3069: Werbelöschung

Startbeitrag von Michael Schwaß am 24.01.2007 13:15

Am 3069 wurde die Werbung für "AIRBUS" gelöscht.

Ob das was mit den Sparmaßnahmen bei denen zu tun hat?... ;-)

Antworten:

Re: 3009: Werbung Neu

Gegen Rassismus beim Fußball, Fair spielt besser.


EDIT : Im WK Artikel dazu gefunden (Mit Bild auf S.29 ) Text hier

Ein feiner Zug der Straßenbahn
Auf den Gleisen der Linien 2, 3 und 10 wirbt künftig ein Schienenfahrzeug für "Fairness auf dem Fußballplatz"

Von unserem Redakteur
Jörg Niemeyer

BREMEN. Die Weichen für "Fairness auf dem Fußballplatz" sind zumindest auf dem Bremer Schienennetz gestellt. Seit gestern rollt in der Hansestadt die einzige deutsche Straßenbahn über die Gleise, die der Gewalt und dem Rassismus in den Stadien und auf den Sportplätzen mit gleich vier Botschaften entgegen wirken soll."Das Thema liegt uns am Herzen", bekannte der Vorstandsvorsitzende der Bremer Straßenbahn AG (BSAG), Georg Drechsler, und erklärte, dass sein Unternehmen nicht lange zu überlegen brauchte, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Vier Slogans zieren nun die seitlichen Werbeflächen des Fahrzeugs: "Zeig Rassismus die rote Karte", "Fair ist mehr", "Seid Fans - keine Feinde" und "Seid fair zum 23. Mann".Gestern sogar leibhaftig in der Bahn, gehören zwei prominente Bremer Fußballsportler für die nächsten zwölf Monate dauerhaft zur Außenausstattung der Tram: Die Konterfeis von Bundesliga-Schiedsrichter Peter Gagelmann und Werder-Profi Patrick Owomoyela zieren den Zug mit der Nummer 3009, der vor allem auf den bremischen Ost-West-Linien 2, 3 und 10 der BSAG zum Einsatz kommen wird. "Ich bin stolz darauf, ein Teil dieser guten Aktion zu sein", sagte Owomoyela, der aufgrund seiner dunklen Hautfarbe selbst massiven Angriffen ausgesetzt war. In seiner Eigenschaft als Erstliga-Referee machte Peter Gagelmann diesbezüglich zwar bislang keine schlechten Erfahrungen, doch als Zuschauer auf bremischen Fußballplätzen kenne er die Problematik sehr wohl und so ist er erstaunt "über die Respektlosigkeit von Mannschaftskameraden untereinander".Während Patrick Owomoyela die Gelegenheit nutzte und "seine" Bahn selbst ein paar Meter durch die Wende-Schleife am Maritim-Hotel steuerte, beließen es die Vertreter des Bremer Fußball-Verbands (BFV), des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) und von Werder Bremen bei erklärenden Worten. Ob BFV-Präsident Dieter Jerzewski, der ehemalige DFB-Sicherheitsbeauftragte Alfred Sengle oder Werder Präsident Klaus-Dieter Fischer: Sie alle würdigten nicht nur den Sinn der bremischen Maßnahme, sondern unterstrichen zugleich auch deren Notwendigkeit. "Ich hoffe, dass die Aktion in den kommenden Monaten auch wahrgenommen wird", sagte Dieter Jerzewski. Dabei wird das fröhlich-bunte Erscheinungsbild der Bahn das Eine sein, der Inhalt der Botschaften das wichtigere Andere. Klaus-Dieter Fischer kündigte in Sachen Kampf gegen Rassismus schon für kommenden Sonntag im Rahmen von Werders Bundesliga-Spiel gegen Hannover 96 weitere Plakataktionen an.In den unteren Spielklassen sei das größte Problem die mangelnde Integration von Ausländern, betonte Alfred Sengle. Der pensionierte Gerichtspräsident war unter anderem im WM-Organisationskomitee 2006 Vorsitzender des Beirates Sicherheit und hat die Gewalt-Problematik über Jahrzehnte genauestens verfolgt. "Die letzten Wochen des Jahres 2006 haben gezeigt, dass die Gewalt weder auf - noch neben dem Platz verschwunden ist", betont der Jurist und lobt ausdrücklich die Bremer Straßenbahn-Aktion, mit der sich ein Einheimischer übrigens ein kleines Denkmal setzte. Die Idee stammt von BFV-Vizepräsident Wolfgang Kasper, der als Angestellter der BSAG kurz vor seinem Abschied in den Ruhestand am 31. Januar seine guten Kontakte in alle Richtungen noch einmal zu nutzen wusste.




von T.Hancke - am 24.01.2007 15:59
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