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DX-Fritz, DXpediteur, PowerAM, RADIO354, Mathias Volta, DX-Project-Graz, Alqaszar, 88,7 MHz

Historischer Hitzerekord mit 40,5° heute in Österreich

Startbeitrag von DX-Fritz am 08.08.2013 21:23

[attachment 1928 HitzerekordAustria2013-08-08.jpg]

Antworten:

Hats 2003 nicht für mehr als 40 Grad gereicht? In Südwestdeutschland hat man doch schon die 45-Grad-Marke ins Visier genommen.

von Alqaszar - am 09.08.2013 03:02
Nee, mehr wie 40,2 -40,3 ° hat es im Sommer 2003 nicht gegeben

von 88,7 MHz - am 09.08.2013 05:40
Zitat
88,7 MHz
Nee, mehr wie 40,2 -40,3 ° hat es im Sommer 2003 nicht gegeben


Der alte Hitzerekord in Österreich lag bei 39.7°C in Dellach im Drautal 1983. Dieser wurde am letzten Samstag erst auf 39.9°C in derselben Gemeinde erhöht, und jetzt sind es 40.5°C gewesen gestern.

Die Steiermark hat auch gestern den heißesten Tag seit Wetteraufzeichnung erlebt: Leibnitz meldete 39.6°C.

von DX-Project-Graz - am 09.08.2013 06:44
Angesichts der 850-hPa-Temperaturen im Osten Österreichs sind 40,5° völlig unrealistisch. Bei *korrekter* Messung dürften die maximalen Werte bei 35° bis 36° gelegen haben. Auch die 40,2° von Germersdorf sind Blödsinn. Der dazugehörige Thermographenstreifen wird strengstens geheimgehalten. Ein einziges Mal wurde er im Fernsehen gezeigt, aber so unscharf, dass man überhaupt nichts erkennen konnte. Wer viel mißt, mißt Mist. Das gilt in besonders hohem Maße für den DWD, aber anscheinend auch für die ZAMG.

@Alqaszar: Von 45° war ganz sicherlich niemals die Rede, außer vielleicht in der Bildzeitung, aber die lese ich nie. Im Sommer 2003 gab es auch keine 40,2° oder 40,3°, sondern realistisch vielleicht 37° oder 38°. Die höchsten jemals in Deutschland erreichten Werte dürften bei 39°C liegen. Damit beträgt die Spannweite zwischen der höchsten und tiefsten jemals in Deutschland erreichten Temperatur ziemlich genau 100 Grad, was für ein so kleines Land schon beträchtlich ist.

von DXpediteur - am 10.08.2013 14:31
Geh, lass doch den Österreichern ihren Hitzerekord. Wem soll man denn sonst noch glauben, wenn nicht den Leuten vom DWD und ZAMG, die alle Meteo studiert haben?

Ich kenne übrigens einen Mittenwalder, der hätte die dortige Temperatur als 50° empfunden. ;-)

von DX-Fritz - am 11.08.2013 12:10
Nein, nix da. Wer über viele Jahre hinweg dauernd so einen Schmarrn erzählt wie diese Spezialisten in Offenbach und Wien, hat Schimpf und Schande verdient! Und mit diesen studierten Meteolügen hab ich genug Erfahrungen gesammelt. Die lassen in ihren Berechnungen den Luftdruck mit der Höhe ansteigen und stören sich nicht mal an den Ergebnissen. Hab ich alles schon erlebt! Da braucht man sich über derlei Hitzerekorde dann nicht mehr wundern. Wenn diese Pamperl-Wetterstation in Bad Deutsch-Altenburg 50° gemeldet hätte, dann hätten die bei der ZAMG wahrscheinlich den neuen Europa-Hitzerekord ausgerufen...

von DXpediteur - am 11.08.2013 17:25
Du solltest Dich wirklich mal mit meinem Bekannten aus Mittenwald ernsthaft unterhalten. Der ist auch so ein Meteolüge (Dr. met. *) und der würde Dir anhand der Wettersondendaten von Wien (Hohe Warte) schon aufzeigen, wie zu zuverlässig die gemessenen Temperaturen sind. Wenn Du willst, lasse ich Dir die Tel.-Nr. dieses Experten per PN zukommen. Dann kannst Du ihm mal Deine sonderbaren Ansichten näherbringen.

Grüße
Fritz

*) Met = Urform des Getränks, das er sich besonders gerne während des Schafkopfens (nicht Schafeköpfens!) einverleibt.

von DX-Fritz - am 11.08.2013 19:42
Zitat
DXpediteur
Von 45° war ganz sicherlich niemals die Rede, außer vielleicht in der Bildzeitung, aber die lese ich nie. Im Sommer 2003 gab es auch keine 40,2° oder 40,3°, sondern realistisch vielleicht 37° oder 38°. Die höchsten jemals in Deutschland erreichten Werte dürften bei 39°C liegen. Damit beträgt die Spannweite zwischen der höchsten und tiefsten jemals in Deutschland erreichten Temperatur ziemlich genau 100 Grad, was für ein so kleines Land schon beträchtlich ist.


Wo bitteschön lag denn in Deutschland die Temperatur bei rund −62 Grad, wenn man nach Deiner Rechnung von maximal +38 ausgeht und den Gegenwert −62 Grad nimmt??
Die niedrigste jemals gemessene Temperatur in Deutschland betrug Weihnachten 2001 im bayerischen Funtensee −45,9 ° (selbst eine inoffizielle Angabe aus dem Jahr 1929 liegt gerade mal bei −52,4 °C), das wären für mich rund 85 Grad Unterschied.

http://de.wikipedia.org/wiki/Funtensee

Zitat
DXpediteur
Nein, nix da. Wer über viele Jahre hinweg dauernd so einen Schmarrn erzählt wie diese Spezialisten in Offenbach und Wien, hat Schimpf und Schande verdient! Und mit diesen studierten Meteolügen hab ich genug Erfahrungen gesammelt.


Du scheinst ja einen ziemlichen Hass auf kompetente Leute zu haben, die ihr Berufsfeld jahrelang an einer Universität studiert haben und zum Messen, Aufzeichen, Daten verwerten usw. hochmoderne und komplizierte Technik einsetzen. Und ich meine wirklich hochwertige Technik und nicht das von den Medien gerne liebevoll benutze Wort "Wetterfrösche". ;-)
Am Freitag vor einer Woche hatten wir hier im Emsland übrigens überall 37 Grad, lokal sogar 38 Grad und diese Angaben halte ich für sehr realistisch, zumal selbst gemessen. Daß Temperaturen in wärmeren Regionen Deutschlands sogar die 40 Grad knacken, schließe ich ebenfalls nicht aus. Und ich bin ebenfalls kein Bild-Leser, der mit journalistischen Superlativen usw. um sich wirft.
Aber mir ist es letzten Endes schnurz, ob es nun 37 oder 40 Grad werden, da ich meine Dienstpausen ab ca. 28 Grad ohnehin gerne an der Ems verbringe. War ein arbeitsreicher und dennoch schöner Sommer bisher. :cool:

von Mathias Volta - am 12.08.2013 07:37
Temperaturen unter -40 Grad sind schon im Winter unter klarem Himmel in Tallagen zu erreichen. Insbesondere dann, wenn sie tief genug sind und durch den winterlichen Sonnenstand keine direkte Sonneneinstrahlung zur Aufheizung am Tag kriegen. Temperaturen im Bereich zwischen -30 und -40 koennen unter Umstaenden auch im Winter im Flachland vorkommen, an die -30 geht es selbst im Berliner Raum bei einer anhaltenden Nordost- oder Ostanstroemung nach einigen Tagen durchaus. Temperaturen von 37 oder 38 Grad habe ich in diesem Sommer bereits erlebt, die offiziellen Werte der fuer mich leider mit 28 bzw. 33 km zu weit entfernten Wetterstationen gaben aehnliche Werte an. Einer kam aus Berlin-Tegel und wer die Wetterstation dort kennt, der weiss auch, wie sie ihre hohen Werte erzielt. Rundum offen, was ja eigentlich fuer diesen Zweck kein Nachteil ist. Aber wegen der Naehe zum Flughafen mit seiner grossen "Betonplatte" und sich stark aufheizenden Bauwerken nach einiger Zeit in sommerlicher Hitze eher fuer warme bis sehr warme Messwerte bekannt, insbesondere nachts liegen die Werte subjektiv deutlich zu hoch.

von PowerAM - am 12.08.2013 08:20
Ja,

Ich habe als Kind mal ein Thermometer über Nacht im Schnee versteckt.
Es war Januar 1968. Ein sehr Kalter Winter. Das Thermometer hatte eine Skale bis - 30° dann waren
einige mm dieses Glasröhrchens unterhalb der Skala ebenfalls ohne die Blaue Messflüssigkeit.
Diese war Komplett in die Kugel ( Vorratsbehälter ) am Unteren Ende des Messröhrchens verschwunden.
Das Thermometer hatte eine blaue Messflüssigkeit ( Alkohol ? ) gehabt.
Also war es weit unter - 30° gewesen in dieser Nacht.
Ein Schnellfliessender Bach war komplett zugefroren. Das war nur in diesem Winter so.
Ein Anwohner der sein Grundstück direkt an diem Bach hatte baute dort wo der Bach ca. 1,5 m
Fallstufe hatte ein Tonrohr mit ca. 15 cm Durchmesser ein. Da konnte er bequem Wasser mit
Eimern entnehmen. Auch das war eingefroren, nur dieses Eine Mal im Januar 1968....

von RADIO354 - am 12.08.2013 08:49
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