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Bitcoins - Zahlen wir bald weltweit mit Cybergeld?

Startbeitrag von DX OberTShausen am 15.11.2013 18:07

Bitcoin ist eine Form von virtuellem Geld, die im Jahr 2009 entstand. Die Geldeinheiten, Bitcoins, werden dezentral in einem Computernetz geschöpft und verwaltet. Dieses Netzwerk wird aus Teilnehmern gebildet, die einen Bitcoin-Client ausführen und sich über das Internet miteinander verbinden.

Bitcoins können elektronisch beliebig zwischen den Teilnehmern überwiesen werden. Ihr Besitz wird durch den Besitz kryptographischer Schlüssel nachgewiesen. Jede Transaktion von Geldeinheiten wird mit einer digitalen Signatur versehen und in einer öffentlichen, vom gesamten Netzwerk betriebenen Datenbank aufgezeichnet.

Die Geldeinheiten können an Online-Börsen gegen andere Währungen getauscht werden.

Quelle: Wikipedia

Auch in der PM habe ich heute gelesen, dass es gut möglich ist, dass in ein paar Jahren / Jahrzehnten weltweit nur noch mit dieser virtuellen Währung gezahlt wird.

eBay plant jetzt schon, Bitcoins als Zahlungsmöglichkeit anzubieten.
K L I C K

Auch gibt es inzwischen zahlreiche Leute, die mittels Spekulationen mit Bitcoins gut Geld verdienen. Das Spekulieren mit Bitcoins beruht auf einem einfachen wie bekannten Prinzip: Bitcoins günstig kaufen und möglichst teuer wieder verkaufen.
K L I C K

Mir persönlich graust es ein bisschen vor dieser Vorstellung und ich kann mir nicht vorstellen, wie das funktionieren soll, dass man weltweit nur noch mit einer (virtuellen) Währung zahlt. Was würde das vorallem auch für die Weltwirtschaft bedeuten?

Wie seht ihr das und haltet ihr so etwas für realistisch?

Antworten:

Hmm, Bitcoins wären schon toll, wenn das wirklich klappte. Aber in den letzten Monaten/Jahren wurden so viele Bitcoin-Börsen geknackt und die darin enthaltenen Bitcoins gestohlen, dass da gar kein Vertrauen aufkommen kann. Wenn die die Bitcoin-Börsen mal endlich wirklich soweit sichern können, dass da kaum einer mehr einbrechen kann, dann wäre dies mindenstens mal eine Alternative, um der Euro-Krise etwas entgegenzusetzen.

von dxbruelhart - am 16.11.2013 09:11
Bitcoin ist das beste auf der Welt hat keinerlei Schwächen, wird immer steigen, alle Währungen ablösen, und wer das nicht glaubt ist ein uninformierter Idiot oder jemand der das "System" nicht versteht. :joke:

Zitat

Auch gibt es inzwischen zahlreiche Leute, die mittels Spekulationen mit Bitcoins gut Geld verdienen. Das Spekulieren mit Bitcoins beruht auf einem einfachen wie bekannten Prinzip: Bitcoins günstig kaufen und möglichst teuer wieder verkaufen.


Etwas kaufen in der Hoffnung das es steigt ist Glücksspiel und Spekulation. Ja. Je später jemand einsteigt umso weniger Profitabel ist es. Die Leute die am Anfang da gleich haufenweise von den Teilen generiert, oder gleich ein paar Tausender reingeballert haben als die für Centbeträge "gehandelt" wurden sind die Nutznießer. Nutzen als Währung und Blah spielt für die überhaupt keine Rolle sondern man will nur an der dummen Schafsherde verdienen und so warten sie bis der Kurs schön hoch ist, und schmeißen dann mal wieder nen großen Batzen raus um das schön in $ zu tauschen und sich davon dann was richtiges zu kaufen. Bitcoin ist vielleicht kein Schneeballsystem aber was da abläuft ist ein Ponzi.


Mag sein das "Cyber-Währungen", von "Krypto" kann bei Bitcoin ja nicht so wirklich die Rede sein irgendwann mal eine echte Rolle spielen werden. Aber mit Sicherheit nicht die Tulpenblase Bitcoin.
Steckt mal wieder Haufen Spekulation drin für nix, die Party geht auch nur solang das ohne echten Einfluss im Finanzsystem ist, sobalds den Regierungen nicht passt werden ganz schnell Gesetze erlassen und das wars dann mit Bitcoins in €$ oder sonstwas umwandeln, und NSA und Co legen die wichtigen Plattformen so schnell lahm so schnell kann man gar nicht erst gucken. In Thailand sind Bitcoins schon verboten.
Und kommt mal ne größere Keule - für die paar Cents die ein Bitcoin dann ggf noch Wert ist riskiert dann sowieso keiner mehr was. Und in ganz hartnäckigen Fällen gibts ne Panne mit dem Stromkasten.

von Detektordeibel - am 16.11.2013 15:42
Wenn die Probleme der "etablierten" Währungen im Wesentlichen durch mangelhafte Finanzmarktregulierungen entstanden sind, dann muß ja eine gänzlich unregulierte Bitcoin-Währung der absolute Stein der Weisen sein. Da tummeln sich sicher auch nur Gutmenschen... :wall:

von DH0GHU - am 17.11.2013 12:16
Es gibt bereits sehr viele Parallel-Waehrungen, da sind die Bitcoins im Prinzip nichts Neues.

Es scheint fuer mich so, dass in Zeiten der Unsicherheit, von Finanzkrise, Bankenkrise, Themen Rings um den Euro und Staatsverschuldung der Mensch nach Alternativen zur Anlage greift. Zudem ist auch der Effekt, dass viele Laender div. westlicher Industrienationen (angefuert von den USA) den Markt mit billigem Geld versorgen. Auf div. Sparkonten bekommt man nichts mehr, viele draengen auf bekannte Aktienmaerkte, u. deren Hoehefluege sind dann das Resultat.

Eine weitere Alternativ-Waehrung sind etwa Immobilien. Eine Wohnung in London oder Vancouver, aber auch Muenchen duerfte zu einer ebenfalls sicheren Waehrung gehoeren, egal wie es dem Euro, dem Pfund oder diversen Banken geht.

In Londoner Stadtteilen Kensington oder Chelsea sind selbst kleine Einraumwohnungen oder verwinkelte Dachgeschosswohnungen, meist unter 40 qm um 450.000 Pfund zu bekommen, und wechseln in diesen finanziellen Groessenordnungen auch den Besitzer.

von 102.1 - am 17.11.2013 14:36
Zitat

Eine weitere Alternativ-Waehrung sind etwa Immobilien


Versuch mal eine Wohnung irgendwohin mitzunehmen oder schnell zu verkaufen...

Und Werterhalt ist auch eher fraglich in Gegenden wo die die Kaufpreise 30, 40 Jahresnettokaltmieten ausmachen. Die Anzahl der Leute die ne Millionen für ne Fünfzimmerwohnung auch bezahlen können ist dann doch irgendwo stark beschränkt.

von Detektordeibel - am 17.11.2013 16:16
deshalb sprach ich auch von London. In gefragten Lagen kaufen auch keine Briten mehr da das Preisniveau jede Vorstellung ueberschritten hat, allerdings die Oberschichte aus Indien, Russland oder dem arabischen Raum. Gerade Indien hat eine Oberschichte, die so viele sind wie West Europa Einwohner, und die Motivation sich in UK etwas zu schaffen ist gross, denn in Indien tobt auch die Korruption u. dgl.

Anders als in Deutschland ist es frei zugaenglich zu welchem Preis welche Immobilie wann verkauft wurde und der Markt somit transparent.

von 102.1 - am 17.11.2013 20:48
Oberschicht biste in Indien wenn du nen Kühlschrank besitzt...

In Indien gibts zwar fast 200.000 Millionäre in $. Aber das ist auf die Gesamtbevölkerung nix... Und aufs Volumen bezogen im Vergleich zu Europäischen Staaten fast nix... Aber das sollte einen ja nicht wundern bei nem Land wo Leute auf der Straße verhungern.

von Detektordeibel - am 18.11.2013 06:16
Zitat
Detektordeibel

In Indien gibts zwar fast 200.000 Millionäre in $.
Und genau solche Leute bestimmen den Londoner Immobilienmarkt.

von 102.1 - am 18.11.2013 13:11
Irgendwer muss ja so verblödet sein und sich für solche Unsummen für Besenkammern zu verschulden... Wenn sich schon nichtmal mehr die Immobilienverrückten Engländer dazu bequemen können.

Besonders wenn man bedenkt auf was für nem Level die Immos da sind... da schauts aus wie bei den Ludolfs... von der Ausstattung mal abgesehen. Kabel an der Deckel verlegt, Warmwasserboiler im Bad? :joke: ja vielleicht, aber wie. :bruell:

von Detektordeibel - am 18.11.2013 20:01
ist halt eine Parallelwaehrung, nichts anderes als das. Egal ob Bitcoins oder eben der DAX.

Das Vertrauen in die Waehrungen und in die Banken ist in den letzten Jahren sicher nicht groesser geworden.

Wer in London kauft, zahlt meistens in cash, ohne Kredit und dgl. d.h. bringt eigenes Barvermoegen in Sicherheit.

von 102.1 - am 18.11.2013 22:23
Bitcoins über 1000$ :bruell:

von Detektordeibel - am 19.11.2013 06:49
Ein typisches Anzeichen einer Blase. Ich würde keinen Pfifferling auf Bitcoins setzen.

von Bolivar diGriz - am 19.11.2013 09:33
Also zumindest an der Boerse waers doch auch schon egal. Ob man die Milliarden und Billionen jetzt in Euro, Dollar oder Bitcoins virtuell durch die Welt schiebt, ist doch auch egal. Der Gegenwert ist so oder so meist fraglich.

von Habakukk - am 19.11.2013 17:12
Ich bin schon eine lange Zeit dabei Bitcoins zu minen, aber die goldenen Zeiten sind vorbei. Zu Anfang lief das ganze nur auf der CPU und wer dort einen schnellen Prozessor hatte konnte gut Bitcoins abgreifen. Irgendwann gab es dann die ersten Mining Programme die CUDA oder OpenCL nutzten um die Grafikkarten des Computers für noch effizienteres Mining zu nutzen. Die Leute mit den schnellen CPUs haben sich dann PCs gebaut mit vielen AMD Grafikkarten (NVIDIA taugt für Bitcoin Mining nicht viel) um Bitcoins zu minen. Ökologisch gesehen ein Wahnsinn, denn als ich im meinen Besten Zeiten Bitcoins im damaligen Wert von ca. 90 € pro Monat generiert hatte, hatte ich auch zusätzliche Stromkosten von ca 45 €. Am Ende hat sich das Ganze gelohnt (wenn man Lüfterlärm und Abwärme in Kauf nehmen kann) und da es viele Seiten im Internet gibt mit dem man für Bitcoins fast alles kaufen kann war es ein netter kleiner Nebenverdienst. Dann gabs für eine Weile Miner auf FPGA Basis, die nicht besser waren wie Grafikkarten, aber viel weniger Strom verbraucht hatten. Bald darauf gab es die ersten Miner auf ASIC Basis, die viel mehr Leistung boten und noch weniger Strom verbrauchten (eine AMD Radeon HD 7950 bringt um die 650 MHash/s und verbrät ca. 250 Watt, ein ASICminer USB Stick bringt 330 MHash/s und verbrät ca 3 Watt - Mit zwei Sticks die zusammen soviel wie eine Grafikkarte kosteten konnte man etwas mehr "ausbuddeln" als mit einer Grafikkarte, dabei aber massiv Stromkosten sparen.). Mittlerweile geht das Wettrüsten bei den ASICs immer weiter und die Dinger bringen 100 THash/s. Da beim Bitcoin Mining der am meisten abbekommt der die meisten Shares von einem gelösten Hash ha,t und die Schwierigkeit die den Hash zu knacken immer weiter steigt je größer die Rechenpower des Bitcoin Netzwerks wird, ist das Ganze eigentlich nur noch für Leute mit viel Kohle interessant die sich teure ASICs leisten können. Auch die Alternativwährungen wie Litecoin (nutzt ein anderes Hashverfahren daß nur schlecht auf FPGAs und momentan gar nicht auf ASICs läuf) oder PPCoin (selbes Verfahren wie Bitcoin, bietet zusätzlich "Zinsen" (ca. 1% p.a.) wenn man PPCoins für längere Zeit (mind. 30 Tage) hält) lohnen nicht mehr zu minen. Bei den Litecoins haben die Leute die früher mit Grafikkarten Clustern bei Bitcoin die großen Summen abgegriffen haben heute das sagen. Bei PPCoin wi5rd für das Mining fast nichts mehr ausgeschüttet, das meiste "Geld" machen die Leute die einen großen Berg PPCoins für lange Zeit halten. Es gibt noch eine Fantastillion anderer Coins (und jeden Tag ca. 5 neue), aber die meisten sind hochspekulativ und eigentlich fast alle pump (Wert aufpushen und wichtig machen) and dump (dann zum guten Kurs gegen andere höherwertige Coins eintauschen). Wer da nicht rechtzeitig den Absprung schaft und die Coins verkauft um sie in wertvollere Coins umtauscht sitzt recht bald mit wertlosen Coins da (und wenn er Pech hat gibt es auch keine Miner mehr und das Coin Netzwerk bricht zusammen, spricht mann kann die auch nicht mehr verkaufen).

Also lohnt eigentlich nur noch kaufen, halten und später zu einem guten Kurs verkaufen (oder Waren von kaufen). Das Ganze als reines Nerd Ding abtuen würde ich aber nicht mehr, denn irgendwie ist es seltsam daß Bitcoins in USA und Europa quasi als Offizielle Währung anerkannt sind (Mining Gewinne müssen versteuert werden, Spekulationsgewinne müssen versteuert werden, es gibt Hedgefonds die auf Bitcoin Kursgewinne setzen,... ). Scheinbar haben die Regierungen selber kein Vertrauen mehr in ihr Fiatgeld wo sie bei Schulden einfach mal die Druckerpresse anschmeißen können (und dadurch ihre Währung noch weiter entwerten). Es würde mich nicht wundern wenn die NSA ein paar Supercomputer laufen hat um Bitcoins zu minen, damit die USA eine krisensichere Ersatzwährung hat wenn es zur nächsten Weltwirtschaftkrise kommt (was bei den Schuldenständen der USA und Japan nicht ganz unwarscheinlich ist). ;) Im Bitcoin System kann niemand die Presse anschmeißen und mehr drucken. Hier stellt sich die Schwierigkeit des zu lösenden Hashes immer so ein daß das Bitcoin Netzwerk ihn abhänging von der Gesammtrechenleistung immer in ca. 10 Minuten löst. Dabei wird die Belohnung für das Lösen des Hashes immer weiter herunter geschraubt (zu Angang gab es 50 Bitcoin, momentan 25, ab nächstem Jahr nur noch 12,5 Bitcoin als Belohnung). Bitcoins sind also im Gegensatz zu Fiatgeld deflationär (die auszuschüttenene Summe wird immer kleiner, dazu kommen Falschüberweisungen an nicht existente Bitcoin Adressen oder Leute die ihr Bitcoin Wallet durch einen Festplattencrash verlieren und kein Backup haben). Langfristig also eine sehr gute Geldanlage (zumindest solange niemand weltweit das Internet stilllegt ;))

von Mr. DABelina - am 23.11.2013 09:55
Nachdem ich den letzten Beitrag auch nach zweimaligem Lesen nicht verstanden habe, werde ich wohl oder übel weiterhin mein Geld mit ehrlicher Arbeit verdienen müssen...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 23.11.2013 11:01
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bitcoins sich durchsetzen, da die Geldmenge ja limitiert ist und durch natürliche Verluste über die Jahre immer weniger wird und man kann ja nicht einfach etwas zuschießen. Außerdem ist sie relativ unsicher auf Grund des hohen Spekulationsdruckes. Daher wird sie auch als "Fluchtwährung" nur für ganz wenige in Frage kommen.
Eigentlich schade, denn die Bitcoins sind inflationssicher. Sie können ja nicht einfach nachgedruckt werden und sie sind bei weltweiten Geldgeschäften natürlich saupraktisch auf Grund der geringen Überweisungsgebühren verglichen mit den realen Währungen.

von HeibelA - am 23.11.2013 11:36
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Nachdem ich den letzten Beitrag auch nach zweimaligem Lesen nicht verstanden habe, werde ich wohl oder übel weiterhin mein Geld mit ehrlicher Arbeit verdienen müssen...

Hört sich eher wie eine Parodie an ;)

von Rosti 2.0 - am 23.11.2013 12:16
Zitat
Rosti 2.0
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Nachdem ich den letzten Beitrag auch nach zweimaligem Lesen nicht verstanden habe, werde ich wohl oder übel weiterhin mein Geld mit ehrlicher Arbeit verdienen müssen...

Hört sich eher wie eine Parodie an ;)


Hast wohl recht. ;)

Zitat
Mr. DABelina
eigentlich nur noch für Leute mit viel Kohle interessant die sich teure ASICs leisten können


ASICS sind eh' überbewertet. Bei Schuhen bevorzuge ich DC. :D

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 23.11.2013 13:19
Ich habe angesichts des Wetters wieder zu Haix gewechselt. ;)

von PowerAM - am 23.11.2013 13:27
Ich hatte mal 20 Bitcoins in Besitz. Leider hab ich die schon lange nicht mehr. Ich will mir lieber nicht ausrechnen, wie viel die heute wert wären :(

Jetzt heißt es erst mal abwarten, bis die aktuelle Blase irgendwann platzt ;)

von - ANDREAS - - am 23.11.2013 19:57
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Zitat
Rosti 2.0
Zitat
Mr. DABelina
eigentlich nur noch für Leute mit viel Kohle interessant die sich teure ASICs leisten können


ASICS sind eh' überbewertet. Bei Schuhen bevorzuge ich DC. :D

:joke: Bei Schuhen bleib ich bei ASICS, die Gelpolsterung ist echt gut für meine Plattfüße ;) Bei Bitcoins lass ich die paar USB Sticks die ich habe einfach weiter laufen. Die fressen kein Brot, bringen aber auch fast nix mehr (außer zur Absicherung des Bitcoin Netzwerkes beizutragen)


von Mr. DABelina - am 24.11.2013 06:48
Ich grabe den Thread mal aus. Grund ist die krasse Entwicklung des Bitcoin-Kurses. Momentan ist ein Bitcoin ca. 12.000 € wert, vor ein paar Tagen waren es sogar 14.000 €! Investieren würde ich jetzt nicht mehr. Aber ich hatte mir vor 2 Jahren 0,2 Bitcoin gekauft für damals ca. 90 €. Gestern hab ich sie verkauft und bekam fast 2400 € raus. Das hat sich gelohnt :spos:
Aber ich ärgere mich schon, dass ich damals nicht mehr investiert habe.
Jetzt gibt es aber noch genügend andere Kryptowährungen, bei denen es ziemlich sicher ist, dass der Kurs steigt und ich werde wohl die kompletten 2400 € wieder investieren, um sie mit etwas Glück bald schon verzehnfacht zu haben. Im Moment ist es schnell möglich.

von DX OberTShausen - am 10.12.2017 04:53
Genauso schnell, wie bei diesen Gierblasen der Totalverlust droht.

von Noch'n Saarländer - am 10.12.2017 11:22
Was mich vor allem an dieser Geschichte stoert, dass die Bitcoins als Zahlungsmittel mehr oder weniger aus dem Darknet kommen. Dort tummeln sich halt bevorzugt eher zwielichtige Gestalten. Wer also in der Anfangszeit der Bitcoins damit seine Knarren, Drogen oder sonstigen Dinge bezahlt hat oder sich hat bezahlen lassen, die auf normale Weise nicht zu bekommen sind, und von damals noch etwas uebrig hat, ist jetzt vielleicht ohne Dazutun Millionaer geworden. Irgendwie skurril, oder?

von Habakukk - am 11.12.2017 07:27
Jetzt wird er ja auch an der Börse gehandelt.

von kielrunner - am 11.12.2017 12:03
Boerse und Darknet, das passt ja irgendwie gut zusammen. Ganoven hier wie dort!

von Habakukk - am 11.12.2017 12:26
Bankster.

von Noch'n Saarländer - am 11.12.2017 12:30
Bitcoins würde ich im Moment sowieso nicht kaufen. Der Kurs ist immer noch am steigen. Es gibt aber Alternativen wie Ethereum oder Litecoin, deren Wert sich in den nächsten Jahren auch verzehnfachen könnte. Also einfach wenn sich der Wert verdoppelt hat, die Hälfte wieder verkaufen. Dann hat man keinen Verlust und kann mit den restlichen Coins spekulieren.

von DX OberTShausen - am 11.12.2017 13:13
Die Idee der Cryptocurrencies geht doch fett flöten, wenn Sie nur noch Spekulationsobjekt sind und keine halbwegs Wertstabile Währung bilden. Einige Dienste haben die Bezahlmöglichkeiten mit BTC aktuell ausgesetzt.

Die, die jetzt spekulieren wollen am Ende den Gewinn in traditionellen Währungen abschöpfen.

von DX-Matze - am 12.12.2017 04:50
Was außer massivem Spekulantentum (und Zahlungsmittel für zwielichtige Geschäfte) haben die Erfinder einer unreglementierten Währung eigentlich erwartet?

von DH0GHU - am 12.12.2017 08:34
Hihi: Das Land Hessen hatte im Jahr 2014 bei einer Drogenrazzia 126 Bitcoin beschlagnahmt und will die jetzt schnell verkaufen, bevor die Blase platzt.

Naja, bei der Behörden-Definition von "schnell" würde es mich nicht wundern, wenn die am Ende zu spät kämen. Aber dass auch der Staat von Bitcoin profitiert, hätte ich nicht erwartet.

von RheinMain701 - am 17.12.2017 08:20
Der Wert hat sich seit gestern um weitere 100 Mio € erhöht ;)
Ob diese "Blase" wirklich in den kommenden Wochen schon platzt? Ich bin mir da nicht sicher. Der Kurs könnte genauso gut noch auf 30.000 Euro ansteigen.

von DX OberTShausen - am 17.12.2017 17:24
Bitcoin ist als Zahlungsmittel total gescheitert und dient nur noch als Spekulationsobjekt.

Die Schwankungen die man heute wieder gesehen hat kennt man normalerweise nur von Penny Stocks.

Bitcoin erinnert mich an den neuen Markt um die Jahrtausendwende. Und genauso wird es auch früher oder später enden.

von BetacamSP - am 22.12.2017 18:07
Solche Korrekturen sind völlig normal. In ein paar Tagen geht's wieder bergauf.

von DX OberTShausen - am 22.12.2017 21:19
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