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vor 3 Jahren, 2 Monaten
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PowerAM, BetacamSP, Wolfgang R, carkiller08, Felix II, catperson

Signalkonvertierung DVI->Composite

Startbeitrag von BetacamSP am 18.12.2014 13:16

Gestern habe ich mir nach 11 Jahren endlich mal wieder nen neuen PC gekauft.

Der neue PC ist auch superschnell, nur leider habe ich das Problem dass die neue Grafikkarte nur noch zwei DVI Anschl√ľsse und einen HDMI Anschluss hat und ich meinen alten R√∂hrenfernseher nicht anschliessen kann.

Bei meinem alten PC war auf der GraKa ein S-Video Anschluss verbaut, da bin ich dann √ľber einen Adapter von S-Video auf Cinch/Composite (dabei Signalumwandlung) und dann √ľber nen weiteren Adapter von Cinch nach SCART, weil der Fernseher hat nur zwei SCART Anschl√ľsse.

Es gibt nun zwar Adapter von DVI nach VGA und auch von VGA auf S-Video und Composite, aber ich bezweifle mal dass VGA auf S-Video/Composite so einfach funktioniert. VGA ist ja ein RGB Signal und hat au√üerdem andere Paramter bez√ľglich Aufl√∂sung und Bildwiederholrate.

Deshalb vermute ich mal dass ich wohl zusätzlich zu einem DVI nach VGA Adapter dann sowas brauchen werde:
http://www.ebay.de/itm/Ligawo-Pc-Tv-Konverter-Pigtail-0-4m-VGA-zu-Composite-AV-S-Video-CVBS-YC-/370638183616?pt=DE_Computing_Monitor_AV_Kabel_Adapter&hash=item564bc1dcc0

Hatte vielleicht von euch jemand schonmal so ein Problem? Wie habt ihr es gelöst?

Antworten:

Flachbild-TV mit HDMI-Eingang ?

Wäre wohl das sinnvollste als zig-mal das Signal umzuwandeln, verbunden mit dem einhergehenden Qualitätsverlust....

von Felix II - am 18.12.2014 19:31
Wenn die GraKa sowieso eine HDMI-Anschluss hat, warum nicht gleich den passenden Konverter mit HDMI-Eingang und Cinch / Composite -Ausgang nehmen.
Den Cinch / Scart-Adapter hast du ja schon.

Andererseits stellt sich die Frage, warum unbedingt ein alter R√∂hrenfernseher Verwendung finden muus, w√§hrend es f√ľr das Geld , das der Konverter kostet, auch schon gebrauchte PC-Monitore mit DVI-Anschluss gibt.

von carkiller08 - am 18.12.2014 19:40
Solange die alte Röhrenglotze funktioniert kommt die nicht weg ;)

Nach einem Konverter HDMI nach Composite habe ich auch schon geschaut, die sind aber viel zu teuer. Deshalb versuche ich von DVI nach Composite zu kommen.

von BetacamSP - am 18.12.2014 21:19
Also, so richtig verstehe ich den Sinn der Aktion nicht, denn am Rechner arbeiten w√ľrde ich mit keinem Fernseher wollen. Nicht in 2014. (In den 1980ern bin ich mit der Computerei so angefangen, aber das ist 30 Jahre her!) Spielen oder Fernsehen ist etwas anderes, aber es h√∂rt sich so an, als w√§re der neue Rechner f√ľr letzteres deutlich √ľberkandidelt.

Falls es ein wenig auf die Bildqualit√§t ankommt und allerh√∂chste Grafikkartenleistung nicht erforderlich ist, w√ľrde ich in Erw√§gung ziehen, die Grafikkarte durch eine mit TV-Out zu ersetzen. So etwas gibt es noch, ist aber naturgem√§√ü nicht mehr das Neueste vom Neuen.

Wenn es wirklich ganz billig sein soll w√ľrde ich probieren, ob Deine Grafikkarte auch noch analoges VGA ausgeben kann. Bisher ist mir pers√∂nlich noch keine untergekommen, die das nicht k√∂nnte, aber da bin ich nicht wirklich auf dem Laufenden. Das liegt dann auf speziellen Pins im DVI-Stecker. Dann br√§uchstest Du neben Deinem VGA-Konverter nur noch einen DVI-VGA-Zwischenstecker, in dem keine Signalbearbeitung stattfindet. Das d√ľrfte locker die billigste Variante werden. Ich glaube nicht, da√ü ich mir das Ergebnis antun wollte. Selbst f√ľr's Fernsehen nicht. Aber das mu√üt Du ganz alleine entscheiden.

Catperson

von catperson - am 18.12.2014 23:11
Die GraKa kann definitiv analoges VGA ausgeben, habe meinen R√∂hrenmonitor auch √ľber DVI->VGA Adapter angeschlossen ;) Mir geht es nicht ums Arbeiten oder Spielen sondern lediglich um das Ansehen von Filmen mit dem Fernseher als Anzeigeger√§t.

von BetacamSP - am 18.12.2014 23:49
Ich mache sowas auch, nur fuettere ich damit keinen Roehrenfernseher. Bei mir wird ein uralter Beamer damit betrieben, der wahlweise VGA oder CVBS verarbeiten will. Egal, beides ist analog. Glueck habe ich insofern, dass mein aus dem Schrott anderer abgewrackter PCs zusammengebauter IBM-NetVista DVI und VGA ausgeben kann. Aus eigener Erfahrung ist VGA qualitativ noch sichtbar besser, wobei man aus VGA auch so ziemlich alles (analog) machen kann.

von PowerAM - am 19.12.2014 05:49
Zitat
PowerAM
Aus eigener Erfahrung ist VGA qualitativ noch sichtbar besser, wobei man aus VGA auch so ziemlich alles (analog) machen kann.


Lässt sich sogar technisch beweisen, PAM!

VGA enth√§lt mindestens separat die R, G, B-Anteile: Entweder 3-Adrig, Sync ist dann auf der gr√ľnen Ader mit drauf, als 4-Adrige-Variante mit separater H/V-Composite-Sync - oder gar H und V-Sync getrennt als 5-adrige Variante.

Die 3-adrige Variante ist oft bei alten Röhrenmonitoren mit BNC-Steckern zu beobachten, oftmals auch mit Schiebeschalter "Sync on green", weil man alternativ auch 4-adrig anschließen konnte :)

Diese alten Riesendinger, oft noch Festfrequenz-Monitore (keine Multisyncer wie heute) haben wir Mitte/Ende der 90er palettenweise entsorgt.

CVBS hingegen hat alles auf einer Ader: Nämlich das kombinierte Helligkeits+Farb+Syncsignal, ähnlich einer analogen PAL-Übertragung.

Die Zwischenstufe wäre noch S-Video, oft fälschlicherweise als "S-VHS" bezeichnet, ist noch ein Zwischending zw. RGB (wozu auch VGA zählt) und CVBS.

Wolfgang

von Wolfgang R - am 19.12.2014 15:46
Na danke doch fuer die bildliche Erklaerung! Ich hatte das nicht mehr detailliert auf dem 75 Hz-Schirm... ;)

Einen Nokia 21-Zoeller mit sagenhaft geiler Roehre hatte ich bis 2003 als Computermonitor, dann musste mein Platz fuer den Heim-PC kleiner werden und ich wechselte auf zwei 17-Zoeller LCDs, was vom Bedienkomfort zum Musikmachen (Sampling, DJ-Sets auf Bestellung usw.) erheblich besser war. Die einzeln dann etwas kleineren Monitorbilder waren zu verschmerzen. Oben genannte Nokia-Roehrenkiste war dann an einem DVB-T Empfaenger mit VGA-Ausgang lange mein Zweitfernseher - bis die Roehre unter anfaenglich im Wochentakt immer geringerer Helligkeit und finalem Kippen in violettes Weiss ihr Leben beenden beenden wollte. Im ersten Leben lief das Ding wohl Unmengen von Betriebsstunden in einer Anwaltskanzlei. 50, 60 oder 75 Hz konnte das Geraet, mit letzterem war das Bild fuer mich total ruhig und flimmerfrei. Aus gleicher Qelle bekam ich spaeter nochmal einen 21-Zoeller TFT von Eizo, der es bis heute tun wuerde. Scheint auch Profizeug zu sein. Die Hintergrundbeleuchtung ist ein wenig zu warm, reines Weiss kann der nicht oder nicht mehr darstellen. Als Office-Monitor sicher trotzdem noch ein Weilchen brauchbar. Baujahr 2002, interer USB-Hub (leider nur 1.1) und keinen einzigen Pixelfehler.

von PowerAM - am 19.12.2014 17:00
Zitat
PowerAM
Die Hintergrundbeleuchtung ist ein wenig zu warm, reines Weiss kann der nicht oder nicht mehr arstellen. Als Office-Monitor sicher trotzdem noch ein Weilchen brauchbar. Baujahr 2002, interer USB-Hub (leider nur 1.1) und keinen einzigen Pixelfehler.


Will nicht schon wieder den Oberlehrer spielen, aber das hört sich verdammt nach einer langsam sterbenden CCFL (Kaltkathodenröhrenröhre der Hintergrundbeleuchtung) an :)

Am Ender ihrer Lebensdauer werden die richtig rot. Da ist das als zu warm empfundene Bild der Zwischenschritt. Ist es das nicht, dann stimmt wohl irgendwas am Timing-Controller (T-Con) nicht mehr, lohnt sich logisch nicht mehr, das zu tauschen. Bei dem Alter und dem harten Betrieb tippe ich aber auf CCFL.

Entweder geht irgendwann die Röhre kaputt oder der Inverter knallt durch - es bleibt spannend :D

Einen HP 24-Zoll mit gleichem Symptom haben wir als Kontroll-Monitor f√ľr einen RP-Drucker (Umgangssprachlich "3D-Drucker" ). Der l√§uft non-Stop durch. Jedes mal, wenn ich an dem Teil was machen muss, stelle ich fest, das Bild ist wieder r√∂tlicher geworden.

Auch bei eine paar unserer 27-Zoller in der CAM-Abteilung (2010 beschafft) beobachte ich das, die großen CCFL scheinen wohl "nur" 4-Jahre im harten Office-Alltag mit 12h täglich mitzumachen.

Die Nachfolgenden 27-Zoll hatten schon LCD/LED-Technik, da passiert das nicht mehr.



Wolfgang

von Wolfgang R - am 22.12.2014 08:44
Na ja, so lange der noch geht, soll er auch laufen. Seit gestern steht das Ding in der Kueche als Fernseher. Es liefen aber Musikvideos von 'nem tragbaren Player drauf. Reparieren werde ich da nichts mehr, ich bin schon froh, dass den die Elkopest noch nicht dahinraffen konnte.

von PowerAM - am 22.12.2014 09:39
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