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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
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Alqaszar, Wrzlbrnft

Allofmp3.com zieht in die Ukraine

Startbeitrag von Alqaszar am 29.01.2007 12:35

Für alle, die gerne Musik legal, frei konfigurierbar und ohne DRM-Terror kaufen, ist dies eine gute Nachricht: Während der Druck in Russland wächst, die Rechtslage zu verändrn, welche es allofmp.3.com ermöglicht, sein kundenfreundliches Geschäft aufrecht zu erhalten, bewirkt ein simpler Serverumzug den Erhalt des attraktiven Angebots.

Und sollte es auch in der UKraine zu Problemen kommen (das Land will in die EU), gibt es immer noch: Moldavien, Georgien, Armenien, Kasachsten, Usbekistan, Turkmenistan, Kirgisien und Tadschikistan, welche über eine ähnliche, verbraucherfreundliche Gesetzgebung verfügen.

Für die Rechteverwerter in den Konsumentenländern bedeutet dies: Allofmp3.com ist mit juristischen Tricks und Denunzation nicht beizukommen. Das bestärkt mich in der Hoffnung, dass trotz des offensichtlich nur sehr geringen IQs der Musikmafia bald auch hierzulande entsprechend qualitative Angebote gegründet werden.

Nochmal:

Günstige Preise sind das eine. DRM-Freiheit und freie Auswahl von Format und Bitrate das andere. Es wird Zeit, dass die Muskikindustrie in der Wirklichkeit ankommnt.

Antworten:

Zitat
alqaszar
Und sollte es auch in der UKraine zu Problemen kommen (das Land will in die EU), gibt es immer noch: Moldavien, Georgien, Armenien, Kasachsten, Usbekistan, Turkmenistan, Kirgisien und Tadschikistan, welche über eine ähnliche, verbraucherfreundliche Gesetzgebung verfügen.

Dann fehlt ja eigentlich auch nur noch eine menschenrechtsfreundliche Gesetzgebung in diesen Staaten und alles ist prima.

von Wrzlbrnft - am 29.01.2007 12:52
In der Tat, das wäre wünschenswert. Ist ürbigens alles "russischer Hinterhof", in dem sich allerdings die Amerikaner in den 90ern die Zugänge zu Rohstoffen gesichert haben. Der Abtransport der Rohstoffe aus dieser Region ohne über Russland oder den Iran zu müssen, war ja auch der Grund, warum die USA die Taliban in Afghanisten unterstützt hatten.

Und nachdem mit dem Zerfall der Sowjetunion in allen genannten Ländern Zentralasiens autokratische Regime an die Macht gelangten, wurden diese vom Westen, allen voran von den USA, unterstützt: Keine Kritik an den Menschenrechten gegen Öl- und Gaslieferungen.

Ein besonders illustres Beispiel kann man betrachten, wenn man bei Google mal den Suchbegriff "Turkmenbashi" eingibt.

Daher entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, wenn westliche Verbraucher vor dem Kapitalismus nach Zentralasien flüchten müssen, währen die Menschen dort besser keine Meinung öffentlich vertreten und von unseren Freiheiten nur träumen können.

Daran musste ich spontan denken, als ich heute Mittag bei gulli.com die o. g. Meldung las...

von Alqaszar - am 29.01.2007 16:41
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