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bremer-nahverkehrs.net(z) Forum
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
T.Hancke, Eisenbahnfreund, Ronny Kraus, Manfred Morzik

DBAG gegen 15-min S-Bahn

Startbeitrag von T.Hancke am 10.02.2007 18:18

In verschiedenen Presseberichten war dieser Tage zu lesen, dass die DB sich gegen einen 15 min Takt auf der Stecke HB-Vegesack- HB HBF ausspricht, lt. Sprcher der DB sei ein 30 min Takt völlig ausreichend, außerdem würden sonst die Güterzüge von Bremerhaven behindert.

Soweit die aussage der DB, ich würde allerdings andere Hintergründe, denn 2005 hat die DB lt. Gutachten selbst bestätigt, dass der 15 min Takt ohne Probleme reinpasst. Möglicherweise sieht die DB ihre Felle bei der Ausschreibung davonschwimmen und versucht nun die Verbindung schlechtzumachen?

Kennt jemand Hintergründe?

Antworten:

Zitat

versucht nun die Verbindung schlechtzumachen


Meinst Du denn wirklich, dass sich ein Mitbewerber nun zurückziehen würde, nur weil die Bahn sagt, dass ein 30-Min-Takt ausreichend ist?

von Ronny Kraus - am 10.02.2007 22:29
Nicht unbedingt zurückziehen, aber eben wieder etwas ins gerede bringen, was eigentlich sinnvoll und unstrittig ist. Die Trassen müßte ja die Bahn vergeben, und da macht man vielleicht schon mal Stimmung , um später bei einem Wettbewerber zu sagen leiderleider haben wir keine Trasse mehr frei..

Es ist ja z.B. bei der Li.11 auch gelungen den niedersächsischen Verkehrsminister aufzuhetzen , dass das nun alles schlecht ist usw. Wer da wohl dahintersteckte??

von T.Hancke - am 10.02.2007 22:45
Hallo,

1.
der niedersächsiche Verkehrsminister brauchte gar nicht gegen die Linie 11 aufgehetzt zu werden, da er meines Erachtens sowieso gegen Fortschritte im Bahnverkehr und ÖPNV ist.

2.
Zum Thema DBAG gegen 15-min S-Bahn:
Sollte der Platz auf der DB-Strecke von Verden über Bremen nach Burg knapp sein, dann könnte man ja auch ein drittes oder viertes Gleis bauen. Das wäre zumindestens teilweise möglich. In den 70er Jahren war einmal ein drittes Gleis Bremen-HBF - Bremen-Burg geplant. Es ist aber nie gebaut worden...

Meiner Meinung nach ist in den letzten 30 bis 40 Jahren nichts in Bremen und umzu investiert worden, um die Leistungsfähigkeit der Bahnstrecken zu erhöhen (zumindest was die Anzahl der Gleise angeht).

Auch heute müssen Güterzüge durch den Bremer HBF fahren, weil es keine Güterumgehungsbahnen gibt.

Hier ist Bremen bahntechnisch absolute Provinz, obwohl Bremen der Einwohnerzahl nach die zehntgrößte Stadt Deutschlands ist.

Viele Grüße

Manfred Morzik

von Manfred Morzik - am 10.02.2007 23:54
Manfred Morzik schrieb:

Zitat

Hallo,

1.
der niedersächsiche Verkehrsminister brauchte gar nicht gegen
die Linie 11 aufgehetzt zu werden, da er meines Erachtens
sowieso gegen Fortschritte im Bahnverkehr und ÖPNV ist.

Seltsam, in anderen Foren waren auch schon viel negative Äußerungen über den Verkehrsminister und auch über die NLVG zu lesen.
Zitat

2.
Zum Thema DBAG gegen 15-min S-Bahn:
Sollte der Platz auf der DB-Strecke von Verden über Bremen
nach Burg knapp sein, dann könnte man ja auch ein drittes
oder viertes Gleis bauen. Das wäre zumindestens teilweise
möglich. In den 70er Jahren war einmal ein drittes Gleis
Bremen-HBF - Bremen-Burg geplant. Es ist aber nie gebaut
worden...

Dieses dritte Gleis müsste "nur" zwischen Oslebshausen und Burg gebaut werden, denn zwischen Walle und Oslebshausen liegen oben auf dem Bahndamm entlang des gesamten Rbfs drei Gleise, und zwischen Hbf und Walle sind wohl genügend Gleise vorhanden. Oder?

Zitat

Auch heute müssen Güterzüge durch den Bremer HBF fahren, weil
es keine Güterumgehungsbahnen gibt.

In den 30-er Jahren gab es mal Pläne für eine Güterumgehungsbahn durch die Ochtumwiesen zwischen Grolland und Huchting nach Kirchweyhe. Der Zweite Weltkrieg verhinderte den Bau - wie so vieles zu der Zeit. Aber auch danach wurde noch jahrzehntelang bis weit in die 70-er Jahre eine entsprechende Trasse frei gehalten. Dann aber kam der Flughafenausbau mit Verlängerung der Start- und Landebahn und die Schaffung des "Parks links der Weser".
Da war's nix mehr mit der Güterumgehungsbahn, die man jetzt für den Verkehr vom Weser-Jade-Port gut gebrauchen könnte!

Gruß
Peter Burtchen, ehem. EISENBAHNFREUNDE BREMEN e.V.

von Eisenbahnfreund - am 12.02.2007 09:26
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