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Windows XP - Extended Support endet heute

Startbeitrag von DX-Matze am 08.04.2014 15:28

Heute ist Feierabend.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Abschied-von-Windows-XP-und-Office-2003-2165151.html

Künftig wird damit das System in Verbindung mit Internetnutzung zum Sicherheitsrisiko. 12 1/2 Jahre sind es nun geworden. Eine ewige Zeit in der Informationstechnologie. Mein IBM Thinkpad T23 von 2002 mit Pentium III - das erste mobile "Designed for Windows XP" Gerät von IBM überhaupt, freut sich noch bester Gesundheit. :)

Die 50 interessantesten Antworten:

Zitat

Künftig wird damit das System in Verbindung mit Internetnutzung zum Sicherheitsrisiko.

Warum?
Vielleicht passiert auch in Zukunft das, was mit Windows 98 passiert ist: Hacker und Programmierer von Viren interessieren sich überhaupt nicht mehr für das System und es werden keine neuen Viren mehr für das veraltete System programmiert weil es sich nicht mehr "lohnt"...

von WiehengeBIERge - am 08.04.2014 15:38
Aktuell herrschen doch Traumbedingungen dafür. ~ 25% Marktanteil und ein aufgelassenes System. Das ist wie ne Einladung.

Zeig mir mal den der mit Windows 98 noch im Web unterwegs ist. ;)

von DX-Matze - am 08.04.2014 15:43
Der letzte macht dann bitte das Licht aus. (Dazu bitte auf "Start" klicken". ) :auEs:

von Bolivar diGriz - am 08.04.2014 15:45
Zitat

Zeig mir mal den der mit Windows 98 noch im Web unterwegs ist.

Ich :eek: .
Naja, hier jetzt zwar nicht, aber mit meinem Bastelbudenrechner (mit einer 5 GB Festplatte :D) durchaus, das ist eine ganz alte Gurke mit win98 drauf. Reicht für das was ich damit mache auch völlig aus.

von WiehengeBIERge - am 08.04.2014 15:49
Würde man heute noch ein Frisch Installiertes Windows XP Aktiviert bekommen ?
Oder Funktioniert das ab Heute nicht mehr?

von _Yoshi_ - am 08.04.2014 16:31
Zitat
DX OberTShausen
In der Firma läuft auf einem Rechner sogar noch Windows 3.1 :D

Uiii, wo haben die denn das ausgegraben? Auf heutigen Rechnern bekommt man das ja nur noch über VMWare zum Laufen,macht aber einen Riesenspaß.

von rolling_stone - am 08.04.2014 17:21
Zitat
rolling_stone
Zitat
DX OberTShausen
In der Firma läuft auf einem Rechner sogar noch Windows 3.1 :D

Uiii, wo haben die denn das ausgegraben? Auf heutigen Rechnern bekommt man das ja nur noch über VMWare zum Laufen,macht aber einen Riesenspaß.


Das läuft auf dem Rechner an einer uralten Maschine :D
Läuft aber ziemlich stabil, nur beim Neustart dauert es ne halbe Ewigkeit :joke:

von DX OberTShausen - am 08.04.2014 17:27
Ich sag ja nicht das man es nicht mehr weiternutzen soll, nur bitte nicht mehr online.

PI-Code Identifizierung erledigt hier auch ein Pentium II Notebook mit Win98SE und RDS Spy. Online damit gehen endet in Folter, ich habs ausprobiert.

von DX-Matze - am 08.04.2014 18:02
Also mein XP läuft noch und solange werde ich es auch nutzen. Glaube eh kaum, dass diese Gurke mehr verträgt.

von RheinMain701 - am 08.04.2014 18:21
Mein XP ebenfalls. Und das sehr gut. Solange Virenscanner und Firewalls noch für XP angeboten werden bleibe ich auch dabei. Meine Internetnutzung beschränkt sich sowieso auf einen begrenzten Kreis an Seiten, die mir in der Vergangenheit auch nie irgendwas untergemogelt haben.
Für den Fall, daß ich doch mal Seiten nutzen sollte, bei denen evtl. Gefahr besteht, habe ich einen fertigen Linux-USB-Stick.

von iro - am 08.04.2014 18:53
Fiktives aber realisitisches Beispiel: Eine mir bekannte Lücke in der JPG-Darstellung. Ich leg ein präpariertes Bild hier ab, eure Browser stellt das dar, schon seit ihr infiziert und ich kann beliebigen Schadcode nachladen. Und schließen wird so eine Lücke niemand mehr, offenes Scheunentor für immer. Sogar der tagesschau war es ein Beitrag wert.

Und für die "Ich-habe-nix-zu-befürchten"-Fraktion: Danke für die Teilnahme als Botnetz zum Schaden anderer.


http://www.tagesschau.de/wirtschaft/windows-xp106.html

von DX-Matze - am 08.04.2014 19:31
Zitat
DX OberTShausen
Zitat
rolling_stone
Zitat
DX OberTShausen
In der Firma läuft auf einem Rechner sogar noch Windows 3.1 :D

Uiii, wo haben die denn das ausgegraben? Auf heutigen Rechnern bekommt man das ja nur noch über VMWare zum Laufen,macht aber einen Riesenspaß.


Das läuft auf dem Rechner an einer uralten Maschine :D
Läuft aber ziemlich stabil, nur beim Neustart dauert es ne halbe Ewigkeit :joke:

Sowas habe ich vor ein paar Jahren in einer nicht gerade kleinen Fabrik, die die allseits bekannten Leuchtenklemmen herstellt auch gesehen.
Da lief die Steuerung für manche Maschinen auch mit Windows 3.1. Warum auch nicht.

von WiehengeBIERge - am 08.04.2014 20:28
Fuer einige unserer dienstlich genutzten Geraete gibt es keine Treiber fuer Win7. 98 % saemtlicher APC sind nicht fuer Win7 tauglich und muessten neu beschafft werden.

Seit gestern hat man uns daher von der Aussenwelt abgeschnitten. Ausser Intranet und Mailverkehr auf der eigenen Domain geht nichts mehr. Internetverbindungen wurden getrennt. Fuer Internetrecherchen steht ab kommender Woche ein PC mit 'irgendeinem von CD-R laufenden Betriebssystem' und eigenem DSL-Anschluss sowie Drucker pro Etage bereit. Recherchezeiten sollen per Mail angemeldet werden und man bekommt sie dann zugeteilt. In meinem Referat sollte das recht entspannt bleiben, da nur 11 von 22 Mitarbeitern eine Berechtigung dafuer bekommen sollen.

Unser XP-basiertes Inselnetz laeuft b. a. w. also ohne Verbindungen nach draussen weiter. Durch die vorlaeufige Haushaltsfuehrung wird vor Ende Mai nichts moeglich sein. Bei dem geschaetzten Auftragsvolumen ist EU-weit auszuschreiben. Wir werden gegen August/September die Angebote haben und einkaufen gehen. Somit duerfte es zum November neue EDV-Technik haben. Mein APC ist als einer der letzten fuer einen neu geschaffenen Arbeitsplatz 'irgendwo' beschafft und er waere Win7-tauglich. Momentan habe ich aber nichts davon.

von PowerAM - am 09.04.2014 04:44
@PowerAM:

Die Stadt München hat das Projekt LiMux erfolgreich abgeschlossen und betreibt jetzt 15000 Rechner mit Linux. Bei einer EU-weiten Ausschreibung werden die Lobbyisten das aber wohl zu verhindern wissen.

Das Betriebssystem auf der CD dürfte wohl KNOPPIX oder ähnliches sein. Ich verwende es gerade auch, aber als Installation auf der Festplatte; der Rechner ist ein SIEMENS Scovery mit Pentium III, der sich auch noch bester Gesundheit erfreut.

von hegi_ms - am 09.04.2014 09:30
Zitat
PowerAM
Seit gestern hat man uns daher von der Aussenwelt abgeschnitten.


Heftig!
Bei uns ist der Rollout von Windows 7 auf den Rechnern, die generell auch ins Internet dürfen, gerade erst am anrollen...

von DigiAndi - am 09.04.2014 19:50
Wir haben bei uns in der Firma Windows XP schon längst ausgemustert. Alle Rechnern sind ersetzt worden und haben alle Windows 7 und Office 2010 drauf. Der Ausbau ist schon vor 2 Jahren gestartet. Im moment wird schon Windows 8.1 getestet.

Sobald die meiste Rechner veraltet sein werden wir, was feste Arbeitsplätze an geht, vollständig auf Thin Client Betrieb umstellen und gibt es die leidliche Diskussion eh nicht mehr. Die Notebooks bleiben allerdings weiterhin bei Windows.

von Jassy - am 09.04.2014 20:13
Privat nutze ich noch XP, das wird sich aber in den nächsten Wochen ändern (neuer PC mit Win7). Auf meinem Netbook ist Win7Starter. Lediglich mein Laptop hat vorinstalliertes XP (Toshiba). Den nutze ich nur noch sporadisch (zu 98% als Cartwall). Ein neuer lohnt sich nicht, Mut zur Lücke.

Interessant: XP hat mir gerade ein Update angeboten :D

von Staumelder - am 09.04.2014 21:06
Auf mein altes Netbook von Medion, mein einzigster noch vorhandener XP-Rechner, habe ich von der CT angepassstes Xubunto drauf gemacht, parrallel zu XP, alle Sondertasten funktionieren. Surfen funktioniert recht ordentlich, es ist für den alten Atomprozessor recht flott.

http://www.heise.de/ct/inhalt/2014/6/130/

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 15.04.2014 05:33
Ich bekomme heute einen runderneuerten Altrechner mit Win7. Eigentlich ein Mini-Desktop, innen aber ueberwiegend Notebooktechnik: 2,2 GHz, ein Kern, 2 GB RAM, 40 GB HDD (ca. 30 GB frei), 6 USB-Anschluesse. Grafik- und Soundkarte on board, WLAN und UMTS intern. Die Kiste soll recht energiesparend arbeiten und im Betrieb leise sein.

Wurde einige Jahre fuer Telearbeit genutzt, ist abgeschrieben und war nun zum Gegenwert von einer Kiste Harzbier zu bekommen. Funkmaus und -tastatur gibt es dazu. Das Betriebssystem ist auf den gebuegelten Rechner frisch installiert.

Der Plan ist, das Geraet in meinen Fernsehschrank zu integrieren und vom Sofa aus auf einem 26-Zoeller zu benutzen. Falls das bei 2,5 m Betrachtungsabstand von der Bildgroesse her ausreicht, dann wuerde es mich freuen. Falls nicht, so aendere ich das Konzept und baue mir wieder einen klassischen Computerarbeitsplatz, wo mir dann aber ein 19-Zoeller ausreichen muss.

von PowerAM - am 15.04.2014 05:48
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Auf mein altes Netbook von Medion, mein einzigster noch vorhandener XP-Rechner, habe ich von der CT angepassstes Xubunto drauf gemacht, parrallel zu XP, alle Sondertasten funktionieren. Surfen funktioniert recht ordentlich, es ist für den alten Atomprozessor recht flott.

http://www.heise.de/ct/inhalt/2014/6/130/


Auf solche Kisten läuft, 2GB RAM vorausgesetzt, Windows 7 auch sehr flott. Ich betreibe dies so auf ein Samsung NC10 und da gibt es nichts aus zu setzen.

von Jassy - am 15.04.2014 08:21
Bei mir sind nur 1GB RAM drinnen, das ist das erste Netbook überhaupt, von ALDI damals, da verzichte ich lieber auf Win7 (was ich ja auch bezahlen müsste), Win7 und RAM nachkaufen werde ich für so alte PCs (hat auch nur ne 60GB-Platte) nichts mehr.
Habe ja schon 2 Win7 64 Bit Rechner. Zum surfen, für Mails, Office reicht auch Linux, für spezielle Windows-Offline-Anwendungen starte ich dann wahlweise das alte XP.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 15.04.2014 08:59
Auf dem baugleichen MSi Wind läuft nicht mal XP flüssig, wenn man es nicht alle paar Monate neu aufspielt. Mit Ubuntu keine Probleme.

von Japhi - am 15.04.2014 09:43
Ja, das XP ist bei mir auch schon etwas zäh, auch auf diesem Gerät, der Firefox braucht schon fast 1min zum starten, unter Xubunto geht der viel schneller, erstaunlich. Das sind meine ersten kleinen Linuxversuche überhaupt, ich bin eigentlich ein reiner Windowsmensch ;-). Xubunto wertet das Gerät aber auf jeden Fall, als kleine Internetsurfmaschine, wieder auf. Und einen Virenscanner braucht man nicht bei Linux, der das Gerät, wie unter Windows, zusätzlich ausbremst. Man wird ja auch nicht dümmer davon, und kostet nix extra. Deshalb werde ich aber bei den andern PCs trotzdem mit Win7 weiter arbeiten :-).

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 15.04.2014 10:22
Nun ja, auf der kleine läuft bei mir Win7, ebenfalls ohne Virenscanner, prima. Linux habe ich auf ein anderes, baugleiches, Netbook installiert. Nun ja, es funzt, sieht aber irgendwie ein bisschen ungewohnt auf und ist zudem genauso lahm wie Windows 7 auf diese Kiste.

von Jassy - am 15.04.2014 10:26
Witzige Geschichte mit meinem alten Asus EeePC:
XP lief zäh wie Honig (trotz nachgerüsteter 2GB RAM), Win7 läuft richtig flott.

Dass XP auf alten Rechnern grundsätzlich immer schneller sein soll als Win7, kann ich zumindest bei diesem Beispiel nicht bestätigen.

von Mc Jack - am 15.04.2014 11:19
Die Panikmache in den Medien entbehrt ja teilweise jeder Grundlage. Es wird ja so getan, als ob die Systeme plötzlich nicht mehr laufen würden oder sämtliche vorhandenen Sicherheitsmechanismen auf der Stelle unwirksam werden würden. Ohne den techn. Forschritt ausreden zu wollen,aber vorhandene, funktionierende XP-Rechner werden so schnell nicht aussterben, wohin gegen Vista kaum noch eine Rolle spielt bzw. eigentlich nur dort, wo es beim HW-Kauf vorhanden war und der Anwender das Downgraden auf XP bzw. spätere Upgrade auf 7 nicht wollte, weil z.B. keine Datenträger für die Wiederinstallation der vorhandenen SW da waren.

Selbst im QRL werden einige XP-PCs so schnell nicht entfallen bzw. konnten damals nicht auf 7 umgestellt werden, weil die SW für bestimmte Messtechnik nicht oder mangelhaft unter 7 läuft.

Das größe Sicherheitsproblem bei den Systemen sind die Anwender, die leichtfertig im Internet unterwegs sind, sich durch "Rundum-Sorglos-Sicherheits-Pakete" scheinbar sicher fühlen oder jene, die mangels Kenntnissen durch Einstellungen bzw. fehlende Patches/Updates usw. selber für eine hohe Angreifbarkeit der Systeme sorgen.

von Radio_DDR - am 15.04.2014 17:47
Zitat
Jassy
Nun ja, auf der kleine läuft bei mir Win7, ebenfalls ohne Virenscanner, prima. Linux habe ich auf ein anderes, baugleiches, Netbook installiert. Nun ja, es funzt, sieht aber irgendwie ein bisschen ungewohnt auf und ist zudem genauso lahm wie Windows 7 auf diese Kiste.

Wobei Linux ist nicht gleich Linux, es kommt sehr auf den Desktop Manager an.
XFCE (z.B. Xubuntu) oder LXDE (z.B. Lubuntu) brauchen sehr wenig Speicher und laufen auch auf älteren Rechnern mit wenig Speicher schnell. Für richtig alte Büchsen (P3 / P4 Klasse) empfiehlt sich JWM (z.B. Puppy Linux).
KDE (z.B. Kubuntu), Gnome 3 (z.B. Ubuntu Gnome), Mate (z.B. Mint), Cinnamon (z.B. Mint) oder Unity (z.B. Ubuntu) brauchen dagegen mehr Speicher damit sie schnell funktionieren.

von Mr. DABelina - am 15.04.2014 18:17
Zitat

XFCE (z.B. Xubuntu) oder LXDE (z.B. Lubuntu) brauchen sehr wenig Speicher und laufen auch auf älteren Rechnern mit wenig Speicher schnell.


Lubuntu läuft auf dem Netbook und finde ich nicht gerade sehr schnell. Ich glaube auch dass da etliche Treiber fehlen was dafür sorgt dass das ganze nicht optimal benutzt wird.

Generell finde ich der Linux Treibersupport von die grosse Konzerne wie Intel und AMD sehr mau, weshalb ich dann lieber, bei gleicher Performance, bei Windows bleibe.

von Jassy - am 16.04.2014 06:35
Zitat
PAMchen schrob gestern:
Ich bekomme heute einen runderneuerten Altrechner mit Win7. Eigentlich ein Mini-Desktop, innen aber ueberwiegend Notebooktechnik: 2,2 GHz, ein Kern, 2 GB RAM, 40 GB HDD (ca. 30 GB frei), 6 USB-Anschluesse. Grafik- und Soundkarte on board, WLAN und UMTS intern. [...]


Open Office ist drauf, auf meinen Wunsch kamen VLC und CDex dazu. Betriebssystem und Microsoft Security Essentials waren gestern tagesaktuell. Reicht letzteres?

Ansonsten war der erste Eindruck nicht schlecht. Das Hochfahren brauchte zwar recht lange, was wahrscheinlich an geladenen und noch nicht installierten Updates lag. Der Strombedarf im Standby ist mit 9 W zwar unangemessen hoch, wird bei mir aber durch vollstaendige Abschaltung bei Nichtgebrauch egalisiert. Der Bedarf im laufenden Betrieb geht mit 40 bis 60 W je nach Leistungsabfrage wahrscheinlich in Ordnung. Leider bietet die Kiste nur einen VGA-Videoausgang. Das Gehaeuse entspricht einem 3 HE grossen 19-Zoll-Einschub, kann aber auch ohne benutzt und einfach aufgestellt werden. Durch die schlichte schwarze Front faellt das Geraet in meinem Fernsehschrank neben Stereoanlage usw. nicht einmal auf.

Mein 26-Zoeller-Fernseher ist als Monitor dafuer allerdings grenzwertig. Zwar steht alles am Fussende meines Sofas und ist dank Funktastatur und -maus problemlos bedienbar, die Sehfaehigkeit darf aber nicht mehr nennenswert nachlassen. ;)

von PowerAM - am 16.04.2014 09:17
Zitat
Jassy
Zitat

XFCE (z.B. Xubuntu) oder LXDE (z.B. Lubuntu) brauchen sehr wenig Speicher und laufen auch auf älteren Rechnern mit wenig Speicher schnell.


Lubuntu läuft auf dem Netbook und finde ich nicht gerade sehr schnell. Ich glaube auch dass da etliche Treiber fehlen was dafür sorgt dass das ganze nicht optimal benutzt wird.

Generell finde ich der Linux Treibersupport von die grosse Konzerne wie Intel und AMD sehr mau, weshalb ich dann lieber, bei gleicher Performance, bei Windows bleibe.


Zumindest die aktuellen Grafikkartentreiber von Intel, AM und NVIDIA sollten sich bei allem was ein Ubuntu im Namen hat (also auch Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu und Co.) oder als Linux Mint angeboten wird problemlos nachinstallieren. Problematisch sind eher WLAN Sticks.
Ansonsten wie gesagt mal Puppy Linux ausprobieren, das habe ih schon auf Rechner mit einer CPU der Pentium Kasse geklatscht und es funktioniert...

von Mr. DABelina - am 16.04.2014 16:52
Rueckmeldung - Experiment erfolgreich!

Ich bin mit dem Oldie und dem UMTS-Stick von 1&1 online. Es ist ein IBM NetVista, praktisch also eine Desktop-Buechse fuer's Offiz. Recht leise ist er und Win7 war diesmal erstaunlich schnell arbeitswillig.

Funktastatur und Maus gingen nach mehrmaligem Kanalwechsel dann endlich ordentlich, die ersten Versuche brachten nicht mehr als 1,5 m Reichweite. Doof ist, dass ich haeufig zwischen Maus und Tastatur wechseln muss und dabei immer ein Geraet aus der Hand nehmen und das andere greifen muss. Schoen waere eine Tastatur mit Trackball. Aber man kann nicht alles haben.

Das Anknoten des Sticks ging sehr schnell, dafuer habe ich laengere Zeit an der Bildschirmeinstellung herumgedreht. Aus 3,5 m einen 26-Zoeller (mein Fernseher) zu betrachten, das scheint grenzwertig zu sein. Der Monitor kann nativ 1920 x 1080 px, fuer dieses Forum muss ich dann allerdings Vergroesserungsstufe 150 % waehlen und den Browser dann auch auf das Bild anpassen lassen. Es geht ohne Scrollen, meine Augen sind auch gut genug dafuer.

Trotzdem waechst der Wunsch nach einem groesseren Fernseher. Alternativ nehme ich den PC wieder aus meinem Fernsehschrank und baue wieder einen klassischen Computerarbeitsplatz auf. Wobei der Reiz des Sofasurfens doch ueberwiegt. ;)

von PowerAM - am 18.04.2014 09:45
Ubutu, nochmal Ubutu,... Man versuche einfach mal folgendes: Man habe XP installiere Ubuntu und das mit einem Boot-Manger, damit beides zur Verfügung steht. Soweit kein Problem. Jetzt möchte man aber z. B. bei der e-Mail die gleiche Datenbasis, sprich Thunderbird "plattformübergreifend" damit egal ist ob man in der Übergangszeit mal eben unter XP oder Ubuntu das e-Mail-Programm öffnet. Und schon ist Schicht im Schacht mit "ganz einfach"!
Nein, ich möchte hier garantiert nicht Linux madig machen. Ich selbst arbeite seit über 15 Jahren mit Unix und Linux. Aber die Blauäugigkeit wie es z. T. als Ersatz offeriert wird ist erschreckend. Wer Umsteigen will, sollte idealerweise einen Parallelbetrieb fahren. Bis man alles installiert hat sollte man mal mindestens ein verlängertes Wochenende (ungestört!) einplanen. Ansonsten für die weitere Zeit der Eingewöhnung viel Zeit und Ausdauer. Und: Eventuell Abstand von Ubuntu nehmen. Oder kann man sich da inzwischen als root anmelden :D ?

von Thomas (Metal) - am 19.04.2014 20:54
Thomas hat da leider recht. Einfach diese Aussage "mal eben auf Linux wechseln", ist leider irreführend.
Ich habe nun Dank Wechselfestplatte ( auf der einen XP, auf der anderen Ubuntu ) zwei Tage lang intensiv verglichen. Bzw : ich wollte es. Der Rechner ist bei XP innerhalb weniger Schritte sofort im Internet, man kann direkt lossurfen.
Ubuntu : Keine Verbindung. Ich kann lediglich die Fritzbox sehen, aber es geht nicht weiter ins Netz. Ein Freund von mir, Linux-Freak der ersten Stunde, kam hinzu . Zu zweit probierten wir alles aus, was sich Netzwerk nennt. Wir vermuten die Blockade in der Fritzbox. Ein durchgeführter Ping an eine handelsübliche Webseite verlief negativ.
Positiv war jedoch der geringe Speicherplatzbedarf und die Fülle an Software, die gleich mitgeliefert wird. Nur eben, das Internet klappte nicht, daher wird erstmal wieder die XP-Platte eingesetzt.

von sup2 - am 20.04.2014 05:39
Zitat
PowerAM
Schoen waere eine Tastatur mit Trackball. Aber man kann nicht alles haben.


Doch, für Geld kriegt man (fast) alles. :D

Ich nutze am Heimkinorechner sowas. Ist zwar kein Trackball, aber mir ist ein Touchpad sowieso lieber. Mit Trackballs konnte ich mich schon an den alten Notebooks nie anfreunden.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 20.04.2014 06:18
Zitat
sup2
Zu zweit probierten wir alles aus, was sich Netzwerk nennt. Wir vermuten die Blockade in der Fritzbox. Ein durchgeführter Ping an eine handelsübliche Webseite verlief negativ.

Hänge doch mal einen Rechner oder Router (einer wo man wirklich alles mit kontrollieren kann: Alter Cisco 25er oder sowas :D ) ins LAN und versuche dieses Device dann mal anzupingen. Sofern der Ping dorthin durchgeht, liegt es wirklich am DSL-Router, also Firtzbox.

von Thomas (Metal) - am 20.04.2014 09:20
Zitat
Thomas (Metal)
Und: Eventuell Abstand von Ubuntu nehmen. Oder kann man sich da inzwischen als root anmelden :D ?

Ja, das geht (leider!). Und zwar über das Wiederherstellungsmenü im Grub, ganz ohne Passwort! Ubuntu ist halt ein NOOB Linux um überhaupt erstmal mit Linux warm zu werden und daher genauso unsicher wie Win XP (zumindest wenn man physischen Zugang zum Rechner hat, das Eindringen aus dem Internet ist viel schwieriger). Wenn man damit klar kommt, kann man auch ein sicheres Linux oder gleich OpenBSD oder FreeBSD einsetzen - falls man so paranoid ist und glaubt daß ein Einbrecher den Rechner einschaltet und über den Rootzugang im Wiederherstellungsmenü persönliche Daten klaut.

Zitat
sup2
Ich habe nun Dank Wechselfestplatte ( auf der einen XP, auf der anderen Ubuntu ) zwei Tage lang intensiv verglichen. Bzw : ich wollte es. Der Rechner ist bei XP innerhalb weniger Schritte sofort im Internet, man kann direkt lossurfen.
Ubuntu : Keine Verbindung. Ich kann lediglich die Fritzbox sehen, aber es geht nicht weiter ins Netz. Ein Freund von mir, Linux-Freak der ersten Stunde, kam hinzu . Zu zweit probierten wir alles aus, was sich Netzwerk nennt. Wir vermuten die Blockade in der Fritzbox. Ein durchgeführter Ping an eine handelsübliche Webseite verlief negativ.
Positiv war jedoch der geringe Speicherplatzbedarf und die Fülle an Software, die gleich mitgeliefert wird. Nur eben, das Internet klappte nicht, daher wird erstmal wieder die XP-Platte eingesetzt.


DHCP am Router aktiv? Wenn ja, sollte automatisch eine Verbindung zum Internet erstellt werden, genauso wie bei anderen modernen Betriebssystemen wie Windows 7 oder OS X. 

von Mr. DABelina - am 20.04.2014 12:07
Zitat
pomnitz26
Classic Shell drüber und Du hast Windows 8.1 im 7 Design.

Wie geht das und wo kriege ich das?

von B.Zwo - am 21.04.2014 19:22
Zitat
B.Zwo
Zitat
pomnitz26
Classic Shell drüber und Du hast Windows 8.1 im 7 Design.

Wie geht das und wo kriege ich das?


http://www.chip.de/downloads/Classic-Shell_39396490.html :)

von Dalin - am 21.04.2014 23:47
Wenn man das Classic Shell Logo ausschaltet hat man links unten auch das Windows Symbol.
Muss aber dann schon 8.1 sein.

von pomnitz26 - am 21.04.2014 23:51
Prima! Falls es mir dennoch nicht gefällt, kann ich das wieder rückgängig machen indem ich das Shell deaktiviere? Und was passiert, wenn Windows Updates für das BS liefert?? Wird dann alles strubbelig?

von B.Zwo - am 22.04.2014 11:09
Zitat
B.Zwo
Prima! Falls es mir dennoch nicht gefällt, kann ich das wieder rückgängig machen indem ich das Shell deaktiviere? Und was passiert, wenn Windows Updates für das BS liefert?? Wird dann alles strubbelig?


Quatsch. Dann installiert sich automatisch Windows 95.

von Chief Wiggum - am 22.04.2014 13:26
Ich habe gerade einen Kollegen mit Windows 8 ohne Classic Shell der mich fragte wie das funktioniert.
Da ich nichts finde und das Ding polnisch ist kann ich nur "NIX verstehen" sagen.
Es sollte ein Vodafone Stick eingerichtet werden. Stick samt Pin werden gefunden, aber kein Netz und somit ist Ende. Habe ihn zurück zum Verkäufer geschickt. Netz ist in 2 bis 4G vorhanden zumindest sagt das mein Handy.

Update
Man habe ich es bei o2 gut.
Niemals Vodafone. Der Stick hat so miesen Empfang das auf dem Balkon EDGE ankommt. Um zu finden wo man es aufbuchen kann und das man diese Aufbuchung danach noch abbuchen und auf das gewünschte umleiten muss waren wir jetzt mal 3 Stunden beschäftigt. Jetzt werden Updates verlangt. Auf dem Balkon mit ausgestreckten Arm durch die Nacht. Gute Nacht.

von pomnitz26 - am 23.04.2014 17:38
Classic Shell ist ganz nett. Jetzt müßte man nur noch diese Charmleiste weg bekommen.

von B.Zwo - am 25.04.2014 20:56
Ich habe den von 1&1 vertickten UMTS-Stick am Win7-Oldie, der hier aber vollkommen problemlos laeuft. Die gleiche SIM nutzte ich im XP-Netbook sowie in einem Tablet mit internem UMTS-Modem. Zwar ist das Wechseln immer fummelig, es ist aber auszuhalten. Das XP-Netbook geht baw. nicht mehr ins Netz, darf zuhause aber gern noch Musik machen. Gut so, frisst naemlich kaum Strom.

von PowerAM - am 26.04.2014 06:27
Wer sein XP nicht hergeben möchte, es gibt eine Möglichkeit Euren Rechner als Kassensystem zu tarnen und Euch vorraussichtlich bis 2019 auf dem Stand zu halten.
Hat bei mir gepasst. Nutze aber trotzdem weiter 8.1

von pomnitz26 - am 29.05.2014 21:09
Er spielt wohl auf "XP Embedded" an. Da es dafür bisher keinen Nachfolger aus dem Hause Microsoft gibt, wird diese XP-Variante weiterhin supportet. Die Frage ist halt, ob wirklich auch alle für Home-Nutzer relevanten Updates ausgerollt werden. XP Embedded kommt ja üblicherweise nur auf Rechnern für spezialisierte Anwendungen zum Einsatz, z.B. auf diesem Produkt aus meinem Job-Umfeld. In diesem konkreten Fall entscheidet ausschliesslich der Hersteller, welche Updates relevant sind und manuell installiert werden sollten. Wir bekommen dann einen vorgefertigten und von den Gesundheitsbehörden autorisierten Patch. Es muss sichergestellt sein, dass die klinische Anwendung auch nach dem Update sauber funktioniert. Die automatischen Updates sind daher gar nicht aktivierbar. Das Risiko wäre viel zu gross, dass eine Anlage durch ein unüberwachtes Update lahmgelegt würde.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 30.05.2014 04:48
Da oben von "tarnen" die Rede ist, wird es sich wohl kaum um eine "offizielle" Variante handeln... ;)

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 30.05.2014 05:48


Dazu ein inkonsitentes System, gegen die EULA wird auch noch verstoßen!

von DX-Matze - am 30.05.2014 18:47
Zitat
DX-Matze

Dazu ein inkonsitentes System, gegen die EULA wird auch noch verstoßen!


Die sowieso nicht gültig ist ....

von Yoshi_ - am 30.05.2014 20:30
Der Firefox-Support für XP und Vista endet mit Firefox 53 im März 2017.

Zitat

Please note that 64-bit builds of Firefox are only supported on Windows 7 and higher. From Firefox 53 planned for April 2017, Windows XP/Vista/Server 2008 are no longer supported. These users should migrate to ESR 52 once available (planed for March 2017).


Macht aber dann auch nix mehr, seit Version 50.0.2 funktioniert er unter XP sowieso nur noch im Win98/ME-Kompatibilitätsmodus - ohne Erweiterungen (die werden dann automatisch ausgeknipst und sind nichtmals mehr als "Deaktiviert" sichtbar.)

Andernfalls hängt er so dermaßen, daß man es mit viel Glück schafft, 2 Seiten innerhalb von 5 Minuten zu öffnen... Der Rest des Systems wird auch ausgebremst.

von iro - am 10.12.2016 15:23
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