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Good bye Thüringen,willkommen Bayern

Startbeitrag von Robert S. am 04.02.2013 11:58

So schauts aus,wir das rebellische Bergvolk haben kein Bock mehr auf Thüringen und wechseln einfach mal so nach Bayern.
Den Bleß nehmen wir natürlich mit,solln die doch in Erfurt sehn wie sie den restlichen Thüringer Wald versorgen :hot:

http://www.mdr.de/thueringen/sued-thueringen/gebietsreform140.html

Die 50 interessantesten Antworten:

Och nöö, ich will schon in Deutschland bleiben.

Ja, warum wohl geilen sich die Landräte darüber auf???? Weil sie ihren Posten LOSWERDEN könnten. :rolleyes:

Bei Thomas Müller wundert mich das erst recht nicht!

Wir bekommen hier alle zwei Wochen ein Amtsblatt, in dem auf fast jeder Seite mindestens ein Bild von dem Typen ist.

Reißt sich hier irgendjemand den Arsch auf und tut etwas für die Allgemeinheit oder leistet sonst etwas verdienstvolles, dann taucht dieser Typ dort auf, läßt sich mit demjenigen, dem eigentlich die Lorbeeren gebühren, ablichten und die Omas und Opas hier glauben, daß der Landrat das in die Wege geleitet hätte. :mad:

So wie der Typ sich ins Rampenlicht rückt, kommt einem dieses Amtsblatt fast wie eine gedruckte Version der Aktuellen Kamera vor!


Interessante Geschichte am Rande:
Als das neue Landratsamt eröffnet wurde, gab es für die ewig wartenden gemeinen Bürger in diesem Beamtenlabyrinth eine Berieselung durch Landeswelle Thüringen. Als dann dort eine Comedyserie namens "Baumann und Clausen" startete, war eine Berieselung mittels Radio aufeinmal nicht mehr möglich. :rolleyes:

Die derweil sinnlos vorhandene, da nie genutzte, aber sauteure Lautsprecheranlage im ganzen Gebäude haben ja die hiesigen Steuerzahler großzügig finanziert. :mad:

von Kay B - am 04.02.2013 12:32
Muhaha :D Postenverlustangst im Thüringer Wald :joke: Ist doch letztendlich scheißegal, ob man jetzt im Kreis Neuhaus am Rennweg, Landkreis Sonneberg, Südthüringen, Nordbayern-Ost oder im Bezirk Suhl wohnt...ich will auch weg von diesem Rheinland :P

Trotzdem wärs mal interessant, für uns natürlich radiotechnisch...11D und 12D vom dicken Bleß?? Radio Eins auf UKW in Südthüringen? Spannend, spannend.

von Japhi - am 04.02.2013 12:36
Zitat
cybertorte
ich bin dafür! hatte mit thüringen (politisch gesehen) noch nie was gutes. zumal die menschen hier im süden eher nach bayern (eher franken) tendieren. aber dieses erfurt tut ja bekanntlich sein tun auch dazu & serviert die südthüringer immer als "außenposten" ab & man wird dort oben, übern rennsteig kaum wahr genommen.

und bratürste können die eh nicht gscheit machen!


Obwohl ich net unbedingt ein Bayernfan bin finde ich diesen Vorstoß auch gut,evtl rüttelt man die Herrschaften in Erfurt mal bissl wach...
Für mich als Exilsachse hier wäre ein Bundesland Franken wünschenswert,denn auf Hilfe aus München können wir hier glaub ich ebensolange warten wie aus Erfurt ;-)

Was würde Rundfunktechnisch passieren ?
Der Bleß wird Grundnetzsender für Nordfranken,Meeder und Eckardsberg werden stillgelegt.
Evtl würden sich der BR und MDR den Bleß sogar teilen :eek:
Man stelle sich vor 11D und 12D vom Bleß,dazu der Bundesmuxx,der Thüringer Mux,und die Lokalmuxxe,Pfänder 2.0 würde ich sagen :hot:
Und DVB-T,da bleibt sicher alles beim Alten,evtl würde man die Leistung der ARD Muxxe bissl aufbohren um Coburg besser zu versorgen.

von Robert S. - am 04.02.2013 14:09
Rein rechtlicher Natur, können Landkreise einfach so entscheiden, zu welchem Bundesland sie wollen?

Falls so, dürfen das nur Landkreise, die an ein Nachbarbundesland Grenzen oder alle?

Falls nicht alle, ist das nicht Diskriminierung? Dann könnten ja alle klammen Kreise nach Bayern ziehen und das Problem mit dem Länderfinanzausgleich ist gelöst.

Wenn ein Bundesland keine Kreise mehr hat, wird es dann ins Exil geschickt, bis es wieder benötigt wird? :confused:

von CBS - am 04.02.2013 14:22
Viele Hallenser hätten es auch lieber gesehen wenn Halle nach Sachsen gekommen wäre, statt es mit Machdeburch zusammen zu schmeißen, wären wir dann mit Leipzig eine zusammenhängende Region geworden. So wie es jetzt ist, versucht der eine dem Anderen die Investoren weg zu jagen, mit dem Schluss, dass mehr nach Sachsen tendiert wird und die Region Halle benachteiligt ist, Dank bürokratischer Hürden.
Aber wir sind ja nicht bei "Wüsch Dir was" ;-).
Vielleicht stünde Halle wirtschaftlich tatsächlich besser da, wenns so gekommen wäre... . Das Volk wurde nicht gefragt, dafür wurde Machdeburch eben als Landeshauptstadt durch die Politiker durchgesetzt, fertig. Die Fehde zw. Halle u. Machdeburch besteht aber weiterhin.

Die vielen Kreisgebietesreformen im LSA haben auch viel zu Unmut geführt, da wurden auch Regionen zusammengeschmissen, welche früher nichts miteinader zu tun hatten.

In Thüringen wird das also auch nicht besser sein mit diesen unsäglichen Kreisgebietsreformen.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 04.02.2013 14:42
Zitat
Robert S.
Was würde Rundfunktechnisch passieren ?
Der Bleß wird Grundnetzsender für Nordfranken,Meeder und Eckardsberg werden stillgelegt.

Richtig, und die Coburg-Frequenzen wandern zum MDR der sie dann nutzt um Lücken in Thüringen durch den nun fehlenden Bleßberg zu stopfen.

Spannend wird es ja in Suhl, der kommt dann wohl auch zu Bayern? Was wird dann da passieren?

Und wird es evtl. mehr Füllsender geben, wo dem MDR schlicht das Geld fehlte? (Andererseits, in Bayern fehlen auch noch zahlreiche Füllsender...)

von RheinMain701 - am 04.02.2013 14:45
Einen Landkreis habe ich noch vergessen,das Eichsfeld um Dingelstätt möchte nach Niedersachsen.
Spinnen wir mal den Faden weiter...
Die 3 Landkreise verlassen Thüringen,was würde dann weiter passieren,ich könnte mir vorstellen daß andere Randgebiete Morgenluft schnuppern und auch versuchen würden Thüringen zu verlassen (Altenburger Land zu Sachsen,Kyffhäuser zu Sachsen-Anhalt,Eisenach zu Hessen,... )
Suhl ist derzeit kreisfrei,aber ich glaube die Stadt möchte Bayern net haben,total überschuldet und stark am Schrumpfen,es gibt halt kein SIMSON Werk mehr und eine "Waffenschmiede" ist Suhl auch schon längst nicht mehr....

Solange man in Erfurt nur in die Gebiete links und rechts der A 4 investiert und als Wintersportregion nur Oberhof zählt wird man sich weiterhin den Unmut der Südthüringer gefallenlassen müssen...

von Robert S. - am 04.02.2013 15:18
@ Japhi

Zitat

Es kann zumindest nicht schlechter werden ;-)


Für die Leute im Landratsamt sicherlich. Für den gemeinen Bürger wohl nicht. Für die Rest-Thüringer wären wir dann Fremdlinge und als "Neu-Bayern" wären wir in Bayern dann auch Fremdlinge. Da würden definitiv ordentliche Differenzen entstehen.



@ Robert S.

Zitat

Für mich als Exilsachse hier wäre ein Bundesland Franken wünschenswert,denn auf Hilfe aus München können wir hier glaub ich ebensolange warten wie aus Erfurt ;-)


Aber aus Nürnberg wohl auch nicht.


Zitat

Der Bleß wird Grundnetzsender für Nordfranken,Meeder und Eckardsberg werden stillgelegt.


Ob der BR seine eigenen Sender stilllegen und sich dafür bei Mädchen & Brotkasten auf dem Bleß einmieten würde, glaube ich kaum. Da ganz Südthüringen mit den bestehenden Sendern des BR schon ausreichend abgedeckt wird, würde der Bleß wohl eher stillgelegt und vor sich hingammeln. :-( Und für den MDR ist er ja nur zur Versorgung des südthüringer Raums relevant. Er brauchte ihn dann also auch nicht mehr.



@ CBS

Zitat

Dann könnten ja alle klammen Kreise nach Bayern ziehen und das Problem mit dem Länderfinanzausgleich ist gelöst.


Das ist ja nicht mal der Fall. Der Landkreis Sonneberg steht wirtschaftlich so gut da, daß mehr Menschen von Bayern nach Sonneberg pendeln als umgekehrt. So wurde das zumindest letztens gemeldet.

von Kay B - am 04.02.2013 15:23
Zitat
Kay B
Ob der BR seine eigenen Sender stilllegen und sich dafür bei Mädchen & Brotkasten auf dem Bleß einmieten würde, glaube ich kaum. Da ganz Südthüringen mit den bestehenden Sendern des BR schon ausreichend abgedeckt wird, würde der Bleß wohl eher stillgelegt und vor sich hingammeln. :-(

Und was ist mit den Frequenzen? Die wird man wohl kaum ungenutzt lassen.

Zitat
Kay B
Und für den MDR ist er ja nur zur Versorgung des südthüringer Raums relevant. Er brauchte ihn dann also auch nicht mehr.

Sicher? Der Rennsteig ist topografisch anspruchsvoll, das schafft der Inselsberg alleine nicht.

von RheinMain701 - am 04.02.2013 16:03
Und noch ein Problem, daß sich mit dem Vorschlag von Thomas Müller ergibt.

Er schlägt vor, den Landkreis Hildburghausen an Oberfranken anzugliedern. Der westliche Teil des Landkreises ist aber unterfränkisch geprägt.

Landrat Thomas Müller selbst wohnt in Schönbrunn, also dem eher oberfränkisch geprägten Teil des Landkreises. Sein Vorschlag, den gesamten Landkreis an Oberfranken anzugliedern, zeigt sehr schön, wie egozentrisch der Mann ist. :-(

von Kay B - am 04.02.2013 16:08
@ RheinMain701

Zitat

Und was ist mit den Frequenzen? Die wird man wohl kaum ungenutzt lassen.


Gute Frage. Mit den koordinierten Leistungen dürfte sie der BR jedenfalls nicht benötigen.


Zitat

Sicher? Der Rennsteig ist topografisch anspruchsvoll, das schafft der Inselsberg alleine nicht.


Kann sein, daß es Ecken gibt, wo der MDR dann noch Lücken hätte. Diese Lücken bekommen aber dann momentan auch die falschen Regionalversionen von MDR Thüringen, Antenne Thüringen und Landeswelle Thüringen.

Mit dem Bleßberg decken der MDR, Antenne Thüringen und Landeswelle Thüringen jedenfalls schon jetzt mehr als das eigentliche Zielgebiet ab. Offiziell ist der Sender (abgesehen vom Deutschlandradio Kultur) nur für die Landkreise Hildburghausen und Sonneberg sowie Teilen von Schmalkalden-Meiningen zuständig. Tatsächlich deckt er aber fast ganz Nordbayern ab, denn genau dafür wurde der damals auch gebaut.

Sollten die Landkreise, die der MDR jetzt über den Bleßberg offiziell versorgt, den Zuständigkeitsbereich des MDR verlassen, dann würde der MDR offiziell nur noch einige Lücken im Thüringer Wald mit den leistungsstarken Sendern auf dem Bleßberg versorgen.

von Kay B - am 04.02.2013 16:18
@ toyotatercel

Zitat

Sind eigentlich diesen Lachnummern von Landräten Begriffe wie Volksabstimmungen in zwei Ländern sowie resultierende Staatsverträge ein Begriff? Ich kann mich über diese tragischen Figuren echt nur beömmeln...


Der hiesige Landrat scheint sowieso unter Höhenflügen zu leiden. Und alles, was seine Karriere auch nur irgendwie ankratzen könnte, erklärt er "im Namen der Bürger" zum Feindbild. So wie halt jetzt die mögliche Kreisfusion.

Mich kotzt es echt an, daß er so tut, als würde er die Meinung der Bürger des Landkreises wiedergeben, obwohl die noch gar nicht dazu befragt wurden.



@ RheinMain701

Zitat

Stimmt natürlich, DKultur würde da oben bleiben.


Ja, das wäre dann wahrscheinlich die einzige Frequenz, die der Bleß noch abstrahlen würde.


Zitat

Möglicherweise würde auch eine Frequenz für Bayern 1 bleiben, zwecks korrekter Regionalisierung.


Bayern 1 und 2 bräuchten da auch für die Regionalprogramme keine Frequenzen, da schon eine Mehrfachversorgung durch Ober- und Unterfranken da ist. Jedenfalls bräuchten sie keine leistungsstarken Frequenzen. Da kämen also höchstens die beiden 20-KW-Frequenzen, eher noch mit geringerer Leistung, in Frage.


Zitat

Der Rest... hm.


Die anderen Frequenzen würde man im Radius von 100 bis 150 km (je nach Sendeleistung) für diverse Funzeln schlachten.

Wenn sich der BR mit on3-radio austoben möchte oder sich ein Privatsender finden würde, der in fast ganz Nordbayern empfangbar sein will, könnte die eine oder andere Bleßbergfrequenz erhalten bleiben. Insgesamt würde der Bleßberg dann aber nur noch eine geringe Rolle spielen.

von Kay B - am 04.02.2013 16:51
Zitat
Kay B
Die anderen Frequenzen würde man im Radius von 50 bis 100 km (je nach Sendeleistung) für diverse Funzeln schlachten.

Das wäre sehr schade.

Aber halt! Hätte evtl. ABY Bedarf? Dank den Kampfkoordinierungen 103,2 Ochsenkopf gegen 103,3 Heidelstein und 101,9 Heidelstein gegen 102,0 Dillberg gibt es wohl Stellen, wo der Sender nicht sauber zu empfangen ist. Möglicherweise wäre das noch eine Alternative.

Zitat
Kay B
Wenn sich der BR mit on3-radio austoben möchte oder sich ein Privatsender finden würde, der in fast ganz Nordbayern empfangbar sein will, könnte die eine oder andere Bleßbergfrequenz erhalten bleiben.

Das halte ich dann doch für eher unwahrscheinlich.

Möglicherweise wäre auch der hr an einer Bleß-Frequenz interessiert, um sie zum Heidelstein für hr2 zu verlegen. Am ehesten käme da wohl die 95,2 in Betracht (schön zwischen 95,0 Rimberg und 95,3 Hardberg), der Rest wird ziemlich schwierig. Fallen müsste die 95,1 in Frankfurt, aber bei so einem Wechsel dürfte der hr sicher Alternativfrequenzen parat haben. Einen Füller in Frankfurt bräuchte man weiterhin, am Taunus dürften sich Heidelstein und Hardberg bei der Konstellation gegenseitig auslöschen.

von RheinMain701 - am 04.02.2013 16:59
Zitat
Robert S.
So schauts aus,wir das rebellische Bergvolk haben kein Bock mehr auf Thüringen und wechseln einfach mal so nach Bayern.

Hab das am Samstag auf MDR Thüringen gehört... Ist ja der Hammer.


Zitat
Robert S.
Den Bleß nehmen wir natürlich mit,solln die doch in Erfurt sehn wie sie den restlichen Thüringer Wald versorgen :hot:

Soll der BR den Standort übernehmen. Dann gibt's dort auch ein Senderfest. :D



Zitat
Habakukk
Dann muesst ihr euch aber auch noch paar Teile von Baden-Wuerttemberg einverleiben.

Die Region Heilbronn-Franken? Ja - bitte! Dann haben wir hier einen Feiertag mehr.

von Manager. - am 04.02.2013 17:31
@ RheinMain701

Zitat

Dank den Kampfkoordinierungen 103,2 Ochsenkopf gegen 103,3 Heidelstein (...)


In diesem Überschneidungsgebiet sind ja die 103,8 aus Meeder und die 101,1 aus Kälberberg zuständig.


Zitat

(...) und 101,9 Heidelstein gegen 102,0 Dillberg gibt es wohl Stellen, wo der Sender nicht sauber zu empfangen ist.


Da dürfte es in den jeweiligen Versorgungsgebieten auch keine Probleme geben. Dort wo die 101,9 durch die 102,0 schon angekratzt wird, müßte die 101,1 oder die 100,6 problemlos gehen.

Und wo die 102,0 durch die 101,9 angekratzt wird, müßten Würzburg, Kreuzberg, Geisberg, Ochsenkopf oder Coburg gehen.

von Kay B - am 04.02.2013 17:32
@ Kay: der südliche Thüringer Wald ist mitnichten gut mit den BR Programmen versorgt,zumindest die Täler,auch Neuhaus am Rennweg nicht,da brauchts den Bleß,weil die Bayern da schon massiv durch nördliche Standorte (Jena) gestört werden.
Auch der MDR kann nicht auf den Bleß verzichten,es gibt genug Ecken hier und in den nödlichen Nachbarkreisen wo nur er wirklich richtig gut geht...

Auf MDR INFO läuft übrigens fast jede Stunde ein Beitrag über diese Sache,da scheint man zumindest die Medien wachgerüttelt zu haben :D

von Robert S. - am 04.02.2013 18:44
@ bikerbs

Zitat

Niedersachsen ist ja vor kanpp 20 Jahren durch Wechsel einiger Orte von Meck-Pomm schonmal größer geworden.


Ich konnte mich vor einigen Jahren mal mit dem Chef einer Agrargenossenschaft im Amt Neuhaus unterhalten. Der meinte, daß es damals vor allem die älteren Leute waren, die eine Rückkehr nach Niedersachsen wollten. Für seine Agrargenossenschaft hingegen hatte die Rückkehr nach Niedersachsen ihm zufolge Nachteile. In Hannover kannte man wahrscheinlich landwirtschaftliche Großbetriebe im Ausmaß einer LPG nicht.


Ähnliche Grenzverschiebungen gab es hier auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wanfrieder_Abkommen

Da wurden Gebiete zwischen Thüringen und Hessen wegen der Bahnlinie Bebra-Göttingen getauscht. Allerdings wurden das nach der Wende nicht wieder rückgängig gemacht bzw. die Leute dort hatten bisher nicht die Möglichkeit, sich für ein Bundesland zu entscheiden.


Ein anderer Fall ist Ostheim vor der Rhön in Bayern:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ostheim_vor_der_Rh%C3%B6n

Dies war eine Exklave Thüringens, wurde aber 1945 in die Amerikanische Besatzungszone eingegliedert. Wäre es nicht zur Teilung gekommen, hätte der jetzige Landkreis Schmalkalden-Meiningen eine Insel in Bayern. :-)



@ Robert S.

Zitat

der südliche Thüringer Wald ist mitnichten gut mit den BR Programmen versorgt,zumindest die Täler,auch Neuhaus am Rennweg nicht,da brauchts den Bleß,weil die Bayern da schon massiv durch nördliche Standorte (Jena) gestört werden.


Gut, da bist du der Experte und müßtest gegebenenfalls Koordinierungen vornehmen. :-)

Hier bei uns unten im Hügelland gehen zumindest alle bayerischen Sender jeweils fünf Mal als Ortssender. Da besteht also kein Funzelbedarf. :D


Zitat

Auf MDR INFO läuft übrigens fast jede Stunde ein Beitrag über diese Sache,da scheint man zumindest die Medien wachgerüttelt zu haben :D


Ja, dann wird das bestimmt auch heute um kurz vor 10 Uhr abends in den MDR-Nachrichten durchgekaut.

von Kay B - am 04.02.2013 19:25
Zitat
Robert S.
Zitat
cybertorte


Was würde Rundfunktechnisch passieren ?

Und DVB-T,da bleibt sicher alles beim Alten,evtl würde man die Leistung der ARD Muxxe bissl aufbohren um Coburg besser zu versorgen.

Euch ist bewusst das "Coburg" die Separation von Thüringen schon hinter sich hat ;)
(1921 wenn ich mich nicht irre)


von mor_ - am 04.02.2013 19:47
Das mutet mir wirklich eher wie ein Egotrip von Leuten an, die gegen aktuelle politische Vorgaben anstänkern wollen, als ein wirklich sinnvolles und nachhaltig vermittelbares Unterfangen.
Alle Thüringer, die ich bisher kennen gelernt habe, legen relativ viel Wert auf ihre Idendität als Thüringer.
Dass die sich freiwillig aus München regieren lassen - unvorstellbar. Da ändert auch die Tatsache der kulturellen Nähe zu Franken wenig dran, denn auch die Franken sind nicht immer glücklich über die oberbayrische "Fremdherrschaft :-)

von DH0GHU - am 04.02.2013 20:00
Das ganze war sogar Top-Thema jetzt bei MDR Aktuell. :D

Schon in der Anmoderation kam man gleich zur Sache und sagte, daß die Landräte wohl im Falle einer Kreisfusion in erster Linie ein Problem an dem geringeren Bedarf an Landräten sehen. :bruell:

Die Reporter, die das Interview mit Thomas Müller geführt haben, haben offenbar eine sehr gute Menschenkenntnis und gleich gerafft, um was es dem Mann tatsächlich geht.

Der MDR hat offenbar auch gleich ein Team nach München geschickt um die Reaktion der dortigen Landesregierung einzufangen. Demnach hatte die bayerische Landesregierung diesen Vorschlag sehr begrüßt. Ob sie sich in München nicht ein Eigentor schießen, wenn sie Franken noch weiter "erstarken" lassen?

von Kay B - am 04.02.2013 21:37
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Viele Hallenser hätten es auch lieber gesehen wenn Halle nach Sachsen gekommen wäre, statt es mit Machdeburch zusammen zu schmeißen, wären wir dann mit Leipzig eine zusammenhängende Region geworden. So wie es jetzt ist, versucht der eine dem Anderen die Investoren weg zu jagen, mit dem Schluss, dass mehr nach Sachsen tendiert wird und die Region Halle benachteiligt ist, Dank bürokratischer Hürden.
Aber wir sind ja nicht bei "Wüsch Dir was" ;-).
Vielleicht stünde Halle wirtschaftlich tatsächlich besser da, wenns so gekommen wäre... . Das Volk wurde nicht gefragt, dafür wurde Machdeburch eben als Landeshauptstadt durch die Politiker durchgesetzt, fertig. Die Fehde zw. Halle u. Machdeburch besteht aber weiterhin.

Mann muss aber sagen das Halle niemals zum Freistaat Sachsen gehört hat.

Und Sachsen-Anhalt besteht eben im Groben aus drei Teilen: Magdeburg, Anhalt und Merseburg.

von Martyn136 - am 05.02.2013 00:50
Zitat
Rosti 2.0
Zitat
Habakukk
Zitat
Robert S.
wäre ein Bundesland Franken wünschenswert,


Dann muesst ihr euch aber auch noch paar Teile von Baden-Wuerttemberg einverleiben.

Richtig und das geht dann bis Heilbronn (siehe IHK Heilbronn-Franken)

EDIT: grad auf Seite 2 gelesen, der Manager hats schon geschrieben :D

Aber man müßte auch Teile von Unterfranken an Hessen oder gar Rheinland-Pfalz abgeben :hot: AB dann auf Grund von Kurmainz zu Rheinland-Pfalz, wir können dann zwischen MKK un GN wählen :cool:

von Thomas (Metal) - am 05.02.2013 22:04
Zitat
Kay B

@ Robert S.

Zitat

Für mich als Exilsachse hier wäre ein Bundesland Franken wünschenswert,denn auf Hilfe aus München können wir hier glaub ich ebensolange warten wie aus Erfurt ;-)


Aber aus Nürnberg wohl auch nicht.

Tja, was solll ich dazu sagen? Inzwischen wohne ich hier ja am fränkischen Kern, der ja eigentlich ein Teilen bayerisch-oberpfälzischer Dialekt spricht LOL LOL LOL auch wenn das keiner wahrhaben will. Du wirst genauso gebaupinselst wie von den Erfurtern und verhungerst am ausgestreckten Arm. Bayern oder Hessen ist für mich absolut in Ordnung, Franken keinesfalls (duck und weg :D ).

von Thomas (Metal) - am 05.02.2013 22:13
Zitat
Kay B
@ RheinMain701
Zitat

Sicher? Der Rennsteig ist topografisch anspruchsvoll, das schafft der Inselsberg alleine nicht.


Kann sein, daß es Ecken gibt, wo der MDR dann noch Lücken hätte. Diese Lücken bekommen aber dann momentan auch die falschen Regionalversionen von MDR Thüringen, Antenne Thüringen und Landeswelle Thüringen.

Mit dem Bleßberg decken der MDR, Antenne Thüringen und Landeswelle Thüringen jedenfalls schon jetzt mehr als das eigentliche Zielgebiet ab. Offiziell ist der Sender (abgesehen vom Deutschlandradio Kultur) nur für die Landkreise Hildburghausen und Sonneberg sowie Teilen von Schmalkalden-Meiningen zuständig. Tatsächlich deckt er aber fast ganz Nordbayern ab, denn genau dafür wurde der damals auch gebaut.

Sollten die Landkreise, die der MDR jetzt über den Bleßberg offiziell versorgt, den Zuständigkeitsbereich des MDR verlassen, dann würde der MDR offiziell nur noch einige Lücken im Thüringer Wald mit den leistungsstarken Sendern auf dem Bleßberg versorgen.

Und gemessen mit dem Versorgungsgrad den man im Westen (!) hat noch nichtmal das. Inselsberg strahlt von Nordwest in den Thüringer Wald, Remda von Nordost, bzw. Norden. Dazu noch ein Füller in Suhl. Die Lücken sind weit kleiner als das wofür man bei Genf 84 20kW-Sender koordiniert hat. Schade fände ich das trotzdem. Mittelfranken ohne Bleßberg ist wie Mittelfranken ohne Gutmann aus Titting/Kreis EI (Oberbayern). ...und ich bin kein Weizentrinker!!

von Thomas (Metal) - am 05.02.2013 22:23
Der Teil Halles, in dem ich wohne (Passendorf) gehörte übrigens bis 1815 zu Kursachsen, Amt Merseburg. Mir als gebürtigem Leipziger ist das nicht unrecht. :D Die nächste (und einzige) Hauptstraße über die ich unser Wohngebiet mit dem Auto verlassen kann, ist übrigens der Zollrain. Dieser Name weist in die Vergangenheit. Mit dem Wiener Kongress 1815 wurde Passendorf, wie das benachbarte Halle, preußisch.

Zum eigentlichen Thema: Ja, leider fühlen sich viele Politiker weniger dem Wählerwillen als ihren eigenen Interessen verpflichtet. Aber solange sie damit durchkommen, weil sich die Mehrheit der (Nicht-)Wähler immer wieder durch lauwarme Gesten, Worte und unrealistische Versprechen einlullen lässt, bzw. einfach ein schlechtes Gedächtnis hat, wird sich daran auch kaum was ändern. Das Stimmvieh will verarscht werden... Es ist noch gar nicht so lange her, da platzte ein Aufschrei aus Oberfranken ins politische München. Einige Gemeinden sahen sich durch die ferne Staatsregierung schlecht vertreten und drohten medienwirksam mit dem Wechsel in die Ostz..., äh nach Thüringen. Das waren, glaube ich, Nordhalben und Markt Steinwiesen im Lkr. Kronach. Insofern: Soll bloß keiner glauben, dass ein Wechsel irgendwelche Probleme löst. Im Gegenteil: Wenn die Kinder plötzlich nach bayrischen Lehrplänen unterrichtet werden und Banken und andere Institutionen zusammengelegt werden, wird sich manch einer plötzlich fremd im eigenen Land fühlen.
Mich als relativ Außenstehenden interessiert hier allerdings vor allem: Handelt es sich bei dem Wechselwillen wirklich um ein represäntatives Stimmungsbild der Bevölkerung der Landkreise Hibu und Sonneberch oder eher um billige Polemik von Lokalfürsten, die Angst haben, ihren bequemen Sessel zu verlieren.
Was den dicken Bleß betrifft: Wenn der sendetechnisch komplett bayrisch würde, wäre dann wohl Schluss mit Antenne- Thüringen- Empfang bis Mittelfranken.

von dlf-fan - am 05.02.2013 22:25
@ RheinMain701

Zitat

Moment mal.. steht da nicht auch Wachenbrunn? Wenn der nach Bayern kommt, können die da mal mit 1 MW Bayern Plus zünden. Dann hätte ich auch was davon.


Nächsten Samstag rückst du hier bitteschön mit Schneidbrenner und drei LKW an! Dann helfe ich dir, diese HF-DRECKSCHLEUER abzubauen und irgendwo in einer Mainwiese bei dir wieder aufzubauen! Dann würde das Ding auch endlich mal auf einem Boden mit Bodenleitfähigkeit stehen. Es sei denn, du willst die hiesige Bodenleitfähigkeit (= furztrockender Kalkstein) auch mitnehmen. Dann braucht es ein paar LKW mehr. :D

Dann kannst du von mir aus Bayern plus oder was auch immer mit 1 MW zünden.

von Kay B - am 06.02.2013 11:20
@ Thomas (Metal)

Zitat

Aber man müßte auch Teile von Unterfranken an Hessen oder gar Rheinland-Pfalz abgeben :hot: AB dann auf Grund von Kurmainz zu Rheinland-Pfalz, wir können dann zwischen MKK un GN wählen :cool:


Meinst du, daß das gut geht? Jeder Aschaffenburger bzw. jeder aus der Gegend dort, der mir bisher so begegnet ist, legte äußersten Wert darauf, nicht nach Hessen zugeordnet zu werden, sondern nach Bayern. Jegliche Einordnung nach Hessen (vor allem von der Sprache her) führte da zu tiefem Grollen.


Zitat

Du wirst genauso gebaupinselst wie von den Erfurtern und verhungerst am ausgestreckten Arm. Bayern oder Hessen ist für mich absolut in Ordnung, Franken keinesfalls (duck und weg :D ).


Ja, so wird es wohl sein. Nürnberg ist ja auch nicht gerade um die Ecke.


Zitat

Und gemessen mit dem Versorgungsgrad den man im Westen (!) hat noch nichtmal das. Inselsberg strahlt von Nordwest in den Thüringer Wald, Remda von Nordost, bzw. Norden. Dazu noch ein Füller in Suhl.


Der Sender Erleshügel steht noch im Landkreis Hildburghausen und würde also möglicherweise auch mit wegfallen. Hinzu kommt, daß der Erleshügel per Ballempfang vom Bleßberg gespeist wird, wie man bei Wartungsabschaltungen des Senders Bleßberg sehr schön beobachten kann. Dann wird auf 101,3 MHz das untere Seitenband der 102,9 MHz umgesetzt. :D


Zitat

Mittelfranken ohne Bleßberg ist wie Mittelfranken ohne Gutmann aus Titting/Kreis EI (Oberbayern).


Das wäre dann auch so ein Ding. Ich habe über fünf Jahre in Bamberg gelebt. Als Südwesthüringer bin ich wegen meiner unterfränkischen Muttersprache dort nicht als Ausländer aufgefallen. Sehr wohl aber als Unterfranke. Und die scheinen dort auch nicht gerade beliebt zu sein: "Lieba gschlechtsgrangk als Undafrangk!"

In Bamberg ist die Sprache irgendwie ein Mix aus Mittelfränkisch und Oberfränkisch. Das Mittelfränkische hört man vor allem an der Aussprache des L heraus, das wohl weiter hinten an der Zunge gebildet wird.



@ dlf-fan

Zitat

Zum eigentlichen Thema: Ja, leider fühlen sich viele Politiker weniger dem Wählerwillen als ihren eigenen Interessen verpflichtet. Aber solange sie damit durchkommen, weil sich die Mehrheit der (Nicht-)Wähler immer wieder durch lauwarme Gesten, Worte und unrealistische Versprechen einlullen lässt, bzw. einfach ein schlechtes Gedächtnis hat, wird sich daran auch kaum was ändern. Das Stimmvieh will verarscht werden...


Ja, und diese Kunst beherrscht Thomas Müller sehr gut. Wie gesagt, da gibt es hier dieses Amtsblatt als gedruckte Version der Aktuellen Kamera, wo sich der Landrat durchweg positiv darstellen läßt. Eben immer diese riesge Anzahl von Photos, auf denen er sich mit Leuten abbilden läßt, die sich für irgendetwas den Arsch aufgerissen oder sonst irgendetwas für die Allgemeinheit geleistet haben, damit es so aussieht, als wäre es mit sein Verdienst. Und das kommt gerade bei den älteren Leuten hier sehr gut an. :mad:


Zitat

Soll bloß keiner glauben, dass ein Wechsel irgendwelche Probleme löst.


Genau so ist es. In Bayern ist irgendwie alles anders. Die Bildung, die Mentalität, die Rechtsauffassung und vieles mehr... alles unterscheidet sich stark von Deutschland. Das möge hier bitte kein Bayer falsch auffassen, aber ein Land, in dem ein Flughafen nach einem, in Rest-Deutschland sehr umstrittenen erzkonservativen Ministerpräsidenten benannt wurde und der Ministerpräsident für viele Menschen dort quasi einen König darstellt, dieses Land ist irgendwie schon ganz anders als das restliche Deutschland.


Zitat

Mich als relativ Außenstehenden interessiert hier allerdings vor allem: Handelt es sich bei dem Wechselwillen wirklich um ein represäntatives Stimmungsbild der Bevölkerung der Landkreise Hibu und Sonneberch oder eher um billige Polemik von Lokalfürsten, die Angst haben, ihren bequemen Sessel zu verlieren.


Ich würde nach meinen Einschätzungen sagen, daß dies keinesfalls ein repräsentatives Stimmungsbild der hiesigen Bevölkerung im Landkreis Hildburghausen ist. Der fränkische Patriotismus im Hinblick einer Vereinigung Frankens dürfte sich auf ältere Leute beschränken. Jüngere Leute haben da nicht so den Bezug dazu. Man sieht sich zwar als unter- bzw. oberfränkisch, aber halt eher als fränkische Region Thüringens. So wie sich halt Heilbronn als fränkische Region Baden-Württembergs sieht.

von Kay B - am 06.02.2013 11:59
Zitat
Kay B
Der Sender Erleshügel steht noch im Landkreis Hildburghausen und würde also möglicherweise auch mit wegfallen. Hinzu kommt, daß der Erleshügel per Ballempfang vom Bleßberg gespeist wird, wie man bei Wartungsabschaltungen des Senders Bleßberg sehr schön beobachten kann. Dann wird auf 101,3 MHz das untere Seitenband der 102,9 MHz umgesetzt. :D

Den kann man ja zum Domberg (Top40-Standort) verlagern, das sollte kein Problem sein.

Zitat
Kay B
@ RheinMain701

Zitat

Moment mal.. steht da nicht auch Wachenbrunn? Wenn der nach Bayern kommt, können die da mal mit 1 MW Bayern Plus zünden. Dann hätte ich auch was davon.


Nächsten Samstag rückst du hier bitteschön mit Schneidbrenner und drei LKW an! Dann helfe ich dir, diese HF-DRECKSCHLEUER abzubauen und irgendwo in einer Mainwiese bei dir wieder aufzubauen! Dann würde das Ding auch endlich mal auf einem Boden mit Bodenleitfähigkeit stehen. Es sei denn, du willst die hiesige Bodenleitfähigkeit (= furztrockender Kalkstein) auch mitnehmen. Dann braucht es ein paar LKW mehr. :D

Dann kannst du von mir aus Bayern plus oder was auch immer mit 1 MW zünden.

Jaa, am besten hier auf den alten Fliegerhorst, da ist viiiiel Platz und da kann ich mir so einen Brenner sehr gut vorstellen. Dann gibt es vielleicht 100.000 Leute die nicht mehr anständig telefonieren können, aber das ist es mir wert.

von RheinMain701 - am 06.02.2013 12:04
Es würde doch reichen wenn man die Frequenzen vom Bleß,soweit möglich nach Suhl umkoordiniert,natürlich mit geringerer Leistung,anderen Richtdiagrammen usw,damit sollten sich der südliche Ilkmreis,Landkreis Saalfeld und der SM Kreis :D weiterhin versorgen lassen...
Die Suhler Frequenzen könnten ja zusammen mit den Coburger Frequenzen zumindest teilweise) auf den Bleß rauf koordiniert werden um die entstehenden Lücken durch den wegfall der MDR Programme zu füllen...
Der Bleß gehört dann natürlich auch net mehr der M&B sondern dem BR :D
Evtl schaltet man dann ja auch mal die Rockantenne auf UKW auf,für den Ballungsraum Sonneberg-Coburg :hot:

von Robert S. - am 06.02.2013 15:28
Zitat
Kay B
Meinst du, daß das gut geht? Jeder Aschaffenburger bzw. jeder aus der Gegend dort, der mir bisher so begegnet ist, legte äußersten Wert darauf, nicht nach Hessen zugeordnet zu werden, sondern nach Bayern. Jegliche Einordnung nach Hessen (vor allem von der Sprache her) führte da zu tiefem Grollen.

Ach komm... Beim Senderfest auf dem Pfaffenberg konnten die nicht mal g'scheit Weißbier in Weizengläser einschenken. Das musste ich denen erst mal zeigen. :D

von Manager. - am 06.02.2013 18:17
@ Robert S.

Zitat

Es würde doch reichen wenn man die Frequenzen vom Bleß,soweit möglich nach Suhl umkoordiniert,natürlich mit geringerer Leistung,anderen Richtdiagrammen usw,damit sollten sich der südliche Ilkmreis,Landkreis Saalfeld und der SM Kreis :D weiterhin versorgen lassen...


Wie gesagt, dann hättest du die Bleßberg-Frequenzen auf dem Domberg, also da, wo auch Radio Top 40 herkommt. Und von da aus versorgst du nicht den Ilmkreis oder den Landkreis Saalfeld.

Der Erleshügel, wo die MDR-Programme, Antenne Thüringen, Landeswelle Thüringen und Deutschlandfunk herkommen, gehört noch zu Hildburghausen.


Zitat

Der Bleß gehört dann natürlich auch net mehr der M&B sondern dem BR :D


Sobald da vom BR eine astronomisch hohe Ablösesumme gezahlt wurde.


Zitat

Evtl schaltet man dann ja auch mal die Rockantenne auf UKW auf,für den Ballungsraum Sonneberg-Coburg :hot:


Ballungsraum??? Der war gut! :joke:

von Kay B - am 06.02.2013 19:07
Die Landräten des Landkreises Sonneberg hat sich nun auch im Bayerischen Rundfunk zu Wort gemeldet:
http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowelt/christine-zitzmann-landraetin-sonneberg-landkreise-von-thueringen-nach-bayern-100.html

Sie ist nicht gefragt worden, also bockt sie jetzt rum und will nach Bayern wechseln. :rolleyes:

Als Landrat sollte man eigentlich die Bevölkerungsentwicklung seines Bundeslandes kennen. Und bei der Bevölkerungsentwicklung in Thüringen ist kann sich jeder Ottonormalbürger ausmalen, daß man da Behörden, Gemeinden und Kreise zusammenlegen muß.

Und in Oberfranken dürfte das auch nicht viel besser aussehen, sodaß man dort als Landkreis auch nicht unbedingt Bestandsschutz hat. Erst recht nicht, wenn aus dem fernen München regiert wird.

von Kay B - am 06.02.2013 20:03
Zitat
Manager.
Zitat
Kay B
Meinst du, daß das gut geht? Jeder Aschaffenburger bzw. jeder aus der Gegend dort, der mir bisher so begegnet ist, legte äußersten Wert darauf, nicht nach Hessen zugeordnet zu werden, sondern nach Bayern. Jegliche Einordnung nach Hessen (vor allem von der Sprache her) führte da zu tiefem Grollen.

Ach komm... Beim Senderfest auf dem Pfaffenberg konnten die nicht mal g'scheit Weißbier in Weizengläser einschenken. Das musste ich denen erst mal zeigen. :D

Zitat
Kay B
Als Landrat sollte man eigentlich die Bevölkerungsentwicklung seines Bundeslandes kennen. Und bei der Bevölkerungsentwicklung in Thüringen ist kann sich jeder Ottonormalbürger ausmalen, daß man da Behörden, Gemeinden und Kreise zusammenlegen muß.

Und in Oberfranken dürfte das auch nicht viel besser aussehen, sodaß man dort als Landkreis auch nicht unbedingt Bestandsschutz hat. Erst recht nicht, wenn aus dem fernen München regiert wird.


Das ist ganz einfach: Die profitieren vom Rhein-Main-Gebiet, legen aber Wert auf eine Sonderstellung. Dem bayerischen Untermain geht es gewiß in Bayern sehr gut, unzufrieden ist man nicht, es ist nicht mit anderen vielleicht angeblich vernachlässigten Regionen zu vergleichen. Man ist definitiv kurmainzisch geprägt und paßt 100% zum restlichen Rhein-Main-Gebiet.
An dieser Stelle muß ich Bayern beipflichten, daß man auch im fernen München eigentlich niemand vergißt, auch wenn es einigen noch besser geht. Es ist ein Meckern auf hohem, wenn nicht gar höchstem Niveau.

@ Kay:
Nochmals halb-OT: QTH2 wäre eigentlich bei Hanau (da ist heute noch am Rathaus das hessische Wappen mit der Inschrift Hessen-Hanau!) dabei und hätte dann auf Augenhöhe mit HU gespielt. Und erst 1866 als Kurhessen in Preußen aufging hat man dort die Grenzen begradigt. Man hat am QTH2 massivst an Bedeutung verloren und wurde noch nicht mal Unterzentrum, sondern nur ein verschlafenes Städtchen was aber durchaus lebens- und liebenswert ist. Akutelle Entwicklungen (B26n, [Bahn-]Mottgersspange) zeigen ebenso, daß man dort den besseren Anschluß an die Honigtöpfe weiter verschläft. Somit ist das mit AB nicht vergleichbar.

von Thomas (Metal) - am 06.02.2013 21:18
@ Thomas (Metal)

Zitat

An dieser Stelle muß ich Bayern beipflichten, daß man auch im fernen München eigentlich niemand vergißt, auch wenn es einigen noch besser geht.


Das mag ja sein. Aber wenn in bestimmten Regionen Landkreise zunehmens einen Bevölkerungsrückgang haben, dann wird man auch in München irgendwann mal auf die Idee kommen, Landkreise zusammenzulegen. Bayern geht es ja insgesamt sehr gut, aber gerade Regionen wie Nordostbayern haben seit dem Wegbruch alter Industriezweige auch starke Bevölkerungsrückgänge.

Das ganze hatte man in Thüringen 1994 ja schonmal durch. Damals wurden die 35 Landkreise auf 17 reduziert. Das war unter anderem eine Folge der ersten starken Abwanderungswelle nach dem Mauerfall und der ohnehin geringen Bevölkerungszahl Thüringens.

Heute würde so eine Zusammenlegung wahrscheinlich auch problemloser ablaufen, wenn da nicht zwei Landräte meinten, sie wären etwas besonderes und ihre Grenzlage für Drohungen ausnutzen würden, nur um ihre Posten zu sichern. :mad:

Irgendetwas ist doch OBERFAUL, wenn zwei Landräten jetzt 23 Jahren nach dem Mauerfall aufeinmal einfällt, daß sie doch lieber zu Bayern möchten. Wenn es tatsächlich um Patriotismus und kulturelle Zusammengehörigkeit ginge, dann hätte man das gleich nach der Wende anpacken müssen. Es kann da also nur um Postensicherung gehen! :mad:

In diesem BR-Beitrag
http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/thueringer-landkreise-wollen-zu-bayern-100.html
hat es ja einer der Befragten so schön realistisch formuliert:
"Ich sag mal, wir sind in Thüringen Randgebiet hier unten und in Bayern wären wir auch Randgebiet. Es würde sich nichts ändern. "

Dem kann ich nur zustimmen.



Zitat

Nochmals halb-OT: QTH2 wäre eigentlich bei Hanau (da ist heute noch am Rathaus das hessische Wappen mit der Inschrift Hessen-Hanau!) dabei und hätte dann auf Augenhöhe mit HU gespielt.


Ging Hanau da echt über den ganzen Spessart? Dann müßte Lohr am Main ja auch noch zu Hanau gehört haben.

von Kay B - am 06.02.2013 23:25
Zitat
Daniel28-55-59
Herzlich Willkommen in Bayern!!!

Dann haben wir nochmal ein paar Kennzeichen mehr, nachdem ja jetzt auch die alten Abkürzungen wie vor der bayerischen Landkreis-Gebietsreform 1972 wieder erlaubt sind.

In unserem Landkreis Cham gibt's ab Juli wieder

WÜM (Waldmünchen)
KÖZ (Kötzting)
ROD (Roding)

Das hat unser Landrat schon groß bekannt gegeben.


Eine sehr weitsichtige Entscheidung... Man sollte diese sinnlose Bürokratie eher einsparen als noch Bürokratie zu fördern. Wieso jedes Kuhkaff ein eigenes KfZ-Zeichen braucht versteh ich sowieso nicht.
Heutzutage sollte man eher großräumiger denken und ganze Bundesländer zusammenlegen. Gut, in Deutschland ist das nicht so dringend notwendig wie in Österreich - ein Staat kleiner wie Bayern hat 9 Bundesländer, x Bezirke und tausende Gemeinden.
Mir ist es relativ egal ob ich nun in dem einen oder dem andren Bundesland wohne, ich hätte auch nichts gegen ein Bundesland "Südösterreich" mit Kärnten, Osttirol, Südsteiermark, Südburgenland mit Graz als Landeshauptstadt - dann hätte auch der Süden, der sowieso anders tickt als der Rest (Wetter, Mentalität) auch etwas mehr zu sagen gegen Wien.

Von daher finde ich das höchst sonderbar was da in Deutschland abgeht mit diesen KfZ-Kennzeichen.
Nunja, die Steiermark machts richtig:
Von 589 Gemeinden auf 285 Gemeinden, Bezirkzusammenlegungen..

http://orf.at/stories/2162433/

von RTL 102.5 Fan - am 07.02.2013 13:23
Zitat
Kay B
Das mag ja sein. Aber wenn in bestimmten Regionen Landkreise zunehmens einen Bevölkerungsrückgang haben, dann wird man auch in München irgendwann mal auf die Idee kommen, Landkreise zusammenzulegen. Bayern geht es ja insgesamt sehr gut, aber gerade Regionen wie Nordostbayern haben seit dem Wegbruch alter Industriezweige auch starke Bevölkerungsrückgänge.

Darin würde ich auch nicht das Problem sehen. Ja, ggf. gibt es dann auch SON un HBN nicht mehr. Viel wichtiger erscheint mir daß es lebensfähige Einheiten einerseits und Verwaltung, sowie sonstige Einrichtungen des Kreises für die Bürger gut erreichbar sind und bleiben. Will heißen: Im Zeitalter von IT-Vernetzungen sollte man durchaus die alten LRA beibehalten können, ggf. in ihrer Größe verkleinert, aber mit dem "Hauptlandratsamt" verbunden. Es darf eben nicht der Fall sein, daß man nur um ein KFZ zuzulassen einen Tag Urlaub braucht nur weil man ansonsten sehr lange Fahrwege hat oder das LRA mit dem ÖPNV unerreichbar ist. Gleiches betrifft die Schulen: Denke ich an MSP mit einem Schulzentrum im MAR, dem man seinen Bahnanschluß genommen hat, wird mir auch aus eigener Erfahrung schlecht. 1,5 bis 2h einfache (!) Anfahrt mit Bus und Zug dorthin, nur weil man dort unbedingt die Schulen installieren mußte. Nunja, der alte Landrat kam von dort und war Lehrer. Ich hätte da so eine Idee... :sneg: Die Posse ging weiter: Als der Kreis KG in HAB in diesen Tagen eine FOS installieren will, ruft man dort tatsächlich Zeter/Mordio und bietet tatsächlich an einen durchgehenden Bus für die entlegen Sinntaler einrichten zu wollen :rolleyes: . Tja, warum jetzt eigentlich auf ein mal. Vielleicht hat denen aber auch noch keiner gesteckt, daß die längst fast alle nach SLÜ gehen.
Genau darauf sollten die beiden (noch) Kreise eher Wert legen, ggf. ist die in Thüringen sogar besser realisierbar.

Zitat
Kay B
Irgendetwas ist doch OBERFAUL, wenn zwei Landräten jetzt 23 Jahren nach dem Mauerfall aufeinmal einfällt, daß sie doch lieber zu Bayern möchten. Wenn es tatsächlich um Patriotismus und kulturelle Zusammengehörigkeit ginge, dann hätte man das gleich nach der Wende anpacken müssen. Es kann da also nur um Postensicherung gehen! :mad:

Ich will da gewiß keinen in Schutz nehmen für die Schweinerein die bei der Wiedervereinigung gelaufen sind. Dennoch der Zuschnitt der Länder sehe ich für diese Situation zunächst als zweitrangig an. Warum man nach 20 Jahren so manche Korrektur nicht gemacht hat wird ähnliche Gründe haben wie bei den Landkreisen. Wie du so schön sagst, es geht um Posten und Pöstchen, Geld der Bürger spielt keine Rolex. Dazu dann noch eine politische Soße und fertig ist eine nach meiner Meinung ranzig stinkende Melange. Da wäre z. B. auch gerde weil man über Thüringer Kreise spricht Thüringen zu nennen. Man wollte sich an Hessen in der Wendezeit anlehnen. Dann hat man aber 1991 rot-grün gewählt. Es wurde nichts, genau wenig mit einem hr oder eben Nachfolgeanstalt für Hessen-Thüringen. Aber vielleicht hätte man ja Präzedenzfälle für die alten Länder geschaffen und das wollte man dort ganz sicher auch nicht. Und so wursteln auch dort heute noch Länder vor sich hin die nie lebensfähig waren. Wie schonmal angedeutet muß dies auch für Bremen nicht heißen daß es in Niedersachesen aufgehen muß. Es gab ein Land Oldenburg das man nach dem Krieg schnell mit Hannover zum heutigen Niedersachsen zusammengeschlossen hat. ;-) .

Zitat
Kay B
Zitat

Nochmals halb-OT: QTH2 wäre eigentlich bei Hanau (da ist heute noch am Rathaus das hessische Wappen mit der Inschrift Hessen-Hanau!) dabei und hätte dann auf Augenhöhe mit HU gespielt.


Ging Hanau da echt über den ganzen Spessart? Dann müßte Lohr am Main ja auch noch zu Hanau gehört haben.

Nein, der Streifen war fast identisch mit der ost-westlichen Ausrichtung der heutigen Landesgrenze im Spessart. Vom Hanauer Spessart kann nicht die Rede sein. Südlich davon war mit einigen Ausnahmen Kurmainz wozu auch Lohr gehörte.

von Thomas (Metal) - am 07.02.2013 22:04
Da jetzt gerade im Facebook so eine Diskussion war, schreibe ich es hier auch mal rein.

Hier in der Gegend geht schon ewig lange so ein Mythos umher, daß die Gebiete südlich des Rennsteiges damals gegen West-Berlin getauscht wurden. Das erzählen viele Leute, aber eine Quelle kann keiner nennen. Das wäre ja echt ein toller Handel für die Russen gewesen, wenn sie drei dünnbesiedelte Landkreise gegen einen Teil der einstigen Reichshauptstadt eingetauscht hätten.

Konrad Adenauer brachte damals die Idee eines "Rücktausches" ins Spiel, bei der der tatsächliche "Gegenwert" für West-Berlin dargestellt wird:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/geheimer-vorschlag-adenauer-wollte-west-berlin-gegen-ddr-gebiete-tauschen-a-780132.html

Es wären also "Thüringen sowie Teile Mecklenburgs und Sachsens" (o.g. Link) nicht zur DDR gekommen, wenn die Westalliierten auf ihre Sektoren in Berlin verzichtet hätten.

Man darf gespannt sein, wann Thomas Müller und Christine Zitzmann auf diesen Mythos, daß nur die Gebiete südlich des Rennsteiges Tauschgegenstand waren und eigentlich zu Bayern gehören, zurückkommen und diesen SCHAMLOS für sich ausnutzen. :mad:

Zumindest Thomas Müller würde ich diesen Veraschungsversuch durchaus zutrauen. :mad:

von Kay B - am 08.02.2013 00:23
@ Thomas (Metal)

Zitat

Ja, ggf. gibt es dann auch SON un HBN nicht mehr.


So dünn wie diese Landkreise besiedelt sind wäre es ECHT FAUL, wenn diese Landkreise in Bayern in ihrer jetzigen Form weiter Bestand haben würden. Und mit dem "ECHT FAUL" meine ich, daß Thomas Müller und seine sonneberger Kollegin mit München eine Bestandsgarantie bis zu ihrer Pensionierung aushandeln würden.


Zitat

Im Zeitalter von IT-Vernetzungen sollte man durchaus die alten LRA beibehalten können, ggf. in ihrer Größe verkleinert, aber mit dem "Hauptlandratsamt" verbunden.


Ja, das ist alles möglich und sinnvoller, als kleinere Kreise bestehen zu lassen. Sonst sind wir irgendwann mal so weit, daß auf jeden Einwohner ein Landratsamt-Mitarbeiter kommt, um es mal ganz überspitzt zu sagen.


Zitat

Ich will da gewiß keinen in Schutz nehmen für die Schweinerein die bei der Wiedervereinigung gelaufen sind.


Das meine ich so nicht, daß da irgendwelche "Schweinereien" gelaufen sind. Ich meine das so, daß man mit der Wende die Möglichkeit gehabt hätte, die Grenzen nach kulturellen Aspekten zu ziehen. Die Schweinerei ist, daß es den Landräten erst jetzt einfällt, rein zufällig zum gleichen Zeitpunkt, wo ihre Posten gefährdet sind. :mad:


Zitat

Wie du so schön sagst, es geht um Posten und Pöstchen, Geld der Bürger spielt keine Rolex. Dazu dann noch eine politische Soße und fertig ist eine nach meiner Meinung ranzig stinkende Melange.


Ja, das traurige ist ja, daß dadurch jetzt bei so einigen Leuten hier der Extrempatriotismus in reinster Stammtisch-Manier geweckt wurde: "Wir waren schon immer Franken und Thüringen ist scheiße! Wir wollen nach Bayern!" ...Oder so ähnlich. Und sie merken gar nicht, wie man sie da VERARSCHT, nur um irgendwelche Posten zu sichern. :mad:

Und dabei wird nichtmal zwischen Franken und Bayern unterschieden. Und wenn diese Extrempatrioten dann irgendwann mal feststellen, daß sie als Neu-Bayern wie AUSSÄTZIGE behandelt werden, dann sind sie aufeinmal gar nicht mehr so für Bayern. :rolleyes:

Wir sind hier natürlich Franken. Halt der fränkische Teil Thüringens. Genauso wie die Gegend um Heilbronn den fränkischen Teil Baden-Württembergs bildet. Und wenn der Landkreis Sonneberg das Bundesland wechselt, ist er auch nicht in Franken, sondern in Bayern.



Zitat

Nein, der Streifen war fast identisch mit der ost-westlichen Ausrichtung der heutigen Landesgrenze im Spessart. Vom Hanauer Spessart kann nicht die Rede sein. Südlich davon war mit einigen Ausnahmen Kurmainz wozu auch Lohr gehörte.


Gibt es da noch eine Karte?

von Kay B - am 08.02.2013 01:15
Zitat
RTL 102.5 Fan
Eine sehr weitsichtige Entscheidung... Man sollte diese sinnlose Bürokratie eher einsparen als noch Bürokratie zu fördern. Wieso jedes Kuhkaff ein eigenes KfZ-Zeichen braucht versteh ich sowieso nicht.
Heutzutage sollte man eher großräumiger denken und ganze Bundesländer zusammenlegen. Gut, in Deutschland ist das nicht so dringend notwendig wie in Österreich - ein Staat kleiner wie Bayern hat 9 Bundesländer, x Bezirke und tausende Gemeinden.
Mir ist es relativ egal ob ich nun in dem einen oder dem andren Bundesland wohne, ich hätte auch nichts gegen ein Bundesland "Südösterreich" mit Kärnten, Osttirol, Südsteiermark, Südburgenland mit Graz als Landeshauptstadt - dann hätte auch der Süden, der sowieso anders tickt als der Rest (Wetter, Mentalität) auch etwas mehr zu sagen gegen Wien.

Von daher finde ich das höchst sonderbar was da in Deutschland abgeht mit diesen KfZ-Kennzeichen.
Nunja, die Steiermark machts richtig:
Von 589 Gemeinden auf 285 Gemeinden, Bezirkzusammenlegungen..

http://orf.at/stories/2162433/

Zusammenlegungen von Kommunen und Landkreisen bringen eigentlich nur relativ viel Ärger (wenn rivalisierende Gemeinden oder Städte vereinigt werden sollen) und oft auch Nachteile (weitere Wege, vorallem für Senionren bschwerlich). Abgesehen davon sind die Einsparungen meist relativ gering.

Sinnvoller wäre es unnötige Verwaltungsebenen ganz abzuschaffen. Die Bezirke die es in manchen Bundesländern noch immer gibt sind zum Beispiel komplett unnötig. Und auch die Bundesländer als solches könnte man etwas straffen.

von Martyn136 - am 08.02.2013 05:48
Zitat
Martyn136
Zitat
RTL 102.5 Fan
Eine sehr weitsichtige Entscheidung... Man sollte diese sinnlose Bürokratie eher einsparen als noch Bürokratie zu fördern. Wieso jedes Kuhkaff ein eigenes KfZ-Zeichen braucht versteh ich sowieso nicht.
Heutzutage sollte man eher großräumiger denken und ganze Bundesländer zusammenlegen. Gut, in Deutschland ist das nicht so dringend notwendig wie in Österreich - ein Staat kleiner wie Bayern hat 9 Bundesländer, x Bezirke und tausende Gemeinden.
Mir ist es relativ egal ob ich nun in dem einen oder dem andren Bundesland wohne, ich hätte auch nichts gegen ein Bundesland "Südösterreich" mit Kärnten, Osttirol, Südsteiermark, Südburgenland mit Graz als Landeshauptstadt - dann hätte auch der Süden, der sowieso anders tickt als der Rest (Wetter, Mentalität) auch etwas mehr zu sagen gegen Wien.

Von daher finde ich das höchst sonderbar was da in Deutschland abgeht mit diesen KfZ-Kennzeichen.
Nunja, die Steiermark machts richtig:
Von 589 Gemeinden auf 285 Gemeinden, Bezirkzusammenlegungen..

http://orf.at/stories/2162433/

Zusammenlegungen von Kommunen und Landkreisen bringen eigentlich nur relativ viel Ärger (wenn rivalisierende Gemeinden oder Städte vereinigt werden sollen) und oft auch Nachteile (weitere Wege, vorallem für Senionren bschwerlich). Abgesehen davon sind die Einsparungen meist relativ gering.

Sinnvoller wäre es unnötige Verwaltungsebenen ganz abzuschaffen. Die Bezirke die es in manchen Bundesländern noch immer gibt sind zum Beispiel komplett unnötig. Und auch die Bundesländer als solches könnte man etwas straffen.


Hab ich ja geschrieben - in der Steiermark wurden auch Bezirke zusammengelegt. Und ich hätte nichts gegen 3-4 Bundesländer statt 9 in Österreich:
"Ostösterreich" (Wien + NÖ + Nordburgenland) --> Wien als Hauptstadt
"Südösterreich" (Südburgenland + Steiermark ab Höhe Graz + Kärnten) --> Graz als Hauptstadt
"Nordösterreich" (Steiermark nördlich von Graz + OÖ + Salzburg) --> Linz als Hauptstadt
"Westösterreich" (Tirol + Vorarlberg) --> Innsbruck als Hauptstadt

von RTL 102.5 Fan - am 08.02.2013 17:23
Zitat
Kay B
@ Thomas (Metal)
Zitat

Nein, der Streifen war fast identisch mit der ost-westlichen Ausrichtung der heutigen Landesgrenze im Spessart. Vom Hanauer Spessart kann nicht die Rede sein. Südlich davon war mit einigen Ausnahmen Kurmainz wozu auch Lohr gehörte.


Gibt es da noch eine Karte?

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Comitatus_hanau.jpg

Man beachte auch das Amt Orb, welches hier noch zum Mainz dazugehörte.
Zitat aus http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Gelnhausen
"Durch die Verordnung vom 22. Februar 1867, preuß GS 1867 S. 273, wurde der von Bayern abgetretene Amtsbezirk Orb (Stadt Orb und die Dörfer Wirtheim, Kassel, Höchst, Mernes, Burgjoß, Oberndorf, Pfaffenhausen und Lettgenbrunn-Villbach; das ebenfalls zum Amtsbezirk gehörende Dorf Aura verblieb in Bayern) in den Kreis Gelnhausen im Regierungsbezirk Kassel eingegliedert."
Leider gibt "Der Untergang Kurhessens 1866" nicht wieder, daß andere Gebiete damit aufgegeben wurden.
Wie gesagt: Bayern ist nicht das Schlechteste was passieren konnte. Immerhin ist man um Franken herumgekommen :p . Wenn schon Bayern, dann schon bitte 1. Klasse :bruell: :verpiss: Und dazu hätte man historisch allen Grund. Man hat sich, gemessen an der Geschichte, defintiv unter Wert verkauft :-( ;-) .

von Thomas (Metal) - am 08.02.2013 23:11
@ Kay
Ja durchaus interessant, die Landvermessung war damals noch nicht in der heutigen Qualität LOL . Der südöstliche Nachbarort wird südwestlich von und dargestellt :D . Das mit dem Tausch von e und i paßt aber durchaus. Das Städtchen würde eigentlich anders heißen hätte man nicht im Mittelalter den Namen von einer Burg am Mittelrhein dorthin übertragen. Die ehemalige Siedlung unterhalb der "Koppe" und den alten Ortsnamen hatte man deshalb aufgegeben.

von Thomas (Metal) - am 08.02.2013 23:43
Zitat
Kay B
Landrat Thomas Müller selbst wohnt in Schönbrunn, also dem eher oberfränkisch geprägten Teil des Landkreises.

Ooops... da komm ich ja auch zur Hälfte her... Unterneubrunn, Schleusegrund.

Das wäre echt schräg, wenn das plötzlich (formal) Bayern wäre. Ich bin ja immer noch dafür, die Talsperre Schönbrunn wieder wegzumachen und den schönen Tannengrund nebst Tannenmühle und Ortsteil Gabel wieder hinzustellen. Kenne das altersbedingt nur von Fotos, es muß wundervoll gewesen sein. Ok, die Talsperre hat auch ihren landschaftlichen Reiz, aber da liegt ein Stück Heimat ersoffen drunter...

So, genug gesponnen.

von Chris_BLN - am 09.02.2013 10:59
Zumindest hat Sonneberg eh schon einen Sonderstatus.Es gehört bahntechnisch zum Bayernnetz und hat das Bayernticket im Angebot. Ebenso gibt es in Sonneberg nur einen Aldi SÜD, den einzigen in Thüringen.

Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Aber die Sonneberger haben ja 1993 schon den Aufstand geprobt und wöchentlich mit 10 000 Menschen gegen eine Fusion mit Hildburghausen demonstriert. Aber eins muß man den Sonnebergern lassen. Sie haben den kleinsten Landkreis und dazu noch den wirtschaftlich Bestaufgestelltesten.Die Franken " wohrn hold scho imma fleißiche Leid" !
Eine Fusion haben die wirklich nicht nötig..da gäbe es keine Grund dafür. Andere Landkreise wie Saale-Orla oder Saalfeld- Rudolstadt krebsen so dahin und verschlingen Gelder en Masse.

In den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts wechselte ja bereits das Coburger Land mit Coburg von Thüringen nach Bayern per Volksentscheid, die Sonneberger wollten aber in Thüringen bleiben.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Nach dem 2. Weltkrieg war Thüringen amerikanisch besetzte Zone.
Um aber auch ein Stückchen von Berlin abzubekommen, tauschten die Amerikaner ,Thüringen gegen ein Stückchen von (West)-Berlin mit den Russen ein.

von Starsailor001 - am 09.02.2013 11:41
@ Starsailor001

Zitat

Aber die Sonneberger haben ja 1993 schon den Aufstand geprobt und wöchentlich mit 10 000 Menschen gegen eine Fusion mit Hildburghausen demonstriert.


Das wollte man hier damals auch nicht. Also diese ganze Landkreisfusioniererei. Aber sie kam dann trotzdem, wenn auch nicht in der geplanten Form (d.h. Fusion von Sonneberg und Hildburghausen). Der Landkreis Suhl wurde aufgelöst und die Gebiete an die bisher angrenzenden Landkreise abgetreten (z.B. Schleusingen nach Hildburghausen). Zudem wurde der Landkreis Meiningen damals neu strukturiert bzw. dann mit Schmalkalden fusioniert. Dabei wurden Gebiete ebenfalls an den Landkreis Hildburghausen abgetreten.

Und in Sonneberg kam dann ca. die Hälfte des Landkreises Neuhaus am Rennweg hinzu.

Hier die alten Landkreisgrenzen bis 1994:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Kreis_Neuhaus.PNG&filetimestamp=20060822161505
( http://de.wikipedia.org/wiki/Kreis_Neuhaus_am_Rennweg )

Man kam also nur von der Idee, Sonneberg und Hildburghausen zu fusionieren, ab und fusionierte andere Gebiete.


Zitat

Aber eins muß man den Sonnebergern lassen. Sie haben den kleinsten Landkreis und dazu noch den wirtschaftlich Bestaufgestelltesten.


Ja, mit ostdeutschen Landkreisen verglichen auf jeden Fall. Aber nach oberfränkischen Maßstäben wäre der Landkreis Sonneberg bestenfalls unteres Mittelfeld. Erstrecht, wenn dann noch die ganzen Fördermittel wegbrechen würden.


Zitat

Nach dem 2. Weltkrieg war Thüringen amerikanisch besetzte Zone.
Um aber auch ein Stückchen von Berlin abzubekommen, tauschten die Amerikaner ,Thüringen gegen ein Stückchen von (West)-Berlin mit den Russen ein.


Ja, wie gesagt, ich kenne es auch nur so, daß Thüringen, Südsachsen und West-Mecklenburg der "Gegenwert" für West-Berlin waren. Und nicht nur das Gebiet südlich des Rennsteiges, wie es sich hier diverse Stammtische mal zusammengesponnen haben (d.h. es gibt offenbar keinerlei zuverlässige Quelle dafür).

von Kay B - am 09.02.2013 15:33
Programmtipp zu diesem Thema:

DKultur
Donnerstag 06.06.13 13.07 h bis 13.30 h


Zitat
www.dradio.de


Länderreport

"Lasst uns rübermachen"
Warum das thüringische Sonneberg bald fränkisch sein könnte
Von Michael Frantzen

Das thüringische Sonneberg und das fränkische Coburg sind vielerorts schon zusammengewachsen. Einkaufen, Friseur, Schule - das funktioniert bereits länderübergreifend. 10.000 Menschen aus dem Landkreis Sonneberg pendeln zur Arbeit nach Coburg und Kronach, 6000 in die umgekehrte Richtung. Die Arbeitslosigkeit ist die niedrigste in Thüringen. Und ausgerechnet dieses Filetstück - so der thüringische CDU-Generalsekretär Voigt - will jetzt rübermachen nach Bayern. Zumindest hat das die Sonneberger Landrätin Zitzmann zusammen mit ihren Kollegen aus dem Landkreis Hildburghausen angedroht. Schuld ist die geplante Gebietsreform. Die sieht vor, die beiden Landkreise mit der Stadt Suhl zu fusionieren. Das wollen die Landräte nicht einfach so hinnehmen. Und die Bewohner ebenfalls nicht. Sie halten an der alten Volksweise fest, die besagt: "Wir sind keine Thüringer und keine Sachsen, uns ist der Schnabel fränkisch gewachsen".


von Manager. - am 31.05.2013 11:21
Da hat das Deutschlandradio Kultur ja ganz doll recherchiert:
"Das wollen die Landräte nicht einfach so hinnehmen. Und die Bewohner ebenfalls nicht."

Quelle: http://www.dradio.de

Das weiß eben keiner so genau, ob eine Mehrheit der Bewohner hinter den Wünschen der beiden Landräte steht.

Das Deutschlandradio müßte da erstmal repräsentative Umfragen machen um sowas zu schreiben. Und das ist öffentlich-rechtlicher Rundfunk! :mad:


Diese Sau mit dem Länderwechsel wurde ja damals hier ständig durch alle Ortschaften gejagt und deshalb sehr viel darüber geredet.

Meine Eindrücke (also subjektiv):
- Einige Franken-Patrioten, die teilweise diesen Länderwechsel als Schritt zu einem Bundesland Franken sehen, sind für den Länderwechsel.
- Solange in den bisherigen Kreisstädten Außenstellen der wichtigen Ämter unterhalten werden, hat kaum jemand etwas gegen die Landkreisfusionen.
- Lokalpolitiker, die von den Fördermaßnahmen abhängig sind, sträuben sich gegen einen Länderwechsel.
- Leute, die ein großes Problem damit haben, von Horst Seehofer und der tiefschwarzen CSU regiert zu werden, sträuben sich ebenfalls dagegen. Und das sind scheinbar nicht wenige.
- Die meisten Leute sehen sich als Franken, aber nicht als Bayern.


Man käme also um einen Volksentscheid nicht drumherum.

Sollte dieser Länderwechsel ohne einen Volksentscheid eingeleitet werden, dann hat Landrat Thomas Müller definitiv ein sehr krummes Ding gedreht um seinen Posten zu sichern. :mad:

von Kay B - am 02.06.2013 08:37
Zitat
Kay B
- Solange in den bisherigen Kreisstädten Außenstellen der wichtigen Ämter unterhalten werden, hat kaum jemand etwas gegen die Landkreisfusionen.

Dies wird aber nicht passieren. Die Außenstellen werden alle geschlossen und alle Bewohner müssen einen Tagesmarsch bis zu den Behörden unternehmen, wenn sie dort etwas möchten. Das kenne ich schon vom Westen, wieso soll es dort anders sein?

von RheinMain701 - am 02.06.2013 08:42
@ RheinMain701

Im MDR-Fernsehen gab es damals eine Diskussionsrunde zwischen Landräting Christine Zitzmann, Wirtschaftsminister Matthias Machnig sowie einem vom Thüringer Rechnungshof (Sebastian Dette) und einem CDU-Vertreter, dessen Namen ich jetzt nicht parat habe.

Im Rahmen dieser Sendung wurde auch ein Konzept vorgestellt, daß ein mobiles Amt vorsieht. Also daß an gewissen Tagen im Monat in einem kommunalen Gebäude Anträge entgegengenommen und soweit möglich bearbeitet werden.

In diese Richtung muß es wohl gehen. Denn so ein Land wie Thüringen wird sich so viele Landkreise bei der jetzigen Bevölkerungsentwicklung nicht leisten können.

Klar, es wird immer das Argument angebracht, daß die Leute dann längere Wege zum jeweiligen Landratsamt hätten. Wenn man das mit diesem Konzept der mobilen Amts durchzieht, könnte man dem Problem entgegen kommen.

Und die Leute im ländlichen Raum haben teilweise echt größere Probleme als lange Amtswege. Da werden die Wege des täglichen Bedarfs sowie der medizinischen Versorgung teilweise immer größer oder manche Facharztpraxen und teilweise auch Hausarztpraxen fallen altersbedingt gleich ersatzlos weg. Darüber müßte man sich eher Gedanken machen als um die Erhaltung eines Landratsamtes! :mad:

Irgendwie kommt es mir sowieso vor, als bekommen solche unwichtigen Dinge wie die Neuordnung von Landkreisgrenzen einen Status von höchster Priorität, nur weil ein Landrat Thomas Müller um seinen Posten fürchtet; die richtig ernsthaften Probleme wie z.B. die Sicherung der Grundversorgung, aber gerne einfach "weg geschwiegen" werden! :mad:

von Kay B - am 03.06.2013 00:19
Sehe ich auch so.

Zudem denke ich muss kommt es eigentlich garnicht so oft vor das man ins Landratsamt muss. Ich glaub ich war schon einige Jahre nicht mehr im Landratsamt.

Die Behörden mit denen man am häufigsten zu tun hat sind ja eher Ordnungsamt, Einwohnermeldeamt, ... welche aber unabhängig vom Landkreis immer bei der entsprechenden Kommune sind. Und ansonsten eben Selbstständige mit dem Finanzamt und Arbeitslose mit dem Arbeitsamt. Deren Bezirke sind zwar oft an Landkreise angelehnt, grundsätzlich aber davon unabhängig.

von Martyn136 - am 03.06.2013 01:50
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