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Was kann man gegen unbefugte Waschmaschinennutzung tun?

Startbeitrag von Spacelab am 10.11.2013 09:40

Eine Freundin hat mich gestern Abend gefragt was man dagegen tun kann wenn die Waschmaschine unbefugt genutzt wird. Sie ist ja letztes Wochenende umgezogen und ihre Waschmaschine steht im für alle frei zugänglichen Keller. Sie hat die Maschine aufs penibelste gereinigt und trocken gerieben und am Freitag Abend als sie von der Arbeit kam war das Gerät nass und die Waschmittelschublade verdreckt. Jetzt würde sie die Waschmaschine gerne gegen diese unbefugte Nutzung sichern. Nur wie? Theoretisch bräuchte sie eine Steckdose die man zuerst irgendwie einschalten muss zum Beispiel mit einem Schlüssel. Gleichzeitig muss sie aber auch so zu sichern sein das man nicht einfach den Stecker herausziehen und in die Dose nebenan stecken kann. Hat da jemand eine Idee was man da machen könnte?

Antworten:

Meine Maschine steht glücklicher Weise im Bad, hätte aber auch die Möglichkeit sie im Waschkeller unterzustellen, Strom kann ich hier von der Wohnung freischalten oder eben nicht. Nutzt aber natürlich nicht, wie in deinen Fall beschrieben..

Frechheit sowas, da wäre ich auch allergisch gegen :mad: Auf die Lauer legen, wer das macht ?!

von 88,7 MHz - am 10.11.2013 09:51
Schaut mal in die Anleitung, vielleicht gibt es eine Sperre / Kinderschutzfunktion ? Meine Bauknecht hat sowas.

von 88,7 MHz - am 10.11.2013 09:55
Oder, mal überleg.. Ich glaube ich würde das Einspülfach herausnehmen, das müsste möglich sein.

von 88,7 MHz - am 10.11.2013 09:58
Stimmt! Wenn das möglich ist bei der Maschine kann mit dem Teil ja keiner etwas anfangen. :D

von Spacelab - am 10.11.2013 10:02
Oder einen Schlüsselschalter einbauen (ist halt etwas Geschick erforderlich). Je nach Klientel könnte ein fehlendes Einspülfach durchaus auch eine Überschwemmung provozieren :rolleyes: Ist der Strom für die Waschmaschine eigentlich Gemeinschaftstarif oder Privat über eigene Steckdose - nicht dass es deswegen noch zu Scherereinen kommt.

von CBS - am 10.11.2013 17:28
Der Strom und das Wasser sind Privat.

von Spacelab - am 10.11.2013 17:31
Eine kleine Hemmschwelle wäre es, den Netzstecker gegen einen amerikanischen zu tauschen und den Adapter bei Nichtgebrauch in die Wohnung mitzunehmen. Ich glaube zwar nicht, dass sich jemand die Mühe macht, ebenfalls einen solchen Adapter zu kaufen, allerdings könnte es bei einer dreisten Person vorkommen, dass sie während des Waschvorgangs in Abwesenheit Deiner Freundin die Waschmaschine abschaltet und den Adapter klaut.

von DX-Fritz - am 10.11.2013 22:39
vermutlich geht es hier um ein Mehrfamilienhaus wo es einen Gemeinschaftsraum gibt, in welchem jeder seine eigene Waschmaschine stehen hat. Ich habe so etwas in Deutschland oefter mal gesehen.

In dem Mehrfamilienhaus in welchem ich in Deutschland lebe, wenn ich dort bin, hat jeder seine Waschmaschine im Badezimmer, und es gibt das Gentlemen agreement, nichtmehr nach 10 Uhr zu waschen.

In UK und Irland findet man die Waschmaschine oft in der Kueche vor, - wiederum in jeder Wohnung.

In Canada sind die Waschmaschinen bei Condominiums ebenfalls oft im Keller anzutreffen, nur hat dort nicht jeder seine eigene, sondern es stehen einfach einige Maschinen fuer jedermann Gebrauch herum, und per Muenz-Einwurf zu bedienen.

Was ich mich immer gefragt habe, ist wie das dann mit den Wasseruhren in Deutschland gehandhabt wird, wenn jeder seine Maschine im Gemeinschaftskeller stehen hat. Gerade in meinem Mehrfamilienhaus ist man sau-penibel, was die Wasseruhren Thematik und individuelle Verbrauchsablese betrifft, - vermutl. ist deshalb die Wschmaschine in der Wohnung als im Keller zugaenglich.....

von 102.1 - am 10.11.2013 22:46
Ein Fahrradschloss/ Bügelschloss um das Scharnier des Bullauges schließen.

von ross22 - am 10.11.2013 23:49
Wenn man die Maschine lange nicht benutzt, dann würde ich einfach den Stecker abschneiden und ein Schild "defekt" "Gehäuse unter Strom" anbringen.

von WellenJäger - am 11.11.2013 05:40
Zu meiner ersten eigenen Wohnung gehoerte eine Gemeinschaftswaschmaschine im Keller. Elektrisch fest angeschlossen, die Wasserversorgung ebenfalls. Um den Wasserverbrauch hat sich dort niemand gekuemmert, das ganze Haus hatte nur eine einzige Wasseruhr. Den Verbrauch hat man durch die Anzahl der Wohnungen geteilt und umgelegt. Effektiv brauchte man also zum Waschen nur eigenes Waschmittel.

Nervig, weil permanent auftretend, war eine voll gepackte aber nicht eingeschaltete Waschmaschine oder eine mit bereits fertig gewaschener Waesche. In beiden Faellen war der Eigentuemer der Waesche selbstverstaendlich verschwunden. Einkaufen gegangen, zum Baden an den See oder als Schichtdienstler einfach schlafen gegangen. Es war locker die Haelfte der Hausbewohner, die darauf spekulierte, dass jemand unbedingt waschen wollte und ihnen die Waschmaschine einschaltete bzw. anschliessend ihr Zeug aufhing.

Auf das Einschalten einer bereits vollgestopften Waschmaschine habe ich grundsaetzlich verzichtet und sie ganz einfach wieder entleert. Muss man allerdings auch moegen, die Dreckwaesche anderer dort rauszuwuehlen! Aber es war die einzige Chance, an diesem Tag ueberhaupt noch waschen zu koennen. Fertig gewaschene fremde Waesche musste ich zwangsweise aufhaengen, wenn ich selbst noch waschen wollte.


Zur Ausgangsfrage: Das gleiche Problem gab es im Gemeinschaftswaschkeller, der zur vorherigen Wohnung meiner Freundin gehoerte. Dort hatte zwar jeder seine eigene Waschmaschine, es war aber scheinbar ueblich, fremde Waschmaschinen bei Bedarf auch mehr oder weniger haeufig mitzubenutzen. Nicht selten ging den Fremdnutzern dann irgendwas kaputt. Bei ihrer Waschmaschine war es jemand, der mit dem Druecken einer Taste zum Entriegeln der Waschmittelschublade ueberfordert war und diese mit Gewalt unter totaler Zerstoerung rausgerissen hat. Natuerlich war es niemand und der Ersatzteilpreis dieser Schublade ueberschritt den Zeitwert der Maschine erheblich.

Unsere Loesung: Wir nahmen beim Nachfolgegeraet einfach das Flusensieb heraus und mit in die Wohnung. Den Klappdeckel davor liessen wir demonstrativ offen und auf die Innenseite kam ein neonoranger Aufkleber, beschriftet in polnischer und russischer Sprache: "Maszyna uszkodzony." und "Машина сломана." Deutschsprachig war das nicht erforderlich. Zwar haette das das Einschalten der Maschine nicht verhindern koennen, Waesche haette sie aber nicht gewaschen. Der Raum hatte eine Fussbodenentwaesserung.

von PowerAM - am 11.11.2013 06:06
In dem Haus in das meine Freundin gezogen ist wohnen 3 Parteien. Beim Ausbau des Kellers hat man aber mitgedacht. Im Raum wo die Waschmaschinen stehen hat man eine eigene Steckdose für jede Mietpartei angebracht die über deren Stromzähler läuft. Und direkt daneben hat man eine eigene Wasserleitung bis zur Wasseruhr der entsprechenden Mietpartei gelegt.

Schon traurig das man über so etwas überhaupt sprechen muss. Ich mein, es hat doch jeder seine Waschmaschine.

von Spacelab - am 11.11.2013 06:41
Das mit der Waschmaschine war einer der Gruende, warum meine "sie" im letzten Jahr umgezogen ist. In den Kellern war es so feucht, dass man dort nichts lagern konnte, ohne dass es zu schimmeln begann. Ihr Fahrrad war nach einem Jahr ueberall rostig. Schmutz, permanenter Laerm und regelmaessig aufgebrochene Kellerverschlaege sowie Briefkaesten waren dann die letzten Argumente fuer den Umzug.

von PowerAM - am 11.11.2013 07:02
Nachbarn hatten mal das Problem mit so einer unfreundlichen Person, die grundsätzlich um 3 Uhr morgens die Wäsche gewaschen hatte. Gute Worte und freundliche Bitten haben nichts genutzt. Die Nachbarn hatten ihr dann mal nachts aufgelauert, ihr einen Bettbezug über den Kopf gezogen, und sie mit einem Teppichklopfer vertrimmt. Danach hat sie nie wieder nachts die Wäsche gewaschen.

von Bolivar diGriz - am 11.11.2013 07:40
Wenn's danach geht... :rolleyes: Ob es der permanent uebermaessig laute Fernseher der schwerhoerigen Nachbarn ist oder der vergessene Wecker am Sonntagmorgen, der stundenlang nervtoetend piepst. Oder das regelmaessige Doppelpiepsen der "Batterie leer"-Warnung des Rauchmelders, die ueber ein ganzes Wochenende trotz Anwesenheit ignoriert wird. Gegen den Fernseherlaerm kann ich nichts machen, warum man den Wecker ueber Stunden laermen laesst, das ist mir auch ein Raetsel. Und das Doppelpiepsen des Rauchmelders hatte man zwar gehoert, konnte es aber nicht zuordnen. Kinderlaerm ist auch laestig und kann den Schlaf am Wochenende bereits um 6 Uhr beenden. Der kleine Prinz anderer Nachbarn springt mehrfach hintereinander vom Bett auf den Fussboden, rennt anschliesstend laut trampelnd herum und kreischt, wenn er sich von seinen Eltern ignoriert fuehlt und nach Aufmerksamkeit verlangt.

von PowerAM - am 11.11.2013 07:50
In der Schweiz sind in Mehrfamilienhäusern die Waschmaschinen im Keller eigentlich immer gemeinschaftlich; die Waschmaschinen gehören also der Verwaltung bzw. dem Hauseigentümer und stehen den Mietern zur unentgeltichen Benutzung zur Verfüung; es muss einfach eigenes Waschpulver mitgebracht werden; es existiert auch immer ein Waschplan, da kann man auch mit dem Nachbarn reden, wenn man mal zwischendurch die Waschmaschine braucht. Ausräumen klappt bei uns auch immer soweit, dass wenn man gemäss Waschplan dran ist, dann ist (eine) Waschmaschine auch wirklich frei und einigiermassen sauber.
@ Spacelab: Gibt es denn in diesem Keller keine gemeinschaftlichen Waschmaschinen? Gibt es da nur private Waschmaschinen? Wieviele Maschinen stehen da rum?

von dxbruelhart - am 11.11.2013 08:00
Bei uns sind es 2 Waschmascinen für 10 Mietparteien.
Der Strom wird per Schaltchip die den Wohnungen eindeutig zugeordnet sind
individuell freigeschaltet. Der Strom wird also über die Wohnung abgerechnet.
Man sollte nur diesen Schaltchip nach Beenden des Waschvorganges mitnehmen.
Waschplan haben wir keinen.
Ich wasche meistens am Montach da ist das Dingens immer Lehr.

von RADIO354 - am 11.11.2013 08:50
Nee da wäre ich komisch, mit Gemeinschaftswaschmaschine wo jeder seine Plürren wäscht und wenn ich so manche ungepflegen Maschinen sehe : Verschimmelte Einspülfacher und Schmodder im Faltenbalg :verpiss: Es soll ja Leute geben, die waschen nur und ständig im Kurzprogramm bei 30° Grad und wundern sich, wenn die Wäsche irgendwann müffelt. Das Einspülfach reinige ich immer komplett und lasse Tür und Fach immer ein Stück auf und ab und wann eine Wäsche mit über 60° Grad schadet auch nicht.

von 88,7 MHz - am 11.11.2013 09:56
Zitat
88,7 MHz
Nee da wäre ich komisch, mit Gemeinschaftswaschmaschine wo jeder seine Plürren wäscht und wenn ich so manche ungepflegen Maschinen sehe : Verschimmelte Einspülfacher und Schmodder im Faltenbalg :verpiss: Es soll ja Leute geben, die waschen nur und ständig im Kurzprogramm bei 30° Grad und wundern sich, wenn die Wäsche irgendwann müffelt. Das Einspülfach reinige ich immer komplett und lasse Tür und Fach immer ein Stück auf und ab und wann eine Wäsche mit über 60° Grad schadet auch nicht.


Dies erinnert mich an meine Zeit in Canada. Wer billig leben moecht, lebt irgendwo in einer Mietskaserne und im Keller finden sich US Modelle der Firma Maytag, also nicht Bosch, Siemens oder Miele. Die Maytag Maschine waescht etwa 30 minuten lang, die Maschine wird von oben gefuellt und schleudert auch nicht wirklich, mehrheitlich dreht sie nur kurz von links nach rechts oder umgekehrt, die leute tun da alles rein an Dreckwaesche was es so gibt, inkl. rostige Naegel von der Baustelle.

Dementsprechend ist das Resultat, insbs. auf weissen Hemden. Viele Leute helfen sich damit in dem sie Clor zum Waschpulver hinzufuegen, insbs. bei weisser Waesche.

Moderne Wohnungen in Canada haben die Waschmaschine auch in der Wohnung, meist nicht in der Kueche sondern in einem Kleinraum, der mit einer Tuere verschlossen ist.

von 102.1 - am 11.11.2013 10:18
Ja, in Canada und USA gibt es meist solche Maschinen http://www.youtube.com/watch?v=nMKMShFNJho

von 88,7 MHz - am 11.11.2013 10:24
Zitat
Spacelab
In dem Haus in das meine Freundin gezogen ist wohnen 3 Parteien. Beim Ausbau des Kellers hat man aber mitgedacht. Im Raum wo die Waschmaschinen stehen hat man eine eigene Steckdose für jede Mietpartei angebracht die über deren Stromzähler läuft. Und direkt daneben hat man eine eigene Wasserleitung bis zur Wasseruhr der entsprechenden Mietpartei gelegt.

Schon traurig das man über so etwas überhaupt sprechen muss. Ich mein, es hat doch jeder seine Waschmaschine.

Wenn sie eine eigene Wasserleitung zur Maschine hat, kann sie das Wasser für diese Leitung gezielt in der Wohnung abdrehen? Das wäre auch eine einfache Möglichkeit neben dem Entfernen des Einsatzes.

Allerdings bevorzuge ich in solchen Fällen den direkten Weg. Wenn es nur drei Mietparteien sind, würde ich zu den beiden anderen gehen und mit denen darüber reden. Wenn das nicht fruchtet, kann man ja immer noch Maßnahmen ergreifen.

von Sebastian Dohrmann - am 11.11.2013 10:43
Zitat
88,7 MHz
Ja, in Canada und USA gibt es meist solche Maschinen http://www.youtube.com/watch?v=nMKMShFNJho


Mittlerweile finden sich in Canada auch bessere Produkte auf dem Markt als Maytag. Etwa Philipps Whilrpool, Panasonic oder LG. Die Maschinen sind auch globig wie vieles in Canada, aber kommen ganz gut an europaeische Vorstellungen herann.

von 102.1 - am 11.11.2013 10:59
Zitat
Ein Luedenscheider schrob:
Das Einspülfach reinige ich immer komplett und lasse Tür und Fach immer ein Stück auf und ab und wann eine Wäsche mit über 60° Grad schadet auch nicht.


Ich wasche mit heissem Wasser aus der Wand und drehe per Dreiwegehahn ggf. kaltes Wasser dazu. Das ist genau genug, die Aufheizzeiten fallen weg und die ganze Maschine ist je nach Programm in weniger als 1 h fertig. Tuer und Schublade lasse ich offen stehen, mehr mache ich nicht. Gelegentlich mal das Flusensieb entnehmen, das dort austretende Wasser auffangen und das gereinigte Sieb wieder einbauen.

von PowerAM - am 11.11.2013 11:51
Zitat

In Canada sind die Waschmaschinen bei Condominiums ebenfalls oft im Keller anzutreffen, nur hat dort nicht jeder seine eigene, sondern es stehen einfach einige Maschinen fuer jedermann Gebrauch herum, und per Muenz-Einwurf zu bedienen.

Gibt es in D auch vielfach, gerade in Häusern die größeren Wohnungsgesellschaften gehören oder von solchen verwaltet werden.

Zitat

Was ich mich immer gefragt habe, ist wie das dann mit den Wasseruhren in Deutschland gehandhabt wird, wenn jeder seine Maschine im Gemeinschaftskeller stehen hat. Gerade in meinem Mehrfamilienhaus ist man sau-penibel, was die Wasseruhren Thematik und individuelle Verbrauchsablese betrifft, - vermutl. ist deshalb die Wschmaschine in der Wohnung als im Keller zugaenglich.....

Da gibt es entweder eine zusaätzliche Wasseruhr an jedem Wasserhan an den eine Waschmaschine angeschlossen ist (dieses ist der häufigste Fall), oder die Wasserversorgung wird tatsächlich von der jeweiigen Wohnung in den Keller "zurück" geholt (seltener, aber gibt es auch), genau so wie es mit dem Strom für die Waschmaschine gemacht wird.

von WiehengeBIERge - am 11.11.2013 15:02
Mitunter ein Grund warum meine Freundin aus der alten Wohnung ausgezogen ist war das sie dort keine eigene Waschmaschine aufstellen durfte. Es gab nur eine große Waschküche wo 5 oder 6 Maschinen standen und an jeder war ein Münzeinwurf. Das Problem war einfach das ich persönlich schon die Krätze gekriegt habe wenn ich die Maschinen nur gesehen habe. Total versiffte Waschmittelschubladen und aus der Faltdichtung der Tür triefte schon der Schnodder. Meine Freundin ist deshalb immer 20km zu ihren Eltern gefahren und hat dort gewaschen. Aber das kanns ja auch nicht sein...

von Spacelab - am 11.11.2013 15:20
Zitat
fatal error
Zitat
Spacelab
Das Problem war einfach das ich persönlich schon die Krätze gekriegt habe wenn ich die Maschinen nur gesehen habe. Total versiffte Waschmittelschubladen und aus der Faltdichtung der Tür triefte schon der Schnodder.


Hätte ich aber auch, selbst wenn die Maschinen blitzeblank gewesen wären. Allein die Vorstellung, was da schon drin gewaschen worden sein könnte, hätte mir gereicht :D Im Kopfkino stellt man sich da immer vor, wie jemand im Vollsuff sich im eigenen Erbrochenen gewälzt oder nicht mehr rechtzeitig aufs Klo gekommen ist, dort seine Wäsche gewaschen hat und du als nächster deine Bettwäsche wäschst und ne Nacht später schön die Nase im Schlaf drin rumreibst :kotz: Ne, gemeinschaftlich genutzte Waschmaschinen gehen gar nicht, voll ekelhaft der Gedanke :nichtzufassen:


Da gehts mir aehnlich. Und, ist man in Canada mal im "Hinterland" d.h. abseits von diversen Metropolen ist der Umgang mit gemeinschaftlicher Waschmaschine auch so, wie von Dir beschrieben.

In Deutschland habe ich auch meine Waschmaschine in meiner Wohnung und dort bleibt sie auch. Ich denke, dass das Problem eher in Deutschland die Laermsensitivitaet der Deutschen selbst ist, und man eben die Waschmaschine deshalb nicht in der Wohnung haben will. Gibt so gar Wohnhausanlagen, wo das Duschen nachts verboten ist, darueber war ich auch ueberrascht, nur in meiner Wohnhausanlage habe ich auch diese Verordnung nicht, und dass man um 3 Uhr morgens nicht die Waschmaschine in Betrieb nimmt, versteht sich quasi von selbst....

von 102.1 - am 11.11.2013 16:30
Zitat

Allein die Vorstellung, was da schon drin gewaschen worden sein könnte, hätte mir gereicht :D

Naja, aber mal ganz ehrlich: Die Sachen wurden darin ja gewaschen, also waren sie danach doch zumindest sauber, inklusive der Maschine...

von WiehengeBIERge - am 11.11.2013 16:46
Zitat
WiehengeBIERge
Zitat

Allein die Vorstellung, was da schon drin gewaschen worden sein könnte, hätte mir gereicht :D

Naja, aber mal ganz ehrlich: Die Sachen wurden darin ja gewaschen, also waren sie danach doch zumindest sauber, inklusive der Maschine...


Es ist halt nicht jedermann's Sache. Gerader letzter Punkt ist in Canada oder USA das Problem, denn bei den Maytag Modellen ist es eben danach nicht immer sauber......

von 102.1 - am 11.11.2013 16:49
Also wenn ich mir die Maschinen so angeschaut habe bin ich mir da nicht so ganz sicher. Alleine die schimmelige Schublade hat mir schon gereicht.

von Spacelab - am 11.11.2013 16:49
Ich wuerde auch nicht in eine Wohnanlage ziehen, wo die Waschmaschinen alle im Keller herumstehen, egal ob sie im Eigentum der Bewohner sind, oder vom Vermieter zur Verfuegung gestellt werden.

Neue Wohnungen in Deutschland haben die Waschmaschinen alle in der Wohnung, der Anschluss ist meist im Bad, ebenfalls in Canada, nur dort ist dann eine Art Einbauschrank vorgesehen, in UK und Irland sind sie meist in der Kueche.

von 102.1 - am 11.11.2013 16:59
Zitat

Ich wuerde auch nicht in eine Wohnanlage ziehen, wo die Waschmaschinen alle im Keller herumstehen, egal ob sie im Eigentum der Bewohner sind, oder vom Vermieter zur Verfuegung gestellt werden.

Das kann man sich halt nicht immer aussuchen...

von WiehengeBIERge - am 11.11.2013 17:06
Zitat
WiehengeBIERge
Zitat

Ich wuerde auch nicht in eine Wohnanlage ziehen, wo die Waschmaschinen alle im Keller herumstehen, egal ob sie im Eigentum der Bewohner sind, oder vom Vermieter zur Verfuegung gestellt werden.

Das kann man sich halt nicht immer aussuchen...


ich weis, ich weis, ich hatte damals bei der Wohnungssuche komplettes Glueck und wenig Entscheidungsdruck. Zudem wohnte ich zuvor in einer WG in der ich mir auch eine versaute Waschmaschine mit irgendwelchen Leuten teilen musste und haette ein solches Szenario in meiner Wohnung sicher nicht akzeptiert, wenn dann schon eher die gesamte WG mit all ihren vor und nachteilen.... :-)

von 102.1 - am 11.11.2013 18:25
Steckersicherungsbox

von Scrat - am 11.11.2013 19:42
Zitat

Dieser Artikel ist momentan nicht lieferbar


Sowas sollte mindestens aus Metall sein (zerstörungssicher).

von Felix II - am 11.11.2013 20:04
Schön das du das wichtigste hervorhebst. Gibts auch bei Amazon, nur mal nebenbei bemerkt. Und von Zerstörungswut hat er nichts geschrieben.

von Scrat - am 11.11.2013 20:11
Ne das sind zwei komplett unterschiedliche Maschinen und die stehen auch nicht direkt nebeneinander sondern jede für sich auf einem Podest an unterschiedlichen Ecken des Raumes.

Zerstörungswut oder ähnliches würde ich bei den Bewohnern des Hauses jetzt nicht direkt vermuten. Eine abschließbare Plastikbox dürfte da schon ausreichen. Ich glaub eher da hat jemand die Gelegenheit genutzt mal "preisgünstig" zu waschen. :D

von Spacelab - am 11.11.2013 20:44
Zitat
Scrat
Gibts auch bei Amazon


... und auch bei eBay: klick

von DX-Fritz - am 11.11.2013 20:59
Wir könnten ja mal darüber nachdenken, die Maschinen mit einer Art PIN auszustatten, die bei Bedarf aktiviert werden kann, wenn die Maschinen mehreren Personen zugänglich sind. Sowas hatten ja auch viele Fernseher und auch PC-Monitore, wo der Zugang zum Bedienmenü sperrbar war/ist.

von Radio_DDR - am 13.11.2013 20:48
Sowas hatte schon vor 18 Jahren unser Kopierer in der Schule.

von Spacelab - am 13.11.2013 20:50
Miele ist ja auch zusätzlich im professionellen Bereich angesiedelt und deren Maschinen haben auch teilweise bereits in der Steuerung die Freigaben durch externe Münzautomaten/Kartenleser integriert. Die Zielgruppe von B/S/H/ hingegen sind aussschließlich Haushalte und haushaltsähnliche Anwendungen, daher sind solche Funktionen bisher auch nicht betrachtet oder für erforderlich erachtet worden.

von Radio_DDR - am 14.11.2013 20:52
Am sinnvollsten dürfte wohl ein Schlüsselschalter sein. Darüber entweder die komplette Betriebsspannung schalten, was aber einen entsprechend teuren Schalter erfordert, oder das Signal von der Türverriegelung darüber unterbrechen. Dann kann man die Maschine zwar anschalten, aber nicht waschen weil eine offene Tür gemeldet wird.
Das Einlaufventil könnte man ebenfalls so manipulieren, dann läuft kein Wasser ein und es wird nicht gewaschen.
Steckdosen gibt es auch in abschließbarer Ausführung.

von Marc_RE - am 15.11.2013 13:39
Ohne jetzt alles zu lesen :
Das Problem hatte ich mit meinem Trockner. Es kam durch Zufall heraus, da ich die Angewohnheit habe, immer erst bei Neubenutzung das Flusensieb zu reinigen. Bei meiner Kleidung ist es immer ein leichtes grau. Irgendwann war ein grün im Flusensieb, was gar nicht zu mir passte.

Ich habe somit schlichtweg die Sicherung für meine Maschinen ( Waschmaschine und Trockner ) ausgeschaltet.
Wenn es also jemand nutzen wollte, dann muss er schon mit einen anderen Steckdose arbeiten.

von sup2 - am 15.11.2013 14:30
Naja gut das wäre jetzt kein Problem da direkt daneben schon die nächste Steckdose ist. Meine Freundin kann also in ihrem Fall nur mit einem "Steckersafe" und einem Schloss für die Steckdose arbeiten.

von Spacelab - am 15.11.2013 14:37
Es gibt auch die Brachial-Lösungen, die auch an Kühlschränken oft zu sehen sind: kleine Metallwinkel anschrauben/-nieten und ein Vorhängeschloss anbringen. Das Mitnehmen der Einspülschale hilt eigentlich nichts, da man das Waschmittel auch direkt in die Trommel geben kann und nur sehr wenig Wasser bei fehlender Schublade beim Füllen austritt. Einzig die iDOS-Maschinen meckern und starten nicht, wenn die Schublade beim Programmstart fehlt.

von Radio_DDR - am 16.11.2013 11:54
Ich persönlich würde ja eher nach einer Lösung suchen, wo ich mitbekomme, dass die Maschine von Dritten benutzt wird (Strommesser mit Alarmausgang an GSM-Modul? Wir überwachen so ähnlich die TK-Boxen in der Firmenküche, nachdem mal nach einem Stromausfall eine Unmgenge Essen kaputt war) - und die dann zur Rede stellen kann. Alternativ: Nicht zur Rede stellen, Wäsche mitnehmen.

Sadisten würden irgendwelche Textilfarbe in die Maschine legen :D

von DH0GHU - am 17.11.2013 12:24
Wenn man sich mit Elektrotechnik auskennt in die Maschine einen Schlüsselschalter einbauen oder einbauen lassen.
Dieser sollte die Möglichkeit bieten das man den Schlüssel in beiden Stellungen abziehen kann.
Nur muss man darauf achten das man nach dem Waschgang den Schalter wieder auf "Null" stellt.

So kann keiner die Maschine Nutzen der kein passenden Schlüssel hat.

von _Yoshi_ - am 17.11.2013 17:59
In solchen Fällen sind die anderen dann so verärgert, dass sie die fremde Maschine nicht nutzen können und legen dann ihrerseits Farbe hinein oder was auch immer.
Da kann man wirklich nur froh sein, dass man keine solchen Gemeinschaftsräume nutzen muss, obgleich bei uns im Haus auch ein Keller für zwei derartige Maschinen vorhanden ist, aber dort waren noch nie welche aufgestellt - Strom wird auch über den Allgemeinbedarf abgerechnet.

von Radio_DDR - am 17.11.2013 19:45
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