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Frage an alle (Hobby)-DJs unter Euch: Empfehlung Laptop/Software für gelegentliche DJ-Einsätze

Startbeitrag von Peter Schwarz am 27.11.2012 17:32

Unter Euch sind ja auch einige, die zumindest gelegentlich mal den DJ oder Partybespasser machen.

Da ich momentan sowieso gerade auf der Suche nach einem Notebook/Laptop (wie auch immer) bin, möchte ich mir nun eines zulegen, das auch DJ-tauglich ist.
Dazu braucht es natürlich auch noch die entsprechende Software. Ich weiss, dass viele Profi-DJs auf Traktor schwören und alles andere in Grund und Boden fluchen.
Was könnt ihr empfehlen?

Ach ja...ich bin der ultimative DAU (dümmster anzunehmender User), daher sollte alles möglichst Plug&Play-Spielen und so wenig config wie möglich nötig sein.

Danke schonmal für Eure Ratschläge...

Antworten:

Uuuuuuiiiiiih... was hast Du denn vor? Musik abfeuern oder "echtes" Mixen? Zum reinen Abspielen reicht eigentlich ein Winamp (der durch div. Plug-Ins wie z.B. für Processing) recht brauchbar ist. Eine radioähnliche Automation macht aber nen schlankeren Fuss bei den Groupies ;)

von Staumelder - am 27.11.2012 18:38
BPM-Studio, sofern Du wirklich wie ein DJ damit arbeiten willst. Erfordert einiges an Einarbeitung und Eingewoehnung, geht anschliessend aber handwerklich sehr sauber.

Fuer Faulpelze einfach Winamp und ein sinnvoll programmiertes Crossfading-Tool sowie eine proppevolle Playlist. Mit dem bleibt noch Zeit zum :drink:...

Mit BPM-Studio hast Du nicht viel weniger zu tun als beim Plattenauflegen.

von PowerAM - am 27.11.2012 18:55
Nein, kein Winamp...schon richtig auflegen. Radioautomationen eignen sich dazu leider auch nicht so richtig. Es sollte halt recht intuitiv sein. An irgendwelche Interfaces denke ich momentan nicht. Gebrauch einer externen Soundkarten per USB ist aber schon vorgesehen, um unterschiedl. Kanäle zu haben (sonst geht ja kein z.B. kein Vorhören).
Einsatz wie gesagt gelegentlich auf privaten Parties und so...daher sollte es nicht allzu teuer sein, auch bezüglich der Hardware.

von Peter Schwarz - am 27.11.2012 19:11
Dann nochmal BPM-Studio! Das schliesst externe Interfaces nicht aus, benoetigt aber auch nicht zwingend welche. Zweite Soundkarte sollte zum Vorhoeren obligatorisch sein, ich nutze dafuer dann schlicht den VLC-Player. Das mit Absicht, damit ich zum Vorhoeren definitiv eine andere Programmoberflaeche vor den Augen habe und das nicht mit den gerade abspielenden Dateien verwurste. Das ist insofern wichtig, sofern mal als DJ nicht vollkommen getraenkefreiTM bleiben will.

von PowerAM - am 27.11.2012 19:22
Wie machst Du das mit den Soundkarten? Extern? Ich habe bislang die Erfahrung gemacht, dass sich eine USB-Soundkarte und eine eingebaute nicht parallel betreiben lassen.

von Peter Schwarz - am 27.11.2012 19:44
Doch, warum nicht? Die USB-Soundkarte in meinem MagazinTM ist von Pearl, klingt nicht aufregend und macht jede Menge Klirr. Aber fuer'n Kopfhoerer langt sie.

Unterschiedliche Programme fuer Musikprogramm und Vorhoeren bieten sich auch daher an, dass es einfacher ist, denen zu sagen, wohin sie dudeln sollen. BPM-Studio kann das Vorhoeren zwar auch woanders ausgeben, sollte sich da aber etwas beissen, schliesst es das Hauptprogramm und deine Musik verstummt. Sollte dagegen VLC oder die USB-Soundkarte Schluckauf bekommen, so bemerkt das im Idealfall niemand. VLC neu oeffnen und weiter geht's...

von PowerAM - am 27.11.2012 20:25
Guter Tipp. Aber soweit bin ich ja noch nicht. Ich sehe also BPM-Studio als ernsthafte Alternative zu Traktor. Bei beiden würden mir die einfachsten Versionen reichen. Traktor Pro2 kostet 79 Euronen, BPM-Studio ab 99 Euro. Hat jemand Erfahrungen mit Traktor gemacht oder kennt beide Programme?
Welches ist von Vorteil? Ich kenne wie gesagt einige, die Traktor nutzen, dann aber meist mit Interfaces und auf Macbook.

von Peter Schwarz - am 27.11.2012 21:19
Ich nutze Virtual DJ. Gibt es auch in einer Free-Variante. Hierbei werden quasi zwei "Plattenteller" gezeigt (links und rechts), über die sich Musik abspielen lässt. Unten gibt es ein Fenster, welches ähnlich wie der Windows-Explorer aufgebaut ist. Dort lassen sich also die Ordner und Titel anzeigen.

Die Songs selbst kann man per Drag-&-Drop auf die linke oder rechte Seite ziehen. Ist ein Song geladen, werden Länge, graphischer Songverlauf sowie BPM-Anzahl angezeigt. Der Song ist dann abspielbereit, startet aber nicht automatisch (was ja auch gut so ist, schließlich möchte man den Song auf der anderen Seite normalerweise zu Ende laufen lassen). Es lassen sich auch Effekte wie "Flanger", "Echo" oder Samples wie "Sirene" und ähnliche Spielereien auf jeder Seite steuern.

Ein Screenshot sieht so aus:



Ich nutze dieses Programm, wenn ich "aktiv auflege". Zum Nebenbei-Laufenlassen favorisiere ich XMPlay, da dieses Programm jeden Song gleich laut aussteuert und wunderbar crossfadet.

von NurzumSpassda - am 27.11.2012 21:31
Ich habe mir dieses schicke Teil zugelegt:

http://www.conrad.de/ce/de/product/312248/Hercules-DJ-Control-Instinct-Digital-DJ/SHOP_AREA_37555&promotionareaSearchDetail=005

Die Bedienung ist gut, relativ einfach und Eindruck macht das Teil auch noch! ;)

von Mc Jack - am 28.11.2012 08:30
Zitat
NurzumSpassda
Effekte wie "Flanger",


Auch auf die Gefahr hin, als Volldepp dazustehen. Was genau ist Flanger? :confused:

von zerobase now - am 28.11.2012 09:33
Nein, ist alles gut, zerobase now. :-)

"Flanger" ist ein Soundeffekt, bei der das Eingangssignal zunächst in zwei Signalzweige aufgeteilt wird, die zeitlich verzögert einer Mischstufe zugeführt werden. Die Zeitverzögerung wird in einem kleinen Bereich (etwa 1 bis 20 Millisekunden) laufend variiert, wodurch sich kleine Schwankungen der Tonhöhe nach oben und unten ergeben. Wikipedia beschreibt diesen Effekt ganz gut:

http://de.wikipedia.org/wiki/Flanger

Der Effekt wird auch in einigen Songs verwendet. Besonders in den 70ern wurde er oft eingesetzt. Beispiele sind Fox mit "Only You Can" (dort in der Mitte), bei den Rubettes mit "I Can Do It" (hier zwischen Gitarrensolo und drittem Refrain) sowie bei den Osmonds mit "Comin' Home" (dort am Ende).

von NurzumSpassda - am 28.11.2012 10:02
Hatte in den letzten Jahren immer wieder Feten auf denen ich Auflegen durfte.
In der Anfangszeit habe ich BPM-Studio benutzt, danach ging ich zu Virtual DJ über (mit der Konsole die hier schon verlinkt wurde von McJack) und momentan benutze ich Traktor mit geliehenen Equipment.

Dies lohnt sich aber nur mit vernünftigen Equipment, sprich Controller, schöner Soundkarte etc.
Fürs gelegentliche Auflegen reicht VirtualDJ aufjedenfall. Ein Controller sollte es aber dabei schon sein. Dort gibt es auch viele Unterschiede! Investiere z.B lieber ein wenig mehr in einen mit integrierter 2er Soundkarte, Dann gibt's auch keine Soft/Hardware Probleme.

von Aquarium - am 28.11.2012 13:58
Mein Nachbar hat sich vor einiger Zeit eine DJ Console von Hercules gekauft. In der Software ist dann eine Tracklist, deren Einzelsongs man auf die beiden Player verteilen muss. Mit der Konsole kann man dann alles weitere machen, z.B. Tracks mixen, scratchen, Soundeffekte einbauen und man hat einen extra Kanal zum Vorhören. Da das ganze per USB läuft, braucht man keine 2. Soundkarte dafür. Natürlich sollte die Soundkarte im Laptop nicht die billigste sein...

Ich weiß ja nicht, was du dafür ausgeben willst, aber im Einsteigersegment gibts dann Konsolen wie diese hier: http://www.amazon.de/Hercules-4780730-Control-Instinct-DJ-Software/dp/B0087DTP9O/
oder das: http://www.amazon.de/Hercules-4780722-DJ-Control-Air/dp/B005Z8F8FY/ref=pd_cp_MI_3
Nach oben sind die Grenzen wie immer offen: http://www.amazon.de/gp/product/B0045X9CMA/

von oli84 - am 28.11.2012 19:43
Zitat
Mc Jack
Ich habe mir dieses schicke Teil zugelegt:

http://www.conrad.de/ce/de/product/312248/Hercules-DJ-Control-Instinct-Digital-DJ/SHOP_AREA_37555&promotionareaSearchDetail=005

Die Bedienung ist gut, relativ einfach und Eindruck macht das Teil auch noch! ;)


Gibts schon Erfahrungsberichte? Wie ist die Software (die ja laut Lieferumfang dabei ist)? Ich finde Virtual DJ ganz spannend und habe auch schon auführlich mit der Free-Version rumgespielt (allerdings nur mit der Onboardkarte).

von Staumelder - am 19.01.2013 18:23
Nunja, bislang kam das Teil völlig unvorbereitet 1x zum Einsatz. Dabei war die Angelegenheit eigentlich ziemlich easy, zumal der DJ (öhm) ziemlich schnell angeglüht war. :rolleyes:
Titel in die jeweilige Playlist einfügen war einfach, pitchen und scratchen ging imho :D auch ganz einfach von der Hand.
Einzig mit dem Audio Out kam ich anfangs nicht klar. Es gibt zwei Möglichkeiten: Über die Soundkarte oder direkt am DJ-Pult via Cinch. Ich meine, an der Soundkarte war das Signal ziemlich leise. Zeit für Versuche gab es nicht: Auspacken, einschalten, Abfahrt.


Aber man den Kram bei der Einweihungsfeier mal zum klingen bringen....;)

von Mc Jack - am 19.01.2013 20:17
Guuuuute Idee :D

von Staumelder - am 20.01.2013 10:42


Für simple und evtl. sogar unbeaufsichtigte Partybeschallung ist eine Radioautomation übrigens garnichtmal schlecht. Ein Normalmensch blickt bei Zararadio nicht durch :-)

von Marc_RE - am 21.01.2013 11:46
Zitat

Forbidden You don't have permission to access /wp-content/uploads/2012/12/kopetkivinyl.jpg on this server.

Additionally, a 404 Not Found error was encountered while trying to use an ErrorDocument to handle the request.


von PowerAM - am 21.01.2013 11:56
Zitat
Marc_RE


Für simple und evtl. sogar unbeaufsichtigte Partybeschallung ist eine Radioautomation übrigens garnichtmal schlecht. Ein Normalmensch blickt bei Zararadio nicht durch :-)

Da reicht auch ein Winamp mit Crossfade-Plug-In.

von Staumelder - am 21.01.2013 13:35
Für normale Partybeschallung, wo es auf perfektes Mixing nicht ankommt reicht Winamp tatsächlich aus. Habe damit im letzten Jahr erfolgreich mehrere Partys bestritten. Einfache Bedienung und gute Crossfadings. Und man kann auch selbst noch mitfeiern :-)

Ansonsten bevorzuge ich eher solche Spielereien :spos:

http://www.youtube.com/watch?v=z3Gybwqxbl4
http://www.youtube.com/watch?v=nBogTHjBKF4
http://www.youtube.com/watch?v=3Dm8cWnlG9w

von WellenJäger - am 21.01.2013 21:20
Lohnt sich eigentlich der Sam Broadcaster ?
Irgend wo hab ich noch ne alte Demoversion auf der Festplatte.

von _Yoshi_ - am 22.01.2013 20:01
Zitat
WellenJäger
Ansonsten bevorzuge ich eher solche Spielereien

Sofern es nicht so ausartet: http://www.youtube.com/watch?v=hbx2pY0NU4E

Achja, hier noch das fehlende Bild.
[attachment 1102 kopetkivinyl.jpg]

von Marc_RE - am 24.01.2013 11:59
Oder für diejenigen, die Plattenspieler uncool finden:

http://www.youtube.com/watch?v=msvzuQkLCE0
http://www.youtube.com/watch?v=088AWsTtTFU

von WellenJäger - am 24.01.2013 19:27
Alter, ich hab' mit Platten angefangen... :sozusagen: :joke:

von PowerAM - am 24.01.2013 19:34
Der Alte verteufelt doch heute noch Schallplatten als modernes Teufelszeug :D

von Chief Wiggum - am 24.01.2013 19:49
Wie? Spielt er noch immer diese ollen Wachswalzen? :confused:

von PowerAM - am 24.01.2013 19:56
Ich nutze für solche Zwecke, sowie zum Pausenmusik bei Beschallungen abfeuern eine relativ unbekannte Freeware, Digijay aus Österreich: http://digijay.at/pages/home.php
Funktioniert auf meinem Pultplatz-FOH-Laptop (IBM R52, 2GB RAM, WIN XP pro) bei parallel laufender Controllersoftware für Pult und PA völlig problemlos. "Richtiges" Mixen geht mit entsprechenden Hardware-Interfaces auch.
Kann ich jederzeit weiterempfehlen.

Privat setze ich auf dem Linux-Debian Laptop das Softwarepaket "Mixx" ein. Ähnlicher Funktionsumfang, tut auch perfekt seinen Dienst.

von tulpengiesser - am 27.01.2013 18:08
Ich suche auch gerade nach einem neuen Lappi und fand die Infos hier toll, um mir die Kriterien klar zu machen für einen DJ Laptop: http://www.einfachauflegen.de/einen-laptop-als-dj-fuers-auflegen-auswaehlen/

von PeterSchulz - am 19.04.2015 22:29
Ich nutze zum Mixem derzeit Traktor mit dem Denon MC3000. Einfach nur traumhaft. Da ich aber noch von der alten Schule bin, ist das für mich das reinstes Spielzeug. Bei meinem letzten "Auftritt" haben die jungen DJ-Kollegen nur blöd geschaut, als ich die Übergänge perfekt ohne Kopfhörer nebenbei beim Quatschen gemixt hab. Die Software macht das ja alles wie von selbst. Man muss nur im Takt Play drücken, gepitcht wird automatisch. That's It !! Anhand der Wellenform kann man gut sehen, wann einzucuen ist. Das ist mit wenigen Handgriffen erledigt. Und Maxi-Versionen braucht man damit auch keine mehr. Den Grundbeat ziehe ich als Loop in ein Mix-Deck und der läuft dann parallel im Takt mit.

von WellenJäger - am 20.04.2015 19:17
Zitat
PeterSchulz
Ich suche auch gerade nach einem neuen Lappi


Und da hast du dir gedacht, meldeste dich mal extra hier unter falschen Namen an, kramst einen alten Thread raus und machst mal Werbung für so eine Linksammelseite.

von Marc_RE - am 20.04.2015 20:36
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