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Funkkopfhörer - geht da auch was ?

Startbeitrag von Felix II am 28.12.2005 23:43

Hallo.

Da es ja nun diesen Minisenderthread gibt und darin teilweise ziemlich gute Tips zur Reichweitenverbesserung wollte ich an dieser Stelle mal nachfragen, ob sowas auch mit einem Stereofunkkopfhörersender möglich ist. Das Teil ist von Clatronic und sendet auf 863 MHz aber mit so einer bescheidenen Sendeleistung, das ich schon teilweise im Nachbarraum Empfangsprobleme habe. Wie kann man eigentlich rausfinden mit wieviel Leistung das überhaupt auf Sendung ist ?

Senden tue ich eigentlich ständig wenn ich daheim bin. Ich habe zwei Empfänger zweckentfremdet meinen Bedürfnissen angepasst. Einer ist an eine kleine Audioanlage in der Küche angeschlossen und den anderen habe ich in einen alten SKR 701 eingebaut. So kann ich überall meine Lieblingsmusik hören und muss keine Strippen durch die Bude ziehen :-)

Im grossen und ganzen klappt es auch ganz gut, nur ist nun irgendwie irgendwas möglich dem Sender bissel mehr Power zu entlocken ? Oder per seperater Sendeantenne bessere Ergebnisse erzielen zu können ? Wenn man das aufschraubt, ist da ein kleiner Kupfer (?) draht drin, das wird wohl die Sendeantenne sein. Ist so 4cm lang.

Wenn es gewünscht wird, kann ich auch gerne Fotos von dem Teil online stellen.

Ich freue mich schon auf Eure Tips.

mfG: Felix II

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Ach watt, wenn du weisst wo die HF durchläuft, setzt du halt nen 1kw- Booster von Zetagi oder so dazwischen, dann kannst du damit ganze Landstriche abdecken, der geht dann im Umkreis von 30km "ständig" :D Kriegst du in allen gut sortierten italienischen Fachmärkten.
Oder du fährst halt mit Richtantennen...

Ne im Ernst, ausser etwas an der Antennenkonstruktion zu verändern wird da wohl kaum mehr zu machen sein, denn die Sender dazu dürften einfache, fertige IC´s sein. Und wenn du deren Belegung nicht kennst, weisst du auch nicht, wo man zB. nen "Ausgangswiderstand" verkleinern könnte um etwas mehr Leistung rauszukitzeln

von HAL9000 - am 29.12.2005 08:35
[Physikstunde] Die ungefähre Sendeleistung könntest du mit einem Amperemeter herausfinden. Leistung ist ja Spannung mal Strom. Wenn du also z.B. 1mA Stromaufnahme bei 3V misst, wären das 0,001A * 3V = 0,003 W Leistungsaufnahme des Senders. Weil da aber auch der Modulationsteil Strom frisst, auch einiges in Wärme verloren geht, liegt der Wirkungsgrad deutlich unter 100%, so dass in dem Beispiel. die reine Sendeleistung irgendwo zwischen 1 und 2 mW liegen würde.

Als ich vor Jahren mit zweistelligen Wattkandidaten experimentierte, war ich immer überrascht, welch hohe Leistung da rauskam. War aber ein doppelter Trugschluss: Zum einen floss ein großer Teil der Sendeleistung an schlecht angepasster Antenne wieder ins Gerät zurück (Stichwort: Stehwellenverhältnis) und zum anderen war das Zeigerinstrument aus Plastik nicht gegen HF-Direkteinstrahlung geschützt, Vollausschlag bei Senden war immer da. In deinem Fall würde ich auch zuerst bei Sende- und Empfangsantenne anfangen.

Günnis Empfehlung von 35cm Antennenlänge ist nicht ganz richtig. Frequenz in [MHz] mal Wellenlänge in [m] ergibt den Wert 300. Die Wellenlänge deines Senders ist 300 : 863 MHz = 35 cm. Üblich sind aber Halbwellendipole, so dass eine Strahlerlänge (= halbe Dipollänge) von 8,7 cm wahrscheinlich das Optimum ist. Trotzdem: Das Schöne an der HF ist, dass durch Probieren oft das Gegenteil eintritt. ;) [/Physikstunde]

von Erich Hoinicke - am 29.12.2005 11:02
Zitat
Felix II
Ich habe zwei Empfänger zweckentfremdet meinen Bedürfnissen angepasst. Einer ist an eine kleine Audioanlage in der Küche angeschlossen und den anderen habe ich in einen alten SKR 701 eingebaut. So kann ich überall meine Lieblingsmusik hören und muss keine Strippen durch die Bude ziehen :-)


Mein Funkkopfhörersystem sendet auf 433 MHz, packt im freien knapp 100 m. Nachbargebäude aber schon verrauscht durch Abschattungen.

Aber mich würde mal was anderes interessieren : und zwar wie du die Empfänger auf die Funkkopfhörer-Frequenz umgewidmet hast. Mir ist bislang lediglich aufgefallen, dass viele billigere Empfänger in unmittelbarer nähe zum Sender auf 100,3 MHz wohl die Spiegelfrequenz vom 433 MHz-Sender empfangen. Aber das reicht nur ein bis zwei Meter, also unbrauchbar um die Wohnung zu versorgen.



von seventeen - am 29.12.2005 12:37
na ganz einfach - die Kopfhörer mussten dran glauben.

das kleine Elektronikbauteil habe ich einfach in das Radio eingebaut. Die Stromversorgung läuft nicht mehr über Batterien oder Akkus (die müsste ich ja sonst andauernd wechseln) sondern über eine Konstantstromversorgung für LEDs (das ist ein kleiner Bausatz, den gibt es bei conrad electronic).

Der Ausgang ist einfach der wo normalerweise die Kophörer direkt dran sind. Der geht dann sozusagen auf AUX ( beim SKR 701 auf den TB-Eingang (Tonaband) ).

Das einzige Problemchen war die Tatsache, das der Frequenzeinsteller ( ist so ein Rädchen, ich weiss nicht wie gross der Bereich ist der empfangen werden kann - auf jeden Fall stufenlos :-) ) von aussen erreichbar sein musste. Habs aber trotzdem ganz gut hinbekommen. Antennen sind die zwei die sowieso da drin verbaut sind. UKW höre ich mit dem Gerät eh' nicht mehr. :xcool:

die Bilder:
Einstellrädchen


Empfang (grün)


kein Empfang (rot) [die stereo-led leuchtet immer, die hängt mit an der Konstantstromversorgung)


Eingangswahl TA/TB


Gesamtansicht (is ne Platine vom SKR 700 drin, der 701er hat normalerweise keine LED-Kette)


Antennen


ich werde wohl mal beide Längen ausprobieren, mal sehen ob es was bringt *hoff*

mFG: Felix II


von Felix II - am 29.12.2005 13:38
Zitat

Physikstunde] Die ungefähre Sendeleistung könntest du mit einem Amperemeter herausfinden. Leistung ist ja Spannung mal Strom. Wenn du also z.B. 1mA Stromaufnahme bei 3V misst, wären das 0,001A * 3V = 0,003 W Leistungsaufnahme des Senders. Weil da aber auch der Modulationsteil Strom frisst, auch einiges in Wärme verloren geht, liegt der Wirkungsgrad deutlich unter 100%, so dass in dem Beispiel. die reine Sendeleistung irgendwo zwischen 1 und 2 mW liegen würde.

Das ist zwar soweit richtig, aber es handelt sich hierbei lediglich um die Leistungsaufnahme (P=U*I).
Die Sendeleistung lässt sich so nicht bestimmen, dazu braucht man das Kennlinienfeld des Transisors / ICs!
BTW: Die wirkliche Sendeleistung liegt bei solchen Dingern oft nur im mikrowatt-Bereich ...

Aber in Sachen Reichweite erhöhen: Eine HF-Endstufe lässt sich relativ einfach bauen, nur gehts dann richtig rund mit Antennenanpassung usw. ;-) (mit einem simplen Stück Draht als Antenne bringt man dann die Endstufe aber höchstens zum "Brennen", keineswegs aber zum Verstärken / Abstrahlen...) . Der Betrieb ist dann aber genau so verboten wie auch bei den schrottigen Minisendern ;-)).

von WiehengeBIERge - am 29.12.2005 14:55
Zitat

Das ist zwar soweit richtig, aber es handelt sich hierbei lediglich um die Leistungsaufnahme (P=U*I).

Genau das war mein Ansatz: Leistungsaufnahme PIN * Wirkungsgrad = Sendeleistung POUT
Zitat

Die Sendeleistung lässt sich so nicht bestimmen, dazu braucht man das Kennlinienfeld des Transisors / ICs!

Klar lässt sich die Sendeleistung POUT so nicht berechnen, aber mit konstanter Wirkungsgradgröße hat man wenigstens in der Bastelpraxis einen Vergleichswert. Das Kennlinienfeld hilft eigentlich auch nur als Datenblatt, wie weit man den/die Halbleiter belasten darf, bevor er bei welcher Spannung abraucht. Und was letztlich an der Antenne ankommt, wird auch noch von dem dazwischenliegenden RC- oder LC-Tiefpass gedämpft, was bei so geringer Leistung aber vernachlässigbar ist.

von Erich Hoinicke - am 29.12.2005 15:24
Zitat
Felix II
na ganz einfach - die Kopfhörer mussten dran glauben.


Kreativ!
Wäre aber nix für mich, da ich die Kopfhörer nicht opfern wollte. Alternativ gibt es diese Funkübertragungssysteme ja auch mit Boxen.

Mal so als Frage in die Runde :

Senden die Funkgeräte-Sets von Commodore nicht auch auf 433 MHz ?
Müssten dann doch auch als Empfänger taugen ?

von seventeen - am 29.12.2005 15:32
Erfahrungswerte: Die UKW-Kleinstsender, die im Internet mit ca. 1 mW Sendeleistung angegeben sind, haben eine Stromaufnahme von etwa 15 mA bei 3 V.

Der ausprobierte eMana nahm mit 2 Batterien 15 - 25 mA, mit Akkus nur ca. 12 mA und an einer externen Stromquelle ca. 10 mA mehr als mit Batterien. Nach Schätzungen (!) eines befreundeten Funkamateurs dürfte seine Sendeleistung am Netzteil bei 2,5 - 3,5 mW liegen.

Der Frequenzbereich um 863 MHz dürfte von der Ausbreitung her noch kritischer als UKW sein, hier ist oftmals die Reichweite bereits auf das Nachbarzimmer beschränkt. Bei ähnlicher Sendeleistung wäre eventuell unter Mißachtung der Zulassungsbestimmungen mit einer externen Antenne was zu machen. Es dürfte noch problemlos eine UHF-Fernsehantenne funktionieren, die in den oberen Kanälen noch ausreichend wirksam ist. Damit hätte man eine Richtstrahlung in eine gewünschte Richtung und zusätzlich sicher etwas mehr Reichweite.

von PowerAM - am 29.12.2005 21:56
Zitat

seventeen
Mir ist bislang lediglich aufgefallen, dass viele billigere Empfänger in unmittelbarer nähe zum Sender auf 100,3 MHz wohl die Spiegelfrequenz vom 433 MHz-Sender empfangen.
Interessant. Mir ist das bisher nicht aufgefallen.

Ich habe gerade meinen 433 MHz-Funkkopfhörer vermessen. Im frisch angeschaltetem Zustand, also bevor er evtl. beginnt zu driften, funkt er je nach Abstimmknopfeinstellung von 433,345 bis 434,512 MHz. Aber im UKW-Band höre ich ihn im Billigradio (Kurbelradio von Tecsun, gibt's bei Conrad) nicht. Mir fällt auch keine Formel ein, wie man von 434 auf 100,3 MHz kommen könnte.

von Analogiker - am 30.12.2005 19:43
Zitat
Analogiker
Interessant. Mir ist das bisher nicht aufgefallen.

Ich habe gerade meinen 433 MHz-Funkkopfhörer vermessen. Im frisch angeschaltetem Zustand, also bevor er evtl. beginnt zu driften, funkt er je nach Abstimmknopfeinstellung von 433,345 bis 434,512 MHz. Aber im UKW-Band höre ich ihn im Billigradio (Kurbelradio von Tecsun, gibt's bei Conrad) nicht. Mir fällt auch keine Formel ein, wie man von 434 auf 100,3 MHz kommen könnte.


Keine Ahnung, aber bei mir funzt es. Ein Tevion-Sender welcher auf 433 MHz funkt entlockt vornehmlich billigeren Geräten (z.B. sehr gut bei meinen Radioweckern, aber auch in meinen Walkman-Geräten) ein Signal auf 100,3 MHz. Aber nur wenn es direkt neben dem Sender steht. Ein Billigradio kann es sogar paar Meter weit empfangen. Möglicherweise auch eine Übersteuerung die erst im Gerät selbst stattfindet. Aber wie gesagt nutzt das wenig, da nur ein paar cm oder m weit reichend.

Am besten mal den UKW-Empfäger direkt an den Sender stellen und das Band durchkurbeln.

von seventeen - am 30.12.2005 20:15
Es hat funktioniert! Und zwar habe ich jetzt einen "Mini AM/FM Radio Cassette Player" genommen und dessen Antenne direkt an den Sender gehalten. Dann kommt es richtig laut! Leider kann man die Skala nicht genau ablesen aber so bei etwa 100 MHz ist der Sender zu hören. Mit zwei Handscannern, die natürlich gegenüber dem Billiggerät ihren Preis hatten, tritt dieses Phänomen nicht auf.

Mir ist bei den Versuchen (ohne Funkkopfhörer) noch aufgefallen, dass der Onyko T-9990II bei Abstimmung auf jede der drei Frequenzen meines Über-Ortssenders Göttelborner Höhe (88,0 / 91,3 / 95,5) in den beiden Handscannern (Icom R-3 und Albrecht AE-600) auf 96,3 das jeweilige Programm nochmal zu hören ist. Es ist also unabhängig von der aktuellen Frequenzeinstellung des Onkyo's und dürfte somit nichts direkt mit der Zwischenfrequenz von 10,7 MHz zu tun haben. Der Onkyo T-4970 zeigt dieses Verhalten nicht, zumindest nicht im UKW-Band. Andere Bänder habe ich jetzt nicht abgesucht. Im Billigempfänger ist die Göttelborner Höhe nicht auf 96,3 sondern auf ungefähren 94,2 zu hören.

Falls Onyko 9990-Besitzer hier mitlesen: Ist das bei euch auch so?

von Analogiker - am 30.12.2005 22:28
Solche Scanner gibt es massig. Z. B. die beiden von mir oben gennannten, die aber schon etwas besser und für den Empfang z. B. der Amateur- und Rundfunkbänder eigentlich schon überdimensioniert sind da sie von der Mittelwelle bis zu 2 GHz durchgängig empfangen können. 433 MHz liegt z. B. mitten im 70cm-Amateurfunkband.

von Analogiker - am 30.12.2005 23:20
Ich weis, das Thema is schon etwas älter, is mir aber egal ^^...
Ich hab überlegt dafür ein Babyphon bzw Walkie Talkie zu verwenden. Damit könnte man eine Reichweite erreichen, die sogar weit über die Grenzen der eigenen 4 Wände hinausgeht.
Jetzt wäre nur noch die frage nach der Umsetzung. Würde es genügen das Mikrophon ab und dafür nen Eingang anzulöten? Und hat wer erfahrun bezüglich der Qualität des übertragenen Tons?

von Raging_Buddha - am 10.01.2007 14:46
Die Bandbreite reicht zum Übertragen von Musik da bei Weitem nicht aus. Das heißt, dass der Klang max. Mittelwellen- oder Telefonqualität erreicht.
Ein Babyphon ist ja auch nur Übertragung von "Sprache" gedacht.

Welche Reichweite möchtest Du denn überbrücken?

von Günni74 - am 10.01.2007 14:57
Nimm einen Mini-Sender (ohne Zulassung) von EBAY oder anderen Anbietern. Positioniere ihn am Fenster und dein Versorgungsproblem sollte gelöst sein. Klanglich sind die meisten zumindest brauchbar, einige klingen sogar ganz anständig. Wenn es irgendwie machbar ist, dann versuche eine Version des eMana zu bekommen. Es gibt meines Wissens zwei Versionen, beide klingen gut und sind komplett durchstimmbar.

von PowerAM - am 11.01.2007 07:08
Mal diesen alten Thread wieder hoch hol.

Heute hatte ich aus Langeweile an ein Sender vom ein 863MHz Funkkopfhörer (Vivanco FMH6055) gebastelt.
Da hab ich versucht die Sendeleistung zu erhöhen.
Dieses ist mir wohl auch gelungen.
Erst mal hab ich die Antenne Optimiert.
Diese ist etwa 8,7cm Lang und scheint auch das Optimum zu sein.
Diese hab ich aus dem Gehäuse herausgeführt und Senkrecht nach oben gerichtet.
Als Kontroll Empfänger hab ich ein Scanner Icom R-2 benutzt da dieser ein S-Meter hat.
Da ich mehrere gleiche Sender liegen hab, hab ich bei einen mal testweise alle Widerstände unter 100 Ohm direkt gebrückt.
Dieses hat an 2 Stellen eine Deutliche Leistungssteigerung gebracht.
Ein Widerstand musste ich dabei von 560 Ohm auf 100 Ohm reduzieren.
Die R's liegen jeweils in der nähe von den Transistoren.
Jetzt hab ich in der Ganzen Wohnung mit diesen Sender Rauschfreien Stereo Empfang.

Aber ich will das ganze erstmal beobachten ob der Sender das Langfristig mitmacht.
Wenn nicht dann kann ich den jedezeit durch ein gleichartiges unmodifiziertes Modell tauschen.

Wenn gewünscht dann kann ich bei gelegenheit mal ein Foto von der Modifizierten Platine hier einstellen.

von _Yoshi_ - am 07.04.2013 16:51
Bei dem Sender muss man erst mit ein 100W Lötkolben nebst Absaugpumpe den PLL/VCO Abschirmbecher von der Platine Löten.
Da in diesen die Widerstände Sitzen die Gebrückt und verkleinert werden müssen.

Die Endstufe mit Filter hat ein eigenen Abschirmbecher.
Beide sind Räumlich voneinander getrennt.
An der Endstufe braucht nicht gelötet werden.

Ja den Sender schmeissen die überall fürn euro hinterher.
Sei es bei Pollin oder auch bei Ebay.

von _Yoshi_ - am 07.04.2013 17:28
Nicht alle Empfänger sind Taub.
Oft liegt das an der Antenne.
Diese hat oft die Falsche länge und wird sehr oft ungünstig im Gehäuse verlegt.
Vor allen wenn sie ganz dicht an der Platine über eine Massefläche langgeht ist Rauschiger Empfang vorprogrammiert.

Und die Silberne Lakierung des Gehäuses dämpft den Empfang auch erheblich.

von _Yoshi_ - am 09.04.2013 17:36
Analogiker: "Mir fällt auch keine Formel ein, wie man von 434 auf 100,3 MHz kommen könnte."

Ein auf 100,3 MHz abgestimmter Empfänger arbeitet üblicherweise mit einer Oszillatorfrequenz von 100,3 + 10,7 = 111 MHz. Die vierte Harmonische des Empfängeroszillators führt zu Nebenempfang auf 444 +/- 10,7 MHz, d.h. 433,3 Mhz und 454,7 MHz.

seventeen: "Mein Funkkopfhörersystem sendet auf 433 MHz, packt im freien knapp 100 m."

Diese Reichweitenangabe bezieht sich auf den Empfänger des Kopfhörers. 433 MHz liegt mitten im 70cm-Amateurband. Die Sender der Funkkopfhörer arbeiten mit Strahlungsleistungen bis 10 mW.
In einem empfindlichen Amateurempfanger und Richtantenne mit hohem Gewinn kann ein solches Signal bei Freiraumausbreitung noch in ca. 50 - 100km gehört werden. Viele Geräte driften durch Alterung der Bauteile aus dem zugelassenen Bereich 433,05 ... 434,92 MHz und "beleben" damit den DX-Bereich des 70cm-Bandes (432,0 ... 432,5 MHz). Soweit ich weiß, werden aber keine Neuzulassungen für Funkkopfhörer in diesem Bereich erteilt, sodass 433 MHz-Systeme langsam aussterben.

von hegi_ms - am 09.04.2013 18:09
Auf 433Mhz hab ich schon ewig keine Funkkopfhörer mehr gehört.
Eher sind auf der "Centerfrequenz" 433,925Mhz sehr viele Datenpulse zu hören.
Ich denke das es die Ganzen Funkthermometer in der Nachbarschaft sind.

Auf 863MHz ist da Mittlerweile Audiomäßig mehr los.
Da hab ich schon einiges gehört wie TV-Ton, Sound von einer Spielkonsole, Radio, DVD Film u.v.m.
Oft Empfange ich Russischen TV-Ton irgend wo aus der Nachbarschaft.

von _Yoshi_ - am 09.04.2013 18:23
Bei mir in der Nachbarschaft sind auch noch abundzu zwei Drahtloskopfhörer auf 434MHz zu hören, richtig Betrieb auch hier auf 863MHz.

Interessant ist dabei, daß von den Drahtloskopfhörern alle ein normales Stereomultiplexsignal ausstrahlen,
d.h. SDR# schaltet ganz normal in WFM auf Stereo um und es kommt auch Stereo - bis auf einen.
Der hat zwar ebenfalls einen Pilotton - aber mit 25kHz. Da möchte SDR# dann nicht auf Stereo schalten.

Ansonsten auch hier auf 433.9MHZ +- 300kHz jede Menge Drahtlosgeräte. Und ich muß auch feststellen,
daß der Empfänger für mein Außenthermometer streut wie Sau. Einmal pro Minute geht das Teil an,
dann rauscht der mir aus 3m Entfernung und 5MHz Abstand noch den Düsseldorfer Repeater weg. Pendelaudions sind die Seuche. Der Sender im Außenfühler ist sauber.

von Nohab - am 10.04.2013 17:09
Mit mein Vivanco Funkkopfhörer kann ich fremde Signale nicht in Stereo hören, daher vermute ich mal das der Pilotton von den Vivancoteilen kommt.
Ich hab den Sender noch mal geöffnet und da ist ein 50 KHz Quarz neben dem Stereocoder IC verbaut.

IC Bezeichnung: 2035 JRC A50346 > http://electronics-diy.com/stereo_encoder.php
Ich will mal nach dem Datenblatt suchen.

Schon gefunden.

Ich denke das in den Anderen ein 38 KHz Quarz verbaut ist.

von _Yoshi_ - am 10.04.2013 18:04
Klick

von carkiller08 - am 10.04.2013 18:10
40.68MHz ist tatsächlich erlaubt. Aber laut Frequenznutzungsplan nur noch Schmalband.
Früher war das mal für Mikrofonanwendungen genehmigt.

@_Yoshi_: 50kHz statt 38kHz hat natürlich einen dicken Vorteil: Da mittlerweile sogut wie alles digital
übertragen wird, wird bei ca. 20-22kHz durch den D/A-Converter hart gefiltert. >60dB bei 25kHz.
Ergebnis: Die von den Minizündern üblichen Störungen gibt es nicht. Bei den Minizündern müßte man
erst noch ein steilflankigen Tiefpaß davor setzen, damit das Ganze einigermaßen sauber wird,
bei einer höheren Multiplexfrequenz kann das Wiedergabegerät das übernehmen.

38kHz ist CCIR-Radiostandard. Man könnte natürlich mal in den Empfänger schauen, ich denke, da ist ein
Einstellregler am Stereodecoder. Zweiten Einsteller dran und mit einem Schalter umschalten.

von Nohab - am 10.04.2013 20:04
Auf 40Mhz hab ich noch nie ein Funkkopfhörer gehört, eher nur Babyfone.
Teilweise hört man da auch noch einige Alte Rufanlagen von Krankenhäuser auf AM. (40,685 MHz)
Der Bereich ist noch als ISM Bereich ausgewiesen.

Irgendwo hatte ich gelesen das damals auch der Bereich um die 37MHz für Audioanwendungen genutzt wurde.


Diesen test müsste man mal bei einen UKW Minizünder ausprobieren.
Da mal ein 50KHz Quarz im Coder und bei ein Radio das MPX neu abgleichen.
Dann könnte man ja vergleichen ob es Sound mäßige unterschiede bei 38 oder 50KHz gibt.


Ja im Empfänger gibt es ein Poti zum einstellen.
Man könnte dieses auch gleich nach außen legen und man könnte den MPX dann stufenlos auf alle Funkkopfhörer abgleichen.

von _Yoshi_ - am 10.04.2013 21:07
Ich hatte auch mal einen Funkkopfhörer auf 40Mhz. Das war damals einer der ersten Funkkopfhörer die es so zu kaufen gab. Ich hatte das Teil damals günstig bei Conrad geschossen als der umgebaut hat. Der Zigarettenschachtel große Sender hatte eine Gummiwurst als Antenne und der Kopfhörer eine lange Wurfantenne am linken Hörer. :D Im rechten Hörer saßen die 2 AA Batterien. Die Reichweite hing davon ab wie leidensfähig man war. Ein leises Rauschen war immer zu hören. Aber bereits im Nebenzimmer wurde das Rauschen recht deutlich. Ich würde sagen die Reichweite mit guter Klangqualität war nicht höher als bei einem modernen Funkkopfhörer auch. Allerdings war das 40Mhz Signal sehr weit entfernt noch aufzunehmen. Quer durchs Haus bis zum obersten Ende des Gartens reichte das Signal. Es war kaum noch was zu verstehen aber man hörte noch etwas im Rauschen modulieren.

Wie ich bereits in einem anderen Thread geschrieben habe sind die Sender noch nicht mal so das Problem. Meistens haben die Empfänger sehr schlechte Antennen und da kann man mit etwas basteln noch viel an Reichweite raus holen. Meinen alten Bluetooth Kopfhörer habe ich dahingehend frisiert. Das Teil hatte vom Entwickler als Antenne ein kurzes stück Leiterbahn spendiert bekommen. :rolleyes: Ich hab mal eine 9dBi WLAN Antenne dran gebastelt und die Reichweite hat sich verzigfacht. Sieht halt nur blöd aus mit nem mehrere cm langen dicken Plastikstab auf der Mitte des Kopfbügels. :dx: :D

von Spacelab - am 11.04.2013 09:25
Mein 40 MHz-Kopfhoerer hat jeweils Teleskopantennen an Sender und Empfaenger. Das sieht zwar sehr sonderbar aus, mein Papa hat das Ding aber ganz gern zum Rasenmaehen benutzt. Reichweite (unmodifiziert) mehrere 100 m im freien Feld und abgesehen vom ebenfalls recht deutlichen Grundrauschen (aus dem Kopfhoererverstaerker, da nicht in der Lautstaerke regelbar?) klanglich annehmbar.

von PowerAM - am 11.04.2013 09:30
Ich will mal Testen wie sich der Empfänger mit 80 oder 110KHz Filter verhält.
Es kann ja auch sein das, das Filter eine zu hohe Einfügedämpfung hat.
Diese wirkt sich ja auch auf die Empfindlichkeit aus.

Nachtrag:
Ich hab das Filter mal durch ein 150er getauscht.
Der Empfänger ist wie schon vermutet empfindlicher geworden.
Ich kann in moment 3 Funkkopfhörersender Empfangen.
Mit dem Originalfilter ging da so gut wie nichts.

Auf der Platine ist Original ein Blauer TDK 10,7MA Filter mit Roten Punkt Links verbaut.
Ich denke mal das der so 230KHz Breit ist.
Für die Audioübertragung ist das schon mal Optimal.

von _Yoshi_ - am 11.04.2013 18:52
Mit ein 80er sind die Höhen schon ordentlich am Zischeln und es klingt schon leicht verzerrt.
Die 110Khz Filter die ich hier habe, haben eine Hörere Einfügedämpfung so das es mit der Empfindlichkeit so ist wie bei dem Originalen 230Khz Filter.

Als guter Kompromiss hab ich jetzt fest ein 150KHz Filter verbaut.
Ich hatte zum Testen Sockel eingelötet.

Der Empfänger hat nur ein ZF-Filter.
Auf der Platine ist ein Sony IC CXA1538M . > http://www.datasheetcatalog.org/datasheets/320/199134_DS.pdf

Dieser wird wohl nur für die ZF und Demodulation sowie für Stereo MPX zu sein.
Der Eigentliche Empfänger ist unter ein Abschirmbecher.
Auf der Platine befindet sich noch ein Resonator mit der Frequenz 395,500MHz.

Weiter ist da noch ein PT2308L. > http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/PrincetonTechnologyCorporation/mXtzqwq.pdf

Ich werde mal nach die Datenblätter suchen.

von _Yoshi_ - am 12.04.2013 17:45
Ich sag ja normale Analog Funkkopfhörer haben eben höchstens nur UKW Qualität.

Ich bezweifel mal das die Digitalen auch nicht unbedingt besser Klingen.
Hier ist es der Übertragungsstandard und der verwendete Codec sowie die Abtast und Bitrate die den Klang stark beeinflussen.

von _Yoshi_ - am 12.04.2013 18:14
Zitat
Spacelab
Ja. Geschätzte Reichweite wenns dumm läuft 3 Meter um den sender herum.

Nicht nur das auch aussetzer machen dem ganzen noch ein Strich durch die Rechnung.
Eventuell noch ein Quitschen und Gluckser wie bei DVB-T wenn das Signal noch so Gerade reicht.

von _Yoshi_ - am 12.04.2013 19:42
Ich hab mal nen digitalen Sennheiser bei nem Kunden gehört. Der hatte wenn man dem WLAN Router zu nahe kam stolperer im Ton. Genauso wie bei nem Bluetooth Kopfhörer wenn man aus der Reichweite des Senders kommt. Das kommt halt von der verwendeten Fehlerkorrektur. Wenigstens hat das Sennheiser Teil noch eine ganz normale Klinkenbuchse damit man ihn auch ganz klassisch mit Kabel betreiben kann.

Die klassischen Funkkopfhörer, zumindest in den höher preisigen Regionen, scheinen eh auszusterben. Im örtlichen Blödmarkt gibts nur 3 Billigteile (Clatronic, AEG :wall: und nen wackeligen Philips) und dann gleich die teureren Digitalkopfhörer. Diese sind aber mittlerweile alle Bluetooth kompatibel. Man kann sie also über den mitgelieferten Sender an der heimischen Stereoanlage betreiben oder am Smartphone, Tablet und Co. Die Klangqualität ist auch kein Thema mehr weil die Geräte (endlich!) alle aptX (verlustfreie Kompression bis 96khz 24bit) benutzen.

von Spacelab - am 12.04.2013 19:55
Im Media-Markt gibt es immer noch das Spitzenmodell von Sony und kostet etwa 30-40€. Habe mehrere davon gekauft, und vor Kurzem auch das vergleichbar teure Modell von Philipps, da das alte Philipps-Set (auch im Media Markt gekauft, vor 1 1/4 Jahren) den Geist aufgab b.z.w. ich zuviel dadran rumgebastelt hab. Die digitalen Funkkopfhörer (2,4 ghz) reichen etwa 20-30 Meter weit, und lange nicht so weit wie die UKW Hörer. Und von der Klangqualität können die mit den Digitalen durchaus mithalten, außer outdoor. Und bei allen Sets (ausgenommen Digital) schaute bisher ein 3-6cm langer Draht heraus.

von Tracker001 - am 12.04.2013 20:08
@_Yoshi_: Da muss man tatsächlich drauf achten. Bei dem Gerät von Motorola kann man problemlos mehrere Kopfhörer paaren. Allerdings müssen alle aptX unterstützen weil der Sender keinen anderen CODEC unterstützt. Nach dem AKG hab ich mich mal vor kurzem im Netz umgeschaut und dieser hat am Sender keine paaring Taste. Der Sender funkt also nur mit dem mitgelieferten Hörer zusammen.

von Spacelab - am 12.04.2013 20:08
Der Betrieb mehrer Kopfhoerer an einem Sender und damit an einer Signalquelle ging mit den Infrarotkopfhoerern weitgehend problemlos. Klanglich fand ich die Sennheiser nicht schlechter die Dinger mit Funkuebertragung. Knackpunkt ist die erforderliche freie Sicht zwischen Sender und Empfaenger, die in freier Umgebung dafuer aber erstaunlich weit ging.

von PowerAM - am 12.04.2013 20:10
Einen Infrarotkopfhörer hatte ich auch mal. War mein erster drahtloser. Das Teil war noch nicht mal so schlecht. Irgendwann ist er aber leider aus Altersschwäche und der sehr häufigen Nutzung auseinander gefallen. :-(

Das digitale Bluetooth Teil von Motorola klingt schon sehr amtlich. Reichweite genügt um eine knapp über 100qm Wohnung störungsfrei abzudecken. Das besondere Schmankerl ist der optische und koaxiale Digitaleingang. Gefüttert mit 96khz 24bit Material von der Schiller Blu-Ray klingt das einfach nur geil. :spos: Der Nachteil ist, wenn man den Kopfhörer für unterwegs nutzen und auch irgendwann mal aufladen möchte, muss man das spezielle USB zu Hohlstecker Kabel mitnehmen. Der ortsfeste Sender hat nen Mini-USB Anschluss für die Stromversorgung aber der Kopfhörer hat nen Spezialstecker. :rolleyes: Ach so, der Preis von 399€ könnte eventuell vielleicht auch noch etwas abschrecken. :D

von Spacelab - am 12.04.2013 20:21
Die 2,4GHz Funkkopfhörersender könnte man mit entsprechenden W-Lan Antennen Modifizieren.
Damit könnte man die Reichweite erheblich steigern.

Das Tolle an den Infrarot Funkkopfhörer ist das man die auch als Fernbedienungstester Missbrauchen kann.
Wenn man die Fernbedienung auf den Kopfhörer richtet und eine Taste Drückt dann muss im Kopfhörer ein Knattern oder Rattern zu hören sein.

von _Yoshi_ - am 12.04.2013 20:28
Zitat

Das Tolle an den Infrarot Funkkopfhörer ist das man die auch als Fernbedienungstester Missbrauchen kann.
Wenn man die Fernbedienung auf den Kopfhörer richtet und eine Taste Drückt dann muss im Kopfhörer ein Knattern oder Rattern zu hören sein.


Das geht auch mit Mittelwellenradios (je billiger und primitiver desto besser). Eine freie Freuqenz einstellen, die Lautstärke sachte erhöhen und die Fernbedienung aufs Radio richten und Taste drücken dann hörste auch dieses Rattern.

von Felix II - am 14.04.2013 07:53
Zitat
Felix II
Zitat

Das Tolle an den Infrarot Funkkopfhörer ist das man die auch als Fernbedienungstester Missbrauchen kann.
Wenn man die Fernbedienung auf den Kopfhörer richtet und eine Taste Drückt dann muss im Kopfhörer ein Knattern oder Rattern zu hören sein.


Das geht auch mit Mittelwellenradios (je billiger und primitiver desto besser). Eine freie Freuqenz einstellen, die Lautstärke sachte erhöhen und die Fernbedienung aufs Radio richten und Taste drücken dann hörste auch dieses Rattern.


Vermutlich wird da der umstand ausgenutzt das man hier die Resonanzfreqenz auf ZF ebene Empfängt.
In den Fernbedienungen sind oft diese Orangenen 450 oder 460KHz Resonatoren verbaut.

von _Yoshi_ - am 14.04.2013 08:35
Stimmt !
Handy mit Cam oder Smartphone geht auch.

Um wieder On Topic zu werden.

Ich bin gerade dabei den Empfänger aus dem Funkkopfhörer in ein anderes Gehäuse zu bauen mit Ext Antennenanschluss.
Im Gehäuse kommt ein Lautsprecher und über Kopfhörer soll das ganze mit Stereosound laufen.
Da bin ich noch am Überlegen ob es sich lohnt auch das MPX Poti nach außen zu legen.
Oder sollte man da mit ein Umschalter arbeiten ?

von _Yoshi_ - am 14.04.2013 11:05
Wahrscheinlich reicht ein Umschalter. Ich habe hier auch nur 38 & 50kHz gesehen.
Wo das aber auch nicht hilft, sind Schmalband-Sender, da hat es bei mir in der Nähe auch 2 - 3 Stück,
damit das genießbar wird, muß ich bei der SDR-Software die Filterbreite auf 30kHz oder weniger zusammen ziehen.
Der Klang ist entsprechend. Und Mono.

von Nohab - am 15.04.2013 09:55
Ich hab das ganze mit ein Umschalter und mit 2 Festwiderständen gelöst.
So kann ich Trotzdem wenn es Rauscht auf Mono umschalten.
In diesen fall auf die 50KHz oder umgekehrt auf 38KHz.

Schmalbandsender könnten Babyfone oder Mikrofone für die Bühne und Führungen (z.b. Museum) sein.
Obwohl das Band für Babyfone zu schade ist, da es genug andere Frequenzen für diese Anwendung gibt.
Ich denke ich werde da zusätzlich mal mit ein Funkscanner in N-FM da reinhören.

von _Yoshi_ - am 15.04.2013 15:58
Da ich bei dem Umbau auch an einen Externen Antennenanschluss gedacht habe, habe ich mit einer kleinen 2 El. Antenne ordentlich viel Action im Band.
Wenn ich auf ein Kanal abstimme so hab ich mindestens 3 - 4 andere FKH. Sender aus unterschiedlichen richtungen.
Und das nur auf einen Kanal. :eek:
Auf den anderen 3 ist das so ähnlich. :rolleyes:
So mit komme ich so auf 12 - 14 unterschiedliche Signale.
Die meissten nutzen wohl die Funkkopfhörer überwiegend am Fernseher.
Ich kann Abends größtenteils den Fernsehton auf den verschiedenen Kanäle hören.

Ein Nachbar muss das teil an die Anlage angeschlossen haben.
Da höre ich Tagsüber NDR2 oder FFN.
Weiter konnte ich 2 Russische Nachbarn ausmachen da ich oft Russischen Fernsehenton Empfange.

Schmalbandsignale wie Babyfone oder Mikrofone konnte ich bisher noch nicht Empfangen.

Die Kanäle liegen gut auseinander da reicht der 150Khz Filter locker.

Und das mit den Festwiderstände Funktioniert erstaunlicherweise sehr gut.
Die Pilottonerkennung ist auch sehr schnell.
Egal ob 38KHz oder 50KHz , bei beiden wird bei erkennen eines Pilottones die 2 Farb LED nach Grün wechseln. (Stereoempfang)
Rot ist nur als Einschaltkennung das der Empfänger eingeschaltet ist.

Als Grundlage hab ich den Empfänger aus dem Funkkopfhörer Vivanco FMH 6050 genommen.
Der ist Frei Abstimmbar und von haus aus ziemlich Empfindlich im Empfang.
Nur das 230KHz Filter mit seiner hohen Einfügedämpfung hatte dem ein Strich durch die Rechnung gemacht.
Deswegen hab ich dem ein 150KHz Filter verpasst.
Mit diesen konnte ich die Empfindlichkeit nochmals Steigern.

von _Yoshi_ - am 27.04.2013 18:56
Da bleibt dir nur Kabel oder die Digitale Funkübertragung übrig.
Denn so gut wie auf allen Kanäle ist irgendein Signal drauf.

Die Besten Chancen einen Freien Kanal zu haben hast du Morgends und am Vormittag.
Denn ab etwa Nachmittag nimmt die belegung stätig zu.
Der höhepunkt ist der Abend so ab 19 Uhr.
So etwa ab 23Uhr lässt es dann schnell wieder nach.

von _Yoshi_ - am 28.04.2013 15:23
Gestern Abend hatte ich einen Interessanten Empfang mit dem Umgebauten Empfänger.
Da konnte ich eine Probe eines Orcesters Empfangen.
Erst waren nur Gespräche zu hören dann wurden verschiedene Titel eingeprobt.

Das Signal war sehr schwach zu empfangen.
Hin und wieder wurde das Signal durch ein anderen Funkkopfhörersender überlagert.
Aber durch genaues ausrichten der Antenne konnte ich diese Probe mithören.
Ich hätte nicht gedacht das in diesen Band auch Funkmikrofone zum Einsatz kommen.

Gibt es eigentlich UHF Yagiantennen für den Kanal E69 ?
Ansonsten müsste ich mir mal ein LTE(800MHz) Yagi besorgen und diesen an dem Empfänger testen.

von _Yoshi_ - am 16.05.2013 17:29
Mal diesen alten Thread wieder hochhol.

Ich hab heute aus langeweile mal einen Sender zerlegt und geschaut ob man diesen noch etwas Tunen kann.

Mit hilfe von SDR# kann man ganz gut die Antenne des Senders abstimmen.
Bei etwa 8,6 cm Strahlerlänge hab ich die höchste Feldstärke laut SDR#.

Als nächstes hab ich im Sender 2 Widerstände gefunden (etwa 100 Ohm) die wenn ich diese direkt überbrücke die Feldstärke deutlich weiter ansteigt.
Komischerweise liegen beide gegen masse.

Nach dieser Modifikation hab ich in der ganzen Wohnung Rauschfreien Stereoempfang.
Vorher war da immer irgendwie ein Leichtes Rauschen zu vernehmen egal wie man den Sender oder den Empfänger positioniert.

Ein test mit LTE 800 Antennen steht noch aus.

Interessant wird eine entsprechende LTE 800 Yagiantenne am Empfänger.

von _Yoshi_ - am 07.09.2014 13:54
Auf jeden fall hat das was gebracht.
Die angegebenen Reichweiten werden nun auch erreicht!
Laut SDR# ist das Signal trotzdem recht sauber.

Da der Sound einwenig zu dumpf war hab ich im NF zweig einige Kodensatoren entfernt und die Lautstärke angepasst.
Auch den Pegel zwischen L und R hab ich angeglichen.
Das war von Werk nicht 100%ig.
Jetzt klingt das fast wie ein Offizieller UKW Sender.
Diesen Abgleich ließ sich leicht bewerkstelligen da sich auf der Platine Mehrere Trimmpotis befinden.
Nur die zwei dicken Spulenfilter hab ich nicht angerührt.

Wo für sind diese ?

von _Yoshi_ - am 11.09.2014 20:06
In dem "Sender "wrd wahrscheinlich ein BA1404 (oder was moderneres) als Stereocoder drin sein. All zu viel "Qualität" kann man davon nicht erwarten, aber meist sind die Wiedergabegeräte (Kopfhörer) von so schlechter Qualität, dass man das schlechte Audiosignal gar nicht so sehr wahrnimmt.

Die beiden dicken Spulenfilter werden wahrscheinlich die Tiefpässe (15 kHz) für die beiden Kanäle im Eingang sein. Ohne diese Tiefpässe wäre der Klang RICHTIG Scheiße ;-). So zischelt er wenigstens nicht und es ist "nur" die Kanaltrennung schlecht.

Bei den Widerständen glaube ich eher, dass es sich um die Emitterwiderstände der Endstufe(n) handelt. Wenn die Widerstände nämlich als "Dummyload" eingebaut wären, dann müsste der Pegel beim Brücken der Widerstände noch geringer werden.

von WiehengeBIERge - am 12.09.2014 15:32
Ja richtig auf dem Sender Befindet sich der Stereocoder BA1404 mit ein 38KHz Quarz.
So ist zumindest der Stereopilot normgerecht bei 19KHz und nicht wie bei Vivanco bei 25KHz.

Der Sender stammt aus ein Funkkopfhörerset von Medion.
Tempitec, TCM und andere haben gleichartige Funkkopfhörer gebaut und nur entsprechend gelabelt.

Ja es sind Emitter Widerstände, hab da nochmal richtig nachgesehen.
Einen Dummyload gibt es in dem Sender nicht.
Am Antennenausgang hab ich keine Widerstände gegen Masse gesehen.
Da ist nur das typische Oberwellenfilter mit einigen gedruckten Spulen und Kodensatoren auf der Platine.
Der eigentliche Sender befindet sich in ein Weißblechgehäuse und ist auf die Coderplatine gelötet wo auch der Mikrocontroller für die 3 Kanäle sitzt.

von _Yoshi_ - am 12.09.2014 15:58
[Hochhol wegen http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,871330,page=2]

Versuch es doch erst mal mit einer Biquad mit Reflektor. Die bringt doch auch schon Gewinn und Richtwirkung. Und ist schnell und preiswert gebaut.

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 17.11.2017 18:21
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