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Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 5 Monaten
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Chief Wiggum, Alqaszar, dxbruelhart

TV-Tip: ARD, heue 6.1.06 21.45 - 23.15 Uhr Rendezvous mit dem Tod: Kennedy und Castro

Startbeitrag von dxbruelhart am 06.01.2006 16:56

Es geht hier darum, neue mögliche Hintergründe und Spuren zu dokumentieren, die auf die Spur des Auftraggebers des Kennedy-Mordes führen.
Auch wenn diese Spur, die hier gelegt wird, dass Fidel Castro hinter dem Mord stehe, für mich ganz und gar nicht glaubwürdig erscheint, z.B. weil Kennedy gerade in den letzten Monaten seiner Präsidentschaft sehr auf Ausgleich mit Castro bedacht war, trotzdem empfehle ich diese Dokumentation sehr!
Siehe auch http://www.wdr.de/tv/dokumentation/rendezvous_mit_dem_tod.phtml

Antworten:

Ah, endlich kommt mal jemand auf das Thema "Castro hat Kennedy ermorden lassen."

Kann man dem Kubaner ja auch nicht übelnehmen, die Amis haben ja einige Male versucht ihn ins jenseits zu schicken. Daher halte ich die kubanische Spur schon für glaubwürdig, denn wieso sollte Castro sich das gefallen lassen?

Nebenbei bemerkt: Kennedy war auch der Präsident, der die Kuba-Krise gemeistert hat. Es ging um auf Kuba stationierte Mittelstreckenraketen der Sowjetunion, welche diese dort stationiert hatten, weil die USA zuvor welche in der Türkei aufgestellt hatten.

Die Einigung, welche die Welt dann vor dem Dritten Weltkrieg rettete, war: Die USA ziehen die Raketen aus der Türkei ab, dafür die UdSSR ihre aus Kuba. Die Folge davon aber war, dass Kuba wieder "nackt" da stand.

Auch das wäre ein Grund, warum Castro noch ein Hühnchen mit Kennedy zu rupfen hatte.

Schließlich war JFK auch noch ein "beliebter" Präsident, der als fortschrittlich und liberal galt. Dass er aus einer der korruptesten und machtbesessensten Ostküstendynastien stammte, trat völlig in den Hintegrund. Die Rhetoik, welche Castro Kennedy gegenüber anschlug, war oft genug auch auf genau diesen Punkt gerichtet. Damals galt Kennedy für viele im Westen als Vorbild und Hoffnungträger, besonders auch beim anstehenden Generationenkonflikt ('68er!!!).

Ein solch bourgeoises Vorbild aber war der kommunistischen Ideologie natürlich abträglich, welche die Befreiung des Proletariats natürlich als Monopol beanspruchte.

Das sind also schon ein paar gute Gründe, warum el Máximo Líder dem smarten Kennedy die Kerze auspusten wollte.

von Alqaszar - am 07.01.2006 12:58
Zitat

Die Einigung, welche die Welt dann vor dem Dritten Weltkrieg rettete, war: Die USA ziehen die Raketen aus der Türkei ab, dafür die UdSSR ihre aus Kuba. Die Folge davon aber war, dass Kuba wieder "nackt" da stand.

Auch das wäre ein Grund, warum Castro noch ein Hühnchen mit Kennedy zu rupfen hatte.


Meinst du wirklich ? Kuba wär doch sicher als erstes platt gewesen, wenn es zu einem Konflikt (Krieg) gekommen wär...

von Chief Wiggum - am 07.01.2006 14:26
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