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Haus-Beleuchtung in Zeiten des Glühbirnenmangels

Startbeitrag von dxbruelhart am 05.03.2013 07:41

Die Glühbirnenvorräte gehen langsam aber sicher bei dem meisten wohl aus - neue gibts auf den normalen Kanälen nicht mehr (wohl aber per Bucht etc.); die Quecksilberschleudern namens Energiesparlampen vermeiden wohl die meisten von uns; die Glühlampen sind kontruktionsbedingt auch auf wenig über 1000 Stunden Betriebszeit begrenzt; so bleibt uns in den meisten Fällen nur ein Wechsel auf LED-Lampen.
Wie beleuchtet Ihr Eure Zimmer heutzutage?

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Re: Haus-Beleuchtung im Zeiten des Glühbirnenmangels

Im Wohnzimmer alles 28W Halogen Stecksockel-Lampen ( 6 Stück als Deckenbeleuchtung und 3 Stück in Stehlampe), zum Arbeiten und Lesen, und 5m LED-RGB-Stripe mit Fernbedienung als Hintergrundbeleuchtung fürs TV.
In Küche, voriges Jahr renoviert, habe ich komplett auf LED umgestellt, Decke 4x 8W GU10 LED und als Sparleuchte zum immer Brennen in den Dunkelstunden, zusätzlich Deckeneinbau von 4 Einbau-LED-Strahlern je 1W Cluster, damit man nicht immer Licht anschalten muss wenn man nur kurz in die Küche geht, dann noch 3m LED weißer Lichtschlauch unter der Schräge und 1x 5W GU10 LED unter der Hänge, 2x 30W Halogen in Dunstabzugshaube.
Flur 20W ESL.
Keller, Bewegunsmelder draußen alles Glühlampen aus Altbeständen, wegen kühler Temperatur und kurzer Einschaltdauer keine ESL möglich.
Schlafzimmer Gühlampen aus Altbeständen, in Wohnräumen kommt mit der ESL-Mist wegen des furchtbaren Lichtspecktrums nicht in Haus, Bad ist auch Decke 4x 12V 35W Halogen, 18W Leuchtstofflampe im Spiegelschrank.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 05.03.2013 08:05

Re: Haus-Beleuchtung im Zeiten des Glühbirnenmangels

Wohnstube: 1x 36 W Leuchtstoffroehre (Osram warm white mit ~3000 K bei 1350 lm) mit elektronischem Vorschaltgeraet und Vorheizung als indirekte Beleuchtung auf der Schrankwand, dazu eine Stehlampe mit Deckenfluter und Leselampe. Die habe ich mit einem 3er-Cluster LED (2850 K bei ~400 lm und 6W mit E14) sowie einer Osram Duluxstar (2500 K bei 410 lm und 8 W mit E27) als Deckenstrahler bestueckt. Der Deckenstrahler wird als Grundbeleuchtung zum Fernsehen benutzt, die Leuchtstoffroehre bei benoetigtem richtig hellen Licht.

Flur: LED-Globe (~5500 K bei 190 lm und 2,2 W mit E27). Reicht von der Helligkeit fuer das Ankleiden und Anziehen der Schuhe. In der dunklen Jahreszeit lasse ich das Ding von meiner Heimkehr zur Wohnung bis zum Schlafengehen durchweg an. Das ist der Mehrwert der LED-Technik, die eine vorher eingesetzte 15 W-Gluehlampe ersetzte. Die kaltweisse Lichtfarbe ist zwar gruselig, reicht mir aber fuer den Flur vollkommen.

Kueche: 1x 36 W Leuchtstoffroehre (Osram warm white mit ~3000 K bei 1350 lm) mit elektronischem Vorschaltgeraet und Vorheizung als Deckenleuchte wenn viel Licht gebraucht wird. Als Beleuchtung beim Abendbrot eine ca. 50 cm lange LED-Eigenbauleuchte (Unterbau am Haengeschrank) mit je zwei Streifen warm- und kaltweissen LEDs. Lichtfarbe koennte mir noch etwas waermer sein. Die Helligkeit entspricht aber etwa der 18 W-Leuchtstoffroehre, die vorher dort montiert war.

Schlafstube: 3x 25 W Gluehlampen als Deckenleuchte fuer kurzzeitigen Lichtbedarf. Die Einschaltdauer liegt im Minutenbereich. Neben dem Bett eine Stehlampe mit rotem Stoffschirm und etwas aelterer 4 W-LED (E27, Lichtfarbe ungefaehr 'neutralweiss'). Blendfreies Licht vor dem Einschlafen und einzige vom Bett aus erreichbare Leuchte.

Arbeitszimmer mit Bastelecke: 3x 25 W Gluehlampen in der Deckenleuchte, ebenfalls fuer den kurzzeitigen Lichtbedarf. Einschaltdauer wieder im Minutenbereich. Arbeitsplatzbeleuchtung mit Schreibtischleuchte und 1x 15 W Energiesparlampe (irgendwas aelteres, Lichtfarbe etwa 'neutralweiss'). Dazu gibt es noch eine Stehlampe mit einer weiteren 15 W-Energiesparlampe gleichen Typs. Auf dem Fensterbrett gibt es eine etwas modifizierte LED-Solarleuchte mit doppelter Solarzellenanzahl und 1,3 Ah NiCd-Akku (R14 mit Loetfahnen). Versorgt sich auch an bewoelkten Tagen mit ausreichend Strom, alle paar Monate wird mit 'nem ordentlichen Ladegeraet mal das Programm 'Cycling' durchlaufen. Hat keine wirkliche Aufgabe, steht da nur zum Spass...

Bad: Zwei 3er-LED-Cluster (irgendwas in 'warm white' mit je 5,7 W) in der Trockenbauwand versenkt, strahlen parallel zur Decke und bringen an sich blendfreies Grundlicht. Zum Rasieren gibt es vom gleichen LED-Typ noch einen Strahler, der vom Spiegelschrank abwaerts ins Waschbecken leuchtet. Lichtfarbe dieser Dinger wirklich nah am Gluehlampenlicht und effektiv heller als die gleiche Leuchtenanordnung mit den zuvor verwendeten 20 W-Halogenlampen. Aber: Diese LED-Dinger werden auch ziemlich warm, ihren Alu-Kuehlkoerper heizen sie binnen 10 min auf eine Temperatur, bei der man sie nicht mehr anfassen kann. Mit dem Einschalten des Badlichts geht auch ein kleines Radio an, das in nicht aufdringlicher Lautstaerke die Brandenburgantenne vom nahen Sender Zehlendorf spielt.

Keller/Hausflur: Grundbeleuchtung in den Gaengen mit drei 'Bunkerleuchten' und 28 W-Halogenlampen in E27-Gluehlampenform. Wurde so im Auftrag des Vermieters kuerzlich neu installiert. Die dabei in meinem Keller eingebaute gleiche Leuchtenform war mir mit dem 28 W-Halogending zu dunkel, da ist jetzt eine 75 W-Lampe von Narva aus DDR-Produktion drin. Das Treppenhaus hat man von 2x 60 W Gluehlampe je Etage auf 2x 15 W Energiesparlampe umgeruestet. Ob die Dinger mit dem pausenlosen An- und Ausschalten lange machen werden?

Garage: 1x 25 W Gluehlampe direkt hinter dem Tor fuer kurzzeitigen Lichtbedarf, beispielsweise zum Einsteigen und Rausfahren. Dazu 2x 36 W-Leuchtstofflampen mit konventionellen Vorschaltgeraeten und Frigostart-Elektronikstarter mit sehr langer Vorheizzeit. Damit starten die Roehren auch bei zweistelligen Minusgraden noch zuverlaessig, wenngleich sie dann direkt nach dem Start auch kaum Helligkeit haben. Sie werden aber nur eingeschaltet, wenn man laengerfristig mehr Licht braucht, beispielsweise bei Arbeiten am Fahrzeug.


Gluehlampen unterschiedlicher Bauform und Leistungsklassen habe ich noch fuer die naechsten 20 Jahre vorraetig, verwende sie aber selbst nur noch dort, wo ihr Betrieb nur kurzfristig erforderlich ist und man schnell Licht ohne Wartezeit braucht. Rein theoretisch koennten viele durch LED-Lampen ersetzt werden, die kosten aber auch erstmal Geld in der Anschaffung. Allerdings habe ich die mittleren Leistungsklassen wie 40 oder 60 W fast nicht mehr. Wenn kurzzeitig viel Licht gebraucht wird, dann eben 'ne 75 W-Gluehlampe oder alternativ 'ne 25er, wenn's nicht so hell sein muss.

von PowerAM - am 05.03.2013 09:19
Für die herkömmlichen Schraubsockel gibt es auch Adapter auf G9, wofür man nicht zwangsläufig auch die Glühlampen nehmen muss, sondern es gibt auch zwahlreiche LED-Varianten und verschiendenen Leistungen und Farbvarianten.

Ich zog letztes Jahr um und habe die Leuchten konsequent auf LED-Technik umgestellt. Deckenlampen in Flur und Bad, einen Strahler über dem Spiegel (Statt 50 W Halogen 4,5 W LED), Deckenlampe in der Schlafstube 4x 35 W Halogen(GU10) durch 4x 4,5 W LED ersetzt.
Stube auch LED zur "Grundbeleuchtung" und zuschaltbar 8x 33 W (G9), wenn man wirklich mal viel Licht braucht. Früher hatte ich dafür auf dem Schrank eine 36 W-T8-Röhre (KVG).
In der Küche sind 2x 18 W (865) Röhren mit Osram-EVG, sowie unterm Oberschrank eine T5-Röhre mit 13W.
Im Keller ist hingegen noch eine "richtige" Glühlampe. Da man deren Brennminuten im Monat an einer Hand abzählen kann, kann die auch noch einige Zeit so bleiben.

von Radio_DDR - am 07.03.2013 20:12
Was sind denn das für ESLs die als "Quecksilberfrei" beworben werden? Im örtlichen Blödmarkt habe ich diese zum ersten mal gesehen und kurz darauf hatte auch ALDI Süd im Angebot. Das waren keine LEDs sondern ganz normale ESLs mit ihren gebogenen Röhren.

Ich habe im Flur 6 Halogen Spots (12 Volt 20 Watt) verteilt. Zum Schuhe und Jacke anziehen vollkommen ausreichend.

Im kleinen Büro habe ich lediglich 3x Halogen Einbauleuchten (12 Volt 20 Watt) in der Holzdecke verbaut. Für die oftmals stundenlange Computerarbeit ist dieses Licht für mich ideal. Denn ich habe festgestellt das ich besser am PC arbeiten kann wenn es um mich herum dunkler ist und der Monitor die hauptsächliche Lichtquelle darstellt.

Im Schlafzimmer habe ich an der Decke 3 Strahler mit ur-alten herkömmlichen 40 Watt Glühbirnen. Die Teile werden in den dunklen Monaten einmal am Abend für gerade mal 1 Minute eingeschaltet. Wenn überhaupt. Meistens genügt mir auf dem Weg von der Tür bis ins Bett das Licht der durchs Fenster scheinenden Straßenlaterne von gegenüber. Bei der Nutzung werden also die drei Glühbirnen noch 20 Jahre halten. :D

Auf dem Nachttisch am Bett habe ich eine alte Halogenlampe (12 Volt 10 Watt (Schalterstellung 1) oder 20 Watt (Schalterstellung 2)) stehen. Dank Schwanenhals kann ich diese so drehen wie ich sie gerade brauche.

In der Küche habe ich eine Leuchtstoffröhre. Philips Standardmodell bei der ich lediglich den Starter gegen einen "Schnellstarter" (so schnell ist der gar nicht :rolleyes: ) ausgetauscht habe weil mich nach dem Einschalten das flackern genervt hat. Für die Arbeitsplattenbeleuchtung habe ich noch eine zusätzliche kleinere Leuchtstoffröhre unter den Hängeschränken verbaut. Aber diese wird so gut wie nie genutzt. Die Röhre an der Decke macht in der kleinen Küche schon ziemlich hell.

Im Esszimmer habe ich eine Hängeleuchte über dem Tisch mit 3 Glühlampen (E27 Fassung). Dort kommen ESLs mit warm weißem Licht von Philips zum Einsatz von denen eine angeblich die Helligkeit einer herkömmlichen 60 Watt Birne erzeugen soll. Das ist zwar selbstverständlich nicht der Fall aber es ist ein sehr gastliches, angenehmes Licht bei dem wir schon viele lange Abende mit Freunden verbracht haben.

Im Wohnzimmer habe ich hinter der Gardienenleiste drei Leuchtstoffröhren angebracht. Die Teile sind schon recht betagt machen aber mit ihrem kalt weißen Licht sehr hell. Diese werden aber nur eingeschaltet wenn geputzt wird. Ansonsten ist die Beleuchtung der Glasvitrine eingeschaltet. Dort tun 4 ESLs von Philips mit pissgelbem Licht und E14 Sockel ihre Dienst. Mehr Licht benötige ich dort nicht.

Im Badezimmer habe ich eine Deckenlampe mit 4 Halogenspots (diese Teile wo der Reflektor gleich mit dran ist) und über den Spiegel noch mal 2 von diesen Dingern. Die Teile habe ich bewusst kräftig ausgewählt da ich es im Badezimmer hell brauche. Rasieren oder Waschen mit so einer trüben Funzel im Badezimmer wie bei einer Freundin geht gar nicht.

Leuchtstoffröhren habe ich im Keller (ich nenn es mal Neutralweiß) und in der Garage (Kaltweiß). Beide haben elektrische Vorschaltgeräte und hatten auch neulich bei -16° keine nennenswerten Schwierigkeiten gemacht. Aber die im Keller ist eh nicht lange eingeschaltet und die in der Garage so gut wie gar nicht.

von Spacelab - am 08.03.2013 11:12
Zitat
Nohab
Zitat
PhanTomAs
Allerdings hab ich im Internet in diversen Foren gelesen, dass das bei G5.3/12V dem Trafo nicht gut tut, wenn da statt 4x35W nur noch 4x7W Strom gezogen wird. Angeblich flimmern die LEDs dann, und der Trafo geht im schlimmsten Fall kaputt.

Es kommt darauf an, ob es ein konventioneller Trafo ist oder ein elektronischer Trafo.
Elektronische Trafos brauchen eine ohmsche Mindestlast, hier sollte das Datenblatt Auskunft geben,
sonst den Hersteller befragen. Konventionelle Trafos (die dicken schweren Teile von früher)
brauchen keine Grundlast und haben auch keine Probleme mit Halbleiterlasten.


Hmm, ob ich da noch ein "Datenblatt" finde. Die hab ich vor 3 Jahren im Bauhaus fürn Fuffi ergattert.
Der Trafo jedenfalls hat den Durchmesser einer CD und ist ca. 10 cm hoch. Da steckt noch eine Sicherung seitlich mit der Aufschrift "T1.6A - 250 V". Beim Einschalten des Lichts gibt der Trafo auch ein Einschaltgeräusch von sich.

von PhanTomAs - am 09.03.2013 10:34
Meine umgebaute Badbeleuchtung hatte urspruenglich im Set mit drei 20 W-Halogenspots einen konventionellen Trafo. Gab 12,6 V ab, wenn alle drei Lampen liefen. Irgendwas um 14 V waren aus der Erinnerung heraus bei einer ausgefallenen Lampe drauf. Den Umbau auf die nebenan beschrieben LED-Spots habe ich dann gemacht, da ich mit den Halogenspots nie sonderlich viel Glueck hatte und die Lampen mehr oder weniger schnell ausfielen, Meine Vorraete waren aufgebraucht, der Chinamann lieferte LED-Ersatz fuer schmales Geld. Den Trafo tauschte ich gegen ein ausreichend stark bemessenes Schaltnetzteil. Das stoert den Radioempfang selbst kaum, allerdings die in den LED-Spots eingebaute Elektronik, sofern man die Dinger mit Wechselspannung betreibt. Das ist laut Hersteller zulaessig und die Betriebsspannung soll zwischen 8 und 14 V liegen. Ab ca. 9 V ist die volle Helligkeit erreicht und wird auch mit hoeherer Spannung nicht mehr gesteigert. Also fiel die Wahl auf ein 9 V lieferndes Schaltnetzteil von Pollin fuer 'nen schmalen Taler. Es kann 2 A liefern.

von PowerAM - am 09.03.2013 16:41
Zitat

alles was dunkler ist als eine herkömmliche 100-Watt-Glühbirne ist mir zu dunkel.

Echt jetzt? Ich hab in meinem Arbeitszimmer 3x 12 Volt 20 Watt Halogen-Stecksockelbirnchen verbaut. Das extrem warme funzellicht ist für meine Augen ideal um stundenlang am Rechner zu arbeiten. Auch lesen kann ich bei diesem "Kaminzimmerlicht" angenehmer und ermüdungsfreier. Bei hellem Licht brennen mir irgendwann die Augen.

Im Wohnzimmer habe ich 3x 230 Volt schlagmichtot Watt Halogenspots an der Decke die auf das Gemälde, die Couch und den Tisch ausgerichtet sind. Ich wüsste aber ernsthaft nicht wann ich diese zum letzten mal eingeschaltet hatte. Ich hab immer nur die Stehlampe neben der Couch eingeschaltet mit einer ur-alten trüben und piss gelben ESL drin. Als "Arbeitslicht" beim saugen oder Staub wischen habe ich noch 2 Leuchtstoffröhren hinter den Gardienen montiert. In der Küche und in der Garage habe ich auch nur Leuchtstoffröhren. Aber deren Licht geht mir gar nicht ab. Ich hab schon unzählige Farbtemperaturen durchprobiert aber das Licht gefällt mir ganz und gar nicht. Ich könnte noch nicht mal genau benennen was mich daran stört aber ich komme mit deren Licht nicht klar. Als Arbeitslicht in der Küche oder Garage kein Problem. Aber als Wohnlicht... Bäh!

In der Werkstatt habe ich Gasentladelampen (nennt man die heutzutage immer noch so?) und zur Ausleuchtung von dunklen Ecken in den Autos LED Handlampen mit Li-Ion Akkus. Die Teile sind auf höchster Stufe übelst hell und trotzdem halten die Akkus ("Ultrafire" Standardtyp der aussieht wie ne normale Mignon Batterie) ewig.

von Spacelab - am 06.12.2013 08:14
Fuer helles Arbeitslicht mit einigermassen angenehmem Farbton koenntest Du mal probieren, ob Du mit dem Licht der 827 oder 930 eines namhaften Herstellers leben koenntest. Die 827 ist "warmweiss" bei jedoch nicht allzu natuerlicher Farbwiedergabe. Die ist bei der 930 besser, ihr Licht ist ein wenig kuehler, gilt aber auch noch als "warmweiss"

Ich finde die Osram 827 fuer Garage und Kuechenbeleuchtung zum Kochen ganz angenehm, muss aber mit einer etwas verschobenen und rotlastigen Farberscheinung von weissen Oberflaechen leben. Die 930er habe ich gestern in der Wohnstube statt der vorherigen 827 in die Leuchte eingesetzt, die auf der Schrankwand ueber die Zimmerdecke indirektes und sehr helles Licht abgibt. Wenn man mal was zu raeumen hat und viel Licht braucht, dann ist mit nur 36 W die Bude ordentlich hell.

Hinsichtlich der im Verhaeltnis zur Leistungsaufnahme abgegebenen Helligkeit sind Leuchtstoffroehren nach wie vor Stand der Technik und im Verhaeltnis zum Anschaffungspreis sowie den Stromkosten weiterhin wirtschaftlich. Mit den angegebenen 36 W erreichen ordentlich gefertigte Leuchtstoffroehren zwischen 1350 (warmweiss) und z. T. bis 1600 Lumen (kaltweiss). Vergleichbare 40 W-Gluehlampen erreichen etwa 1/4 dieser Lichtstaerke. In anstaendig ausgelegten Betriebsschaltungen (elektronisches Vorschaltgeraet mit Vorheizung) sind bei Leuchtstoffroehren Lebenserwartungen zwischen 20000 und 30000 Betriebsstunden realistisch.

von PowerAM - am 06.12.2013 09:11
Ich habe die Glühlampenverbote nie verstanden und auch die kürzlich verabschiedete Festlegung zur Leistungsaufnahme der Staubsauger oder auch das Gas-Heizpilzverbot in einigen Städten.
Es ist doch Sache der Kunden, wozu sie die bezahlte Energie nutzen. Es geht doch nach Verbrauch und nicht nach Anzahl oder Art der Brennstellen. Wenn einer Kohlebogenlampen will, dann soll er das machen.
Ich warte nur auf den Tag, wo Heizgeräte eine Leistungsbeschränkung bekommen und wir dann Wasserkocher mit maximal 100 W kaufen dürfen. Durch die ewig lange Heizdauer müssten diese aber dann noch isoliert werden, da sonst irgendwann ein Gleichgewicht zwischen Wärmeabgabe und dem geringen Wärmestrom der Heizung entsteht, bevor es siedet.

Selbst bei größter Sparsamkeit und Mehrausgaben zur Anschaffung modererer Geräte und Leuchtmittel, welche kleinere Verbräuche ermöglichen, steigen die Kosten durch steigende Energiepreise weiterhin. (Minderverbräuche erhöhen die Preise).

Ebenso fragwürdig ist die ständige Empfehlung, Kühlgeräte für mehrere hundert € neu zu kaufen, weil die alten (jedoch nicht uralten aus der Nachkriegszeit!) zuviel brauchen. Da muss man erstmal mit dem alten Gerät die Differenz zum Verbrauch des Neuen in Höhe der Anschaffung einsparen, was dann so lange dauert, dass man das Alte bis zum normalen Lebensdauerende nutzen könnte.

von Radio_DDR - am 06.12.2013 19:20
Viele 'neue' Kuehl- und Gefriergeraete sind sparsamer wegen dickerer Isolierung. Dementsprechend koennen die Kompressorleistungen reduziert werden. Bei gleichen Aussenabmessungen werden die Innenraeume kleiner bzw. umgekehrt bei gleichen Innenraumabmessungen wachsen die Geraete. Kritisch sehe ich die inzwischen bei vielen Geraeten eingebauten Sollbruchstellen, die das Altwerden dieser Geraete fuer Nichtbastler wirkungsvoll verhindern.

Die Staubsaugerdrosselung geht in meinen Augen auch am Ziel vorbei - allein die ueblichen Einschaltzeiten minimieren die Einsparungspotenziale auf ein Minimum. Sie wird aber zwangsweise zu wirkungsvolleren Funktionsweisen fuehren. Die Zyklonsauger kommen mit 700 bis 1000 W aus und haben ansehnliche Saugleistungen. Konventionelle Funktionsloesungen ziehen mit 2,5 kW aehnlich, unter 1,5 kW sind sie eher lasch. Interessanter waere eine wirkungsvolle Begrenzung des Betriebsgeraeuschs - einige Modell muesste man bei gewerblicher Nutzung mit Gehoerschutz verwenden.

von PowerAM - am 06.12.2013 19:34
Zitat
Günni74
Ich habe mir gestern von Reichelt eine 4-Watt-LED-Lampe von Heitronic für 9,95 € gegönnt. Die Helligkeit entricht die einer 40-Watt-Glühlampe. In jedem der vier "Fäden" befinden sich mehrere Dutzend Micro-LEDs. Jede 5. LED ist rot, alle anderen sind warm-weiß, sodass sich dadurch eine Lichtfarbe von 2700K ergibt (=Lichtfarbe einer Glühlampe). Die Energieeffizienz-Klasse entricht A++ !!!!!!. Die Micro-LEDs benötigen keinen Kühlkörper. Die Kühlung soll durch das Gas innerhalb des Glaskolbens erfolgen.



@Günni74
Wie sieht es bei der 4-Watt-LED-Lampe mit der "Störstahlung" aus?
Ich habe bei mir im Flur die GU 10-35 Watt Strahler durch 8W LED´s ersetzt und bin - entsetzt! Fast in der ganzen Wohnung Rauschen im UKW Band (bei Empfang mit Teleskopantenne) und nicht nur im Umkreis von 2 Metern! Auch ein Klappferrit, den ich noch in einer Kiste fand, bracht Null Verbesserung. Ich möchte ja Energie sparen, aber ohne solche HF Schleudern!!!

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 20.11.2014 11:47
Bei mir im Haus wurden beim Einzug die Glühlampen zunächst durch Halogen-Retrofits ersetzt.

Die Einsparung war zwar gering (ungefähr 20%), allerdings wollte ich keine ESL.



Nun sind die LED allerdings so weit, dass man sie nach ausgiebigen Tests ohne Probleme einsetzen kann.


Es wurde im Laufe dieses Jahres sowohl die Haus-Außenbeleuchtung auf LED umgestellt - keine Probleme mit Kälte, kein Problem mit häufigen Schaltvorgängen bedingt durch Bewegungsmelder. Das wird eine enorme Einsparung werden, immerhin nur noch 3x 4 W! Und die Lampen sind oft an (Katzen, Hunde, Passanten).

Ebenso die Flur-Beleuchtung. Hier wurden alle Lampen auf LED umgerüstet - bei gleicher Helligkeit.

Im einen Badezimmer wurde die Hauptbeleuchtungsquelle zunächst auf ein 100W entsprechendes Halogen-Retrofit (um die 68W???)gewechselt, nun werkelt dort eine - ich glaube - 6W LED. Von Seiten Frau R. kamen noch keine Beschweren bezüglich "Ich seh nix, wenn ich mich schminken will" - beim heimlichem Down-sizing der vorherigen Beleuchtungsquellen kamen da sehr wohl mehrfach Beschwerden.

Im anderen Badezimmer ist noch das Halogen-Retrofit drin, das wird aber dieses Wochenende noch gewechselt.

Die Aufgabe der von PAM genannten 15W-Glühlampe zum Fernsehschauen übernimmt seit über einem Jahr ein 1,5W LED-Pendant von Osram.

Ebenso dieses Wochenende wird noch die 2x25W der Dunstabzugshaube in der Küche gegen 2x3W LED gewechselt.

Diese können dann den ganzen Abend über brennen und man muss - so mein Plan - kein extra Licht zum Bier holen mehr anschalten. Vielleicht reicht es sogar zum mixen meiner Long-Drinks aus, das wird sich zeigen. Auch hier bestimmt eine riesen Einsparung, denn es werden an manchen Abenden viele Long-Drinks gemixt und auch verzehrt :D

Und die 15W im Kühlschrank ersetze ich bei der Gelegenheit ebenfalls gegen ebenfalls 3W LED. Letztere nicht wegen der Umwelt oder Ersparnis. Nein, weil ich mein Bier neuerdings im Dunkeln suchen muss - das ist nicht gut, denn ich suche abends sehr oft Bier :D

Der einzige Platz, wo noch keine LEDs werkeln, ist der LG-Fernseher. Der ist noch mit konventioneller Hintergrundbeleuchtung, dafür aber - dank des Baujahres - wohl noch ohne geplanten Verschleiß.

Wie lange halten diese Kaltkathoden eigentlich und kann man die auch wechseln?

Von selbst auf LED umbauen habe ich übrigens auch schon Anleitungen im Netz gesehen. Gibt ja diese LED-Leuchtbänder. Mal sehen :D

Wolfgang

von Wolfgang R - am 20.11.2014 14:37
@PAM: http://www.keithwakeham.com/lcd.htm

Der Artikel ist ein wenig veraltet, da es mit den heute überall erhältlichen LED-Leuchtbändern deutlich einfach geht, als mit diesen uralten, riesen-LED.

Mein LG-TV ist prinzipiell genau so aufgebaut wie dieser Monitor, ich hatte ihn schon mehrfach zerlegt.

Somit wird ein Umbau prinzipiell machbar sein.

Die Helligkeitsregelung wird danach nicht mehr funktionieren, also muss man die LED vorab so dimensionieren, dass es ein guter Kompromiss zwischen Tag/Nacht ist.

Man kann LED zwar auch über eine Schaltung dimmbar machen, der Aufwand ist mir aber zu hoch. Nachdem die Backlight-Helligkeit so eingestellt war, dass tagsüber nach gut was zu erkennen ist und nachts dennoch ein einigermaßen guter Schwarzwert herrscht, habe ich sie nie mehr angefasst.

Das Projekt wird angegangen, sobald mein konventionelles Backlight stirbt - eventuell schon, wenn die Inverter-Platine (T-Con-Board) hops geht. :D

Wolfgang

von Wolfgang R - am 21.11.2014 08:47
Zitat
Studio Leipzig
Zitat
Günni74
Ich habe mir gestern von Reichelt eine 4-Watt-LED-Lampe von Heitronic für 9,95 € gegönnt. Die Helligkeit entricht die einer 40-Watt-Glühlampe. In jedem der vier "Fäden" befinden sich mehrere Dutzend Micro-LEDs. Jede 5. LED ist rot, alle anderen sind warm-weiß, sodass sich dadurch eine Lichtfarbe von 2700K ergibt (=Lichtfarbe einer Glühlampe). Die Energieeffizienz-Klasse entricht A++ !!!!!!. Die Micro-LEDs benötigen keinen Kühlkörper. Die Kühlung soll durch das Gas innerhalb des Glaskolbens erfolgen.



@Günni74
Wie sieht es bei der 4-Watt-LED-Lampe mit der "Störstahlung" aus?
Ich habe bei mir im Flur die GU 10-35 Watt Strahler durch 8W LED´s ersetzt und bin - entsetzt! Fast in der ganzen Wohnung Rauschen im UKW Band (bei Empfang mit Teleskopantenne) und nicht nur im Umkreis von 2 Metern! Auch ein Klappferrit, den ich noch in einer Kiste fand, bracht Null Verbesserung. Ich möchte ja Energie sparen, aber ohne solche HF Schleudern!!!

MfG

Studio Leipzig

Ich habe keine Störungen mit dem Roadstar TRA-2350P in direkter Nähe der LED-Lampe im UKW-, MW- und KW-Band festellen können.

von Günni74 - am 26.11.2014 18:31
Zitat
Radio_DDR
Diese "warmweißen" LED- oder auch Leuchstoffröhren-Leuchtmittel haben mit der Licht der Glühlampen nicht viel zu tun. Die Lichtfarbe ist unnatürlich braun und LEDs haben oft bläuliche Farbsäume dazu. Das kann nicht der Anspruch an eine zweckmäßige Beleichtung mit natürlicher Farbwidergabe sein, selbst für den Haushalt nicht.
Seltsamerweise habe ich in China genau das Gegenteil erlebt: Sämtliche Leuchtmittel in hoher Farbtemperatur, egal ob in Haushalten, Geschäften oder auch Bussen usw.
Hierzulange wird ja meist auch nur warmweiß angeboten, obgleich viele Leuchtmittel auch in tageslicht oder zumindest neutralweiß produziert werden - angeblich "will der Kunde das so". Wer ist "der" Kunde? Mich hat jedenfalls keiner gefagt.



Warmweiß ist nicht gleich warmweiß.
Ich habe beide Ausführungen bei mir - ein wirklich realistisch wirkendes warmweiß (entspricht etwa einer 25W-Glühbirne) und ein warmweiß, dass mich eher an "Pippi machen" erinnert. Ein richtiges, übles pissgelb! Beides habe ich mir direkt per ebay aus China liefern lassen.

von Mc Jack - am 05.12.2014 10:17
Bei Leuchtstoffroehren und Energiesparlampen kommt es auf die Zusammensetzung des Leuchtstoffs an, wie die Lichtabgabe ausfaellt und welche Farbtemperatur bzw. -wiedergabe erzielt wird.

Die bis heute gebraeuchlichen Zweibandenroehren erzielen hinsichtlich der Farbwiedergabe i. d. R. keine zufriedenstellenden Ergebnisse, wobei diese im kaltweissen Segment durchaus noch annehmbar sind. Warmweiss ausgelegten Zweibandenroehren sieht man haeufig an, dass sie ausser blauen und orangen Lichtanteilen nicht viel mehr zu bieten haben. Der orange Lichtanteil wird bei ihnen staerker betont, um sie zu einer warmweissen Lichtabgabe zu ueberreden. Sie gelten fuer die Beleuchtung abseits von Kellerraeumen oder Fluren als ueberholt. Leider liegen solche Roehren als Erstausstattung praktisch jeder Leuchte aus dem Baumarkt bei und sind auch als Ersatz billig im Handel zu haben.

Dreibandenroehren holen noch das gruene Lichtspektrum in wahrnehmbarer Staerke hoch und haben zumindest die Chance auf eine ordentliche Farbwiedergabe, wenn der Hersteller bei der Zusammensetzung der Leuchtstoffe darauf achtet. Auch bei ihnen laesst sich eine bevorzugt warm- oder kaltweisse Lichtfarbe erzeugen.

Fuenfbandenroehren bieten die beste Farbwiedergabe, jedoch auf Kosten der abgegebenen Lichtstaerke. Wer (deutlich) mehr Geld fuer solche Roehren ausgibt, der bekommt durchaus zeitgemaesses Licht mit anstaendiger Ausstrahlung, sollte aber ggf. eine leistungsstaerkere Bauform waehlen, um auch ausreichend Helligkeit dort zu haben, wo sie gebraucht wird.

Extrem wichtig ist allerdings, dass man besonders in Wohnraeumen von konventionellen Vorschaltgeraeten auf elektronische Vorschaltgeraete umruestet. Entweder nimmt man gleich komplett neue Leuchten oder man baut bestehende Exemplare um. Damit starten Roehren fast so schnell wie eine Gluehlampe, ueber 90 % der Helligkeit stehen in warmer Umgebung sofort nach dem Einschalten zur Verfügung. Entscheidender Vorteil ist allerdings, dass die so betriebenen Roehren vollkommen flimmerfrei strahlen und auch eine erheblich hoehere Lebensdauer erreichen koennen, die unter guenstigen Umstaenden 25 % hoeher sein kann. Ein weiteres Argument ist, dass konventionelle Vorschaltgeraete bis zu 1/3 der gesamten Energieaufnahme als Verluste verheizen. Bei elektronischen Vorschaltgeraeten sind 1 bis 3 % machbar und selbst billigste chinesische Vorschaltgeraete liegen selten bei mehr als 5 % Verlust.


Bei LEDs habe ich bislang zwar einige wenige gute Exemplare gefunden, die auch eine akzeptable Farbwiedergabe erzielen, die meisten sind aber weder Fisch noch Fleisch. Waehrend kaltweisse Typen auch hierbei sowohl mehr Helligkeit erzeugen als auch eine noch einigermassen der Realitaet entsprechende Farbwiedergabe erzielen, bieten die warmweissen Typen fuer meinen Geschmack auch nur eingefaerbtes Licht. Man sieht bereits, dass blau und gruen ueberhaupt nicht dargestellt werden, braun sich schwarz darstellt und erlebt noch einige andere Ueberraschungen. Mit diesen eigentlich mangelhaften Lichtquellen kann man aber trotzdem noch dort arbeiten, wo es nicht darauf ankommt. Viel macht es auch aus, wenn man mehr mit indirektem und weniger mit direktem Licht arbeitet.

LED-Leuchtmittel moegen ihre Vorteile in kleineren Leistungsklassen haben. Jedenfalls in den Bereichen, in denen es keiner aufwendigen Kuehlung bedarf. Wenn es 2000 lm oder mehr werden sollen, dann stehen gute Leuchtstoffroehren nicht einmal so schlecht da. Um mit LEDs eine solche Lichtstaerke zu erreichen bedarf es einer gut funktionierenden aktiven Kuehlung. Rechnet man deren Strombedarf dazu, so ist die Leuchtstoffroehre bei vergleichbarer Helligkeit durchaus noch auf Augenhoehe.

von PowerAM - am 05.12.2014 11:38
EVG ist nicht gleich EVG! Wenn mit "Sofortstart" geworben wird, sind es sog. Kaltstart-EVGs. die die Zündung der Röhre nur über die Spannung bei zunächst ungeheizten Elektroden bewirken. Im Betrieb liegt dann zwar nur noch die geringere Brennspannung an, der fließende Strom heizt jedoch die Elektroden dann, um thermisch Ladungsträger freizusetzen.
Bei Warmstart-EVGs dauert die Heizphase oft 2…3 Sekunden, was von vielen als "zu lang" empfunden wird, jedoch wesentlich schonender für das Leuchtmittel ist.
Kaltstart-EVG ("rapidstart") sind für industrielle/gewerbliche "Dauerbrenner" effektiver, da praktisch keine Schaltvorgänge erfolgen und die fehlende Heizung Energie spart.
Im Haushalt hat man jedoch -bezogen auf die Brenndauer- viele Schaltvorgänge und braucht daher Warmstart-EVG.
Idiotischerweise werden wegen des Sofortstarts oft Kaltstart-EVGs für Treppenhäuse,Tiefgaragen usw. eingebaut, weil die ja unverzögert starten, aber nur jeweils für wenige Minuten leuchten. Für das Leuchtmittel dann der worst case Betrieb.
Das gilt natürlich auch für die sog. Kompaktleuchtstoffröhren.

Zu den flackernden LED: Preiswerte Varianten haben meist nur eine Einweggleichrichtung (Kostengründe) und alle LED leuchten nur während einer Netzhalbwelle. Da der Strom erst fließt, wenn der Momentanwert der Netzspannung die Summe der Flusspannungen der in Serie geschalteten Einzel-LEDs überschreitet, ergibt sich nochmals eine Verkürzung der Einschaltdauer pro Halbwelle.

Durch die fehlende Halbwelle ergibt sich dann ein start lückender Lichtstrom. Die Strombegrenzung erfolgt oft nur über einen Serien-Kerko. Diese Primitivst-Variante hat natürlich zwei Vorteile: extrem preiswert und (fast) keine HF-Störungen.

von Radio_DDR - am 07.12.2014 11:06
Zitat
Günni74
Ich habe mir gestern von Reichelt eine 4-Watt-LED-Lampe von Heitronic für 9,95 € gegönnt. Die Helligkeit entricht die einer 40-Watt-Glühlampe. In jedem der vier "Fäden" befinden sich mehrere Dutzend Micro-LEDs. Jede 5. LED ist rot, alle anderen sind warm-weiß, sodass sich dadurch eine Lichtfarbe von 2700K ergibt (=Lichtfarbe einer Glühlampe). Die Energieeffizienz-Klasse entricht A++ !!!!!!. Die Micro-LEDs benötigen keinen Kühlkörper. Die Kühlung soll durch das Gas innerhalb des Glaskolbens erfolgen.



Exakt dieser Lampentyp ist mir in der letzten Woche bei Hornbach in Wolfsburg aufgefallen. Die Verpackung ist mit dem Namen "Flair" gelabelt. Die Lampen sind denen in Günnis Abbildung absolut ähnlich. Ich würde sogar sagen, sie sind identisch.
Da habe ich doch gleich mal probehalber zugeschlagen:

E14-Kerze mit 2W für 5,95€
E14-Kerze mit 4W für 6,95€
E27 Glühbirne mit 2W für 6,95€
E27 Glühbirne mit 4W für 6,95€ (sicher falsch ausgepreist)

Alle vier Lampentypen haben klares Glas, also kein mattiertes "Milchglas".
Mein Fazit: Volltreffer! Diese Lampen sind tatsächlich ein echter 1:1-Ersatz für eine Glühbirne gleicher Bauform. Lichtfarbe, Helligkeit, Glühfaden-Optik, kugelähnliche Lichtabstrahlung - passt alles.
Wenn man unbedingt nach der Piddelskrämer-Nadel im Heuhaufen suchen möchte, bittesehr:
Die Lichtfarbe entspricht IMO der einer 25W-Glühbirne, also ein etwas wärmerer Ton als z.B. eine deutlich mehr ins Weiß gehende 75W- oder 100W-Birne. Das betrifft sowohl die 2W- als auch die 4W-Typen, die einfach nur die doppelte Anzahl an Micro-LEDs in Glühfaden-Anordnung beherbergen.
Die 4W-LEDs liefern also die Helligkeit einer 60W-Glühbirne mit der Lichtfarbe einer 25W-Ausführung. Wer sich selbst daran stört, hat zumindest für 25W-Birnen einen echten Ersatz, nämlich die 2W-Ausführung.

von Mc Jack - am 23.12.2014 22:11
Gerade gelesen in der www.kontextwochenzeitung.de no. 196: (auszugsweise)

Der Stromverbrauch für die Weihnachtsbeleuchtung steigt immer mehr. Ein Durchschnittshaushalt verbraucht so rund 190 kWh Strom zusätzlich. Auf Deutschland hochgerechnet ziehen Minilämpchen und Lichtschläuche etwa 500 Mio. kWh. Das ist etwa die Hälfte des Strombedarfs, den sonst im Jahr Beleuchtung benötigt. Der Verbrauch der deutschen Weihnachtsbeleuchtung würde reichen, um 141.000 Haushalte ein ganzes Jahr mit Energie zu versorgen.
Laut Schätzung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP haben heute ca. 1,3 Milliarden Menschen keinen Zugang zum öffentlichen Stromnetz. Sie sind von Leuchten abhängig, die mit fossilen Brennstoffen - meist Petroleum - betrieben werden. Für Licht im armen Dunkel werden jedes Jahr unglaubliche 25 Milliarden Liter Petroleum und 1,4 Millionen Tonnen Kerzen verbrannt, wodurch 74 Mio. Tonnen CO2 ausgestoßen werden. Der Verbrennungsruß bedroht die Gesundheit der Petroleumnutzer.
Trotzdem ein gutes Jahr 2015 !
SOLAR MAX

von _SOLAR MAX_ - am 04.01.2015 20:38
Zitat
SOLARMAX
Der Stromverbrauch für die Weihnachtsbeleuchtung steigt immer mehr. Ein Durchschnittshaushalt verbraucht so rund 190 kWh Strom zusätzlich.


Wie sollen denn bitteschön 190kWh zusätzlich für einen Duschschnitts (!) Haushalt zustande kommen ?

Wenn in einem Haushalt über 5 Wochen die Weihnachtsbeleuchtung täglich in Betrieb wäre, kämen täglich
5,42kWh zusammen.
Angenommen , die Beleuchtung wäre täglich durchgehend eingeschaltet - was sicherlich nicht alle so machen - wären das nur mit einer Anschlussleistung von 226W zu erreichen.

Ich weiß nicht, was der Autor selber für Lichterketten hat, aber die hier üblichen Lichterketten mit Glühlämpchen haben meisten eine Transformator-Leistung um die 7,2...15W.

Da bräuchte man ziemlich viele Lichterketten, um auf die 226W zu kommen.
Und das bei einem Durchschnittshaushalt ?

von carkiller08 - am 04.01.2015 20:57
Der letzte Satz ist richtig und wichtig. Ich habe auch erst einen "Trafo" (Schaltnetzteil) zurueckbringen muessen, weil er mir bei eingeschaltetem Badlicht den Radioempfang von UKW bis ins Band III hinauf in der gesamten Wohnung gestoert hat. Der Haendler bestand auf einem Tausch durch ein anderes Exemplar der gleichen Serie und trotzdem ich eigentlich wandeln wollte, musste ich das Ding erstmal zaehneknirschend mitnehmen. Nachfolgend betrachtet war das rechtlich richtig und er hatte auch insofern recht, dass das getauschte Netzteil praktisch nur noch im direkten Nahbereich den Radioempfang beeintraechtigt. Ich habe ein Badradio, das ueber den Lichtschalter ebenfalls eingeschaltet wird. Da muss ich mit der Antennenausrichtung etwas spielen, um rauschfreien Empfang zu haben. Ich hab' jetzt auch nur ein Element der Teleskopantenne ausgezogen, es spielt besser als mit vollstaendig ausgezogener Antenne.

Zurueck zum Netzteil: Die ganzen billigst-Spots mit 'ner Hand voll normaler LEDs (i. d. R. 1,1 bis knapp ueber 2 W je Spot) haben nichts weiter drin. Mit verpolter Gleichspannung bleiben sie dunkel. Wechselspannung sollten sie also nicht kriegen. Die leistungstaerkeren Dinger mit 3 oder 4 "Hochleistungs-LEDs" verfuegen nach meinen Erfahrungen ueber eine eigene Spannungsregelung und koennen problemlos mit Wechselspannung betrieben werden. Mit Gleichspannung tun sie's natuerlich auch, die Polung ist ihnen dabei egal. Leider bemuehen sich selbst Markenhersteller nicht um eine eindeutige Beschriftung, aus der man das herauslesen koennte. Wissen sollte man, dass die in LED-Spots eingebauten Spannungsregler u. U. ebenfalls zur Stoerstrahlquelle werden koennen. In meiner Badinstallation habe ich einige Ferritkerne verbauen muessen.


Die in meinem letzten Beitrag beschriebenen "ungeregelten Netzteile" sind i. d. R. Ringkerntrafos. Die waren in den 1990ern sehr beliebt, als diese Halogenspots in Mode kamen. Sie sollten in dem vorgegebenen und meist auch recht kleinen Leistungs- bzw. Lastfenster betrieben werden. Ueberlast quittierten sie nicht selten mit einem Totalausfall der in den Trafo eingewickelten Sicherung. Auch wenn's Thermosicherungen sein sollten, sie kamen nach meinen Erinnerungen selbst nach dem Abkuehlen nicht wieder zurueck ins Leben.

Vorteil dieser Ringkerntrafos ist natuerlich, dass sie gewoehnlich stoerstrahlfrei sind. Will man sie weiterhin benutzen, dann muss man auch reichlich von den leistungsstaerkeren LED-Spots verbauen. Damals ueblich waren Trafos mit angegebenen 60, 80, 100 oder 200 W. Die 60er sollten drei Halogenspots mit je 20 W befeuern, die die 80er vier davon. Die Trafos mit 100 oder 200 W boten sich fuer zwei bzw. vier 50 W-Halogenlampen an, viele nahmen aber an einem 100 W-Trafo lieber zehn 20 W-Spots und hatten damit eine groessere beleuchtete Flaeche. Das hatte den Vorteil, dass beim Ausfall nur eines Spots der Spannungssprung noch nicht so gross war und Folgeschaeden i. d. R. ausblieben, wenn man das defekte Laempchen zeitnah erneuerte.

Die 60 W-Ringkerntrafos kriegt man mit einer Batterie aus wechselstromvertraeglichen LED-Spots noch "voll", wenn man die 5,5 - 6 W-Typen verwendet und 'ne 10er-Installation zaubert. Ein gewoehnlich grosses Bad ist dann allerdings bereits taghell. :xcool:

von PowerAM - am 12.01.2015 06:04
Zitat
PAM
Zurueck zum Netzteil: Die ganzen billigst-Spots mit 'ner Hand voll normaler LEDs (i. d. R. 1,1 bis knapp ueber 2 W je Spot) haben nichts weiter drin. Mit verpolter Gleichspannung bleiben sie dunkel. Wechselspannung sollten sie also nicht kriegen. Die leistungstaerkeren Dinger mit 3 oder 4 "Hochleistungs-LEDs" verfuegen nach meinen Erfahrungen ueber eine eigene Spannungsregelung und koennen problemlos mit Wechselspannung betrieben werden. Mit Gleichspannung tun sie's natuerlich auch, die Polung ist ihnen dabei egal. Leider bemuehen sich selbst Markenhersteller nicht um eine eindeutige Beschriftung, aus der man das herauslesen koennte. Wissen sollte man, dass die in LED-Spots eingebauten Spannungsregler u. U. ebenfalls zur Stoerstrahlquelle werden koennen. In meiner Badinstallation habe ich einige Ferritkerne verbauen muessen.


Einige Erfahrungen noch zu MR16-LED-Leuchtmittel , die an Wechselspannung betrieben werden.

Die ganz billigen Hongkong-LED-Strahler , die McJack mal empfohlen hatte, hatten einen Gleichrichter
mit Siebelko eingebaut. Die Spannung ging dann intern über Vorwiderstände zu den ganzen LED's.
So entstehen zwar keine HF-Störungen, aber ganz flimmerfrei waren die an 12V Wechselspannung leider auch nicht. Im Laufe der Zeit sind die Siebelkos darin geplatzt. Das lies sich aber reparieren.

Danach habe ich MR16-Strahler von Pollin (Marke DAYLITE) eingesetzt. Bei denen ist ausdrücklich mit angegeben, dass sie Wechselspannungs-tauglich (AC) sind. Die sind hier mittlerweile seit ca. 2 Jahren
geweblich im Einsatz ( Flurbeleuchtung ) - bisher ohne Ausfall. Die gibt es immer noch zu einem guten Kurs. Ein Nachteil könnte aber sein, dass die ohne Optiken oder einem Reflektor ausgestattet sind
und das Lich so weniger konzentriert in eine Richtung abgestrahlt wird. HF-Störungen konnte ich nur in unmittelbarer Nähe ausmachen.

von carkiller08 - am 12.01.2015 19:33
Der Vormarsch der COB-LEDS in Glühfadenoptik (Suchbegriff bei ebay: Filament) scheint voran zu schreiten.
Hier wäre mal ein sehr interessantes Fundstück für Bastelobjekte:
http://www.ebay.de/itm/1W-COB-LED-Chip-Gluhfaden-fur-Lampe-Licht-Leuchte-Strahler-Birne-Kerze-Kugel-DIY-/191459537169?pt=DE_M%C3%B6bel_Wohnen_Leuchtmittel&var=&hash=item2c93e0b111

Stellt sich nur die Frage nach dem passenden Vorschaltgerät...

Ansonsten wäre das hier das normale Sortiment:
http://www.ebay.de/sch/i.html?_odkw=led+mr16+gl%C3%BChfaden&_from=R40|R40&_osacat=0&_from=R40&_trksid=p2045573.m570.l1311.R1.TR10.TRC0.A0.H0.Xled+filament&_nkw=led+filament&_sacat=0

Von denen habe ich aber noch keine getestet.
Dafür war ich am vergangenen Samstag wieder bei Hornbach, diesmal in BS und habe mir eine weitere Glühfaden LED-Lampe gekauft. Eine E27 mit 5,5W. Sie hat wieder vier "Fäden", die einfach nur etwas länger sind als die von der 4W-Ausführung. Meine Meinung zu dieser Lampe: :spos::spos::spos:
Mittlerweile muss ich sagen dass mir diese Lampen einfach am Besten von allen in Frage kommenden Lampentypen gefallen. Spaßeshalber hatte ich eine normale 75W-Glühbirne zum Vergleich reingeschraubt. Ganz ehrlich, die 5,5W LED war mir symphatischer, angenehmer, wohnlicher. So weit ist es mit der LED-Technik jetzt gekommen...Die 75W wirkte dagegen irgendwie "unpassend". :) Schwierig zu beschreiben.

von Mc Jack - am 13.01.2015 11:12
Zitat
Mc Jack
Dafür war ich am vergangenen Samstag wieder bei Hornbach, diesmal in BS und habe mir eine weitere Glühfaden LED-Lampe gekauft. Eine E27 mit 5,5W. Sie hat wieder vier "Fäden", die einfach nur etwas länger sind als die von der 4W-Ausführung. Meine Meinung zu dieser Lampe: :spos::spos::spos:
Mittlerweile muss ich sagen dass mir diese Lampen einfach am Besten von allen in Frage kommenden Lampentypen gefallen. Spaßeshalber hatte ich eine normale 75W-Glühbirne zum Vergleich reingeschraubt. Ganz ehrlich, die 5,5W LED war mir symphatischer, angenehmer, wohnlicher. So weit ist es mit der LED-Technik jetzt gekommen...Die 75W wirkte dagegen irgendwie "unpassend". :) Schwierig zu beschreiben.


Stellt sich die Frage, wie die erforderlich Spannung bei diesen "Glühfaden LED-Lampen" erzeugt wird. Viel Platz ist in dem Sockel ja nicht, ich meine insbesondere für Drosselspulen oder Ferrite.

Ich habe mal LEDs GU10 / 8Watt (gelabelt mit TechBox) getestet, die sind HF mäßig eine totale Katastrophe. Rauschen übers geamte UKW Band und in der gesamten Wohnung...

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 13.01.2015 17:13
Und es gab auch "Leuchtstoffroehren" mit LEDs, die sich in Leuchten mit konventioneller Drossel einsetzen lassen. Abgesehen von der ziemlich gebuendelten Lichtstrahlung sind sie inzwischen auch ordentlich hell bei angenehmen Lichtfarben und akzeptabler Farbwiedergabe. Damit wurden auch die LED-Laempchen bei Aldi beworben. Inzwischen sind die Farbwiedergabewerte insgesamt recht anstaendig geworden.

Ich werde in Nebenanwendungsgebieten wie Keller, Garage usw. meine Gluehlampenrestbestaende aufbrauchen. Wenn die Dinger sowieso nur noch wenige Betriebsstunden schaffen, dann sollte das nicht mehr lange dauern. Alles, was laenger eingeschaltetes Licht braucht, ist bei mir bereits mit LEDs bestueckt bzw. bei hohem Helligkeitsbedarf mit den m. E. noch immer wirtschaftlichen Leuchtstoffroehren. Eine 36 W-Roehre macht bei Bedarf meine Kueche taghell und ist dank elektronischem Vorschaltgeraet auch flimmerfrei bei gluehlampenschnellem Start. Eine gute Philips Master 830 strahlt dort. Die Dinger sollen ja, wenn man absolute Kurzzeitbenutzung vermeidet, sehr lange leben.

von PowerAM - am 30.01.2015 06:31
Ich habe in der Küche noch eine ur-alte Leuchtstoffröhre von Osram. Das Teil ist irgendwie nicht tot zu kriegen. Allerdings ist die Lichtfarbe nicht jedermanns Sache. Weiß mit deutlichem Blaustich. Mich stört das eher weniger da ich zum arbeiten eh weißes Licht bevorzuge. Nur das Vorschaltgerät und/oder der Starter nervt. Nach dem umlegen des Lichtschalters dauert es gute 2 Sekunden bis die Röhre startet. :rolleyes:

Meine Mutter hat 2 von diesen Aldi LED Leuchten für die Esszimmerlampe angeschleppt. Also ich weiß nicht. Die Lichtfarbe ist im großen und ganzen ja in Ordnung aber so im Augenwinkel kommt es mir so vor als leuchte da irgendwas lila. :confused: Mein Nachbar der sich auch eine LED Leuchte bei Aldi gekauft hat meinte die letzte Serie die es bei Lidl gab seien von der Lichtfarbe her noch ein bisschen besser gewesen. Allerdings waren diese nicht sonderlich hell. "Ersetzen 36W" stand auf der Verpackung.

von Spacelab - am 30.01.2015 07:56
Deine Kuechenleuchte... Also ein konventionelles Vorschaltgeraet. Der Starter wird auch uralt sein. Die 2 Sekunden sollten Vorheizzeit sein, erkennbar am Aufleuchten der Heizwendeln an den Enden der Roehre. Startet sie dann problemlos und gibt sich ggf. anfaengliches Flimmern in unter einer Minute, dann gibt es eigentlich nichts zu tun. Das von dir als unangenehm empfundene Licht der Uraltroehre wird daran liegen, dass sie auf eine ebenso alte Uralttechnologie des Leuchtstoffes aufbaut und die Farbwiedergabe daher nicht so schoen ist. Mit einer modernen Drei- oder Fuenfbandenroehre und einer Lichttemperatur nach deiner Wahl koennte man das angenehmer gestalten.

Das Starten der Altroehre koennte ggf. bereits ein neuer konventioneller Starter verbessern, alternativ ein elektronischer Starter mit idealerweise nicht zu kurzer Vorheizzeit. Damit starten die Roehren nach der Vorheizzeit ohne Flackern, was die Lebensdauer erheblich verlaengert.

Ich habe meine Garagenleuchten mit dem Elektronikstarter "FRIGOSTART FS6" (532 027) von Pollin (www.pollin.de) bestueckt. Vorheizzeit satte 2,5 Sekunden, danach startet aber jede Roehre ohne Flackern und selbst bei garstigen Minusgraden. Fuer dich koennte, vor allem angesichts deiner Zimmertemperaturen, der Schnellstarter TURBiO (532 028) mit nur 0,4 Sekunden Vorheizzeit hilfreich sein. Nicht ganz so lampenschonend, dafuer schnell an. Die urspruenglich in den Garagenleuchten eingesetzten elektronischen Vorschaltgeraete musste ich wieder gegen konventionelle Drosseln ersetzen. Die Elektronikdingern stellten sich bereits bei leichten Minusgraden tot und ich stand ohne Licht da. In der Wohnung machen sie sich dagegen ganz gut.

Alternativ, so es denn bei einer Leuchtstoffroehre bleiben soll, koenntest du deine Kuechenleuchte auf ein elektronisches Vorschaltgeraet umruesten. Startet fast so schnell wie eine Gluehlampe und sind prinzipiell flimmerfrei.

von PowerAM - am 30.01.2015 08:21
Zitat
Spacelab
die letzte Serie die es bei Lidl gab seien von der Lichtfarbe her noch ein bisschen besser gewesen. Allerdings waren diese nicht sonderlich hell.


Die Lidl-Retrofit-LED-Leuchtmittel - erhältlich als konventioneller Glühlampenersatz oder auch die früher üblichen E27/E14 Reflektor-Strahler - liefern für ihre 4 Watt ein sehr helles Licht. Die Lichtfarbe ist warm, glühlampenähnlich.

In der Grabbelbox für 3,99 EUR (allesamt mattes "Glas" ).

Ich hab eine aufgemacht, es sind SMD-LED drin. Gefallen mir gut und werden nicht sehr warm.

E14 Retrofit LED-Strahler gibt es kaum und wenn, dann sehr teuer. Deshalb wurde der komplette verbliebene Grabbelbox-Inhalt von mir erworben und sogleich verbaut (div. Nebenräume)

Nun suche ich preiswerten Ersatz für eine Philinea mit S14s-Sockel. Ist am Wochenende kaputt gegangen, verbaut als Leseleuchte im Schlafzimmer - verballerte unglaubliche 60W!

Wolfgang

von Wolfgang R - am 30.01.2015 12:18
Ist das jenes Zirndorf, in welchem gerade einer der letzten deutschen TV-Hersteller vor die Hunde geht?

Glühlampen kann man schon in einem helleren Farbton als Warmweiß betreiben, nur braucht es dazu ein Halogengas als Füllung, was dann das fertige Endprodukt teurer macht.

Halogenlampen sind durchweg insgesamt heller, weswegen sie etwas weniger verbrauchen, als eine konventionelle Glühlampe (s. vor allem die Retrofit E27-Glühlampen mit Hochvolt-Halogeneinsatz, welche weniger Watt haben, als ihre konventionellen Pendants)


Warmweiß mag ich übrigens so sehr, weil ich es von Kerzen und auch dem wohligen Kaminfeuer kenne.

Kaltweiß ist nichts für mich.

Wer möchte schon abends im Wohnzimmer eine Beleuchtung wie im Fußballstadion? Auch in einer Gaststätte bevorzuge ich eher gedämpftes Licht. Nicht ganz so extrem wie in einer Bierkneipe, aber nicht grad ein 400W-Strahler über meinem Tisch :D

Wolfgang

von Wolfgang R - am 09.02.2015 16:21
Zitat
Wolfgang R
Ist das jenes Zirndorf, in welchem gerade einer der letzten deutschen TV-Hersteller vor die Hunde geht?

Ja. Zirndorf, Kreis Fürth.

Zitat
Wolfgang R
Glühlampen kann man schon in einem helleren Farbton als Warmweiß betreiben, nur braucht es dazu ein Halogengas als Füllung, was dann das fertige Endprodukt teurer macht.

Deswegen wollte sie dann wohl niemand ;-) . Zumindest hatte ich nie solche in Geschäften gesehen.

Zitat
Wolfgang R
Warmweiß mag ich übrigens so sehr, weil ich es von Kerzen und auch dem wohligen Kaminfeuer kenne.

Kaltweiß ist nichts für mich.

Wer möchte schon abends im Wohnzimmer eine Beleuchtung wie im Fußballstadion? Auch in einer Gaststätte bevorzuge ich eher gedämpftes Licht. Nicht ganz so extrem wie in einer Bierkneipe, aber nicht grad ein 400W-Strahler über meinem Tisch :D

Wolfgang

Och, so ein 400W Baustrahler im Wohnzimmer hätte sicherlich aus was für sich. Ich könnte mich dafür, wort-wörtlich erwärmen :D , meine Frau sicherlich nicht.
Als Kinde der 70er mag ich diese Gelb/Ockertöne nicht die damals vorherrschten. Und vor allem die damals vorherrschenden 60W matten Funzelbirnen :gutenacht: .
Da dann doch bitte: Schön weiß gestrichene Wände und noch Kaltweiß beleuchtet. Vielleicht liegt es aber auch schlicht daran, daß ich bei wenig Licht immer sehr schnell einschlafe. Ich brauche hier vor dem Fernseher erst gar nicht den Dimmer für den Leuchter, ja: 8x25W Kerzen, einsetzen. Ich könnte auch gleich ausschalten und mich ins Bett legen ;-) . Ansonsten: Viel Sauerstoff ist natürlich auch noch schön, aber warm bis sehr warm darf es dann dazu auch gerne sein auch wenn das ein Widerspruch in sich selbst zu sein scheint.
Wenn Glühbirne, gegen die ich Grunde nicht habe, dann bitte mindestens 100, besser 150 oder 200W. Stellt sich dann nur die Frage an Lampen die das aushalten...
Unterm Strich für mich dann doch eher lieber eine technische Beleuchtung.

von Thomas (Metal) - am 09.02.2015 19:40
Wenn du eine hohe Lichtdichte favorisierst, dann kaeme fuer dich wieder die klassische Leuchtstoffroehre ins Gespraech. Kaltweiss kannste haben, das "Tageslichtweiss" mit 6000 - 6500 K sollte dir da sicher zusagen. Diese Lichtfarbe gibt es auch in der kompakten Bauform "Energiesparlampe", jedoch hier schwierig zu bekommen. Man findet sie aber bereits in unseren Nachbarlaendern, dann einfach bei Gelegenheit mal bevorraten!

Aus irgendwelchen Gruenden gibt es hier, von Leuchtstoffroehren abgesehen, fast nur Leuchtmittel mit in "warmweiss" getrimmter Lichtfarbe. Bei Energiesparlampen dominieren die 2700 K-Typen, Osram hat hier sogar die noch gelbere 2500 K-Serie in den Markt geschleudert. Um 3000 K liegen LEDs, die als "warmweiss" verkauft werden.

Mattierte Gluehlampen haben 20 - 30 % weniger effektive Lichtabgabe. Warum das damals mal modern war?! Vielleicht wegen der angeblich geringeren Blendwirkung? Ich mochte mattierte Gluehlampen nie, da wollte ich lieber reingucken duerfen. Die leistungsstaerkeren Gluehlampen jenseits der 100 W darf man aber guten Gewissens als technisch ueberholt betrachten. Ihre Lichtabgabe kriegt man mit anderen Leuchtmitteln fuer einen Bruchteil der Energie auch hin.

von PowerAM - am 10.02.2015 05:32
Zitat
PowerAM
Mattierte Gluehlampen haben 20 - 30 % weniger effektive Lichtabgabe. Warum das damals mal modern war?! Vielleicht wegen der angeblich geringeren Blendwirkung?


Genau deshalb.

Es ging sogar soweit, dass man diese untenrum mit Metall bedampften Glühlampen hatte, welche das Licht nur nach oben abgaben - es wurde dann vom Lampenschirm reflektiert.

Da fällt mir übrigens spontan auch wieder die 70er Jahre Wohnzimmereinrichtung ein, mit der passenden Lampe :D

Neben den mattierten Glühlampen war auch indirekte Beleuchtung stark in Mode (zumindest in der BRD). Hinter dem weißen, bodenlangen Stor (=relativ blickdichter Vorhang) im Wohnzimmer wurden Leuchtstofflampen befestigt, die den Stor von hinten beleuchteten, als wäre es draußen hell.

Man hatte wohl genug von der einen Funzel im Raum, die über dem Esstisch hing und einen blendete - so war das in vielen notdürftig eingerichteten Wohnungen in den 50er-60er Jahren noch Stand der Technik.

Besonders bei "Flüchtlingen", die nach dem Krieg alles verloren hatten und in einem auf die Schnelle ausgebauten Dachgeschoss lebten (die Eltern meiner Mutter).

von Wolfgang R - am 10.02.2015 08:51
In der Wohnung meiner Großeltern waren auch hinter dem Vorhang Leuchtstoffröhren angebracht. Diese waren aber nur eingeschaltet wenn Besuch da war und man Licht haben wollte und nicht nur hier und da ne Glühbirne. Das Licht dieser Röhren war aber auch echt grausig. Entweder war es unnatürlich grell kalt oder die "Warmweiß" Röhren waren bräunlich rosa undefinierbar. Besser waren die Röhren damals noch nicht. Mein Opa sagte auch immer: "Das ist eine Beleuchtung für eine Fabrikhalle oder ein Krankenhaus. Aber nicht für die Wohnstube."

Zitat
PowerAM
Warum das damals mal modern war?! Vielleicht wegen der angeblich geringeren Blendwirkung?

Genau so war es. Vor allem wenn die Lampe so ungefähr auf Augenhöhe war blendeten klare Glühbirnen wie die Hölle. Aber auch in Deckenlampen wurden oft mattierte Birnen reingedreht weil diese das Licht gleichmäßiger verteilten und man keinen grell glänzenden Spot hatte. Das ging sogar so weit das einige, wie von Wolfgang R schon beschrieben, Metall bedampfte Birnen einsetzten die ihr Licht ausschließlich als Reflexion über den Lampenschirm abgaben. Damals war das ja auch noch ganz anders mit den Strompreisen. Da hat man wenn es nicht hell genug war, statt einer effizienteren Lichtquelle, einfach statt der 60 Watt eine 75 Watt oder 100 Watt Glühbirne reingedreht und fertig. Damals wurden die Lampen ja auch noch nach "Schönheit" (zumindest nach damaliger Definition) gebaut. Da war es nicht selten das die Glühbirne so ungünstig saß, oder der Lampenschirm so dick und abschirmend war, das unter 75 Watt gar nichts ging. Bei schwächeren Birnen blieb es fast zappen duster. So eine Lampe hatte ich in meinem damaligen Kinderzimmer. Die Birne war rund herum zu mit dickem bedrucktem Lampenschirm aus irgendeinem furchtbar starrem Stoff. Da war eine 75 Watt Glühbirne drin und trotzdem war es alles andere als hell. Bei einer schwächeren Birne hätte man auch gleich eine Kerze aufstellen können.

von Spacelab - am 10.02.2015 09:29
Aldi Süd hat diese Woche LED Glühobst im Angebot. Ich hab mir mal 2 Stück gekauft um sie im Badezimmer auszuprobieren. Die Helligkeit soll der einer konventionellen 40 Watt Birne entsprechen. Also im direkten Vergleich finde ich das LED Teil sogar noch etwas heller. Die Farbtemperatur sol "Warmweiß" sein und das haut auch ungefähr hin. Die Lichtfarbe triftet zwar deutlich ins braune ab statt ins gelbe wie bei einer normalen Lampe. Aber das liegt durchaus im erträglichen Rahmen. Ich fühlte mich nur etwas über den Tisch gezogen weil im Angebotsblatt das Doppelpack angepriesen wurde. Da hatte man aber nur Einzelpackungen zum fast identischen Preis von rund 8 Euro. Im Doppelpack gab es nur so winzige Teil die diese 12 Volt Halogenbirnchen ersetzten und Ersatz für diese 230 Volt Reflektor Halogen. Beides aber leider nur von der sehr schwachen Sorte. Auf Nachfrage ob das alles sei bekam ich von der Aldi Mitarbeiterin nur die Antwort "Das ist alles was wir bekommen haben".

Diese "Glühfaden LED Birnen" gibt es hier im örtlichen Bauhaus. Dort kann man sie auch in Aktion sehen. Vom Mondpreis von 18,95€ mal abgesehen schrecken mich auch die bunten Schattenränder ab.

von Spacelab - am 18.02.2015 08:39
Ist zwar jetzt OT aber PAM hat mir da ein perfektes Stichwort gegeben. Nebelscheinwerfer! Ich habe vor mal etwas mit meinen Nebelscheinwerfern am Skoda Octavia 1U zu experimentieren. Der hat ja fürs Nebellicht diese DE Teile verbaut. Aktuell sind da noch die original pissgelben Werksbirnen drin und diese möchte ich gerne gegen etwas "anderes" austauschen. Ich hab nämlich so das starke Gefühl dass das bei weitem noch nicht das Gelbe vom Ei ist. Auf meinem Arbeitsweg fahre ich gute 10km über eine stock finstere Landstraße mit um diese Uhrzeit nahezu null verkehr. Deshalb habe ich dort immer Fernlicht an und die Nebelscheinwerfen dazu geschaltet um maximales Licht auf der Straße zu haben. Die Abblend/Fernlichtbirnen sind H4 von Osram "Night Breaker Unlimited" und dagegen fallen die Nebelteile extrem ab. Schummeriges extrem gelbes Licht. Jetzt durchforste ich schon seit Tagen das Internet auf der Suche nach den ultimativen H3 Birnen. :D Unglaublich was es da gerade bei Kfz Beleuchtung für Voodoo und unsagbaren Quatsch gibt. Allen voran ganz obskure LED Konstruktionen. :rolleyes:

von Spacelab - am 19.02.2015 09:51
Vergiss LEDs in diesen Scheinwerfern, wenn es mehr als ein "Tagfahrlicht" werden soll. Als H3 ist die Auswahl eher gering, die meisten richtigen "Kracher" gibt es in dieser Bauform nicht. Insofern wirst du weder "NightBreaker" noch die ebenfalls ganz gute "Silverstar" in dieser Ausfuehrung bekommen.

Was es noch geben wuerde: Diese "+30 %"-Ausfuehrungen haette ich von Narva noch da. Gelb wolltest du nicht, da haette ich "PhilLite" aus Schweden in der "Allwetterausfuehrung" mit richtig gelbem Licht. Ich stehe total auf die Dinger in Nebelscheinwerfern.

Ich weiss nicht, wie hoch die Nebelscheinwerfer bei deinem 1U eingestellt sind. Beim Fabia sind die Nebelscheinwerfer unten im Stossfaenger und passend zu den ebenfalls sehr tief eingestellten Hauptscheinwerfern haben sie auch kaum Reichweite.

Finger weg nur von den recht problemlos erhaeltlichen 100 W-H3, die machen fuer die kompakten Projektorscheinwerfer einfach zuviel Hitze!

Wirkungsvoll aber illegal im 1U: Die als Nachruestloesung erhaeltlichen Xenon-Systeme aus China in H3-Ausfuehrung. Hat jemand aus meinem Freundeskreis im 1U und der faehrt eigentlich nur noch mit den Dingern. Sie sind knackig hell, trotzdem aber komplett blendfrei. Haette ich nicht gedacht! Ansonsten kann man beim 1U auch noch die eher seltenen Xenon-Hauptscheinwerfer einbauen, der Aufwand ist ueberschaubar.

von PowerAM - am 19.02.2015 11:25
Pollin 531890, E27 / 3,5 W / 260 lm: Kugelform, kurz, mit klarer Abdeckung, SMD-LEDs
= nicht die schoenste Farbwiedergabe (China-warmweiss mit ueberzeichneten Rotanteilen, dafuer aber komplett stoerstrahlfrei von LMK ueber UKW, DAB bis DVB-T. Die Helligkeit entspricht etwa einer 25 W-Lampen, die Lichtabgabe ist aber nicht omnidirektional. Durch die kurze Bauform passt sie aber auch in enge Leuchten.

Luminea NC-6964-675, E27 / 5 W / lm nicht angegeben: Birnenform, recht lang, matte Abdeckung.
= recht gute Farbwiedergabe (tendiert Richtung "universalweiss", vielleicht 3500 - 4000 K. Sollte subjektiv einer 40 W-Lampe entsprechen, wirkt durch die kaeltere Lichtfarbe aber dann doch heller. Der Einschaltstrom muss baerig sein, fuer meine Stehlampe mit E27-Deckenstrahler mag ich sie nicht nehmen. Das kracht furchtbar im Schnurschalter. LMK brummt sie in Leuchten- und Leitungsnaehe zu, ab UKW und aufwaerts ist mir nichts mehr aufgefallen. Wegen des Einschaltstroms setze ich sie derzeit nicht ein.

von PowerAM - am 22.02.2015 08:47
Zitat
Spacelab
Wobei das ja gerade das ein schlechter Witz ist. Denn mit steigender Wattzahl nimmt die Effizienz der Glühbirne noch weiter ab. Ich kann mich noch gut an eine Tabelle erinnern die mal vor Ewigkeiten, als normale Glühbirnen noch aktuell waren halt, in der "Stiftung Warentest" abgedruckt war. Da konnte man sehr schön sehen das beispielsweise eine 120 Watt Glühbirne weit davon entfernt ist auch doppelt so hell zu sein wie eine 60 Watt Glühbirne. Was aber stark zunimmt ist die Heizleistung. :D


das stimmt so nicht.
2X60Watt Glühbirnen sind dunkler als 1X 120Watt Glühbrine.
2X60Watt Glühbirnen haben einen Schlichtern Wirkungsgrat als 1X120Watt Brine
auch wenn in der Theorie sowohl die 1X120Watt als auch 2X60Watt,1200lm abgeben sollten...

auch nehmt die Effizienz bei hören Leistung nicht ab.
eine 25Watt hat ca. 200lm
eine 40Watt hat ca. 400lm
eine 60Watt hat ca. 600lm
eine 75Watt hat ca 750lm
eine 100Watt hat ca. 1000lm (genau genommen 1134lm)
eine 120Watt hat ca 1200lm (genau genommen 1380lm)

also wo nehmt da die Effizienz bei Hörer Leistung ab???, was anders wäre wenn eine 120Watt Glühbirne nur 700lm abgeben würde, das ist aber nicht der Fall.
Doppelte Leistung -> doppelte Lumenzahl bei Glühbirnen -> Effizienz gleich

Anders wäre es wenn man doppelte Leistung (120W Birne), die einen Lumenzahl weniger, gleich oder nur minimal Hörer abgeben würde, gegenüber einer mit geringer Leistung (60W).dann wäre die Effizienz der 120 W Glühbirne schlechter als die einer 60W.

von Kohlberger91 - am 08.03.2015 11:49
Zitat
Spacelab
Ich kann nur sagen was damals in der Stiftung Warentest stand was die in der Praxis bei ihren Tests gemessen haben. Wirklich selbst ausprobiert habe ich nur die 100 Watt Autolampen. Und die wirken zumindest nicht so viel heller als die normalen 60 Watt Lampen da die Lichtfarbe noch mehr ins gelbliche tendiert. Außerdem werden die Teile sau heiß.


Apfel - Birnen Vergleich ;)

Eine Autobirne ist doch anders ausgelegt (Stoßfester, andere Spannung, Halogen) als eine Normale Haushalts Glühbrine. ;)

Es gibt auch Stoßfeste Glühbirnen, die halten zwar länger (2500h), haben aber eine schlechter Lumpenzahl (Helligkeit) als Normale Glühbirnen mit der selben Leistungsaufnahme (Wattzahl)... ;)

Wenn dann muß man schon heutigen Haushaltbrinen mit heutigen Haushaltbrinen oder Autobirnen mit Autobirnen vergleichen ;)

Genauso wie ich eine 100W Mattierte Glühbirne nicht mit einer unmattierte 60W Glühbirne vergleichen kann, das die unmattierte 60W Glühbirne gegenüber der 100er Mattierten einen besseren Wirkungsgrad hat, ist logisch, aber deswegen drauf zu schließen das dass auch bei unmattierten 100er Birnen der Fall ist, ist halt falsch ;)

von Kohlberger91 - am 09.03.2015 10:22
Im örtlichen Baumarkt steht seit heute ein großer Pappaufsteller von NARVA. :eek: Ich wusste gar nicht das es die noch gibt. Die LED Leuchten sehen jedenfalls schon mal nicht schlecht aus. Trotz 5,5 Watt sehr hell und vor allem eine angenehme Farbtemperatur und keine seltsamen Farbränder oder gar Falschfarben wie bei den billigen LEDs. Kostenpunkt ist für so eine 5,5 Watt Leute in Kerzenform und E14 Gewinde 10,90 Euro. Also nicht gerade die unterste Preisklasse.

Mein Freund hat gleich mal 2 H4 Birnen von Narva mitgenommen. Die waren im Sonderangebot für 6,90 Euro das Stück. Ich hab mir die Dinger mal ganz genau angeschaut aber ich kann absolut keine Mängel feststellen. Extrem sauber gewickelter Draht und perfekt positionierter Spiegel. Nicht wie bei den üblichen 08/15 Birnen. Wir haben die Leuchten eben eingebaut und sie haben tatsächlich ein wirklich sehr schönes Licht. In der dunklen Garage machten sie sogar ein erstaunlich weißes Licht obwohl auf dem Glaskolben keinerlei (blaue) Farbfilter aufgebracht waren. Daumen hoch sag ich da nur. :spos:

von Spacelab - am 19.03.2015 09:17
Das war mal Thema in der "ZDF reportage". Unglaublich viele haben sich beschwert das man gute ESL mit der Lupe suchen muss und die einschlägigen teuren Markenhersteller oftmals keinen Deut besser sind als die NoName Hersteller. Darauf hin sind die Reporter der Sache mal nachgegangen. Zuerst einmal haben sie herausgefunden das ESLs nicht grundsätzlich schlecht sein müssen. Aber die Billigsthersteller aus Fernost haben dieses Feld nach dem Glühlampenverbot als Gelddruckmaschine entdeckt. Der Markt wurde regelrecht überschwemmt mit schrottigen ESLs und die Fernostglitschen machen derart niedrige Preise das es sich offenbar sogar für alteingesessene Marken wie Osram oder Philips lohnt ihren guten Namen zu riskieren. Aktuelles Betätigungsfeld für die fernöstlichen Billigstschmieden sind LED Leuchtmittel. Laut der Reportage verdienen die sich dort aktuell dumm und dämlich damit. Da werden LEDs aus niedrigsten Qualitätsstufen zu einer Glühbirne zusammen gezimmert. Egal ob für Zuhause oder fürs Auto. Vor allem die "Tuning Szene" ist ein riesen Abnehmer für alles was mit LEDs zu tun hat. Dank kräftiger Werbung sind aber auch fast unsichtbar verbaubare Wohnraumbeleuchtungen ein ganz ganz großes Thema.

von Spacelab - am 30.08.2015 10:49
Viel Glueck damit!

Ich hatte unlaengst ein vollgepacktes Paket mit "Mini Globe" LEDs nach Finnland geschickt. Bei denen kommt das jetzt erst so langsam in Mode, allerdings mit (hohen) Einfuehrungspreisen.

Gekauft hatte ich als "Mueller Licht" gelabelte Exemplare. Gesucht war E14-Fassung und kurze Bauform fuer eine Stehlampe aus den 1970ern. E14 in Kerzenform passt dort schon nicht mehr rein. Angegeben mit 3 W und 250 lm je Stueck sind sie aus der Rueckmeldung meiner finnischen Freunde ein wenig dunkler als die klaren 40 W-Gluehlampen zuvor. Die Stehlampe dient einer gewissen Grundhelligkeit zum Fernsehen und die wird nach der Meinung aller Familienmitglieder erreicht. Gekauft im "Sonderpreis-Baumarkt", die 2er Packung kostete 3,99 EUR. Die angegebenen nur 10000 Betriebsstunden erscheinen mir zwar auch ein wenig gering, wenn sie aber wenigstens erreicht werden, dann waren sie auch eine Weile in Betrieb.

von PowerAM - am 12.09.2015 05:06
Klingt zwar böse aber ist vielleicht gar nicht so weit hergeholt. Ist ja bei den herkömmlichen ESLs auch nicht anders. Ich habe hier immer noch eine Osram ESL der ersten Generation im Einsatz. Dieses potthässliche Teil mit der langen Röhre. Aber diese tut es trotz schlechter Behandlung (Einschalten > wenige Minuten später wieder Ausschalten und das mehrmals täglich) immer noch problemlos. Die ganzen neueren ESL Teile die ich schon hatte sind mittlerweile alle schon im Recycling gelandet. Entweder starteten sie einfach nicht mehr (kam am häufigsten vor) oder sie waren nach wenigen Monaten "ausgebrannt". Damit meine ich das sie deutlich weniger Licht abgaben wie zu beginn und sich auch die Lichtfarbe merklich verändert hat. Ich würd zwar jetzt nicht meine Hand dafür ins Feuer legen aber ich meine immer das die ESLs mit Schnellstartfunktion (nach dem Einschalten innerhalb weniger Sekunden volle Helligkeit) am stärksten von diesem Ausbrenneffekt betroffen sind.

von Spacelab - am 12.09.2015 14:30
Zitat
Spacelab
Mir kommt es so vor als würden gerade die LED Leuchtmittel keiner sonderlich guten Endkontrolle unterzogen. ...


Hab mir neulich LED-Lampen mit G9-Sockel bestellt, solche mit so 32 oder 64 kleinen LEDs auf einer Kunststoffhalterung und dann einer durchsichtigen Plastikkappe drüber.
Bei einer davon war schon in der Verpackung zu erkennen, dass die Plastikkappe zerbrochen war, allerdings fehlten die Bruchstücke, d.h. es war kein Transportschaden, sondern die Lampe wurde schon in zerbrochenem Zustand in die Verpackung eingeschweißt. :rolleyes:
Ganz davon abgesehen erwecken die Lampen, die ich hier habe, den Eindruck, als wären sie von Hand nachgelötet worden. Mal sehen wie lange sie halten.

Bei einer Sorte mit GU10 Sockel und 4 superhellen LEDs hingegen sind bereits 6 von 17 aus der Erstausstattung meines Hauses vor 3 Jahren defekt, hier aber wohl auch wegen Überhitzung in den schlecht durchlüfteten würfelförmigen Deckenlampen für Halogenstrahler, die ich hier habe.
Mit einer anderen Sorte mit COB-LED gabs bei meinen 7 Stück bislang keine Ausfälle.

von Saarländer (aus Elm) - am 14.09.2015 12:58
Zitat
Spacelab
…Ich würd zwar jetzt nicht meine Hand dafür ins Feuer legen aber ich meine immer das die ESLs mit Schnellstartfunktion (nach dem Einschalten innerhalb weniger Sekunden volle Helligkeit) am stärksten von diesem Ausbrenneffekt betroffen sind.


Ja, dem ist auch so: Dieser sogenannte Kaltstart, der keine Vorheizung der Elektroden vorsieht, sondern nur durch eine aureichend hohe Zündspannung für eine ausreichende Ionisierung der Gasentladungstrecke sorgt, hat einen hohen Verschleiß der als Glühkatoden ausgeführten Elektroden zur Folge. Der Sofortstart wird zwar immer als verzögerungsfreie Verfügbarkeit des Lichtes beworben, aber führt prinzipbedingt zu einem hohen Lampenverschleiß. Einzig bei "Dauerbrennern" rechnen sich solche Leuchtmittel, die im best case nur einen Start erleben und bis zum Lebensdauerende in Betrieb bleiben (z.B. dauerbeleuchtete Aufzugskabinen).
Der worst case für Kaltstartbetrieb ist der 3-Minuten-Betrieb in Treppenhäusern, wo vermutlich jede Fadenglühlampe länger halten dürfte.
Für viele Anwender ist die 1-2 sekündige Vorheizung "zu lang" und wird daher als nicht hinnehmbar gesehen, da es ja die konventionellen Leuchtmittel auch nicht hatten.

von Radio_DDR - am 20.09.2015 13:05
Ich hoffe das die ESLs ein bisschen länger halten als der Quatsch den man bei einem Freund in der Tiefgarage gemacht hat. Dort sind mehrere Bewegungsmelder installiert die ganz normale Leuchtstoffröhren in Betrieb setzen. Dabei steht der Timer auf sehr knappe 2 Minuten. Klar das da jede Woche irgendwo anders eine Röhre ihren Dienst versagt. Vor allem weil das die Tiefgarage eines Hochhauses mit zig Mietparteien ist. Ich möchte also gar nicht wissen wie viele Dutzend mal die Röhren da am Tag angeschmissen werden. Vor der Renovierung der Tiefgarage waren dort Halogenstrahler installiert. Der Hausmeister meinte das diese der Hausverwaltung aber zu teuer im Stromverbrauch gewesen seien. Er bezweifelt aber das man jetzt unterm Strich billiger kommt wenn er jeden Monat eine neue Kiste Leuchtstoffröhren anschaffen muss. Vom Umweltaspekt mal ganz abgesehen. Die alten Halogenbirnen hielten hingegen ewig. Die meisten hatte er nur ausgetauscht weil sie irgendwann nur noch dunkel funzelten weil sie "versilberten".

von Spacelab - am 20.09.2015 15:00
Die Leuchtstofflampen können auch gerne noch lange halten. Die hab ich eh nur sehr selten eingeschaltet. Ich mag deren Licht nicht. Ich hab da schon so viele verschiedene Röhren ausprobiert. Aber wir werden einfach keine Freunde.

Die LED Leuchtmittel haben viele Qualitätsprobleme. Selbst sehr teure Exemplare werden offensichtlich mit der groben Kelle in Fernost zusammen gezimmert. Einzelne LEDs die anfangen wie wild zu flackern oder gleich ganz ausfallen sind da keine Seltenheit. :sneg: Wenn sie die ersten 2 Wochen ohne Ausfall überlebt haben dann halten sie auch weiter durch und leuchten ewig.

Viele Probleme hatte ich mit diesen Halogenteilen mit E27 Gewinde. Die Dinger konnte ich regelmäßig austauschen. Ich denke das die Teile thermische Probleme haben durch die zusätzliche Glasglocke. Anders kann mir die kurze Lebenszeit nicht erklären.

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit diesen 12 Volt Halogenbirnchen gemacht. Die habe ich in meinem Arbeitszimmer verbaut und davon ist noch nie eine einzige durchgebrannt. Ich muss sie nur hin und wieder mal wechseln weil sie sehr dunkel werden da der Glaskolben versilbert und dann kaum noch Licht durch geht. Man muss aber deren sehr pissgelbes Licht mögen. Fürs Arbeitszimmer, wo ich eigentlich nur meinen Schreibkram mache und am PC sitze, ist das aber sehr entspannend und strengt nicht an.

von Spacelab - am 08.12.2015 10:30
Kommst du auch mit den warmweissen Leuchtstoffroehren nicht klar? Ich habe die von Osram und Philips und mag die Philips lieber. Die Philips brauchen etwas Einbrennzeit, die Osram reichlich laenger. In dieser Zeit verschiebt sich die Lichtfarbe noch einmal. Mit den Philips TL-D 830 bin ich zufrieden, noch waermer waeren die 827. Deren Licht wirkt dann schon deutlich gelb.

Angenehmer macht es sich, wenn die Roehren nicht direkt sichtbar sind. In den 1970ern war es mal modern, sie auf der Schrankwand oder auf der Gardinenstange zu verstecken. In beiden Faellen sollte die Zimmerdecke hell sein und keine schattenwerfende Oberflaeche besitzen. Das Ergebnis ist ein fast ueberall gleich heller Raum ohne blendende Lichtquelle. Ich mag das bis heute, wenn man Situationen hat, in denen der Raum taghell sein soll.

Ich bin wiederum mit den 12 V-Halogenspots nicht gruen geworden. Entweder war das Netzteil Murks oder die Dinger sind ebenfalls wegen Hitzestau vorzeitig ausgefallen. Ich hatte sie nur im Bad und dort inzwischen alles auf LED-Spots umgebaut. Es ist mit dreimal 5,5 W taghell drin, ohne unangenehm zu sein. Das Schaltnetzteil habe ich auf etwa 11 V verstellt - in der Hoffnung auf eine laengere Lebensdauer der LED-Spots.

von PowerAM - am 08.12.2015 11:13
Zitat
PhanTomAs
Die einzigen zwei Leuchtmittel, in denen bei mir noch ein Wolframdraht Licht erzeugt, sind in meinem Backofen und im Kühlschrank. Ansonsten alles auf LED. Im Schnitt braucht meine Beleuchtung gute 18 Wattstunden. Ich kann nicht verstehen, wie man noch bewusst die alten Heizkolben einsetzt, die lediglich eine Lichtausbeute von 2% haben. Deren Stromrechnung möchte ich nicht sehen.


Übertreib mal nicht! Gemessen am Gesamtstromverbrauch nimmt die Beleuchtung im Haushalt nur einen Teil von ca. 10% ein. Und das ist noch mit Glühlampen kalkuliert. Richtig! Bei diesen 10% kannst Du enorm sparen. Die restlichen lächerlichen 90% gehen für andere Sachen drauf. Im Handel und Gewerbe kannst Du hier viel größere Einsparungseffekte erzielen. Ebenso bei der Straßenbeleuchtung.

Und...über den W-LAN Router regt sich niemand auf. Der verbraucht je nach Ausführung und aktivierten Modulen zwische 18W und 25W. Und das in den meisten Haushalten 24h, 365 Tage im Jahr...

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 09.12.2015 18:09
Die gehen freilich zu Max & Max zurück! :nrwopa: Sie müssen dafür garantieren und tun es auch. Ich hatte mit denen noch keine Probleme und bekam stets Ersatz.

Die GU10-Strahler wollen Hitze abstrahlen können. In einer engen Decke staut sich die Hitze - das wird nichts! Ähnlich in Deckenleuchten, die von Halogenlampen auf diese Dinger umgerüstet wurden. Dekorative Schirmchen behindern die Wärmeabstrahlung. Ohne irgendwas in dieser Art hält alles bis etwa 5 oder 5,5 W durchaus.

Ein Freund hatte die Stahlseil-Installation aus den 1990ern von viermal 35 W-Halogen auf viermal 6,5 W LED umgebaut. Er wollte einen Teil der Energieeinsparung in mehr Licht tauschen. Die LEDs machten keine 2 Monate - trotzdem sie frei abstrahlen konnten. Gingen auf "Geld zurück" wieder zum Verkäufer. Ich beschaffte noch vier weitere Fassungen, machte kurze Klemmen dran und habe ihm jetzt achtmal 3,5 W angehangen. Im Gegensatz zu den 6,5 W-Dingern kann man die 3,5er nach einer Betriebsstunde noch anfassen. Die erzielte Helligkeit ist ähnlich und durch mehr Lichtquellen im Raum ist es nun praktisch überall etwa gleich hell. Nebenbei habe ich das SNT von 12,7 V auf 11,5 V eingebremst. Davon weiß er nichts, es wird aber den LEDs angenehmer sein.

von PowerAM - am 23.02.2017 17:25
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