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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 6 Monaten
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DH3FBI, NurzumSpassda, iro, ulionken, Chief Wiggum, Radiologe, DX OberTShausen, BetacamSP

Die Krimiflut im deutschen Fernsehen

Startbeitrag von BetacamSP am 01.05.2016 16:22

http://www.wunschliste.de/special/krimiflut

Der Artikel sagt eigentlich alles. Also ich sehe ja auch gerne Krimis, aber mittlerweile übertreiben es ARD und ZDF nur noch maßlos. Wird Zeit dass die Zahl der ausgestrahlten Formate wieder reduziert wird, ich wüde sagen mindestens um die Hälfte.

Antworten:

...und dann wundert man sich auch nicht mehr, daß die Kriminalitätsrate im Land so hoch ist !

von Radiologe - am 01.05.2016 17:59
Lieber Krimis, als Rosamunde Pilcher ;)

von DX OberTShausen - am 01.05.2016 18:16
Da müssten die Verbrecher doch eigentlich Angst haben, in den Krimiserien werden die Täter doch immer geschnappt :joke:

Irgendwann ist der Krimi-hype auch wieder vorbei.

von Chief Wiggum - am 01.05.2016 18:16
Ich schaue auch gerne Krimis, und die zunehmende Vielfalt der Formate ist mit auch schon aufgefallen. Allerdings hätte ein Eindampfen auf weniger Varianten für mich erstmal keinerlei Mehrwert - ich brauche ja nur das anzuschauen, was mich wirklich interessiert.

Von einem öffentlich-rechtlichen Programm wie der ARD hätte ich allerdings heute abend erwartet, dass man ein ARD-Aktuell zu den geleakten TTIP-Dokumenten und deren Analyse bringt und dafür kurzfristig den Tatort kippt oder den Tatort auf eines der anderen Programme verschiebt. Stattdessen wird man in der Tagesschau nach der ersten Meldung zu weiteren Informationen auf tagesschau.de verwiesen. Schade, denn bei investigativem Journalismus haben/hättem die Öffis immer noch klar die Nase vorn...

73 de Uli

von ulionken - am 01.05.2016 18:36
Zitat
ulionken
Schade, denn bei investigativem Journalismus haben/hättem die Öffis immer noch klar die Nase vorn...

73 de Uli


Das sehe/sähe ich anders. Siehe Hauptbahnhof Köln 1.Januar 2016..

...um nur bei einem von vielen Beispielen zu sein..

von DH3FBI - am 01.05.2016 21:16
Ich denke mal, es liegt daran, dass die Krimis heute einfach der "neue Samstagabend" sind. Wo die Shows nicht mehr richtig ziehen, sind sie der neue Quotenbringer. Sie decken nahezu alle Altersgruppen ab und man kann sich am Montag auf der Arbeit wunderbar darüber austauschen.

Bestes Beispiel dürfte der Tatort sein. ("Hast Du die Folge gestern gesehen?") TV hat immer auch etwas Gesellschaftliches an sich, auch wenn man es im stillen Kämmerlein genießen kann. Es macht vielen Freude, darüber zu sprechen und Meinungen heraushören zu können. Das gibt's beim Fußball, gab es bei Shows und gibt es bei Krimis.

Hinzu kommt, dass Krimis meist im "Real Life" handeln und dadurch auch etwas Entschleunigendes an sich haben. Es muss nicht alles höher, schneller oder spektakulärer werden. Wenn die Story gut erzählt wird, kann der Zuschauer bis zum Ende "mitraten und fühlt sich so mit einbezogen.

von NurzumSpassda - am 02.05.2016 08:55
Zitat
DH3FBI
Zitat
ulionken
Schade, denn bei investigativem Journalismus haben/hättem die Öffis immer noch klar die Nase vorn...

73 de Uli


Das sehe/sähe ich anders. Siehe Hauptbahnhof Köln 1.Januar 2016..

...um nur bei einem von vielen Beispielen zu sein..


Dabei ging es aber nicht um investigativen Journalismus, sondern um reine Berichterstattung.

von iro - am 03.05.2016 11:28
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