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Telekom-Verarsche?

Startbeitrag von DX OberTShausen am 26.05.2015 17:32

Ich bin seit fast 3 Jahren Kunde bei der Telekom. Ich habe eine 16000er Leitung. Verfügbar ist hier auch VDSL, allerdings nur VDSL25 und nicht VDSL50. Deshalb habe ich noch nicht gewechselt. Auch weil ich keine Lust auf IP-Telefonie habe.
Seit ca. 1 Jahr bekomme ich regelmäßig Anrufe und Briefe mit der Bitte, doch lieber auf VDSL umzusteigen. Ich habe denen aber klar gemacht, dass ich derzeit noch nicht wechseln möchte.

Am Freitag hatte ich plötzlich keine Internetverbindung mehr und wunderte mich schon, denn das kam bisher noch nie vor. Also habe ich den Router mal neugestartet und alles funktionierte wieder. Soweit so gut, aber dann stellte ich fest, dass die Downloadgeschwindigkeit nicht mehr die gleiche ist wie zuvor. Ich habe bisher immer mit voller Geschwindigkeit runtergeladen, ohne Schwankungen.
Der Download lag immer bei 1,83 MB/s. Jetzt habe ich plötzlich Schwankungen und lade mit 1,5-1,65 MB/s. Klar ist das immernoch gut, aber mir kommt das Ganze ziemlich merkwürdig vor.

Hat jemand bei sich Ähnliches beobachtet oder kann mir sagen woran es leigt?

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Zitat
DX OberTShausen
Jetzt habe ich plötzlich Schwankungen und lade mit 1,5-1,65 MB/s. Klar ist das immer noch gut, ...


Nein, gut ist was anderes. Das ist bestenfalls zufriedenstellend und das auch nur für diejenigen, welche nichts anderes gewohnt sind.

von DX-Fritz - am 26.05.2015 18:06
Zitat
fatal disk error
Die 16.000er Leitung ist im Rate Adaptive Mode von der Telekom geschaltet und synchronisiert sich bei jedem Router Neustart auf unterschiedliche Werte. Deshlab werden die auch immer mit der Formulierung "bis zu" beworben. Wenn du dich in die Benutzeroberfläche vom Speedport einwählst siehst du die aktuellen Werte.


In meinem Fall ist es ein Linksys Router. Aber gut zu wissen :spos:
Dann werde ich jetzt nochmal neustarten und schauen was passiert.

Zitat
DX-Fritz
Nein, gut ist was anderes. Das ist bestenfalls zufriedenstellend und das auch nur für diejenigen, welche nichts anderes gewohnt sind.


Zufriedenstellend meinte ich damit auch ;)
Aber die 1,83 MB/s waren schon gut. Ich glaube viel mehr geht bei einer 16000er Leitung nicht.

von DX OberTShausen - am 26.05.2015 18:11
Ich habe ihn jetzt bestimmt 15 mal neugestartet und mehr als 1,65 MB/s gehen einfach nicht mehr.
Ich werde ihn dann heute Nacht nochmal neustarten und schauen was passiert.

von DX OberTShausen - am 26.05.2015 19:01
Vielleicht baut man bei dir gerade etwas um. Bei mir wurde gerade Glasfaser in der Erde verscharrt und diese neuen großen Kästen an der Straße aufgestellt. Gleichzeitig wird in der Vermittlungsstation schwer umgebaut. Seitdem habe ich statt 12,4 Mbit/s nur noch 8,9Mbit/s. Mehr geht hier auch nach X maligem Neustart der Fritzbox nicht mehr. Und der "SNR Tweak" lässt umgehend die DSL Verbindung abschmieren. Aber das ist bei mir alles nur halb so schlimm weil ich hoffe das man es diesen Sommer noch schafft mit dem Umbau auf Glasfaser fertig zu werden. Einmal arbeiten die die ganze Woche von morgens 7 Uhr bis abends locker 20 Uhr durchgehend und legen den halben Verkehr im Dorf lahm und dann passiert über zwei Wochen lang kein Handschlag mehr. :rolleyes:

Ich würde mir überlegen nicht doch langsam mal auf VDSL umzusteigen. Wenn du schon um ein paar kb/s kämpfst... Außerdem wird früher oder später bei dir eh zwangsweise von normalem Telefon auf IP umgestellt. Die Telekom sagte doch vor ein paar tagen erst wieder das man bis 2017 alles auf IP Telefonie umgestellt haben will. Bei einem guten Freund von mir ist es jetzt schon so weit. Der wurde mehrmals gebeten endlich auf VDSL mit IP Telefonie umzusteigen. Das hat er nicht getan und jetzt kam ein Brief das man ihn zwangsweise umstellt da sein "Produkt" das er bisher hatte "aus technischen Gründen" nicht mehr angeboten werden könne. Wenn er mit der Umstellung nicht einverstanden sei räume man ihm ein "außerordentliches Kündigungsrecht" ein mit dem man ihn vorzeitig aus dem Vertrag entlassen würde. Davon hat er jetzt Gebrauch gemacht und ist zu einem anderen Provider gegangen. Der hat selbstverständlich auch kein normales Telefon mehr im Angebot aber dort bekommt er genau die gleichen Leistungen nur erheblich günstiger. Das alte analoge Telefon war ja eh der einzige Grund warum er noch bei der Telekom war.

von Spacelab - am 27.05.2015 07:20
Das Telekom-Peering ist - Schulferien sei dank - gerade unter aller Kanone weil alle kleinen Kinder Tag- und Nacht irgendwelche Ego-Shooter oder sonstige Online-Spiele außerhalb des Telekom-Netzes nutzen.

Also wieder das bekannte Problem, dass alles ausserhalb des Telekom-Netzes nur sehr schlecht zu erreichen ist.

Ich merke es extrem bei IP-TV aus den USA.

Typisch Telekom. Vom Endkunden kassieren, VDSL ausbauen ohne Ende aber an den Netzübergängen - wo sich der Traffic staut - 0,0 machen.

Praktisch aller massentauglicher Content kommt nun mal aus dem Ausland, vornehmlich den USA.

Unverständlich, dass die Telekom hier die Übergänge absichtlich nicht ausbaut (siehe Dauerbrenner-Thema Telekom und Peering Level3, Erpressung von Geldern bei den Anbietern der Inhalte, absichtliches "Vollaufenlassen" der Peerings).

Wolfgang

von Wolfgang R - am 27.05.2015 11:16
Und ich wunder mich das trotz vdsl50 die Filme in der "deineröhre" erst nach 1 Minute starten.....

von janosch79 (Ex.w_weinmann) - am 27.05.2015 15:12
Also von Arbeiten sehe ich hier weit und breit nichts. Mal abgesehen von den Dachdeckern am Nachbarhaus ;)

Ich wäre ja längst auf VDSL umgestiegen, wenn die VDSL-fähigen Router nicht so teuer wären. Und jeden Monat 5 Euro dafür an die Telekom blechen will ich auch nicht.
Es bietet mir eben auch noch keinen wirklichen Mehrwert. Ob ich DSL16.000 oder dann 25.000 hab, ist mir ziemlich egal. Bei VDSL50 sähe das schon anders aus.

von DX OberTShausen - am 27.05.2015 15:17
Wer sich von der Telekom verabschieden kann, sollte das unbedingt tun. Vielleicht ist ein analoger Telefonschluss für einige wichtig -- aber wie schon gesagt, die 100 Jahre alte Technik wird sowieso angelöst. Letztlich aber ist ein guter Internetanschluss in Zukunft die Basis für alles andere. Die Kupferdoppelader wird derzeit technisch augequetscht bis zum Allerletzter. Die Telekom ist da eher Hindernis. Das miese Peering ist da nur das Sahnehäubchen auf der "für die Schland-Deppen muss das reichen"-Mentalität der Telekomiker.

von Alqaszar - am 27.05.2015 16:32
Welchen Router würdet ihr denn empfehlen? Gibt es gute für unter 100 Euro oder muss es eine Fritzbox sein? Ich muss natürlich auch mein Telefon dran anschließen können.

von DX OberTShausen - am 27.05.2015 17:46
Eine Fritzbox würde ich eh nur bei einer guten Leitung empfehlen. An eh schon schlechten oder gar wackeligen Anschlüssen wirst du damit nicht froh.

von Spacelab - am 27.05.2015 17:48
Einen schlechten oder wackeligen Anschluss habe ich ja nicht ;)
Also meinst du, es reicht auch ein 70 Euro Gerät von TP-Link?

von DX OberTShausen - am 27.05.2015 18:06
Naja also an einem 16Mbit/s Anschluss sollten auch schon 16Mbit/s ankommen und nicht vom Modem bereits gedrosselt werden.

von Spacelab - am 27.05.2015 18:09
Ein analoger Telefonanschluss ist halt wichtig wenn man faxen will. Das geht über VoIP nicht. Und in der Welt der Behörden ist ein Faxgerät Gold wert.

von RheinMain701 - am 27.05.2015 19:28
Also bei mir funktioniert das alte analoge Faxgerät noch ganz wunderbar am 1&1 Anschluss. Aber ich benutze es kaum noch da ich mit der Fritzbox ein viel komfortableres Faxgerät habe das mir unterwegs sogar die Faxe per E-Mailpush zustellt.

von Spacelab - am 27.05.2015 19:55
Es soll tatsächlich mal Probleme mit Faxgeräten an VoIP Anschlüssen gegeben haben. Aber diese stammten aus der Anfangszeit und sollten eigentlich bei jedem Anbieter gelöst sein. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe lagen diese Probleme in dem manchmal hohen Jitter begründet was Faxgeräte gar nicht abhaben können. Ich selbst hatte nie Probleme mit dem Fax und ich muss in meinem Beruf mehrmals täglich welche verschicken oder empfangen.

von Spacelab - am 28.05.2015 08:40
Zitat
Spacelab
Also bei mir funktioniert das alte analoge Faxgerät noch ganz wunderbar am 1&1 Anschluss. Aber ich benutze es kaum noch da ich mit der Fritzbox ein viel komfortableres Faxgerät habe das mir unterwegs sogar die Faxe per E-Mailpush zustellt.


bei dem einen funktioniert es bei dem andern nicht ;)
Mal ehrlich, er schickt ja meist auch nur 1-2 Seiten. Bei mehr als 4 Seiten wird es aber haarig bei IP. Mag sein das es in der Stadt andes aussieht.

Ich hab noch Analog mit 6000DSL, wenn ich ein 16 seitiges Fax zu einen analogen Faxanschluss sende, kommt es 1A beim ersten mal an!
Schicke ich es an meinen Chef, der einen 6000er 1&1 Anschluss mit FitzBox 7490 hat, gehen nur 3-4 Seiten durch, danach kommt die Meldung "Übertragungsfehler". Das witzige, er hat das gleiche Fax/Drucker Gerät wie ich. Ich muss also aufteilen bzw. mehrmals senden. Also erst Seite 1-3, dann 4-7, dann Seite 8 bis 11 usw... .Das kostet Zeit und nerven.

Auch die Aussage das FitzBoxen bei schlechten Leitungen nicht gut Funktionen, stimmt so nicht.
Man kann das nicht allgemeinen!. Bei der 7390 trifft das zu, bei der 7270 dagegen nicht. Leider gibt die 7270 nicht mehr neu zum kaufen.

IP geht bei vielen Wunderpaar, aber nicht überall, bei vielen auf dem Land ist Ip eine Katastrophe!
Dort hat man meisten nur eine 2000 Leitung, wenn meine Kunden eigenmächtig auf ip wechseln (wird ihren bei der Telekom aufgeschwätzt) kommt wenn es blöd lauft, bei denen nur 384 kbit/s an. Das Passiert wenn z.B von Annex B auf Annex J Technik umgestellt wird.
Ich darf dann wieder schauen, wie ich diese Leute wieder aus dem neuen Vertrag bekomme und d ihren alten wieder bekommen. Bei 384 kbit/s geht kein IP- Telefonie noch Internet vernünftig.

Ein Kollege aus Staubig hat gerade so ein Fall bei einen Hotel/Gaststädte. Dort würde von ISDN mit 6000er DSL auf IP- umgestellt. Dort kommt jetzt nur noch eine 3000er an, was zu folge hat, das die Verbindung während einen laufenden Gespräch oft abbricht, gerrade wenn gleichzeitg viel Telefoniert wird, was sich aber nicht vermeiten läßt.

Nur weil das bei vielen IP gut bis sehr gut funktioniert, heißt das noch lange nicht das dass überall so ist ;) Vielle Telekom Techniker bei uns in Bayern sind nicht begeistert von IP, gerrade auf dem Land, das geben die aber nur zu, wenn man ein vertrauliches Fachgespräch führt ;)

von Kohlberger91 - am 28.05.2015 09:37
Also ich hab schon oft 20 Seiten und mehr durchs Fax gejagt und es funzt problemlos. Und ich wohne hier nicht gerade in der Stadt. ;-)

Das die Fritzboxen an mittelmäßigen oder schlechten Leitungen immer etwas langsamer sind als andere ist ja jetzt wohl kein Geheimnis. Mag sein das eine ur-alt Fritzbox da mal eine Ausnahme gemacht hat. Aber dafür ist der Rest nicht gerade eine hellhörige Leuchte.

Angeblich wird ja überall und stets und ständig über VoIP gemault. Aber schnelles Internet über Glasfaser möchte trotzdem jeder. Außerdem habe ich übers Handy im Schnitt eine schlechtere Sprachqualität und wesentlich schlechtere Erreichbarkeit als übers VoIP Festnetz. Ja auch im heiligen T-Com Handynetz. Keine frage das bei VoIP noch das ein oder andere getan werden muss. Vor allem das mit dem HD Voice funktioniert nicht immer zuverlässig und obwohl beide Gesprächspartner es eigentlich können sollten wird trotzdem oft eine normale Sprachverbindung aufgebaut. Aber die Zukunft ist nun mal VoIP. Daran können wir nichts ändern. Hier bei mir im Ort gibt es gar nichts anderes mehr weil man die alten Kupferleitungen rausgezogen und komplett auf Glasfaser umgestellt hat bzw. man gerade dabei ist. Echtes analoges Telefonieren gibt es ja vielerorts eh schon seit Jahren nicht mehr. Spätestens in der Vermittlungsstelle wurde alles auf VoIP umgesetzt.

von Spacelab - am 28.05.2015 10:06
Zitat
Spacelab
Aber schnelles Internet über Glasfaser möchte trotzdem jeder. Hier bei mir im Ort gibt es gar nichts anderes mehr weil man die alten Kupferleitungen rausgezogen und komplett auf Glasfaser umgestellt hat bzw. man gerade dabei ist. Echtes analoges Telefonieren gibt es ja vielerorts eh schon seit Jahren nicht mehr.


Leider baut die Telekom nicht überall aus, in Raum Cham und Umgebung baut nur die Amplus AG, Glasfasertechnik aus und lassen keine andern Anbieter auf ihr Netz drauf.

Man hat also die Wahl:
Langsames Internet von 1000 bis 6000 DSL von der Telekom, 1&1 und co über Kupferleitung
oder schnelles Internet von Amplus mit 16 000 bis 100 000 über Glasfaser, wobei die Glasfaser von Vermittlungsstelle zu Vermittlungsstelle gehen und beim Endkunden wieder auf Kupfer geht. Nur ganz wenige bekommen deckt eine Glasfaser Anbiedung. ;)

Nachteil an Amplus, solage es funtioniert, ist alles Super nur ihre IP-Amplus Technik funktioniert nicht oft nicht so wie es soll, mit der Sprachquältet haben die oft noch Probleme und der Kundenservices ist nicht nicht das ware. Wenn Probleme beim Endkunden sind, werden oft Lehrlinge raus geschickt und das Problem zu beheben, die leiter oft auch nicht das Problem beim Endkunden in den kniff kriegen. :rolleyes:

Das IP leider die zukauft ist und der trennt nicht so stoppen ist, ist mir schon klar.
Natürlich will jeder schnelles Internet. Wo schnelles VDSL von der Telekom zu Verfügung steht, haben die Leute auch keine Probleme mit ihrer IP-Telefonie. ;)
Nur sollte man die Technik erst bei Kunden eingeführt werden, wenn es auch dort schnelles Internet mit dieser IP-Technik zu Verfügung steht und es vernüftig läuft.

Mit Zwangsumstellungen wo dann bei manchen dann eine schlechte Telefonie sowie schlechte Internetverbindung besteht, was sie mit ihnen Analogen bzw. ihrem Digitalen ISDN nicht hatten, nützt dem betroffen nicht viel. Da kann die Hotline und ihr noch so oft sagen, wie toll IP doch ist und das ihr alle keine Problemme habt.

Auch wenn später überall IP-Telefone super tolle funktioniert ,wird sie im Gegensatz zum Analogen/ISDN neunmal abhöre gefährdeter sein. Beim Analogen mußte man die Leitung deckt in Deutschland anzapfen um abhören zu können. Bei IP reicht ein Internetanschluss irgendwo auf der Welt, wo das abhören nicht Strafpaar ist. Was ja auch die USA macht. Das ist Fakt. Auch ist diese IP-Telefone leichter Hecker angriffen ausgeliefert. Es braucht ja nur das Internet ausfallen und schon geht das Telefon nicht mehr. Bei Leitungsstörung ist das Internet das erste was nicht mehr funktioniert, Analogtelefon geht dann noch verrauscht. Man kann also noch anrufen und der Telekom sagen, das seine Leitung gestört ist. Natürlich kann man jetzt sagen, man hat im Notfall noch das Handy, nur ist nicht überall Handyempfang bei uns gegeben. ich hab am Hof keinen Empfang, genauso wie meine Nachbarn, werden deswegen aber nicht extra umziehen, nur weil manche die Meinung wäre, das wir selber schuld wären, wenn wir dort wohnen wo nix geht. Nur haben wir ihr dort schon immer gewohnt, da gab es noch keine Handy ;) Sollen wir jetzt umziehen nur weil die Telekom und co, der Meinung sind für die 200 Dorfbewohner Mobilfunk und Internet technisch nicht ausbauen zu müßen... :rolleyes:

Nur weil IP die neuere Technik ist, heißt das noch lange nicht, das sie besser ist... Sie ist zwar Digital ist, ISDN ist es aber auch. ;) HD Telefone wäre auch möglich wenn man ISDN weiter entwickelt hätte ;) Davon abgesehen, baucht man denn wirklich HD Telefonie? ;).

Zitat
Spacelab
Das die Fritzboxen an mittelmäßigen oder schlechten Leitungen immer etwas langsamer sind als andere ist ja jetzt wohl kein Geheimnis. Mag sein das eine ur-alt Fritzbox da mal eine Ausnahme gemacht hat. Aber dafür ist der Rest nicht gerade eine hellhörige Leuchte.


als ob die Speedort-Boxen so viel besser wären :rolleyes:

von Kohlberger91 - am 28.05.2015 11:46
Amplus ist bei euch wohl so etwas wie bei uns QUIX. Die haben eigenes Glasfaser verlegt und lassen keinen anderen drauf. Dafür konnten die einem hier schon 50Mbit/s anbieten da haben die anderen Anbieter noch von geträumt. Der Nachteil: die Technik von QUIX läuft alles nur nicht stabil. Ständig ist irgendetwas anderes. Die Hotline ist sehr schlecht zu erreichen und wenn man mal jemanden am Telefon hat, hat dieser nicht die geringste Ahnung von der Materie. Genauso wie die Hempel die QUIX bei Störungen rausschickt. Ein ganz grausiger Laden.

Natürlich braucht man keine HD Telefonie. Aber geiler iss schon. :D Vor allem wenn man jemandem etwas diktiert. Da wird jeder Buchstabe auf Anhieb richtig verstanden. Ein Freund mit dem ich oft telefoniere verglich es mal ganz treffend mit UKW vs. Mittelwelle.

von Spacelab - am 28.05.2015 12:02
Wer eine billige VDSL-Fähige Kiste haben möchte sucht in der Bucht nach der Fritz!Box 7362SL.
Die gibt/gab es bei 1&1 zu jedem Anschluss und kann locker mit der 7490 mithalten.

Die geht in der Bucht für'n Bruchteil des Neupreises Weg.

Ansonsten: @Thread-Ersteller:

Die Geschwindigkeitseinbußen müssen nicht an deiner Leitung liegen.
Wenn du noch auf Annex-B ADSL2+ hängst kannst du auch noch auf einem alten ATM DSLAM hängen.
Das lässt sich einfach prüfen, schaue dafür in den Thread im OK-Forum (Google: ATM Überlast).

Das Problem lässt sich durch einen Wechsel auf Annex-J oder VDSL beheben.

von Aquarium - am 28.05.2015 19:37
Zitat
Aquarium
Die Geschwindigkeitseinbußen müssen nicht an deiner Leitung liegen.
Wenn du noch auf Annex-B ADSL2+ hängst kannst du auch noch auf einem alten ATM DSLAM hängen.
Das lässt sich einfach prüfen, schaue dafür in den Thread im OK-Forum (Google: ATM Überlast).

Das Problem lässt sich durch einen Wechsel auf Annex-J oder VDSL beheben.


Das erklärt aber nicht, warum es über 2 Jahre lang perfekt funktioniert hat ;)

Danke für den Tipp mit der Fritz!Box 7362SL. Ich nehme gerne weitere Vorschläge entgegen!
Gerade auf eBay gefunden: Die Fritz!Box 3370 für 92,90 Euro NEU! --> KLICK
Empfehlenswert?

von DX OberTShausen - am 30.05.2015 22:32
Bei mir gab es vor einigen Monaten auch mal einen kurzen Ausfall, da wurden allerdings überall Leitungen gelegt und Multifunktionsgehäuse aufgebaut. Zeitgleich ist mein alter Speedport allerdings auch rausgeflogen, da der alle paar Tage abgestürzt ist.
Meine jetzige Fritzbox synchronisiert mit 15-15,5MBit/s bei einer 16000er Leitung. Das wird sich morgen hoffentlich ändern, da ist der Termin für die Umschaltung auf 100MBit :-) Zeitgleich sinkt durch den ISDN-Wegfall meine monatliche Rechnung.
Ich bin seit DSL-Anfangszeiten Telekom-Kunde und zufrieden. der 16000er Anschluss lief seit 2007 mit 1 längeren Störung durch einen massiven Kabelschaden.
Andere Anbieter sind langsamer, nicht wirklich günstiger oder stehen auf meiner roten Liste.

von Marc_RE - am 01.06.2015 12:01
Der Freund von dem ich ja schon hier berichtete wurde auch genauso umgestellt. Auftragsbestätigung kann es ja keine geben weil kein Auftrag erteilt wurde. Da heißt es eher "Entweder nimmst du die Umstellung an oder du kündigst". Fertig!

Als als unser Dorf vor Jahren umgestellt wurde ging das eher Straßenzug um Straßenzug. Den ganzen Vorwahlbereich auf einmal umzustellen wäre schon ein ziemlich dicker Brocken gewesen. Da hängt gefühlt der halbe Süd-Westen des Saarlandes mit mehreren Ortschaften dran. :D Will sagen: die Umstellung auf AllIP kann und wird auch in 90% der Fälle Stück für Stück ausgeführt.

von Spacelab - am 02.06.2015 12:47
Die Umstellung bei mir hat übrigens problemlos geklappt. Um 11:40 rief ein Telekomiker auf dem Handy an und kündigte eine kurze Unterbrechung an. 10 Minuten später war ich am Firmen-PC und konnte meinen Anschluss zuhause schon wieder erreichen. Interessanterweiser trotz Splitter in der Leitung mit voller Geschwindigkeit. Da hätte ich mit Störungen gerechnet.
Sync steht mit dem maximalen was der DSLAM hergibt und mit dem Endresultat bin ich auch zufrieden.



von Marc_RE - am 07.06.2015 20:08
Wenn du VDSL hast, stört der Splitter nicht, da weiterhin AnnexB.

Nur bei ADSL geht ca. 1Mbit/s Upload verloren, da AnnexJ.

Wolfgang

von Wolfgang R - am 08.06.2015 06:58
Aktueller Stand:

Nach 3 Monaten hat sich hier immernoch nichts verbessert. Im Gegenteil: Jetzt habe ich noch mehr Schwankungen und lade meistens nur mit 600-800kb/s runter. das ist DSL6000-Niveau! Wenn es mal gut läuft, kann ich auch mal mit fast konstanten 1,65 MB/s runterladen, das ist aber eher selten der Fall. Letzte Woche telefonierte ich mal wieder mit der Telekom und hatte einen Mitarbeiter dran, der wenigstens ein wenig Ahnung zu haben schien. Er schaute nach und konnte mir sagen, dass im Mai eine Portumstellung an meinem Anschluss stattfand und es mit dem VDSL-Ausbau zusammen hängt. Für die Geschwindigkeits-Schwankungen hatte er aber auch keine passende Erklärung parat.
Laut ihm ist jetzt VDSL50 bei mir verfügbar und nicht mehr nur VDSL25. Immerhin! Also wollte ich wechseln und stellte fest, dass es das Angebot (VDSL zum normalen DSL-Preis) nicht mehr gibt, sondern VDSL jetzt wieder 5 Euro mehr im Monat kostet :rolleyes: Das sehe ich nicht ein.
Der Preisvergleich bei check24.de zeigte, dass die Konkurrenz hier wesentlich günstiger ist.
Bei 1&1, Vodafone und o2 zahle ich effektiv nicht mal 30 Euro monatlich (mit Check24 Bonus) und auch die FritzBox gibt es dort günstig dazu. Unitymedia wäre noch günstiger, ist hier aber nicht verfügbar. Gleiches gilt für Easybell.

Hat jemand Erfahrungen mit 1&1 , Vodafone oder o2 gemacht? Mich würde interessieren, ob man dort wirklich die volle Geschwindigkeit bekommt oder - wie früher beim normalen DSL - mit Einschränkungen zu rechnen hat.

Meinen Vertrag bei der Telekom werde ich erstmal kündigen. Vielleicht machen sie mir dann ein besseres Angebot.

von DX OberTShausen - am 24.08.2015 16:36
Tja das kommt darauf an über welches DSL Netz du geroutet wirst. Wenn du Pech hast geht es dir wie einem Freund von mir. Der hat gewechselt weil er mit dem Telekom Netz total unzufrieden war. Jetzt läuft er immer noch über das gleiche Netz. Lediglich das monatliche Entgelt bekommt jetzt ein anderer. Wenigstens bezahlt er jetzt weniger für die gleiche Leistung.

von Spacelab - am 24.08.2015 16:43
Zitat
Spacelab
Tja das kommt darauf an über welches DSL Netz du geroutet wirst. Wenn du Pech hast geht es dir wie einem Freund von mir. Der hat gewechselt weil er mit dem Telekom Netz total unzufrieden war. Jetzt läuft er immer noch über das gleiche Netz. Lediglich das monatliche Entgelt bekommt jetzt ein anderer. Wenigstens bezahlt er jetzt weniger für die gleiche Leistung.


Ich habe ja zur Zeit noch normales DSL 16000 und kein VDSL. Ich bin mir sicher, dass ich bei VDSL über die Telekom keine Schwankungen mehr hätte. Soweit ich weiß läuft VDSL bei 1&1 und o2 auch über die Telekom-Leitungen. Bei Vodafone bin ich mir nicht sicher.

von DX OberTShausen - am 24.08.2015 16:56
Natürlich hat auch Telefonica weiterhin ihr eigenes DSL Netz. Die haben sogar einen kleineren grauen Kasten direkt neben dem großen grauen Kasten der Telekom hier in der Straße stehen.

Das große Problem der Telekom ist immer noch, und schon seit vielen Jahren unverändert, die recht magere Anbindung an die anderen Netzwerke.

von Spacelab - am 24.08.2015 17:44
Zitat
DX OberTShausen
Jetzt habe ich noch mehr Schwankungen und lade meistens nur mit 600-800kb/s runter. das ist DSL6000-Niveau! Wenn es mal gut läuft, kann ich auch mal mit fast konstanten 1,65 MB/s runterladen, das ist aber eher selten der Fall.


Du hängst auf einem ATM-DSLAM, diese Plattform wird 2016 abgeschaltet.

Zitat

Laut ihm ist jetzt VDSL50 bei mir verfügbar und nicht mehr nur VDSL25.


Dank Vectoring bekommst du nun die doppelte Bandbreite.

Zitat


Hat jemand Erfahrungen mit 1&1 , Vodafone oder o2 gemacht? Mich würde interessieren, ob man dort wirklich die volle Geschwindigkeit bekommt oder - wie früher beim normalen DSL - mit Einschränkungen zu rechnen hat.


Alle von dir genannten Anbieter schalten als Reseller über die Telekom. 1&1 nutzt die komplette Telekom-Technik, Vodafone und o2 nur die Anbindung zum DSLAM (= eigenes Backbone).

Kurzum: prüfe HIER ob du bei Vodafone einen "Regio" Anschluss mit VDSL geschaltet bekommen kannst (VDSL Regio muss grün sein). Wenn ja, kannst du bei 1&1, o2 oder Vodafone VDSL bestellen und bekommst es auch.

EDIT:

Lese ich gerade erst:

Zitat
DX OberTShausen
Das erklärt aber nicht, warum es über 2 Jahre lang perfekt funktioniert hat


Doch. Dank "neuer" Schaltungsgrenzen konnten mehr Menschen DSL mit 16MBit/s bestellen. Dafür war die Plattform nicht ausgelegt. Bedenkt: Ein ATM-DSLAM ist nur mit 155MBit/s angebunden. In Zeiten von DSL368 bis DSL6000 war das noch ausreichend.

von Aquarium - am 24.08.2015 18:04
Da musste ich doch beim Titel "Telekom-Verarsche" an die Sendung "Wie bitte" denken...an die Zeit, als Privatfernsehen noch (hin und wieder) Spaß machte.

von Peter Schwarz - am 24.08.2015 18:18
Zitat
Aquarium
Alle von dir genannten Anbieter schalten als Reseller über die Telekom. 1&1 nutzt die komplette Telekom-Technik, Vodafone und o2 nur die Anbindung zum DSLAM (= eigenes Backbone).

Kurzum: prüfe HIER ob du bei Vodafone einen "Regio" Anschluss mit VDSL geschaltet bekommen kannst (VDSL Regio muss grün sein). Wenn ja, kannst du bei 1&1, o2 oder Vodafone VDSL bestellen und bekommst es auch.


VDSL regio: nein
VDSL: Ja, bis zu 25 Mbps

Wieso nur 25 wenn laut Telekom 50 Mbps gehen? Ist Vodafone einfach nur nicht auf dem neuesten Stand oder woran liegt es?

von DX OberTShausen - am 24.08.2015 18:25
Es KANN sein, dass die Datenbank noch nicht aktualisiert ist.
Was sagt 1&1? Ansonsten bei der Telekom 50MBit bestellen.

Wenn du deinen ungefähren Standort bekannt gibst kann ich mal nachschauen.

Obertshausen hat (noch) kein Vectoring. Ihr werdet aus einem HVT versorgt, da sollte es auch keine ATM-Überlast geben, da dort alles auf Gbit umgestellt ist. Melde eine Störung - oder bestelle einfach VDSL.

Klappt es nicht, wirst du auch bei keinem anderen Anbieter mehr kriegen.

von Aquarium - am 24.08.2015 18:35
Zitat
Aquarium
Obertshausen hat (noch) kein Vectoring. Ihr werdet aus einem HVT versorgt, da sollte es auch keine ATM-Überlast geben, da dort alles auf Gbit umgestellt ist. Melde eine Störung - oder bestelle einfach VDSL.

Klappt es nicht, wirst du auch bei keinem anderen Anbieter mehr kriegen.


Ich hab gerade nochmal mit der Telekom telefoniert. Laut denen kommen die vollen 16000 bei mir an. Jetzt schiebt man es auf meinen Router :rolleyes:
Ziemlicher Unsinn, denn auch mit einem anderen Router funktioniert es nicht besser.
Vertrag wird gekündigt, mit der Hoffnung, dass man mir dann VDSL günstiger anbietet. Im übrigen soll jetzt wieder nur noch VDSL25 bei mir möglich sein. Letzte Woche sagte man mir noch, dass seit kurzem VDSL50 verfügbar ist. Ich glaube man braucht viel Glück, um jemanden an der Leitung zu haben, der wirklich Ahnung hat.

von DX OberTShausen - am 25.08.2015 07:47
Zitat
DX OberTShausen
Unitymedia wäre noch günstiger, ist hier aber nicht verfügbar.

Freu dich. Die sind der reinste Horror.

Ich kenne welche die bei UM sind weil die Telekom nur DSL 3000 anbietet, und naja, das Dorf ist verkabelt und da klingen doch 100 Mbit viel attraktiver. Aber so oft wie deren Schrott-Kabelmodem ausfällt und man nur Stress hat... nee, nee. Dagegen ist VDSL um Längen besser, auch wenn es nicht so schnell und günstig ist, ist es wenigstens zuverlässig.

Ich verstehe aber die Ausbaupolitik der Telekom nicht. In großen hessischen Vororten machen sie nichts und überlassen das Feld kampflos der Konkurrenz, in der pfälzischen Walachei hingegen wird auf VDSL ausgebaut. Wobei das Kabelnetz hier auch noch in kommunaler Hand ist, und man kann wirklich nur analog fernsehen, sonst nichts. Kein digitales Fernsehen, kein Telefon und schon gar kein Internet. Und ich finde es immer noch lustig, dass im Netz Göllheim kein RPR1 eingespeist wird, weil nicht ortsüblich empfangbar.

von RheinMain701 - am 25.08.2015 14:43
Kabel Deutschland ist ja auch nicht besser. Ich hatte da ja schon meine eigenen Horror Erfahrungen an meinem zweiten Wohnsitz mit denen machen müssen. :rolleyes: Der Vater eines guten Freundes wollte ja nicht hören, hat sich auch Kabel Internet geholt und hat jetzt auch nur Probleme. Die angebotenen 50MBit/s waren wohl auch hier zu verführerisch.

Was den Ausbau angeht war die Telekom, zumindest hier in meinem Wohnort, immer schon der Konkurrenz hinterher. Die Stadtwerke, Quinx, 1&1, o2 und sicher noch einige andere bieten hier VDSL mit 50MBit/s an. Die Telekom eiert hingegen noch mit stark schwankenden 6MBit/s herum. Vor über 2 Jahren verbuddelte die Stadt hier überall Glas als gäbe es kein Morgen mehr. Gerade ist die Telekom dabei die Bordsteine wieder aufzumachen um auch noch Glasfaser dazu zu legen.

von Spacelab - am 25.08.2015 15:00
Ich weiß nicht warum immer an den Kabel Internet Anschlüssen rumgemeckert wird.

Ich habe einen 16 Mbit/s Anschluss von o2 und einen 100 Mbit/s Anschluss von Kabel Deutschland.

o2: 17,7 Mbit/s up / 1,2 Mbit/s down laut Modem
DL 1,8 MB/s / UL 0,12 MB/s

KDG: 106 Mbit/s up / 12,7 Mbit/s down laut Modem
DL: 12,3 MB/s / UL 1,48 MB/s

Beide Anschlüssen funktionieren ohne Probleme. Das einzige was negativ am Kabel Anschluss ist, ist das Zwangsmodem. Dieses habe ich aber in den Bridge Modus geschickt und an den WAN Port von meinem Router mit OpenWrt angeschlossen. Nun kann man alles konfigurieren wie man möchte, und das läuft nun seit 4 Monaten stabil und die IP-Adresse ist auch quasi statisch.

Die FritzBox von KDG würde ich aber nicht empfehlen ...
Kein manuelles Firmwareupgrade
Keine weitern VOIP Accounts hinzufügbar
Fernwartung von KDG => Firmware, Neustart etc ...
Dann lieber das "dumme" Modem, und vor einem richtigen Router schalten.

Und KDG war auch noch so nett mir 12 Monate 19,99 € zu schenken. Damit ist quasi der DSL Anschluss umonst bis zum Vertragsende :D

von Yoshi_ - am 25.08.2015 17:50
Na da muss ja schon was im Argen liegen wenn so viel daran rum gemeckert wird. ;-) :D

Bei mir hat Kabel Internet und Telefon nie richtig funktioniert. Vielleicht hätte es irgenwann mal geklappt wenn der ultradoof Support der KDG nicht versucht hätte einen Rekord im Nichtstun einzustellen. Das gleiche Spiel beim Vater meiner Freundes. Total unfähiger Support der nur eines kann: Rechnungen verschicken und Geld kassieren. Auf die Beschwerde hin das die von Support fest versprochenen 50MB/s nur irgendwann in tiefster Nacht erreicht werden und den Rest des Tages die Geschwindigkeit total abstinkt interessiert keine alte Sau. Ganz im Gegenteil. Man bekommt noch frech erzählt das man mal gefälligst in den Vertrag zu schauen hat. Dort stehe doch klipp und klar "bis zu" und nicht "garantiert" 50MB/s.

von Spacelab - am 25.08.2015 18:06
Oh wie schlimm, eine statische IP :rolleyes:

Ich würde sogar eine statische IP buchen wenn es das bei KDG geben würde. Diese dynamische IP Vergabe nervt eh ...

von Yoshi_ - am 25.08.2015 18:25
Zumindest könnte man damit schön ein Privaten Server betreiben.
Aber ich denke mal bei zuviel Traffic wird dann bestimmt gedrosselt.

von _Yoshi_ - am 25.08.2015 18:32
Es hat sich gelohnt, den Telekom-Vertrag zu kündigen! Heute rief mich eine freundliche Dame von der Telekom an und machte mir ein sehr gutes Angebot. 24 Monate VDSL für 29,95 Euro monatlich, statt 39,95 Euro. Außerdem bestätigte sie mir nochmal, dass an meiner Adresse jetzt definitiv VDSL50 geht und nicht nur VDSL25.
Trotzdem hab ich mich noch nicht entschieden, denn bei o2 bekomme ich es noch günstiger und die FritzBox 7490 gibts für 50 Euro dazu. Einen preiswerten Router kann mir die Telekom nicht anbieten.

von DX OberTShausen - am 02.09.2015 17:58
Zitat
DX OberTShausen
Es hat sich gelohnt, den Telekom-Vertrag zu kündigen! Heute rief mich eine freundliche Dame von der
Trotzdem hab ich mich noch nicht entschieden, denn bei o2 bekomme ich es noch günstiger und die FritzBox 7490 gibts für 50 Euro dazu. Einen preiswerten Router kann mir die Telekom nicht anbieten.


Dass O2 drosselt, ist dir klar?

1&1 hat die kostenlosen FritzBoxen abgeschafft, Vodafone plant es ebenso. Da wird es mit O2 nicht mehr lange dauern.

Bei der Telekom zu empfehlen ist der Speedlink 5501 - http://www.zyxel.com/de/de/products_services/286271.shtml?t=p

Zumindest über den GK-Shop (über den auch normale Privatkunden bestellen können) zu haben.

Er ist der einzig würdige Nachfolger des Speedport W920V / W921V und hat einen internen S0-Bus, an dem die bisherige Telefonanlage ohne Änderungen angeschlossen werden kann.

Vom Speedport W724V mit der Krücke von ISDN-Adapter kann ich nur abraten!

Wolfgang

von Wolfgang R - am 03.09.2015 07:40
Dafür geht bei der Teledoof das Spiel genau so weiter wie es aufgehört hat. Der eine schwört Stein und Bein VDSL50 ist verfügbar, real gibt es nur 16.000er normal DSL, die super Hotline weiß von nix... Also mich könnte der laden aber mal so was von kreuzweise.

von Spacelab - am 03.09.2015 07:52
Zitat
Wolfgang R
Dass O2 drosselt, ist dir klar?


Nein, ist mir nicht klar. Ich dachte die Zeiten sind seit VDSL endgültig vorbei. Erst ab 300GB wird auf DSL2000-Geschwindigkeit gedrosselt und soviel lade ich sowieso nicht runter. Ich meine bei der Telekom gäbe es aber auch ein Limit, oder nicht?

Zitat
Wolfgang R
1&1 hat die kostenlosen FritzBoxen abgeschafft, Vodafone plant es ebenso. Da wird es mit O2 nicht mehr lange dauern.


Trotzdem bieten die drei genannten Anbieter aber immernoch einen kostenlosen Router an. Klar kommen die nicht an eine FritzBox ran, aber für den Normalverbraucher reichen die völlig aus. Bei o2 gibt es zur Zeit einen kostenlosen WLAN-Repeater noch dazu. Und die FritzBox 7490 kostet im übrigen nur 49,95 Euro Zuzahlung. Das finde ich immernoch fair, denn das Gerät kostet normalerweise 199 Euro.
Bei der Telekom gibt es garnichts dazu. Man kann sich einen passenden Router mieten oder ihn für teures Geld kaufen.

von DX OberTShausen - am 03.09.2015 15:47
Die Telekom hat ja mit dem drossel Quatsch im Festnetz angefangen. Nicht umsonst hat sie den Spitznamen "Drosselkom" bekommen.

Die Fritzboxen sind meiner Meinung nach auch nur so ein Hype weil sie eine armlange Ausstattungsliste haben. Technisch sind sie aber auch nur höchstens Durchschnitt.

von Spacelab - am 03.09.2015 15:56
Hier bei uns ist zwar auch ein 16000er DSL geschaltet, allerdings bin ich bei DSL Speedtests meistens eher so bei 10000 bis 11000 KBit/s. Bei Downloads komme ich maximal so auf 1,2 MB/s.

Da ich aber nur selten größere Downloads mache kann ich mich eigentlich nicht beschweren. Vor allem hatte ich auch ca. 8 Jahre lang nur DSL 1000, dann zwischenzeitlich kurz DSL 2000 und dann DSL 16000. Da ist man über 10000 KBit/s schon froh, vor allem weil ich hier in der Pampa wohne.

Bei KDG gäbe es zwar Internet mit 100 MBit/s, aber bei dem Saftladen möchte ich kein Kunde sein. In der Praxis werden es wohl auch deutlich weniger als die 100 MBit/s sein.

von BetacamSP - am 03.09.2015 17:22
Die Telekom drosselt nicht, entsprechende Klauseln in Verträgen, die in der Zeit abgeschlossen wurden, sind nichtig. Da ist man schnell zurück gerudert, weil die Presse ein riesen Wirbel gemacht hat.

Was die Telekom grade an Consumer-Routern zur Miete rausgibt, ist unter alles Kanone. Der Speedport W724V ist jetzt, gut 2 Jahre nach seiner Veröffentlichung, grade mal von den schlimmsten Kinderkrankheiten geheilt.

Daher auch ein Großteil des FritzBox-Hypes.

Bin mit meinem Speedport W920V nach wie vor zufrieden, das Ding ist eine der letzten FritzBoxen, die unter Telekom-Label verkauft wurde. Danach wurde auf Asia-Lieferanten umgestellt und der Ärger ging los.

Teilweise gibt es Version A, Version B und Version C. So viele verschiedene Lieferanten hat man und keiner kann es wirklich gut. Einen Router mit internem S0-Bus bietet man für Consumer überhaupt nicht mehr an - der ISDN-Adapter ist einfach nur Müll und funktioniert nicht richtig.

Mein 16.000er DSL gibt auch nicht mehr als 11.000kbit/s her. Bei anderen, die ich kenne, ist es ähnlich. Ich denke, das trifft auf alle zu, die Indoor geschaltet sind. Da ist dann die Leitungslänge eben der Faktor, der begrenzt.

Ich könnte VDSL50 direkt von Outdoor-DSLAM ein paar Meter weg bekommen, dann wäre aber die analoge Telefonie futsch. Da warte ich auf die Zwangskündigung, dann gibt es erst mal nur Telefon mit "CallPlus" - das wird dann in der Vermittlungsstelle auf analog gewandelt und nicht bei mir daheim mit fehleranfälligem Router.

Internet schaue ich mich dann um, wer am günstigsten ist. Telekom sicherlich nicht. Vielleicht zwingt man nach 2017 die Kunden mit Internet auch nicht mehr, die VoIPanalog-Wandlung daheim vorzunehmen. Das will ich nicht, wenn es reine Telefonie-Kunden auch fix und fertig angeliefert bekommen.

Wolfgang

von Wolfgang R - am 04.09.2015 07:33
Bin ich eigentlich der einzige der noch nie ne Fritzbox hatte?

Ich bin jetzt seit 10 Jahren bei Netgear, habe momentan den zweiten Netgear Router im Einsatz und bin total zufrieden. Was die FritzBox betrifft habe ich schon oft was von gravierenden Sicherheitslücken gelesen.

von BetacamSP - am 04.09.2015 15:59
Na das ist wie bei jedem anderen System auch. Das was am meisten in den Wohnzimmern steht ist auch unter verschärftem Beschuss von Hackern.

Ich hab die Fritzbox auch nur in Betrieb weil ich sie von 1&1 damals geschenkt bekommen hab und weil ich wohl langsam aus dem Alter heraus komme einen ganzen Turm Geräte zu stapeln und nahezu täglich daran herumzuspielen. Bei der Fritzbox ist halt alles in einem Kasten und per Klicki Bunti Oberfläche einstellbar. Ist zwar alles nur irgendwie solala und mit dedizierter Hardware nicht zu vergleichen. Aber es ist einfach und bequem.

von Spacelab - am 04.09.2015 16:07
Ich hatte mal eine Fritzbox, die ist aber irgendwann mal verkokelt. Das hat einen schönen Brandfleck auf der Tapete hinterlassen, zum Glück ist nichts schlimmeres passiert.

von RheinMain701 - am 04.09.2015 16:54
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