allem Wohlwollen gegenüber der Streckenverlängerung meiner Meinung nach z.T. auch angebracht, weil die Planung in einigen Abschnitten oder Detailpunkten wirklich Schwächen hat, z.B. im eingleisigen Abschnitt auf der BTE oder bei der geplanten Wendeschleife außen (!) um den neu zu schaffenden Kreisverkehr an der dicht umbauten Kreuzung Heinricht-Plett-Allee/Huchtinger Heerstraße, wodurch u.a. auch P+R-Flächen fehlen werden. Warum ist denn der NKF so verhältnismäßig niedrig? Weil u.a. relativ wenig Mehrverkehr gegenüber dem Ist-Zustand generiert wird und weil zu wenig Busverkehr aufgegeben werden kann. Der eigentliche Bonus ist, dass viele Fahrgäste Richtung City nicht mehr am Roland-Center umsteigen müssen. Im Binnenverkehr des Stadtteils (v.a. in Mittelshuchting sowie Kirchhuchting östlich der KHL) werden ÖPNV-Nutzer gegenüber heute aber auch schlechter gestellt sein, weil sie entweder längere Wege haben werden oder auf relativ kurzen Strecken zukünftig umsteigen müssen, wo sie heute noch durchfahren können.

von Hinnak Hemmschuh - am 16.04.2017 00:02
Ich hingegen kann die Situation in Huchting sehr wohl einschätzen. Dass Ortsteile in Huchting, wie die Gegner gerne behaupten, abgehängt werden ist schon mal Schwachsinn. Auch nach der Verlängerung gibt es zwischen RCT und Brüsseler Straße über Hucht. Bf noch einen 10er Talt (inkl. DELBUS) und auf der KHL einen 15er Takt (inkl. DELBUS). Das hatten wir hier übrigens schon mal....
Und sooo groß ist der Binnenverkehr, wie immer behauptet, dann auch nicht, vorallem im Gegensatz zum Verkehr zwischen City und Huchting. Und mit der verlängerten 1 erhält die Mehrzahl(!) der Huchtinger eine umsteigefreie Verbindungen in die City (Die meisten Ein- und Aussteiger in Huchting gibt es an der Rotterdamer Str., Delfter Straße und Flämische Str.).
Schlussendlich sind das falsche Vorwände die genutzt werden um egoistische Ziele durchzusetzen und dass es mehr Gegner sind als nur der Verein liegt vielleicht dann auch mit daran dass diese anderen Leute mit solchen falschen Vorwänden aufgescheucht wurden.
Ich erinnere an den lächerlichen Flyer vom Ortsbeirat der SPD... Traurig dass man so offen Unwahrheiten verbreitet...
Am Ende überwiegen die Vorteile, trotz evtl vorhandener Schwächen.

von Bremer89 - am 16.04.2017 09:11
Ja es wurde ja hier schon umfassend besprochen,
Für sehr viele gibt es eine Verbesserung durch Entfall des Umsteigezwangs.
Für einige bleibt es gleich.
Und nur sehr wenige müssen in Zukunft umsteigen, wo es jetzt nicht nötig war.

von T.Hancke - am 16.04.2017 12:01
Ja, Schade. Aber das scheint wohl das Problem der heutigen Zeit zu sein, das wenige nicht bereit sind Nachteile in kauf zu nehmen, für die Vorteile Vieler...

von haubra - am 16.04.2017 20:33
Vieles in deinem Beitrag klingt mir nach "gefühlter" Wahrheit und ist letztlich (d)eine private Einschätzung; wirklich überzeugen könnte mich, wenn man das mit Fahrgastzahlen belegen könnte. Die Fakten bzgl. Taktung und Routen des zukünftigen Busverkehrs bestätigen doch nur meine These, warum der NKF so niedrig ist: weil man auf einen ineffizienten Parallelverkehr zusteuert, der den Erfolg der Maßnahme minimieren wird, wie es auch in Lilienthal/Falkenberg passiert ist. Wirklich vielversprechende Neubautrassen andernorts schaffen Werte um +2, manche sogar +4 - da sind + 1,15 oder + 1,3 wie in Huchting schon eher mickrig.

Es war und ist nicht meine Absicht, die Diskussion um ein Für und Wider der Verlängerungen in Huchting wieder aufzumachen, und ich muss auch nicht vom Nutzen dieses Projekts überzeugt werden. Es ist politisch aus guten Gründen beschlossen, grundsätzlich förderfähig und ich bin um jeden Meter Straßenbahnstrecke froh, der neu gebaut wird, zumal ich auch die städtebaulichen Chancen für einen schwierigen Stadtteil wie Huchting sehe, die gar nicht in die standardisierte Bewertung einfließen. Nichtsdestotrotz gäbe es meiner Meinung nach sinnvollere Neubau-Projekte in Bremen - gerade, wenn man mit dem Geld so extrem haushalten muss.

Was mich wirklich ärgert, ist der instinktlose politische Eiertanz, den der Senator aufführt, zumal andere Projekte in der Verantwortung seiner Ressorts (A 281, Innenstadtumbau, Lloydhof) auch nicht gerade rund laufen. Ich fand und finde den durchaus ambitionierten VEP 2025 einen Schritt in die richtige Richtung, habe aber inzwischen Sorge, dass er zum Papiertiger verkommt. Was ist denn beispielsweise mit einem S-Bahn-Halt Uni/Technologiepark? Man hört nichts mehr davon, obwohl mit ihm vielleicht auf eine Verlängerung der Linie 8 zur Uni verzichtet werden könnte. Das wäre mal eine nachhaltige Verkehrspolitik, die sowohl Stadtkasse wie auch BSAG-Bilanz entlasten würde!

von Hinnak Hemmschuh - am 17.04.2017 17:39
Ich habe jahrelang in Huchting gewohnt und bin immernoch oft da. Konkrete Fahrgastzahlen habe ich jetzt nicht parat, aber sollen mir die Gegner doch mal nachweisen dass der Binnenverkehr doch ach so groß ist. Diejenigen die am meisten wettern fahren doch selbst sicherlich gar nicht bis kaum mit dem ÖV. Ich hingegen nutze nur den ÖV um mich fortzubewegen und kann die Situation daher wesentlich besser beurteilen.
Ob man wirklich von Parallelverkehr sprechen kann wenn die BTE dann von der 1 befahren wird weiß ich nicht... Bei der 2/10, 3 (und 25) im Osten spricht auich keiner von Parallelverkehr obwohl die nahe aneinander fahren.
Dass Projekte einen KNF von 4 oder größer haben ist ja wohl eher untypisch. Spontan fällt mir nur die Altstadttram in Nürnberg ein, die trotz dessen nicht ernsthaft in Angriff genommen wird...
Der politische Eiertanz wie du ihn nennst ist wirklich einfach nur noch lächerlich. Wie oft soll denn da noch was überprüft und verändert werden. Lohse lässt sich wegen paar Stimmen auf der Nase rumtanzen....
Der VEP ist super für den Anfang aber am Ende vllt nur ein Traum und kann sich bzgl des zeitlichen Horizontes wohl beim "Zielnetz 2010" einreihen. Man müsste sich aber auch mal konseuent ransetzen und die Projekte verwirklichen. Von der S-Bahnstation Uni und den ganzen anderen im VEP niedergeschriebenen hört man in der Tat nicht viel. Selbst von S Föhrenstraße hört man nichts obwohl der sogar im VEP schon als "gebaut" vermerkt ist.
Darüberhinaus müssten sich grundsätzlich aber auch mal gesetzliche Rahmenbedingungen zugunsten des ÖVs ändern, man siehe z.B. mal nach Frankreich.
Jedoch wüsste ich nicht warum man auf eine verlängerte 8 Richtung Uni verzichten sollte. Man könnte sie ab KKA durchs Parzellengebiet schicken und danach die Bahnstrecke mit neuem Haltepunkt kreuzen um dann über die Otto-Hahn-Allee zur Uni zu fahren.

von Bremer89 - am 18.04.2017 18:15
Ich bin auch für die Verlängerungen der Linien 1 und 8 nach Huchting und Weyhe/Leeste.

Ob Herr Lohse (Verkehrssenator) den Eiertanz in Huchting ganz freiwillig mitmacht, bezweifle ich. Die Gegner der Straßenbahn in Huchting sind meist Mitglieder der SPD und diese Partei hatte ja selbst auf Landesebene versucht das Projekt wegen ihrer Huchtinger Mitglieder auszubremsen.

Ich hatte hier eher den Eindruck, dass die Bahn nach Huchting eher den Grünen als der SPD zu verdanken ist.

Warum der Verzicht auf die Verlängerung der Linie 8 zur Uni vorteilhaft sein soll, ist mir eher rätselhaft:
Ein S-Bahnhof an der Universität läge nur am Rande des Unigeländes, so dass die meisten Fahrgäste mindestens 10 bis 15 Minuten dorthin laufen müssten. Die Fahrzeit wäre zwar kürzer als mit den Linien 6 und 8, aber mit der zusätzlichen Wegezeit ist es für die meisten Fahrgäste kein Vorteil mehr. Die S-Bahn (oder doch "nur" der Metronom) fährt vielleicht nur jede Stunde einmal, die Linien 6 und 8 kämen zusammen auf einen 5-Minuten-Takt (10-Minuten-Takt jeweils für eine Linie). Die Fahrzeiten von der Universität zum Hauptbahnhof beträgt dann etwa 15 Minuten, bei deutlich kürzeren Wegen zu den Haltestellen.

Würde man die Straßenbahn verpassen, müsste man "nur" 5 Minuten warten, bei der S-Bahn wären es mindestens 30 Minuten oder gar 60 Minuten.

Wer am Hauptbahnhof oder in der Innenstadt in weiterführende BSAG-LInien umsteigen wollte, hätte mit den Linien 6 und 8 deutlich bequemere Umsteigemöglichkeiten als mit einer S-Bahn.

Meiner Meinung nach könnte ein S-Bahnhof an der Universität nur zusätzlich Sinn machen, wäre aber wegen des deutlich geringeren Nutzen aber relativ teuer. Er ist für mich auf keinen Fall eine Alternative zur Verlängerung der Linie 8.

von Manfred Morzik - am 18.04.2017 19:32
Zitat
Bremer89
Von der S-Bahnstation Uni und den ganzen anderen im VEP niedergeschriebenen hört man in der Tat nicht viel. Selbst von S Föhrenstraße hört man nichts obwohl der sogar im VEP schon als "gebaut" vermerkt ist.


Das die S-Bahn-Stationen angeht liegt es allerdings nicht am Bausenator, sondern an der Bahn.
Die Bahn (heißt in diesem Fall DB Netz) hat die ersten Planungen des S-Bahnhof Föhrenstraße obsolet gemacht, da erst sehr spät mitgeteilt worden ist, dass es für die Brücke am Bahnhof Sebaldsbrück einen Ersatzneubau geben wird, dafür die Gleise verschwenkt werden und sich somit die Bahnsteiglage ändert.
Dadurch muss alles neu geplant werden und das Vorhaben verzögert sich mindestens um drei Jahre :-(
Aufgrund dieser Arbeiten gab es letztes Jahr auch schon Umleitungen bei der BSAG: [www.radiobremen.de]

Beim Uni Haltepunkt gab es genauso wie für den Haltepunkt Hemelingen-Süd eine Variantenuntersuchung mit Gutachten. Erst jetzt kann in die weitere Planung eingestiegen werden, allerdings ist auch hier eine Abhängigkeit zur Bahn gegeben, da sie letztendlich für Baurecht sorgen muss.

von Irgendware - am 19.04.2017 07:21

Linie 8 zur Uni, trotz Bahnhaltepunkt

Zitat
Manfred Morzik
Meiner Meinung nach könnte ein S-Bahnhof an der Universität nur zusätzlich Sinn machen, wäre aber wegen des deutlich geringeren Nutzen aber relativ teuer. Er ist für mich auf keinen Fall eine Alternative zur Verlängerung der Linie 8.


Wenn man die 8 zur Uni verlängert, hat dies überwiegend Vorteile für die Fahrgäste aus der Innenstadt.
Ein Eisenbahnhaltepunkt "Uni" hingegen hat überwiegend Vorteile für Fahrgäste aus Richtung Rotenburg.

Aufrichtige Grüße
Fahrdrahtschnüffler

von Fahrdrahtschnüffler - am 19.04.2017 09:15
Zitat
Irgendware

Beim Uni Haltepunkt gab es genauso wie für den Haltepunkt Hemelingen-Süd eine Variantenuntersuchung mit Gutachten. Erst jetzt kann in die weitere Planung eingestiegen werden, allerdings ist auch hier eine Abhängigkeit zur Bahn gegeben, da sie letztendlich für Baurecht sorgen muss.


Erst jetzt/jetzt schon? Gab es denn schon eine Entscheidung für eine der beiden Varianten (nahe der 6 oder hinterm NW1)?

Die verlängerte 8 bringt auslastungstechnisch sehr viel (weil man aus quasi Leerfahrten City-KKA morgens und KKA-CIty nachmittags/abends gut ausgelastete Kurse machen kann, und parallel auf der 6 den Takt reduzieren bzw. wenigstens Verstärker streichen).

von outsider99 - am 19.04.2017 10:58

Re: Verlängerung Linie 8

Zitat
Bremer89
... Man könnte sie ab KKA durchs Parzellengebiet schicken und danach die Bahnstrecke mit neuem Haltepunkt kreuzen um dann über die Otto-Hahn-Allee zur Uni zu fahren.


So etwas darfst du noch nicht einmal denken, dafür könntest du von den Kleingärtnern gesteinigt werden...;)

von Arne Schmidt - am 19.04.2017 14:43
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