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Informationen zum Thema:
Forum:
bremer-nahverkehrs.net(z) Forum
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ronny Kraus, StrabPilotin, Ingo Teschke, Thorsten Schulz, Jens Stein, Christoph

Güterverkehr auf der Hafenbahn (m 2 B.)

Startbeitrag von Jens Stein am 04.12.2006 21:34

Hallo!
Ich konnte heute vom Büro die erste interessante Güterübergabe beobachten. 295 052 zog ihren 4 Wagenzug für Kelloggs über die Muggenburg. Parallel fuhr 3005 und überholte sogar kurz vor dem Europahafen das Gespann. 3022 wartete an der Ampel in Richtung Stadt die Begegnung ab.
Ich rief dann sofort meinen Sohn an, der dann von der Rückfahrt noch folgende Bilder machen konnte:





Vorschaubilder. Zum Vergrößern anklicken.

Viele Grüße
Tobi & Jens

Antworten:

Ich dachte, der Güterverkehr solle vor allem nachts stattfinden. Wird die 3 denn durch die Güterzüge nicht behindert?

von Christoph - am 04.12.2006 22:01
Zitat

Ich dachte, der Güterverkehr solle vor allem nachts stattfinden. Wird die 3 denn durch die Güterzüge nicht behindert?


Die Sache sieht so aus:
Die Zustellung der Wagen ist von der Uhrzeit her Kellogg's ziemlich egal. Geplant ist, die Wagen in der Nachtschicht der Holzhafenlok zwischen 3 und 4 Uhr zuzustellen. Dann fährt die Linie 3 ja nicht. Außerdem sind die "Wertigkeiten" Rangiereinheit ./. Straßenbahn ganz klar geregelt: Auf den Gleisen soll nur rangiert werden, wenn aus beiden Richtungen keine Tram kommt. Es wäre zwar möglich, dass sich beide Verkehrsmittel begegnen, aber das soll planmäßig nicht vorkommen. Bevor eine Rangiereinheit den Berg runterfährt, wird über einen Fernsprecher die BSAG-Leitstelle angerufen. Diese stimmt dann mittels Signal zu, dass die Gleise befahren werden dürfen. Von Kellogg's kommend gilt das selbe genauso.
Übrigens: Wer sich Sorgen über die starke Steigung zur Hauptstrecke hoch gemacht hat, ist damit wahrlich nicht allein...

von Ronny Kraus - am 04.12.2006 22:41
Ja, Ronny, erzähle uns doch mal etwas mehr über die Steigung. Hast Du nor Sogen oder gibt`s schon mal öfter Probleme?

Gruß
Thorsten

von Thorsten Schulz - am 05.12.2006 00:17
Zitat

erzähle uns doch mal etwas mehr über die Steigung. Hast Du nor Sogen oder gibt`s schon mal öfter Probleme


Was soll ich über die Steigung denn groß erzählen? Öfter kann's die Probleme noch gar nicht gegeben haben, da die Verbindung planmäßig erst seit zwei Tagen genutzt wird.
Ich selbst mache mir da kaum Sorgen, da ich im Inlandshafen nicht mehr fahre, aber ich kenne dort noch zahlreiche Kollegen, die sich diesbezüglich schon an die Rübe gefasst haben...

von Ronny Kraus - am 05.12.2006 16:22

Große Steigung für Güterverkehr

Ronny Kraus schrieb:

Zitat

... Öfter kann's die Probleme noch gar nicht gegeben haben, da die
Verbindung planmäßig erst seit zwei Tagen genutzt wird.


Hallo Ronny,
die Steigung wird bereits seit Anfang September befahren. Wenn es unüberwindliche Probleme wären, dann wäre es sicher schon aufgefallen. Jetzt können natürlich noch zusätzliche Störfaktoren dazukommen wie z.B. querende Verkehrsteilnehmer, d.h. man sollte wirklich noch mal die kommenden Wochen abwarten.

Ingo Teschke



von Ingo Teschke - am 05.12.2006 17:04

Re: Große Steigung für Güterverkehr

Hallo,

Zitat

die Steigung wird bereits seit Anfang September befahren


Ich habe ja auch bewusst von planmäßigen Fahrten gesprochen, weils ums Thema Eisenbahn vs. Straßenbahn ging. Im September fuhren noch keine regulären Trams auf der neuen Strecke, so dass hier quasi "nur" auf neuen Gleisen rangiert werden musste. Logisch, dass Kellogg's auch vor dem 2. Dezember Wagen angeliefert bekam. Ein Großteil der Rangierer vom Inlandshafen hat im übrigen noch nicht mal eine Einweisung bekommen. Bisher gibts da lediglich Aushänge...

Zitat

unüberwindliche Probleme


...kann es gar nicht geben, weil ja jeder Meter Gleis geplant werden muss. Und die paar Wagen den Berg hochziehen, das wird ne 295er auch noch schaffen. Allerdings macht man es den Rangierern natürlich nicht gerade leichter, wenn zum Befahren Schwung geholt werden muss. Aber im Inlandshafen kennt man das von der Rampe direkt am Rangierbahnhof ja ganz gut...


von Ronny Kraus - am 05.12.2006 23:50

Auszug aus der Betriebsanweisung für Bedienungsfahrten

....---...

2 Betriebliche Bestimmungen

2.1 Die Bedienungsfahrten werden vom Bahnhof Bremen Inlandshafen als Rangierfahrten durchgeführt. Auf dem Trassenabschnitt des Hafenbahngleises ist eine Rangiergeschwindigkeit von 25 km/h zugelassen.

2.2 Aufgrund der vorhandenen Steigung von 40 Promille in einem Teilstück des Gleises ist die Anhängelast den Triebfahrzeugbaureihen anzupassen. Hierzu sind die Tabellen für die Anfahrgrenzlasten zu beachten.

Für die Baureihen 290 bis 295 beträgt die höchste Anfahrgrenzlast im Schnellgang 250 t und im Langsamgang 315 t.

...---...

Gruß
Maggy :rp:

von StrabPilotin - am 06.12.2006 09:59
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