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Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 2 Monaten
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Radio_DDR, Detektordeibel, _Yoshi_, WiehengeBIERge, iro, hegi_ms, Wellenschneider

Analoge Schallplatten selbst "klonen"

Startbeitrag von Wellenschneider am 31.05.2012 15:02

Ich habe mal vor sehr langer Zeit im Fernsehen ( damals gab es noch kein Privatfernsehen in Deutschland) gesehen, wie jemand mit Hilfe von gefrierenden Bier eine Langspielplatte kopiert hat, welche auch abspielbar war und dann nach ihren Schmelzen getrunken wurde!

Ich glaube schon, daß das geht, weil sich Wasser beim Gefrieren ausdehnt und somit die Rillen der Schallplatten gut ausfüllt.

Mit Hilfe von im Baumarkt erhältlichen Materialien soll es möglich sein, haltbarere "Klone" von Langspielplatten herzustellen. Weiß jemand mehr darüber? Welche weiteren Möglichkeiten gibt es? Ich könnte mir vorstellen, daß man auch mit dem Metall Gallium derartige Kopien herstellen kann.

Antworten:

Mit Wasser kann ich mir das ja noch vorstellen. Aber mit Bier...? Das sprisselt doch, da hat der Klon doch lauter Löcher...

von iro - am 31.05.2012 15:18
@Wellenschneider:

Bitte die CMOS-Batterie deines PC überprüfen, offenbar hat sich das Datum schon um 2 Monate verschoben.

PS: Gallium gibt's aber nicht im Baumarkt.

von hegi_ms - am 31.05.2012 16:37
Klonen lassen sich Schallplatten auf diese Weise:

http://www.youtube.com/watch?v=DU8Pegs5brM&feature=related

oder mal auf einer CD :

http://www.youtube.com/watch?v=g_-0tNiG15o&feature=related

von _Yoshi_ - am 31.05.2012 17:52
Wenns was gescheits werden soll.

http://www.vinylrecorder.com/

Irgendwelche Abziehbilder bringens nicht wirklich, haben es auch nie. Vinyl ist der perfekte Kopierschutz.

Ansonsten einfach Digital aufnehmen und auf CD Brennen. :D

von Detektordeibel - am 31.05.2012 19:05
Aber ich finde die Idee schon mal gut.
Das es überhaupt so schon funktioniert ist ja das Faszinierende daran.
An der Qualität könnte man noch feilen.

Vinyl sollte man gewinnen können wenn man alte Kaputte Schallplatten einschmilzt und daraus neue macht.

von _Yoshi_ - am 31.05.2012 20:07
Es gab "früher" schon findige Leute, die Platten mechanisch kopiert haben. Da jedoch die Trägermateriale oft von minderer Qualität waren, z.B. alte Röntgenfilme, waren die Resultat mehr schlecht als recht. Andere haben mit Eigenbau-Kontaktkopiermaschinen 8 und 16 mm Filme (vorzugsweise Pornos) kopiert, selbst in der ehem. DDR.

von Radio_DDR - am 31.05.2012 20:45
Das hier sollte funktionieren.

http://www.razyboard.com/system/morethread-schallplatten-selbst-kopieren-webmasta-55371-3172297-0.html

Aber bei dem Materialeinsatz kann man die Platte (oder die CD) einfach kaufen. Wenn man da mit etwas Auflagekraft fährt ist da nach paarmal hören wahrscheinlich auch schnell die Rille durch wieder.

Btw. gestern kam ne Platte an.



Klingt hervorragend und kann man auf beiden Seiten abspielen ^^

von Detektordeibel - am 01.06.2012 05:40
Zitat
Detektordeibel
Wenns was gescheits werden soll.

http://www.vinylrecorder.com/

Irgendwelche Abziehbilder bringens nicht wirklich, haben es auch nie. Vinyl ist der perfekte Kopierschutz.

Ansonsten einfach Digital aufnehmen und auf CD Brennen. :D


Geschnitten Platten statt gepresste gibt es schon lange. Diese sind meistens etwas dünner als gepresste und oftmals irgendwelche Minilabels oder Nachpressungen richtiger Platten (viele davon sind Fälschungen).
Klanglich können sie genau so gut sein wie richtige Platten, aber auch genau so gut richtig schlecht. Es soll sogar schon Leute gegegeben haben, die aus einer miserablen MP3 eine Single geschnitten haben :rolleyes: , dann mit Kompressionsartefakten auf Vinyl :nichtzufassen:

von WiehengeBIERge - am 01.06.2012 12:13
Das war nicht mal selten der Fall, dass mindere MP3 (per email!) als Quelle zur Masterherstellung dienten, also nicht nur ein oder wenige Muster schneiden, sondern größere Stückzahlen in dieser Güte pressen ("Hauptsache laut" :bloed:).

von Radio_DDR - am 01.06.2012 18:10
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