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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
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PowerAM, mor_, Thomas (Metal), Radio-DX, Nohab

Hubschrauber der Bundespolizei in Berlin verunglueckt

Startbeitrag von PowerAM am 21.03.2013 10:59

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Antworten:

Tagesspiegel.de bestaetigt inzwischen einen Toten sowie vier Schwerverletzte. Bei dem Toten soll es sich um einen der Piloten handeln.

von PowerAM - am 21.03.2013 11:56
gut das von ir zu hören !

von mor_ - am 21.03.2013 13:47
Wie meinen?

von PowerAM - am 21.03.2013 13:51
wenn du Bericht erstatten kannst, bist du nicht direkt betroffen.
(Die Tipserei wird bei mir bei kleineren tabletts auch nicht besser als mit der normalen tastatur....)

von mor_ - am 21.03.2013 14:00
Ich flog da ja nicht herum. Trotzdem tragisch.

von PowerAM - am 21.03.2013 14:04
Dem Autofahrer hätte man sofort zu hohe Geschwindigkeit vorgeworfen.
Hier war es wohl zu viel Überheblichkeit und zu wenig Hirn.

von Radio-DX - am 21.03.2013 16:22
Man kann wohl sagen, die Aktion war völlig unverantwortlich.
Einem Helicopter-Piloten sollte eigentlich klar sein, was passiert, wenn man versucht auf Schnee zu landen.
Ich sage mal, da hat jemand ganz gründlich nicht nachgedacht.

von Nohab - am 21.03.2013 19:05
Es gab eine Einsatzlage und einen Einsatzauftrag/Einsatzbefehl. Zwar hat, wie auch in der zivilen Fliegerei, schlussendlich der Pilot das letzte Wort, die Weisung des Einsatzleiters (Polizeifuehrers) hat aber ein nicht geringes Gewicht.

Verunglueckt sind zwei Hubschrauber vom Typ Eurocopter und Puma. Zu vermuten ist, dass sich die dicht hintereinander landenden Hubschrauber bei schlechter Sicht durch aufgewirbelten Schnee beruehrt haben. Ein dritter Hubschrauber, ebenfalls im Landeanflug, hatte genuegend Abstand und wurde nicht beschaedigt. Dieser konnte nach der Untersuchung auf moegliche Schaeden am Abend zu seiner Fliegerstaffen zurueckkehren. Zur Zeit sind THW-Helfer mit der Abtransportvorbereitung der Hubschrauberwracks beschaeftigt.

von PowerAM - am 21.03.2013 19:23
Sehr traurig, wenn Menschenleben zu beklagen sind! Nach meiner Ansicht zeigt das die Grenzen die bei derartigen Veranstaltungen, und das war nur eine Übung dazu, zu setzen sind. Es muß nach meiner Ansicht heißen, daß man in solcher Situation, Rahmenbedingungen erlauben offenbar nicht den notwenigen parallelen Einsatz mehrerer Hubschrauber, entsprechendes aufzulösen ist. Will heißen: Den Herren Hooligans kann an diesem Tag nicht ein Tolleranzraum eingeräumt, sondern es muß direkt aufgelöst werden. Sozusagen Abpfiff der 3. Halbzeit vor Spielbeginn. Für derartigen Scheiß Gesundheit oder Leben Dritter zu riskieren ist nicht hinnehmbar. Immer!
42 Jahre alt wurde der Pilot. Man lasse sich dies bitte mal auf der Zunge zergehen. Und dann gibt es sicherlich eine Familie :-( .

von Thomas (Metal) - am 21.03.2013 23:50
Zitieren wir mal die Bild: http://www.bild.de/news/inland/news-inland/toter-pilot-hinterlaesst-drei-kinder-29213702.bild.html
"Nach scharfer Kritik, dass die Übung bei den schlechten Witterungsbedingungen (dichter Schneefall, minus 2 Grad, Windstärke 6) hätte abgebrochen werden müssen, verteidigte u.a. CDU-Innenexperte Peter Trapp (65) derartige Trainings: Grundsätzlich seien sie nötig, denn auch der Einsatz im Ernstfall könne bei jedem Wetter erforderlich sein, sagte Trapp dem RBB-Inforradio."
=> Genau. Vielleicht sollte er sich mal mit Jan Fleischhauer zusammentun. Der hatte dann auch bei den Todesfällen der Gorch Fock sinngemäß von sich gegeben daß sowas wohl hart sei, aber zur Ausbildung dazugehöre (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/s-p-o-n-der-schwarze-kanal-sonnencreme-und-kriegshandwerk-a-742583.html). Warum er dann abschließend nicht noch geschieben hatte, daß man sie doch bitte auch in ein Bettlaken eingenäht über Bord geben sollte erschließt sich mir nicht ganz. Der Querverweis auf die Technik sei hier auch mal angebracht um Standards klarzumachen: Arbeite mal in 30m Höhe ohne jede Sicherung ohne allerhöchste Not... Allerhöchste Not war es vermutlich bei dieser Übung ebenso nicht.
Sollte man einen solchen Innenexperten als Dienstherren haben, kann man einpacken. Vermutlich sind solchen Typen auch Dienstvorschriften egal, es gelten andere "Werte" :rolleyes: . Menschenverachten ist sowas nach meiner Auffassung. Schlecht nur, daß er damit derzeit in Deutschland ist. Wo anders konnte, bzw. könnte man damit ganz groß rauskommen :sneg: .

von Thomas (Metal) - am 22.03.2013 21:24
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