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Es brummt wieder - diesmal in München

Startbeitrag von RadioNORD am 06.02.2006 05:58

Hallo zusammen.
gerade in der Zeitung mit den vier großen Buchstaben gelesen: München scheint in letzter Zeit verstärkt vom altbekannten Brumm-Phänomen betroffen zu sein. In dem kurzen Bericht stehen keine großen Neuigkeiten - eigentlich nur das Bekannte: Nur einige Menschen hören die Geräusche, aber sie ließen sich sogar nachmessen. Die Ursache bleibt unklar.
Beim Googeln bin ich über diese Seite gestolpert:
http://www.brummen-muenchen.de . Das ganze scheint in München wirklich größere Kreise zu ziehen. Habt Ihr auch Neuigkeiten zu dem Thema?

Antworten:

Kann im Moment nicht näher darauf eingehen, verweise aber mal auf die IMHO seriöse Seite http://www.brummt.de/

PS: Das Thema wäre doch im OT-Forum fast besser aufgehoben...

von dxbruelhart - am 06.02.2006 06:30
Vielleicht ist DVB-T oder DAB schuld daran. :joke:

von pfefferminz - am 06.02.2006 07:48


von (gesperrt) - am 06.02.2006 07:57
Die Leute als Hypochonder darzustellen, halte ich für nicht fair. Dazu sind es zuviele die vom Phänomen betroffen sind. Jeder reagiert nunmal anders auf Störungen seiner Umwelt. Das es zu Gesundheitsschädigungen kommen kann, halte ich für sehr wahrscheinlich. Leider ist das ganze Phänomen noch überhaupt nicht erforscht und kann daher auch schlecht analysiert werden. Es gibt verschieden Theorien (Windräder, Wellegang im Ozean, Handy-Masten, Haarp etc.) aber wirklich rausgefunden hat es noch keiner.

von zerobase now - am 06.02.2006 11:14
Dieses Brummen findet oft im Infraschallbereich statt, den man eigentlich schon fast nicht mehr hört, sondern eher "fühlt". Da ist ganz klar, dass manche Leute das deutlicher wahrnehmen als andere. Der eine denkt sich vielleicht gar nichts, der andere wird halb wahnsinnig durch das bewusst wahrgenommene Brummen, der nächste wundert sich vielleicht nur, dass er schlecht schläft oder so, bekommt aber bewusst nichts mit von so einem Brummton.
Ich würde die Leute auch nicht als Hypochonder darstellen, es reagiert halt nicht jeder gleich auf Umweltbedingungen. Wir hatten so einen Fall im Bekanntenkreis, wo das Brummen die Bewohnerin eines Hauses massiv gesundheitlich/psychisch beeinträchtigte, aber eigentlich keiner außer ihr das Brummen wahrnahm. Ich persönlich bildete mir schon ein, etwas zu hörfühlen, zumindest war es irgendwie ein seltsam beklemmendes Gefühl, wenn man sich länger in der Wohnung aufhielt. Als die Heizung im Keller neu isoliert wurde, war dieses Brummen plötzlich weg. Da konnte man also ganz klar sagen, dass die Heizung der Grund dafür war, dass da also tatsächlich auch was da war, dass aber eben jeder unterschiedlich drauf reagiert hat und manche halt überhaupt nichts wahrnahmen. In solchen Situationen werden manche Leute dann sogar für verrückt erklärt, bloß weil die meisten das eben nicht wahrnehmen. Also ich bin da immer vorsichtig mit solchen Urteilen. Und insbesondere Infraschall überträgt sich meilenweit, da kann also durchaus eben auch irgendeine Anlage in weiter Entfernung die Ursache dafür sein.

von Habakukk - am 06.02.2006 11:30
Ich denke, dass dieses Brummen eine reale Sache ist, aber glücklicherweise hört bzw. bemerkt das längst nicht jeder.
Die Messresulate auf der Münchner Seite sprechen doch eine recht klare Sprache, es ist ein recht lautes Brummen im extrem tieftönigen Bereich.
Das Brummen raubt jenen, die das wahrnemen, jede Nacht den Schlaf; und das ist keine Kleinigkeit. Ich wohne in einem Brummton-Gebiet, siehe auch http://www.digibit.ch/brummt4/news/btkarte.htm ; ich habe aber eben noch nie etwas wahrgenommen. Hier auf Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Brummton-Ph%C3%A4nomen wird das als eine Art von Tinnitus erklärt, also etwas, was im menschlichen Gehört entsteht, und nicht von Aussen kommt.
Weitere Links zum Thema:
http://f3.webmart.de/f.cfm?id=234287 das Brummton-Forum
http://www.brummton.net/

von dxbruelhart - am 06.02.2006 11:45
Man hat Experimente in alten Burgen gemacht, wo man die Probanden in einem lichtlosen Keller einmal mit und einmal ohne unhörbarem Infraschall für eine Zeitlang einsperrte. Mit dem Infraschall reagierten die Personen mit deutlichen Angstgefühlen und der Ansicht, dass da etwas Unheimliches mit im Raum wäre. Man glaubt, dass so auch in früheren Jahrhunderten Gespenstergeschichten entstanden sind.

von Analogiker - am 06.02.2006 12:16
Was ich ja mal interessant fand: In "quer" wurde das vor einiger Zeit auch mal erwähnt - und ein Großteil der in München betroffenen Gebiete waren in der Nähe des Heizkraftwerks Süd. Mein Gedanke dazu: Das hatte ja glaub ich vor einiger Zeit eine neue Turbine bekommen - ob das damit zusammenhängt?

von Ghuzdan1 - am 06.02.2006 12:47
Ich denke auch, daß das Geräusch erst im menschlichen Hirn produziert wird, also wie ein Tinnitus. Daher kann es auch kaum bewiesen oder widerlegt werden. Allerdings kann dies ja trotzdem von aussen angeregt werden, da die Betroffenen ja an anderen Orten brummfrei sind.
Auch ein ganz normaler Tinnitus entsteht ja meistens durch "Umwelteinflüsse"...das, was wir unseren Körpern alles zumuten, rächt sich halt irgendwann mal in Summe gerechnet.


von PeterSchwarz - am 06.02.2006 13:43
Ich habe zwar absolut keine Ahnung was ihr hier mit diesem Brummen meint, es sagt auch keiner wirklich was hintergründiges dazu in seinen Antworten.

Ich habe hier bei mir zuhause allerdings auch ein Brummen. Allerdings kein mystisches wo keiner weiß wo es her kommt sondern ein plausibel und einfach erklärbares.


Ein Kühlschrank macht Geräusche. Tagsüber in der Küche stört das keinen (die Geräusche des Kühlschranks werden einfach durch andere Umgebungsgeräusche (deutlich) überlagert). Doch stellt man den selben Kühlschrank in heimische Schlafgemach wird man mit der Zeit das Gefühl haben, das der irgendwie immer lauter wird.

Es ist wie mit den Augen, die gewöhnen sich langsam an die Dunkelheit. Geht man von einem hellen Raum in einen dunklen braucht man eine Weile um alles erkennen zu können.

Genauso ist es mit den Ohren. Sie gewöhnen sich langsam an die Stille. So - nun würde so ziemlich jeder dieses nervige Kühlschrankarbeitsgeräusch entfernen - einfachste und schnellste Methode --> Stecker ziehen. Mit dem Ergebnis das erstmal Stille ist. Wenn nun aber noch leisere Geräusche in der Luft sind, die man bisher nur noch nicht wahrgenommen hat weil der Kühlschrank sie bis eben übertönt hat, könnten die nun hörbar werden. Ein Beispiel: Eine analoge Uhr die an der Wand hängt und vor sich hintickt.

So nun zu dem Brummen bei mir zuhause. Unten vor dem Fenster steht ein kleines Trafohäuschen welches unsere Häuser hier im Eck stabil mit Strom versorgt. Und das brummt so vor sich hin. Im Sommer hat man ja im Normalfall des Nachts das Fenster offen - und so kommt das konstante Brummen ans Ohr wenn sonst keine lauteren Geräusche das übertönen. Ob nun die Leute in Münschen auch nur solche kleinen Trafohäuschen hören oder was gaaanz anderes, kann ich natürlich nicht beurteilen.

mfG: Felix II

von Felix II - am 06.02.2006 15:53
Das Schlaflose mit der Zeit langsam verrückt werden, hat nichts mit Hypochonder zu tun! Das ist eine biologische Tatsache, denn Schlaf braucht der Mensch ohne den wird der Mensch verrückt (das haben psychologische Experimente ebenso bewiesen und das lernt man sogar in der Oberstufe, Wahlfach: Psychologie). Ich wäre auch ganz vorsichtig mit solchen Behauptungen !

Ich bin kein betroffener, aber ich kann nur das von mir behaupten (Felix II bringt es schön auf den Punkt): Ich brauche eine gewisse Geräuschkulisse um einzuschlafen, kein Witz am besten schlafe ich am Fernseher oder Radio ein, gerne auch Rock und Metall oder hart hämmernde Bässe (das macht mir nichts aus). Ist es zu leise und ich kann jeden "Mäusepups" hören, kann ich nicht schlafen, das ist ein Fakt ! Jeder reagiert halt anders...

von Rosti 2.0 - am 06.02.2006 16:32
Okay, daß sind dann aber Umweltgeräusche, die man mit Mikrofon und Spektrumanalyzer in Sekundenschnelle 100% nachweisen kann. Ganz genau dies soll aber bei dem berüchtigten "Brummton" nicht helfen. Also geht man tatsächlich aus, daß das Geräusch bei den Betroffenen intern erzeugt wird. Nur irgendwas scheint hier die entsprechenden Gehirnwindungen zu induzieren, wie bei einer Spule kann man sich das vielleicht vorstellen??!

Bei Umweltgeräuschen ist es so eine Sache: Gut, den Kühlschrank kann man woanders hinstellen oder ein leiseres Modell kaufen, im schlimmsten Fall nachts ausschalten, bei der Heizungsanlage einer Mietswohnung wirds wohl schon schwieriger. ("Dat hat bis jetz noch NIEEEE einen gestört...") und solche Dinger wie Trafohäuschen wird man wohl hinnehmen müssen, zumindest wenn sie vor Einzug da waren. Da hilft dann nur umziehen bzw. wenn man weiß, daß man lärmempfindlich ist, sich in und um die potentielle neue WOhnung rum mal im wahrsten Sinne des Wortes (zu verschiedenen Tags- und Nachtzeiten) UMHÖREN.

Ich hab hier ne Gastherme unterm Dach und die brummt auch. Die ersten Nächte wars Horror, nach einer Woche hab ich geschlafen wie ein Murmeltier.
An manches gewöhnt man sich, an anderes nicht, wie z.B. den Rangierbahnhof, der direkt unter meiner ersten Wohnung lag, wo nachts Züge vorbeiquietschten, Stromabnehmer mit lautem Knall heruntergefahren wurden, Loks gewaschen wurden und rangierende Loks nachts um 3 laut hupten.


von PeterSchwarz - am 06.02.2006 17:33
Ich würde das auch nicht unbedingt als Hypochondereien abtun. Jeder Mensch hört anders. Der eine hat ein besonders gut ausgebildetes selektives Hören (DXer: Das ist Radio Margarita aus Südamerika. Anderer Hörer: Ich hör' nur Pfeifen und prasseln...), jüngere Menschen können hohe Töne besser bzw. überhaupt hören (z.B. das Pfeifen einer TV-Bildröhre). Wahrscheinlich ist die Grenze für das Hören tiefer Töne auch von Mensch zu Mensch verschieden (altersabhängig??).
Genauso ist das störende Geräusch des Einen Musik in den Ohren des Anderen (...Einstürzende Neubauten, Tödliche Doris, Kreide an Schultafeln). Mich kann zwar so leicht kein Geräusch stören - aber ein tickender Wecker neben dem Bett macht mich wahnsinnig...

Das dieses Brummen im Infraschallbereich in einigen Regionen Deutschlands existiert dürfte aber als gesichert gelten, wenn auch die Ursache unklar ist und zu Spekulationen führt (zu denen es viele einschlägige Seiten im Netz gibt und von denen keine bewiesen ist).


von iro - am 06.02.2006 18:00
Eine der Seiten beschreibt aber sehr deutlich, daß sich das Brummen mit einem Schallpegel-Meßgerät nachweisen läßt. Auf dem Diagramm sind dann eindeutige Peaks zwischen 6 und 50 Hz zu finden - also in einem Bereich, den kaum ein Mensch hören, aber durch Vibration wahrnehmen kann. Keine der Untersuchungen zeigt jedoch, aus welcher Richtung dieser Infraschall kommt. Das dürfte daher rühren, daß sich tiefe Töne schlechter orten lassen - was ja auch der Grund ist, daß man bei seiner Stereoanlage mehrere Mittel- und Hochtöner für echten Dolby- oder Stereosound benötigt - aber nur einen einzigen Subwoofer.
Wenn Leute aber beschreiben, daß sie dieses Brummen in der Stadt und auf dem Lande hören, in der einen Stadt vielleicht nicht, in der anderen schon. Und wenn es dann auch noch mehrere gibt, die dasselbe Phänomen an denselben Orten wahrnehmen - auch wenn Geräte wie Heizungen und Kühlschränke abgeschaltet sind - dann scheint das eine andere "größere"Ursache zu haben. Eine klare Theorie habe ich dazu auch nicht, würde aber schon fast soweit gehen, daß es etwas mit der Plattentektonik und der Bewegung der Erdplatten zu tun hat. Ist aber auch nur eine Vermutung.

von RadioNORD - am 06.02.2006 18:12
Zitat

Eine klare Theorie habe ich dazu auch nicht, würde aber schon fast soweit gehen, daß es etwas mit der Plattentektonik und der Bewegung der Erdplatten zu tun hat.

Die Vermutung habe ich auch. Wenn ich mich recht entsinne wurde bei den Untersuchungen in B.-W. auch in unterirdischen Stollen das "Brummen" nachgewiesen.

von iro - am 06.02.2006 18:27
Zitat

Kreide an Schultafeln


oder kratzende Fingernägel....

*schauder*

von Felix II - am 06.02.2006 18:32
Uuups. Da hatte vielleicht jemand Durchfall??? Da brummts auch ganz schön...

Aber Spaß beiseite: Es gibt Tiere, beispielsweise Hunden, die auch weit entfernte Erdbeben "spüren" und dann regelrecht durchdrehen.

Wieso also sollen nicht manche Menschen das Brummen auf ihre Weise spüren?

Daß die Amis doch seltsame Tests mit Lebewesen aller Art unter Wasser, unter der Erdoberfläche, an der Luft durchführen, ist doch auch bekannt. Sie probieren doch gerne an fremden Opfern.

Ich kann mir das gut vorstellen, daß die da ihre Scheiß-Pfoten drinhaben.

von Roßkopf - am 06.02.2006 19:58
Ich bin eigentlich auch ein sehr geräuschempfindlicher Mensch, aber ein solches unerklärliches Brummen habe ich zum Glück bisher nie wahrgenommen. Das einzige Brummen, das ich hier täglich höre, kommt von der Stall-Lüftungsanlage eines nahegelegenen Bauernhofs, die immer morgens und abends für ca. eine Stunde läuft und auch einen sehr tiefen Brummton erzeugt. Aber da weiss ich ja wenigstens, wo er herkommt...
Nächtliche Dauergeräusche würden mich ziemlich sicher auch in den Wahnsinn treiben. Ein mechanischer Wecker wäre z.B. ein Alptraum für mich. Dagegen kann ich, wie schon einige Vorredner, problemlos einschlafen, wenn das Radio oder die Glotze läuft. Das mache ich sogar sehr oft. Ich muss nur schauen, dass ich den Sleep-Timer aktiviere, weil ich sonst irgendwann wieder von der Geräuschkulisse geweckt werde.
Jedenfalls kann ich es sehr gut nachvollziehen, dass die Leute, die diesen Ton hören, ziemlich verzweifelt sind!

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 06.02.2006 20:03
Bei mir ist es so, dass ich auch sehr geräuschempfindlich bin und laut Hörtest (während einem Projekttag in der 7. Klasse war ich der Einzige, der 19 kHz noch hören konnte) allgemein ein feines Gehör habe. Allerdings war ich mir bisher immer sicher, dass ich die Geräusche, die ich höre, wirklich bewusst höre und dass sie auch existieren - nur, viele andere Menschen nehmen sie nicht so extrem wahr oder bemerken sie nicht einmal. Das einzige Geräusch, das nicht definitiv existierte, war ein zweitägiger sehr leiser Tinnitus, nach dem ich beschlossen habe, auf die nächste Disco besser Ohropax mitzunehmen :-(

Beim Einschlafen brauche ich (es sei denn, ich bin wirklich erschöpft, aber selbst dann ist es teilweise noch so) Dunkelheit und fast vollständige Stille. Ein mechanischer Wecker würde zwar meine Aufwachschwierigkeiten beheben (mein Sangi war auf jeden Fall ein Glücksgriff, denn von seinem Crescendo-Pieper werde ich wirklich wach) aber vom lauten Ticken könnte ich nicht einschlafen. Das Einzige, was mich in meinem Zimmer noch stört, ist gelegentlich das Ladegerät meines Handys (Nokia-Reiseladegerät), das recht laut im Takt fiept, sowie meine Wanduhr, die ich schon einmal ausgetauscht habe, weil sie eindeutig zu laut tickte. Wenn es mit einem Durchmesser von 20 cm oder so eine nicht-tickende Uhr zu kaufen gäbe, wäre sie vielleicht beim nächsten Großeinkauf mir.

Außerdem fällt mir gerade ein, dass ich mit meinem derzeitigen Notebook im eigenen Zimmer überhaupt nicht schlafen könnte. Grund ist ein permanent surrendes Bauteil, ich tippe auf die serienmäßige WLAN-MiniPCI-Karte, die ich mangels WLAN eh nicht nutze, aber abstellen ließe sie sich nur durch Rausnehmen des Akkus...

von Hagbard Celine - am 06.02.2006 21:40


von (gesperrt) - am 06.02.2006 21:43
Ich bin auch mit einem recht breiten Hörspektrum "gesegnet" (ich kann keinen 50Hz TV haben - der pfeifft). Trotzdem hab ich das Brummen noch nie gehört.

Mein Tipp: Fliesendes Gewässer.

von elchris - am 07.02.2006 17:27
Ich habe mich inzwischen an das Pfeifen des TVs gewöhnt, deshalb stört mich das nicht mehr. Wo war die Zeilenfrequenz noch mal? 15,625 kHz, glaube ich... :D

von Hagbard Celine - am 07.02.2006 17:49
Ja, ich hab – trotz der Tatsache das ich für Klangschlechtigkeiten völlig unempfindlich bin ;) – ein recht gutes Gehör. Fernseher hör ich eigentlich problemlos und daheim bin ich auch der einzige, der den Marderschreck im Auto meines Onkels wahrnimmt. Dessen lautes, hohes Piepsen hör ich noch viele Meter vom Auto entfernt. Auch das Laptop-Netzteil von einem meiner Kommilitonen hab ich sehr gut wahrgenommen.

Von meinem technischen Gerät hat mich nur der Subwoofer gestört. Der hat nämlich auch ein ganz leichtes Piepsen, was man tagsüber nie, nachts im Bett aber dafür schon, hört. Für dieses Ding hab ich mir dann auch extra eine abschaltbare Steckdosenleiste gekauft.

Neben einigen Konzert-Nachwirkungen hab ich bisher eigentlich nie Probleme gehabt. Nur eines Nachts hatte ich hier mal ein konstantes, nervendes, aber sehr leises Geräusch, das mich beinahe verrückt gemacht hat, weil ich nicht wusste was es ist, es nicht orten konnte und schon Angst bekommen hatte, dass ich jetzt auf einmal einen Tinnitus hätte.


Jetzt in meinem Ohr: Radio SD³ (Beach Boys – I Get Around)

von Brubacker - am 11.02.2006 01:14
Was habe ich hier so an Geräuschkulissen? Na ja, erstmal ist es schon recht leise wenn man so direkt am Wald wohnt. Man kann auch im Sommer prima mit ganz offenem Fenster schlafen und es ist nicht unangenehm! Allerdings werde ich regelmäßig von Vögeln wach, die pünktlich mit dem Sonnenaufgang einen unausstehlichen Lärm verursachen.

Was so an Zivilisationslärm zu hören ist bleibt auszuhalten. Die Bundesstraße 109 ist hörbar aber nicht laut. Unsere regionale Bahnstrecke ("Heidekrautbahn") fährt von kurz vor Mitternacht bis 4h15 nicht. Hörbar in meiner Wohnung ist regelmäßig mein Kühlschrank, der in der Küche an der Wand zum Schlafzimmer steht. Nun ist die Küche derart klein, daß ein anderes Einrichten unmöglich ist. Ich habe die Einschalthäufigkeit durch etwas mehr Abstand zur dahinterliegenden Wand verringern können. Dürfte sogar Strom sparen!

Eine ganz miese Idee war die Zwangsentlüftung aller Wohnungen über einen ständig laufenden Lüfter, der Luft aus dem fensterlosen Bad absaugt. Er verursachte nicht nur ein permanentes Brummen und Rauschen. Nein, er verbrauchte auch dreisterweise permanent 30 Watt. Den Lüfter habe ich jetzt mit der Badbeleuchtung gekoppelt. Wenn man also mal duscht, dann saugt er Wasserdampf usw. ab. Mit einem Nachlaufrelais lasse ich ihn noch so ca. 10 min nachlaufen um kein Problem mit kondensierender Feuchtigkeit im Bad zu bekommen.

Fiese Geräusche kamen im hochfrequenten Bereich von den aktuellen Nokia-Reiseladegeräten, die einen gepulsten Ton von sich gaben, der an Pfeifen und Quietschen erinnert. Dazu noch sehr laut! Gut, dann lädt man das Telefon eben dort auf, wo es einen nicht stört. Die Feststation meines ehemaligen DECT-Schnurlostelefons pfiff auch, ihr Handgerät rauschte leise aus dem Lautsprecher. Ich habe es bei EBAY vertickt! Jetzt habe ich ein analoges CT1+ Telefon, das verbraucht erstens im Standby nur 0,1 W (statt 4,5 W beim DECT-Gerät) und sendet nicht ungefragt oder gibt irgendwelche Geräusche von sich.

Meinen Radiowecker habe ich wegen brummendem Trafo außer Betrieb genommen, da scheinen mehrere Kernbleche lose zu sein und beginnen zu schwingen. Man kann zwar mit der flachen Hand draufhauen, die Geräusche verschwinden aber nur kurz.

Was ich absolut nicht leiden kann ist das Schlafen mit eingeschaltetem Radio oder Fernseher. Zwar passiert es mir ab und zu, daß ich beim Fernsehen oder Radiohören einschlafe - richtig gut kann ich aber dann nicht schlafen. Meine Freundin kann dagegen ohne leise spielendes Radio nicht schlafen.

von PowerAM - am 11.02.2006 02:07
O weia, den Zeilentrafo höre ich schon lange nicht mehr. Schon vor Jahren haben andere da ein Pfeifen beklagt, das ich nicht höre.
Bei mir dürfte schon ab 12kHz Sense sein.
Allerdings bin ich beim Einschlafen trotzdem recht geräuschempfindlich.


von PeterSchwarz - am 11.02.2006 12:29
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