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US Präsidentschaftswahl 2016

Startbeitrag von Thomas (Metal) am 07.11.2016 06:18

In diesem Jahr bin ich froh kein US-Amerikaner zu sein der eine Wahlentscheidung bezüglich seines Präsidenten machen muß oder soll.
Der DLF hat gestern in Essay und Diskurs einen dunklen Fleck bei Clinton schön aufgezeigt. Steine sollte man allerdings auch nicht über den großen Teich werfen, die Nachwirkungen einer Agenda 2010 gibt es auch hier. So ist es nach meiner Meinung nicht verwunderlich daß die Ränder gestärkt werden, hüben wie drüben. Dennoch bleibt zu hoffen das zur Bundestagswahl ähnlich kontroverse Kandidaten auf beiden Seiten nicht aufgestellt werden.

Nachtrag: Ggf. Audio zum Nachhören anwählen.

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Beide Kandidaten sind nicht unumstritten und vermochten zu polarisieren. Ich wuerde meinen, dass es diesmal keine Wahl der Ueberzeugung, sondern des kleineren Uebels ist. Vergessen darf man auch nicht, dass Lobbyverbaende ihren Einfluss noch offener und energischer ausueben, als es hier der Fall ist. Vieles, was Praesidentschaftskandidaten gern wollen, wird allein deshalb schon nicht gehen. Fuer mich steht Trump fuer den innen- wie aussenpolitischen Turbokapitalismus ohne Ruecksicht auf Bevoelkerung, Umwelt oder andere Laender. Wie weit sich Clinton davon absetzen kann, das werden wir sehen. Bislang hatte sie mit einem Ministerposten bereits gezeigt, wo ihre Prioritaeten liegen und welche Durchsetzungskraft man von ihr erwarten kann. Trump dagegen wuerde m. E. eher kompromisslos in seinem Regierungsstil sein und auch politische, wirtschaftliche und militaerische Verbindungen zu bisherigen Partnern krachen lassen, als auch nur einen Millimeter von seinem Kurs abzuweichen. Die in einigen Staaten propagierte Direktive "America first" waere ein Vorgeschmack.

von PowerAM - am 07.11.2016 10:35
Schade, dass Obama das Weisse Haus verlassen muss. Hätte er noch für eine Amtszeit zur Verfügng gestanden, hätte Trump nicht den Hauch einer Chance. Clinton steht aber eben auch für das Etablishment und ist daher vielen Amerikanern suspekt. Vielleicht auch nicht ganz zu Unrecht. Sie gilt doch als ein knallharte Frau, die ohne Rücksicht auf Verluste, ihre Ziele durchzusezten weiss. Mir wäre ja ein Bernie Sanders als Präsident sehr lieb gewesen, aber dazu wird es ja nun nicht mehr kommen. Hoffen wir mal, dass sich am Ende doch die Vernünftigen durchsetzen werden und Trump die Stimme verweigern.

von zerobase now - am 07.11.2016 12:08
Clinton hat den nahen Osten destabilisiert, Libyen,Algerien ,Tunesien.Ägypten...und mit Millionen Dollar die Saudis aufgerüstet, die wiederrum den IS unterstützen.
SCHON SEHR KRANK , das GANZE!

Die AMIS schicken immer zuerst CARE Pakete in Staaten ,die sie dominieren wollen......danach Raketen.
+++++++++++++++++++
CLINTON ist eiskalt und berechnend, auf BUSH Niveau, nur cleverer !

von Starsailor001 - am 07.11.2016 20:49
Wie das mit einem Pfälzer in hohen Ämtern so ist wissen wir ja :rolleyes: . Selbst wenn es Trump werden würde könnte ich mir vorstellen daß eine solche Roßkur, was was wir hier kuriert (?), auch weiterhin die Augen nicht vor den tatsächlichen Problemen öffnen würde. Heißt: Man sollte sich überlegen ob man einem solchen Mann die Daumen mit dem Hintergrund "der soll nur mal machen, ihr werdet sehen und lernen daß das falsch ist" drückt. Warum spricht dort denn im Wahlkampf z. B. keiner über das Haushaltsdefizit? Kommt "natürlich" nur dadurch zu stande daß der Staat seiner ureigenen Aufgabe, Ausgleich und Umverteilung für eine gerechte Gesellschaft, nachkommt.. Die eigentlichen Profiteure des Systems lassen wir mal wie immer unangetastet, die bezahlen ja schließlich schon den Wahlkampf :sneg:

von Thomas (Metal) - am 08.11.2016 07:30
Zitat
DH0GHU
Wie verrückt muß man nur sein, um sich einen sexistischen, frauenfeindlichen, rassistischen, unbeherrschten jähzornigen faschistoiden Hassprediger im höchsten Staatsamt des mächtigsten Landes der Welt zu wünschen?


Sehe ich auch so. Warum nicht mal Pierre Vogel als nächster Bundeskanzler? Ok, der ist vermutlich nicht sexistisch. ;)

von zerobase now - am 08.11.2016 08:22
Trump als Präsidenten fände ich interessant (wenn auch nicht erstrebsam). Er hat ein bisschen was Seehoferartiges; wechselt häufiger mal den Kurs und kommt manchmal mit Ideen daher, die wahrscheinlich nicht durch den Kongress kommen werden. Also ganz so schlimm, wie es im Wahlkampf klang, würde es wohl nicht werden; in vielen Punkten gäbe es einfach 4 Jahre Stillstand. (Womit ich allerdings nicht unterschätzen möchte, dass der US-Präsident eine gewisse Macht hat, und Trump somit nicht ganz ungefährlich wäre)

Es geht aber halt v.a. auch um die Außenwirkung. Ich würde mich von einem Trump mit egozentrischem Weltbild, Lügen und oft schlechter Vorbereitung nicht gut in der Welt vertreten fühlen. Er wäre quasi das "Fast-Food" unter den Politikern.

von Zwölf - am 08.11.2016 08:46
Du erkennst wohl die Bedeutung der US-Politik für den Rest der Welt nicht. Kaum ein Land würde unter Protektionismus und Isolationismus mehr leiden als Deutschland. Genau das war übrigens mal einer der "Türöffner" für den 2. Weltkrieg. Dessen Werdegang begann nicht nur in Deutschland mit dem Aufstand der Frustzwerge und Globalisierungsskeptiker und mit dem Erstarken nationalistischer, isolationistischer und innengekehrter Kräfte.
Wenn ich mir das Hasspotential von populistischen Widerlingen wie Le Pen, Wilders, Petry, Storch, Trump, Erdogan und Co so anschaue, wird mir Angst und Bange.
Witzigerweise werden diese Typen ja auch bevorzugt von Leuten gewählt, die im Leben nichts zustande bekommen haben (an der fehlenden Ausbildung ist natürlich nur die Globalisierung schuld...), eh keine Zukunft haben, aber uns die Zukunft dann in ihrer Dummheit mit ihrem Protestkreuzchen zu verbauen schaffen.

von DH0GHU - am 08.11.2016 08:53
Zitat
DH0GHU
Betrache die Parallelen zu 1933. Wurde das im Vorfeld zu ernst genommen, und waren die Folgen nicht schlimm genug?

Das ist schon sehr weit hergeholt: Eine Mehrheit hatte die NSDAP nicht, sie hat sie sich geschaffen. Den Wähler würde ich also nicht bei der letzten freien Wahl dafür verantwortlich machen wollen.
Aber derartige ominipräsente und gebetsmühlenartig wiederholten Thesen treiben nach meiner Meinung gerade auch die Wähler an die Ränder: Böse ist wer uns nicht wählt und ihr werdet schon sehen. Nunja, eine Reaktion darauf wäre Trotz...

von Thomas (Metal) - am 08.11.2016 10:57
Zitat
DH0GHU
Betrache die Parallelen zu 1933. Wurde das im Vorfeld zu ernst genommen, und waren die Folgen nicht schlimm genug?


Hitler hatte eine Partei hinter sich, die uneingeschränkt hinter ihm Stand, war ein guter Rethoriker, der die Massen begeistern konnte, der ihnen das Gefühl gab wieder jemand zu sein und der u.a. auch mit geschickter Sozialpolitik auch den kleinen Mann auf seine Seite ziehen konnte. Dies trifft auf Trump nicht zu. Viele seiner Forderungen wird er nicht durchsetzen können, weil die dargestellten Situationen so nicht existieren, es für manche Probleme keine so leichten Lösungen gibt wie er propagierte, er nicht die Befugnis dazu hat, seine Partei nicht mitziehen wird oder er sich von Lobbyisten umgarnen lassen wird. Zudem dürfte die Demokratie in den USA doch etwas besser geschützt sein als die Demokratie in der Weimarer Republik ihrerzeit.
Heute wird ja auch der Kongress mitgewählt werden, der maßgeblich darüber entscheiden wird, wie viel Einfluss der nächste Präsident haben wird.

von Zwölf - am 08.11.2016 13:51
Zitat
DH0GHU
Wie verrückt muß man nur sein, um sich einen sexistischen, frauenfeindlichen, rassistischen, unbeherrschten jähzornigen faschistoiden Hassprediger im höchsten Staatsamt des mächtigsten Landes der Welt zu wünschen?
Setzen 6! Genau wegen solcher Reaktionen und pauschalisierten Beleidigungen ist jede Diskussion hinfällig. Wegen solcher Arroganz und Ignoranz werden auch hierzulande die etablierten Parteien zu recht massiv abgestraft.

von Anonymer Teilnehmer - am 08.11.2016 14:55
Zitat

Das sind ja keine Beleidigungen oder Behauptungen, sondern belegbare Tatsachen.

So ist es. Und zwar jede einzelne davon - und jede einzelne sogar vielfach belegbar!
Wenn ich jetzt "Arschloch" sagen würde, dann wäre das tatsächlich eine Beleidigung. Auch wenn's passt!

von iro - am 08.11.2016 15:09
Sehe ich auch so; man schaukelt sich durch solche Formulierungen nur gegenseitig auf. Und die Protesthaltung wird dadurch garantiert nicht weniger; wer als "dumm" bezeichnet wird, fühlt sich in seiner Protesthaltung wahrscheinlich eher noch bestärkt. Würde zumindest mir so gehen.

von Zwölf - am 08.11.2016 17:39
Zitat
Bolivar diGriz
Wenn jemand etwas extrem dummes macht, muss er auch damit rechnen, dass man ihn extrem dumm nennt. Das gilt für Trump-Anhänger genauso wie hier für Pegidioten und AfD-Anhänger.
Ja das werde ich mir dann für den weiteren Umgang mit Dir berücksichtigen, weil merke: andere Meinungen dürfen nicht sein und Demokratie ist was ICH will.

von Anonymer Teilnehmer - am 08.11.2016 18:14
Hier mitlesen und lernen ist das beste was ich dazu äußern kann. Ich enthalte meine Meinung. Ich bin froh in Deutschland sein zu dürfen und will auch nirgends anders hin, nicht mal zum Urlaub. Alleine schon die Vorstellung im Radio keinen 5C zu haben. Wer solche Sorgen hat ...

von pomnitz26 - am 08.11.2016 18:25
Clinton hat ein überzeugendes Programm, sie selbst begeistert nicht wirklich, sie hat sich als Kriegstreiberin beschädigt in der Vergangenheit, sie wird sich als Friedenspräsidentin erweisen, falls sie doch noch gewählt wird.
Trump führt aber jetzt klar bei den Elektorenstimmen.

von dxbruelhart - am 09.11.2016 06:03
@Digitaliban: Du hast recht, die Wortwahl von mir war so nicht ok. SORRY.

Inhaltlich bleibe ich aber dabei: Rational betrachtet ist Trump unwählbar.
Getan wurde es dennoch, und man kann das nicht damit erklären, dass es dafür rationale Argumente gegeben hätte, sondern allenfalls mit Frust, irrationalem "ich weiß nicht wie, aber es muß sich alles ändern", Paranoia (böse Mexikaner, böse Hillary, böse Welt, nur wir sind gut - und Wahlhelfer Putin natürlich...), fehlendem Durchblick.
Die Wahlanalysen der US-Wahl, aber auch z.B. von Wählern von AfD und ÖVP, zeigen ja deutlich, dass bevorzugt bildungsferne, alte und religiöse Wählergruppen diese Personen und Parteien wählen.
Donald Trump selbst sagte vor vielen Jahren einmal, dass er, wenn er jemals kandidieren würde, für die Republikaner kandidieren würde, weil diese die dümmsten Wähler hätten. Das ist noch das Beste an der aktuellen Situation, denn es läßt hoffen, dass ein guter Teil seiner Aussagen nichts als Show waren und er das Wenigste von dem Unsinn, den er angekündigt hat, umsetzt.
Wenn doch, wars das mit dem klassischen "Westen", der uns 70 Jahre Stabilität beschert hat (bei allen Fehlern: Die Amis haben uns mehrfach den Arsch gerettet. Hitler vernichtet, Stalin gebremst... wenn auch leider letzteres 1000km zu weit westlich... Wer bremst nun Putin, Erdogan, Kim, IS und co?)

von DH0GHU - am 09.11.2016 06:09
Unsere Journalisten berichten überwiegend aus den grossen Städten der USA.
Die überwiegende Mehrheit wohnt aber auf dem platten Land. Dort ist das Weltbild schlicht und die Schlipsträger in Washington mit ihren verwirrenden Lösungen mag man nicht.
Dagegen kommt Donald Trump mit seinen Aussagen gut an.
Der größte Teil seiner Ideen ist nicht umsetzbar also wird ihm das Geld und die Staatsbürokratie seine Genzen zeigen.
Für die anstehenden Probleme nicht nur der USA ist es ein Rückschritt und verlorene Zeit

von ross22 - am 09.11.2016 06:42
Die Lösungen sind nicht unbedingt verwirrend, sie sind nur kompliziert. Das liegt daran, dass die Probleme kompliziert sind. Das verstehen manche Leute nicht. Und glauben dann, dass sie recht hätten, und sehen sich auch noch durch Leute, die einfache Lösungen versprechen, bestätigt.

von DH0GHU - am 09.11.2016 06:45
[OT]

Zitat
DH0GHU
In Kalifornien wurde Kiffen legalisiert. Die können sich das jetzt wenigstens schönrauchen.

Jetzt könnte man sagen: Endlich hat man es in einem weiteren US-Bundesstaat kapiert, wann folgt die Bundesrepublik :-) . Aber schönrauchen? Vielleicht kommt das Volk eher so mal ins Hinterfragen, eben zum Nachdenken das in dieser Art nach dem 6. Bier aufwärts doch gemeinhin außen vor bleibt. Vielleicht restriktiert man es ja genau deshalb so unverhältnismäßig streng...

von Thomas (Metal) - am 09.11.2016 08:42
Deutschland wird den Kurswechsel in der Aussen- und Wirtschaftspolitik der USA spueren. Branchen, die vom Exportgeschaeft in diese Richtung leben, koennen sich schon mal neu orientieren. Hier wird es ueber Arbeitsplatzabbau zu hoeherer Arbeitslosigkeit kommen. Eines seiner Wahlkampfthemen war, dass die USA wieder preisbestimmend im Oelgeschaeft werden soll. Es ist also mit weiteren Kriegen um's Oel zu rechnen.

Die deutsche Aussenpolitik kann sich jetzt ueberlegen, ob sie sich widerstandslos den US-Interessen unterordnet und diese mittraegt, oder den zuletzt gefahrenen harten Kurs gegenueber der Russischen Foederation aufgibt.

Was viele seiner Waehler offenbar vergessen haben, Obamas Gesundheitsreform wurde von ihm mehrfach scharf kritisiert. Sie brachte der Unterschicht ueberhaupt erst Zugang zum Gesundheitssystem. Koennte sich bald wieder aendern, da vieles aus der Gesundhitsreform staatlich subventioniert wurde. Den alten Zustand herzustellen, das kostet nicht, es spart sogar staatliche Ausgaben.

von PowerAM - am 09.11.2016 10:03
Ich bin gespannt, wie viele von seinen "Versprechungen" Trump jetzt umsetzen wird. Wenn er nicht gerade undemokratische Methoden anwendet (oder eigenes Geld hinzuschießt), werden bestimmte Vorhaben entweder am Finanziellen oder an vertraglichen Vereinbarungen scheitern. Und dann wird sich zeigen, ob ein solcher Mensch nicht auch nur mit Wasser kocht. So oder so wird es eine Zeit der Wahrheit werden. Auch ein Obama wurde desillusioniert - warum sollte es mit Trump anders sein?

von NurzumSpassda - am 09.11.2016 10:14
Das ist nun die Quittung, hier zeigt sich wie ungebildet viele US-Amerikaner sind und Trump gewählt haben. Trump hat gerade mit plumpen Hasstriaden und chauvinistischen Sprüchen auf diese ungebildete Zielgruppe gesetzt. Wir werden uns alle noch wundern, was nun bald weltpolitisch und weltwirtschaftlich abgehen wird, dagegen ist der Brexit nur Kindergarten... .

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 09.11.2016 10:58
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
hier zeigt sich wie ungebildet viele US-Amerikaner sind und Trump gewählt haben. Trump hat gerade mit plumpen Hasstriaden und chauvinistischen Sprüchen auf diese ungebildete Zielgruppe gesetzt.


Hat er ja vor Jahrzehnten schon so angekündigt...

von DH0GHU - am 09.11.2016 11:51
America First

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=america+first+trump

Wenn er das durchzieht wird es den bisherigen ungebremsten weltweiten ökonomischen Globalisierungshype auf den Prüfstand setzen und auch für die EU Auswirkungen haben.

Auch Attac wird sich über diesen unerwarteten Bundesgenossen sehr wundern :eek:

von ross22 - am 09.11.2016 15:10
Mal nen Gang runter schalten...täte uns gut.

Trump lässt seinen Kaffee auch nur mit Wasser kochen...und seine Notdurft verrichtet er nach wie vor auf eiem Klo ähhhh WC mein ich.

Trump führt mit etlichen Tiefschlägen seit Jahren ein Firmenimperium, er ist ein Stehaufmännchen und hat sich immer wieder selber berappelt.
Er soll wohl auch bei den Steuerzahlungen etwas "nachlässig" gewesen sein und kennt auch hier und da , die Abkürzungen hinter den Gesetzen....

Er ist zum 3. Mal verheiratet und er ist Familienvater von 5 Kindern.
Er ist egozentrisch hat aber ein Gespür für das unmöglich Machbare.


Seien wir also gelassen....die Welt wird sich weiter drehen.
Und Donald ist bereits über 70 Jahre alt...und da wünscht man IHM nichts schlechtes mehr......

von Starsailor001 - am 09.11.2016 19:59
Zitat
Digitaliban
Zitat
Bolivar diGriz
Wenn jemand etwas extrem dummes macht, muss er auch damit rechnen, dass man ihn extrem dumm nennt. Das gilt für Trump-Anhänger genauso wie hier für Pegidioten und AfD-Anhänger.
Ja das werde ich mir dann für den weiteren Umgang mit Dir berücksichtigen, weil merke: andere Meinungen dürfen nicht sein und Demokratie ist was ICH will.


Genau dies wird ja auch hier so dargestellt. Gestern ging durch alle Parteien, wie schlimm der Wahlausgang war. Hierzulande passiert doch ähnliches: Die bisher Volksparteien finden nur ihre Ansichten richtig, eine andere Meinung darf es nicht geben. Die Parteien vergessen, dass man im Sinne des Volkes handeln soll. Statt dessen wird reine Lobbyarbeit gemacht und nur ein Verständnis vorgegaukelt. Das passiert im Kleinen in den Stadtparlamenten und auch auf Landes- und Bundesebene.

Abgesehen davon, dass ich weder Hillary noch Trump als Kandidaten mag und bei beiden Kandidaten Angst habe, dass sie den roten Knopf drücken dürfen ist doch der Sinn einer Demokratie, den Willen des Volkes zu akzeptieren. Die USA hat nun Trump gewählt und man wird schauen, was er daraus macht. Er hat nun 2 Jahre Zeit, sein Programm zu verwirklichen. Die entsprechenden Mehrheiten liegen ja vor. Er wird nun beweisen müssen, ob er wirklich ein Präsident aller US-Bürger sein kann.

von pfennigfuchser - am 10.11.2016 04:33
Zitat
pfennigfuchser
Zitat
Digitaliban
Zitat
Bolivar diGriz
Wenn jemand etwas extrem dummes macht, muss er auch damit rechnen, dass man ihn extrem dumm nennt. Das gilt für Trump-Anhänger genauso wie hier für Pegidioten und AfD-Anhänger.
Ja das werde ich mir dann für den weiteren Umgang mit Dir berücksichtigen, weil merke: andere Meinungen dürfen nicht sein und Demokratie ist was ICH will.


Genau dies wird ja auch hier so dargestellt. Gestern ging durch alle Parteien, wie schlimm der Wahlausgang war. Hierzulande passiert doch ähnliches: Die bisher Volksparteien finden nur ihre Ansichten richtig, eine andere Meinung darf es nicht geben. Die Parteien vergessen, dass man im Sinne des Volkes handeln soll. Statt dessen wird reine Lobbyarbeit gemacht und nur ein Verständnis vorgegaukelt. Das passiert im Kleinen in den Stadtparlamenten und auch auf Landes- und Bundesebene.

Abgesehen davon, dass ich weder Hillary noch Trump als Kandidaten mag und bei beiden Kandidaten Angst habe, dass sie den roten Knopf drücken dürfen ist doch der Sinn einer Demokratie, den Willen des Volkes zu akzeptieren. Die USA hat nun Trump gewählt und man wird schauen, was er daraus macht. Er hat nun 2 Jahre Zeit, sein Programm zu verwirklichen. Die entsprechenden Mehrheiten liegen ja vor. Er wird nun beweisen müssen, ob er wirklich ein Präsident aller US-Bürger sein kann.


Machen wir das doch mal an einem, wie es vielleicht zunächst scheint, weit hergeholtem Beispiel fest: S-Bahn Nürnberg und eine eventuelle Vergabe an National Express.
Ist doch alles schön: Für den Besteller, das Land Bayern durch die BEG, wird es billiger, neue Züge und man verspricht mehr Pünktlichkeit. Die Beschäftigten? Ja die haben ja sogar einen Tarifvertrag.
Schöne Rahmenbedingungen wie es scheint. Aber genau hier wäre schon mal der TV zu hinterfragen. Sicher, der einige Wutbürger (viele andere sind besser informiert, die dann wiederum nicht), der mindestens 60 Stunden am Band steht, wird direkt wieder über die faulen Beamten schimpfen. Das ist dann also Begleitmusik. Aber, wollte dieser dann auch den TV für sich selbst haben: 5 Tage Urlaub weniger, deutlich mehr Arbeitszeit für das gleiche Geld, Fahrten von und zu entlegenen Eisatzorten gehen zu eigenen Lasten und nicht zuletzt die Öffnungsklausel den Beschäftigten irgendwo im NX-Gebiet in Deutschland einzusetzen. Erstrebenswert? Auch sollte man noch über das sonstige Engagement sprechen wie Ausbildungsquote, etc.
Hier haben wir dann also eine Gewerkschaft die sich für einen TV hergibt der für massive Verschlechterungen steht. Eine Behörde die eine solche Vergabe will, „billig“. Und nicht zuletzt die globalisierte Note eines für Beschäftigte und Gesellschaft ruinösen Wettbewerbes. Und über allem steht, und da sollte sich der Kreis zu Trump schließen, die gefühlte Ohnmacht der Bürger nichts ändern zu können. Genau das ist der Stoff der das bestehende System aus den Angeln zu heben vermag. Man muß ganz bestimmt nicht mit Trump und co gemein gehen, man sollte aber zumindest versuchen zu verstehen woher diese Reaktionen kommen. Und davon sind einige im Elfenbeinturm offenbar sehr weit entfernt wie der gestrige Tag zeigte.

von Thomas (Metal) - am 10.11.2016 06:27
Zitat
DH0GHU
In Kalifornien wurde Kiffen legalisiert. Die können sich das jetzt wenigstens schönrauchen.

Reichern wir die doch mal mit einem Link zum Spiegelan.
Ja, da wurde noch über deutlich mehr abgestimmt. Warum aber offenbar sonst niemand das Thema Todesstrafe aufzeigt ist schon sehr traurig. Nicht wichtig genug? Nebraska macht damit klar einen Schritt zurück :-( und entfernt sich wieder von der zivilisierten Welt. Bleibt immerhin zu hoffen, daß man sie nicht anwendet.

von Thomas (Metal) - am 10.11.2016 07:03
Zitat
connection error
Ich bin immer wieder überrascht, wie viele in Deutschland anscheinend vergessen haben, daß Clinton den nahen Osten als Außenministerin maßgeblich destabilisiert hat und Trump kürzlich erst Kriege als Geldverschwendung bezeichnet hat, wo Hillary Clinton sich ausdrücklich für Aufrüstung ausgesprochen hat um "Russland, China, Iran und Nordkorea" begegnen zu können. Daß Trump sich gut mit Putin versteht kann auch nur von Vorteil sein, in Zeiten wo europäische Politiker gegen Rußland zündeln, braucht es nicht auch noch eine Hillary Clinton, die weiter Öl ins Feuer gießt.

Wie man es dreht und wendet: In der ganz Großen Frage bezüglich Krieg und Frieden ist Trump die bessere Wahl als Clinton.


Gezündelt hat ja wohl primär Putin, indem er mal so eben ein Nachbarland mit militärischer Gewalt verkleinert hat. Wer wundert sich denn da noch ernsthaft, dass sich seine Nachbarn noch viel stärker unter den militärischen Schutzschirm der NATO flüchten wollen?
Der Rest ist ganz normal: Gib einer Organisation die Chance, wichtiger zu werden, sie wird sie nutzen.


Klar, die etablierten Politiker haben viele Fehler gemacht, sind zu oft von Lobbyisten gesteuert (siehe Schiedsgerichte@CETA/TTIP, siehe Auftragsvergaberichtlinie mit unzureichender Berücksichtigugn von Arbeitnehmerinteressen).

Was mir aber nicht in den Kopf will, ist die Denke dieser Trump/AFG/FN/ÖVP-Wähler:

Entglobalisierung, Protektionismus, weniger internationale Kooperation kann doch KEINE der Probleme der heutigen Zeit lösen. Technologien haben sich nun mal weiterentwickelt, daran wird auch ein Trump oder Gauland nix ändern.
In der Welt, die die sich zurück wünschen, nämlich die beschauliche Wirtschaftswunderzeit der 60er Jahre, ist gesellschaftliche Vielfalt unerwünscht gewesen, hat ein Fernseher ein Monatsnettoeinkommen gekostet, war ein Italienurlaub mit PKW und Zelt schon Luxus, die Umwelt wurde nachhaltig geschädigt. Die tausende ungelernten Kräfte, die damals bei Grundig, Saba und Telefunken Radio uns Fernseher zusammengelötet haben, würden auch in Trumps Wunderökonomie durch 3-4 Bestückungsautomaten und eine Hand voll Hilfskräfte zusammengelötet werden.

Ob ein gut bezahlter DHL-Job nun von UPS oder DPD angegriffen wird, ob der Einzelhändler nun unter Amazon oder unter Quelle gelitten hätte, das macht den Unterschied nun auch nicht.

Globale Probleme (Resourcenknappheit, Umweltverschmutzung, Armutsflucht) lassen sich nur global lösen, irgendwelche Kartenhäusern heilsversprechender Möchtegernnationalisten werden immer nach wenigen Jahren in sich zusammenbrechen.
Vor nichtmal 100 Jahren gab es bereits einmal Globalisierung, und auch dort mit fatalen Fehlern. Deren Beendigung mündete aber nicht in Wohlstand, sondern in der Zerstörung eines Kontinents. Der Samen des Hasses, den Typen wie LePen, Wilders, Stracke, Petry oder Trump sähen, führt nicht zu blühenden Landschaften. Er führt zu Zerstörung und Niedergang.

Trumps Kartenhaus schafft den Zusammenbruch schon ganz ohne externe Faktoren: In den hoch verschuldeten USA möchte er gleichzeitig Steuern senken, Konjunkturprogramme finanzieren, die Infrastruktur erneuern, Mauern bauen, Märkte abschotten. Wie realitätsfremd muss man sein, um auch nur im Geringsten zu glauben, dass das nachhaltig funktionieren wird?

von DH0GHU - am 10.11.2016 07:33
Im Übrigen war wohl TRUMP der Spitzenkandidat der Republikanischen Partei.... und nicht IRGENDEIN NOBODY...., genau die Partei die jetzt im Senat und auch in Repräsentantenhaus die Mehrheit hat.

Trump kann also " durchregieren".
Das sollte man auch beachten.Er wurde Demokratisch aufgestellt, und nach dem Wahlsystem der USA gewählt.

Das muss man akzeptieren.

von Starsailor001 - am 11.11.2016 17:58
Wenn man es sarkastisch ironisch ausdrücken möchte: Wir hatten Hitler, die Russen hatten Stalin, die Chinesen hatten Mao ... nun sind endlich auch mal die Amis dran (obwohl er harte Konkurenz durch Putin und Erdogan hat, solche Luftpumpen aus der zweiten Reihe wie Kim Il Jong lasse ich bewusst außen vor.) ;)
Persönlich macht er mir aber durch seine Wahlkampfaussagen ziemliche Angst und ich befürchte daß schlimmste für die Welt: Rassismus (Bau der Mauer zu Mexico, keine weitere Einwanderung von Muslimen, Überwachung aller Muslime im Land), Weltwirtschaftkrise (Aussagen wie "Ich werde Apple wieder dazu bringen in den USA zu produzieren", warscheinliche Strafzölle für alle im Ausland produzierten Waren. Was bin ich froh das ich meine Ersparnisse in kriesensicherene Währungenwie Bitcoin und Ethereum angelegt zu haben), Austritt aus dem Paris Klimaprotokol (mit Rückwirkungen auf andere Länder wie China, Indien, Brasilien die sich dann ebenfalls nicht mehr an ältere Absprachen halten werden ... was zu noch mehr Naturkatastrophen und Anstieg des Meeresspiegels führen wird) bis zum dritten Weltkrieg mit Atomwaffen ( Aussagne wie "Wir haben Atomwaffen, warum sollen wir sie nicht benutzen" über "Die NATO Staaten müssen mehr Geld für die Verteidigung ausgeben, sonst schützen wir sie nicht mehr" - wer böses denkt und an seinen Kuschelkurs mit Putin denkt könnte es durchaus auch so interpretieren: "Hey, die Europasäcke nerven sowieso und sind wirtschaftlich mir eine zu starke Konkurenz, wenn Du willst kannst Du da einmarschieren und alles übernehmen, über die Aufteilung von unserem größten Konkurenten China reden wir dann später" - wie gesagt sehr böswillig interpretiert.
Anderererseits: es gab noch nie einen US Präsidenten der die Nation so gespalten hat wie er und ich könnte mir durchaus auch vorstellen daß er sich in die Reihe der ermordeten US Präsident mit Abraham Lincoln, James Abraham Garfield und John Fitzgerald Kennedy einreiht. Die ersten beiden wurden durch Antisemititen getötet, der Letzte scheinbar wohl durch die Mafia. Bei einer so gespaltenen Bevölkerung wäre ich an seiner Stelle sehr vorsichtig, denn nicht jeder hat das Glück wie Hitler oder Castro die etliche Anschläge unbeschadet überstehen.
Disclaimer: Alles "Just my 2 cent" und mit ordentlich Ironie zu lesen ;)

von Mr. DABelina - am 11.11.2016 19:03
Der Chef von Heidelberg Zement..würde sehr gerne den Baustoff für die Mauer nach Mexiko im Wert von 1 Mrd.Dollar liefern !
Ich glaube aber er hat noch nichts davon gehört das Trump vermehrt die regionalen FIRMEN fördern will.
Damit GELD im LAND und Wirtschaftskreislauf bleibt!

....

TAZ Berichtet: Mauerbauer für Donald : http://www.taz.de/Trumps-Wahlsieg-freut-Zementwerk-Chef/!5353411/

von Starsailor001 - am 11.11.2016 19:11
Starsailor001: Heidelberg Zement besitzt aber eine US-Zement-Firma ;) (quelle: DLF oder B5aktuell...)

Und: er war Kandidat der republikanischen Partei GEGEN den Willen der Führung der rep. Partei.

Connection error: 43% Hochschulabschluß? Wenn da mal nicht eine Verwechslung mit "Highschool" vorliegt. Siehe auch http://www.spiegel.de/politik/ausland/ergebnis-us-wahl-2016-jung-waehlt-clinton-alt-waehlt-trump-a-1120396.html
Demnach hatten unter den Wählern mit höherem Bildungsabschluß nur 37% Trump gewählt.
Die mit Highschool oder weniger: 51%.
Und nein, eine Highschool ist keine Hochschule. Am ehesten wäre sie mit einer Gesamtschule vergleichbar, sie stellt in den USA die Sekundarstufe dar.


Wie dem auch sei: Nein, ich werde antiliberale Politik nie akzeptieren können. Immerhin scheint aber Trump schon von seinen zentralen Wahldrohungenversprechen abzurücken. Obamacare will er nun doch nicht komplett kippen, die Mauer nach Mexiko ist auch nur symbolisch gemeint, diverse Vorgänger / Konkurrenten lobt er plötzlich über den grünen Klee, und davon, den Westen nicht mehr verteidigen zu wollen, ist plötzlich auch keine Rede mehr.
Das beruhigt ein wenig, aber nicht viel mehr. andererseits hat er ja schon lange vorher angekündigt, dass er vor den Wahlen irgendeinen Mist erzählen wird, Hauptsache das bringt Stimmen... Das läßt ein wenig hoffen :)

von DH0GHU - am 11.11.2016 22:53
Zitat

die Mauer nach Mexiko ist auch nur symbolisch gemeint

Er ist ja auch nicht der erste, der so eine Mauer bauen will. Er Vorgänger hat ja bereits mit dieser Mauer angefangen und ganze 32 Meilen geschafft bis heute.
Der "Muslim Ban" ist auch schon wieder versenkt worden - zumindest auf seinen Webseiten. Vermutlich ersetzt durch einen Link zu einem seiner Golfplätze :D

Interessante Frage wäre die nach seinem zukünftigen Umgang mit Journalisten. Was das angeht, war Obama der bislang schlimmste Präsident. Trump stehen die gleichen Mittel zur Verfügung...

von iro - am 12.11.2016 09:10
Die Mauer nach Mexiko ist kein Aufreger, sie steht ja bereits. (Ist allerdings eher ein Zaun.) Womit Trump sich im Wahlkampf lächerlich gemacht hat, war seine Idee, die Mauer noch höher und undurchlässiger zu machen, die Latinos aus den USA wieder abzuschieben und Mexiko das Ganze bezahlen zu lassen. Das war natürlich so durchschaubar absurd, dass es klar ist, dass es nicht kommen wird.

von Bolivar diGriz - am 12.11.2016 14:18
Kein Grenzzaun lässt sich so hoch bauen, daß dort keiner mehr drüberkommt.
Der Zaun bei Ceuta oder Melilla ist derzeit glaube ich schon 8 Meter hoch und mit rasiermesserscharfem Natostacheldraht versehen. Trotzdem wird er überklettert. Und das ist sogar nur eine ganz kurze Grenze.

Die Grenze der USA zu Mexiko ist 3144 km lang. Da könnte man natürlich einen Zaun bauen - nur: er ist vollkommen ohne Nutzen, wenn man ihn einfach durchfahren kann. Oder überklettern (siehe Spaniens Exklaven). Wenn man ihn tatsächlich undurchdringlich machen wollte, müsste man ihn schon wie die DDR-Grenze bauen, wobei Selbstschussanlagen schonmal entfallen würden (dürfen ja nicht nach Mexiko zeigen). Man müsste Tretminen verlegen, viele besetzte Wachtürme haben samt entsprechendem gut bezahlten korruptionsresistentem Personal, Hunde natürlich auch etc.
Sprich: diese Grenze ist eigentlich nicht wirklich zu schützen. Vor allem nicht vor den Drogenbaronen, gegen die man wirklich mit einer Armee antreten müsste - allerdings dauerhaft an jedem Punkt dieser Grenze in Mannschaftsstärke.


So machte es die DDR:
1. Grenze zwischen Berlin(West) und Berlin(Ost) sowie dem Berliner Umland:
Länge der Grenze zwischen Berlin(West) und Berlin(Ost): 43,1 km
Länge der Grenze zwischen Berlin(West) und dem Umland: 111,9 km

Betonplattenwand mit Rohrauflage (Mauer) 106 km
Metallgitterzaun 66,5 km
Grundstücksmauern 0,5 km
Beobachtungstürme 302
Bunker 20
Hundelaufanlagen 259
Kfz-Sperrgräben 105,5 km
Kontakt- bzw. Signalzaun 127,5 km
Kolonnenweg 124,3 km
Stand: 31.07.89; Quelle: Innenministerium der Bundesrepublik Deutschland


2. Innerdeutsche Grenze:
Länge der Grenze: 1378,1 km

Metallgitterzaun (MGZ) 1265,0 km
Grenzsperr- und Signalzaun (GSSZ) 1185,7 km
Hundelaufanlagen 71,5 km
Betonsperrmauern 29,1 km
Kfz-Sperrgräben 829,2 km
Kolonnenweg 1339,1 km
Lichtsperren (Bogenlampen) 232,4 km
Erdbunker/Unterstände am MGZ 425
Erdbunker/Unterstände am GSSZ 48
Beobachtungstürme am MGZ aus Beton 425
Beobachtungstürme am GSSZ 49
Beobachtungstürme aus Holz oder Stahl 155
außerdem bis November 1984: Selbstschussanlagen: Anzahl ca. 60.000 Stück 339,1 km
Minenfelder (Stand Ende 1979; bis 1985 abgebaut) 292,5 km
Stand: 30.06.89; Quelle: Innenministerium der Bundesrepublik Deutschland

von iro - am 12.11.2016 15:16
Zitat
connection error
Ich bin mal gespannt, wann es in Deutschland die ersten Lichterketten und Mahnwachen gegen die Abschiebung der "Kriminelle, Bandenmitglieder, Drogendealer" gibt :joke:


Nachdem in gewissen östlichen Teilen Deutschlands ja gar die Justiz gewisse kriminelle Kreise mutmaßlich zu decken scheint, statt Recht und Ordnung walten zu lassen, wird es so schnell eh nicht zu derartigen Abschiebungen kommen. Insofern kann ich dich beruhigen.

von Wrzlbrnft - am 13.11.2016 22:30
Zitat
DH0GHU
Connection error: 43% Hochschulabschluß? Wenn da mal nicht eine Verwechslung mit "Highschool" vorliegt. Siehe auch http://www.spiegel.de/politik/ausland/ergebnis-us-wahl-2016-jung-waehlt-clinton-alt-waehlt-trump-a-1120396.html
Demnach hatten unter den Wählern mit höherem Bildungsabschluß nur 37% Trump gewählt.
Die mit Highschool oder weniger: 51%.
Und nein, eine Highschool ist keine Hochschule. Am ehesten wäre sie mit einer Gesamtschule vergleichbar, sie stellt in den USA die Sekundarstufe dar.


Kann es sein, dass du gerade unterschlägst, dass College-Absolventen auch einen Hochschulabschluss haben?

von Zwölf - am 14.11.2016 10:37
Zitat
Wrzlbrnft
Zitat
connection error
Ich bin mal gespannt, wann es in Deutschland die ersten Lichterketten und Mahnwachen gegen die Abschiebung der "Kriminelle, Bandenmitglieder, Drogendealer" gibt :joke:


Nachdem in gewissen östlichen Teilen Deutschlands ja gar die Justiz gewisse kriminelle Kreise mutmaßlich zu decken scheint, statt Recht und Ordnung walten zu lassen, wird es so schnell eh nicht zu derartigen Abschiebungen kommen. Insofern kann ich dich beruhigen.


Stimmt, aber Deutsche kann man ja auch nur schlecht abschieben, nicht einmal "Reichsdeutsche" können abgeschoben werden. Wohin auch? Nach Neuschwabenland?

von Bolivar diGriz - am 14.11.2016 12:44
Zitat

Wobei das wohl mißverständlich von mir ausgedrückt war. Ich meinte eigentlich: Mal sehen wie lange es dauert, bis in Deutschland die ersten dagegen demonstrieren, daß Trump in den USA illegale Einwanderer abschieben möchte, welche dort straffällig geworden sind.


Ich würde sagen, das ist eine Frage wohin man sie abschiebt. Es macht einen Unterschied (zumindest für mich), ob man straffällig gewordene Flüchtlinge z.B. nach Mexiko oder nach Syrien abschiebt.

Zitat

Oder ganz einfach den illegalen Grenzübertritt nicht damit belohnen, daß jeder frei nach Gusto bleiben darf. Wer illegal einreist und postwendend wieder vor der Tür steht, macht das zwei oder drei mal und irgendwann wird ihm das Unterfangen zu teuer (Schlepper und Schleuser wollen viel Geld) oder aber zu anstrengend (30 Meilen zu Fuß durch die Wüste in einer Nacht laugen jeden aus) oder er sieht ein, daß es nur auf legalem Weg eine dauerhafte Bleibeperspektive gibt. Ich meine es ist auch eine moralische Frage: Will man sein neues Leben wirklich mit einer Straftat beginnen?

Für viele wäre die einzige Alternative: gar kein neues Leben beginnen. Da nehmen sie halt das kleinere Übel.
Uns wurde die Staatsbürgerschaft eines reichen Landes in die Wiege gelegt. Natürlich lässt es sich da leicht sagen: Ihr anderen dürft hier nicht rein, egal wie ihr euch anstrengt, weil wir unseren Reichtum nicht teilen wollen. Es sei denn ihr könnt dazu beitragen unseren Reichtum zu vermehren.
Die Frage ist: Mit welchem Recht sagen wir das? Mit dem Recht des Stärkeren?

von Zwölf - am 14.11.2016 18:32
Zitat

Nein, der Reichtum ist hart erarbeitet. Nach dem zweiten Weltkrieg war alles kaputt und heute geht es uns nur so gut, weil die Menschen damals nicht das Land verlassen, sondern es aufgebaut haben.

Von dir persönlich erarbeitet? Wohl eher von unseren Vorfahren; also nicht unser Verdienst. Davon abgesehen gab es in Deutschland auch nach dem Krieg noch vermögende Firmen, technisches Wissen und Erfahrung und nicht zuletzt den Marshall-Plan, der Deutschland mit 1,4 Mrd. Dollar (Und der Dollar war damals noch um einiges mehr wert als heute) unterstützte. Das ist nicht mit Afrika zu vergleichen, wo es neben Landwirtschaft und Handwerk kaum mehr als große westliche und chinesische Firmen gibt, die die billigsten Arbeitskräfte für die Produktion (nicht Entwicklung) suchen. In einigen Regionen kann nicht mal eine vernünftige Schulbildung garantiert werden.

Zitat

Mit dem Recht, daß jeder für Frieden und Reichtum in seinem eigenen Heimatland selbstverantwortlich ist. Aber Eigenverantwortlichkeit ist uncool, denn dafür muß man ja hart arbeiten (auch an sich selber, zum Beispiel daß eine Gesellschaft in Frieden lebt indem sie Regeln und Gesetze einhält). Es ist immer leicht zu sagen: Du hast mehr, also nehme ich es dir weg. Aber mit welchem Recht? Eben: Mit gar keinem Recht.

Wenn du aber kaum Geld hast und nur eine niedrige Schulbildung und die meisten um dich rum genauso; was willst du da groß machen? Da kannst du dich anstrengen wie du willst, es wird nichts vorwärts gehen. Statt dessen: Viele arbeiten hart und für wenig Geld dafür, dass die Reichen ihren Luxus noch günstiger haben können. (Von einer 40-Stunden-Woche können da viele nur träumen)
Und die Klimaveränderung bringt viele Bauern in Bedrängnis.

Es geht um Gerechtigkeit; darum, dass niemand etwas dafür kann, in welche Gesellschaft er geboren wurde. Auf Deutsche bezogen sind die meisten hier für gleichen Lohn (Lebensstandard) für gleiche Arbeit - aber in Bezug auf Ausländer sieht man das plötzlich ganz anders.

Die Regierung in Deutschland sieht übrigens nicht tatenlos zu in Sachen hiesige Flüchtlingsströme; zur Bekämpfung der Fluchtursachen wird gerade an einer Art Marshall-Plan für Afrika gearbeitet: http://www.br.de/nachrichten/entwicklungshilfe-fluchtursachen-afrika-100.html

von Zwölf - am 14.11.2016 19:08
Zitat
Zwölf
Zitat
DH0GHU
Connection error: 43% Hochschulabschluß? Wenn da mal nicht eine Verwechslung mit "Highschool" vorliegt. Siehe auch http://www.spiegel.de/politik/ausland/ergebnis-us-wahl-2016-jung-waehlt-clinton-alt-waehlt-trump-a-1120396.html
Demnach hatten unter den Wählern mit höherem Bildungsabschluß nur 37% Trump gewählt.
Die mit Highschool oder weniger: 51%.
Und nein, eine Highschool ist keine Hochschule. Am ehesten wäre sie mit einer Gesamtschule vergleichbar, sie stellt in den USA die Sekundarstufe dar.


Kann es sein, dass du gerade unterschlägst, dass College-Absolventen auch einen Hochschulabschluss haben?


Wie kommst Du darauf? Die Rede ist von "Highschool oder weniger". College ist nicht Teil von "Highschool oder weniger".

Und NATÜRLICH ist es der "angry white man", der Trump bevorzugt gewählt hat. Dazu gibt es zig Statistiken und Auswertungen im Netz, nicht nur die von mir verlinkte. Er hat diese ja auch selbst zur Zielgruppe erklärt, genauer gesagt jene Hälfte der Amerikaner, die unter dem Einkommensmedian liegt und vom Wachstum der letzten Jahre wenig bekommen haben. Das sind nun nicht unbedingt die Akademiker und BWLer... ;) Dazu gibts auch genug Fundstellen im Netz.

Das schließt überhaupt nicht aus, dass auch Bildungsbürger aus welchem Grund auch immer für Trump gestimmt haben. Sei es, weil sie sehr konservativ sind, sei es, weil sie einer bestimmten eigenen Agenda folgen, für die Trump vorteilhaft wäre - es gibt ja viele Gründe, sehr konservativ oder sehr wirtschaftsliberal zu sein. Zumal die Einkommens-Oberschicht auch von Steuersenkungsversprechungen angesprochen wird.
Übrigens hat Trump selbst mal sinngemäß gesagt, seine potentiellen Wähler seien besonders dumm ;-)

Sowas zu analysieren und zu benennen hat übrigens überhaupt nix mit undemokratisch zu tun, oder mit "nicht akzeptieren wollen einer demokratischen Entscheidung". So eine Unterstellung empfinde ich als ziemliche Frechheit. Es gehört nunmal dazu, dass man analysiert, wer warum wen wählt, und es darf nicht verboten sein, sowas zu benennen. Wenn dabei eben rauskommt, dass der typische Wähler einer bestimmten Partei oder Person besonders bildungsnah oder besonders bildungsfern (was ein Wort...) ist, ist das nunmal so. Aufgrund irgendeiner bescheuerten Political Correctness damit hinterm Berg zu halten (es könnte sich ja jemand beleidigt fühlen, oh my god...), ist sogar gefährlich. Schließlich ist die wichtigste Lehre, dass Bildung und Wohlstand für alle der wichtigste Schlüssel zur Bekämpfung radikalen Gedankenguts ist.

Und nein, ich halte es NICHT für undemokratisch, mit demokratischen Mitteln und mit Überzeugung gegen radikales Gedankengut (egal ob rechts oder links) und für eine freiheitliche Grundordnung zu kämpfen. Dazu gehört für mich die Bekämpfung jeder radikal-fundementalistischen Gesinnung, da sie mit diesen Grundwerten nicht vereinbar ist.


Zitat

Wenn du aber kaum Geld hast und nur eine niedrige Schulbildung und die meisten um dich rum genauso; was willst du da groß machen? Da kannst du dich anstrengen wie du willst, es wird nichts vorwärts gehen.

Sorry, wenn Du Dich anstrengst "wie Du willst", wieso dann niedrige Schulbildung? Ist das Problem nicht oft eher das, sehr spät erst zu erkennen, sich anstrengen hätte gehabt haben zu müssen? Sicherlich, pauschalisiert werden darf das nicht, aber es gibt nun mal sehr sehr viele Fälle von "Null-Bock-Schülern", die sich hängen lassen, sich später aber darüber beschweren, wie schlecht ihre beruflichen Aussichten sind.
Wenn ich sehe, wie schwierig es ist, selbst bei guter Bezahlung qualifiziertes und motiviertes Personal zu finden... Und das betrifft nicht nur "höhere Bildung", das geht im Dienstleistungsbereich los, selbst bei Arbeitgebern, die zu den "besseren" ihrer Branche gehören.
Das entschuldigt in keiner Weise Zugangshindernisse zur Bildung (=Chancenungleichheit), oder ausbeuterische Geschäftsmodelle einzelner Firmen. Aber es immer nur darauf zu schieben, dass die bösen Reichen nur die Armen für sich arbeiten lassen, ist ein wenig kurzsichtig (aber natürlich populistisch ausschlachtbar).

von DH0GHU - am 14.11.2016 19:44
Zitat
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Zitat
Zwölf
Es geht um Gerechtigkeit; darum, dass niemand etwas dafür kann, in welche Gesellschaft er geboren wurde.


Niemand kann etwas dafür in welche Gesellschaft er geboren wurde, aber er kann sehr wohl etwas dafür was er aus der Gesellschaft macht in die er geboren wurde.

Die meisten Leute in Deutschland arbeiten als Angestellte oder Arbeiter. Aber eigentlich sind nicht sie es, die ökonomisch die Gesellschaft voranbringen, sondern die Reichen, Intelligenten und die Talentierten.

Wenn es aber kaum Reiche gibt und die Netzwerke schlecht sind, die ermöglichen, dass die Intelligenten und Talentierten zu den Reichen durchdringen können? Wenn die Intelligenten und Talentierten ihr Potential nie ausschöpfen können, weil sie sich keine Hochschulbildung leisten können? Wenn die wenigen Hochgebildeten dann auch noch von reichen Industrieländern abgeworben werden? Wenn der Politik das Geld für soziale Gerechtigkeit fehlt?

Wie siehst du eigentlich die Entwicklung in Ostdeutschland - hätte Westdeutschland nach der Wende keine Gelder in das Gebiet der ehemaligen DDR stecken sollen, weil sie selbst dafür verantwortlich gewesen wären ihre Gesellschaft voran zu bringen?

von Zwölf - am 14.11.2016 19:49
Noch so als Ergänzung: Ich halte Trump übrigens keineswegs für so radikal, wie er sich gegeben hat. Ganz im Gegenteil, er vertritt ja viele Positionen, die in den USA eher als "freiheitlich" angesehen werden. Die Welt ist in der Hinsicht auch nicht schwarzweiß, und es wäre falsch, eine Gleichung wie "Trump = FN/Le Pen = Wilders = AfD = Orban = PiS" aufzustellen. Die haben sind oft ganz unterschiedliche Positionen zu bestimmten Themen (Wilders ist bei manchen Themenbereichen z.B. Welten liberaler als die AfD, aber in anderen noch radikaler und offenbar von einer Phobie besessen).

Allen gemein ist aber, dass sie auf der Klaviatur des Populismus große Virtuosen sind, Ressentiments nutzen und vorgeben, für komplexe Probleme einfache Lösungen zu haben. Klar ist auch, dass spätestens beim Thema "Komplexität von Lösungen" wieder so Fragen wie Allgemeinbildung, wirtschaftliches Verständnis, Einschätzbarkeit wissenschaftlicher Sachverhalte, etc., eine Rolle spielen.

Insofern sind diese Vergleiche durchaus in einiger Hinsicht gerechtfertigt.... und die Ablehung dieser politischen "Geschäftsmodelle" auch.

von DH0GHU - am 14.11.2016 19:52
Zitat

Wie kommst Du darauf? Die Rede ist von "Highschool oder weniger". College ist nicht Teil von "Highschool oder weniger".

Ich glaube hier liegt ein Missverständnis vor: Für mich klang das so, als würdest du das mit den 43% mit Hochschulabschluss für Trump anzweifeln, weil du als Hochschulabschluss nur "mit höherem Bildungsabschluss" gezählt hast (37%) und nicht die 45% der College-Absolventen berücksichtigt hast.

Zitat

Sorry, wenn Du Dich anstrengst "wie Du willst", wieso dann niedrige Schulbildung?

Ich bezog mich bei diesem Satz nicht auf Deutschland, sondern auf Afrika, wo der Zugang zu Bildung in vielen Regionen bekanntlich wesentlich schwieriger und teurer ist.

von Zwölf - am 14.11.2016 19:59
Zitat
connection error
Zitat
Zwölf
Es geht um Gerechtigkeit; darum, dass niemand etwas dafür kann, in welche Gesellschaft er geboren wurde.


Niemand kann etwas dafür in welche Gesellschaft er geboren wurde, aber er kann sehr wohl etwas dafür was er aus der Gesellschaft macht in die er geboren wurde.

Vielleicht sollten wir dich mal testweise an eine Gesellschaft eines von dir kritisierten Landes ausleihen, wenn die das nicht auf die Reihe kriegen. Ich wäre echt gespannt, was du dort Tolles zu leisten imstande wärst.

von Habakukk - am 15.11.2016 09:10
Zitat

Wenn man aber nicht beginnt ihn zu gehen, wird man auch nie ans Ziel kommen. Dann darf man sich aber auch nicht darüber beschweren, daß man nicht vom Fleck weg kommt. Es ist halt eine Aufgabe über Generationen hinweg. Weglaufen hilft da allerdings am allerwenigsten, weil es die Situation vor Ort nur noch weiter verschlechtert.

Die allermeisten Menschen bleiben ja auch. Trotzdem geht wenig vorwärts. Die Leute dort haben Probleme, die wir uns in Europa doch nicht mal vorstellen können. Wer so arm ist, dass er oft sogar hungern muss, kann für den Wohlstand zukünftiger Generationen oft genau 0,00 beisteuern. Im Gegenteil, wenn er wegzieht bleibt zumindest ein bisschen mehr für die, die bleiben.

Außerdem forderst du hier etwas, was auf die deutsche Gesellschaft auch nicht zutrifft. Mehrwertsteuererhöhung um 2%, damit es die Deutschen, welche in 100 oder 200 Jahren mal leben besser haben? Da dürften die meisten Leute dagegen sein. Wir leben in einer Gesellschaft, in der Millionen Leute von Osten nach Westen, vom Land in die Stadt und in Großstädte in aller Welt den attraktivsten Jobs nachziehen. Jeder lebt halt nur einmal und deshalb ist ihm das persönliche Glück auch wichtiger als das Glück zukünftiger Generationen, das sich ohnehin nur schwer vorhersagen lässt.

von Zwölf - am 15.11.2016 10:28
Generell halte ich die gebrachte Tonlage dieses windigen Geschaeftsmannes im Wahlkampf fragwuerdig. Am Ende war es auch eine Degradierung der Demokratie. Luegen und Beleidigungen und bewusstes Ansprechen einer Bevoelkerungsschichte die auch unter ihm nicht einen besseren Lebensstandard haben wird, und er kam damit bei der Wahl zum Erfolg. Die Oma ist ebenfalls eine fragwuerdige Person, mit unklaren Machenschaften.

Gegen ihn sind uebrigens eine Menge von Rechtsverfahren anhaengig, viele sind zivilgerichtlich, aber auch sexueller Misbrauch ( ! ) einer Minderjaehrigen ist dabei. Vielleicht wird er gar nie sein Amt antreten, auf Grund von Rechtsproblemen oder auch Interessenskonflikten zu seinem Firmen-Imperium.

von 102.1 - am 15.11.2016 11:32
Zitat

Aber der Deutsche versteht es nicht und greift bei beginnender Schnappatmung zu seinem Empörungsnotfallkoffer :stuhl:

Wir müssen es nicht verstehen, aber doof finden dürfen wir das ja wohl noch! ;)
Und persönlich bevorzuge ich einen Wahlkampf mit Sachthemen, keinen mit Hassverbreitung, gröbsten Lügen und Showelementen.
Ich benötige auch keine SPD-Kugelschreiber, CDU-Kartoffeln+Schuhanzieher oder von den Grünen ermordeten Sonnenblumen.

von iro - am 15.11.2016 15:36
Zitat
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Da will ich doch mal was schreiben, auch wenn das schon länger nichts mehr mit Herrn T mehr zu tun hat.

Überlege lieber mal warum es in den armen Ländern (trotz Entwicklungshilfe, Hilfsorganisationen und allerhand Bemühungen der westlichen Gesellschaften) so ist, wie es ist.

Weil deren Reichtum der Schlüssel zur Armut ist? Reichtum = Reichtum an Rohstoffen. Das schafft Interessierte die sich eben auf das wesentliche, also die Rohstoffe, konzentrieren. Solange der Despot pünktlich und billig liefert ist alles in Butter... Genug hat der auch, also keine Ambitionen die Lage für sein Volk zu verbessern, am Ende käme noch jemand anderes außerhalb des eigenen Clans hoch. Dazu kommen dann i. d. R. Gesellschaftsstrukturen die mit Europa auch in der Vergangenheit nie vergleichbar waren. In Europa war die Reformation der Schlüssel für den Aufstieg, aber auch das hat noch Jahrhunderte gedauert. Dazu dann noch technische Neuerungen wie den Buchdruck der eine Verbreitung von Wissen erlaubte. Im Gegensatz dazu sind Internet gut kontrollierbar und auch die Zugangsgeräte und überhaupt der Netzzugang kostet für die Menschen in diesen Ländern ein Vermögen.
Wie man jetzt allerdings mit den Neuankömmlingen umgeht vor allem wenn es wirkliche Massen sind dürfte keiner ernsthaft wissen. Die Frage ist ja auch ein Tabuthema, gerne instumentalisiert. Auch ebenso wo der Punkt ist wo man sich selbst mit in den Abgrund reißt. 11800 € ergab die Anfrage der Linken zu dem was ein Asylbewerber pro Jahr kostet. Den Rest kann man sich hochrechnen. Man muß sich ehrlich fragen: Wieviel Geld können und wollen wir ausgeben, wo liegt ggf. auch die Schuld die wir gegenüber diesen Menschen auf uns geladen haben wenn wir die und deren Situation nur über billige Rohstoffe ausnutzen und ansonsten vielleicht noch was gnädig in die Kollekte geben. Und nicht zuletzt: Wie will man die Situation in den Heimatländern politisch lösen ohne sie wie im Nahen Osten zu destabilisieren. Geht das ein Schwergewicht wie Trump an, schafft der das, wenn die Vorgänger schon versagt haben?

von Thomas (Metal) - am 15.11.2016 16:29
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