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bremer-nahverkehrs.net(z) Forum
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Historische Bilder aus den Jahren 1981 – 1982 (Link zu DSO)

Startbeitrag von Andreas Arfmann am 20.02.2017 18:48

Antworten:

und aus dem Jahr 1984 (Link zu DSO)

Die Bremer Strassenbahn 1984 - 1. Teil






von Andreas Arfmann - am 20.02.2017 20:50

Fragen zu den Bildern

Zu [www.drehscheibe-online.de]

An der Wendeschleife in Arsten-West scheint es in der Mitte der Schleife zwei weitere Gleise zu geben. Welchen Zweck hatten diese? Wurde die Neubaustrecke an diese angeschlossen? Darüberhinaus scheint es zwischen beiden Gleisen einen Gleiswechsel zu geben. War dies eine Bauvorleistung für Zweirichtungsbetrieb?

Bei Bild 8 kann ich Fotostandpunkt und Perspektive nicht zuordnen. Kann mir jemand helfen? Und - bis wann war in diesem Bereich der Pkw-Verkehr zugelassen?

Bild 10: Wann wurde das Hotel im Hintergrund gebaut?

Zu [www.drehscheibe-online.de]

Wie es aussieht hatten die Wegmänner zunächst auch die Pendelschranken. Wann erfolgte der Umbau auf Lichtschranken?

Zu [www.drehscheibe-online.de]

Existieren die auf Bild 6 abgebildeten Arbeitswagen noch?

Ich freue mich auf Antworten. :xcool:

von krni - am 20.02.2017 21:46

Re: Fragen zu den Bildern

Zitat
krni
Zu [www.drehscheibe-online.de]

An der Wendeschleife in Arsten-West scheint es in der Mitte der Schleife zwei weitere Gleise zu geben. Welchen Zweck hatten diese? Wurde die Neubaustrecke an diese angeschlossen? Darüberhinaus scheint es zwischen beiden Gleisen einen Gleiswechsel zu geben. War dies eine Bauvorleistung für Zweirichtungsbetrieb?


Das waren einfach nur Abstellgleise. Die ganze Schleife samt Abstellgleisen lag in Hochlage und musste für den Anschluss der Verlängerung abgetragen werden, da die neue Strecke tief lag. Das Gefälle beginnt heute direkt hinter der Brücke, wo früher die Schleife anfing. Die Abstellgleise waren einfach an beide Richtungsgleise angeschlossen.

Zitat

Bei Bild 8 kann ich Fotostandpunkt und Perspektive nicht zuordnen. Kann mir jemand helfen? Und - bis wann war in diesem Bereich der Pkw-Verkehr zugelassen?


Domshof in Blickrichtung Rathaus, im Hintergrund sieht man erst den Markt. Ich meine PKW-Verkehr gab es dort bis 1987, als die Gleise in die Violenstr. verlegt wurden.

Die anderen Fragen kann ich leider nicht vollumfänglich beantworten.

von D.Kleine - am 20.02.2017 22:31

Re: Fragen zu den Bildern

Die Wendeschleifen Arsten und Osterholz verfügten über je 2 Abstellgleise,
wobei je ein Gleis an beide Fahrtrichtungen angeschlossen war.
Auch an den alten Endstellen Hünefeldstraße und Riensberg gab es ein Abstellgleis.
In diesen Abstellgleisen können zB Arbeitswagen und die Fahrschule Pause machen,
und desweitern defekte Bahnen abgestellt bzw reingeschoben werden.
Als am Btf.Neue Vahr-Süd eine Bahn bei der Einfahrt entgleist war und diese blockierte
wurden in den Abstellgleisen in Osterholz die Einrücker abgestellt.
Auch der BSAG-Wg 3071 wurde nach seinem schweren Unfall an der Klagenfurter Straße erstmal im Überholgleis abgestellt und nachts reingeholt.
Für einem Tag der offenen Tür im Btf.Neue Vahr-Süd wurde ein GT8N über das Abstellgleis in Osterholz gedreht,
da der Btf.Neue Vahr-Süd kein Wendedreieck mehr hat.
Heute haben die Endstellen aus diesem Grund 2 Gleise, und im DSO-Bericht
über den 3985 macht dieser in Falkenberg auf dem Überholgleis pause.
Bei einer Partybahnfahrt anläßlich meines 40zigsten Geburtstags wurde
ein Abstellgleis in Osterholz befahren.



Gruß aus Kiel, Alexander

von fdbs-alexander - am 21.02.2017 07:28

Re: Fragen zu den Bildern

Moin,
einen weiteren Zweck erfüllten die Gleise noch: Bis -ich meine- Anfang der 90er Jahre fuhren im Spät- und Sonntagsfrühverkehr auf der 1 und 6 Solotriebwagen. Die Beiwagen wurden nach dem Ausrücken in Osterholz und Huchting abgekuppelt und gegen Mittag wieder angekuppelt...
Gruß
Martin

von Gnubbl - am 21.02.2017 08:59

Re: Historische Bilder aus 1984 - 2. Teil (Link zu DSO)

15 "neue" Bilder:

[HB] Die Bremer Strassenbahn 1984 - 2. Teil

von Berliner Freiheit - am 21.02.2017 10:58

Gleisführung auf dem Domshof

Hallo,

mich interessiert die Gleisführung auf dem Domshof. Auf Bild 3 sieht man, dass je ein Gleispaar zur Ost- und zur Westseite des Domshofs führt. So weit, so gut. Jetzt sieht man aber auf Bild 6, das die Westseite des Domshofs zeigt, dass das Streckengleis Richtung Hbf durch parkende Pkw zugestellt ist. Das heißt also, dass Richtung Norden wahrscheinlich über die Ostseite gefahren wurde - soweit kriege ich es auch noch hin. Nun stehen aber die beiden Fußball-E-Wagen auf dem - in Fahrtrichtung - linken Gleis. Somit muss es auf der Ostseite des Domshofs noch einen weiteren Gleiswechsel gegeben haben.

Somit meine Fragen:
1) Entsprach die Betriebsführung meinen Ausführungen? Wurden die innen liegenden Gleise auch in die "richtige" Richtung benutzt?

2) Wie auf Bild 9 zu erkennen, ist der Weg bis zum Gleiswechsel durch parkende Pkw versperrt. Standen die Fußball-E-Wagen also nur während der Liegezeit in dieser Position, um nicht den Linienverkehr zu behindern, und mussten dann zur Weiterfahrt bis zum Gleiswechsel auf der Ostseite zurücksetzen?

3) Befindet sich auf Bild 3 noch ein weiterer Schenkel des Gleisdreiecks im Rücken des Fotografen, der ein Wenden auf dem Domshof ermöglicht hätte? Wenn ja - war diese Relation - theoretisch - in beiden Richtungen befahrbar?

Ich bedanke mich für die Antworten.

von krni - am 21.02.2017 12:21

Re: Gleisführung auf dem Domshof

Hallo krni,

Deine Ausführungen zur Betriebsführung auf dem Domshof sind soweit korrekt. Es war möglich, sowohl auf der Ost- als auch auf der Westseite einen zweigleisigen Betrieb abzuwickeln. Das wurde aber nur in ganz besonderen Situationen oder bei Baustellen gemacht. Im Regelfall fuhren die Bahnen Richtung Domsheide über die Westseite, in Richtung Schüsselkorb über die Ostseite.

Auf der Ostseite gab es wie auch auf der Westseite einen Gleiswechsel. Der Gleiswechsel auf der Ostseite wurde spitz befahren. In diesem Fall konnte das jeweils ungenutzte Gleis als Aufstellfläche für Strassenbahnen genutzt werden, so wie es der 414 und der 415 auf den Bildern machen. Auf diesen Gleisen herrschte von 14 - 5 Uhr ein eingeschränktes Halteverbot, in der übrigen Zeit in eingeschränktes Parkverbot. In der Nachmittags-HVZ stand dort von ca. 15.00 - 18.00 dann ein Strassenbahn-Zug als E-Wagen-Reserve, etwas später kam in der Regel noch ein Gelenkbus hinzu. Bis der Strassenbahn-Zug für evtl. Verstärkungsfahrten einsatzfähig war, dauerte es meistens eine Stunde, bis alle Falschparker abgeschleppt waren. Dieses "Schauspiel" konnte man jeden Tag beobachten, der Abschleppdienst wartete in der Regel auch schon bis die Polizei da war.

Auf der Südseite des Domshofs war dann noch die Wendeschleife der ehemaligen Linie 4, d.h. vom äusseren Gleis der Westseite gab es eine Gleisverbindung zum äusseren Gleis der Ostseite.

Gruss
Ingo

von Ingo Teschke - am 21.02.2017 13:27

Re: Historische Bilder aus 1985 (Link zu DSO)

20 weitere Bilder aus 1985:

Die Bremer Strassenbahn 1985

von Berliner Freiheit - am 21.02.2017 14:15

Re: Gleisführung auf dem Domshof Ergänzung

Nachts wurde die "Umfahrung" Domshof auch noch genutzt für den damalig sogenannten "Lumpensammler" sprich die allerletzte Fahrt der Linie 1 des Tages.
Ca. 00:45 Uhr in Osterholz abgefahren bis Hbf, dann eine Ehrenrunde um den Domshof, um um 1:30 Uhr vom Hbf letztmalig nach Osterholz zurück zu fahren. (Wenn denn dann die Gleise nicht zugeparkt waren und erst noch der Abschleppwagen kommen musste)
Gruß
Martin

von Gnubbl - am 21.02.2017 14:27

Re: Gleisführung auf dem Domshof

Hallo zusammen,

an die Streckenführung über den Domshof kann ich mich nur noch ganz dunkel erinnern, daher sind diese Fotos und die Erläuterungen von Ingo sehr interessant für mich.
Aus städtebaulicher Sicht ist es sicher ein Gewinn, dass der Domshof jetzt frei von Autos und Straßenbahnen ist, aber so richtig genutzt hat Bremen diesen Freiraum ja selten bis gar nicht.

Die BSAG dagegen hat durch den Abbau der Gleise ganz viele betriebliche Möglichkeiten verloren: Abstellmöglichkeiten für E-Wagen + Stadionverkehr (das Mittelgleis in der Balgebrückstr. ist da nur ein geringer Ersatz), vor allem aber eine Wendemöglichkeit in der Innenstadt, und das aus und in alle Richtungen. Ich finde, das ist etwas, was heutzutage einfach fehlt, um Linien bei Bedarf oder auch regulär in der Innenstadt enden zu lassen. Gerade bei so langen Ästen wie nach Lilienthal oder Mahndorf könnte man diese Linien in der City enden lassen, damit die Fahrzeit nicht zu lang wird und Verspätungen sich nicht auch auf den jeweils anderen Ast (Arsten + Huchting) auswirken. Stattdessen müssen E-Wagen heute große Schleifen über Doventor oder Westerstr. fahren.

Auch für die Domsheide war der Umbau nicht gerade von Vorteil, finde ich. Die Haltestellen bieten jetzt jedenfalls weniger Platz zum Warten als vorher und die Verbindung Ostertor - HBF ist nur durch die Gerichtskurve möglich, die außerhalb der Haltestellen liegt.

Gruß
Volker

von VolkerP - am 22.02.2017 22:02

Re: Wendemöglichkeit Innenstadt

Die Wendemöglichkeit in der Innenstadt finde ich izwischen durch die Fahrmöglichkeit Obernstr Am Brill BGM Smidt Brücke Westerstr ganz gut.
Zumal hier vor der Benutzung nicht ständig Fahrzeuge abgeschleppt werden müssen.

von T.Hancke - am 23.02.2017 09:43

Re: Wendemöglichkeit Innenstadt

Zitat
T.Hancke
Die Wendemöglichkeit in der Innenstadt finde ich izwischen durch die Fahrmöglichkeit Obernstr Am Brill BGM Smidt Brücke Westerstr ganz gut.

Das stimmt, aber ich muss Volker trotzdem zustimmen, dass seit dem Umbau eine klassische Wendeschleife in der Innenstadt fehlt. Früher musste eine Streckensperrung direkt am Domshof liegen, um die Wendemöglichkeit unbrauchbar zu machen, heute reicht es nur, dass eine der Zulaufstrecken gesperrt ist, wie man an den abenteuerlichen Umleitungen der Linie 6E bei Bauarbeiten in der Innenstadt sehen kann.

Zitat

Zumal hier vor der Benutzung nicht ständig Fahrzeuge abgeschleppt werden müssen.

Na ja, zum bloßen Wenden (Vorbeifahren) musste ja sowieso nicht abgeschleppt werden. Außerdem hätte man das Problem ganz einfach dadurch lösen können, dass man den Autoverkehr vom Domshof runtergenommen oder zumindest auf einer Seite (vorzugsweise auf der Westseite) ein komplettes Parkverbot erlassen hätte.

Ich finde aber auch, dass wir uns nicht zulange in einer Diskussion über eine Entscheidung aufhalten sollten, die 30 Jahre zurückliegt. Wir können eh nichts mehr daran ändern.

von krni - am 23.02.2017 14:47

Historische Bilder von 1986 (Link zu DSO)

[HB] Die Bremer Strassenbahn 1986






von Andreas Arfmann - am 25.02.2017 15:04

Re: Historische Bilder von 1986

Insgesamt alles sehr schöne Fotos, die mich an meine Jugendzeit erinnern und gut den Alltag im Bremer Straßenbahnalltag in den 80ern in Bremen darstellen.

Zum letzten Foto an der Riensberger Schleife heißt es: "Auf dem dritten Bild
sieht man die damals bereits geplante Verlängerung der Linie 6."

Das glaube ich allerdings weniger. Ich kann mir nicht vorstellen, dass 1986 schon ernsthaft an eine Verlängerung zur Uni gedacht wurde, bekanntlich wurde diese ja erst 1998 eröffnet.Die Planungen und Bauarbeiten dazu dauerten ja nicht sooo lange, da das Vorhaben ja recht unstrittig war und von weiten Kreisen in der Bevölkerung und Wirtschaft begrüßt wurde. Die abgebildete "Strecke" wurde hingegen gelegentlich als Abstellanlage benutzt, wenn ich mich recht erinnere.

von Arne Schmidt - am 25.02.2017 18:20

Re: Historische Bilder von 1986

Zitat
Arne Schmidt
Zum letzten Foto an der Riensberger Schleife heißt es: "Auf dem dritten Bild
sieht man die damals bereits geplante Verlängerung der Linie 6."

Das glaube ich allerdings weniger. Ich kann mir nicht vorstellen, dass 1986 schon ernsthaft an eine Verlängerung zur Uni gedacht wurde, bekanntlich wurde diese ja erst 1998 eröffnet.Die Planungen und Bauarbeiten dazu dauerten ja nicht sooo lange, da das Vorhaben ja recht unstrittig war und von weiten Kreisen in der Bevölkerung und Wirtschaft begrüßt wurde. Die abgebildete "Strecke" wurde hingegen gelegentlich als Abstellanlage benutzt, wenn ich mich recht erinnere.


Die Planungen einer Schnellbahnstrecke zur Uni (und darüber hinaus) sind so alt wie die Uni (Anfang 70er mindestens). Die Vorleistung, die in Riensberg damals gebaut wurde, dürfte aber eher der damals (noch) geplante Ersatz für die Linie 4 nach Horn via "Horner Spange" gegolten haben. Ob das die Linie 4 oder 6 hätte werden sollen, weiß ich nicht. Zumindest wie die S(traßen)bahn die Uni erreichen sollte, wusste man damals noch nicht (ob Verlängerung der 5, Abzweig hinterm Riensberg von der 6. Die verschiedenen Planungen kann man in der SuUB in der 4. Ebene in den Bremensien anschauen.

von outsider99 - am 26.02.2017 09:31

Re: Historische Bilder von 1986

Zitat
outsider99
Die Vorleistung, die in Riensberg damals gebaut wurde, dürfte aber eher der damals (noch) geplante Ersatz für die Linie 4 nach Horn via "Horner Spange" gegolten haben. Ob das die Linie 4 oder 6 hätte werden sollen, weiß ich nicht.

Genau, das war eine Vorleistung für die angedachte Verbindung nach Horn. Endstation wäre am damaligen Betriebshof auf dem heutigen Lestra-Gelände gewesen, wo auch die 4 endete. An deren Einstellung dachte bei der Verlängerung zum Riensberg 1960 noch niemand. Wenn die Vorleistung direkt mit der Wendeschleife zusammen errichtet wurde, wäre dort die Linie 16 gefahren. Am Tag der Eröffnung der Wendeschleife wurden in Schwachhausen die Äste der 15 und 16 getauscht. (Quelle: WK-Archiv)
Steht der 520 auf Bild 13 eigentlich im besagten Abstellgleis? Der Fahrdraht links im Hintergrund sieht aus, als wäre dort die Wendeschleife. Müsste der Zug nicht dann nach Benutzung der Schleife andersrum dort stehen? Leider habe ich die Riensberger Schleife vor 1998 nicht kennengelernt. Aber bestimmt kann hier jemand helfen.
Gruß,
JK

von Jonas Krok - am 27.02.2017 08:52

Wendeschleife Riensberg 1986

Hallo Jonas,

nein, der 520+720 steht in der Abfahrtshaltestelle Riensberg. Die Schleife wurde damals im Uhrzeigersinn befahren, die Abfahrtshaltestelle befand sich noch in der Schleife kurz vor der Kreuzung mit der Gegenrichtung.

Gruss
Ingo

von Ingo Teschke - am 27.02.2017 10:05

Re: Wendeschleife Riensberg 1986

Hallo Ingo,
vielen Dank für die Antwort! Hatte diese Betriebsführung einen besonderen Grund? Warum wurde nicht gegen den Uhrzeigersinn gewendet?

von Jonas Krok - am 27.02.2017 10:33

Re: Historische Bilder von 1986

Der Tausch der 15 und 16 fand nach meiner Erinnerung statt, als sich die Endstellen noch jeweils vor dem Schwachhauser Ring befanden. Bei der Verlängerung zum Riensberger Friedhof wurde zunächst auch nur eine Kuppelendstelle gebaut, die Schleife kam erst später, ca. 1962. Ab November 1963 kam die 2. Serie der Hansawagen (GT4b) auf die Linie 16.
Viele Grüße
Dieter

von breeemer - am 27.02.2017 10:59

Re: Historische Bilder von 1986

Vielen Dank für die Erinnerung! Allerdings widerspricht das den damaligen Zeitungsmeldungen, die mir als Quelle dienten (das Archiv des Weser Kuriers ist eine grandiose Quelle für Nahverkehrs-Interessierte, muss aber ja nicht immer stimmen!) : Am 06.11.1959 wurde über den Linientausch berichtet, der zeitgleich mit der Eröffnung der Verlängerung bis Riensberg (ab 16.11.59) in Kraft treten sollte. Allerdings wurde auch berichtet, dass "wegen noch nicht abgeschlossener Grundstücksverhandlungen" die Wendeschleife nicht gebaut werden konnte. Das deckt sich dann mit deiner Erinnerung.
PS/ OT: Ich habe den Eindruck, früher wurden Themen des ÖPNV ohnehin von der Presse weniger beachtet als heute - die Betriebsaufnahme und -Einstellungen der Straßenbahn waren insbesondere in den 1950ern und 1960ern praktisch unbeachtet geblieben und waren lange nicht so emotionale Themen wie heute, wo über Neubauten jahr(-zehnt)elang erbittert diskutiert wird.

von Jonas Krok - am 27.02.2017 12:15

Re: Historische Bilder von 1986

Na, da ziehe ich meine Meldung hinsichtlich der Endstelle der Linie 16 lieber zurück. Dann erfolgte wohl nur die Verlängerung durch die Crüsemannallee etwas später. Habe leider die Linienchronik nicht zur Hand.
Viele Grüße
Dieter

von breeemer - am 27.02.2017 12:57

Re: Wendeschleife Riensberg im Juli 1986 (m1B)

Im Juli 1986 fotografierte ich diesen Wegmannzug beim befahren der Wendeschleife.
Gruß, Alexander



von fdbs-alexander - am 27.02.2017 15:21

Re: Historische Bilder von 1986

Wenn die Linienchronik nicht zur Verfügung steht, hilft auch ein Besuch im Depot: Die Linie 15 wurde am 15.3.1960 zur Kulenkampffallee verlängert.
Viele Grüße
Dieter

von breeemer - am 19.03.2017 18:43
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