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Erster Beitrag:
vor 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 6 Tagen, 10 Stunden
Beteiligte Autoren:
Thomas (Metal), Japhi

WDVS: Wer wohnt in einer Thermoskanne?

Startbeitrag von Thomas (Metal) am 15.06.2017 15:55

Nach dem Brand des Grenfell Tower in London denke ich an die Jahre 2004 - 2009 in Zirndorf zurück. Dort hatten wir im 1. OG eine Mietwohnung mit eben auch einem WDVS.

Antworten:

WDVS fand ich schon immer doof: Putz veralgt schnell, der Specht hackt regelmäßig Löcher rein und es brennt gut.
Hier am Haus gibt es eine Vorhangfassade. Holzverlattung (brennt auch^^), Glaswolle und darüber an der Front Kunststoffverblender in mittlerweile sehr abgenutzter Klinkeroptik und am Rest des Hauses braune Eternitplatten, natürlich mit Asbest. Schön ist anders, aber solange es funktioniert.

von Japhi - am 15.06.2017 16:19
Das Gefühl war eben genau in einer solcher zu sein. Nach kurzer Zeit wurde die Luft stickig, wo man sich aufhielt, wurden die Fenster bald gekippt um zumindest eine geringe Frischluftzufuhr zu erhalten; wissend natürlich, daß dies kein ordentliches Lüften darstellt. Gelüftet habe ich stehts sehr exzessiv, dann natürlich mindestens mit richtig geöffneten Fenstern, sehr häufig über Kreuz mit anderen Zimmern. An der Luftfeuchte in den Räumen sollte es eigentlich nicht gelegen haben.
Warum jetzt, mit dickem Porotonziegel, die Luft besser ist weiß ich nicht. Eigentlich würde ich normalerweise vermuten daß die Dämmung, die Wand atmet ja in diesem Maße nicht, keinen derartigen Einfluß haben sollte, sondern eher Fensterdichtungen, etc. Aber die sind in Ordnung. Sicher, etwas Luft zirkuliert immer zwischen Keller und Dachgeschoß, aber soll das die Ursache sein? Bezüglich Energieverlust kann ich mich eingentlich nicht beklagen. Gemessen habe ich das öfters mit der Billig-Methode: Einfaches Laser-Thermometer mit dem man entsprechende Temperaturen bestimmen kann und so Vergleiche möglich sind. Paßt soweit.
Tja, das WDVS der alten, wobei die neu gebaut war, Wohnung zeigt jetzt schon die typischen Alterungserscheinungen: Es setzt wohl Moos an, wird schwarz und an einigen Stellen sieht man die Befestigungen. Interessant wird es sicherlich auch wenn es einmal Wasser zwischen WDVS und Wand schafft.
Japhi, die von dir beschriebene Dämmung kenne ich auch noch, bewohnte aber selbst nie derartiges, da im Süden doch eher unüblich. Bei Asbest ist immer die Frage welches verbaut wurde. Sofern es Matten, schön grau-meliert, verbaut sind, ist natürlich Vorsicht angesagt, da dort das Zeug schwachgebunden ist und schnell Fasern freigesetzt werden. Fassedenplatten selbst die teilweise eine Asbest-Beimischung haben würde ich, sofern man die nicht anbohrt, quasi als unkritisch sehen. Immerhin brennt dieses Material nicht :spos: .

von Thomas (Metal) - am 15.06.2017 17:34
Es sind feste Fassadenplatten, also erstmal unkritisch.

von Japhi - am 15.06.2017 17:46
Panorama vor etwa einem Jahr zum Thema. Keine weiteren Fragen!

von Thomas (Metal) - am 16.06.2017 12:14
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