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bremer-nahverkehrs.net(z) Forum
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Uwe Brauns, Ingo Teschke, Ronny Kraus, Volker, U. T. Bremer, T.Hancke

Kooperation von Nordwestbahn und BSAG soll FVE betreiben

Startbeitrag von T.Hancke am 18.01.2006 21:21

In einem Bericht von gestern im WK wurde über das zukünftige S-Bahnsystem im Raum Bremen berichtet, 3 wichtige Prokekte sind der Betrieb der FVE durch ein Konsortiom aus BSAG und Nordwestbahn,
sowie die Verlegung der Bahnhöfe SEBALSBRÜCK zur FÖHRENSTRAßE und des Bahnhofs HEMELINGEN zur Marschstr. als Bahnhof HEMELINGEN SÜD,dies soll die Verbindungen zur BSAG optimieren und Behindertengerechten Zugang ermöglichen, was an den derzeitigen Standorten nicht möglich sei.

Lt WK gibt es bereits beim Bauressort fertige Pläne, da wie üblich sich Widerstand aus der Bevölkerung regt werden sie wg. politischem Abstimmungsbedarf allerdings noch unter Verschluß gehalten.

Antworten:

Lt. Bericht im W-K ist die Verlegung des Sebaldsbrücker Bahnhofs notwendig, weil er angeblich nicht behindertengerecht ausgebaut werden kann. Das verstehe ich nicht. Kann mir das mal jemand erklären?
Der Bahnhof hat einen Mittelbahnsteig; da müsste es doch möglich sein, ähnlich wie in Walle einen Aufzug zu installieren. Platz genug wäre dafür. Sicher, die Statik der Tunneldecke lässt das vielleicht nicht zu. Dann müsste der Tunnel eben erneuert werden. Das wäre aber immer noch billiger als ein vollständiger Bahnhofsneubau.

Auf dem Foto im W-K war die Brücke der Osnabrücker Strecke zusehen. Soll denn der geplante Bahnhof auch diese Strecke mit einbeziehen? Im Bericht wird das leider nicht erwähnt. Aber nur bei einem gemeinsamen Bahnhof für beide Strecken würde die Verlegung einen Sinn machen. Wenn es nur um die Umsteigemöglichkeit von der künftigen S-Bahn in die Straßenbahn und umgekehrt geht, macht eine Verlegung des Sebaldsbrücker Bahnhofs keinen rechten Sinn; denn die Umsteigemöglichkeit ist an der jetzigen Stelle bereits gegeben und wird auch rege genutzt.

von U. T. Bremer - am 19.01.2006 10:05
Ich meine mal gelesen zu haben, daß die Föhrenstr. Haltepunkt für beide Strecken (nach OS + H) werden und dadurch auf dem Abschnitt HBF - Föhrenstr. ein 15-Min. Takt erreicht werden soll. Wie das dann mal aussehen soll bei nicht höhengleichen DB-Strecken und beengten Platzverhältnissen, würde mich mal interessieren. Als Umsteigepunkt wäre der Standort meiner Meinung nach aber gut geeignet.
Die 3. geplante Verlegung (Bhf. Mahndorf) wurde in dem Bericht komischerweise gar nicht erwähnt.

von Volker - am 19.01.2006 19:20
Naja,
die Verlegung zu Föhrenstraße ist wirklich nur dann sinnvoll, wenn eine Verknüpfung der Richtungen (OS und H) geplant ist. Sebalsbrück ist so ungünstig nicht: die 40'ger Richtung Mahndorf, die 2 und 10 und (nicht zu vergessen!!) die 21 Richtung Uni!
Der Bahnhof Hemelingen war schon vor 30 Jahren tot, eine Verlegung in Regionen, wo Anschlußmöglichkeiten bestehen ist absolut überfällig.
Mahndorf wird doch wohl hoffentlich im Zusammenhang mit Li1 gesehen!

Und sonst: in Oberneuland gib es einen Bahnhof und an der Uni brettern die Züge vorbei.
Gab es in Huchting nicht mal einen Bahnhof? (siehe z.B. Straßennamen).

Wenn die Bahn im Nahverkehr mitmischen will bedarf es wohl noch einiger Änderungen!
Bye
U. Brauns

von Uwe Brauns - am 19.01.2006 19:58

Haltepunkt Bremen-Hastedt

Hallo,

ich bin mir sicher, dass die Planungen (vorerst) nur eine Verlegung des Bahnhofs Hemelingen zur Föhrenstraße (Bahnhof Bremen-Hastedt) vorsahen. Nur das macht m.E. auch Sinn.

Die BSAG schreibt im übrigen in ihrem BSAG-Journal Südost vom September 2005 (Seite 6):
"Und weil im Zusammenhang mit dem neuen Haltepunkt an der Föhrenstraße die DB-Strecken Bremen-Osnabrück und Bremen-Hannover besser erreichbar sind, werden auch die Wege vom und ins Umland kürzer.“

Umso verwunderter bin ich, dass angeblich für den Bahnhof Hemelingen eine neue Lage "südlich der Marschstraße" in Betracht gezogen wird.

Eine solche Lage mag vielleicht betrieblich ganz schön sein, aber wer soll denn da einsteigen? Da gibt es ja noch nicht einmal einen vernünftigen Bus-Anschluss (der jetzige Bhf. Hemelingen ist ja schon schlecht, aber immerhin durch die Linien 29, 40, 41 und 42 angeschlossen). Wenn 29 und 42 dann wegfielen und 40/41 nur durch längeren Fußmarsch erreichbar wären, wäre praktisch überhaupt keine Verknüpfung zum innerstädtischen ÖPNV gegeben. Ich denke, dass man dann einen solchen Bahnhof aus Apfelsinenkisten bauen sollte, die kann man nämlich nach spätestens einem Jahr - wenn der Bahnhof mangels Nachfrage aufgelassen werden muss - wenigstens noch sinnvoll verwenden.

Also, meiner Ansicht nach gehört der Bahnhof Hemelingen an die Föhrenstr., alles andere macht keinen Sinn.

Ich glaube (und hoffe), dass da nur die Zeitung einiges durcheinanderbekommen hat.

Ingo Teschke



von Ingo Teschke - am 19.01.2006 20:45

Re: Haltepunkt Bremen-Hastedt

Der Bahnhof Sebaldsbrück wird unter Garantie nicht verlegt! Wäre ja auch schwachsinnig...

Man muss nicht alles glauben, was in WK und irgendwelchen Presseinfos steht!

von Ronny Kraus - am 19.01.2006 20:55

Bhf Hemelingen angeschlossen

Hallo Ingo
Die Haltestelle heißt zwar Glockenstarße/Bhf Hemelingen, aber mal ehrlich, die Haltestelle ist soweit vom Bhf Hemelingen entfernt, dass man von einem 'Anschluß' nun wirklich nicht sprechen kann. Da wäre ja selbst Dein 'Apfelsinenkistenbahnhof Hemelingen Süd' noch sehr viel näher an den 40'gern als die jetzige Lösung!
Bye
Uwe Brauns

von Uwe Brauns - am 20.01.2006 20:36
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