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Pornofilme auf Super 8 ?

Startbeitrag von 102.1 am 20.06.2013 21:08

indiskrete Frage:

Hat jemand von Euch Pornofilme auf Super 8 ? etwa aus den 70iger Jahren?

Die 50 interessantesten Antworten:

Sucht da jemand alte verschollene Filmchen von sich ? :joke:

von Chief Wiggum - am 20.06.2013 22:37
Einfach mal auf pornbb suchen. Link gibts aber nicht :D

von DX OberTShausen - am 20.06.2013 22:47
In den 70ern war ich noch nicht an Pornos interessiert. Außerdem hatten wir nie Super-8.

von Alqaszar - am 21.06.2013 02:12
Mußt halt mal die Leute aus diesem Film
http://www.youtube.com/watch?v=GboTm-j528U
fragen.

von Kay B - am 22.06.2013 14:51
Ich habe tatsächlich mal auf einem (normalem!) Flohmarkt einen Karton mit einigen solcher Filme stehen sehen. Da waren aber auch "normale" Filme mit drin und dem Verkäufer war das deshalb gar nicht so bewusst^^.

von WiehengeBIERge - am 22.06.2013 15:24
Frag mal bei Radio 2day nach...:verpiss: Der Chef müsste noch das ein oder andere haben...

von Peter Schwarz - am 22.06.2013 20:40
Super 8...offenbar auch ein Ausdruck der heute fast komplett aus dem deutschen Sprachgebrauch verschwunden ist.

von Hunsrücker - am 22.06.2013 20:48
Zitat
Alqaszar
In den 70ern war ich noch nicht an Pornos interessiert. Außerdem hatten wir nie Super-8.

Wie heißen die dann wohl? Bärenjagd LOL :verpiss:

von Thomas (Metal) - am 22.06.2013 21:14
wie kam man eigentlich damals zu Pornofilmen?

Import aus Niederlande?

gabs diese Filme schon damals bei Beate Uhse?

von 102.1 - am 23.06.2013 10:26
Ab 1975 überall wo man sie heute auch bekommt ;-). Vorher aus Dänemark / Skandinavien, wo Pornos schon länger legal waren^^.

Man lese einfach die entsprechenden Wikipedia-Artikel ;-).

von WiehengeBIERge - am 23.06.2013 10:29
Wobei nach fast 40 Jahre so manche Kopie rot sein könnte und/oder bereits nach Essig stinkt. Die meisten werden die Filme im feuchten Keller oder auf dem heißen Dachboden gelagert haben bzw. bereits vor Jahren entsorgt haben, obwohl bei richtiger Lagerung eine Filmkopie länger nutzbar ist als eine VHS-Kassette und qualitativ (Auflösung/Kontrast- und Farbumfang) auch mehr drin ist.

von Radio_DDR - am 23.06.2013 19:37
Super 8 hat m. E. eigentlich ueberhaupt keine (nennenswerte) Aufloesung. Zudem krankten zumindest die diesseits der Weisswurstgrenze erhaeltlichen Filme wahlweise an nicht besonders guter Lichtempfindlichkeit bzw. waren dann grobkoernig, wenn sie etwas lichtempfindlicher waren. An "Westmaterial" kamen wir nicht, die von meinem Papa Mitte der 1970er bis ca. Mitte der 1980er selbst auf ORWO aufgenommenen Super 8-Filme sind heute allerdings ausnahmslos noch ansehbar. Einige Filmrisse beim Vorfuehren gab es mal, sie passieren einfach. Farblich deutlich vergilbt, sichtbares Bildrauschen und durchweg nicht berauschende Aufloesung. Fuer eine Vorfuehrung in der abgedunkelten Stube bei einem Betrachtungsabstand von ein paar Metern langt es, mehr sollte man nicht verlangen und fuer mehr war dieses Format ja in der zivilen Nutzung auch nicht gedacht. Allerdings war Papa kein Pornofilmproduzent, selbst wenn es die eine oder andere Nacktszene von irgendeinem Badesee in Mueritznaehe oder von der Ostsee gab.

von PowerAM - am 24.06.2013 04:55
Auf der Blu-Ray von "Futureworld" war als Bonus die Super 8 Version des Films enthalten. Die Farben waren natürlich nicht (mehr) so kräftig wie die der original Kinoversion, das Bild rauschte mehr und es gab ziemlich viel Schmutz und Kratzer zu bestaunen. Aber die Bildschärfe war noch nicht einmal so unendlich schlecht. Da fand ich das von 1,85:1 auf Vollbild aufgezoomte Bild schon störender. Ich war aber doch sehr überrascht was man aus einem Super 8 Streifen noch so rausholen kann. Andererseits konnte man als Käufer für seine 150 Mark pro Rolle (es waren insgesamt 3) auch ein gewisses maß an Qualität verlangen. Jedenfalls war die Bildqualität der selbst gedrehten Filme meines Onkels deutlich schlechter.

von Spacelab - am 24.06.2013 08:41
Diese ganzen Hoppelfilme, die RTL plus in seinen Anfangsjahren verheizt hatte, müßte es doch auch auf Super 8 gegeben haben.

von Kay B - am 24.06.2013 08:53
Mein Onkel hatte damals nen richtig dicken Katalog voll mit Super 8 Filmen. Ich fand das damals schon sehr erstaunlich das es da so viele gab. Immerhin bezahlte man für so einen Film im schnitt 450 Mark. Und dann war der Film auch meistens nur noch halb so lange wie die original Kinoversion. Ich hab mich damals schon gefragt wer für so etwas so viel Geld ausgibt.

von Spacelab - am 24.06.2013 09:20
Zitat
Spacelab
Immerhin bezahlte man für so einen Film im schnitt 450 Mark.


Echt? Wow, das war damals ja ein richtiges Vermögen. Dafür konnte man ja auch ca. 100 mal ins Kino gehen.

von zerobase now - am 24.06.2013 11:05
Ich kann mich noch an einen Quelle Katalog erinnern in dem man mehrere Super 8 Filme erwerben konnte. Eine Rolle kostet zwischen 139 und 169 Mark. Jeder Film bestand aus 3 Rollen. Eine Rolle hatte eine Spielzeit von bis zu 20 Minuten. Dann könnt ihr euch ja sicher vorstellen das so eine sündhaft teure Super 8 Fassung mit der original Version eines Films nicht mehr allzu viel gemeinsam hatte.

Dennoch mussten sich diese Filme relativ gut verkauft haben denn man fand sie seinerzeit in allen möglichen Katalogen. Heute sind solche Super 8 Filme bei Freaks und Sammlern heiß begehrt und für ein noch nicht ruiniertes Exemplar werden Rekordpreise bezahlt. So gab es mal bei Neckermann und Medien Versand Saar (ein in den 70ern großer und bekannter Schallplatten und Musikkassetten Versender) eine Super 8 Filmbox mit 20 Rollen "Walt Disneys Meisterwerke" für 1000(!) Mark zu erstehen. Darin waren die berühmten Walt Disney Kurzfilme mit Donald, Mikey und Co. Jeweils ein Film auf einer Rolle. Spielzeit zwischen 5 und höchstens 10 Minuten. Neulich stolperte ich in einem Filmforum über einen verlinkten Zeitungsartikel in dem über seltene Filme berichtet wurde und dort stand das heute Sammler für diese Disney Super 8 Filmbox locker 5000€ bezahlen würden. :bloed: Ich bin zwar direkt in den Keller gestürzt aber ich habe außer ein paar total verrotteten Rollen mit "Schweinchen Fick", "Schneeflittchen" und dem Horrorfilm "Zombie" von dem ausgerechnet die zweite Rolle fehlt, nix gefunden. Mist! :D

von Spacelab - am 24.06.2013 11:52
Zitat
Kay B
Diese ganzen Hoppelfilme, die RTL plus in seinen Anfangsjahren verheizt hatte, müßte es doch auch auf Super 8 gegeben haben.


Gab es auch, wie so einiges andere, jedoch nur als Kurzversionen, wegen der begrenzten Spielzeit.
Die "Auflösung" von Super 8 ist übrigens alles andere als schlecht.
Dass viele mit Super 8 sofort ein unscharfes rauschiges Bild in Verbindung bringen liegt eher daran, dass Super8-Filme vielfach sehr Amateurhaft auf Videobänder überspielt wurden (abgefiltmt von der Leinwand, über Umlenkspiegel usw. )

von WiehengeBIERge - am 24.06.2013 17:38
Oder das Filmmaterial war schlecht bzw. das Material hat schon viele viele Jahre in feuchten Kellerräumen auf dem Buckel. Ich hatte damals etliche richtige Filme (also nichts selbst gedrehtes) auf Super 8 gesehen und so schlecht war das Bild gar nicht.

Wenn ich an schlechtes Filmmaterial denke fallen mir eher die 16mm Filme aus meiner Schulzeit ein. Filmmaterial das aussah als hätte es schon nen Weltkrieg mitgemacht und ein nie gewarteter Projektor in bemitleidenswertem Zustand.

von Spacelab - am 24.06.2013 17:55
In der Schule wiederum war bei uns der 16mm Projektor sehr gut in Schuss, die Filme eigentlich auch.
Es durften bei uns allerdings auch nur geschulte Lehrer (Filmvorführerschein) überhaupt die Geräte bedienen.
Ausnahmen waren nur die Filme, die wirklich schon einen Weltkrieg mitgemacht hatten...

von WiehengeBIERge - am 24.06.2013 18:00
Bei uns durfte und musste jeder an den Geräten rum spielen denn die Lehrer hatten überhaupt keine Ahnung. Der einzige der Ahnung hatte war der Hausmeister und bis der immer angelatscht kam war die Schulstunde vorbei.

von Spacelab - am 24.06.2013 18:07
Sonderbar™.
Soweit ich weiß war dieser Schein Voraussetzung, um überhaupt Projektoren bedienen zu dürfen...

von WiehengeBIERge - am 24.06.2013 19:21
Das hat doch bei uns in der kleinen Dorfschule keine Nase interessiert. Die Lehrer waren froh das jemand da war der den Film einlegen konnte. Obwohl das bei dem Projektor den wir hatten alles andere als schwer war.

von Spacelab - am 24.06.2013 19:24
Ich nutze diese Technik heute noch hin und wieder. Bekam vor einigen Jahren einen unbenutzen P8, der bei guter Wartung auch noch einige Zeit hält. Rohfilm habe ich auch noch im Tiefkühler; nach Einstellung der Produktion bewährter Umkehrmaterialien gibt es das heute nur noch für Wucherpreise. Für privat ist der Negativ/Positiv-Prozess doch zu teuer und unnötig. Immerhin braucht man die Minute knapp 11 Meter.

von Radio_DDR - am 24.06.2013 20:12
Mein Projektor ist auch generalüberholt und funktionstüchtig. Aber zu filmen, das ist heute einfach unwirtschaftlich geworden. Die Bildqualität ist übrigens deutlich höher als bei VHS. Nur das Abfilmen ist etwas problematisch.
Durch die Links hier habe ich übrigens festgestellt, dass mein "Münchhausen" von der UFA (4 Rollen zu je 110 m) inzwischen ein gesuchtes Sammlerstück ist, welches nur selten erschienen ist. :)
Wenn jemand interessiert ist: Davon würde ich mich durchaus trennen.

von Bolivar diGriz - am 25.06.2013 04:33
Auch zu meiner Schulzeit (80er/90er Jahre) wurden noch viel Filme (vor allem in Biologie) vorgeführt. Auffällig waren die oft sehr großen Metallspulen und auf nicht wenigen war der Reichadler mit Hakenkreuz eingraviert. Das hat man wohl irgendwie übersehen.

von WellenJäger - am 25.06.2013 06:07
Zitat
WellenJäger
Auch zu meiner Schulzeit (80er/90er Jahre) wurden noch viel Filme (vor allem in Biologie) vorgeführt. Auffällig waren die oft sehr großen Metallspulen und auf nicht wenigen war der Reichadler mit Hakenkreuz eingraviert. Das hat man wohl irgendwie übersehen.


Abgesehen davon, dass dies nicht zulaessig waere, meine Frage, gabs diese Technik schon waehrend der NS Zeit ?

von 102.1 - am 25.06.2013 09:14
Ich gehe mal davon aus das er mit "sehr großen Metallspulen" den 16mm Film meint denn die 8mm Spulen waren ja nicht so groß. 16mm gab es seit Anfang der 20er Jahre.

von Spacelab - am 25.06.2013 09:35
Die Schulfilme wurden damals i.d.R. vom "FWU" (Institut für Film und Wissenschaft und Unterricht) verliehen. Die Firma gibt es noch, auch wenn 16 mm Filme dort heute eine eher untergeordnete Rolle spielen dürften. Ich hatte mal einen Schneiderest zu Hause, mit dem typischen Logo: Diesem weißen Kreis mit der Inschrift "FWU" in horizontal und vertikal auf blauem Grund. Wir haben sie haufenweise in der Schule gesehen. Darunter in der Tat auch noch Schwarzweißfilme auf Spulen mit dem Reichsadler. Die Filme hatten selbstverständlich keinen NS-Hintergrund. Allerdings erinnere ich mich an einen Film, wo Menschen beim Essen geröntgt wurden, damit man den Weg des Essens verfolgen kann. Ein solcher Film war später nicht mehr zu wiederholen, als man sich den Gefahren des Röntgens bewusst wurde. Ansonsten waren auch diese uralt-Filme normale Tierfilme und moralisch nicht bedenklich.

von Bolivar diGriz - am 25.06.2013 09:48
Hakenkreuzspulen haben wir keine gehabt. Aber den 16mm Projektor durfte ich sehr häufig bedienen, auch bei uns waren die Lehrer dazu nicht in der Lage.
Gleiches galt für die VCR und VHS-Videorekorder.
Die Kopien waren in unterschiedlichen Zuständen. Teilweise wie neu, teilweise mit tiefen Kratzern, gerne verstaubt.

Vieles an Technik in der Schule wurde gekauft und kaum benutzt. Videokamera mit Toplader VHS zum schultern, Sprachlabor, Computerraum mit mehreren Apple II, umfanggreiche Physiksammlung, die wohl teilwiese auch aus Vorkriegszeiten stammte, auch wenn die Schule erst Anfang der 50er gebaut wurde.

Was das Ursprungsthema angeht, ich habe keine, habe aber mal welche gesehen. Ob der Bekannte den Kellerfund aber noch hat, weiß ich nicht.

von Marc_RE - am 25.06.2013 12:55
Ja, Kauffilme auf Super-8 waren echt teuer! Was ich noch so im Kopf habe: Für einen 25-Min. Zusammenschnitt eines normalen Spielfilms in Farbe und mit Ton musste man rund 75 Euro hinblättern. Noch teuerer waren Walt-Disney-Zeichentrickfilme. Für einen der vielen 7-8-Min. Kurzfilme musste man etwa 55-60 Euro ausgeben (Farbe+Ton). In Schwarzweiß und Stumm gab es solche Filme um rund bis zu 2/3 billiger.

von delfi - am 25.06.2013 12:56
Thema 16mm: Im Biologieunterricht gabs immer die guten alten Bänder auf dem Projektor, da unsere Lehrerin keinen Videorekorder bedienen konnte. Vor lauter Rattern war aber der komplette Film überflüssig, man hörte ja je nach Sitzplatz nichts, abgesehen von den dicken Staubkörnern im Bild.

von Japhi - am 25.06.2013 13:06
Der Lichtton war, dank des Röhrenverstärkers, gerade im Bioraum immer gut.

von Marc_RE - am 25.06.2013 13:08
Ein Röhrenverstärker ist ja noch lange kein Garant für guten Klang. Ganz im Gegenteil. Wir benutzten den Lautsprecheranschluss des Projektors und einen ur-alten Lautsprecher der schräg über der Leinwand befestigt war. Die Lautstärke war mehr als ausreichend aber das Rauschen, knistern und knacken der teilweise arg ramponierten Filme nervte manchmal.

Was unnützes Zeug anging war unsere Schule auch vorne mit dabei.

Wir hatten einen Video2000 Rekorder mit etlichen Kassetten die mit "Telekolleg" beschriftet waren. Außerdem war da noch eine Originalkassette(!) von "Krieg der Sterne" in der damals üblichen original Glashülle. Der Film wurde jedes Jahr am letzten Schultag vor Weihnachten in einem proppen vollen Filmsaal vorgeführt. :D Ich kann mich noch lebhaft an die erstklassige Bildqualität erinnern auf die ich als damaliger Star Wars Fan richtig neidisch war. Ich hatte damals nur die VHS Kassette. Die Erstauflage von CBS FOX mit Mono Ton und wesentlich unschärferem Bild. Schade das sich Video2000 nicht durchgesetzt hatte. :-(

Dann hatten wir zuerst einen Toploader VHS Rekorder der recht schnell gegen einen der ersten Stereo VHS Rekorder ausgetauscht wurde. Das Teil muss sündhaft teuer gewesen sein. Damals musste man offenbar noch nicht so arg sparen wie heute. :rolleyes:

Der Knaller war ein Laserdisc Player und ein ganzer Stapel "Interaktive Lerndiscs". Die Teile spielten, zumindest laut Cover, mehr oder weniger kurze Filme vor an dessen Ende eine frage gestellt wurde und die Schüler mussten sich dann für eine Antwort entscheiden. Je nach Antwort wurde dann der Film entsprechend fortgesetzt. Das Gerät war dick zugestaubt und gar nicht angeschlossen. :wall: Laut dem Hausmeister sei das weil an dem Verteiler kein Platz mehr frei sei. Im Tisch mit den Geräten war eine Blechkiste eingelassen wo die Bild und Tonkabel des Video2000 Rekorders, des VHS Rekorders und des externen TV Tuners ankamen und dann zwei Kabel raus gingen an die beiden Telefunken Fernseher die im Filmraum verteilt waren. Alles sauber angeschlossen über BNC und DIN Stecker. SCART gab es damals noch nicht. Und nur weil an diesem Verteiler angeblich kein Platz mehr frei war lies man ein X tausend Mark teures Gerät mit vielen sehr interessanten Discs vergammeln. :bloed:

von Spacelab - am 25.06.2013 13:39
Zitat
Exidor
Ansonsten waren auch diese uralt-Filme normale Tierfilme und moralisch nicht bedenklich.


Kann sein dass das Material ideologisch beslastet war. Auch die Nazis hatten so ihre Vorstellungen von der Biologie.

Etwa dass sich ein weisser Hase mit einem schwarzen Hasen nicht paaren darf, oder dass der weise Hase ohnehin ueberlegen sei......

Oder etwa lange und ausschweifende Berichte ueber den Darwinismus. Die Nazis haetten so etwas sicher auch gerne gesehen, und schon auf der Schule damit beeinflusst.

von 102.1 - am 25.06.2013 14:32
Das waren sicher noch alte Spulen der "Reichsstelle für den Unterrichtsfilm", die einfach weitergenutzt wurden. Die Filme an sich waren ja schon in Farbe. Reichsadler und Hakenkreuz waren auf dem ersten Blick auch nicht erkennbar. Da ich mich ja immer schon für Technik interessiert habe, sah ich mir die Technik genauer an und dabei fielen mir diese Details natürlich auf.
Aber mit Pornos auf Super 8 hat das nichts mehr zu tun.

von WellenJäger - am 25.06.2013 15:46
Auf dieser Seite unten mit Inhaltsangabe geht es weiter:
http://www.super-8-hobby.de/person.htm

von ross22 - am 25.06.2013 17:34
Vielleicht zur OT-Ergänzung: Super 8 wurde erst 1965 eingeführt.

Pornos gab es übrigens auch schon auf Normal 8!

von delfi - am 25.06.2013 18:18
Der schlechte Zustand der Schulfilme lag ja an der fehlenden Wartung und dem teilweise unsachgemäßem Umgang mit den Kopien, sowie der fehlenden Kenntnis den Vorführgeräte richtig zu bedienen und vor allem zu zu reinigen. Man staunt sogar, wie die Kopien die Jahrzehnte überstanden haben.

Da nach der klassichen Filmtechnik jedoch nicht die heute üblichen "Beamer" folgten, sondern zunächst Videosysteme und wohnzimmerübliche Fernseher/Monitore, kann man von keiner Verbesserung sprechen. Was sollte man ohne Feldstecher auf einer 50er Bildröhre aus 15 m Entfernung erkennen, noch dazu von einem bandbegrenzten Videosignal? Da war das großformatig projezierte Filmbild deutlich besser. Dessen Auflösung um Welten höher als heutiges HD, trotz gelegentlicher Laufstreifen und Staub. Letzters stammt ja nicht aus dem Kopierwerk, sondern von unsachgemäßen Handlungen. Die schlechte Qualität des Lichttons wurde durch verdreckte und dejustierte Tonoptiken verursacht, in extremen Fällen auch durch ramponierte Kopien.

Die 16mm-Technik ist dennoch nicht ganz verschwunden: Noch immer werden Fernsehfilme und -serien auf diesem Medium produziert.
Ich habe auch noch einige dieser "Schulfilme", die bei Aussonderungsaktionen der kommunalen Bildstellen so vor der Verwertung bewahrt wurden. Allerdings nur solche, die auch qualitativ und inhaltlich noch den Erwartungen entsprechen und weder Rot noch Essig sind.

von Radio_DDR - am 25.06.2013 19:53
Der 16mm Film war damals das beste was uns im Filmraum passieren konnte. Beamer hatten wir nicht. Nur 2 70er Telefunken Palcolor. Einer ganz vorne im Filmsaal und der andere auf halber höhe. Und wenn dann unser Klassenlehrer mit seinen abgenudelten VHS Kassetten ankam war das der reinste Krampf irgendwelche Einblendungen oder ähnliches noch erkennen zu können. Unser Bio Lehrer hatte wenigstens seinen Video2000 Rekorder behalten und nicht gegen VHS eingetauscht und nahm die Sendungen aus dem Fernsehen auf diesem Medium auf. Das rauschte dann wenigstens nicht so und das Bild war schärfer.

von Spacelab - am 25.06.2013 20:04
An Beamer war zu meiner Schulzeit nicht zu denken. Wenn, dann wären das große Röhrengeräte für ettliche zehntausend Euro gewesen.
Später, in der Berufsschule, gab es dann ein Display für den Overheadprojektor, Monochrom, 640x480 und immer noch schweineteuer.

von Marc_RE - am 26.06.2013 13:06
Zitat
WellenJäger
Das waren sicher noch alte Spulen der "Reichsstelle für den Unterrichtsfilm", die einfach weitergenutzt wurden. Die Filme an sich waren ja schon in Farbe. Reichsadler und Hakenkreuz waren auf dem ersten Blick auch nicht erkennbar. Da ich mich ja immer schon für Technik interessiert habe, sah ich mir die Technik genauer an und dabei fielen mir diese Details natürlich auf.
Aber mit Pornos auf Super 8 hat das nichts mehr zu tun.



Waren eigentlich in der NS Zeit Pornofilme erlaubt? bzw. Pornographie allgemein?

von 102.1 - am 27.06.2013 08:57
Wenn die Filme genetisch rein waren... :verpiss:

von PowerAM - am 27.06.2013 09:12
"Porno" war nicht erlaubt, wohl aber Aktaufnahmen. Sehr bekannt sind von Leni Riefenstahl die ästhetisch anspruchsvollen Aktfilme, die anlässlich der Olympiade 1936 gedreht worden sind.

von Bolivar diGriz - am 27.06.2013 09:25
ironisch und sarkastisch betrachtet, vermutl. ja

dennoch, rein historisch bedingt, haette es mich interessiert.

Ich denke eher an ein Verbot, da selbst in Nachkriegsdeutschland diese Thematik sehr eingeschraenkt war. - siehe auch die Geschichte von Beate Uhse und ihrem Unternehmen.

von 102.1 - am 27.06.2013 09:25
Zitat
102.2

Waren eigentlich in der NS Zeit Pornofilme erlaubt? bzw. Pornographie allgemein?


Mit Filmen wird es eher schwierig gewesen sein, denn es gab ja nur Kino und privat hatten sicher die wenigsten einen Projektor zuhause. Ob es damals schon gedruckte Magazine gab... glaub ich eher nicht und wenn dann hatten die Leue damals auch bestimmt andere Sorgen.

von zerobase now - am 27.06.2013 13:53
Auf Phoenix wurde mal eine Reportage über Filme aus der NS Zeit gezeigt. Da wurde auch über Pornos gesprochen. Die gab es sehr wohl zu der Zeit und sie wurden in abgehalfterten Hinterhofkinos gezeigt. Das waren aber alles recht kurze Clips in gruseliger Qualität. Selbst für damalige Verhältnisse. Das was in der Phoenix Reportage gezeigt wurde würde heutzutage wohl mehr lacher ernten als jeder Dick&Doof Film. :D

von Spacelab - am 27.06.2013 14:07
Pornofilme gibt es schon seit es Filme überhaupt gibt...

von WiehengeBIERge - am 27.06.2013 18:43
@ Spacelab

Zitat

Das was in der Phoenix Reportage gezeigt wurde würde heutzutage wohl mehr lacher ernten als jeder Dick&Doof Film. :D


Dazu reichen ja schon die Filme, die nachts auf BTV liefen, nachdem Hornauer den Laden übernommen hatte. :D

von Kay B - am 28.06.2013 00:27
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