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Alqaszar, ANDREAS R-|-DJ, Sebastian Dohrmann, Staumelder, DX-Fritz, htw89, dxbruelhart, mor_, PeterSchwarz, 88,7 MHz, drm-dxer

Bayerischer Rundfunk schickte Stoiber vorzeitig in die Rente

Startbeitrag von Alqaszar am 17.01.2007 14:53

So berichtete es zumindest der BR laut DWDL.de in der Spätausgabe der "Runschau" zu Mittwoch. Versehentlich ist ein vorprouzierter Beitrag gesendet worden, an dessen Ende es hie0, er sei Zurückgetreten. Diese Meldung hatte AFP übernommen und über die Ticker geschickt. Der BR entschuldigte sich.

http://www.dwdl.de/article/news_9244,00.html

Antworten:

Zitat

Bayerischer Rundfunk schickte Stoiber vorzeitig in die Rente

schade das der BR auf dieses Talent verzichten will.
Die "10 Minuten" Rede ist sicher eine der Sternstunden des deutschen Kabaretts.

von mor_ - am 17.01.2007 15:32
Gerade als "Haussender" finde ich das schon ziemlich peinlich für den BR.

von Sebastian Dohrmann - am 17.01.2007 15:38
Na, wenn das mal nicht ein freudscher "Versender" war. Welcher Schelm da wohl aus Versehen das abgefahren hat...

von PeterSchwarz - am 17.01.2007 17:24
Erinnert irgendwie an die Neujahrsansprache von Kohl aus dem Jahr 1991. Dort hatte man versehentlich die alte aus 1990 gesendet...

von Alqaszar - am 17.01.2007 18:10
Jetzt ist es wohl doch so-Stoiber tritt zurück:lief gerade im SWR...
Oder ist es schon bekannt?-Vor lauter Sturm, bin ich da nicht so auf dem laufenden.

von 88,7 MHz - am 18.01.2007 13:42
Zitat

Stoiber kündigt Rücktritt an
Aufgabe beider Ämter zum 30. September

CSU-Chef Edmund Stoiber hat seinen Rückzug von seinen Spitzenämtern angekündigt. Er werde zum 30. September sowohl als Ministerpräsident als auch als Parteichef zurücktreten, sagte er am Donnerstag vor Journalisten in München. Zuvor hatte es aus der Landtagsfraktion geheißen, der bayerische Innenminister Günther Beckstein solle neuer Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Erwin Huber solle neuer CSU-Chef werden.

Zu der Nachfolge-Frage äußerte sich Stoiber nicht. Für Freitag seien Gespräche mit der Parteiführung geplant. Stoiber begründete seinen Rücktritt damit, dass es ihm wichtig gewesen sei, zum richtigen Zeitpunkt für sein Land und für die CSU eine Entscheidung zu treffen. "Mein Ziel ist es, dass Bayern auch in Zukunft das erfolgreichste Land bleibt."

Stoiber hat nach Angaben aus der Landtagsfraktion die Lösung mit Beckstein und Huber mitangedacht. Er habe sie aber nicht so rasch publik machen wollen. Er habe zuerst die Stimmung an der Basis testen wollen.

Stoibers Nachfolge wurde nach den Angaben aus der Landtagsfraktion am Mittwochabend am Rande der Winterklausur in Wildbad Kreuth ausgehandelt. An den Gesprächen sei neben Stoiber, Huber und Beckstein auch der Berliner CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer beteiligt gewesen.

Ramsauer schlägt Glos und Seehofer vor

Ramsauer verlangte ein Mitentscheidungsrecht der Landesgruppe bei der Besetzung des Amts des Parteivorsitzenden und brachte dafür die CSU-Bundesminister Michael Glos und Horst Seehofer ins Gespräch. Insbesondere die Besetzung des Parteivorsitzendenamtes tangiere die Landesgruppe in ihrem bundespolitischen Anspruch.

Bedingung all dieser Modelle sei aber, dass Stoiber die Lösung selbst vorschlage, hieß es in Kreuth weiter. "Das ist sein höchstpersönliches Recht." Stoiber habe sich höchste Verdienste um die CSU erworben. Es habe sich bei den Gesprächen sehr schnell herausgestellt, dass das Tandem Beckstein-Huber ein "für ganz Bayern konsensuales Modell" sei - "von Nord nach Süd und von Ost nach West".

"Das wäre die Versöhnung von 2005", sagte ein Fraktionsmitglied. Huber und Beckstein hatten im Herbst 2005 um die Nachfolge Stoibers als Ministerpräsident konkurriert, als der CSU-Chef zunächst ein Ministeramt in der Großen Koalition in Berlin anstrebte, dann aber doch als Regierungschef in Bayern blieb.

Quelle: ZDFheute

von Sebastian Dohrmann - am 18.01.2007 13:50
Der Spiegel meldet, dass Stoiber zum 30. September als Ministerpräsident von Bayern zurücktritt und ebenfalls im Herbst als CSU-Vorsitzender zurücktritt http://www.spiegel.de

von dxbruelhart - am 18.01.2007 13:50


von drm-dxer - am 18.01.2007 14:08
Also der Beckstein ist einer der wenigen, die einen noch schlechteren Ministerpräsidenten abgeben würden als unser Stoibär. Das ist meiner Meinung nach ein sowas von streng-konservativer Depp, der mit seiner Art, alle Probleme mit der Brechstange lösen zu wollen, noch kein einziges in diesem Land gelöst hat.
Der Huber ist eigentlich ganz ok, aber als CDU-Chef hätte er ja eher wenig zu sagen im Vergleich zum Ministerpräsident.
Ich hätte es aber ohnehin spannender gefunden, wenn der Stoiber noch bis zum Ende der Legislaturperiode durchgehalten hätte, dann hätte es wenigstemns mal ein ausgeglicheneres Wahlergebnis in Bayern gegeben ;-)

von ANDREAS R-|-DJ - am 18.01.2007 14:52
Die CSU ist am Ende. Warum sollte es ihr auch anders gehen als den anderen Parteien...

von Alqaszar - am 18.01.2007 18:43
Zitat
alqaszar
Die CSU ist am Ende.

Ja, das hättest Du wohl gerne und hoffst es herbeireden zu können. :D :D :D Da hoffst Du aber vergeblich, den Gefallen macht Dir die CSU sicher nicht.

Mit ihrem derzeitigen Spitzenkandidaten wird die SPD in Bayern ohnehin nicht über die derzeitige Bedeutungslosigkeit hinauskommen.

von DX-Fritz - am 18.01.2007 20:39
Zitat

Die CSU ist am Ende.


Die Politik ist am Ende, Der Sozialstaat ist am Ende, Deutschland ist am Ende (und Bayern sowieso)...

Als ob uns das weiterbringen würde. Ich hab noch einen großen Teil meines Lebens vor mir und kanns langsam echt nicht mehr hören, dass hier angeblich schon alles "am Ende" sein soll! :mad:

ok bei der CSU hätt ich nix dagegen, dass sie "am Ende" ist. Auch wenn dann ein paar süddeutsche Hanseln (sorry;-), keine Verallgemeinerung!) nicht mehr wissen würden, was sie wählen sollen.

von ANDREAS R-|-DJ - am 18.01.2007 20:52
Die Hanseln wählen dann bestimmt die Bayernpartei. :D

von htw89 - am 18.01.2007 21:01
Vielleicht hat der BR telepathische Fähigkeiten :brüll: Ede kann sich jetzt ja mit dem Öffnen von Champagnergläsern beschäftigen. Leider wird er aber in einem Aufsichtsrat landen und sich Millionen in den Hintern stecken :angry:
An die Neujahrsansprache 90/91 kann ich mich übrigens noch sehr gut erinnern. Klassiker!

von Staumelder - am 19.01.2007 09:39
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