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Geisterstädte

Startbeitrag von Robert S. am 11.02.2007 14:12

Hab mich die letzten Tage so bissl mit Geisterstädten und so beschäftigt und einen interessanten Link endeckt.
Wenns euch interessiert schaut mal rein,da gibts ne ganze Menge von ,,Ghost Towns,, in den USA zu sehn.
Viele sehr schöne Bilder sind dabei http://www.ghosttowngallery.com/

Die 50 interessantesten Antworten:

@ Saarländer: nix da auch wenn hier net viel los is,ne Geisterstadt is das net :D

@ Sebastian : hät ich nie gedacht das ich das mal sagen würde aber trotzdem FREUND ™ :hot:
mich interessiert das Thema auch.
Ich stöbere auch gern auf verlassenen Grundstücken rum,siehe die alte Russenkaserne die ja quasi auch ne kleine Stadt gewesen ist,lehrstehnde Häuser,Fabriken usw.
Auch stillgelegte Bahnlinien interessieren mich und auf dieser Side gibts wirklich recht interessante veralssene Orte zu sehn.

Auch sehnswert is ,,Kopmannskoppe,, in Namibia (früher Deutschsüdwestafrika) eine alte Diamantensiedlung,die heute langsam von der Wüste zurückerobert wird.

von Robert S. - am 11.02.2007 17:59
Ein kleines Geisterdorf gibt es auch in der Nordeifel: Wollseifen!
Dessen Bewohner wurden nach dem 2. Weltkrieg von britischen Soldaten auf recht rüde Weise verjagt. Sie hatten nur 2 Wochen, um ihr Hab und Gut mitzunehmen. Danach war hier ein Truppenübungsplatz, der in den vergangenen Jahren aufgelassen wurde und nun zum Nationalpark Eifel gehört.
Dort stehen neben der alten Kirche noch weitere halbverfallene alte Gebäude. Daneben gibt es Rohbauskelette der Militärs, die wohl für Nahkampfübungen eingesetzt wurden. Das sieht schon ein wenig gespenstisch aus, vor allem spätabends oder frühmorgens.

Auch im Truppenübungsplatz Münsingen auf der schwäb. Alb gibt es solch ein Geisterdorf: Gruorn! Wieviel dort noch steht, weiss ich aber nicht.


von PeterSchwarz - am 12.02.2007 13:49
Hier an der tschechischen Grenze gibt es viele "Geisterdörfer" im ehemaligen Sudetenland.Leider ist oft nicht mehr erhalten als ein paar Steinhaufen oder Keller.Manchmal sieht man aber noch Mauerreste oder früher angelegte Weiher.

In meinen Bildern das Dorf "Grafenried",von dem auf deutscher Seite noch Untergrafenried existiert.
Im Sommer 1945 wurden die Sudetendeutschen vertrieben und das Dorf wurde bis 1959 abgerissen.
Die Dorfkirche wurde gesprengt.Einwohner 1944: ca.6oo

Ein vor dem Kriegsende angelegter Weiher am Südende von Grafenried:
Fischzucht ist halt was Oberpffälzerisches...


Ein Rest des Grundrisses eines Hauses:


Ehemaliges Wirtshaus in Grafenried.


Kellergewölbe,zum Teil schon eingestürzt...ich mein,die arme Decke hielt fast 40 Jahre den Schuttmassen stand...


Weitere Ansicht (was sind das für Steine die in der Mauer sind,was trugen sie?):


Ein Gebäuderest in der Nachbarschaft,schon mit etwas besseren Steinen gebaut als das Wirtshaus:


Einer der zwei erhaltenen Telefonkabelmasten die seit 1950 im Nichts stehen.
(Andere stehen noch an ihrem Platz,wurden aber abgesägt und als Zaunpfahl verwendet.)


Mäuerlein:


Sowas wie eine Art kleiner Dorfplatz:


Das letzte Süpplein ist schon lang gelöffelt:


Nochmal einer der mehrzähligen Weiher:


Ein Rest der 1959 gesprengten Dorfkirche:


Der Hauptdorfplatz von Grafenried:


Nochmal von der anderen Seite:


Und hier ein Vergleich...über 60 Jahre früher:


Der Friedhof hat es etwas besser überstanden...


Wenn auch die Gräber nicht mehr gepflegt werden konnten,so sind sie doch noch da:
(Leider wurden auch hier Steine umgestossen oder kaputtgehauen)


"Öffentlicher Fernsprecher" Schild,hergestellt 1933-1950,DDR laut anderen Foren wohl bis Ende der 80er:


Zum Vergleich:


von Scrat - am 27.03.2007 02:37
Zitat
PeterSchwarz
Das hat ja wirklich was Verwunschenes. Da würde ich doch gern mal rumstreifen.


Wenn du mal in der Gegend bist sagste Bescheid. :-)
Ich führ euch gerne rum,hab hier schon Stunden verbracht und war gerade in zwei Dörfern.
Seeg/Pila war kleiner aber ist noch Idylischer gelegen als Grafenried.
Bilder aber derzeit auf ner anderen Festplatte...dauert noch ca 1-2 Wochen bis ich das hin kann.

@Robert S.:
Diese Schilder stehen seit kurzem in jedem dieser von den Tschechen genannten "untergegangenen Dörfer".Erst der tschechische,dann der deutsche Name.Ein Zeichen der Annäherung,es wird nicht mehr vertuscht...

Auf dem Stein am Dorfplatz steht eine neue Inschrift,hinten steht etwas mehr,kann man aber auf dem jenigen Foto nicht lesen:



von Scrat - am 27.03.2007 10:47
@ Felix: die Tram in Meißen führte doch von Dresden her die damalige F 6 (heut B 6) unter der A 4 entlang,diese wurde aber wohl zu Begin der 90'er eingestellt.
Interessant war auch die alte Tramlinie nach Pilnitz wo bis vor einigen Jahren noch viele Gleise und die Wendeschleife vorhanden waren.
An der Straße vom blauen Wunder rauf zum weißen Hirsch waren auch noch die Überreste der ehemaligen O-Bus Linie zu sehn,naja meist nur Masten wo die Fahrleitung befestigt war.

Oder die eingestellte Lokwitztahlbahn,heut sind auch noch einige Gleisreste zu finden,gut Richtung Kreischa ist die Straße teilweise erneuert,aber im Dresdner Raum gibts noch einige Stellen wo das Gleis zu sehn ist.

Von der alten Ziegelei in Großluga ist leider nicht mehr viel zu sehn,nur die Kipplohren stehn noch auf dem alten Werksgelände herum,und das schon seit 1995 !!!!

Von Pirna aus führte auch mal eine Stichbahn Richtung Wehlen durch die Herrenleite,die Strecke durch den tiefen Grund war auch immer interessant zu bewandern :D
Heut befindet sich in dem ehemaligen NVA Gelände der ,,Feldbahnverein Dresden,,


von Robert S. - am 29.03.2007 10:17
Bis vor einigen Jahren konnte man auch in der Erfurter Altstadt noch Reste der alten Straßenbahnlinie um den Dom sehen! Heute ist diese Linie wieder in Betrieb! Und zwar wurde sie wegen dem Opernneubau wieder erforderlich.

Ein mir seit der Kindheit sehr bekanntes Beispiel für eine Stillgelegte Eisenbahntrasse ist bei Bad Berka (Weimarer Land) zu finden. Sie führte von Blankenhain Richtung Bad Berka. Teile davon sind heute noch zu sehen (auch die Trassenführung) Mittlerweile ist dort aber alles ziemlich verwildert. Die Linie wurde schon zu DDR-Zeiten geschlossen.

Für mich wirklich schon seit Kindheit an interessant ist die Burgruine Ehrenstein!
http://www.gemeinde-ilmtal.de/ehrenst.htm
Was man auf dem Bild nicht sieht ist der zweite Turm außerhalb der Burgmauern auf dem benachbarten Hügel! Fasziniert hat mich damals schon der erhaltene Keller (leider abgesperrt, aber man weiß ja wie man das umgeht...) innerhalb der Mauern! Auch der eine Burgturm mit der teilweise erhaltenen Treppe hat mich damals schon fasziniert!

Und für meine Kindheit auch sehr prägend waren die Buchfahrter Höhlen (der Ort meiner Großeltern):
http://www.mittgard.de/archiv/index_02.html?/archiv/buchfahrt/
Auf dem zweiten Bild sieht man schon die kleine Höhlenfestung. Diese Höhle hat mich am meisten interessiert! Um da hinein zu kommen musste man schon etwas erprobter im klettern sein (aber trotzdem leicht)! Mit meiner 3 Jahre älteren Cousine haben wir dort (meist heimlich) allerlei Unfug angestellt (zum Glück ist nie etwas passiert!). Nicht zum Spaß ist das Gebiet ja eigentlich abgesperrt!
Sehr viel interessanter sind eigentlich die sogenannten Unterhöhlen die leider teilweise schon eingestürzt sind. Genauso wie der heimliche Zugang (Tunnel vom Dorf aus!), den Erzählungen nach ist dort mal ein Landwirt eingebrochen, den Verlauf nach dem Einbruch kennt leider keiner mehr! (Und gerade das zu erforschen war für uns Kinder RICHTIG spannend...)

Leider hat das Wirtshaus oberhalb der Höhlen zu gemacht (das war damals ein beliebtes Ausflugsziel in unserer Familie).

jaja das fällt mir da spontan mal dazu ein ;)

von Rosti 2.0 - am 29.03.2007 16:28
hihi klingt ja abenteuerlich :D

Wo auch sehr viele Burgruinen stehen ist hier ganz in der Nähe in der Pfalz! An der Grenze zum Elsaß gibt es ein paar wunderschöne Exemplare und auch im Elsaß in den Vogesen!

Wunderschöne Ruinen und teilweise auch noch sehr gut erhalten findet man in Südtirol!

Und auch ein super Ausflugsziel ist ein ehemaliger französischer Verteidigungsbunker in Lembach (ist das noch Elsass oder schon Lothringen? egal) Höchst Sehenswert!

Auch das Konzentrationslager Mittelbau Dora hat mich auf seine Weise fasziniert. Einige andere sehenswerte Ruinen aus dem zweiten Weltkrieg in den Hängen Thüringens (z.B. die Hörselberge) sind auch sehr erforschenswert (das was darin fabriziert wurde und unter welchen Umständen allerdings nicht....)

Und vor allem für mich interessant: Der ehemalige innerdeutsche Grenzverlauf!

ich glaub ich könnte da Bände drüber erzählen...

von Rosti 2.0 - am 29.03.2007 16:59
Zwar nicht ganz so idyllisch, da die Daimler-Mitarbeiter mit Ihren Autos darin parken und Daimler seine Züge mit den Autos für Übersee darin abstellt aber auch Geister-artig:

Es gab früher eine Eisenbahnstrecke zwischen Böblingen -> Sindelfingen -> Maichingen -> Magstadt -> Renningen

Der Bahnhof in Sindelfingen steht noch komplett so, wie er in den 70ern aufgelassen wurde:

Bahnhof Sindelfingen


Die orangenen Fahrkartenautomaten funktionieren noch und laufen auf EURO, auch wenn dort seit mindestens 20 Jahren kein Zug mehr fährt. Der Streckenplan ist Stand 2000 und zeigt alle Bahn- und Busverbindungen, aber natürlich keine von dieser Haltestelle aus. Also irgendein VVS-Mitarbeiter hat da wohl gepennt und
am Bahnhof Sindelfingen einfach weiterhin die Automaten gepflegt. Sinn und Unsinn sind mir nicht bekannt - der Busbahnhof ist ca. 300 Meter entfernt, hat aber eigene Automaten...


Überdachter Fahrgastbereich, aus der (verschlossenen) Wartehalle kommend. Man beachte den öffentlichen Trinkwasserspender mit Handwaschbecken aus Emaile :)



Alte Lagerhalle, direkt an das Gebäude anschließend


Mittelsteeg, rechts das Daimler-Werk (nur durch einen Zaun abgetrennt)


Trasse, wird nur noch für Autozüge von Daimler genutzt


Nochmals Trasse, kein Personenverkehr mehr



Weitere Bahnhofgebäude stehen an den ursprünglichen Plätzen entlang der Strecke, sind aber leider verändert worden (Architektenbüro, ...).

Der Reiz dieses Bahnhofes besteht für mich darin, daß vor ca. 25-30 Jahren die Wartehalle abgeschlossen wurde und alles noch genau so ist wie damals - man könnte aufschließen, kurz durchfegen und den Betrieb wieder aufnehmen :)

Es gibt noch die ehemalige Schwarzwaldbahn, die über Weil der Stadt in Richtung Pforzheim verlief, da stehen auch noch die alten Bahnhöfe, die Trasse wird allerdings gar nicht mehr genutzt. Da wachsen mittlerweile schon richtige Bäume aus den Schienen.

Die Signale hat mal allerdings nie abgeschaltet - sie brannten so lange, bis die Glühbirnen durch waren, also mindestens noch 5 Jahre nach Stillegung.

Die Brücken und Überführungen hat man mittlerweile zugerammelt, weil sie zu baufällig sind, als das ein Zug darüberfährt - der Sinnn ist mir nicht klar, denn wenn Bäume aus den Gleisen wachsen, kommt doch sowieso kein Zug mehr durch. Sehr schön auch die alten Telegraphenmasten entlang der Strecke, die größtenteils noch intakt sind.

Bilder kann ich bei Interesse nachliefern, vor allem @wrzl ;)

Gruß,

Wolfgang


von Wolfgang R - am 30.03.2007 09:51
Zitat

@ Felix: die Tram in Meißen führte doch von Dresden her die damalige F 6 (heut B 6) unter der A 4 entlang,diese wurde aber wohl zu Begin der 90'er eingestellt.


beinahe. Denn diese Linie führte keinesfalls bis nach Meißen. Sie ging nur bis Cossebaude. Im Prinzip gab es da eine Dreifachversorgung, Straßenbahn - Bus und Zug verliefen dort parallel zueinander. Die Stadtbuslinie ging nur wenige Kilometer weiter als die StrBa. Zugunsten eines Ausbaus der Straße durch Cossebaude (das war wirklich eine Holperstrecke) wurde (wohl auch) diese Bahnlinie aufgegeben. Ich hab noch einen alten Stadtplan von Dresden aus DDR Zeiten, da ist die Bahn noch eingezeichnet. Leider nicht bis zum Endpunkt (außer Kartenbereich).

von Felix II - am 30.03.2007 10:11
Hier mal der versprochene "zweite Teil" meiner Bilder.
@Robert S.:
Würde man graben,könnte man sicherlich noch vieles finden..Zurückgelassene Sachen oder Fussböden der Häuser.Die Keller sind oft noch vorhanden,aber auf den ersten Blick leer.
Auch alte Wege befinden sich sicher noch unter all dem Schutt.
Gut 60 Jahre ohne Nutzung haben sicherlich mehrere cm "Sediment" hinterlassen.
Alte Wege zwischen DDR und BRD wurden ja auch wieder ausgegraben.30cm Dreck weg und dann kam der Pflasterweg von 1940 wieder zum Vorschein.Mit dem Dampfstrahler drüber und die Strasse sah aus wie neu *g*.Kannte ne Webside mit den Bildern,seit meinem Festplattencrash ist jedoch alles verschollen..
Mich persönlich würde der Schutthaufen der Dorfkirche interessieren.Dort drunter ist sicherlich noch der Kirchenboden erhalten,vielleicht auch alte Katakomben oder der Altar (wenn er denn aus Stein war)...
Tagelange Grabungsarbeiten währen erforderlich.Diese werden sicherlich nicht genehmigt und einfach so ist es viel zu gefährlich.Grenztruppen patrollieren dort regelmässig.
Ohne schweres Gerät auch viel zu Mühsam.

Zu den Bildern-Heute:Seeg/Pila
Ebenfalls 1945 abgesiedelt und bis 1960 eingeebnet (Fast)
Seeg=Säge.Es gab zum Schluss 3 Sägwerke in Seeg.
1944 gab es 250 Einwohner.

Wohl kurz über der Kellerdecke...


Grundriss noch erkennbar,vom ehemaligen Haus am Hang:


Nanu,wasn daas?


Oha,ein tiefer Brunnen.Do not fall inn..
Wohl zur Wasserversorgung des Dorfes.


Alt wie ein Baum,möchte ich werden.*Sing*


Mauerrest des Erdgeschosses oder des Kellers


Keller-zugang


Idylisch bis zum geht nicht mehr.Ehemaliger Platz des grossen Sägwerks.Hinten ein Eingang zu einem Lagerraum.


Reste des Sägwerks:


Alles hübsch gemauert


Wie das wohl mal früher ausgesehen haben mag,als alles noch "komplett" war?


Wohl ebenfalls ein Rest einer Mühle


Ein Schuh.Nicht von Deichmann


Mauerreste überall


Ehemaliger Schutthaufen,jetzt Schutthaufen mit Baumbewuchs *g*


Vielleicht erkennt ja jemand das "Hoheitszeichen"


Noch ein paar Naturimpressionen:




Zwei Karten:




von Scrat - am 07.04.2007 02:12
;-)




















































von WiehengeBIERge - am 09.04.2007 09:12
Hier eine Seite mit vielen Bildchen zum Geisterdorf "Wollseifen" in der Eifel, mitten im Truppenübungsplatz Vogelsang oberhalb des Rursees.

http://www.lernort-vogelsang.de/gestern/Wollseifen.php]Wollseifen[/url]

Auch wenn das ganze nicht gerade so kaputt und "mystisch" wie andere Geisterstädte ist, es ist innerhalb Deutschlands und recht nett da oben (soll ja auch eine Art "Touristenattraktion" seinaußerdem Der Dorfbesuch lässt sich gut mit dem Anschauen der ehemaligen NS-Ordensburganlage Vogelsang verknüpfen. Nach dem Krieg nutzten dann die Belgier das Gebiet als Truppenübungsplatz, sodass erst ab 2006 der gesamte Truppenübungsplatz, mit Geisterstadt, Burganlage, Burgturm, Aussichtspunkten und allem Drum und Dran, für die Öffentlichkeit zugänglich war.


von mabol! - am 10.04.2007 13:01
Ja das liebe Leibis.... ich kannte es VOR dem Abriss (da existieren bei uns noch Fotos), habe den Abriss selbst miterlebt (auch bebildert), habe auch das letzte Haus noch miterlebt (wo sich ein Herr vehement dagegen wehrte) und letztendlich kenne ich auch die volle Talsperre (auch mit Fotos). Das Neu-Leibis ist jedenfalls hässlich und nicht zu vergleichen mit dem alten Leibis mit der Wassermühle. Tja warum man dieses DDR-Projekt (wozu ja dank jahrelanger Miswirtschaft das Geld fehlte und sich alles in die länge zog) dann letztendlich doch noch fertig gestellt hat, ist mir auch ein wenig schleierhaft. Aber gut was geschehen ist kann man nicht mehr rückgängig machen.

von Rosti 2.0 - am 25.04.2007 20:40
So, also ich war jetzt gestern mit ner Freundin mal auf der Suche nach Gruorn, ganz in der Nähe von Münsingen, auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes. Erst seit ungefähr einem Jahr kann man überhaupt erst ungehindert dorthin gehen, davor war alles noch militärisches Sperrgebiet und es fanden nur von Zeit zu Zeit, im Regelfall einmal im Jahr ein Gottesdienst und Renovierungen z.B. von der Kirche statt.



Man ist strikt angehalten den Weg nicht zu verlassen, da wohl noch nicht sichergestellt ist dass alles von Minen geräumt ist. Teils wohl auch aus Naturschutzgründen für das künftig geplante Biosphärengebiet. Manches Leben findet sich jedoch doch auch abseits des Weges, so z.B. ein Schäfer mit seiner Herde, vermute also dass da eher nicht mehr mit vielen Minen zu rechnen ist.



Die Landschaft ist sehr lieblich, weit und offen, man hat relativ freie Sicht und einen weiten Blick (für die Freaks im Radio knallten v.a. Raichberg, Grünten, Säntis und Pfänder als Ortssender mit breitem Stereo rein)

Ortseingang mit Infotafeln zur Geschichte von Gruorn:



Die einzigen Gebäude die von den einst ca. 160 Gebäuden erhalten geblieben sind ist die Kirche mit dem Friedhof der bis 1937 genutzt wurde und das alte Schulhaus.




Bis in die 60/70er Jahre standen noch grössere Gebäude, wenn auch stark beschädigt, was man noch in der Bilderausstellung im Schulhaus nachvollziehen kann:



Interessant ist es dann den Weg lang zu gehen und nach den Resten des Dorfes Ausschau zu halten. Leider ist wirklich nicht mehr wirklich viel sichtbar, die Deutschen und auch Franzosen haben wohl ganze Arbeit geleistet. Auch hier darf der Weg nicht verlassen werden, so dass man nur eingeschränkt sich ein Bild machen kann.

Einige Impressionen:

Reste eines Strommastes der idyllisch in der Nähe der Dorflinde auf den Resten eines ehem. Hauses lieft:




Fundamente mit darunterliegendem (Gewölbe?)Keller:




Ruinen-Türe eines ehem. Hauses:




Insgesamt ist Gruorn einen Ausflug wert, v.a. z.B. gegen Abend wenn nicht mehr so viel los ist und auch die tiefstehende Sonne die hügelige Landschaft, Bäume, Grundrisse in ein interessantes Licht-/Schattenspiel setzt. Ich hätte halt ursprünglich gedacht dass evtl noch mehr Ruinen und Reste des Dorfes sichtbar sein könnten.

Weitere Infos zu Gruorn findet man auch z.B. unter www.gruorn.de

Viele Grüsse,
Rainer


von RainerZ - am 07.05.2007 16:49
Hier mal ein paar Bilder von der "Lost-Weserbrücke" im Süden von Minden, die vorher schon angesprochen wurde.
Viele werden sich jetzt sagen "na toll, und was ist daran jetzt so besonderes?". Mir ist das egal :D, ich finde es einfach interessant, dass so eine alte (vielleicht sogar knappe 100 Jahre alte) Brücke einfach so fast 50 Jahre ungenutzt rumstehen lässt. Natürlich unspektakulär, aber dadurch nicht unbedingt uninteressant.

Früher konnte man noch auf die Brücke rauf, das geht jetzt nicht mehr so einfach (wenn man will schafft man es aber immer noch ;-)).


Hier kann man sie schon aus der Ferne sehen, dazwischen noch liegt noch der Weserauentunnel


Das ist der alte Bahndamm, der auch noch durch einen großen Teil von Barkhausen geht. Hier, wo der Fußweg vorbei führt ist er aufgetrennt.
An diesem Bahndamm gibt es noch eine "Lost" Brücke, nicht über die Weser, aber über die Portastraße (und zwar die Brücke, an der die große Media Markt Werbung sitzt, beim normalen vorbeifahren kommt kein Mensch auf die Idee, dass über diese Brücke überhaupt nichts führt).
Früher konnte man mal über den alten Bahndamm noch auf die Weserbrücke kommen, das geht aber nicht mehr, da der Bahndamm am Brückenbeginn abgetragen wurde).


Nun zu der Brücke, hier kann man sie schon aus der Ferne sehen. Von hier sieht man allerdings noch nicht, dass die Brücke "leersteht" ;-).




Wenn man direkt drunter steht sieht man dann so langsam was los ist.


Hier dann richtig deutlich, es sind keine Gleise mehr vorhanden, die Brücke ist im Prinzip "hohl".




Raufgegangen bin ich dieses mal vorischtshalber nicht, das war mir zu riskant, bei dem regen Radverkehr da ;-). Von oben hätte es natürlich interessantere Fotos gegeben...


Und wenn man Fertig ist, dann dreht man sich einfach um und geht ein paar km weiter in den Berg, wo es auch noch einiges zu entdecken gibt ;-):

Kurz zu dem Hintergund dieser Brücke: Gaaaaanz früher führte über diese Brücke ein Versorgungsgleis einer Zeche im Westen von Minden (genauer gesagt Häverstädt und Dützen, jetzt "Potts Park").
Da aber alle Zechen hier schon vor ewigkeiten dicht gemacht wurden, wurde dieses Gleis nicht mehr benötigt.
Scheinbar hat man die Brücke und den Damm aus bequemlichkeit einfach stehen gelassen.





von WiehengeBIERge - am 24.05.2007 18:20
Hier gibt es noch den ehemaligen Fliegerhorst Venlo, ehemals der größte Militärflughafen Europas, bis er 1943 zerbombt und aufgegeben wurde. Nach dem Krieg landeten dort noch kurzzeitig die Amis, heute wird ein kleiner Teil noch als Segelflughafen genutzt. Hier ein paar Fotos die ich vor einiger Zeit mal gemacht habe: http://www.elgefa.de/Fliegerhorst/ Dort finden auch regelmäßig Führungen statt. Ich bin zu Fuß um das Gelände gelaufen, und habe einen ganzen Tag gebraucht! Es ist wirklich riesig.

Auch sehr interessant die junge Geistgerstadt am Flughafen Weeze am Niederrhein. Offiziell ist der Zugang zum Gelände streng verboten, es gibt jedoch in der alten Kirche ein Museum, welches man legal besuchen kann. Die umliegenden Gebäuse (zum Beispiel das alte Kino "Astra" sind zumindest äußerlich frei zugänglich. Wir sind einfach neben dem Museum zu den Ruinen rüber, und konntenungehindert durch große Teile der alten Siedlung laufen. Dummerweise hatten wir keine Kamera dabei. Viele Gebäude sind ungehindert zugänglich. Die Verbotsschilder haben wir übrigend erst entdeckt, als wir das Gelände wieder verlassen wollten. Ganz legal gibt es auch einen Radweg durch das Gelände.

von Bolivar diGriz - am 09.12.2007 08:08
Zitat
Peter Schwarz
Ich werde nach Weihnachten in der Region sein. Kannst Dich mal melden bis dahin, dann können wir einen Ausflug starten. Die Alb ist eigentlich tief verschneit am schönsten! Ein bissl scannen könnte man auch, z.B. testen, ob jetzt die 104.8 R. Maria wieder geht. Die sollen wohl die Leistung erhöht haben. Das wäre ja eigentlich irgendwie auch das passende Programm für Gruorn!



Ich lasse mich nicht regulieren!

QTH: Kerkrade
06e04/50n52
Kenwood KT-980F 8-ele-Yagi h drehbar, Grundig S700


Hab mich gemeldet, solltest ne SMS bekommen haben wenn sich Deine Handynummer seit 09/2005 nicht geändert hat...

von RainerZ - am 09.12.2007 21:51
Ich habe heute wieder eine Zufallsentdeckung gemacht, ich bin dort schon tausend mal dran vorbeigefahren, ohne dass mir was auffiel...
Fährt man von Rinteln in Richtung Todenmann / Kleinenbremen, so kommt man über einen Bahnübergang mit relativ vielen Gleisen, auffällig ist das alte Stellwerk (alles leicht östlich vom Bahnhof Rinteln-Nord):


An der bewachsenen ersten Schranke kann man erkennen, dass das erste Gleis wohl schon länge tot ist.
Im Vorbeifahren fast nicht zu sehen, befinden sich hinter diesem Stellwerk einige verfallene alte Bahngebäude, jede Menge Müll und - das ist das besondere - viele alte Waggons, tlw. wohl aus DDR-Beständen:


Direkt am Beginn des Brachgeländes das Kassenhäuschen der Weserbergland-Dampfeisenbahn (Museumsbahn):


Dahinter geht dann das verlassene Gelände los:

























Die beiden Tanksäulen scheinen das einzige auf dem ganzen gelände zu sein, dass noch in Betrieb ist. Auch die alte auf der linken seite, diese hat sogar ein EC-Terminal!












Welches Gebäude welche Funktion hatte, lässt sich leider nicht mehr erkennen.





























Achtung, Grube!














Durch diesen "Spalt" gelangt man auf das Gelände, wenn man etwas an den Gleisen lang geht:


Demnächst werde ich mich noch mal im Mindener Hafen umsehen, imspeziellen im alten Weserhaften (Komplett stillgelegt im Zuge der neu gebauten Häfen).


Und zum Abschluss noch meine Spezialität, noch eine tote Weserbrücke, diese mal in Hameln:






... hier kommt man aber nicht so leicht drauf wie auf die in Minden ;-). BTW: Es gibt noch ein paar weitere tote Brücken an der Weser, die ich auch noch aufsuchen werde :D.




von WiehengeBIERge - am 27.04.2008 18:25
Ich habe vor ein paar Tagen mal ein paar Fotos im ehemaligem Lufttanklager Pr. Oldendorf, direkt auf der grenze zu Niedersachsen gemacht, wenn auch nur in der Mittagspause und mit "Dienstkamera" ;-).
Näheres zu diesem Tanklager gibt es auf http://www.relikte.com/pr_oldendorf/index.htm zu lesen.
Dort heißt es zwar noch "Das Gelände des ehemaligen Lufttanklagers ist nicht zugänglich", aber das hat sich seit ein paar Wochen geändert, da es nun wohl endlich doch in ein Gewerbegebiet umgewandelt wird, so wie schon seit Jahren geplant.
Es ist zwar längst nicht so interessant wie manche anderen "Relikte", da man außer den ganzen Lagerhallen (die jetzt von Bauern und von Holzbetrieben genutzt werden) nicht so viel sehen kann, aber es ist trotzdem besonders für einheimische interessant, sich das mal von innen anzusehen, da man da ja seit über 60 Jahren gar nicht rein kam.
























































von WiehengeBIERge - am 17.10.2009 11:14
Zitat
Wetterauer
Zitat
Chriss505
Zitat
Wetterauer
Ich weiß nicht ob es schon genannt wurde. Aber zu dem Thema fällt mir sofort die Stadt Pripjat beim Kraftwerk Tschernobyl in der Ukraine ein :rolleyes:


http://pripyat.com/de/


Danke! Habe den Link erst jetzt gesehn. Die Seite ist spitze.

Dort könnte man prima einen Horrorfilm drehen... :rolleyes:

__________________________________________________________________________________________________________

- - - - - -
QTH: Altenstadt (Hessen) ----- Empfänger: DE1103 (80 / 80 kHz)


Wenn du nen strahlenazug anhast sollte das schon gehn,gestern kam auf Pro 7 ein kurzer Bericht über die Stadt und das AKW,schon unheimlich,für mich aber ein richtiges naja ,,Paradies,, zum rumstöbern,wenn da nur die Verstrahlung net wär...

von Robert S. - am 08.12.2009 21:04
Zitat
Robert S.
Zitat
Wetterauer
Zitat
Chriss505
Zitat
Wetterauer
Ich weiß nicht ob es schon genannt wurde. Aber zu dem Thema fällt mir sofort die Stadt Pripjat beim Kraftwerk Tschernobyl in der Ukraine ein :rolleyes:


http://pripyat.com/de/


Danke! Habe den Link erst jetzt gesehn. Die Seite ist spitze.

Dort könnte man prima einen Horrorfilm drehen... :rolleyes:

Wenn du nen strahlenazug anhast sollte das schon gehn,gestern kam auf Pro 7 ein kurzer Bericht über die Stadt und das AKW,schon unheimlich,für mich aber ein richtiges naja ,,Paradies,, zum rumstöbern,wenn da nur die Verstrahlung net wär...


Bei Youtube gibt es sehr sehenswertes Video zum Thema. Dort wird alles sehr genau erklärt.

http://www.youtube.com/watch?v=-TgczLGbZSA

Sind 10 Teile.

von DX OberTShausen - am 09.12.2009 14:01
Kommt man sogar mittm Auto hin

Zitat

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98749 Steinheid


CHERNOBYL`
Ukraine
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Verlassen Sie die Festeburgstraße (L1148) und biegen rechts in die Neuhäuser Straße (B281) ein. Folgen Sie dem Straßenverlauf für 273 m.
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2 min
1.23 km



Bleiben Sie auf der B281 und folgen Sie dem Straßenverlauf für 7.88 km.
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Biegen Sie rechts in die B281 ein und folgen dem Straßenverlauf für 15.96 km.
37 min
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Biegen Sie halb links in die B281 ein und folgen dem Straßenverlauf für 38.62 km.
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Verlassen Sie die B281 und fahren an der Anschlußstelle Triptis auf die A9 in Richtung A9, Hermsdorf-Süd, Berlin . Folgen Sie der A9 für 15.15 km.
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Wechseln Sie am (24) Hermsdorfer Kreuz von der A9 auf die A4 in Richtung A4, Dresden, Gera . Folgen Sie der A4 für 249.88 km
04:25 h
343.01 km


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04:25 h
343.01 km


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04:25 h
343.01 km


Bleiben Sie auf der A4 und folgen dem Straßenverlauf für 443.71 km.
08:52 h
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Verlassen Sie die A4 in Richtung Rzeszow, Rzeszów, 75, 4, Brzesko, Brzesko und fahren auf die 75. Folgen Sie dem Straßenverlauf für 21.74 km.
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Sie passieren jetzt die Ortseinfahrt von Brzesko.
09:24 h
808.47 km


Verlassen Sie die 75 und fahren weiter geradeaus auf die Straße Ulica Marii Konopnickiej (75). Folgen Sie dem Straßenverlauf für 3.87 km.
09:31 h
812.34 km


Bleiben Sie auf der Straße Ulica Ks. Jerzego Popieluszki, Ulica Ks. Jerzego Popiełuszki (75) und folgen Sie dem Straßenverlauf für 3.64 km.
09:37 h
815.98 km

Sie verlassen Brzesko.
09:37 h
815.98 km


Verlassen Sie die Straße Ulica Krakowska (4) und fahren weiter geradeaus auf die 4. Folgen Sie dem Straßenverlauf für 48.59 km.
10:43 h
864.57 km


Biegen Sie halb links in die Straße Ulica Paderewskiego (4) ein und folgen dem Straßenverlauf für 53.82 km.
12:04 h
918.39 km


Verlassen Sie die Straße Ulica Krakowska (4) und biegen rechts in die Straße Aleja Wincentego Witosa (4) ein. Folgen Sie dem Straßenverlauf für 71.39 km.
13:50 h
989.78 km


Biegen Sie links in die 4 ein und folgen dem Straßenverlauf für 1.86 km.
13:53 h
991.64 km


Verlassen Sie die 4 und biegen rechts in die Straße Ulica Budowlanych (4) ein. Folgen Sie dem Straßenverlauf für 21.71 km.
14:17 h
1013.35 km


Biegen Sie rechts in die 4 ein und folgen dem Straßenverlauf für 181 m.
14:17 h
1013.53 km


Sie verlassen Polen.
14:17 h
1013.53 km


Sie erreichen Ukraine.
14:17 h
1013.53 km


Verlassen Sie die 4 und fahren weiter geradeaus auf die Straße A267, M10. Folgen Sie dem Straßenverlauf für 1 m.
14:17 h
1013.53 km


Bleiben Sie auf der Straße A267, M10 und folgen Sie dem Straßenverlauf für 18.67 km.
14:43 h
1032.19 km


Biegen Sie rechts in die Straße A267, M10 ein und folgen dem Straßenverlauf für 28.29 km.
15:13 h
1060.48 km


Biegen Sie rechts in die Straße A267, M10 ein und folgen dem Straßenverlauf für 24.27 km.
15:46 h
1084.75 km


Verlassen Sie die Straße A267, A259, M12, E40 und biegen links in die Straße M06, E40 ein. Folgen Sie dem Straßenverlauf für 5.02 km.
15:56 h
1089.78 km


Biegen Sie rechts in die Straße M06, E40 ein und folgen dem Straßenverlauf für 6.04 km.
16:04 h
1095.81 km


Bleiben Sie auf der Straße M06, E40 und folgen Sie dem Straßenverlauf für 3.20 km.
16:08 h
1099.02 km


Biegen Sie rechts in die Straße M06, E40 ein und folgen dem Straßenverlauf für 68.19 km.
17:27 h
1167.20 km


Biegen Sie halb links in die Straße M06, E40 ein und folgen dem Straßenverlauf für 27.36 km.
18:00 h
1194.57 km


Biegen Sie links in die Straße M06, E40 ein und folgen dem Straßenverlauf für 46.33 km.
19:02 h
1240.90 km


Biegen Sie rechts in die Straße M06, E40 ein und folgen dem Straßenverlauf für 179 m.
19:03 h
1241.08 km


Biegen Sie links in die Straße M06, E40 ein und folgen dem Straßenverlauf für 7.67 km.
19:14 h
1248.75 km


Verlassen Sie die Straße M06, E40 und fahren weiter geradeaus auf die Straße M19, M06, E40, E85. Folgen Sie dem Straßenverlauf für 41.80 km.
20:07 h
1290.55 km


Biegen Sie rechts in die Straße M06, E40 ein und folgen dem Straßenverlauf für 96.99 km.
22:11 h
1387.54 km


Verlassen Sie die Straße M06, E40 und biegen links in die Straße A269 ein. Folgen Sie dem Straßenverlauf für 86.60 km.
23:49 h
1474.14 km


Verlassen Sie die Straße A269 und biegen halb rechts in die Straße A255, M07, E373 ein. Folgen Sie dem Straßenverlauf für 60.24 km.
24:55 h
1534.39 km


Verlassen Sie die Straße A255, M07, E373
25:51 h
1578.96 km


Bleiben Sie auf der und folgen Sie dem Straßenverlauf für 31.11 km.
26:53 h
1610.08 km


Biegen Sie halb links in die ein und folgen dem Straßenverlauf für 987 m.
26:55 h
1611.06 km


Biegen Sie halb links in die ein und folgen dem Straßenverlauf für 1.34 km.
26:58 h
1612.41 km


Biegen Sie rechts in die ein und folgen dem Straßenverlauf für 6.29 km.
27:11 h
1618.70 km


Biegen Sie links in die ein und folgen dem Straßenverlauf für 1.96 km.
27:15 h
1620.66 km

Sie sind nach 1620.66 km und 27:14 h an Ihrem Fahrtziel, der angekommen.


Langsam werd ich neugierig....

von Robert S. - am 11.12.2009 22:01
Zitat
Robert S.
Kommt man sogar mittm Auto hin


Langsam werd ich neugierig....


Du willst doch nicht etwa... :eek:

ok... aber nimm einen Geigerzähler mit :D

Es ist immernoch sehr gefährlich und man sollte sich nicht zulange dort aufhalten.
Sorgen mache ich mir um den Sarkophag. Dort sind angeblich schon metergroße Löcher drin :rolleyes:

Interessant übrigens auch, was fmlist ausspuckt, wenn man Tschernobyl eingibt ;)

http://fmscan.org/form.php?qth=Tschernobyl&l=30.2333333&b=51.2666667&cs=3

Ziemlich leeres Band. Dort kann man bestimmt gut scannen :D

von DX OberTShausen - am 12.12.2009 13:01
Zitat
Chriss505
Würde man graben,könnte man sicherlich noch vieles finden..
Mich persönlich würde der Schutthaufen der Dorfkirche interessieren.Dort drunter ist sicherlich noch der Kirchenboden erhalten,vielleicht auch alte Katakomben oder der Altar (wenn er denn aus Stein war)...
Tagelange Grabungsarbeiten währen erforderlich.Diese werden sicherlich nicht genehmigt und einfach so ist es viel zu gefährlich.


Seit Anfang diesen Jahres gräbt ein Nachkomme der dortigen ehemaligen Einwohner mit Einverständnis und sogar Unterstützung der tschechischen Behörden den Rest der Kirche St.Georg zu Grafenried aus. Diese Kirche wurde als eines der letzten Gebäude vom tschechischen Militär im April 1970 gesprengt. Weil es so spät wär sieht man diese Kirche in manchen Atlanten noch als existent eingezeichnet (ADAC zb.)

Kirche vor 1945

Copyright: zanikleobce.cz

Nachdem ich im August wieder vor Ort war, hab ich gestern meinen Jahresabschlussbesuch gemacht und diese Bilder davon mitgebracht. Man sieht schon wieder einiges, es liegt aber auch noch ne Menge Arbeit vor ihm und seinem fachkundigen Ausgrabungs-Leiter.

Die Kirche stand rechts der Straße Grafenried-Anger auf einer Anhöhe. Der Hochaltar war dem Kirchenpatron St. Georg gewidmet, rechts im Kirchenschiff befand sich der Marien-Seitenaltar mit der Muttergottes und dem Jesuskind sowie das Bild der "Schönen Maria von Grafenried", links war der Herz-Jesu-Seitenaltar mit dem Taufbecken. 1906 wurde die Kirche renoviert und erhielt ein wunderschönes Deckengemälde. Die Mittagsglocke stammte aus der alten Kapelle und war 1775 in Stadt am Hof von Johann Erhardt Klißner umgegossen und vergrößert worden. Sie enthielt das Wernersche Wappen und das Bildnis des hl. Johannes von Nepomuk. Diese Glocke wurde 1905 von R. Perner zu Budweis nochmals umgegossen und wog 95 kg. Die zweite Glocke, mit Bildern der hl. Dreifaltigkeit und denen des hl. Petrus und Paulus geschrnückt, befand sich früher im aufgelassenen Dominikanerkloster in Pilsen und wurde 1884 umgegossen. Die dritte kleinere Glocke wurde schließlich 1740 von Silvius Kleeblatt in Amberg gegossen und aus der Blasiuskapelle zu Pilsenetz nach Grafenried gebracht. Zwei Glocken fielen dem ersten Weltkrieg zum Opfer. Den Zwiebelturm krönte ein Kreuz mit drei Quersprossen. Die Kirche hatte ferner eine "bayerische" und eine "böhmische" Sakristei. Der letzte deutsche Seelsorger war Pfarrer Josef Gerl.
Auszug von Bischofteinitz.de



Überreste der Kirchenfenster ua.




Der Eingang in die bayerische Sakristei. Links vom Altar war die böhmische.






Sogar ein wenig Farbe hats in unsere Zeit geschafft.


Der Boden wurde vor der Sprengung entfernt, nur ein paar Fliesen haben überlebt.








Um dem Wettereinfluss ein wenig zu trotzen wurden und werden die Mauerreste mit Mörtel abgedeckt.


Der vordere Bereich der Kirche, der noch freigelegt werden muss. Die Baumstümpfe sollen erst mal bleiben.


Der Rest eines Verputzes


Übergang vom Eingang zum Kirchenschiff




Wer diese Stufen wohl schon alles gegangen ist? Rechts der Grundstein. Anno 1775.


Darin wurden gut erhaltene Münzen dieser Jahre gefunden. Gulden hatte man damals.


Eingang. Noch viel zu tun.




Altarbereich, teilweise wieder hergestellt


Originales Taufbecken, Boden darunter nicht original.






Der Eingang vom Altar aus gesehen.


Bayerische Sakristei vom Altar aus


So kläglich der hintere Rest von St.Georg. Wie ein Fussabdruck im Wald.


Der "böhmische Teil" wurde von tschechischen Experten gemauert.




Die ehemalige Dorfmitte, garniert mit Fundstücken. Die Kirche stand Links davon.


Von der Ruine auf den Dorfplatz gesehen


Hinweisschild (seit 2005) auf das untergegangene Dorf. Am Gedenkstein das alte Grafenrieder Ortsschild.


Im Hintergrund die Kirchenruine






Neues Informationsschild


Update folgt 2012




von Scrat - am 24.10.2011 11:54
Die japanische Stadt Namie-Machi liegt im Sperrgebiet bei Fukushima. Seit der nuklearen Katastrophe und dem Tsunami ist sie verlassen. Mit Google Street View kann man sich jetzt die gespenstische Stadt ansehen.

https://maps.google.de/maps?q=Namie-Machi&hl=en&ll=37.492771,140.990424&spn=0.028432,0.038581&hnear=Namie,+Futaba+District,+Fukushima+Prefecture,+Japan&t=m&z=15&layer=c&cbll=37.492874,140.990414&panoid=qXY7r0V8RExnNN5Wat3aCw&cbp=13,0,,0,0

http://www.stern.de/digital/online/google-street-view-kartendienst-verschafft-eindruck-von-fukushima-sperrzone-1990742.html

von ANDREAS R-|-DJ - am 28.03.2013 17:48
Sowas gibt es auch im Westen, beispielsweise Duisburg:


Dies ist der "Weiße Riese" in Duisburg-Homberg, direkt am Ortskern. Steht seit 10 Jahren leer.


Der Eingang des Hauses.


Belebte Einkaufsstraße in DU-Hochfeld


Schöner Wohnen in Hochfeld.

von Bolivar diGriz - am 29.03.2013 17:46
Zitat
DX Obertshausen
Zitat
ANDREAS R-|-DJ
Die japanische Stadt Namie-Machi liegt im Sperrgebiet bei Fukushima. Seit der nuklearen Katastrophe und dem Tsunami ist sie verlassen. Mit Google Street View kann man sich jetzt die gespenstische Stadt ansehen.


Interessant!
Ich hätte zwei Fragen dazu:

1.) Warum macht Google dort Aufnahmen? Haben die nix Besseres zutun?

2.) Warum sind die Getränkeautomaten dort noch gefüllt? :joke:

[attachment 1285 1.jpg]


zu 1.) Das steht im verlinkten Artikel:
Zitat

Die Idee für die besondere Aktion hatte nach eigenen Angabe der Bürgermeister von Namie, Tamotsu Baba. Er kontaktierte Google, das Unternehmen schickte anschließend ein Team mit den Spezialautos für die Street-View-Aufnahmen. Die Techniker befuhren mit einer Sondergenehmigung die Sperrzone. Sie trugen Schutzanzüge und verließen nie ihre Fahrzeuge.


zu 2.) Das ist mir auch schon aufgefallen :D Was noch sein könnte, dass diese Getränke verstrahlt sind und deshalb nicht entfernt werden dürfen.

von Rosti 2.0 - am 02.04.2013 13:42
Wer sollte die da entfernen und warum? Da wird wohl kaum jemand losfahren und abgelaufene Coladosen und Schokoriegel aus Automaten befreien.

Die Lebensmittel und die Automaten sind verstrahlt, genau wie die ganze Region. Da wohnt niemand mehr, niemand räumt auf, nichteinmal die sonst sichtbaren Vandalismus und Plünderungsschäden sieht man, auch wenn es irgendwo auf den Bildern eine Baustelle mit Arbeitern gab und vereinzelt Polizei- und Firmenfahrzeuge sichtbar sind.
Die Trümmer vom Erdbeben liegen heute noch genau da, wo sie hingefallen sind. In Richtung Küste liegen noch weggespülte Autos und Boote in der Landschaft rum, in den Städten stehen auch noch haufenweise Autos.
Die Leute sind ja nicht davon ausgegangen, daß sie nie wieder nach Hause können.

von Marc_RE - am 03.04.2013 10:35
Ganz einfach: Wohnungen oder gar ganze Wohngebiete sind Investitionsobjekte geworden. Wenn sie von Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften oder sonstigen Eigentuemern zum Kauf angeboten werden, dann greifen Immobilienfonds, Investmentgesellschaften und sonstige Heuschrecken gern zu, sofern es wahrscheinlich erscheint, aus dieser Investition zuegig eine lohnende Rendite zu erzielen. Effektiv gibt es nach dem Erwerb durch diese Investoren eigentlich nur drei Szenarien:

1. Man kauft das Objekt und ist bestrebt, aus diesem ohne oder mit moeglichst geringem Einsatz die hoechstmoegliche Rendite zu pressen. In der Folge wird das Objekt heruntergewirtschaftet. Der Investor steigt dann rechtzeitig aus und vermeidet so, auch nur einen Euro zuviel auszugeben. Je nach Zustand zu diesem Zeitpunkt erfolgt dann der Abriss, die mehr oder weniger aufwendige Sanierung oder das Objekt faellt fuer schmales Geld wieder an die Kommune oder fruehere Eigentuemer zurueck.

2. Der Investor kauft und entsorgt Altmieter, die sich ihre Wohnungen nach der (Luxus-) Sanierung nicht mehr leisten koennen. Beliebt ist auch, alle Altmieter irgendwie zu vergraulen und nach der Sanierung Eigentumswohnungen daraus zu machen. Kuenftige Baumaengel, den Aufwand der Bauwerkserhaltung usw. ist der Investor an diesem Punkt los. Die Renditen sind bei diesem Modell regelmaessig ganz ansehnlich, das wirtschaftliche Risiko im Vergleich recht gering.

3. Nach dem Kauf erfolgt direkt der Abriss und man sichert sich so ein Baugrundstueck in zumeist lukrativer Lage fuer die neue Bebauung.

von PowerAM - am 04.04.2013 05:09
Zitat
Marc_RE
Wer sollte die da entfernen und warum? Da wird wohl kaum jemand losfahren und abgelaufene Coladosen und Schokoriegel aus Automaten befreien.

Die Lebensmittel und die Automaten sind verstrahlt, genau wie die ganze Region. Da wohnt niemand mehr, niemand räumt auf, nichteinmal die sonst sichtbaren Vandalismus und Plünderungsschäden sieht man, auch wenn es irgendwo auf den Bildern eine Baustelle mit Arbeitern gab und vereinzelt Polizei- und Firmenfahrzeuge sichtbar sind.
Die Trümmer vom Erdbeben liegen heute noch genau da, wo sie hingefallen sind. In Richtung Küste liegen noch weggespülte Autos und Boote in der Landschaft rum, in den Städten stehen auch noch haufenweise Autos.
Die Leute sind ja nicht davon ausgegangen, daß sie nie wieder nach Hause können.


Bleibt das jetzt alles dort wirklich für immer und ewig so? Was würde Passieren, unabhängig das man da sicher eh nicht hin kommen würde, wenn man da ganz normal rum laufen würde wo alles verstrahlt ist? Ich kann mir darunter nix vorstellen.

Für mich sieht das alles völlig normal aus dort, halt das dort kein Leben ist. Der Tsunami scheint auch nicht bis dorthin gekommen zu sein, sonst sähe es nicht so relativ sauber aus.

Das sieht so unwirklich aus.

von Rheinländer - am 04.04.2013 06:24
Zitat
Exidor
Wenn du da rumläufst, wirst du eher früher als später an Krebs erkranken. Je nach Intensität der Strahlung fängst du schon nach wenigen Stunden an zu kotzen. Und ja: Die Städte bleiben so. Es gibt ja schon das Beispiel der Stadt Prypjat (das ist der Ort neben dem Reaktor Tschernobyl), der seit 1986 leer steht. Inzwischen kann man dort bei schönem Wetter ein paar Stunden rumlaufen, man sollte aber nichts anfassen. (Es fahren sogar Touristenbusse dorthin!) Hier gibt es eine schöne Galerie der Geisterstadt: http://pripyat.com/de/gallery


Das kann man sich so garned vorstellen. Dann wird das im laufe der zeit mehr und mehr verwildern. Mit Dicken anzügen werden da sicher mal Leute hin fahren und alles Stromlos schalten? Wasser abriegeln?

ich dachte das ist da nur in der Luft, und man könnte, die Gebäude nach und nach abreißen etc. Oder gegenstände die die Leute noch brauchen könnten da raus holen. Aber offenbar kann man gegenstände wenn sie verstrahlt sind ja auch nicht reinigen?

Wenn die von Google da mit nem Auto rum gefahren sind, können sie es doch dann auch nicht mehr mit raus nehmen, da es den auch verstrahlt ist? Wie haben die das eigentlich gemacht?

Also ist die Stadt Kontaminiert demnach nix Lebendes mehr dort, weder Vögel oder irgend andere Lebewesen/Tiere

Von Solchen Orten wirds dort in der Umgebung sicher noch viele Mehr geben

von Rheinländer - am 05.04.2013 06:42
So ist es. Schau dir mal die Bilder aus Pripjat an. Man kann sich dort durchaus einige Stunden aufhalten, darf aber nichts anfassen. Im Fernsehen lief mal eine Doku über Pflanzen und Tiere in der verbotenen Zone um Tschernobyl. Das Gebiet ist nicht gleichmäßig verstrahlt. Es ist schon so, dass verschiedene Pflanzen und Tiere unterschiedlich reagieren. So gibt es dort zahlreiche Schmetterlinge mit verkümmerten Flügeln. Das gleiche gilt auch für Schwalben, die ja dort vor allem die Insekten fressen. Manche Pflanzen wachsen gar nicht mehr oder haben Mutationen, anderen scheint die Strahlung kaum was auszumachen. So leben in der Todeszone Mäuse ohne Komplikationen. Auch Rotwild und Wildpferde (teilweise zugewandert, teilweise Nachkommen ehemals zahmer Pferde) fühlen sich dort wohl und vermehren sich auch. Ein Experte für Strahlenschutz, der in der verbotenen Zone lebt, baut dort sogar Gemüse an. Er testet alles regelmäßig, und hat festgestellt, dass bestimmte Gemüsearten und Früchte lebensgefährlich zu essen sind, andere jedoch keine nennenswerte Strahlung aufweisen.

Die Sendung war jedenfalls hochinteressant. Sollte man gesehen haben, dann weiß man, wie man eventuell nach einem Atomkrieg oder schweren Störfall in Europa überleben kann.

von Bolivar diGriz - am 05.04.2013 09:23
Gibt es die Sendung irgend wo zu sehen online?

Es ist so unwirklich, wenn man die Bilder bei google sieht, als ob nichts wäre, bzw nur Sonntag ist wo meist eh weniger los ist.

Man kann also davon ausgehen das es dort weder Wasser gibt noch Strom, also alles abgeschaltet hat, brennen könnte es dort ohne weiteres noch, dann könnte man vermutlich auch nur aus der Luft Löschen, nehme ich mal an, weil man sonst ja verstrahlt würde.

Vielleicht hat sich die Strahlung dort nach 50 oder 100 jahren oder mehr? so weit abgebaut das man dort alles einebnen kann, wenn die Gebäude im laufe der zeit nicht von selbst zusammen fallen. Durch neue Erdbeben etc

Man kann es kaum begreifen, weil man von der Strahlung ja nichts sieht, es ist ja nicht so wie Dreck den man sehen würde, einen Ölfilm oder was vergleichbares

Das muss Heftig für die Leute dort sein, nie wieder zurück zu können, auch keine Habseligkeiten mehr holen zu können, Und dann in einigen 100km? dort zu wohnen, weis net wie groß das Verstrahle Gebiet nun ist, ich denke aber mal schon sehr groß.

Die Frage ist, wie man sowas absperrt? Es werden doch sicher welche gegeben haben die noch mal dort zurück sind um dinge zu holen. Leute die schwerst krank sind und eh nicht mehr lange zu leben haben.

von Rheinländer - am 05.04.2013 10:12
Es ist nicht so, dass man automatisch "verstrahlt" wird, wenn man in diese "Todeszone" eindringt. Hier sollte man vielleicht mal die Begrifflichkeit erläutern, denn eine bestimmte Strahlendosis existiert ÜBERALL auf der Welt und vermehrt auch auf Langstreckenflügen, das darf man nicht vergessen. Wichtig ist wie lange und welcher Strahlenintensität man ausgesetzt war! Deshalb bekommen Besucher von Tschernobyl auch entsprechende Geigerzähler umgehangen.

Übrigens wurde Block 3 des havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl erst auf Druck der EU im Jahr 2000 vom Netz genommen! Block 4 war der Ünglücksreaktor. Das heißt bis ins Jahr 2000 verkehrten dort sogar noch regelmäßig Arbeiter!

Exidor hat es bereits erwähnt, bestimmte Pflanzen "sammeln" die Strahlung mehr andere weniger. So sollte man bspw. von Moosen und Pilzen Abstand halten.

Die Halbwertszeit (das ist die Zeit bei der der Wert der Strahlung NUR auf die Hälfte(!!!) abgesunken ist), liegt bspw. bei Plutionium bei "nur" 24110 Jahren! Andere wie Uran z.B. haben 704 Mio. Jahre! Und da ist die Strahlung wie gesagt erst bei der Hälfte angekommen!

Mittlerweile fangen bestimmte Pflanzen und Bäume wieder an zu wachsen in Tschernobyl, aber das ist natürlich alles noch nicht auf einem "normalen" Stand (sowas ist übrigens Defintionssache, siehe erster Absatz).

Du scheinst recht wenig Ahnung davon zu haben, schau dir am besten mal die zahlreich im Internet verfügbaren Videos dazu an, ich hatte selbst mal unzählige Videos auf einer externen Platte gesammelt, teils selbst aufgenommen, teils von den Internet-Videoportalen. Aber leider ist mir diese Festplatte mal bei einem Umzug kaputt gegangen, das übliche halt......

von Rosti 2.0 - am 05.04.2013 13:37
Genau so siehts aus. Bei Youtube gibt es sehr viele interessante Dokus über Tschernobyl, einfach mal suchen. Damit habe ich schon so manche verregnete Nachmittage verbracht ;-)

Zitat

Übrigens wurde Block 3 des havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl erst auf Druck der EU im Jahr 2000 vom Netz genommen! Block 4 war der Ünglücksreaktor. Das heißt bis ins Jahr 2000 verkehrten dort sogar noch regelmäßig Arbeiter!


Es verkehren immer noch Arbeiter da, die den ganzen Reaktor überwachen, also Kühlung etc. Es gibt Bahnverkehr zur extra neu gebauten Stadt Slavutich, wohin viele Arbeiter umgesiedelt wurden.

Und außerdem sind viele arbeitslose Schrottsammler illegal in Prypjat unterwegs, die wohnen dann in den noch möblierten Wohnungen und nehmen alles an Metall (Eisen, Kupfer...) mit, um damit ihren Lebensunterhalt zu finanzieren bzw. ihre Familie zu ernähren. Gegen die Strahlung gibts Vodka :rolleyes:

von Japhi - am 05.04.2013 13:41
Zitat
Japhi
Genau so siehts aus. Bei Youtube gibt es sehr viele interessante Dokus über Tschernobyl, einfach mal suchen. Damit habe ich schon so manche verregnete Nachmittage verbracht ;-)

Zitat

Übrigens wurde Block 3 des havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl erst auf Druck der EU im Jahr 2000 vom Netz genommen! Block 4 war der Ünglücksreaktor. Das heißt bis ins Jahr 2000 verkehrten dort sogar noch regelmäßig Arbeiter!


Es verkehren immer noch Arbeiter da, die den ganzen Reaktor überwachen, also Kühlung etc. Es gibt Bahnverkehr zur extra neu gebauten Stadt Slavutich, wohin viele Arbeiter umgesiedelt wurden.

Und außerdem sind viele arbeitslose Schrottsammler illegal in Prypjat unterwegs, die wohnen dann in den noch möblierten Wohnungen und nehmen alles an Metall (Eisen, Kupfer...) mit, um damit ihren Lebensunterhalt zu finanzieren bzw. ihre Familie zu ernähren. Gegen die Strahlung gibts Vodka :rolleyes:


Das will ich auch am Wochenende wenn mehr zeit ist mal machen.

@rosti ich habe davon auch keine ahnung, deshalb frage ich ja :-)

von Rheinländer - am 05.04.2013 14:45
Zitat
Rosti 2.0
Hab ich auch nicht gewusst!

@Rheinländer: War auch gar nicht böse gemeint!! Evtl. ist das ja auch heute in der Schule gar kein Thema mehr??


ich habs auch nicht als böse empfunden gehabt :-) , also ich kann mich nicht entsinnen, dass wir darüber früher in der Schule was durch genommen hätten.

Ich habe mich, als ich den Google Link von der Verstrahlten Stadt in japan sah nur gewundert, dass dort eigentlich alles völlig normal aussieht, deshalb Interessiert mich das auch so sehr.

ich habe zuerst gedacht man könne nach und nach das was noch von den Leuten in den Häusern ist holen, und bereinigen mit nem Magneten oder so, dass war mein erster Gedanke.

von Rheinländer - am 05.04.2013 18:14
Zitat

Ich bin Jahrgang 1983 und uns haben die Lehrer sehr wohl aufgeklärt!

Ich auch, aber NRW ;-). Daher Tschernobyl: Nö, war nie richtig Thema. Es wurde vielleicht mal kurz angeschnitten, aber richtiug Thema war es nicht.
Außer ein mal bei den "Projekttagen", da gab es dann ein Projekt dazu - aber eben nur für die, die es gewählt hatten (ich nicht).
Es ist sowieso irgendwie komisch mit dem Lehrplan in NRW:
In der Schule habe ich mich nie für Geschichte interessiert und immer recht schlecht abgrschnitten, obwohl ich in Wahrhheit eigentlich schon ziemlich interessiert in Geschichte bin. Irgendwie brachten die Lehrer gerade Geschichte besonders langweilig rüber bei uns, fand ich immer...

Apropos Unterschiedliche Lehrer: Die ersten Jahre war ich in Chemie dauerhaft der Klassenbeste und einzige mit einer 1 in dem Fach - danach bekamen wir einen anderen Chemielehrer, seitdem war ich der schlechteste in Chemie, durchaus auch mal mit einer 5 auf dem Zeugnis...

von WiehengeBIERge - am 11.04.2013 11:47
Ich habe heute mal ne kurze Tour durch den Flughafen Weeze gemacht. Die britischen Militärbaracken sind größtenteils leer, die Wohnhäuser mit Arbeitern aus Polen, NL, Slowenien, Kroatien bewohnt. Ist alles frei zugänglich.









































Das Royal Air Force Museum, außen







Wohnsiedlung




Auf dem Weg zurück









Duisburg-Hochfeld









von Japhi - am 01.06.2013 16:48
Zitat
Housefieber
Eine alte Papierfabrik, die bereits 1973 geschlossen wurde. Nachnutzungen (Gartenschau...) wurden wegen giftigen Rückständen und Hochwasser immer wieder vertagt.
Jetzt gehört es einem großen Oberstdorfer Baukies-Mogul, dem schon dieser Ort (u.a. Skisprunganlage) zu großen Teilen gehört.


Die Spezi-Wirtschaft schlägt wieder zu:
Nicht nur der Baukies-Mogul, auch ein vor kurzem gewählter deutscher Sport-Präsident aus dem Allgäu ist finanziell hier dick im Geschäft (dieser heißt nicht Sehmann, Riechmann oder Schmeckmann, sondern.....) beteiligt worden, vom Abriss bislang nichts zu sehen!

von Housefieber - am 04.02.2014 10:11
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=uNgr0bkx0XA

Die hier vorgestellte "neue Stadt" Wulfen wirkt heute auch ein bisschen wie eine Geisterstadt. Sie ist zwar nicht verlassen, aber man merkt vor Ort deutlich, dass diese Stadt für ~50.000 Einwohner geplant war, aber nur 10.000 dort leben.
Auffällig breite mehrspurige Straßen auf denen aber kaum Autos fahren, viele und große Häuser, dafür recht wenig Leute.
Ich war vor 3 Jahren mal dort, da wurden gerade von höheren Häusern die oberen Etagen entfernt, weil man sie einfach mangels Einwohnern nicht brauchte. In den Häusern in denen ich zu tun hatte waren auch kaum Wohnungen überhaupt bewohnt. Damals war ich wegen Kabelfernsehen da, was gerade auch nicht funktionierte. Das Kabelfernsehen da nutzt teilweise die Querverkabelungen der in dem Video gezeigten, 40 Jahre alten Gemeinschaftsantenne (als NE4-Linienanlagen)...

von WiehengeBIERge - am 16.02.2014 20:05


Sag mal, spinnen die da in Duisburg total? Das ist doch eine historische Bausubstanz, die da vernichtet wird! Ich denk mal, auch tief im Westen gibt es genug Betonsilos, die eher den Bagger verdient hätten.

PS: Die meisten Links funktionieren übrigens nicht...

von Murky - am 23.03.2014 18:36
Zitat
Housefieber
Zitat
Housefieber
Eine alte Papierfabrik, die bereits 1973 geschlossen wurde. Nachnutzungen (Gartenschau...) wurden wegen giftigen Rückständen und Hochwasser immer wieder vertagt.
Jetzt gehört es einem großen Oberstdorfer Baukies-Mogul, dem schon dieser Ort (u.a. Skisprunganlage) zu großen Teilen gehört.


Die Spezi-Wirtschaft schlägt wieder zu:
Nicht nur der Baukies-Mogul, auch ein vor kurzem gewählter deutscher Sport-Präsident aus dem Allgäu ist finanziell hier dick im Geschäft (dieser heißt nicht Sehmann, Riechmann oder Schmeckmann, sondern.....) beteiligt worden, vom Abriss bislang nichts zu sehen!


Der gewisse Herr Hörm... aus der direkten Umgebung meines Wohnortes hat mittlerweile das gesamte Areal gesprengt/abgerissen und musste mittlerweile mit drei Überschwemmungen den Baubeginn vertagen. Ach ja- die geplanten Wohnblöcke werden aus "statischen" Gründen nicht gebaut, sondern Fertighäuser vom Fließband, die dann mitten im Überflutungsgebiet der Iller ihren Platz finden sollen.

von Housefieber - am 30.05.2015 13:51
Irgendwo weiter vorne im Faden postete ich mal Bilder von einem verlassenen Bahngelände in Rinteln (die Bilder sind inzwischen allerdings weg).
Ich wollte nur mal anmerken, dass das verlassene Gelände schon seit einiger Zeit nicht mehr existiert und dort jetzt ein Einkaufszentrum steht.
Ebenso stehen irgendwo weiter vorne Bilder vom Tanklager Preussich Oldendorf (die Bilder sind auch nicht mehr online).
Das existiert ebenfalls nicht mehr und ist jetzt Industriegebiet, und als ich die Bilder machte gehörte das Gelände noch zu Niedersachsen, inzwischen gehört es zu NRW.
Noch weiter vorne standen irgendwo Bilder von der schon seit Jahren verlassenen hohlen Bahnbrücke in Porta Westfalica. Die Brücke gibt es zwar noch, aber den Bahndamm und die noch vorhandenen Gleise wurden entfernt...

Irgendwie fällt mir auf, dass viele solcher "Lost Places" jahrelang (tlw 60 Jahre oder mehr) brach lagen und es keinen interessiert hat, aber gerade in den letzten Jahren verschwanden auffallend viele solcher Plätze innerhalb kürzester Zeit...

von WiehengeBIERge - am 12.06.2015 20:02
Zitat
Noch'n Saarländer
Frankfurt.

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von Staumelder - am 06.04.2016 20:32
Zitat
WiehengeBIERge
Interessant an diesen Videos mit den alten Radios und Fernsehern ist, dass die US-Amerikaner wohl bis ca. Mitte der 70er fast ausschließlich Geräte amerikanischer Hersteller (die hierzulande meist unbekannt sind) verwendeten und wohl bei Fernsehern auch noch länger mit Röhren gearbeitet haben (tlw. Geräte aus den späten 70ern noch in Röhrentechnik!).


Verwundert mich nicht, damals waren die Amerikaner wohl noch patriotischer eingestellt als heute. War ja bei den Autos auch so, da wurden fast nur amerikanische Autos gekauft, bis 1973 dann die erste Ölkrise kam und dann plötzlich kleinere, sparsamere japanische Autos gefragt waren.

Wobei bei uns in Deutschland ebenfalls bis in die 70er/80er fast nur Fernseher aus deutscher Produktion verwendet wurden, zumindest soweit ich das beurteilen kann. Da gab es Grundig, Nordmende, Saba, Telefunken, Loewe...

von BetacamSP - am 18.05.2016 18:13
Das dürfte weltweit so gewesen sein. In den Ländern mit eigener Produktion standen auch hauptsächlich heimische Geräte, das gleiche bei Autos.
Japanische Elektronik kam hier erst in den 60ern langsam auf den Markt und es dauerte bis Ende der 70er, bis die sich durchgesetzt haben. Am Anfang war die Qualität auch eher durchwachsen, teilweise auf dem Niveau billiger Chinaware heute.
Amerikanische Elektronik war teilweise recht früh Transistorbestückt, und dann schnell, zumindestens in der Leistungselektronik, wieder Röhrenbestückt. Das blieb dann bis in die 70er so. Da ist man teilweise bis heute recht konservativ, was funktioniert wird teilweise über Jahrzehnte weitergebaut. Daher gibt es Produkte wie die KitchenAid Küchenmaschine. Heute würde niemand mehr auf die Idee kommen, so ein teures Gußmonster zu entwickeln, geht doch auch aus Plastik und in China gefertigt.

Japanische Autos gab es hier vermehrt auch erst ab Mitte der 80er. Als mein Vater 1981 seinen ersten Toyota gekauft hat, standen die Nachbarn ungläubig vor der "Reisschüssel" mit Fünfganggetriebe, Drehzahlmesser, Metalliclackierung, 4 Türen und getrennt umklappbarer Rückbank.

von Marc_RE - am 19.05.2016 11:29
Ich bin mit sehr vielen Nissan der 80er und 90er in meinem Heimatort aufgewachsen, weil der örtliche Autohändler eben seit den 70ern einen Vertrag mit denen hatte. Das war natürlich ein Heimvorteil, die meisten Marken und auch sämtliche deutschen Fabrikate gab es erst in der 10 km entfernten Kreisstadt. Nur ein Citroen- und ein Toyota-Händler waren noch in näheren Nachbarorten.

Das ganze hatte so ungefähr ein Ende, als Nissan sich mit Renault zusammen getan hat. In diesem Zuge straffte Nissan sein Filialnetz und der immer noch gut gehende Händler bekam keinen Vertrag mehr. Der nächste Nissan-Händler war ab jetzt 15 Kilometer entfernt.

von Hagbard Celine - am 19.05.2016 13:42
So ist es, GM Korea wurde weltweit auf Chevrolet umgeflaggt, die Autos haben aber wenig zu tun mit dem, was man hier bisher als Chevrolet kannte. Da GM hier seiner Tochter Opel keine Konkurrenz machen wollte, bekam man sowieso nur die Exoten. Und genau diese, konkret Camaro und Corvette, bekommt man auch weiterhin als Chevrolet.

Die koreanischen GM-Fabrikate wurden hier komplett in die Modellpalette von Opel integriert, der Karl ist der Nachfolger des Chevrolet Spark, auch die SUVs Mokka und Antara stammen aus Korea.

Etwas skurril ist nun die Modellpalette in Nordamerika, die jetzt bunt gemischt ist aus Koreanern von Kleinstwagen (Spark sowie Sonic, der hiesige Aveo) bis hoch zu Mittelklasse und kleinen SUVs, sowie "klassischen" Amerikanern in den größeren Segmenten.

von Hagbard Celine - am 20.05.2016 20:01
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