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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
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Jens Stein

Hafenbahneröffnung: Das sagt die Presse:

Startbeitrag von Jens Stein am 03.12.2006 08:28

Da ich den direkten Link zu den Bremer Nachrichten nicht hinbekomme (link geht nur auf die Startseite) habe ich mal den Artikel von heute hier reinkopiert:

Schnupperfahrt nach Übersee
Seit gestern fährt die Straßenbahnlinie 3 durch das alte Hafenrevier

Von unserem Mitarbeiter
Thomas Andre

BREMEN. Als die neue Überseestadt-Bahn in Sicht ist, geht es los mit dem Recken und Strecken. Jeder will sie sehen - obwohl eigentlich nur Schienen und Haltestellen neu sind. Seit gestern fährt die Straßenbahn wieder durch Bremens Hafenrevier. 1,9 Kilometer ist die neue Strecke lang. Rund 3000 Besucher nutzten laut Bremer Straßenbahn AG (BSAG) nach der offiziellen Eröffnung die Gelegenheit, eine Schnupperfahrt mit der neuen Linie 3 zu machen. Die direkte Anbindung der Überseestadt an die Bremer City wurde mit feierlichem Tusch freigegeben. Wirtschaftssenator Jörg Kastendiek und Bausenator Ronald-Mike Neumeyer durchschnitten das symbolische Band, das die Innenstadt vom alten strukturgewandelten Hafenrevier trennte. Seit gestern hat das Schienennetz der BSAG also zwei neue Haltestellen. Die Hafen-Straßenbahn hält zwischen Faulenstraße und Hansator künftig auch an den Stationen Eduard-Schopf-Allee und Europahafen. Die 3S fährt weiterhin über Lloydstraße.Die Überseestadt ändert rasant ihr Gesicht. Manche Projekte sind groß - wie zum Beispiel die Errichtung des höchsten Bremer Gebäudes nach den Entwürfen von Stararchitekt Helmut Jahn. "Oder die Umgestaltung des Europahafens", wie Wirtschaftssenator Kastendiek ergänzt.Kleinere "Projekte" sind vielleicht trotzdem besonders charmant. So etwa die Enthüllung des neuen Straßenschildes. "Eduard-Schopf-Allee" heißt das letzte Teilstück der neuen Straßenanbindung. Damit erinnert die Hauptstraße im Kaffeequartier, die gleichzeitig der neuen Haltestelle ihren Namen gibt, an den bekannten Bremer Kaffeeunternehmer.Dessen Sohn Rolf Schopf war gestern Ehrengast der gut besuchten Premierenfahrt der neuen "3". Als die ersten Fahrgäste die Straßenbahn verließen, spielte eine kleine Blaskapelle schmissige Weisen. Und zwar in flottem Tempo - was ganz gut zur Aufbruchstimmung im alten Hafen passt. "Hier passiert einiges", hat Helga Renken schon festgestellt. Die Rentnerin kam gestern aus Blockdiek in die Überseestadt, um der Eröffnung beizuwohnen. Zu tun hat sie hier eigentlich nie, sie will aber trotzdem "öfters mal in die Straßenbahn steigen, um zu sehen, wie sich das hier entwickelt." Henning Eick aus Schwachhausen hält es ähnlich: "Wir werden Ausflüge in die Überseestadt machen - und heute probieren wir die neue Strecke gleich einmal aus."Wer wollte, konnte gestern vom Weihnachtsmarkt nach Übersee fahren - eine Reise auch in die Vergangenheit, weil auf alle Neugierigen viele Informationen aus der Historie Bremens und seiner Straßenbahnen wartete. Georg Drechsler, Vorstandsvorsitzender der BSAG, freute sich derweil über die Zukunftsperspektive, die sich "für ein hochinteressantes Gebiet der Stadt ergibt". "Von der Überseestadt ist man in wenigen Minuten Fahrzeit in der Innenstadt."Die Innenstadtanbindung der Überseestadt wurde in zweieinhalb Jahren hergestellt. Die Kosten, die überwiegend aus dem Budget des Bausenators gedeckt worden sind, belaufen sich 45 Millionen Euro. Neben der Errichtung der Schienenstrecke mussten auch eine Eisenbahn- und eine Autobrücke (der B 75) gebaut werden.

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