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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bruder_M, DH0GHU, PowerAM, Japhi, NurzumSpassda, pomnitz26

Wie hoch ist eure Sparquote?

Startbeitrag von Bruder_M am 13.06.2016 09:59

Moin,

da der Gehaltstread aus unerklärlichen Gründen nicht in Fahrt kommen will, möcht ich es diesmal niedriger aufhängen.

Ich frag mich, wie viel ihr von euren Netto-Einkommen bei Seite legen könnt?
Bei mir sind es im Jahresmittel etwa 30 %.
Dazu zählen Tages- und Festgelder, Bausparen, Rücklagen für Auto, Hausgeräte, EDV, Möbel, Urlaub und medizinische Versorgung sowie Fonds und Wertpapiere.
Ausgenommen davon sind langfristige Kapitalanlagen, wie Lebensversicherungen, betriebliche Altervorsorge oder Riester-Produkte.

Antworten:

Immer dieses Geld :rolleyes:

Eigentlich kann ich nix zurücklegen, praktisch wird das Ersparte immer mehr. Warum? Keine Ahnung.

von Japhi - am 13.06.2016 10:10
Ich sparte ca. 31 % mit dem Wechsel meines Energieversorgers.

von PowerAM - am 13.06.2016 10:37
Und wie hast du es diversifiziert?

von Bruder_M - am 13.06.2016 10:41
1. Mehrfache Vorjahresverbraeuche ./. prognostizierter Jahresverbrauch 2016
2. Bisher gezahlter Grund- plus kWh-Preis zzgl. angedrohter Preiserhoehung ./. Angebot des neuen Anbieters mit Preisgarantie fuer 2 Jahre plus Wechselpraemie

...und wenn die zum Ende der Preisbindung auch an den Preisen drehen wollen, dann schaut man wieder auf die Marktsituation. Das sollte man ja ohnehin, denn der Wechsel des Energieversorgers ist so einfach, wie kaum etwas. Der neue Anbieter der Wahl kuemmert sich um alles, allenfalls ein paarmal Zaehler abzulesen koennte verlangt werden.

von PowerAM - am 13.06.2016 10:48
Meine Sparquote schwankt zwischen Negativ und Positiv. Während ich schon weit unter -100% rausgeholt habe, komme ich umgekehrt eigentlich nie auf mehr als 50% und garnie auf >100%, nichtmal im Dezember, wenn Zinsen ausgezahlt werden.

von DH0GHU - am 13.06.2016 11:07
Ne, ich meine, wie hast du es verteilt?
Bei mir sind es etwa 55 % auf Festgeld, 20 % aufs Tagesgeld, 5 % Bausparen und Rest in Fonds/Aktien.

von Bruder_M - am 13.06.2016 11:18
Festgeldkonto, Aktien, Zinsenauszahlung…ich bin raus.

von Japhi - am 13.06.2016 11:24
Oha!
Starke Schwankungen sind nie gut.
Klar, gerade um den Jaheswechsel, wenn alle Versicherungen bezahlt werden möchten, wirds auch knapp. Die Erholung kommt dann meist in Q2, wenn die Steuer-Rückerstattung und das Urlaubsgeld kommt. Entspannt wirds dann ab Q3.
Aber im Schnitt kann ich so 8 bis 10 k€ bei Seite legen und auf verschiedene Anlageprodukte verteilen, wobei das Depot ist auch schon seit drei Jahren konstant unter dem Index und das letzte Jahr ist wegen umfangreichen Urlaub und Todesfall in der Familie auch eher mau verlaufen (Zu Erben gabs leider nix außer Vorwürfen und Anschuldigungen, Hass, Neid und Mißgunst).

Sicher, Schulden tilgen ist die beste Anlage! Wer also einen Kredit zu bedienen hat, ist gut beraten, diesen so schnell wie möglich abzutragen. Eine bessere Rendite bei kleinst möglichem Risiko bietet sonst kein anderes Finanzpaket.

von Bruder_M - am 13.06.2016 11:29
Ich darf nicht zu viel sparen, ich bin unterhaltspflichtig gegenüber meinen Eltern.

Abgesehen mal vom schlimmsten ausgehend. Sollte ich eines Tages meinen Beruf im verlangten Umfang ausführen können bekomme ich nichts solange ich erspartes habe. Einziger Ausweg das Geld in Lebensversicherung oder ähnliches zu investieren.

von pomnitz26 - am 13.06.2016 11:56
Ich bin auch unterhaltspflichtig für meine Ma - der einzige meiner Familie, der "gut genug" verdient bzw. keine großen Verpflichtungen und einen gut funktionierenden Körper hat, der alles mitmacht (wofür ich echt dankbar bin *aufholzklopf*). Daher ist bei mir auch nicht groß "auf die Seite anlegen" angesagt.

Und unter uns: Ich brauche es auch nicht groß. Um evtl. Engpässe aufzufangen (wie größere Kfz- oder Wohnungsreparaturen), mache ich es. Sonst möchte ich nichts großartig besitzen. Wenn ich irgendwann aus dieser Welt gehe, kann ich das Geld nicht mitnehmen. Also gebe ich es jetzt für Momente aus. Reisen, spontan verrückte Sachen (ich sage nur Ratscher 2010) und ähnliches.

Nein, ich sorge schon vor. Habe eine private Rentenversicherung laufen und einen Bausparvertrag. Aber schon bei einem Haus fängt es an: Das werd' ich mir nie anschaffen. An den Krediten zahlt man teilweise 30 Jahre. Und selbst wenn ich mal eine Familie haben sollte, sind in 20 bis 25 Jahren die Kinder flügge und weg. Und was will man dann mit viel Platz? Zusehen, wie es verkauft wird? Nein danke, dann lieber bis dahin ein Miets- und später ein Ferienhaus in einer schönen Gegend, wo Anschaffung und Unterhaltung erschwinglich sind.

Zu meinem Lebenswandel gibt es stets eine positive Sparquote. Also ich kann mehr zurücklegen als ausgeben. Allerdings halte ich von vielen Finanzierungsprodukten nichts, da entweder die Gelder auf lange Zeit nicht verfügbar sind oder die aktuellen Zinssätze von der Inflationsrate aufgefressen werden. Dazu habe ich neulich eine interessante Diskussion im Deutschlandfunk verfolgt. Das einzige, was noch einigermaßen Rendite abwirft, sind Aktien. Allerdings sind diese auch einem gewissen Risiko ausgesetzt.

von NurzumSpassda - am 13.06.2016 12:51
Zitat
Bruder_M
Ne, ich meine, wie hast du es verteilt?
Bei mir sind es etwa 55 % auf Festgeld, 20 % aufs Tagesgeld, 5 % Bausparen und Rest in Fonds/Aktien.


Ich habe irgendwo zwischen 0 und 100% auf den einzelnen Anlageformen... ;-)

Achja: Starke Schwankungen sind normal. Ich zahle immer alles sofort, nur für ein Haus würde ich einen Kredit aufnehmen. Daher sind negative Sparquoten alle paar Jahre (Auto ausgetauscht) durchaus normal. Auf den Monat betrachtet reicht dafür auch die Kombination von Urlaub + einigen Anschaffungen.

von DH0GHU - am 14.06.2016 07:55
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