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Eure Lieblingsweihnachtsmärkte

Startbeitrag von Robert S. am 24.11.2006 23:10

Bald is es soweit und die ersten Weihnachtsmärkte öffnen ihre Tore,daher mal ein passender Thread dazu,welche besucht ihr und welche meidet ihr,wo lohnt sich das Glühweintrinken und wo isser zu teuer :D
Geht ihr überhaupt auf Weihnachtsmärkte oder findet ihr das zu kitschig ?
Hier mal meine Favouriten:

Kugelmarkt Lauscha: der Kultmarkt in Thüringen,wird als Kugelmarkt bezeichnet weil da ja die Christbaumkugel erfunden wurde:D
Zu kaufn gibts da viel aus Glas,sämtliche Glashütten haben da geöffnet und man kann den Glasbläßern [tm] über die Schulter schaun, oder nen gemütlichen Glühwein trinken und bei Schneefall und Weihnachtsgesängen über den Markt schlendern.

Weihnachtsmarkt Sonneberg: ein gemütlicher uriger Weihnachtsmarkt im Herzen der Stadt,vor der impossanten Kulisse des geschmückten Rathauses und einem schönen großen Weihnachtsbaum.
Auch hier viele regionale Sachen im Angebot,und auch viele Spielwahren da ja Sonneberg als ,,Spielzeugstadt,, recht bekannt ist.

Weihnachtsmakt Steinach: ein kleiner aber sehenswerter Weihnachtsmarkt in Mitten der Stadt so wie man ihn nur von früher kennt,es gibtd aher nicht so viel zu kaufen,meist nur regionale Leckerein und regionale Produkte,aber zum Drüberschlendern ist er schon gut geeignet.

Berweihnachtsmarkt Neuhaus Rwg: recht klein und auch etwas naja entäuschend klein,sag ich mal,dafür das Neuhaus recht bekannt ist ist dieser Markt zu klein geraten wie ich finde,aber trotzdem sehenswert direkt am Fuße des Kultis :joke:
Auch hier ist für das leibliche Wohl gesorgt und bei krachtiger Kälte und viel Schnee schmeckt der Glühwein nochmal so gut.

Antworten:

@ Robert:

Haben hier in Köln eine riesige Auswahl an Weihnachtsmärkten:
direkt am Dom (sehr schön und groß)

der größte am Neumarkt (total überlaufen)

ein sehr schöner am Heumarkt, Kölner Altstadt

einer am Imhoff (Stollwerck-Schokolade)n-Museum

sowie auf einem Rhein-Schiff, die allerdings Eintritt kosten, auch der am Schokoladen-Museum...

und am Rudolph-Platz.

usw....

Allerdings gilt leider für alle Märkte in der Kölner Innenstadt: Achtung! Taschendiebe!

Daher besuchen wir diese Märkte nur selten, wenn wir sie vielleicht Freunden zeigen wollen, die sie noch nicht kennen.

Ansonsten besuchen wir die Weihnachtsmärkte in den umliegenden Kleinstädten und Dörfern, die oft noch viel besinnlicher und gemütlicher sind.

Grüße,

Daniela


von androida - am 24.11.2006 23:53
Bei uns in Florstadt gibts auch nen kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt am 2. Adventswochenende, genauso wie in den umliegenden Gemeinden, wo sich die Weihnachtsmärkte auf die Adventswochenenden 1-3 verteilen. Immer ziemlich große Lokalevents, aber für jeden Städter geradezu winzig erscheinend.

Natürlich ist das sicher nichts gegen den Weihnachtsmarkt, den ich am 8.12. besuche. Da fahren nämlich alle Französischkurse der 12 (und somit auch ich) nach Straßburg :D

(Außerdem werde ich dieses Jahr wohl auch dem Frankfurter Weihnachtsmarkt einem Besuch abstatten, als Abschluss einer Tour mit meiner Tutorengruppe ins Frankfurter Eisstadion, aber das ist noch nich so ganz spruchreif...)

von Hagbard Celine - am 25.11.2006 00:46
Ich kann mal die Weihnachtsmärkte, die ich hier aus der Gegend kenne, auflisten.

Aachen: Der berühmte Aachener Weihnachtsmarkt scheint besonders für Touristen aus Frankreich, Belgien, England und den Niederlanden interessant zu sein. Das Angebot ist Standard und sehr kommerziell, die Essensangebote sind unterdurchschnittlich, ein Besuch lohnt sich eigentlich nur, wenn man eh in Aachen ist. Legendär ist der Glühweinstand, der wie ein Innenhof im Markt aufgebaut ist

Monschau: langweilig und enttäuschend, dazu recht teuer...und überlaufen!

Valkenburg: mehrere Märkte, interessant sind die beiden unterirdischen. Man muß da allerdings auch Eintritt, und das nicht wenig bezahlen, dafür auch ganz schön anstehen am Wochenende. Dafür wird man mit der einzigartigen Atmosphäre in einem früheren Mergelabbaustollen belohnt. Faszinierend, wie man das weiche Material von den Wänden kratzen kann. Und man ist wetterunabhängig.

Lüttich: Auch hier gibt es mehrere Märkte in der Stadt verteilt. Sehr empfehlenswert ist der kulinarische, dort merkt man den französischen Einfluß schon deutlich.

Ansonsten hat jedes Kaff noch einen Markt, der aber meist nur ein WOchenende dauert, der Herzogenrather war aber sehr enttäuschend.

Empfehlen kann ich auch noch den Weihnachtsmarkt in Oberboihingen, Kreis Esslingen. Er findet immer am 1. Adventswochenende statt. Die Besonderheit ist hier, daß vor allem ortsansässige Vereine sowie Kunsthandwerker mit Ständen vertreten sind und keine kommerziellen. Ein Anziehungspunkt ist immer der Stand von Fernsehoma Katrin Rüegg.
Die Atmosphäre dort ist sehr heimelig.

Die Kölner Märkte kenne ich auch als Riesengedränge. Noch schlimmer ist es in Stuttgart, hier soll der angeblich grösste Weihnachtsmarkt stattfinden.


von PeterSchwarz - am 25.11.2006 00:46
Zitat

@ Peter...
Noch schlimmer ist es in Stuttgart, hier soll der angeblich grösste Weihnachtsmarkt stattfinden.


[klugscheißmodus an]
Denke Dortmund hat in Deutschland den größten Markt-aber auch da ist das Gedränge enorm.[klugscheißmodus aus]
Straßbourg ist auch ganz nett...
oder hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsmarkt

von 88,7 MHz - am 25.11.2006 06:22
Ganz klar der Weihnachtsmarkt in Erfurt (und da werde ich dieses Jahr auch wieder hingehn)!

Wo ich wahrscheinlich dieses Jahr wieder hingehen werde ist Stuttgart oder Heidelberg.

Und wo ich ganz sicher hingehen werde (weils vor der Haustür liegt): Bruchsal und Karlsruhe.

von Rosti 2.0 - am 25.11.2006 08:33
Ganz ehrlich: Hier sind alle Weihnachtsmärkte nahezu identisch, außer die mini-Märkte in Dörfern.
Trotzdem alle nicht schlecht ;-).

von WiehengeBIERge - am 25.11.2006 10:27
Natürlich der in Augsburg.
Die Stadt erstickt jetzt dann wieder halb im Touristenstrom.

Da kannst dann fast denken du lebst in Italien oder in der Schweiz, soviele Fahrzeuge mit entsprechenden Kennzeichen fahren hier dann am Wochenende im Speziellen herum.

von Bengelbenny - am 26.11.2006 15:09
Seit Verlegung auf einen zentralen Platz ist der Wiesbadener "Sternschnuppenmarkt" sehr sehenswert, der Frankfurter ist auch toll, aber zu viele Menschen unterwegs, ähnlich in Mainz, rund um den Dom ist es einfach zu eng, sehenswert ist er aber trotzdem. Besonders zu empfehlen: Der Weihnachtsmarkt der Nationen in Rüdesheim am Rhein (nicht nur in der Drosselgasse :D )

von Harald P. - am 26.11.2006 17:34
Der in Braunschweig ist echt schön, er lebt von der ihn umgebenden Kulisse (Dom, Burgplatz etc.)
Außerdem endet er nicht vor Heiligabend, sondern geht bis zum 27.12. oder so.

Der in Hannover ist ok, der in Goslar hat auch eine schöne Kulisse.

Und wenn der Weihnachtsmarkt selbst mal nicht so schön sein sollte, hilft vielleicht eine ordentliche Dosis Glühwein/Eierpunsch. ;-)

von Paula73 - am 26.11.2006 19:12
Und hier mal wieder der Satz, den ich mir den nächsten Wochen eigentlich permanent in die Zwischenablage legen sollte:

Ich hasse Weihnachten.™

von Wrzlbrnft - am 26.11.2006 20:00
Den in Mannheim finde ich eigentlich sehr sehenswert, direkt am schönen Wasserturm. Des weiteren ist der Weihnachtsmarkt in Heidelberg ein recht schöner in der wunderbaren Altstadt.

Das sollen dann mal meine 2 Empfehlungen gewesen sein.

von Heinz Wäscher - am 26.11.2006 20:05
Paula 73

Hast recht .Ein wirklich schönes Ambiente um den Dom. Webcam Braunschweig über Google und Ihr könnt drauf schaun vom Rathausturm. Achim

von ross22 - am 26.11.2006 20:19
Das mit dem grössten Weihnachtsmarkt müssten wir dann noch mal verifizieren. Ich glaube nicht, daß Dortmund den hat. Dortmund hat dafür den grössten Weihnachtsbaum, unbestritten!

Den grössten müsste man erst mal definieren: Anzahl der Stände, Besucherzahl, Flächengröße oder gar Umsatz?
Den Stuttgartern wäre sicher letzterer am wichtigsten! (weshalb in S-Town auch damals die Sonnenfinsternis als absoluter Erfolg galt, obwohl unter dicken Regenwolken null und nix zu sehen war!)


von PeterSchwarz - am 26.11.2006 21:55
Weihnachtsmärkte sind ja ein Thema für sich. Tatsächlich ist es ja so, dass die grössten nicht immer die schönsten sind. Klar sind die Märkte in Köln, Aachen, Münster, Essen, Dortmund, Oberhausen schön und imposant. Leider auch viel zu voll, so dass dort jegliche Atmosphäre verloren geht. Deshalb meide ich die Weihnachsmärkte. Weniger ist da oftmals mehr. Die kleineren Märkte sind da viel schöner.

Sehr schöne Märkte am Niederrhein sind in Kleve, Schloss-Moyland (Bedburg-Hau), Kempen und natürlich auch Xanten.

Im Münsterland gefällt mir der Weihnachtsmarkt in Rhede sehr gut.


Zitat

Besonders zu empfehlen: Der Weihnachtsmarkt der Nationen in Rüdesheim am Rhein (nicht nur in der Drosselgasse )


Ja, dem kann ich mich nur anschliessen. :spos:

von zerobase now - am 27.11.2006 07:35
Also, Weihnachtsmarkt in WHV: wird oft auf "Maritim" gemacht (Küsten-like). Vor der Nordseepassage - aber bei ner Stadt von 80.000 Einwohnern verdammt klein. Für meinen Geschmack VIEL zu klein. Kein Rundgang möglich durch schlauchartigen Aufbau. Von der Deko aber Küstenpassend und nett anzusehen. Preismässig nich grad der Kracher, Mandeln und son Zeugs kriegt man sonst billiger.
Vorteil: Ein paar Verkaufsbuden stehen in der Nordseepassage selber, somit bleibt man auch bei lausigem Winterwetter geschützt. Okay, das is nur was für Schattenparker und Warmduscher :D

Oldenburg, Lambertimarkt: Hier im Nordwesten wohl der schönste seiner Art. Viiiel Auswahl, zahllose Buden, stets gut besucht und die Feuerzangenbowlen- Bude (da wo auf den Monitoren in ner Schleife der entsprechende Film läuft und der Verkaufsonkel mit hohem Zylinder am Ofen steht) ist wirklich sooooo legga :)

Bremen: Soll der zweitgrösste Weihnachtsmarkt im Norden sein, oder sogar der grösste. Sehr schön gelegen um den Bremer Dom, und wirklich gross. Jedem sehr zu empfehlen.

Münster: Hier ist der Markt auf etliche Stationen verteilt, man findet in der Innenstadt überall eine Weihnachtsmarktbuden- Ecke. Mal was anderes.

Oberhausen: Weihnachtsmarkt am Centro, im wahrsten Sinne soweit das Auge reicht, denn 2 "kleinere" Plätze sind verbunden mit einer Budengasse, am gesamten Centro entlang. Steht man an einem Ende braucht man ein Fernglas, um das andere sehen zu können. Nicht zwangsläufig romantisch aber durchaus sehr sehenswert. Und es gibt eigentlich nix was es nicht gibt in Sachen Weihnachten. Den werd ich am WE mal wieder beschleichen :)

Duisburg: Schön gelegener Weihnachtsmarkt in der Innenstadt, relativ gross, möchte sogar sagen etwas mehr als in Oldenburg. Da gibts immer lecker Spanferkel vom Spiess *yumyum*

Solingen: Klein aber fein. Etwas mehr als in WHV aber durch den Aufbau wenigstens ein echter Rundgang mit Abzweigmöglichkeiten vorhanden. Guter Glühwein. *hicks* Auch da werd ich am WE rumturnen :)


von HAL9000 - am 27.11.2006 07:46
Zitat

Duisburg: Schön gelegener Weihnachtsmarkt in der Innenstadt, relativ gross, möchte sogar sagen etwas mehr als in Oldenburg. Da gibts immer lecker Spanferkel vom Spiess *yumyum


WAs am Duisburger W-Markt "schön gelegen" sein soll, musst du mir aber noch erklären. ;)
In diesem Jahr auch überhaupt nicht zu empfehlen, da dort zwei Grossbaustellen jegliche weihnachtliche Atmospähre im Keim ersticken.

Emden hat übrigens auch einen netten Weihnachtsmarkt im Hafen. Das ganze nennt sich schwimmender Weihnachtsmarkt. Hat auch was.

von zerobase now - am 27.11.2006 08:53
@ zerobase

Vorletztes Jahr war die Baustelle da aber nich *gg*
Und mit schön gelegen meinte ich halt die Innenstadt, direkt in der Fussgängerzone mit "Zugriff" auf all die anderen Läden da :)



von HAL9000 - am 27.11.2006 10:40
Nun fehlt mir noch eins zum perfektem Markt,knackige Kälte und viel Schnee,beides ist ja nicht vorhanden,ich bin heut bei sommerlichen 13 Grad draußen rumgerannt :mad:
Aber ob es bis zum Sonnabend scheint is fraglich und eher unwarscheinlich :heul:

von Robert S. - am 27.11.2006 19:51
Zitat

Nun fehlt mir noch eins zum perfektem Markt,knackige Kälte und viel Schnee,beides ist ja nicht vorhanden


Stimmt, dass scheint dieses Jahr ein Problem der Märkte zu sein. So richtige Glühweinstimmung will bei Temperaturen im hohen zweistelligen Bereich nicht so recht aufkommen.

von zerobase now - am 28.11.2006 07:22
Oh bei uns wirds morgen wieder kälter, mit Regen, also bisher hatten wir warmen Regen und ab morgen dann wieder kalten Regen. Aber was die so kalt nennen, is auch wieder 10-11 Grad... nich wirklich kalt...

Dieses Jahr verschiebt sich alles einen Monat nach hinten, der letzte Winter ging bis in den Mai, der Sommer bis Oktober und demzufolge wirds mit frostigen Temperaturen frühestens was im Dezember, eher Januar - wenn überhaupt...


von HAL9000 - am 28.11.2006 08:43
wer flexibel ist, schenkt jetzt Weissbier und Cocktails aus statt Glühwein. Könnte mir momentan auch nix ekelhafteres vorstellen, als mir bei dem Wetter irgendwelche wärmenden Zucker-Punsche einzuflössen. Dann lieber a gscheids Woiza!

von PeterSchwarz - am 28.11.2006 12:57
Zitat

wer flexibel ist, schenkt jetzt Weissbier und Cocktails aus


Stimmt. :cheers:

Und die Eisdielen werden sich ärgern, dass sie alle geschlossen haben und nicht kurzfritig öffnen können. Son Eis im Hörnchen im Dezember das hätte schon was.

von zerobase now - am 28.11.2006 13:04
Ein Zeichen, ein Zeichen: Bei uns haben alle bekannten Eisdielen noch geöffnet, obwohl se in all den anderen Jahren spätesten sim November dicht waren.... wissen die vll. mehr? Eine Verschwörung??

von HAL9000 - am 28.11.2006 16:04
Stimmt ist bei uns auch so! Ne Freundin jobt da auch nebenbei noch.

von Rosti 2.0 - am 28.11.2006 18:14
Nein, die Italos die da sind, verdienen sich halt noch ein paar Euronen, solang das Thermometer sommerliche Werte zeigt. Diejenigen, die planmässig Ende Oktober ihre Zelte abbrechen, in die Heimat düsen und tlw. dann im Ladengeschäft für Saisonware Platz machen.
In Aachen gibt es eine Eisdiele, die bis Oktober offen hat. Dann kommt ein Weihnachtsladen und nach WEihnachten ein Karnevalsgeschäft. Und zu Aschermittwoch steht der Italiener schon wieder vor der Tür. Das hat der Eigentümer doch optimal gedeichselt.


von PeterSchwarz - am 28.11.2006 22:31
Hier sind die Eis-Italiener alle schon längere Zeit in ihren Winterquartieren...

von Hagbard Celine - am 28.11.2006 22:36
Heut war's soweit,wir warn aufn Kugelkmarkt in Lauscha,wieder erwartn ist doch weihnachtliche Stimmung aufgekommen trotz des fehlenden Schnee's.
Der Glühwein hat geschmeckt,auch die Pilzpfanne und es war richtig schön gemütlich über den geschmückten Platz zu schlendern,so macht die Adventszeit Spaß :hot:

von Robert S. - am 02.12.2006 17:38
Preislich ist der Weihnachtsmarkt in meinem Wohnort Favorit: Glühwein im 0,2 l Pappbecher (der nach spätestens 10 min aufgeweicht ist) kostet 1 EUR. :eek: Eine frisch gebackene Waffel mit Apfelmus 1 EUR. :eek: Erbsensuppe 1,50 EUR - mit Bockwurst 2,50 EUR... ;)

Wenn man wirklich nichts kaufen will, dann kann man den Weihnachtsmarkt in Potsdam auf der Brandenburger noch empfehlen. Schön gemacht, leider sehr voll und vor allem auch ziemlich teuer. Vorsicht, Taschendiebe! (Zigeunerkinder) - Klein, aber trotzdem nett gemacht ist der Weihnachtsmarkt rund um Kirche und Rathaus in Beelitz. Preislich gerade noch akzeptabel...

Was mir aufgefallen ist: In den vergangenen Jahren konnte man in Potsdam oder Beelitz bei einem Gang über den Weihnachtsmarkt noch leicht differenzierte Preise feststellen. In diesem Jahr kostet alles überall gleich viel. Natürlich ist das nicht abgesprochen! :motz:


von PowerAM - am 05.12.2006 11:01
Zitat

In diesem Jahr kostet alles überall gleich viel. Natürlich ist das nicht abgesprochen!


Natürlich nicht. :D

von zerobase now - am 05.12.2006 11:06
Hier auch net unbedingt,also die Preise bewegen sich auf einem unterschiedlichen Nivou.
Ich sag's mal so,der Glühwein und die Bratwurst von der örtlichen Feuerwehr sind meist am billigsten,die der Restaurants oder von den auswärtigen meist um einiges teurer,teilweise sogar um das Doppelte :eek:

von Robert S. - am 05.12.2006 17:11
Wenn man derzeit durch Aachen streift, trifft man dank des "christmas fair" mehr englisch und französischsprechende Ausgaben des homo sapiens an als Einheimische. Und überall parken Busse, die das Lenkrad auf der falschen Seite haben. Was die Bobbys so toll am Aachener Weihnachtsmarkt finden, auf den es mal wieder in Strömen darniederregnet??????


von PeterSchwarz - am 06.12.2006 01:29
Während der Mittagspause hat es mich heute auf einen kleinen Weihnachtsmarkt in der Hamburger Neustadt verschlagen. Partnerland dieses Marktes ist Finnland und so kann man neben allerlei finnischem Kunsthandwerk auch Kulinarisches aus FIN erwerben. Für eine Portion des geradezu Nationalgerichts Poromiehen Poronkäristys (Rentiergeschnetzeltes; keine Dosenware, wie leider sonst häufig anzutreffen!) werden 10Euro fällig, eine Portion flambierter Lachs - sicher aus nicht biologisch betriebener Aquakultur, igitt - ist für 6Euro zu haben, ein kleines Rentierwürstchen schlägt mit 2,50Euro zu Buche. Bodenständiger sind da schon die Bratwürste vom Schwenkgrill an einem anderen Stand: Für die 150g schweren Krakauer oder Thüringer (hergestellt von der Fa. Stockmeyer aus Rellingen im nordwestlichen Umland Hamburgs) im länglichen Brötchen werden jeweils 2,50Euro verlangt. Sonstige Preise in der Neustadt: Glühwein 2Euro, Glühwein mit Schuss 3Euro und Eierpunsch 3,50Euro.

Seit einigen Tagen führte mich mein Heimweg häufiger über den Multikulti-Weihnachtsmarkt in HH-Ottensen. Hier werden eine Reihe von z.B. afrikanischen oder pakistanischen Gerichten angeboten, die mich allerdings zur Weihnachtszeit überhaupt nicht anziehen. Interessanter ist da schon der elsässische Flammekueche mit Speck und Zwiebeln für 6Euro; leider gibt es allerdings keine anderen von mir ansonsten so geschätzten Varianten, die über die Basis hinausgehen. Um erst gar keine Konkurrenz aufkommen zu lassen, hat man nur einen Wurstanbieter berücksichtigt, der an zwei unterschiedlichen Plätzen seine Geschäfte betreibt. Die kleine (geschätzt 90g leicht) "Schwarzwälder Bauernwurst" kostet mit kleinem runden Brötchen 2,20Euro, für die große (geschätzt 150g) Version werden 2,70Euro aufgerufen. Auch der Weihnachtsmarkt in Ottensen hat seit einigen Jahren einen ausländischen Partner, es ist Estland und besonders die Hansestadt Reval, heute Talinn. Sehr lecker der Glühwein aus Obstwein mit zugesicherten 14Vol% Allohool für 2Euro und noch leckerer der gleiche Glühwein mit einem Schuss estnischen Honiglikörs für 2,50Euro. Die letztgenannten Preise entsprechen denen anderer Standbetreiber, nur dass es dort keinen Honiglikör gibt und man auf die Klassiker wie Rum, Amaretto usw. zurückgreifen muss. Für Eierpunsch werden einheitlich 3Euro verlangt.

In Hamburg werden etwa ein Dutzend verschiedener Weihnachtsmärkte veranstaltet von denen der auf dem Rathausmarkt stattfindende - von André Heller gestaltete - Roncalli-Markt der größte ist. Eine besondere Attraktion ist ein leuchtender Weihnachtsmann, der zur vollen Stunde auf einem Drahtseil von einem Artistenpodest aus gemächlich zu Boden gleitet.

von Ottensen FM - am 07.12.2006 13:23
Zitat

(Rentiergeschnetzeltes; keine Dosenware, wie leider sonst häufig anzutreffen!)


Sauerei sowas auf einem Weihnachtsmarkt anzubieten. Wer sowas kauft ist wohl nicht so scharf auf Geschenke. ;)

von zerobase now - am 07.12.2006 13:43
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nie auf einem Weihnachtsmarkt war. Zumindest habe ich keine Erinnerung mehr daran, falls ich als Kind doch zu einem solchen mitgenommen wurde. Dieses Jahr wird alles anders, neue Stadt - neu(e) Gier.

Der Eppsteiner Weihnachtsmarkt ist mir schon von verschiedenen Leuten als besonders heimelich empfohlen worden. Ich hab's ja zum Glück nicht weit und werde mich unters noch fremde Volk mischen. Eröffnung ist nächstes WE mit dem Paukenschlag, dass beide Zufahrten zur Altstadt FR-MO komplett gesperrt sind und ich dann die Wahl habe zwischen 5 Minuten Fußmarsch oder 3 km Umweg über einen anderen Dorfteil um nach Hause zu kommen. Egal, das scheint hier niemanden aufzuregen, alle reden nur von den gemütlichen Ständen unter der Burg und dem bengalischen Feuer am Sonntag. Also hin und geguckt.

Hoffentlich wird's endlich kalt. Ich habe noch gar keinen Glühweindurst.

von Erich Hoinicke - am 10.12.2006 07:18
zerobase: Den Zusammenhang zwischen Rentiergeschnetzeltem und Gechenken musst Du mir jetzt erklären...ich war heute auf dem wohl ödesten Weihnachtsmarkt der Welt (eigentlich war es ein Mini-Krämermarkt mit 12 Ständen): Herzogenrath!

von PeterSchwarz - am 10.12.2006 22:12
Lauscha ist nun wieder Geschichte,die Bilianz kann sich aber sehn lassn.

Ich war an allen vier Tagen dort
Hab jedes Mal mindestens einen Glühwein getrunken
Hab viele Leckereinen probiert.
Hab mir die Modellbahnausstellung angesehn ( 2 mal)
War mit vielen Freunden und Bekannten unten
Hab auch viele Freunde und Bekannte gesehn
Konnte eine Dampflock auf Sonderfahrt am Bahnhof bewundern :hot:
Hab das Adventsflair wieder richtig genossen,trotz fehlendem Schnee.



von Robert S. - am 10.12.2006 23:09
Was mir vor allem auffällt in diesem Jahr, wie gut die Weihnachtsmärkte besucht sind. War ja nu letztes WE in Solingen und Oberhausen, an diesem in Bremen und Aurich -> brechend voll, einfach unglaublich. In Aurich war ja verkaufsoffen am Samstag bis Mitternacht, fast alle Geschäfte der City hatten sich dran beteiligt - unnötig zu erwähnen, das besonders bei den grossen Saufbuden kein Durchkommen mehr war :D


von HAL9000 - am 11.12.2006 16:33
Zitat

Den Zusammenhang zwischen Rentiergeschnetzeltem und Gechenken musst Du mir jetzt erklären

Ich spring für ihn ein, weil mir gleich klar war: Rentier --> Zugtier für Geschenke und ich verzweifelt nach der passenden Antwort suchte. So was wie "Rudolph, the red fried reindeer" Peter, DER Tipp kam doch von DIR nebenan: http://www.radiorudolph.com/

von Erich Hoinicke - am 11.12.2006 16:36
Au weia, das war jetzt wirklich eine schlechte Transferleistung. Die Rentiere also transportieren die Geschenke, da müssen die ja ganz schön RENnen, deshalb heissen sie wohl so. Nur warum das Rentier Rudolf eine rote Nase hat, muß mir einer erklären. Denn ein rotes Licht an einem Fahrzeug deutet immer auf dessen Ende hin. Aber die Nase des Rentiers ist am Weihnachtsmanngespann doch eher vorne!!!
:rolleyes: :rolleyes:



von PeterSchwarz - am 12.12.2006 00:33
Bei dem Ansturm und Kolonnenverkehr hatte halt jeder Rudolph schon seinen Auffahrunfall. Die anderen tun nur so und saufen sich die Nase rot. Sind halt richtige Tiere... ;)

von Erich Hoinicke - am 12.12.2006 14:27
Zitat

Ich spring für ihn ein, weil mir gleich klar war: Rentier --> Zugtier für Geschenke und ich verzweifelt nach der passenden Antwort suchte.


Genau richtig!!! Wenn demnächst alle Rentiere verspeisst sind, kann der gute Santa Claus seinen Schlitten nicht mehr bewegen und die Päckchen müssen mit der Post verschickt werden d.h. die Hälfte kommt dann nicht an. ;)

von zerobase now - am 14.12.2006 10:16
Vielleicht nimmt dann der Kommerz- und Kitschwahn an Weihnachten endlich mal ab! Also, lasset uns Rentiere und Nikoläuse verspeisen, was das Zeug hält!

von PeterSchwarz - am 15.12.2006 11:57
Nix da,morgn komme ich dem Konsumrausch in Sonneberg nach :D

von Robert S. - am 15.12.2006 11:58
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