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RadioZombieCH, sup2, iro, RheinMain701, Wolfgang R, DH0GHU, Harald P., Alqaszar, hegi_ms, Felix II

Wie war euer Umstieg ?

Startbeitrag von sup2 am 16.05.2017 13:45

Ich versuche es mal mit diesem Thema.
Vor einiger Zeit nahm ich eine neue Festplatte und sagte mir : "Du kannst, was andere auch können".
Linux.
Nach etlicher Suche für meinen PC kam ich erst auf Lubuntu, später dann auf Mint.
Ich bin sehr zufrieden.

Seid ihr auch umgestiegen, welche Probleme gab es ....

Antworten:

Bin umgestiegen, keine WLAN Treiber gefunden, wieder zu Windows zurückgekehrt.

(Laptop)

von RadioZombieCH - am 16.05.2017 14:06
Linux ist für Bastler. Wenn der Rechne einfach nur laufen soll. Windows drauf (aber hächstens Version Windows 7), arbeiten, fertig.

von Alqaszar - am 16.05.2017 20:46
"aber höchstens Version Windows 7" - das gibt es nur noch auf dem grauen Markt.

Wer gerne bastelt, ist auch mit Windows gut bedient. Letztes Wochenende gab es eine große Installationsparty für Windows-Fans.

P.S.

Wenn ein Hersteller für seine Hardware keine Linux-Treiber liefert, spricht das gegen den Hersteller und nicht gegen Linux.

von hegi_ms - am 17.05.2017 05:54
Wenn man seinen Laptop nur hin und wieder nutzt, ist Linux besser als Windows. Ich habe einen älteren Laptop, auf dem Linux Ubuntu läuft, spätestens eine Minute nach dem Einschalten kann ich damit arbeiten; Updates werden optional angeboten, ich kann also selbst entscheiden ob und wann ich aktualisiere.
Mein neuerer Laptop läuft mit Windows 10, hier kann ich nach dem Starten erst mal gemütlich Kaffee trinken, Abend essen oder sonst etwas unternehmen, da erst mal die ganzen Aktualisierungen ungefragt geladen werden. Bis ich wirklich mit dem Gerät arbeiten kann, vergehen bestimmt 15 Minuten oder mehr.
Also für mich ganz klar: Pro Linux :spos:

von Harald P. - am 17.05.2017 07:00
Zitat

Bis ich wirklich mit dem Gerät arbeiten kann, vergehen bestimmt 15 Minuten oder mehr.


Immer diese maßlosen Übertreibungen ;-)

Nicht bei jedem Start werden Updates installiert.

von Felix II - am 17.05.2017 09:17
Bei Windows 10 hängt alles (Manche Programme wollen nicht starten, Teile der Einstellungen gehen auch nach den x-ten Neustart nicht, 3Min bis man arbeiten kann. Lustigerweise geht es auf dem Desktop (Skylake) ohne Probleme.)
Bin einfach mit jedem Betriebssystem unzufrieden. (Windows 7 ist kein Ausweg, weil nach der Installation keine Treiber für USB, WLAN, LAN vorhanden waren!!)

von RadioZombieCH - am 17.05.2017 10:50
Da muss es doch eine Treiber-CD geben. Egal ob Fertig-PC oder selbst zusammengebaut, Treiber-CD gibt es immer, hier hat Windows 7 noch nicht mal Treiber für die Graka und man muss bis der Treiber von der CD installiert ist mit 640x480 rumkrebsen.

Aber dass überhaupt keine Treiber für Windows 7 existieren kann ich nicht glauben. Alle namhaften Hersteller bieten noch Treiber für Windows 7 an weil das einfach in Büros noch sehr weit verbreitet ist.

von RheinMain701 - am 17.05.2017 12:25
Wenn man unbedingt heute noch Windows 7 verwenden will, dann sollte man entweder gleich Hardware von Herstellern kaufen, die das offiziell noch anbieten (Business Schiene voll Dell zum Beispiel) oder sich beim selbst-Zusammenstellen auf verbreitete Komponenten von namhaften Herstellern (Intel, Nvidia, ...)halten, die auch in Business-Computern von namhaften Herstellern genutzt werden.

Consumer-Geräte tunlichst meiden.

Für die Business-Geräte gibt es teilweise heute noch XP Treiber, lediglich bei den neuen Hauptplatinen, mit Chipsätzen, die nur noch USB3.0 und SATA haben, sieht es düster für XP aus.

Win 7 läuft auf solchen Geräten auch nur noch, wenn man ein angepasstes Image mit allen Treibern hat. Ich kann hier nur nochmals Dell loben, die für alle ihre aktuellen Business-Lines noch "factory Images" liefern, mit den wichtigsten Treibern integriert. Sollte auch auf bauglichen Intel-Boards in selbst zusammengestellten Computern laufen.

Zurück zum Thema Umstieg: Ich bin mit Unix (AIX, HP-UX und IRIX) groß geworden. Die PC basierten Server hatten wir damals auf Linux laufen. Ohne GUI, Administration per Telnet (nach einem Sicherheits-Audit auf SSH umgestellt :D ) - alle Config Dateien mit "vi" bearbeitet. Kann ich heute noch aus dem FF.

Der Umstieg war für mich eher auf Windows. Denn mittlerweile alles reinrassig MS Windows, auch in klassischen, ehemaligen Unix/Linux Bereichen, wie CAD (CATIA).

So ist es eben. Linux mit Klicki-bunti-Distributionen würde ich mir privat nie antun. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Mache schon im Beruf nur mit sowas rum. Allerdings ohne GUI, die überladenen wie KDE und GNOME schon erst recht nicht. Leider tut sich bei CDE für Linux nicht mehr so viel, das war damals die Standard-GUI von Unix im Windows 3.1 Stil. Das würde ich privat ggf. nutzen. Bisher ist noch das VISTA auf dem Notebook, was der Hersteller installiert hat. Läuft. Noch. Firefox meckert aber schon, er würde bald die Arbeit einstellen :)

Wolfgang

von Wolfgang R - am 18.05.2017 07:54
Zitat
RheinMain701
Da muss es doch eine Treiber-CD geben. Egal ob Fertig-PC oder selbst zusammengebaut, Treiber-CD gibt es immer, hier hat Windows 7 noch nicht mal Treiber für die Graka und man muss bis der Treiber von der CD installiert ist mit 640x480 rumkrebsen.

Aber dass überhaupt keine Treiber für Windows 7 existieren kann ich nicht glauben. Alle namhaften Hersteller bieten noch Treiber für Windows 7 an weil das einfach in Büros noch sehr weit verbreitet ist.

Es gibt zwar einige, aber die verabschieden sich mit "Nicht kompatibel mit diesem Betriebsystem". (Obwohl ich Windows7-64Bit-kompatible Treiber heruntergeladen hab.)
Nächster PC wird sowieso selber zusammengebaut :xcool:

von RadioZombieCH - am 18.05.2017 19:19
Zitat
hegi_ms
Letztes Wochenende gab es eine große Installationsparty für Windows-Fans.

Meinst Du wegen WannaCry? Nur für die Leute, die meinten, es wäre schlau, Sicherheitsupdates zu deaktivieren.

von DH0GHU - am 19.05.2017 08:18
Zitat

Nur für die Leute, die meinten, es wäre schlau, Sicherheitsupdates zu deaktivieren.

ja... ich sah mich auch gezwungen 1,1 GB Updates herunterzuladen.
Diesmal aber nicht über die quasi stillgelegte Updatefunktion (WLAN=getaktete Verbindung), die mir jeweils per WUDO das gesamte Netzwerk lahmlegt, sondern per Browser über den Update-Katalog. Das ging ganz wunderbar, das Update zog sich nur einen Anteil an der verfügbaren Bandbreite und andere Anwendungen bekamen weiterhin ihren Anteil am Internet.

Hätte ich das über die normale Funktion gemacht, hätte ich allerdings auch gleich 3 derart große kumulative Updates bekommen. Das erste mit einem Bug. Das zweite schon wieder mit einem Bug. Und das dritte hab ich jetzt ja auch so, das soll dann wohl endlich i.O. sein...

Bei der Variante bleibe ich jetzt auch erstmal, so lässt sich wenigstens Verhindern, daß auf einmal das Creators Update ungewollt auf dem Rechner ist...

von iro - am 19.05.2017 09:59
Solange Microsoft weiterhin der Meinung ist es sei eine gute Idee Telemetrie und diese Windows-10-GWX-App mit den Updates quasi unterzujubeln werde ich weiterhin dankend auf Updates verzichten.

von RheinMain701 - am 19.05.2017 10:03
Win7-Treiber sind nicht immer vorhanden. Ein altes Gerät bei mir war unter Win7 nicht mehr erreichbar, der Hersteller hatte es nicht nötig ( und wollte wohl Neues verkaufen ).
Unter Mint18 : Angeschlossen, läuft.
Vor einiger Zeit durfte ich einen Win7-Rechner installieren. 2 Stunden, und es war nicht fertig.
Mint18 : Installiert, nach 20 Minuten lief alles. Wie es mit Win8,ooder 10 aussieht, ... keine Ahnung.

Übrigens kann man die Updates bei Win10 abschalten :)

von sup2 - am 19.05.2017 12:14
Zitat
sup2
Übrigens kann man die Updates bei Win10 abschalten :)

Wie?
In Win10-Home kenne ich nur den Weg über die zur "getakteten" erklärten WLAN-Verbindung.
Das funktioniert allerdings nur bis zum "Creators Update". Wenn dieses installiert wird, werden trotz "getakteter" Verbindung (egal ob WLAN oder per Mobilfunk) Sicherheitsupdates heruntergeladen, die M$ als "wichtig" betrachtet. Ohne Rücksicht auf das Mobilfunkvolumen.

von iro - am 19.05.2017 12:31
Da gibts doch reichlich Infos, auch von Chip.
http://praxistipps.chip.de/windows-10-automatische-updates-deaktivieren-so-klappts_39589

Für die Radiomobile-Freunde : WINE installieren, dann diese Software drauf packen.
An die vbrun6 -dll denken ! ( braucht RM )

von sup2 - am 19.05.2017 13:24
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