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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
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88,7 MHz, zerobase now, Chris_BLN, Alqaszar, DX-Fritz

Männer, wehrt euch!

Startbeitrag von DX-Fritz am 25.01.2007 23:32

Männer, wehrt euch:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/583331/

Antworten:

Der Inhalt des Artikels beweist nichts anderes, als dass der Autor ein jammerndes Weichei ist, der keinesfalls als Vorbild für irgend einen Jungen dienen kann.

Und wenn Mädchen lieber vor dem Fernsehen verblöden und Jungen lieber vor dem PC, dann ist das eine Beobachtung, die sich an keiner Stelle belegen lässt; und selbst wenn e so wäre, ergäbe das noch keinen qualitativen Unterschied.

Übrigens: "Echte Männer" robben mit dem Messer zwischen den Zähnen durch den Dschungel, aber sie schreiben nicht für schwuchtelige Lifestyle-Magazine wie "Max".

von Alqaszar - am 26.01.2007 00:04
Sorry, aber ich finde: der Mann hat recht! Genau so sieht es doch da draußen aus! Ich kenne es aus eigenem Berufsleben, daß Frau Mann nach Lust und Laune mißachten, demütigen oder anderweitig fertig machen kann. Frau "darf" das. Frau zeigt dazu auch oft einen Blick, der genau signalisiert, was sie von Mann hält. Und die Sonderausstattung "Empörung" ist da gleich serienmäßig eingebaut. Ich erlebe nur noch selten eine entspannte Frau, die meisten sind immer aggressiv drauf. Setzt euch mal mit offenen Augen in die S-Bahn und beobachtet Frauen egal welchen Alters. Der "ich-mache-dich-platt"- oder "du-kotzt-mich-an"-Blick kommt mir sehr oft unter. Ob er nun unangenehmer als der "ich-bin-ein-lahmer-Trottel"-Blick ist, den ich bei Berliner (Jung)Männern oft beobachte, weiß ich nicht. Am allerunangenehmsten finde ich übrigens das paarweise Auftreten dieser Spezies: Frau vom Typ Domina oder KZ-Aufseherin (in real ist sie dann Büroangestellte einer "Kreativagentur") mit ihrem Haustier: ein trotteliger, zotteliger Mann, vom aufrechten Gang so weit entfernt wie eine der Figuren relativ weit links auf dieser Menschwerdung-des-Affen-Grafik, bedeppert dreinblickend und unterwürfigst seiner Herrin zu Diensten stehend. Man nennt solche Schlaffis gerne "entspannt" und vergißt dabei, daß zu einem vollständig entwickelten Menschen mehr dazugehört, als faktisch nicht bemerkbar zu sein.

Ein Bürokollege von mir, promoviert und also zumindest fachlich sehr helle und sehr erfolgreich, findet es toll, wenn eine Frau austickt, Szenen macht, ihre Borderline-Störung am Mann abreagiert. Das wäre die "wahre Liebe", die eben nur durch Leiden definiert sei. Und das sei "geil".

Ich unterschreibe sofort, daß es kaum noch männliche Vorbilder gibt, an denen sich Kinder orientieren könnten. Wie auch? Politik ist inzwischen beinahe ein Synonym für korruptes, selbstherrliches Handeln - und ist nach wie vor Männerdomäne. Da sollen Vorbilder zu finden sein? Das Problem wird sich in dem Maße klären, wie Frauen mehr und mehr solche Ämter innehaben und dann klar wird: sie sind oft nicht anders, weil auch nur Menschen. Genauso sieht es auf anderen Gebieten aus. Sport? Wenn da auch nur noch gedopte Egozentriker herumspringen, wie sollen die Vorbild sein? Die mediale Präsenz des Mannes hat ihn entzaubert, die Frau wird nachfolgen, da bin ich mir sicher.

Und trotzdem bin ich zuversichtlich, denn ich habe sogar ein männliches Vorbild. Eines, das Hoffnung macht. Mein bester Freund (wir kennen uns seit 18 Jahren) ist der Mann, den man sich zum Vorbild machen kann. Kein "Kerl" oder bekloppter "Abenteurer" wie Messner, der nur vor seiner Verantwortung auf die Berge geflohen ist, kein "Draufgänger", sondern ein empfindsamer, empatischer, psychisch stabiler, nicht rauchender und nicht trinkender, intelligenter, sportlicher, berufstätiger Mann. Und seinen beiden Söhnen (4 und 2) ein liebevoller, ermutigender Vater. Na, geht doch!

Und: nein, alquaszar. "Echte Männer" robben nicht mit einem Messer zwischen den Zähnen durch den Dschungel. Echte Männer sind so wie mein bester Freund. Punkt, aus und Schluß.

von Chris_BLN - am 26.01.2007 06:31
Zitat

Die Lehrerin ist auch keine große Hilfe, und die Lehrer noch viel weniger. Viele Pädagogen wurden mehrheitlich ausgebildet in einer Zeit, als Männer stricken mussten, Erdbeertee tranken und sich ihres Geschlechtes vorauseilend schämten. Orientierung, Hilfe, ja Vorbilder im schweren Fach Mannsein sind in deutschen Schulen Fehlanzeige.



Selten so einen Schwachsinn gelesen. Wem das neue Frauenbild nicht passt, soll doch zum Islam übertreten. :rolleyes:

von zerobase now - am 26.01.2007 07:23
Jau,... mein Vorbild war immer Mutter Teresa :rolleyes: ;)

Vorbild/ Idole habe ich nie gehabt- ich will einfach anderen nicht nacheifern....
Beruflich kann ich fest behaupten, das viele Männer ( nicht alle ) schneller Wehleidig sind-eine Erkältung ! scheint schon eine todesnahe, schwere Erkrankung zu sein...

von 88,7 MHz - am 26.01.2007 11:47
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