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Windows 10 Rollout hat begonnen !!

Startbeitrag von _Yoshi_ am 28.07.2015 20:08

So wie es scheint hat Microsoft das Rollout von Windows 10 Begonnen.
Im Hauptverzeichnis Laufwerk C: befindet sich seit heute ein Versteckter Ordner $Windows.~BT.
In moment ist er in etwa 3,08Gb groß.
Ich weis nicht ob da noch weitere Dateien nachgeladen werden.

Die 50 interessantesten Antworten:

Irgendwann, spätestens wenn man 7 nicht mehr erwerben kann, oder es auf neuerer Hardware nicht läuft, oder Applikationen nicht mehr unter 7 laufen, bleibt einem ja nichts übrig als umzusteigen.
Insofern hilft es wenig, sich komplett zu sperren. Allenfalls abwarten, ob 10 so gut ist, dass man nicht mit einem baldigen 10.1 oder 11 rechen kann/muss/darf.
Zwangsupdates? Gut so.
Zitat
RheinMain701
Weißt du, was Microsoft dir da alles ins Betriebssystem reinschieben kann ohne dass du etwas davon mitbekommst? Spionagesoftware, Keylogger, NSA-Backdoors...

Dir ist offenbar nicht bewußt, dass diese "interessierten Kreise" in der Regel gefundene eh schon vorhandene Lücken nutzen, und diese nicht erst bewußt via Windows-Update installiert werden. Der Trick ist, das Wissen über die Backdoor dann nicht an Windows weiterzugeben. Updates SCHLIESSEN die dann doch gefundenen Sicherheitslücken. Natürlich könnte auch der von Dir befürchtete Weg begangen werden. Theoretisch. Praktisch ist er unnötig. Und selbst wenn, dann war er in Deinem OS-Stand VOR dem verweigerten Update schon drin.

Wer wissentlich keine Updates installiert, begeht eigentlich eher schon fast Beihilfe zur Cyberkriminalität, weil er es bewußt zuläßt, Sicherheitslücken NICHT zu schließen.

von DH0GHU - am 29.07.2015 10:54
Zitat
Habakukk
Mal in max. 2 Saetzen zusammen gefasst: was bringt mir als Windows 7-User ein Umstieg auf Windows 10?

Das kommt halt immer darauf an was du mit dem PC machst. Videos schauen, MP3s hören und normales Internet? Dann bleib am besten bei Windows 7. Hast du zig Geräte wie Smartphone, Tablet, Laptop(s) und Heim-PC, und möchtest/brauchst du eine engere Verzahnung mit der Cloud (Stichwort: Software die es nur noch in der Cloud gibt (Adobe Creativ Suite)) dann wäre ein Umstieg auf Windows 10 auf jeden Fall eine Überlegung wert. Wenn du jetzt Windows 8 hättest würde ich schnellstmöglich umsteigen. Windows 8 läuft nämlich wie ein Eimer und ist genauso ein Murks wie Windows Vista damals.

@RheinMain701: gehen dir die Storys über deinen Vater aus und Trollst du deshalb jetzt hier herum? Mann musst du Langeweile haben... :rolleyes:

von Spacelab - am 29.07.2015 11:04
Zitat
DH0GHU
Wer wissentlich keine Updates installiert, begeht eigentlich eher schon fast Beihilfe zur Cyberkriminalität, weil er es bewußt zuläßt, Sicherheitslücken NICHT zu schließen.


Nun ja, mit jedem nicht ausgereiften neuen Betriebssystem tun sich aber auch wieder neue Sicherheitsluecken auf, die vorher vielleicht in der Form gar nicht existiert haben.
Ich wage zu behaupten, dass der Spass in Sachen Viren mit irgendwelchen Apps, die sowohl auf Smartphones, als auch auf Laptops und PCs laufen, erst noch richtig los geht. Da kann man es sich mit einem alten PC mit Windows XP und irgendwelchen "Oldschool-Programmen" wahrscheinlich mal noch recht gemutlich machen, weil man ohnehin zu einer Minderheit gehoert. Genauso wie heute vermutlich auch keine alten MS-DOS-Viren mehr interessieren.

von Habakukk - am 29.07.2015 12:16
Sicherheitslücken in einem System zu finden dauert aber schon relativ lange und erfordert etwas können. Bereits gefundene Sicherheitslücken die durch die User nicht geschlossen worden sind kann hingegen jedes Scriptkiddie per Knopfdruck ausnutzen.

Sicher kann man eigentlich nur sein wenn man mit einem PC arbeitet der keinerlei Kontakt zur Außenwelt hat. Kein LAN, kein WLAN (auch nicht ein deaktiviertes!) und keinerlei Datenaustausch zum Beispiel über einen USB Stick oder eine Speicherkarte.

Windows 10 gibt es für Smartphone, Tablet, x86, x64 und demnächst auch für Embedded Systeme. Windows 10 für Smartphones wird aber die letzte Version sein die es für diese Geräte geben wird. Nach dem riesen Misserfolg der bisherigen Windows Smartphones stand sogar das schon auf de Kippe. So wurde es auf der letzten Microsoft Pressekonferenz bekannt gegeben.

von Spacelab - am 29.07.2015 12:34
unter https://www.microsoft.com/en-us/software-download/windows10
kann man alle Visionen von Win10 als ISO (für DVD) oder USB downloaden. Somit kann man Win 10 auch auf einen andern PC installieren.

Zudem gibt keinen Zwang Installationen, wenn man Win10 nicht möchte, braucht es ja nicht vormerken bzw. installieren. ;) Wenn man allerdings schon vormerkt hat, wird Win10 gedownloadet aber noch nicht installiert. Da wird vorher nochmal gefragt, es legt nur auf der Platte. ;)

Ich werde solange wie es geht Win7 benutzen. Allerdings alle Visionen von Win10 auf DVD und Strick horten. Wenn man später einen neuen PC braucht, kann man es ja dann dort installieren.

Bin auch schon am überlegen, ob ich meine Platte spiegeln soll und auf der Zweiten dann dort Win10 per update ganz normal installieren soll. Dann hätte ich beides. Win7 (Paltte 1) und Win10 (Patte 2) ohne großartige beim 10er alle Einstellungen und Daten,Programme neu einstellen bze. Installieren zu müssen. ;)

von Kohlberger91 - am 29.07.2015 13:42
Zitat
Habakukk
Zitat
DH0GHU
Wer wissentlich keine Updates installiert, begeht eigentlich eher schon fast Beihilfe zur Cyberkriminalität, weil er es bewußt zuläßt, Sicherheitslücken NICHT zu schließen.


Nun ja, mit jedem nicht ausgereiften neuen Betriebssystem tun sich aber auch wieder neue Sicherheitsluecken auf, die vorher vielleicht in der Form gar nicht existiert haben.

Eben, genau deshalb sollte man tunlichst die dann folgenden Sicherheitsupdates installieren.
Mit Updates meine ich die automatischen Updates innerhalb einr Version.




Windows XP auf einer extra Platte? Ich habe auf einem meiner Win7-Rechner den "XP-Mode" installiert, ein virtuelles XP. Gabs (gibts?) kostenlos von Kleinstweich. Dann sind alte Programme (oder alte Installer) kein Problem, sofern sie keinen Hardwarezugriff brauchen.

So, und Win10 gibts bei mir, wenn in ca. 2 Jahren turnusmäßig ein neuer Rechner fällig wird. Ein Upgrade ohne neue Hardware habe ich bisher erst einmal gemacht, als mir auf dem Rechner am Zweitwohnsitz XP zu unsicher wurde, d.h. zum Support-Ende hin. Da gab es dann rechtzeitig zum Stichtag Windows 7. Windows 7 erhält noch bis Januar 2020 Sicherheitsupdates.
Von meinen heutigen Rechnern (gekauft zwischen 2008 und ca. 2012) wird bis dahin vermutlich keiner mehr im Regelbetrieb sein).

Dass Windows 10 jetzt gerade kostenlos ist, ändert daran nichts: Der Zeitaufwand kompensiert die Ersparnis nicht. Was bringt mir eine Ersparnis von 100 €, wenn dann ein halbes Wochenende flöten geht?
Und einen neuen Rechner muß ich eh irgendwann einrichten.

von DH0GHU - am 29.07.2015 14:01
Zitat
Kohlberger91
unter https://www.microsoft.com/en-us/software-download/windows10
kann man alle Visionen von Win10 als ISO (für DVD) oder USB downloaden. Somit kann man Win 10 auch auf einen andern PC installieren.

Zudem gibt keinen Zwang Installationen, wenn man Win10 nicht möchte, braucht es ja nicht vormerken bzw. installieren. ;) Wenn man allerdings schon vormerkt hat, wird Win10 gedownloadet aber noch nicht installiert. Da wird vorher nochmal gefragt, es legt nur auf der Platte. ;)

Ich werde solange wie es geht Win7 benutzen. Allerdings alle Visionen von Win10 auf DVD und Strick horten. Wenn man später einen neuen PC braucht, kann man es ja dann dort installieren.

Bin auch schon am überlegen, ob ich meine Platte spiegeln soll und auf der Zweiten dann dort Win10 per update ganz normal installieren soll. Dann hätte ich beides. Win7 (Paltte 1) und Win10 (Patte 2) ohne großartige beim 10er alle Einstellungen und Daten,Programme neu einstellen bze. Installieren zu müssen. ;)


Also ISO Datei von Win10 Pro 64X sind 3,14 GB groß

Zitat
_Yoshi_
So wie es scheint hat Microsoft das Rollout von Windows 10 Begonnen.
Im Hauptverzeichnis Laufwerk C: befindet sich seit heute ein Versteckter Ordner $Windows.~BT.
In moment ist er in etwa 3,08Gb groß.
Ich weis nicht ob da noch weitere Dateien nachgeladen werden.



Diese 4.77 GB Datei mit dem Namen "$WINDOWS.~BT" habe ich auch, allerdings habe ich mir Win10 nicht vormerken lassen hm..

von Kohlberger91 - am 29.07.2015 14:31
Zitat
DX OberTShausen
Zitat
PhanTomAs
Ich habe meinen aktuellen PC mit Windows 7 seit ca. 3 Jahren. Und noch nie hatte ich damit irgendein Problem. Bin vollstens zufrieden mit Windows 7. Und deshalb wird Windows 10 niemals bei mir Einzug halten. Ist doch eh nur auf dieses neumodische Cloud-Zeugs ausgelegt. Brauch ich nicht. Eher würde ich dann zu (K)Ubuntu oder Mint (zurück)steigen.


Ich würde sagen, erstmal testen. So sehr unterscheiden sich Win 8.1 und Win 10 nicht von Win 7.


Bloß nicht. Wer weiß, ob ein Rollback auf 7 problemlos funktioniert, und ob der Lizenzkey dann noch gültig ist. Außerdem würde ich Aero total vermissen. Windows 10 ist pottehässlich. Selbst die Tray-Symbole sind nur einfarbig. Warum?

Never change a running system!

von PhanTomAs - am 29.07.2015 19:08
Bei mir läuft XP seit 9 Jahren... zur vollsten Zufriedenheit. Es macht genau was ich will, Virenscanner und FW gibt es noch für XP, zusammen mit eher ungefährlichem Surfverhalten und eher sparsamer Installation von Programmen (sind schon viele, aber genau das, was ich brauche + wenig Spielereien) gibt es keinen Grund, jetzt schon zu wechseln... :D
Der ist erst gekommen, wenn die Öffis auf Astra das SD-Signal abschalten und ich an einer HD-TV-Karte nicht mehr vorbeikomme, dafür reicht die Hardware nicht mehr aus. Dann werde ich mir einen neuen Rechner mit einem dann aktuellen Windows drauf beim Rechnerbauer meines vollsten Vertrauens bauen lassen.

Beim aktuellen war in den 9 Jahren ein neues Netzteil + ein Arbeitsspeicherupgrade auf 2GB notwendig, die mittlerweile auch knapp werden (woran wieder Firefox Schuld ist..). Von den 9 Jahren läuft er ca. 7-8 Jahre 24/7. Und läuft und läuft und läuft.

Das ist schon der zweite Rechner von dort, der erste lief mit doppeltem Win98SE (1x mit Internet, 1x ohne) ungefähr 8 Jahre, dann war er hoffnungslos veraltet. Eines der beiden Windows ist mal gecrashet und musste neu aufgesetzt werden. Auch da haben mit Ausnahme der Festplatten alle Bauteile durchgehalten.

Kann Windows 10 eigentlich folgendes wieder?
[attachment 5583 winexplorerscreen1.jpg]
(ein Hilfs-Programm namens Folder Size zeigt unter "Grösse" neben Dateigrößen auch Ordnergrößen an)
Seit Vista gibt es die Funktion zum Anzeigen von Ordnergrößen nicht mehr im Betriebssystem, entsprechende Programme können nicht mehr darauf zurückgreifen. Grund soll gewesen sein, daß sie sich auch durch Netzwerke fraß... (was doch hinzubekommen sein müsste).
Ordnergrößen anzeigen als Popup beim drüberfahren oder markieren nützt mir herzlich wenig. Das wär auf jeden Fall e i n Argument...

von iro - am 29.07.2015 21:39
So, ich habe mal drauf.
Als Windows Phone Nutzer viele bekannte Elemente. Sämtliche Einstellungen und Passwörter von 8.1 wurden mitgenommen. Für mich wirkt das ganze sogar etwas aufgeräumter. Was fehlt ist Windows Update, die Funktion ist weg. der Windows Defender ist noch da, wie vorher. Der Kachel Startbildschirm sowie er bei Windows 8 war, den gibt es nicht mehr. Diese Kacheln hängen jetzt gleich mit dabei. Ich habe das aber nie genutzt, nur Classic Shell. Höchstens mal um z.B. auf meine Handydaten über den Rechner zuzugreifen (Kontakte, Orte, Navi...). Andis Player ist ohne Rahmen. Der Explorer Edge macht beim vergrössern Euer Forum einfach nur grösser, rechts und links muss dann gescrollt werden. Mit Mozilla wird vergrössert und das Seitenverhaltnis automatisch angepasst. Downloads aus dem Store laufen grundsätzlich erstmal nicht. Die Installationsdatei war keine 3GB, aber scheinbar arbeitet er im Hintergrund noch nach. 5GB reichen im gesamten wohl nicht. Was mich besonders freut, die nervigen Einstellungen meines Mousepad wenn man von der Seite drüber wischt sind weg.

Erster Eindruck, sehr gelungen und positiv. Keine Neueinrichtung, vorher 8.1. Einige Neuerungen und für Windows Phone Nutzer bekannte Dinge die das Leben erleichtern. So will ich das.

von pomnitz26 - am 29.07.2015 22:00
Zitat
PhanTomAs
Windows 10 ist pottehässlich. Selbst die Tray-Symbole sind nur einfarbig. Warum?


falls du das Logo meinst, da gebe ich dir recht. Design mäßig ist auch sonst so die reinste Katastrophe. Am Modernsten fand ich das Design von Windows 7 und Vister. Beim Vister alleine schon wegen dem Hintergrundbild. Man hat das farbige abgerundete Logo seit Windows 8 aufgeben und hat nun ein einfarbiges hellblaues Logo und somit eine Reminiszenz an die allererste Windows Version 1.0, dessen Logo ebenfalls hellblau gewesen ist. Der Hauptgrund ist aber das dass neue Logo besser zu die Windows Kacheln passt. Bei Windows Vister und 7er war dagegen vieles in rund formen gehalten bzw. abgerundet, da passte das farbige abgerundete Logo.
Bei der Microsoft Homepage ist das Logo allerdings noch Bund aber besteht nur noch aus 4 einfachen Quadrate, was sehr billig wirkt! So hätte Windows 2 in denn 80er mit seine paar Bits aussehen können aber doch kein heutiges Windows. :rolleyes: Ich frage mich ob man jetzt Urheberverletzung begeht, wenn man 4 einfache Quadrate mit die Farben Rot, Grün, Blau und Gelb zeichnet :D

Auch die Betriebssystem Aufzählung bei Microsoft hab ich bis heute noch nicht verstanden.

Am Anfang erst logisch nach Zahlen (Windwos 1,2 und 3)
In denn 90ern, dann nach Jahreszahlen(?) (Windows 95 / 98 / 2000)
Dann auf einmal nach Namen wie Whistler (2001), XP (2002) mit seiner Bunten Verspielten Desktop Benutzeroberfläche „Luna“ sowie Vista (2006).
Seit 2009 dann wieder nach Zahlenaufzählung (Windows 7 / 8 / 10), wobei die Aufzählung nicht stimmt. Windwos 7 ist nicht das 7de Windows Betriebssystem

Satt „XP“ hätte man auch „Windows 2002“, „Windows 2004“ benennen können. So wie bei denn Microsoft Flugsimulatoren ja auch der Fall ist. ;)
Logisch wäre nach meiner Meinung so (die ganzen NT Systeme mal ausgenommen):
Windows 1
Windows 2
Windows 3
Windows 4 / Windows 95
Windows 5 / Windows 98
Windows 6 / Windows 2000
Windows 7 / Windows 2002 (als WindowsXP bekannt)
Windows 8 (als WindowsVister bekannt)
Windows 9 (als Windows7 bekannt)
Windows 10 (als Windows8 bekannt)
Windows 11 (als Windows10 bekannt)

von Kohlberger91 - am 30.07.2015 00:09
Ich hab's jetzt auch drauf, das ging ja wirklich unkompliziert und flott. Ich hab Windows 10 übrigens doch nur "drüber" installiert, also erst mal alle Windows 7-Einstellungen und Programme übernehmen lassen. Das letzte mal, dass sowas funktioniert hat, war glaube ich das Update von Windows 95 auf 98.

Die Installation selber ist im Vergleich zu früheren Installationen recht simpel gehalten und detailarm ("Es müssen noch ein paar Dinge erledigt werden! Sie können sich entspannt zurück lehnen!").

Ansonsten erster Eindruck: soviel anders sieht es gar nicht aus, da vieles von meinem alten Windows 7 übernommen wurde. Bei einer frischen Installation wäre das wahrscheinlich anders. Startmenü ist gewöhnungsbedürftig, aber immerhin gibt es das Ding überhaupt noch.

Den Rest werde ich mal durch testen. Aber erster Eindruck ist schon mal recht gut.

von Habakukk - am 30.07.2015 05:26
Zitat
Kohlberger91
Logisch wäre nach meiner Meinung so (die ganzen NT Systeme mal ausgenommen):
Windows 1
Windows 2
Windows 3
Windows 4 / Windows 95
Windows 5 / Windows 98
Windows 6 / Windows 2000
Windows 7 / Windows 2002 (als WindowsXP bekannt)
Windows 8 (als WindowsVister bekannt)
Windows 9 (als Windows7 bekannt)
Windows 10 (als Windows8 bekannt)
Windows 11 (als Windows10 bekannt)


Du hast Windows ME vergessen. Mein erstes Windows. :)

Zitat
BetacamSP
Bis dahin bleibe ich bei meinem Windows 8.1. Habe Classic Shell installiert, damit habe ich unter Windows 8.1 ein Startmenü im Windows XP Stil. Funktioniert super. Bis auf das fehlende Startmenü und die bescheuerte Dateisuchfunktion ist Windows 8.1 nichtmal so schlecht wie immer behauptet wird.


Genau so auch bei mir, Classic Shell ist das wichtigste.

Zitat
PhanTomAs
Außerdem würde ich Aero total vermissen. Windows 10 ist pottehässlich. Selbst die Tray-Symbole sind nur einfarbig. Warum?


Stimmt, unter Win8.1 sind die Symbole noch weitestgehend auf dem alten, besser aussehenden Stand.
Für das Aero-Design unter Windows 8.1 hab ich Glass 8.

von Cha - am 30.07.2015 09:40
Zitat
Habakukk
Hier gibt es die internen Versionsnummern zu lesen:
http://www.gaijin.at/lstwinver.php

Windows 4.0 = Windows 95 bzw. NT4
Windows 4.1 = Windows 98
Windows 4.9 = Windows ME

Windows 5.0 = Windows 2000
Windows 5.1 = Windows XP

Windows 6.0 = Windows Vista
Windows 6.1 = Windows 7
Windows 6.2 = Windows 8
Windows 6.3 = Windows 8.1 (Vorlaeufer von Windows 10)

Windows 10.0 = Windows 10

okay, das ist die Offizielle, wobei auch das nicht der Logik entsprecht, nach meiner Meinung. Ich sehe Windows 5.0 (Windows 2000) und Windows 5.1 (Windows XP) nicht als Windows 5.X an, da XP zum großen teil komplett anders aufgebaut ist als Win2000. Anders als beim 95er/98er oder Vister/7er wo sich nicht so viel geändert hat, außer der Sicherheit und der Stabilität (damaliges Verhältnisses)

Folglich müßte es eigentlich so aussehen:

Windows 1.X.X= Windows 1
Windows 2.X.X = Windows 2
Windows 3.X.X = Windows 3 (Win 3.1 / Wind 3.11)
Windows 4.0.0 = Windows 95 bzw. NT4
Windows 4.1.X = Windows 98
Windows 4.9.0 = Windows ME
Windows 5.0.0 = Windows 2000
Windows 5.1.0 = Windows Whister
Windows 6.0.0 = Windows XP
Windows 7.0.0= Windows Vista
Windows 7.1.0 = Windows 7
Windows 7.2.0 = Windows 8
Windows 7.2.1= Windows 8.1
Windows 7.2.2 = Windows 10

von der Logik wird auch Microsoft ausgegangen sein, womit Windows 7 auch Windows 7 heißt. ;) Windows 5.1 wäre somit Windows Whistler, da Whisler im Gengensatz zu XP sehr wohl noch sehr ähnlich zu Win2000 war. Allerdings ist Whister nie offiziell auf dem Deutschen Markt gekommen. Man wird aber nie auf eine Übereinstimmung kommen, weil jeder es anders seht, genauso gut könnte man Windows 2000 als Windows.4.10 ansehen, da win2000 im großenteils Win9X noch aufgebaut ist. :undweg:

von Kohlberger91 - am 30.07.2015 10:56
Zitat
Spacelab
Windows 7 läuft ja auch. Wir reden von Windows 8.1. Nach unzähligen Updates läuft es zwar schon etwas besser wie ganz zu Beginn. Aber von der Stabilität eines Windows 7 ist man noch Welten entfernt. Windows 8 ist genauso vergurkt wie Vista damals.


Kann ich absolut nicht bestätigen. Hast du überhaupt schon mit Windows 8.1 gearbeitet? Das einzige Manko an Windows 8.1 ist das fehlende Startmenü. Und das kann man mit Classic Shell nachrüsten, dadurch hat man dann ein Startmenü im XP oder 7 Stil, je nach Wunsch des Anwenders. Mir ist der XP Stil am liebsten.

Ich arbeite jetzt seit einem halben Jahr mit Windows 8.1 und bin recht zufrieden damit. Die Suchfunktion gefällt mir zwar unter XP deutlich besser, allerdings ist diese bei Windows 7 auch schon genauso verkorkst.

Was Stabilität betrifft kann ich an Windows 8.1 NULL aussetzen. Ich hatte in einem halben Jahr KEINEN EINZIGEN Bluescreen.

Also: Am besten selber mal ausprobieren und nicht nur nachplappern was alle sagen.

von BetacamSP - am 03.08.2015 14:32
@BetacamSP: Uh dann machen aber viele Leute was falsch... ;-) :D Das ein Betriebssystem bei dem einen gut und bei dem anderen schlechter läuft ist normal. Es gibt geschätzte Millionen unterschiedliche Hardwarekonfigurationen und noch viel mehr Dinge die ein User mit seinem PC anstellen kann. Die undankbare Aufgabe eines Betriebssystems ist es aber nun bei möglichst vielen Usern in die Kategorie "läuft gut" zu fallen. Bei Windows 8 ist das aber nun mal nicht der Fall. Wenn es bei dir gut läuft dann Glückwunsch und freu dich. Aber dafür gleich allen anderen zu unterstellen das sie zu doof sind einen PC zu benutzen ist schon recht vermessen.

Ich hab seit gestern endlich Windows 10 auf dem beiden Tablets und ich bin schwer begeistert. Sogar das schon etwas betagte Trekstor Tablet kommt jetzt richtig in die Hufe. :spos: Das beste aber ist das kein einziges der Programme seinen Dienst versagt. Weder die doch recht spezielle DMX Steuerung, noch der "Remotedesktop" des Abmischers noch einer meiner selbst getippten Programme. Ich werd jetzt mal noch die Festplatte meines Desktop Rechners clonen und dann auch dort Windows 10 installieren. Wenn es dann auf dieser Kiste wieder erwarten Probleme geben sollte wird einfach die Festplatte getauscht.

von Spacelab - am 03.08.2015 15:10
Aber ganz im Gegenteil. Sogar Microsoft gestand bei Windows 8 grobe Fehler ein die dann zusammen mit noch ein paar optischen Neuerungen zu Windows 8.1 führten. Bei der Windows 10 Präsentation gab der CEO Satya Nadella zu das man das "Drama" (er nannte es wortwörtlich so) mit Windows 8 nun endgültig beenden möchte. Was ihm von der Fachpresse damals Beifallsstürme einbrachte. Nicht nur unter Insidern sondern auch ganz offiziell bei Heise und Co sind die Windows 8 Updates mittlerweile ein Running Gag. Auf der Heft DVD der PCgo war vor ein paar Monaten ein Workaround drauf der die Memory Leaks die bei manchen Anwendungen ständig auftraten zumindest etwas seltener auftreten zu lassen.

Aber wie bereits gesagt, wenn Windows 8 bei dir ja gut läuft dann ist doch alles fein. Dann würde ich auch noch etwas mit dem Updaten auf Windows 10 warten und die Berichte nach ein paar Monaten abwarten. Dann ist die erste Euphorie verflogen und das System auf Herz und Nieren getestet und man kann ganz nüchtern entscheiden ob man umsteigen möchte oder nicht.

von Spacelab - am 03.08.2015 15:55
Was ich dazu noch sagen wollte: Ich gebe offen zu dass die Benutzeroberfläche von Windows 8.1 ohne Classic Shell ein ziemlicher Schrott ist und auf dem Desktop nicht zu gebrauchen ist. Aber mit Classic Shell wird aus Windows 8.1 ein wirklich brauchbares Betriebssystem. Deshalb bin ich froh dass es Leute gibt die sich in ihrer Freizeit die Mühe machen, sowas zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen.

An der schlechten Benutzeroberfläche ist Windows 8/8.1 gescheitert, nicht an der Stabilität. Was die Stabilität betrifft kann ich Microsoft keinen Vorwurf machen.

Meiner Meinung nach ist bis heute Windows XP das benutzerfreundlichste Windows. Microsoft ist damals mit XP einfach ein ganz großer Wurf gelungen, die Benutzerfreundlichkeit der 9x Reihe wurde mit der Stabilität der NT Reihe verschmolzen. Einige Dinge nerven mich an der Oberfläche von Windows 8.1 bis heute, doch diese Nervereien hatte auch Windows 7 schon.

von BetacamSP - am 03.08.2015 16:44
Ich verstehe eure Meckerei über die 'Sammelwut' von Windows 10 nicht.
Ihr nutzt täglich dieses Forum, warum meckert ihr hier nicht rum, dass jeder Beitrag bei diversen Suchmaschinen zu finden ist - obwohl ihr nicht zugestimmt habt?

Wer im Jahre 2015 glaubt, das er beim benutzen von Elektronischen Geräten sicher ist, hat wohl die letzten Jahre verschlafen.

Überwacht werdet ihr überall.
Payback, Paypal, Amazon, Google, Ebay, Facebook, Whatsapp, Instagram, Web, GMX [..] - überall werden Daten geloggt.
Wo ist dann das Problem ein Häckchen bei der Installation von Windows 10 zu entfernen damit es eben nicht mehr 'nach Hause telefonieren' kann?
Windows sagt selber das diese Daten nur zur Verbesserung im Umgang mit Windows gesammelt werden.

Das war aber auch schon bei Windows XP, 7, 8, 8.1 der Fall - nur hat es da niemanden gestört, da es immer genug andere "Dinge" gab über die gemeckert wurden..

von Aquarium - am 13.08.2015 19:40
Zitat
Aquarium
Windows sagt selber das diese Daten nur zur Verbesserung im Umgang mit Windows gesammelt werden.

Das war aber auch schon bei Windows XP, 7, 8, 8.1 der Fall - nur hat es da niemanden gestört, da es immer genug andere "Dinge" gab über die gemeckert wurden..


Windows sagt gar nix ;) Wenn dann sagt Microsoft was. Aber mal ehrlich: Glaubst du denen ernsthaft mit ihrer Aussage zum Datenschutz? Ich jedenfalls nicht.

Und ja, selbst bei XP wurde schon "nach Hause telefoniert". Aber eben bei weitem nicht in dem Maß, wie es heute bei Windows 10 der Fall ist. Noch nie zuvor wurde von Experten ein Windows Betriebssystem so scharf wegen Datenschutz Bedenken kritisiert wie jetzt Windows 10.

Und ob es reicht bei der Installation von Windows 10 ein Häckchen zu entfernen wage ich zu bezweifeln...Ist es jedenfalls erst mal installiert sind tiefe Eingriffe in den Systemeinstellungen erforderlich. Und viele Ottonormalverbraucher die Windows 10 nutzen wissen davon nichts und werden dann tagtäglich ausspioniert und das finde ich eine Sauerei. Man muss auch immer daran denken dass nicht jeder Windows Nutzer täglich auf Computerseiten wie Heise unterwegs ist und sich dort durchliest wie man die Datensammelwut von Windows abschaltet oder zumindest einschränkt.

von BetacamSP - am 13.08.2015 19:57
Zitat
via Facebook
Gerd Schiefer

Ich habe schon die Bibel gelesen, den Koran und auch Hitlers "Mein Kampf". Nicht etwa, weil ich sie toll finde, sondern weil ich zu bestimmten Themen mitreden können möchte.

Nach meiner Meinung haben alle Werke eines gemeinsam:
Die glühendsten Verfechter scheinen die Inhalte selbst nie komplett gelesen zu haben.

Jetzt habe ich mir mal ein anderes Meisterwerk vorgenommen und auch da scheinen die Fans nicht zu wissen, worum es eigentlich geht. Bevor ich verrate, von welchem Werk die Rede ist, hier mal ein Zitat daraus:

„Schließlich werden wir auf personenbezogene Daten zugreifen, diese offenbaren und bewahren, einschließlich privater Inhalte (wie der Inhalt Ihrer E-Mails und andere private Mitteilungen oder Dateien in privaten Ordnern), wenn wir in gutem Glauben sind, dass dies notwendig ist, um: Geltende Gesetze einzuhalten oder auf gerichtliche Verfahren zu antworten, einschließlich denen von Strafverfolgungsbehörden oder anderen staatlichen Stellen.“

Bitte lest Euch dieses Zitat noch einmal durch, ganz langsam. Und versucht mal zu begreifen, WAS da steht.

Nein, das ist kein Filmzitat aus George Owells „1984“. Es stammt auch nicht aus einem Arbeitsvertrag mit der NSA. Es handelt sich lediglich um einen kleinen Auszug aus den Datenschutzbestimmungen von Microsoft, die mit der Installation von Windows 10 automatisch akzeptiert werden.

Ich übersetze das Zitat mal in Klartext:
„Wir speichern bei uns Daten von Deinem Rechner. Auch Deine privatesten Dateien, die Du selbst nie ins Internet stellen würdest. Wir kopieren uns die Inhalte all Deiner Dokumente und E-Mails, holen sie uns über das Internet, ohne dass Du es mitbekommst. Wir lesen sie und werten sie aus, wenn wir es für nötig halten. Das müssen wir Dir nicht weiter begründen. Außerdem geben wir diese Daten ohne Deine weitere Zustimmung an Fremde weiter, die dann damit machen können, was sie wollen.“

Wer von Euch arbeitet bereits mit Windows 10 und hat die AGB und Datenschutzbestimmungen komplett gelesen und verstanden?

Noch ein paar Highlights, wenn man Windows 10 installiert:

- Alle eingegebenen Daten (nicht nur über Tastatur) dürfen von MS gespeichert und ausgewertet werden.

- VOIP-Telefonate dürfen mitgeschnitten und inhaltlich (nicht nur zur Qualität) ausgewertet werden.

- Der aktuelle und die ehemaligen Standorte des Rechners werden gespeichert und von MS ausgewertet.

- Die Browser-History, also eine Liste aller aufgerufenen Internetseiten, wird zur Auswertung an MS geschickt.

- Der Suchverlauf (auf dem eigenen Rechner, nicht nur im Internet) wird an MS geschickt und ausgewertet.

- Informationen über im Internet getätigte Käufe werden gesammelt und ausgewertet.

- An den Rechner (egal ob Smartphone, Tablet, Laptop oder PC) angeschlossene Hardware kann jederzeit ohne weitere Zustimmung des Benutzers aktiviert werden, zum Beispiel Kamera oder Mikrofon.

- Daten über die Anwendungsnutzung, also welche Hard- und Software wann und wie oft genutzt wird, werden an MS gesendet und ausgewertet.

Das alles ganz ohne selbst aktiv Daten ins Internet zu schicken!

Wer also meint, nicht betroffen zu sein, weil er „die Cloud“ (von der die meisten gar nicht wissen, was das überhaupt ist) nicht benutzt, der irrt!

Selbstverständlich kann man einige der Punkte in den Einstellungen deaktivieren oder mit Zusatztools entschärfen. Aber welcher normale Benutzer macht das schon?

Außerdem schickt der Rechner dann noch immer Daten inklusive einer eindeutig identifizierbaren Computer-ID an Microsoft! Ohne Wissen bzw. gegen den Willen des Benutzers.

Offiziell dient die Schnüffelei der „Verbesserung von Windows“, was auch immer wir uns darunter vorzustellen haben. Fakt ist aber, dass eine Kombination aller Daten ein umfassendes Profil eines jeden Benutzers von Windows 10 auf dieser Welt zulässt.

Wer jetzt meint, dass mein Beitrag nur Panikmache sei, der sollte sich mal folgende Artikel vornehmen:

- Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesjustizministerium, warnt in der Wirtschaftswoche vor Windows 10:
http://www.wiwo.de/unternehmen/it/microsoft-staatssekretaer-billen-windows-10-ist-bedenklich/12183460.html

- In der Schweiz nimmt man Windows 10 besonders kritisch unter die Lupe und selbst ein Verbot scheint zumindest für Behörden und Ämter nicht mehr ausgeschlossen:
http://www.padcom.ch/windows-10-koennte-in-der-schweiz-verboten-werden

- Warnung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz:
https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/windows-10---Ueberwachung-bis-zum-letzten-klick-1

Hinzu kommen noch einige Nachteile, die Windows 10 zusätzlich mitbringt. Hat man zum Beispiel ein Update (das man ab Windows 10 nicht mehr verweigern kann) durchgeführt, wird man selbst zum Verteiler dieses Updates für andere. Die Bandbreite für den Upload wird damit belastet, was besonders Nutzer von VOIP-Telefonen und Internetspieler schon zu spüren bekamen. Es gab auch schon Fälle, in denen Provider Benutzern den Internetzugang gedrosselt haben, weil das vorgesehene Uploadvolumen damit überschritten wurde.

Auch hier könnten mir "Fachleute" entgegenhalten: "Das kann man doch ausschalten!"
Stimmt. Aber wer von Euch wusste bis gerade, dass es die Problematik überhaupt gibt? Und wer von Euch könnte mir jetzt auf Anhieb vorführen, wo und wie man diese Einstellung deaktiviert?

Aus dem Bekanntenkreis habe ich bis jetzt immer nur gehört:
„Was soll der Trubel um Windows 10? Alles Panikmache! Ich bin umgestiegen und bei mir funktioniert alles einwandfrei.“

Stimmt – der Meinung wird Microsoft sicherlich auch sein. Und sich dabei die Hände reiben.

Und wenn es kein Argument mehr gibt, folgt oft ein Schulterzucken mit der Aussage:
„Egal, ich habe eh nichts zu verbergen.“

Das ist interessant, wenn man sich noch mal das Verhalten der Deutschen im Jahr 1987 vor Augen führt, als die vorletzte deutsche Volkszählung stattfand. Ein sehr lesenswerter Artikel übrigens, aus heutiger Sicht geradezu erheiternd:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/zensus-debakel-in-den-achtzigern-und-bist-du-nicht-willig-a-754320-2.html

Daten, die damals (noch anonym) gesammelt wurden, können heute problemlos zusammen mit vielen weiteren Informationen und dann auch noch personalisiert und auf eine bestimmte Person zurückverfolgbar gesammelt, ausgewertet und weitergegeben werden. Auch dank Windows 10!

Als Kind habe ich mal gelernt:
„Nimm keine Bonbons von fremden Onkels!“

Und was machen heute die meisten Erwachsenen?
„Oh, Windows 10 ist kostenlos! Und nur für kurze Zeit zu haben! (Anmerkung: Mindestens 1 Jahr, mit Sicherheit aber länger) Also ZUGREIFEN ZUGREIFEN ZUGREIFEN!“

Es ist doch schön, wie artig die Menschen nicht nur in Deutschland diesem Wunsch unserer Bundeskanzlerin folgen:
http://winfuture.de/news,87481.html

Etwas detaillierter wird es hier beschrieben:
https://netzpolitik.org/2015/merkel-stellt-sich-gegen-datenschutz-und-netzneutralitaet

Ein Punkt, der für mich völlig unverständlich ist:
Wir Deutschen bilden uns so viel auf unseren Entwicklungsstand ein.
Dabei leben wir in der digitalen Steinzeit!

Internet ist „Neuland“, Abgeordnete wissen nicht mal, was ein Browser ist, es gibt kein IT-Ministerium. Stattdessen haben wir einen „Minister für Verkehr und digitale Infrastruktur“, weil doch die Datenautobahn irgendwas mit Straßen zu tun haben muss.

Und dann hört man von völlig weltfremden Vorschlägen, wie etwa zur Archivierung eine Kopie des Internets zu erstellen (kein Witz, ernsthafter Plan der deutschen Nationalbibliothek) oder Sendezeiten und Altersbeschränkungen für Internetseiten durchzusetzen. Oder eine äußerst hilfreiche Anzeige von "Stoppschildern", anstatt illegale Seiten tatsächlich aus dem Netz zu entfernen.

Und solchen Entscheidungsträgern, die absolut nullkommagarkeine Ahnung von der Materie haben, überlassen wir es, über unsere digitale Zukunft zu entscheiden?

Beeinflusst von einer Lobby, die den Menschen nur noch als Ware sieht?

Da frage ich mich langsam: Wo liegt eigentlich der genaue Unterschied zur damaligen Sklaverei?

Nachtrag:
########
Einen Tag, nachdem ich diesen Artikel hochgeladen habe, bin ich doch positiv überrascht, wieviele Menschen sich noch für das Thema interessieren. Ich hatte den Eindruck, dass es kaum noch einen juckt.

Mittlerweile ist noch einiges mehr bekanntgeworden. U.a. dass Microsoft sich das Recht vorbehält, private Dateien auf privaten Windows-Rechnern zu löschen, wenn sie "nicht dem Gesetz entsprechen". Wessen Gesetz eigentlich?

Noch schlimmer: Bei Windows 7 und Windows 8 wurde nachgerüstet. Über insgesamt 4 Updates hat man nahezu alle Schnüffeltools aus Windows 10 auf die vorherigen Betriebssysteme übertragen! Und das teils schon vor Wochen! Jetzt sind also so gut wie alle Windows-Benutzer betroffen, egal welcher Version!

Ich habe mir deswegen mal die Mühe gemacht und eine sehr detaillierte und hoffentlich verständliche Anleitung geschrieben, wie man diese Schnüffeltools von seinem Win7- oder Win8-Rechner herunterbekommt:
www.schiefer-abc.de/antispy


von iro - am 03.09.2015 19:47
Zitat
iro
Zitat
via Facebook
Gerd Schiefer

Ich habe schon die Bibel gelesen, den Koran und auch Hitlers "Mein Kampf". Nicht etwa, weil ich sie toll finde, sondern weil ich zu bestimmten Themen mitreden können möchte.

Nach meiner Meinung haben alle Werke eines gemeinsam:
Die glühendsten Verfechter scheinen die Inhalte selbst nie komplett gelesen zu haben.

Jetzt habe ich mir mal ein anderes Meisterwerk vorgenommen und auch da scheinen die Fans nicht zu wissen, worum es eigentlich geht. Bevor ich verrate, von welchem Werk die Rede ist, hier mal ein Zitat daraus:

„Schließlich werden wir auf personenbezogene Daten zugreifen, diese offenbaren und bewahren, einschließlich privater Inhalte (wie der Inhalt Ihrer E-Mails und andere private Mitteilungen oder Dateien in privaten Ordnern), wenn wir in gutem Glauben sind, dass dies notwendig ist, um: Geltende Gesetze einzuhalten oder auf gerichtliche Verfahren zu antworten, einschließlich denen von Strafverfolgungsbehörden oder anderen staatlichen Stellen.“

Bitte lest Euch dieses Zitat noch einmal durch, ganz langsam. Und versucht mal zu begreifen, WAS da steht.

Nein, das ist kein Filmzitat aus George Owells „1984“. Es stammt auch nicht aus einem Arbeitsvertrag mit der NSA. Es handelt sich lediglich um einen kleinen Auszug aus den Datenschutzbestimmungen von Microsoft, die mit der Installation von Windows 10 automatisch akzeptiert werden.

Ich übersetze das Zitat mal in Klartext:
„Wir speichern bei uns Daten von Deinem Rechner. Auch Deine privatesten Dateien, die Du selbst nie ins Internet stellen würdest. Wir kopieren uns die Inhalte all Deiner Dokumente und E-Mails, holen sie uns über das Internet, ohne dass Du es mitbekommst. Wir lesen sie und werten sie aus, wenn wir es für nötig halten. Das müssen wir Dir nicht weiter begründen. Außerdem geben wir diese Daten ohne Deine weitere Zustimmung an Fremde weiter, die dann damit machen können, was sie wollen.“

Wer von Euch arbeitet bereits mit Windows 10 und hat die AGB und Datenschutzbestimmungen komplett gelesen und verstanden?

Noch ein paar Highlights, wenn man Windows 10 installiert:

- Alle eingegebenen Daten (nicht nur über Tastatur) dürfen von MS gespeichert und ausgewertet werden.

- VOIP-Telefonate dürfen mitgeschnitten und inhaltlich (nicht nur zur Qualität) ausgewertet werden.

- Der aktuelle und die ehemaligen Standorte des Rechners werden gespeichert und von MS ausgewertet.

- Die Browser-History, also eine Liste aller aufgerufenen Internetseiten, wird zur Auswertung an MS geschickt.

- Der Suchverlauf (auf dem eigenen Rechner, nicht nur im Internet) wird an MS geschickt und ausgewertet.

- Informationen über im Internet getätigte Käufe werden gesammelt und ausgewertet.

- An den Rechner (egal ob Smartphone, Tablet, Laptop oder PC) angeschlossene Hardware kann jederzeit ohne weitere Zustimmung des Benutzers aktiviert werden, zum Beispiel Kamera oder Mikrofon.

- Daten über die Anwendungsnutzung, also welche Hard- und Software wann und wie oft genutzt wird, werden an MS gesendet und ausgewertet.

Das alles ganz ohne selbst aktiv Daten ins Internet zu schicken!

Wer also meint, nicht betroffen zu sein, weil er „die Cloud“ (von der die meisten gar nicht wissen, was das überhaupt ist) nicht benutzt, der irrt!

Selbstverständlich kann man einige der Punkte in den Einstellungen deaktivieren oder mit Zusatztools entschärfen. Aber welcher normale Benutzer macht das schon?

Außerdem schickt der Rechner dann noch immer Daten inklusive einer eindeutig identifizierbaren Computer-ID an Microsoft! Ohne Wissen bzw. gegen den Willen des Benutzers.

Offiziell dient die Schnüffelei der „Verbesserung von Windows“, was auch immer wir uns darunter vorzustellen haben. Fakt ist aber, dass eine Kombination aller Daten ein umfassendes Profil eines jeden Benutzers von Windows 10 auf dieser Welt zulässt.

Wer jetzt meint, dass mein Beitrag nur Panikmache sei, der sollte sich mal folgende Artikel vornehmen:

- Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesjustizministerium, warnt in der Wirtschaftswoche vor Windows 10:
http://www.wiwo.de/unternehmen/it/microsoft-staatssekretaer-billen-windows-10-ist-bedenklich/12183460.html

- In der Schweiz nimmt man Windows 10 besonders kritisch unter die Lupe und selbst ein Verbot scheint zumindest für Behörden und Ämter nicht mehr ausgeschlossen:
http://www.padcom.ch/windows-10-koennte-in-der-schweiz-verboten-werden

- Warnung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz:
https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/windows-10---Ueberwachung-bis-zum-letzten-klick-1

Hinzu kommen noch einige Nachteile, die Windows 10 zusätzlich mitbringt. Hat man zum Beispiel ein Update (das man ab Windows 10 nicht mehr verweigern kann) durchgeführt, wird man selbst zum Verteiler dieses Updates für andere. Die Bandbreite für den Upload wird damit belastet, was besonders Nutzer von VOIP-Telefonen und Internetspieler schon zu spüren bekamen. Es gab auch schon Fälle, in denen Provider Benutzern den Internetzugang gedrosselt haben, weil das vorgesehene Uploadvolumen damit überschritten wurde.

Auch hier könnten mir "Fachleute" entgegenhalten: "Das kann man doch ausschalten!"
Stimmt. Aber wer von Euch wusste bis gerade, dass es die Problematik überhaupt gibt? Und wer von Euch könnte mir jetzt auf Anhieb vorführen, wo und wie man diese Einstellung deaktiviert?

Aus dem Bekanntenkreis habe ich bis jetzt immer nur gehört:
„Was soll der Trubel um Windows 10? Alles Panikmache! Ich bin umgestiegen und bei mir funktioniert alles einwandfrei.“

Stimmt – der Meinung wird Microsoft sicherlich auch sein. Und sich dabei die Hände reiben.

Und wenn es kein Argument mehr gibt, folgt oft ein Schulterzucken mit der Aussage:
„Egal, ich habe eh nichts zu verbergen.“

Das ist interessant, wenn man sich noch mal das Verhalten der Deutschen im Jahr 1987 vor Augen führt, als die vorletzte deutsche Volkszählung stattfand. Ein sehr lesenswerter Artikel übrigens, aus heutiger Sicht geradezu erheiternd:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/zensus-debakel-in-den-achtzigern-und-bist-du-nicht-willig-a-754320-2.html

Daten, die damals (noch anonym) gesammelt wurden, können heute problemlos zusammen mit vielen weiteren Informationen und dann auch noch personalisiert und auf eine bestimmte Person zurückverfolgbar gesammelt, ausgewertet und weitergegeben werden. Auch dank Windows 10!

Als Kind habe ich mal gelernt:
„Nimm keine Bonbons von fremden Onkels!“

Und was machen heute die meisten Erwachsenen?
„Oh, Windows 10 ist kostenlos! Und nur für kurze Zeit zu haben! (Anmerkung: Mindestens 1 Jahr, mit Sicherheit aber länger) Also ZUGREIFEN ZUGREIFEN ZUGREIFEN!“

Es ist doch schön, wie artig die Menschen nicht nur in Deutschland diesem Wunsch unserer Bundeskanzlerin folgen:
http://winfuture.de/news,87481.html

Etwas detaillierter wird es hier beschrieben:
https://netzpolitik.org/2015/merkel-stellt-sich-gegen-datenschutz-und-netzneutralitaet

Ein Punkt, der für mich völlig unverständlich ist:
Wir Deutschen bilden uns so viel auf unseren Entwicklungsstand ein.
Dabei leben wir in der digitalen Steinzeit!

Internet ist „Neuland“, Abgeordnete wissen nicht mal, was ein Browser ist, es gibt kein IT-Ministerium. Stattdessen haben wir einen „Minister für Verkehr und digitale Infrastruktur“, weil doch die Datenautobahn irgendwas mit Straßen zu tun haben muss.

Und dann hört man von völlig weltfremden Vorschlägen, wie etwa zur Archivierung eine Kopie des Internets zu erstellen (kein Witz, ernsthafter Plan der deutschen Nationalbibliothek) oder Sendezeiten und Altersbeschränkungen für Internetseiten durchzusetzen. Oder eine äußerst hilfreiche Anzeige von "Stoppschildern", anstatt illegale Seiten tatsächlich aus dem Netz zu entfernen.

Und solchen Entscheidungsträgern, die absolut nullkommagarkeine Ahnung von der Materie haben, überlassen wir es, über unsere digitale Zukunft zu entscheiden?

Beeinflusst von einer Lobby, die den Menschen nur noch als Ware sieht?

Da frage ich mich langsam: Wo liegt eigentlich der genaue Unterschied zur damaligen Sklaverei?

Nachtrag:
########
Einen Tag, nachdem ich diesen Artikel hochgeladen habe, bin ich doch positiv überrascht, wieviele Menschen sich noch für das Thema interessieren. Ich hatte den Eindruck, dass es kaum noch einen juckt.

Mittlerweile ist noch einiges mehr bekanntgeworden. U.a. dass Microsoft sich das Recht vorbehält, private Dateien auf privaten Windows-Rechnern zu löschen, wenn sie "nicht dem Gesetz entsprechen". Wessen Gesetz eigentlich?

Noch schlimmer: Bei Windows 7 und Windows 8 wurde nachgerüstet. Über insgesamt 4 Updates hat man nahezu alle Schnüffeltools aus Windows 10 auf die vorherigen Betriebssysteme übertragen! Und das teils schon vor Wochen! Jetzt sind also so gut wie alle Windows-Benutzer betroffen, egal welcher Version!

Ich habe mir deswegen mal die Mühe gemacht und eine sehr detaillierte und hoffentlich verständliche Anleitung geschrieben, wie man diese Schnüffeltools von seinem Win7- oder Win8-Rechner herunterbekommt:
www.schiefer-abc.de/antispy


Fazit daraus: Wieder zum Vorherigen Betriebssystem zurückwechseln!

von _Yoshi_ - am 03.09.2015 20:20
Zitat
PowerAM
Ich werde am Wochenende wahrscheinlich einige Zeit damit zubringen, meinen Wohnstuben-PC offline so zu konfigurieren, dass sich dessen Windows 7 nicht wagt, die zahlreichen GByte fuer das Windows 10-Upgrade im Hintergrund ueber mein 2 GByte-Inklusivvolumen via HSDPA zu ziehen. Auf der ohnehin bereits veralteten Moehre soll Windows 7 dann so lange laufen, wie irgendwie moeglich.


Genau das ist bei mir gestern passiert. Ich hab mich schon gewundert, warum da plötzlich 3 Stunden lang Updates gezogen werden, und hab nun 3.8 GByte Windows 10-Setup auf der Platte liegen. Zum Glück hab ich aber ein von der Telekom von 10 GB auf 40 GB aufgebohrtes Inklusivvolumen, sonst wäre ich da jetzt ziemlich sauer.
Und gerade eben lädt mich die GWX.exe zur Reservierung von Windows 10 ein.
Da haben mir die Dr...säcke doch das Update schon vorab untergejubelt. Vielleicht habe ich mich auch nur bei den Taskbarsymbolen verklickt. Ich werde aber den Teufel tun, dieses Update auch nur testweise zu installieren.

von Saarländer (aus Elm) - am 08.09.2015 21:31
Zitat
iro
Zitat
via Facebook
Gerd Schiefer [.....]
Ich habe mir deswegen mal die Mühe gemacht und eine sehr detaillierte und hoffentlich verständliche Anleitung geschrieben, wie man diese Schnüffeltools von seinem Win7- oder Win8-Rechner herunterbekommt:
www.schiefer-abc.de/antispy


Sowas dachte ich mir schon.

WIe beschrieben, hab ich die relevanten Updates entfernt und auch deren Neuistallation verhindert.
Dauert gewiss nicht lange, kommt da ein neu kreiertes Update daher Oder dasselbe unter neuem Namen.

Zu Win10:
Viele schreiben, ständige Aufforderung zum Installieren und Werbung würde nerven.
Bei mir tut sich da nichts. Liegt daran, daß Microsoft meinen PC für Win10 abgehakt hat.
Irgendwelche Hardware ist veraltet ;)
Wenn ich also Win10 haben möchte, dann müßte ich den PC austauschen und das Upgrade neu anforden.

von bikerbs - am 10.09.2015 14:55
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Hast du das schon etwas ältere Update "KB3035583" deinstalliert? Dieses ist zuständig für die Upgrade-Prozedur. Wenn nein: an einem Admin-Prompt "wusa /uninstall /KB:3035583" eingeben.
Wichtig: nach der Deinstallation im Windows Update die Neuinstallation dieses Updates mittels Verstecken verhindern.


Ich habe die Sau das Update schon mehrfach deinstalliert und ausgeblendet. Offenbar muss man vor jeden Updatedownload nachgucken ob es sich wieder eingeschlichen hat. Zusätzlich habe ich in der Registry herumgefummelt. Vielleicht ist das Thema jetzt ja vom Tisch. „$Windows.~BT“ konnt ich ebenfalls problemlos entfernen.

von Staumelder - am 11.10.2015 09:58
Zitat
Alqaszar
Weiß jemand, wie man den Ordner "$Windows.~BT" in C: wieder loswird? Die Datenträgerbereinigung löscht ihn nicht, obwohl das die meistgenannte Lösung ist. Teilweise ist er weg, aber etwa 1,5 GB lassen sich partout nicht löschen.


Zitat
PC-Magazin
Windows 10 restlos entfernen

Jetzt können Sie auf die Suche nach Windows-10-Resten gehen und sie entfernen. Werfen Sie für das GWX-Tool zuerst einen Blick in den Ordner "Windows\System32", beziehungsweise "Windows\SysWOW64". Ist dort ein Ordner „GWX“ vorhanden, müssen Sie sich gegebenenfalls Administrator-Rechte verschaffen, den "Besitzer" des Ordners von "TrustedInstaller" auf "Administrator" umstellen und können ihn dann löschen.

Anschließend schauen Sie auf die Systempartition, etwa „C:\“ In einem versteckten Ordner namens „$Windows.~BT“ können sich je nach Einstellungen bis zu 6 GB mit Windows-10-Setupdaten befinden. Diese können Sie gegebenenfalls löschen, nachdem Sie einen der obigen Möglichkeiten probiert haben.
Quelle


Also erst den Ordnerbesitzer wechseln und dann löschen. Hat bei mir - toi toi toi - funktioniert und der Ordner ist bisher nicht wieder aufgetaucht.

von Staumelder - am 12.10.2015 12:46
Zitat
iro
auf einmal ein Fenster untergejubelt, wo der Klick auf dieses X statt des Fensterschließens den Start des Windows10-Updates bewirkt...
Für mich ist das eine Riesensauerei!


Nö, Windows hat eine Zeit ausgemacht, z.B Montag den 30.05.16 – 12 Uhr und wenn der das nicht passt, dann mußt es abändern, das X schließt nur das Fenster wieder mit dieser Meldung, aber es bestätigt nichts, noch wird dadurch ein Abbruch erwirkt. Das war und ist schon immer so gewesen das dass X nur das Fenster geschlossen hat ohne was verändert zu haben.

Die einzige was ärgerlich ist, ist das Windows einfach her geht und ein Datum ausmacht ohne dich gefragt zu haben und der Leihe nicht einfach auf „Abbruch“ oder „möchte ich noch nicht haben“ kicken kann und erst mal schauen muß wie er das verhindern kann. Wenn er gar nicht reagiert, wird Winwos10 an den Datum heruntergeladen. Installiert wird es aber trotzdem noch nicht, denn man muß noch die ABGs zustimmen.

von Kohlberger91 - am 27.05.2016 15:21
Zitat
Heise
Microsoft hat anlässlich des für Ende Juli 2016 geplanten "Anniversary Update" für Windows 10 (Version 1607, vormals "Redstone") die Systemvoraussetzungen überarbeitet. Das zugehörige Dokument beschreibt neben einer Lockerung der zulässigen Displaygrößen und der seit Sommer 2015 bekannten TPM-Pflicht für Fertiggeräte mit vorinstalliertem Windows auch, dass die Mindestvoraussetzung für die 32-Bit-Ausgabe mit dem Anniversary Update von 1 auf 2 GByte RAM steigt.


Volltext bei heise.de

Ich habe Win10 inzwischen auf einem Netbook und einem Notebook installiert.
Bei beiden Geräten war zuvor Win 7 drauf, das nicht mehr korrekt arbeitete.

Die Windows-Update-Funktion hatte überhaupt nicht mehr funktioniert.
Aus Win 7 heraus war nicht mal die Win10-Installation möglich, da es dann bei "Update-Suche" auch nicht mehr weiter ging. Nach 2 Tage langer erfolgloser Problembeseitigung habe ich eine neue
Festplatte eingebaut und Win 10 via Installationsmedium installiert.

von carkiller08 - am 28.05.2016 10:59
Zitat
Kohlberger91
Nö, Windows hat eine Zeit ausgemacht, z.B Montag den 30.05.16 – 12 Uhr und wenn der das nicht passt, dann mußt es abändern, das X schließt nur das Fenster wieder mit dieser Meldung, aber es bestätigt nichts, noch wird dadurch ein Abbruch erwirkt. Das war und ist schon immer so gewesen das dass X nur das Fenster geschlossen hat ohne was verändert zu haben.

Die einzige was ärgerlich ist, ist das Windows einfach her geht und ein Datum ausmacht ohne dich gefragt zu haben und der Leihe nicht einfach auf „Abbruch“ oder „möchte ich noch nicht haben“ kicken kann und erst mal schauen muß wie er das verhindern kann. Wenn er gar nicht reagiert, wird Winwos10 an den Datum heruntergeladen. Installiert wird es aber trotzdem noch nicht, denn man muß noch die ABGs zustimmen.


Und es passierte doch...
Meine Frau hat es heute geschafft, ungewollt Windows 10 zu installieren. Sie wollte es nicht haben!
Wie das vonstatten ging, weiß ich nicht (war nicht dabei), aber auf einmal hatte sie Windows 10 statt Windows 7 auf dem Rechner.
Es lief auch. Aber beim nächsten Start verlangte es nach einem Kennwort (vorher nie).
Das Kennwort war zwar bekannt, es wurde aber nicht akzeptiert. Partout nicht.
Netzrecherche ergab: viele Nutzer haben dieses Problem ebenfalls.

Über die MS-Kontenstruktur weiß ich nun nicht viel, aber über dem Eingabefeld stand ihre email-Adresse. Ich dachte, es wäre ein lokales Admin-Konten-Passwort, sie hat sich nicht bei MS angemeldet... sagt sie. Netzrecherche ergab 4 Lösungsmöglichkeiten, die einfache Erste funktionierte schonmal nicht. Nr. 3-4 waren sehr kompliziert und ohne Win10-CD auch nicht machbar.
Nr. 2 baute auf eine Anmeldung bei account.live.com. Die ja angeblich nicht da war. Anscheinend aber doch...
Auf jeden Fall konnte ich dort wählen, einen Code an die Mailaddi zu schicken, mit dessen Hilfe ich dann das Passwort zurücksetzen kann.
Nach ca. 15 Versuchen, das Captcha zu entziffern, sogar per Audiocaptcha, kam ich endlich rein, live kannte sogar den PC-Namen [Ich vermute mal, daß Atelco das beim Kauf alles eingerichtet hat], und ich konnte das Kennwort ändern. Das alles natürlich auf meinem Rechner.
Dieses neue Kennwort kannte Windows 10 dann tatsächlich :eek: und ich kam endlich rein.

Nur um als allererstes den Rückwärtsgang zu Windows 7 einzulegen. Klappte auch soweit.
Aber Windows 7 startete nicht, auch nicht nach vielen "Reparaturversuchen" mitanschließendem Neustart.
Es folgte BIOS-Fummelei, die zu nichts führte, außer das irgendwann das BIOS sich backuppen musste...
Wiederherstellungspunkte gab es keine mehr, auf die man hätte setzen können. Von daher nutzte der abgesicherte Modus auch nichts, anfangs zumindest.

Die Lösung war: Avira Antivirus im abgesicherten Modus deinstallieren.
Danach lief die Kiste sofort, brauchte nur ein neues Antivirenprogramm.

3 Stunden hat mich der ganze Spaß gekostet. Vielen Dank auch, M$ :kotz:

von iro - am 07.06.2016 21:45
Kann mir jemand sagen ob auf Windows 10 auch alte PC Spiele laufen? Ich hab es unter Windows 8 und 8.1 schon ausprobiert das PC Spiel "Peter Jacksons King Kong" von 2005 auf den beiden Windows Versionen zum laufen zu bekommen jedoch ohne Erfolg. Grund dafür war die Schutzsoftware des Spiels, der Kopierschutz. Nachdem man das Spiel (und viele weitere mit Kopierschutzsoftware) installiert hatte und den PC neu gestartet hatte lief Windows 8 und 8.1 nicht mehr, der PC musste "Aufgefrischt" werden da anscheinend Windows die Kopierschutzsoftware nicht mag. Danach war das Spiel natürlich weg genau so wie alle zuvor installierten Programme. Wenn man den PC nicht neu startet sondern einfach das Spiel ausführt wird nur angezeigt das das Spiel nicht ausführbar ist.

Ich hab von damals noch so viel gute PC Spiele, es wäre schade wenn die nicht mehr nutzbar wären...


Und : Windows XP kann nicht auf den Laptop installiert werden, das lässt das System nicht zu.

von UKW vs. DAB+ - am 05.07.2016 16:03
Zitat
UKW vs. DAB+
Kann mir jemand sagen ob auf Windows 10 auch alte PC Spiele laufen? Ich hab es unter Windows 8 und 8.1 schon ausprobiert das PC Spiel "Peter Jacksons King Kong" von 2005 auf den beiden Windows Versionen zum laufen zu bekommen jedoch ohne Erfolg. Grund dafür war die Schutzsoftware des Spiels, der Kopierschutz. Nachdem man das Spiel (und viele weitere mit Kopierschutzsoftware) installiert hatte und den PC neu gestartet hatte lief Windows 8 und 8.1 nicht mehr, der PC musste "Aufgefrischt" werden da anscheinend Windows die Kopierschutzsoftware nicht mag. Danach war das Spiel natürlich weg genau so wie alle zuvor installierten Programme. Wenn man den PC nicht neu startet sondern einfach das Spiel ausführt wird nur angezeigt das das Spiel nicht ausführbar ist.

Ich hab von damals noch so viel gute PC Spiele, es wäre schade wenn die nicht mehr nutzbar wären...


Und : Windows XP kann nicht auf den Laptop installiert werden, das lässt das System nicht zu.

Eine virtuelle Windows XP Maschine installieren :)
Wenn du eine WinXP CD hast und einen Key dazu, kannst du sofort loslegen!

von RadioZombieCH - am 05.07.2016 19:38
Zitat
UKW vs. DAB+
Ne, das mit der Virtuellen Maschine hatte ich auch schon ausprobiert, geht leider nicht wirklich, installieren und ausführen klappt zwar aber ich kann nur 128mb Grafikspeicher zuweisen und der RAM ist nicht 1:1 nutzbar was ganz schön an der Performance ruckelt. Darum die Frage mit Windows 10.

Ansonsten kann ich ja mal Windows XP auf einer extra Festplatte installieren und dann bei Bedarf das System auswählen, mein Opa hat sich damals nämlich die original Windows XP 32bit Version gekauft. Ich kann ja mal versuchen ob es geht 2 Systeme auf meinem Laptop zu installieren.

Ich bin mir 100%ig sicher dass dies funktioniert.
Auf einen alten Schrott-Laptop ging es perfekt, der einzige Unterschied war, dass Windows 7 und Windows 8 installiert waren.

von RadioZombieCH - am 07.07.2016 15:53
Hier läuft WIN10 seit Rollout-Beginn auf allen Geräten, selbst jene, die noch mit XP ausgeliefert wurden und ich verstehe eure Bedenken nicht. Es spioniert mich nicht aus, da jeglicher Kontakt nachhause gesperrt wurde. Es läuft z.T schneller als XP auf den alten Möhren, alle Programme/Treiber/Geräte laufen ohne auch nur eine Sache geändert zu haben. Vorallem die "Update-im-Netzwerk-teilen" Funktion sollte doch für einige hier interessant sein, die nur DSL-Light oder Volumentarife haben.

Wie man heute noch XP/Vista nutzen kann ist mir ein Rätsel. Genau das sind die Rechner die in den Botnetzen hängen und fleißig Viren verteilen, meist haben diese dann noch "Avira" installiert, welches nicht mehr macht als den PC zu verlangsamen. Es gibt einfach keine Ausreden mehr um sich gegen aktuelle BS zu wehren, seit Win7 ist die Bedienung doch eher leichter als komplizierter geworden. Und wenn der PC Windows10 schon nicht packt wird es evtl wirklich Zeit für einen neuen. Hardware war noch nie so günstig wie momentan, gute Rechner kriegt man schon für 150€.

von Aquarium - am 12.08.2016 08:28
Zitat
1978
Zitat
Aquarium
Und wenn der PC Windows10 schon nicht packt wird es evtl wirklich Zeit für einen neuen.
Warum immer gleich einen neuen PC Kaufen? Wer den PC nur fürs Büro und Surfen nutzen möchte sollte es mit Linux versuchen.


Was bringt dir Linux wenn die Kiste bei jeder Flash oder HTML bepackten Seite zusammenbricht?
Die Anforderungen an einen PC sind heute halt anders als vor 10 Jahren.
Und heute gilt leider das Motto: Wer nicht mit der Zeit geht muss mit der Zeit gehen. Nicht persönlich - sondern technisch interpretiert heisst das: Wer sich 10 Jahre lang mit XP quält und sich dann beschwert das Updates ausbleiben, Programme nicht weiterentwickelt werden etc. darf sich einfach nicht wundern, dass der PC irgendwann unbrauchbar ist.

Eben mal mein erstes Notebook mit XP angeschmissen:

Firefox 12 ohne AdBlock, Intel Pentium 4, 512MB Ram -> Youtube = unbrauchbar, Soundcloud = unbrauchbar, Spiegel.de braucht 2 Minuten zum Aufbauen. Mit sowas kann man, auch unter Linux, einfach nichts mehr anfangen.

von Aquarium - am 12.08.2016 09:45
Zitat
iro
Zitat
1978
Zitat
Aquarium

Eben mal mein erstes Notebook mit XP angeschmissen:

Firefox 12 ohne AdBlock, Intel Pentium 4, 512MB Ram -> Youtube = unbrauchbar, Soundcloud = unbrauchbar, Spiegel.de braucht 2 Minuten zum Aufbauen. Mit sowas kann man, auch unter Linux, einfach nichts mehr anfangen.
In diesen Fall stimmt das. Minimum 1-2GB braucht auch ein halbwegs brauchbarer PC schon.


Bei 512 MB RAM ist der Firefox schon seit langem unbrauchbar. Chrome auch.
1 GB ist ebenfalls zu wenig, wenn man daneben noch ein paar andere Dinge machen möchte. Die verbraucht der FF schon, wenn mehrere Tabs geöffnet sind. 2 GB geht, noch mehr wäre wünschenswert.
Hier wurden alle PC Systeme mit 2GB ausrangiert. Allerdings noch nicht dem Recycling zugeführt. Sondern in der Familie weiterhin genutzt als Schüler PC :)

von 1978 - am 12.08.2016 18:26
Bei XP bleibe ich weiterhin davon verschont... :)
Mein gestern erworbener gebrauchter Läppi hat dagegen Win 10 Home schon drauf - anscheinend spricht diese Version von Haus aus Tschechisch oder slowakisch. Manchmal zumindest.
Somit habe ich dann Vista, Win 7 und Win 8 übersprungen und bin beim neuesten Gerät gleich mit der 10 dabei.
Ist das ein Müll! Ich komme damit genau so wenig klar wie mit dem bereits ausprobierten Win 7. Für mich ist Win 10 zum Arbeiten mit / Verwalten von Dateien komplett ungeeignet. Unübersichtlich, zappelig (wenn auch nicht so schlimm wie bei Win 7), kaum Anpassungen der Oberfläche an meine Bedürfnisse möglich. Aber gut, der Läppi ist auch eher für Multimedia gedacht und immerhin: das kann Win 10 auch.
Und meine Office XP-Version läuft auch unter Win 10.

XP wird also auf den anderen Geräten noch sehr lange weiterlaufen, weil ich nur damit vernünftig und schnell arbeiten kann...
Auch der Haupt-Mailclient wird weiterhin OE auf dem XP-Desktoprechner bleiben, mit dem unübersichtlichen neuen Windows Mail kann ich mich ebenfalls überhapt nicht anfreunden. Zumal ich schon auf anderen mitbetreuten Win7-Rechnern feststellen musste, daß dort manchmal Mails einfach so verschwinden... Meinem Outlook Express ist das noch nie passiert, alle Mails seit 2002 sind dort immer noch verfügbar. Alle, die ich nicht gleich gelöscht habe.

Ein Wechsel käme höchstens infrage, wenn es für Win 10 ein OE-ähnliches Mailprogramm gäbe, in das ich auch meinen Bestand an alten Mails importieren kann.
Ich hatte damals beim Rechner meiner Frau versucht, alte Mails von XP/OE in Win7/Windows Mail zu importieren: ging nicht!

von iro - am 07.10.2016 15:16
Fazit nach 6 Monaten Windows 10 Home: MÜLL!
Das bislang unzuverlässigste Windows-BS überhaupt.
Bis jetzt hatte ich bereits deutlich mehr Ausfälle, als in 14 Jahren mit XP und auch als in 4 Jahren mit ME.

XP läuft monatelang durch ohne Neustarts und Ausfälle. Alle bisherigen Ausfälle von XP waren auf ein schlampig programmiertes Avira AntiVir zurückzuführen.

Auf XP kann ich monatelang durchgehend 3 Streams 24/7 aufnehmen, wenn die Aufnahmen mal stoppten, lag das entweder am Router oder an senderseitig bedingten Ursachen. Vor 6 Monaten kam dann als zusätzlicher Grund für den Stop von Streams hinzu, daß Windows 10-Updates die komplette DSL-Datenrate für sich beanspruchte.

Das Problem ist vorerst gelöst, das WLAN wurde unter Win10 zur getakteten Verbindung erklärt, seitdem gibt es keine ungewollten und unplanbaren Updates mehr.
Eigentlich wollte ich das 1x/Monat rückgängig machen zu einem für mich unkritischen Zeitpunkt. Geht jetzt aber auch nicht mehr... wenn ich das jetzt mache, bekomme ich ja das neue Win 10 Creators Update - und da funktioniert der Trick mit dem getakteten WLAN nicht mehr, da Microsoft einem die von M$ als wichtig erachteten Updates trotzdem reingeschoben werden (und natürlich auch wieder die gesamte Bandbreite wegziehen).
Ohne Updates gibt es auch keine unplanbaren bzw. um maximal 12 Stunden verschiebbare Rechnerneustarts, auch das wird nach dem Creators-Update wieder passieren.

An den nicht aufbohrbaren Windows Explorer konnte ich mich einigermaßen gewöhnen, es gibt sogar eine einzige neue Funktion, die mir gefällt...

Ich werden also meine beiden XP-Rechner weiterhin hegen und pflegen, der Windows 10 Rechner wird immer nur ein als unzuverlässig betrachtetes Multimedia-Zusatzgerät bleiben, dem ich keine wichtigen Dinge und Aufgaben anvertrauen werde.

von iro - am 29.04.2017 17:37
Ja, immer eine neue Oberfläche. Als ich vor 2 Jahren auf Linux wechselte, gab es Umstellungen, keine Frage. Seither sind diese Alarm-Meldungen mir ein Fremdwort.
Die Oberfklächen bleiben immer gleich. Eigenartig, Windows schafft das nicht ?

Und ja : Ich nutze auch gerne noch XP, alles in einer VB. Alles an geliebter Software läuft und arbeitet. Warum also auf Win8, 10 oder egalwas wechseln.
wer es schlank mag : Lubuntu 14.04 drauf, VBox, XP drauf, alles läuft. win10 habe ich nur kurz gesehen, es war eine Installation des Vertreibers der Computer. Furchtbar.
Auch will ich mich gar nicht mit dem Betriebssystem beschäftigen, sondern mit der
üblichen Software.
Mint18 bringt einfach 99 % einfach mit. Der Rest sind Spiele, und dafür reicht Windows
Piele pielen mit Windows, arbeiten mit anderen Systemen.

von sup2 - am 11.05.2017 13:33
Zitat

"Win10 belegt die gesamte Bandbreite mit Updates" - Ich merke weder die Installation der Updates (In der Nacht - PC fährt hoch, macht Updates und legt sich wieder schlafen) noch irgendwelche Bandbreitenverluste (weder bei 10MBit/s in NL noch bei VDSL100 @ Home).


Ich schon... bei DSL3000. Sobald Win 10 sich Updates zieht stürzen auf ALLEN Rechnern in WLAN alle Radiostreams ab, im Browser lädt nichts mehr, ein Telekom-Speed-Test zeigt, sofern die Seite überhaupt mal nach 30min geladen ist, eine verfügbare Datenrate um die 20kbit/s an, die Ping-Zeiten liegen dann bei 12000 ms.
Der ganze Spaß dauert jeweils 30min bis 4 Stunden an, danach geht es wieder.
In der Nacht nützt mir überhaupt nichts, meine Rechner laufen alle 24/7 und benötigen auch durchgehend einen Anteil an der Bandbreite. Sie schlafen so gut wie nie.
Einzig Win10 benötigt immer ALLES an Bandbreite bei seinen Updates.
Folge: solange Miscosoft das nicht in Ordnung bringt und eine Möglichkeit schafft, die Bandbreite für Updates zu begrenzen (bei mir z.B. max. 1Mbit/s für die Updates, die übrigen 2Mbit/s stehen dann immer noch anderen Rechnern und Anwendungen zur Verfügung), bekommt Win10 KEINE Updates mehr. Bei mir seit dem 5.Februar 2017.

von iro - am 12.05.2017 10:05
Zitat
iro
Folge: solange Miscosoft das nicht in Ordnung bringt und eine Möglichkeit schafft, die Bandbreite für Updates zu begrenzen (bei mir z.B. max. 1Mbit/s für die Updates, die übrigen 2Mbit/s stehen dann immer noch anderen Rechnern und Anwendungen zur Verfügung), bekommt Win10 KEINE Updates mehr. Bei mir seit dem 5.Februar 2017.

Super Lösung! Wegen solchen Pappnasen haben wir jetzt das "WannaCry" Debakel. Die Ransomware verteilt sich nämlich (laut Kaspersky) über nicht upgedatete Win 10 Versionen. Echt suuuper gemacht! :spos: Ach so, noch was: viel Spaß beim OnLine Banking und ähnlichem. Vor kurzem wurde nämlich in Win 10 eine Backdoor geschlossen über die ein Angreifer unbemerkt einen Keylogger einschleusen konnte und dies laut ct auch ausgiebig gemacht hat. :danke:

Versuch doch wenigstens den WUDO abzuschalten und den seit dem Anniversary Update enthaltenen BITS zu nutzen. >Klick

von Spacelab - am 13.05.2017 10:03
Zitat

Nicht jeder wohnt in einem gut ausgebauten Gebiet, nicht jeder wechselt alle paar Wochen seinen Provider, nur weil einem der nächste was vom Pferd erzählt und das man doch angeblich 500 MBit zur Verfügung hat.

Das ist ja auch etwas anderes. Aber wichtige Updates auszulassen und zu sagen "Meine Sicherheit, vor allem aber die Sicherheit der anderen Internetnutzer, kümmert mich einen feuchten weil ich sonst 2 Stunden kein Internetradio hören kann" ist doch definitiv eine andere Gewichtsklasse. Und genau über solche Ignoranz könnte ich mich tagelang aufregen. Die Tage wo man einmal ein Programm installiert und wenn es hochkommt nur mal ein Update gemacht hat wenn die Software herum gezickt hat, sind leider vorbei. Seine Software, vor allem das Betriebssystem, immer aktuell zu halten ist ein absolutes muss. Auch wenn die Updates unbestritten mega nervig sind. Wobei ich sagen muss das ich gerade an einer 2000er DSL Leitung sitze, der Laptop gerade das letzte 1703er Win 10 Update macht und der 192kb/s kick!fm Livestream trotzdem problemlos läuft. Und die Speedtestseite von der Telekom öffnet sich auch noch im erträglichen Zeitrahmen und braucht keine 30 Minuten. Ich denke, um das ganze hier mal wieder auf eine etwas sachlichere und praxisorientiertere Schiene zu lenken, müsste man zuerst einmal schauen warum bei iro die Lastverteilung des Router oder des Switchs offensichtlich so total kaputt ist. Das die Ping Zeit nach oben geht wenn die Leitung ausgelastet ist, ist normal. Aber eigentlich sollte der Router oder Switch ein solches Flooting der Leitung bis gar nichts mehr geht unterbinden.

Zitat
PowerAM
WannaCry braucht keine vom Nutzer herunter geladenen Datei(anhänge), um auf den Windows-PC zu kommen. Genutzt wurde eine Hintertür im Betriebssystem, die inzwischen geschlossen wurde. Ich denke, darauf wollte er hinaus.

Ganz genau so meinte ich das auch.

von Spacelab - am 13.05.2017 11:46
Ich vermute daß Problem liegt doch eher an einem gemeinsamen LAN. Warum? Selbst malade Rechner wären durch die üblichen Firewalls von außen relativ gut geschützt, "stealthfull firewall" sei Dank, die Kiste ist draßen quasi erst dann sichtbar wenn ein Port aufgemacht wird. Interessant wird es wen IOT-Gerätschaften dazukommen. Die werden im eigenen LAN geparkt. D. h. der Angreifer kommt dann von innen und die Firewall wird nicht überlaufen.
Tja, wie wäre die Lösung? Eigentlich müßte man auch zuhause verschiedene VLANs aufmachen und zwischen trusted und untrusted unterscheiden und relevanten Traffic dazwischen über Firewalls laufen lassen. Die Lücken in entsprechenden Systemen gibt es schließlich schon lange. Auf einen OS-Anbieter vertrauen daß sofort ein Update rauskommt?
Achso, der Schuster hat immer die schlechtesten Schuhe: Ich nutze weiterhin XP :undweg: und sofern Bedarf besteht xubuntu. Das geht dann auch mit der inzwischen 13 Jahre alten Hardware :spos: . Online-Banking mache ich natürlich nicht!!

von Thomas (Metal) - am 13.05.2017 13:11
Zitat
Aquarium
Abhilfe schafft dann NetLimiter für Windows. Bandbreite für PC temporär begrenzen und gut ist.
Darf ich fragen, welchen Router du benutzt? Begrenze ich meine Leitung künstlich auf 3MBit/s schafft die FritzBox es sehr gut die Bandbreite zu verteilen.

Alternativ einfach mal auf eine schnellere Leitung upgraden. DSL3000 gibt es als Profil nicht mehr (seit 2013 schon nicht mehr) - da wird nun z.T Annex-J mit dem 8000er Profil oder Annex-B mit Open-End Profil geschaltet.
Hybrid ist nicht verfügbar?

Danke für den Tip mit dem NetLimiter, ich schau mal, ob das für meine Zwecke tauglich ist. Kostet auch immerhin fast 30 Dollars...

Auf eine schnelle Leitung upgraden: ist nicht! Hier gibt es DSL3000, ich zahle für DSL6000.
Mit Hybrid meist Du wahrscheinlich den vom "T" angebotenen Router, der teilweise Daten via LTE zieht. Auch das funktioniert hier nicht. ich habe von der Telekom einen entsprechenden Stick zur Verfügung gestellt bekommen zwecks LTE-Test. Keine Chance, kein Empfang! Ich sitze in einem Funkloch, wo 2G-Signale (mehrerer Anbieter) empfangen werden können, über meine D1-Karte kommen sogar manchmal SMS durch, evtl. klingelt sogar mal das Telefon. Sobald ich abhebe, ist die Verbindung auch bereits beendet. Meine Telefonleitung ist sehr weit vom nächsten Schaltkasten entfernt, ein Ausbau ist in den nächsten Jahren kaum zu erwarten - es gibt hier gerade einmal 3 Häuser! Die nächsten (2-3) Häuser sind >500m entfernt...

Die Telekom sagte, wenn mein Telefonanschluss auf IP-Telefonie umgestellt würde, hätte ich ca. DSL6000 zur Verfügung. Nachteil: wenn das Internet nicht läuft, geht auch das Telefon nicht. Und da das Händifonieren ja ebenfalls nicht möglich ist, könnte ich noch nicht einmal den Notarzt herbeirufen - was in den vergangenen Jahren mehrfach notwendig war und eine lebenswichtige Angelegenheit ist!

Zitat
Spacelab
Versuch doch wenigstens den WUDO abzuschalten und den seit dem Anniversary Update enthaltenen BITS zu nutzen.

Das Anniversary Update habe ich, schon lange. Aber: unter Win10-Home gibt es keinen Gruppenrichtlinieneditor! Ich habe gpedit.msc trotzdem nachrüsten können, jedoch nicht die Gruppenrichtlinie zum bändigen von WUDO und einstellen von BITS. Lange dran gefrickelt, aber es funktioniert nicht unter Win10-Home!
Wenn da noch jemand einen Tipp hat, immer her damit. Aber wie gesagt: Win 10-Home hat von Haus aus keinen Group Policy Editor!


Ansonsten: Online-Banking ist nicht! (Überweisungen kann man bei meiner Bank übrigens auch telefonisch tätigen...) Mail ist auf dem Win10-Rechner auch nicht eingerichtet, Virenscanner/Firewall sind vorhanden, beide verwendeten Browser sind aktuell und gefährliche Seiten steuere ich normalerweise nicht an (weiß aber, daß auch harmlose Seiten manchmal trotzdem gefährlich sein können...).

Der Router: ein von der Telekom gemieteter Speedport W 504V Typ A. Viel lässt sich an dem nicht herumschrauben... :(

Alles, was ich brauche, ist eine Lösung, den WUDO sicher zu bändigen und den Windows-Updates maximal 1 Mbit/s Downloadrate zuzugestehen. Dann, aber erst dann, gibt es auch sofort das Creators Update von Win10. Derzeit schrecke ich davor noch zurück, weil nach diesem Update der Trick mit dem "getakteten WLAN" nicht mehr 100%ig funktioniert.

Zitat
Spacelab
Wegen solchen Pappnasen haben wir jetzt das "WannaCry" Debakel. Die Ransomware verteilt sich nämlich (laut Kaspersky) über nicht upgedatete Win 10 Versionen.

Das betrachte ich erstmal nicht als mein Problem! Das ist ein von Microsoft verursachtes Problem. Warum sind denn die ganzen Win10-Versionen nicht geupdatet? Das Netz ist voll mit Threads zu Problemen mit WUDO, da ist es kein Wunder, daß sehr viele Leute diese einzige verbliebene Lösungsmöglichkeit für W10Home-User nutzen*) - und damit natürlich WannaCry begünstigt haben (wobei das Problem ja vorerst gelöst ist, da jemand den Kill-Schalter gefunden hat). WUDO an sich ist ja auch nichts schlechtes - wenn es auf 4 Verbindungen beschränkt wäre. Wie ich soeben las, baut WUDO bei einigen Nutzern jedoch bis zu 120 Server-Verbindungen auf....

*) und jeder dieser Win10-Home-Nutzer hat das aktiv und willentlich gemacht, in der Voreinstellung werden Updates doch auf jeden Fall geladen.

von iro - am 13.05.2017 17:46
Zitat
Aquarium
Zitat
Iro
Auch das funktioniert hier nicht. ich habe von der Telekom einen entsprechenden Stick zur Verfügung gestellt bekommen zwecks LTE-Test. Keine Chance, kein Empfang.


Wie lange ist das her? LTE gibt es nun wirklich gerade beim Magenta T in jedem Kellerloch, und dank VoLTE reicht auch 1 Balken LTE900 um zu telefonieren.


An meinem Wohnort gibt es nicht mal UMTS. Es gibt zwar von Vodafone einen LTE-Masten in der Nähe, allerdings ist der "überbucht", soll heißen, es gibt keine Möglichkeit, dafür noch einen Vertrag für stationäres Internet zu bekommen. Würde eh nichts bringen, wenn ein einziger Sender einen ganzen Landstrich versorgen muss, da bricht zu Stoßzeiten schnell mal alles zusammen.


Zitat

Du wirst auf kurz oder lang es auf IP gehen müssen, bringt dir neben mehr Download auch mehr Upload mit.
Hatte auch zuerst bedenken aufgrund der Telefonie, aber es läuft ohne Probleme, auch bei Stromausfall (dank kleiner USV).


Obwohl ich hier nur DSL 2000 habe, bin ich schon vor zwei Jahren auf Telefonie über IP umgestiegen. Klappt problemlos.

von PhanTomAs - am 14.05.2017 09:56
Ich hatte hier an meinem Hauptwohnsitz schon sehr sehr früh IP Telefonie bekommen weil es sonst, bevor hier alles auf Glasfaser umgestellt wurde, nur langsames (ich glaube 2000er) DSL gab. Anfangs gab es damit echt Schwierigkeiten. Rattern, blubbern, oder schlicht gar keine Verbindung. Das ist aber schon lange vorbei. Wenn man ein normales (Funk)Telefon an den Router anschließt läuft das ganze echt gut. Und dank HD Telefonie klingt es sogar besser als jede andere Verbindung. Das einzige was nicht so gut funktioniert sind diese "FritzFon" Spielchen der Fritzbox. Man installiert eine App auf seinem Android Handy und kann dieses dann als vollwertiges Festnetztelefon benutzen sobald man im WLAN ist. Soweit, so praktisch. Aber tatsächlich kommt es oft vor das man nur ein lautes "Brrrrrrrr" hört und sonst nichts oder ein HD Gespräch klingt total grell und spitz so als würde man sich einen Hochtöner ans Ohr halten. Aber das App Programmieren haben die Jungs von AVM ja sowieso noch nie drauf gehabt. :rolleyes:

Wenn du wirklich immer ein funktionierendes Telefon brauchst dann würde ich mir eine USV anschaffen. Mein Nachbar hat das wegen seiner alten kranken Frau so gemacht. An der USV hängt nur die Fritzbox. Das Funktelefon wird von der in der Fritzbox verbauten DECT Basisstation versorgt. Das funktioniert echt zuverlässig und die Stromaufnahme der Fritzbox ist so gering, das Teil läuft an der USV über etliche Stunden.

von Spacelab - am 14.05.2017 10:33
Zitat
PhanTomAs
An meinem Wohnort gibt es nicht mal UMTS. Es gibt zwar von Vodafone einen LTE-Masten in der Nähe, allerdings ist der "überbucht", soll heißen, es gibt keine Möglichkeit, dafür noch einen Vertrag für stationäres Internet zu bekommen. Würde eh nichts bringen, wenn ein einziger Sender einen ganzen Landstrich versorgen muss, da bricht zu Stoßzeiten schnell mal alles zusammen.


UMTS =|= LTE bei der Telekom. Dieses Jahr ziehen die richtig an, 9/11 Standorten hier in der Umgebung erhalten neben LTE800 noch LTE900/1800 zusätzlich. Die anderen beiden haben schon das volle Programm ;-)

Zitat
Spacelab
Zitat

LTE gibt es nun wirklich gerade beim Magenta T in jedem Kellerloch

:joke:



Hast du LTE vom Magenta T seit Anfang des Jahres mal getestet? Es tut sich momentan sehr, sehr viel im Bereich Abdeckung.

Das alles ändert nicht daran, dass die Dämpfungsgrenzen 2013 gesenkt wurden. Seitdem ist dort, wo vorher nur DSL3000 möglich war, mindestens die volle 6000er Leitung verfügbar. Ein Anruf an der Hotline genügt.

von Aquarium - am 14.05.2017 12:41
Zitat
Aquarium
Wie lange ist das her? LTE gibt es nun wirklich gerade beim Magenta T in jedem Kellerloch
Herbst 2016. Auch nicht draußen vor der Haustür in der ersten Etage! Ich musste noch ein ganzes Ende vom Haus weg laufen bis zur ersten Stelle mit Empfang, dort gab es dann ca. 4-5 Mbit/s per LTE...

Zitat
Spacelab
Wenn man wirklich einen kranken Menschen zuhause hat bei dem es jederzeit zu einem Notfall kommen kann muss man eh zweigleisig fahren. Festnetz und Mobiltelefon. Im schlimmsten Fall muss man auf die Straße laufen um den Notruf erreichen zu können. Ist aber besser als gar nix.

Wir haben ja schon beim Einzug 5 Monate auf den Telefonanschluss warten müssen - obwohl die Telekom mehrfach auf die Lebensnotwendigkeit des Anschlusses und das Fehlen jeglicher Mobilfunknetze hingewiesen wurde.
Und so musste ich mich tatsächlich schon in einen Fall auf das Rad schwingen, ca. 1km bis zu einer Stelle mit nutzbarem D1-Netz fahren und von dort aus den Notarzt rufen.
Wenigstens ist das mit der Wegbeschreibung einfacher geworden, seitdem in der Nähe ein nummerierter "Notfallpunkt" für Waldarbeiter eingerichtet wurde. Das ist nämlich das zweite Problem: wer uns per Navi mit Hausnummernangabe sucht, landet bis zu 900m entfernt (im Wald) - so lang ist angeblich unser Grundstück. Ich muss quasi jeden Pizzaboten an der Straße abfangen...

von iro - am 14.05.2017 12:45
Das hat nix mit Verehrung zu tun. Ich muß mir hier nur die LTE-Basisstationsdichte anschauen. Oder eben die Netzabdeckungskarten oder auch ganz einfach die Praxis. Zumindest hier in der Region führt die DTAG einfach DEUTLICH. Was allerdins (leider) nix dran ändert, dass z.B. bei meinen Eltern in Kehl D1 grenzwertig ist. Im Erdgeschoss nur Edge, im 1. Stock meist nur UMTS, nur im DG LTE. Die Innenstadt hat kein LTE.
D2 ist aber noch schlechter ausgebaut. Ich war 15 Jahre bei D2 und bin auch deshalb 2016 auf D1 umgestiegen.
An meinem Hauptwohnsitz ging selbst GSM im Dachgeschoss bei D2 nicht überall, bei D1 gehts sogar im Keller.
Das mit "jedem Kellerloch" gilt aber definitiv für KEIN Netz. Bei D1-LTE gilt allenfalls "in jedem Mauseloch", da der ländliche Raum bekanntlich bevorzugt ausgebaut wurde.

von DH0GHU - am 15.05.2017 08:11
Zur Ausbreitung von WannaCry:

MS TechNet: Customer Guidance for WannaCrypt attacks

MS TechNet: Microsoft-Sicherheitsbulletin MS17-010 – Kritisch

MS TechNet: WannaCrypt ransomware worm targets out-of-date systems

Die Erstinfektion (initiale Infektion) geschieht durch entsprechende E-Mail-Anhänge.
Wenn nun ein Computer infiziert ist, verbreitet sich der Wurm im lokalen Netzwerk.
Dazu nutzt er eine Sicherheitslücke im SMB mittels dem Exploit Ethernalblue.

Weder wird ein Computer "einfach so" aus dem Internet infiziert (da ist nämlich meistens eine Firewall dazwischen).
Noch wird ein infizierter Computer über das Internet zur "Virenschleuder".
Im lokalen Netzwerk tut er das allerdings.

von shianne - am 18.05.2017 13:03
Zitat
iro
Zitat

"Win10 belegt die gesamte Bandbreite mit Updates" - Ich merke weder die Installation der Updates (In der Nacht - PC fährt hoch, macht Updates und legt sich wieder schlafen) noch irgendwelche Bandbreitenverluste (weder bei 10MBit/s in NL noch bei VDSL100 @ Home).


Ich schon... bei DSL3000. Sobald Win 10 sich Updates zieht stürzen auf ALLEN Rechnern in WLAN alle Radiostreams ab, im Browser lädt nichts mehr, ein Telekom-Speed-Test zeigt, sofern die Seite überhaupt mal nach 30min geladen ist, eine verfügbare Datenrate um die 20kbit/s an, die Ping-Zeiten liegen dann bei 12000 ms.
Der ganze Spaß dauert jeweils 30min bis 4 Stunden an, danach geht es wieder.
In der Nacht nützt mir überhaupt nichts, meine Rechner laufen alle 24/7 und benötigen auch durchgehend einen Anteil an der Bandbreite. Sie schlafen so gut wie nie.
Einzig Win10 benötigt immer ALLES an Bandbreite bei seinen Updates.
Folge: solange Miscosoft das nicht in Ordnung bringt und eine Möglichkeit schafft, die Bandbreite für Updates zu begrenzen (bei mir z.B. max. 1Mbit/s für die Updates, die übrigen 2Mbit/s stehen dann immer noch anderen Rechnern und Anwendungen zur Verfügung), bekommt Win10 KEINE Updates mehr. Bei mir seit dem 5.Februar 2017.



Hallo iro,

schon mal das:

https://www.airnet-breitband.de/tipps/

probiert?

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 22.05.2017 06:54
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