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Wlan Signal verbessern

Startbeitrag von pete04 am 28.06.2014 20:37

Kurze Frage an die Technikexperten...

Es wurde eine Wlan Verbindung zwischen zwei Häusern hergestellt.
Die Distanz beträgt zirka 30 bis 40 Meter (mit Bäumen dazwischen).
Das Problem: Das eine Haus ist ein Neubau und extrem gedämmt (d.h. Radioempfang und Mobilfunknetze sind sehr schwach).

Im zweiten Haus wird das Wlan repeated...
Als Hardware werden bei mir und im zweiten Haus jeweils ein Linksys WRT54G Router mit dd-wrt Firmware eingesetzt.
Bei mir wurde die Sendeleistung auf das maximale eingestellt...
Direkt vor dem Haus ist der Wlan Empfang auch sehr gut und stark aber direkt hinter dem Fenster (wo sich der Repeater befindet) befindet er sich nur noch bei 16-21% (stark schwankend).
Beide Wlan Router haben die Standardantennen..

Meine Frage:
Ich würde gern bei beiden Routern die beiden Antennen ersetzen.
Da man öfters über schlechte Wlan Antennen ließt ist meine Frage, ob folgende passend sind...

http://www.ebay.de/itm/2-x-SET-WLAN-Omni-Antenne-9dBi-Linksys-Cisco-WAP54G-TNC-/230524211780

Eine Yagi Lösung kommt auf beiden Seiten nicht infrage...
Danke für eure Hilfe :spos:

Antworten:

Die 9dbi Antennen werden nur eine Geringfügige Verbesserung bringen.
Stell mal die Router direkt auf die Fensterbank so das Sichtverbindung besteht.
Dann ein Fenster hat deutlich geringere Dämpfung als eine Mauer.

von _Yoshi_ - am 28.06.2014 21:14
Beides schon geschehen :)
Die einzige Optimierungsmöglichkeit sind die Antennen.

von pete04 - am 28.06.2014 21:15
Eventuell mal nach Quadantenne suchen.
Das sind zwar Richtantennen aber die sind vom Platzbedarf fast genauso wie die Omniantennen.

Oftmals kann man die mit etwas geschick Seber Bauen.

von _Yoshi_ - am 28.06.2014 21:24
Frage: Gibt es viele weitere WLAN-Netze in der Umgebung ?
Wenn ja, wäre es vieleicht besser, kleine Flächenantennen zu nehmen wegen der Richtwirkung.
Gibt es bei Rei***lt für unter 5,-€/Stück mit 7dBi Gewinn von Logilink.

Wenn die WRT54-Sendeleistung erhöht wird, sollte das auf beiden Seiten gemacht werden und nicht
nur bei einen WRT.

von carkiller08 - am 28.06.2014 21:27
Nein, insgesamt gibt es 5 empfangbare Netze und mein Kanal ist in der gesammten Umgebung komplett frei...
Achja, die Sendeleistung wurde doch auf beiden Seiten gleich stark erhöht (mein Fehler)

von pete04 - am 28.06.2014 21:53
Maximale Sendeleistung ist ein Fehler. Ich benutze den gleichen Router mit derselben Firmware und konnte die Berichte aus mehreren Foren nach zwei, drei Versuchen bestätigen: Liegt die eingestellte Leistung über 200mW, verschlechtern sich die Ergebnisse. Woran das genau liegt ist mir auch nicht ganz klar, ich vermute dass der Chipsatz dann einfach am Anschlag fährt und Eigenstörungen produziert. Bleib bei 190mW und versuch in der Software ein wenig mit den Antenneneinstellungen zu spielen. Vielleicht bringt es was.

von Mc Jack - am 29.06.2014 19:24
Ich habe die Sendeleistung auf beiden Seiten auf 190 begrenzt und es scheint wirklich etwas zu bringen!
Seit 15 Minuten habe ich keine Paketfehler mehr und die Signalqualität hat sich von pendelnden 25%-27% auf stabile 25% eingependelt...

Meint ihr denn, mit den langen Antennen lässt sich noch ein wenig herauskitzeln?
Die Bastellösungen sind aus optischen Gründen keine Option, da einer der eine Router im anderen Haus im Flur direkt neben der Haustür steht...

von pete04 - am 29.06.2014 21:41
Die langen Antennen bündeln das Signal im rechten Winkel ihrer eigenen Achse (hoffe ich beschreibe es verständlich), es sind ja nichts weiter als mehrere, übereinander gestockte Einzelantennen in einem Gehäuse.
Ja, das kann was bringen, es kann aber auch genau das Gegenteil bewirken. Letzteres passiert genau dann, wenn die Verbindung auch über wilde Reflektionen an Wänden etc. zustande kommt.
Grundsätzlich sollten die längeren Antennen aber mehr Nutzsignal in die gewünschte Richtung lenken können. Und der neu hinzu kommende Antennengewinn wirkt sich ja nicht nur auf die Sendeleistung aus, sondern auch auf die Empfangsleistung.
Wenn das Budget es hergibt, probier es aus.

BTW:
ich hatte mir bei Pollin diese Antenne (eine!) gekauft und sie an den Router angeschlossen. Montiert hatte ich sie an die Spitze vom Antennenrohr auf dem Dach....Das waren schon spektakuläre Reichweiten, die ich bei Sichtkontakt fahren konnte. Laut Google Maps waren das etwas über 3km, die ich überbrückt hatte. Wohlgemerkt, auf der Gegenseite befand sich ein Smartphone, bei dem solche Tricksereien nicht möglich waren! Die Sendeleistung des Routers hatte ich auf 150mW begrenzt. Da geht also schon was...;)

von Mc Jack - am 30.06.2014 07:40
Ich habe auch eine solche Antenne wegen der dicken Mauern, aber das Ergebnis ist durchwachsen: In den Wohnungen über und unter mir (Holzdecke) ist mein WLAN nun das Stärkste, die Reichweite ist auch besser. Das eigentliche Problem, Internetversorgung in meinem Arbeitszimmer, hat sich hingegen nur minimal verbessert. Womit ich zumindest ein stabiles Signal erreiche: Ich habe den Sendekanal manuell festgesetzt. Es scheinen wohl einige Frequenzen in meinem Arbeitszimmer durch andere Nachbar-WLANs nicht gut zu funktionieren, während der Router im Wohnzimmer sie für frei wähnt.

von Bolivar diGriz - am 30.06.2014 12:23
Und was machen User mit Routern, die nur noch zwei so Huppel als WLAN-Antenne haben, wie beispielsweise die FritzBox 3370 (welche ich besitze)? Da kann weder eine Mini-Yagi draufbasteln, noch irgendeine bessere Antenne anschrauben. Oder?

von PhanTomAs - am 30.06.2014 18:10
Die lässt sich umbauen.
Dafür werden 2 Adapterkabel "RP-SMA Buchse > MHF/U.FL Stecker" benötigt.

Die beiden externen Antennen müssen dann allerdings für den 2,4GHz und 5GHz-Bereich geeignet sein.

Bei der ähnlich aufgebauten FB 7390 schaut das dann so aus:
[attachment 3390 IMG_1891.JPG]

von carkiller08 - am 30.06.2014 18:59
Das mit dem WLAN ist eh eine sehr interessante Sache. Ich hab mir von einem Freund (der baut mit seiner Firma öffentliche Hotspots auf) mal einen Access Point von Alfa Tech. ausgeliehen. Wegen seiner Ausgangsleistung von 500mW plus Antennengewinn darf das Teil eigentlich nur mit ausdrücklicher Genehmigung in Deutschland betrieben werden. Angeschlossen an das Alfa Teil war eine 5dBi Antenne. Also ich muss sagen das ich vom Ergebnis ein bisschen enttäuscht bin. Die Reichweite meines Fritz Powerline 540e WLAN mit seinen 100mW ERP (mehr ist ja in Deutschland nicht erlaubt) ist fast identisch. Wenn ich mit dem Laptop in der Wohnung herum laufe und mir mal die Signalstärken der beiden Geräte aufzeichnen lasse hat das 500mW Teil von Alfa Tech eine merklich höhere Reichweite wenn ich hinaus in den Garten gehe und hoch bis zur Pferdekoppel laufe. Aber innerhalb der Wohnung macht es kaum etwas aus. Ganz im Gegenteil. In meinem Büro, das am anderen Ende der Wohnung liegt, ist das Signal vom Fritz Repeater sogar etwas stärker und der Seitenaufbau etwas flotter.

Es war mal ein interessantes Experiment aber das Ergebnis enttäuscht mich genauso wie es mich überrascht hat. Vielleicht liegt es auch daran dass das Gerät von Alfa Tech nur eine Antenne hat. Das Teil von Fritz hat 2 (im Gehäuse eingebaut).

Die beste Reichweite und selbst am äußersten Randbereich noch stabiles Internet hatte mein Belkin Vision N1 Router mit seinen 3 Antennen und der 3x3 MIMO Technologie. Leider war der Router trotz etlicher Firmwareupdates unbrauchbar weil er bei mir spätestens nach 2 tagen einen Komplettabsturz hatte und nur noch das ziehen des Netzsteckers half. Und dabei war nicht nur das WLAN sensationell, sondern auch das schöne informative Display machte nen schlanken Fuß.

von Spacelab - am 30.06.2014 22:21
Zitat
Spacelab
Das mit dem WLAN ist eh eine sehr interessante Sache. Ich hab mir von einem Freund (der baut mit seiner Firma öffentliche Hotspots auf) mal einen Access Point von Alfa Tech. ausgeliehen. Wegen seiner Ausgangsleistung von 500mW plus Antennengewinn darf das Teil eigentlich nur mit ausdrücklicher Genehmigung in Deutschland betrieben werden. Angeschlossen an das Alfa Teil war eine 5dBi Antenne. Also ich muss sagen das ich vom Ergebnis ein bisschen enttäuscht bin. Die Reichweite meines Fritz Powerline 540e WLAN mit seinen 100mW ERP (mehr ist ja in Deutschland nicht erlaubt) ist fast identisch. Wenn ich mit dem Laptop in der Wohnung herum laufe und mir mal die Signalstärken der beiden Geräte aufzeichnen lasse hat das 500mW Teil von Alfa Tech eine merklich höhere Reichweite wenn ich hinaus in den Garten gehe und hoch bis zur Pferdekoppel laufe. Aber innerhalb der Wohnung macht es kaum etwas aus. Ganz im Gegenteil. In meinem Büro, das am anderen Ende der Wohnung liegt, ist das Signal vom Fritz Repeater sogar etwas stärker und der Seitenaufbau etwas flotter.

Es war mal ein interessantes Experiment aber das Ergebnis enttäuscht mich genauso wie es mich überrascht hat. Vielleicht liegt es auch daran dass das Gerät von Alfa Tech nur eine Antenne hat. Das Teil von Fritz hat 2 (im Gehäuse eingebaut).

Die beste Reichweite und selbst am äußersten Randbereich noch stabiles Internet hatte mein Belkin Vision N1 Router mit seinen 3 Antennen und der 3x3 MIMO Technologie. Leider war der Router trotz etlicher Firmwareupdates unbrauchbar weil er bei mir spätestens nach 2 tagen einen Komplettabsturz hatte und nur noch das ziehen des Netzsteckers half. Und dabei war nicht nur das WLAN sensationell, sondern auch das schöne informative Display machte nen schlanken Fuß.

Klar! Die Freiraumdämpfung ist halt nicht so hoch, wie die Dämpfung durch Wände etc., das macht sich in dem Frequenzbereich halt deutlich bemerkbar! Wer mal so ein analoges Videoübertragungssystem hatte, der hat es bei jeder Person, die durch die Funkstrecke lief gesehen... Den Unterschied merkt man ja schon zwischen UKW und DAB (und letzteres spielt sich gerade mal im 200 MHz Bereich ab!) Deshalb habe ich bei mir 3 Fritz Boxen per Kabel verbunden und im Gleichkanal im Einsatz (das Haus ist groß, die Repeater-Funktion hat nur lausig funktioniert), funktioniert perfekt! Man sollte halt immer bedenken, was nützt es, wenn der Router mit Volldampf sendet, aber das Smartphone ihn nicht erreichen kann?

Klar bin ich mir auch bewusst, das mein Wunsch im ganzen Haus perfektes WLAN zu haben schon sehr speziell ist :D

von Rosti 2.0 - am 01.07.2014 05:46
Sind wir nicht alle so.
Wir haben 4 Repeater auf Nachbars WLAN und somit ein ganzen Wohnblock samt Gartenanlage versorgt. Teilweise werden beängstigende 300m Luftlinie erreicht obwohl die Dinger im Gebäude hängen.

von pomnitz26 - am 01.07.2014 18:11
@pommes26: Hast du nicht Angst, dass du als Mitstörer verhaftet wirst, weil einer deiner Nachbarn etwas "illegales" im Internet gemacht hat?

Noch was zum Thema: Also meine FritzBox 3370 reicht trotz dieser winzigen "Huppelantennen" außerordentlich weit, wie ich finde. Ich kann mit meinem Smartphone noch draußen in meinem Auto mich einklinken.

von PhanTomAs - am 01.07.2014 19:10
Ist nicht mein Internet.

von pomnitz26 - am 01.07.2014 19:13
Immer wenn ich "Mitstörerhaftung" lese bekomme ich Pickel. :mad: Ich nutze mein Internet Zuhause vielleicht 3 Stunden am Tag. Und dann noch nicht mal sonderlich intensiv. Den Rest des Tages nutze ich das Internet in der Firma. Gäbe es diese bescheuerte Mitstörerhaftung nicht hätte ich mir hier eine Freifunk Box hingesetzt und dem ein oder anderen sicher noch eine Freude gemacht.

von Spacelab - am 01.07.2014 19:21
Tjo, da sind uns die Niederländer scheinbar auch (mal wieder) voraus...
Bei meinem Ziggo Anschluss hatte ich die Wahl, ob ich anderen Ziggo Kunden den Zugriff aufs Wlan erlaube.
Dazu habe ich auch einen Pass erhalten, um (laut Ziggo) auf 1 Millionen Ziggo Hotspots in heel Nederland zuzugreifen...

von pete04 - am 01.07.2014 19:59
So etwas gab es damals bei uns in Deutschland auch. Nannte sich "fon" und kam eigentlich aus Spanien. Der Router baute 2 WLAN Netzwerke auf. Ein privates gesichertes, und ein öffentliches wo man sich mit seinen Daten die man kostenlos von fon bekam anmelden konnte. Dadurch wurde mitgeloggt wer, wann, was und wie lange im Netz gemacht hat. Das Problem war nur der sehr durchwachsene Router und ein Hack mit dem man die Bandbreite für das öffentliche Netz auf 1kb/s Up- und Download beschränken konnte. Ganz ausschalten ging nicht da einem sonst die Zugangsdaten gesperrt wurden und man sich bei keinem anderen mehr einloggen konnte. Also gingen leider immer mehr User hin und schraubten die geteilte maximale Bandbreite auf 1kb/s herunter Hauptsache der eigene fon Router meldete sich weiterhin brav OnLine und die Zugangsdaten wurden nicht gesperrt. Außerdem gab es gleich mehrere Gerichtsverfahren gegen fon. Geklagt hatten einige große Internetprovider (wie beispielsweise die Telekom und Kabel Deutschland) die selbstverständlich lieber ihre eigenen Hotspots an den Mann bringen wollten. Alle Gerichtsverfahren wurden aber beigelegt da man sich immer außergerichtlich einigen konnte.

Mittlerweile gibt es wohl fon wieder in Deutschland. Aber die Abdeckungskarte zeigt, zumindest in 30km Umgebung um mich herum keinen einzigen Hotspot.

von Spacelab - am 01.07.2014 20:21
Warum sollte ich so blöd sein und meinen Internetzugang für "Fremde" freigeben? Zahlen die dafür? Bin ich die Caritas? Selbst wenn es keine Mitstörerhaftung gäbe, nein. Ich stell doch auch keine Kabeltrommel einfach so vor mein Haus.

von PhanTomAs - am 01.07.2014 20:50
Fon gibt es jetzt exklusiv von der Telekom. Leider aber nur mit den neuen Routern und entsprechenden neuen Verträgen.

von Marc_RE - am 02.07.2014 05:44
Zitat
PhanTomAs
Warum sollte ich so blöd sein und meinen Internetzugang für "Fremde" freigeben? Zahlen die dafür? Bin ich die Caritas? Selbst wenn es keine Mitstörerhaftung gäbe, nein. Ich stell doch auch keine Kabeltrommel einfach so vor mein Haus.


Eben. :spos:

Vom Elektrosmog und dem ständigen Stromverbrauch mal ganz abgesehen. Mein WLAN deckt nur mein Revier ab (ein einziger Router reicht... es muss nicht in jeder Ecke mit Vollausschlag gehen) und ist aus, wenn ich nicht daheim bin. Es wird schon genug unnötige Energie auf diesem Planeten verheizt.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 02.07.2014 05:45
Ich bin da weniger egoistisch. Ich bin froh wenn ich irgendwo einen WLAN Hotspot habe den ich nutzen kann. Da ist es für mich nur recht und billig auch mein WLAN zur Verfügung zu stellen. Wenn es die Mitstörerhaftung nicht gäbe hätte ich ja auch keinen Nachteil davon. "Nutzen gerne! Aber geben? Bin ich denn die Caritas?!" :wall: Beim Nachbarn klinkt man sich doch auch gerne ein oder versorgt mit dessen WLAN die halbe Siedlung. Und dann wurden wir beim letzten CCC Kongress in Hamburg von einem Teilnehmer gefragt warum solche Freifunk Projekte überall im Ausland funktionieren, nur hier in Deutschland nicht. Ich glaube mir ist da gerade die Antwort drauf eingefallen.

von Spacelab - am 02.07.2014 08:16
Zitat
Spacelab
Beim Nachbarn klinkt man sich doch auch gerne ein oder versorgt mit dessen WLAN die halbe Siedlung.


Nur weil DU das machst, heisst das noch lange nicht, dass "man" das macht... :rolleyes:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 02.07.2014 11:06
ICH mache das nicht. Lies doch einfach mal diesen Faden nochmal durch. Dann weißt du wer das vorhat bzw. schon macht. Irgendwie scheinst du im total falschen Film zu sein. Ich schrieb doch groß und breit dass ich mein Internetanschluss gerne teilen würde wenn es diese Mitstörerhaftung ich gäbe. Ich nutze ihn ja nur sehr sehr wenig am Tag und im gegenzug zur "Kabeltrommel vor der Haustür" verursacht eine intensivere Nutzung nicht mehr kosten für mich.

von Spacelab - am 02.07.2014 11:15
Ganz toll ist ja auch z.Zt. bei UM, dass jede Horizon-Box (die ja schon an sich total bescheiden ist^^) ungefragt zwei WLAN Netzwerke aufbaut, eben das eigene und ein als Hotspot vorgesehenes...

Es ist zwar anscheinend noch nicht nutzbar und es gibt auch bei UM kein entsprechendes Produkt, aber das ist nur noch eine Frage der Zeit...
In der Schweiz gibt es die "Horrorzon"-Boxen ja auch, dort ist das mit dem (unfreiwilligen) Hotspot meines Wissens schon in Nutzung, in NL wo es die Dinger auch gibt weiß ich es nicht...

Eigentlich eine Unverschämtheit, dass der Endkunde das noch nicht mal abschalten kann.

von WiehengeBIERge - am 02.07.2014 11:19
Ach schau mal an. Ich hätte da ja die KDG in Verdacht gehabt das diese zuerst so etwas drehen da diese ja ein riesen Hotspotnetz aufbauen wollen.

von Spacelab - am 02.07.2014 11:22
Zitat
Spacelab
Irgendwie scheinst du im total falschen Film zu sein.


Scheint so. Daher Ende und Aus. Ist in letzter Zeit eh' nur noch Zeitverschwendung, hier zu lesen und zu schreiben. Habe nur grad viel Zeit, weil ich auf einen Flug warte. Und ich nutze übrigens nicht das unsichere Gratis-WLAN des Flughafens...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 02.07.2014 11:34
@ Rolf : erklär mal deine Einstelung dem dxbruelhart ;)


Kabel Deutschland hat doch sowas, nur das sich nicht jeder darin einloggen kann, sondern nur Kunden.
Jedenfalls dort , wo sich ein "Hotspot" befindet.
Hier ist auch so ein Ding in der Luft...

von Chief Wiggum - am 02.07.2014 12:31
Ich versteh das System der KDG nicht so recht. Es gibt einen "KD Hotspot" und einen "KD+ Hotspot". Bei ersterem kann sich jeder für ich glaube maximal 60 Minuten alle 24 Stunden einloggen. Die KD+ Hotspots hingegen lassen einen nur rein wenn man Kabel Deutschland Kunde ist und seine Anmeldedaten eingibt. Auf dem großen Markt in Saarlouis gibt es beides. Die Reichweite der KD+ Hotspots ist aber sehr gering und meist nur vor Wohnhäusern oder kleineren Geschäften zu finden. Deshalb vermutete ich auch das der KDG Router zwei WLAN Netzwerke aufbaut.

von Spacelab - am 02.07.2014 12:41
So funktioniert das NL System bei Ziggo:

Der Router baut zwei Hotspots auf. Einer für Privater nutzung der Endkunde und ein der nur für Ziggo Mitglieder zugänglich ist. Wenn man sich beim Ziggo Hotspot anmeldet kommt schon bevor überhaupt ein Verbindung hergestellt ist ein anmeldeformular wo man seine Ziggo Daten (Benutzerkonto + Passwort) eingeben muss. Erst dann wird eine Verbindung hergestellt. Der Verbindung ist auf 10Mbit begrenzt und wird nicht vom Geschwindigkeit der Endkunde abgezogen. Wenn ich also 50Mbit bestelle, bekomme ich die auch und schnuppert mir da keiner die Geschwindigkeit weg sobald der Hotspot aktiv ist.

Der Ziggo Hotspot fällt, im Gegensatz zur privater Hotspot, in Endverantwortlichkeit von Ziggo, die dank das Einlogsystem 1:1 nachverfolgen kann welche Kunde was auf der Hotspot macht.

Zwar haben wir XS4ALL und damit nicht diese Hotspot möglichkeit, aber mich wurde das total nicht stören. Wenn ich dann woanders bin könnte ich dort vom Hotspot gebrauch machen ohne dass das zu lasten von mein LTE Kontigent geht.

von Jassy - am 02.07.2014 16:29
Das System von Ziggo hört sich echt gut an!
Ich persönlich hätte auch kein Problem damit, wenn der Internetanbieter ein zweites Wlan aufbaut, meine Geschwindigkeit nicht beeinträchtigt wird und er für das Fehlverhalten der eingeloggten Nutzer haftet...

Ich habe mich bei meinem Ziggo Vertrag nicht damit auseinandergesetzt, da es in Groningen überall gratis Wlan gibt (In der Uni, an den Fakultäten, in der gesamten Innenstadt)...

von pete04 - am 02.07.2014 19:47
Hi , ich habe mir einen 8“ Teclast X80pro Dualboot mit Win10 und Android 5.1 für unterwegs zugelegt ( FullHD, micro HDMI Anschluß, Z8300, 2GB usw.).
Neben „FAT32“ für die TF Karten bis 128 GB ist der WLAN-Empfang schwach.
Nach umfangreicher Suche bin ich auf WLAN Repeater gekommen. Seit gestern habe ich einen in Betrieb.
Er steht ca. 80 cm neben dem Tablet und verbessert wesentlich den Empfang! - wie bei anderen Geräten gewohnt.
Meiner hat 4 LED-Indicatoren , in der Bucht sind jetzt einige mit 3 LED da fehlt der WPS Indicator.
http://www.ebay.de/sch/i.html?_odkw=Wlan+Repeater&_sop=2&LH_BIN=1&_osacat=0&_from=R40&_trksid=p2045573.m570.l1313.TR0.TRC0.H1.XN+Wlan+Repeater.TRS0&_nkw=N+Wlan+Repeater&_sacat=0
[attachment 8027 WLANRepeater.JPG]

von SpaßmitRadio - am 11.09.2016 07:05
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