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Für den Piddelskrämer: Was findet Ihr richtig gut?

Startbeitrag von --- am 21.04.2007 17:24

[User auf Wunsch des Users entfernt.]

Die 50 interessantesten Antworten:

Momo, was ein Zufall, so hieß auch mal eine schwarze Katze von uns, die wir leider einschläfern lassen mussten. Eine eigenwillige Jägerin (kein Vogel war vor ihr sicher), die unwahrscheinlich verschmust sein konnte, aber nur, wenn und vor allem mit wem sie wollte - ich war ihr bevorzugtes Herrchen :-)

Jetzt bleibt uns nur noch ihr großer Halbbruder (?) Caruso, ein Jahr älter (also inzwischen 11 und immer noch recht fit) und nicht ganz so verschmust. Er ist eine ziemliche Kämpfernatur und eher für das Landgetier verantwortlich, was dann rauf bis zu Frettchen und Ratten geht...

Unsere Katzen sind typische Freigänger, die aber auch öfters wieder nach Hause zu Besuch kommen. Länger als einen Tag wartet man selten, das passierte nur zwei- oder dreimal. Beim ersten Mal fanden wir unsere erste Katze, die wir noch vor Caruso hatten, am Rand der 100 m entfernten Bundesstraße wieder. Vermutlich hatte sie ein Hund auf die Straße gehetzt, von alleine wäre sie dort nie hingegangen.

Lange Jahre war die Fläche hinter unserem Haus unbebautes Feld, was ein luxuriöses Revier für unsere Katzen bedeutete. Jetzt entsteht dort ein Neubaugebiet - leider ein Grund für uns, uns nach dem Tod von Caruso eher keine neue Katze mehr ins Haus zu holen. Freigang ist jetzt nämlich nur noch beschränkt möglich, fast ausschließlich auf dem Hof eines benachbarten Bauern im Ruhestand...

von Hagbard Celine - am 22.04.2007 19:05
Wo wir schon beim Nahverkehr sind:
Die alten Silberlinge mit der Original-roten Lederausstattung innen.
So weich saß man seither nie mehr in meinem Zug: Wie in Abrahams Schoß.
Weitere Pluspunkte: Fenster lassen sich weit öffnen, Heizung selbst regulierbar. Genug Platz fürs Gepäck, da passt ein ganzer Koffer obendrauf!
Da merkt man: Die sind aus Zeiten, als die Bahn noch an Reisenden interessiert war, und nicht nur am Geschäftspöbel mit Wichtigköfferchen, dessen größte Sorge es ist, ob er im klima-traumatisierten ICE-Abteil Internetanschluß hat und ins Handy quaken kann.
Und man darf an den Türen immer Kavalier spielen, weil das "schwache Geschlecht" die Hebel nicht aufkriegt.
Okay, für Behinderte und alte Menschen sind die Dinger natürlich scheiße.
Mittlerweile sind fast alle umgebaut. Umso mehr freut michs, wenn mal irgendwo so ein Ding im "Orijinoool"-Zustand rumkurvt

von PeterSchwarz - am 23.04.2007 12:15
Das hat damit nix zu tun, denke ich. Ich hab da meine eigene Theorie...

Das menschliche Hirn speichert schlechte Dinge und Sachen, die uns ärgern, besser bzw. prägnanter, als Sachen, die gut geklappt haben. Wahrscheinlich, damit man es beim nächsten Mal besser macht.

Beispiel: Jeder hatte schon mal das Erlebnis im Supermarkt an der falschen Kasse zu stehen und ärgert sich drüber. Das veranlasst ihn evtl. dieses Erlebnis in den "Was geht euch auf den Sack" Thread zu schreiben. Das er vorher aber vielleicht 3x an der Kasse stand, wo es schneller ging, interessiert ihn nicht wirklich. Das nehmen wir, in dem Moment, auch gar nicht so wahr. Hat ja alles geklappt, wie wir es uns vorgestellt haben.
Folge... Es bleibt nicht prägnant im Gedächtnis und man schreibt bzw. redet auch nicht drüber.

Ich kann hier rein schreiben, dass ich heute erfolgreich die Spülmaschine ausgeräumt hab oder das ich heute in KEINEN Hundehaufen getreten bin. Toll, oder? Aber wohl kaum erwähnenswert.

Wäre mir ein Glas runter gefallen beim Ausräumen, würde ich mich wohl ärgern und beim nächsten Mal aufpassen. Und wäre ich heute in einen Hundehaufen getreten, würde ich mich evtl. im anderen Thread über die Leute auslassen, die das nicht aufheben was ihr Hund hinterlässt. Aber auch hier würde ich in Zukunft besser aufpassen.
Und genau dafür speichert das Gehirn Misserfolge und negative Erlebnisse besser ab.

Übrigens... Das Du hier rummotzt, dass der Thread in der Versenkung verschwindet und der andere oben bleibt, müsste auch in den anderen Thread. Du motzt ja auch ständig™ rum, was Dir nicht passt und trägst damit zum Klischee des alles mies redenden Deutschen bei ;)

von Sebastian Dohrmann - am 29.05.2007 17:54
Zitat
Wrzlbrnft
Wie schön, wenn man seine Jahreskarte von der Bahn bezahlt kriegt *hust*. :D


Sei froh, im SBB-Land zu arbeiten und zu leben. ÖBB-Österreichcard in meinem Fall würde ich nichtmal geschenkt wollen ... nachdem man jetzt noch mehr Strecken streicht, vorallem die mit Graz verbundenen. Aus für Direktzug Graz-Bregenz, wohl auch für die Züge Graz-Linz (!!), einen der zwei Graz-Innsbruck Direktverbindungen, drei Züge Graz-Maribor und vier Züge aus dem vor 1 Jahr feierlich eingeführten Stundentakt Graz-Wien. Ein wahrlicher Rückschritt im Albanien der EU, in dem ich hier lebe!
John MacAdam hat im England des 18. Jahrhundert in wenigen Jahren Infrastruktur gebaut, die die damalige Reisedauer geviertelt hatten (zB von London nach Edinburgh in 2.5 statt 12 Tagen) - die ÖBB haben es geschafft im 21. Jahrhundert in wenigen Jahren den Fahrplan gefühlterweise auf ein Viertel zu reduzieren, während die Fahrzeiten nun sogar länger werden. Graz-Innsbruck muss man zB nun über Salzburg fahren, was über 100 Tarifkilometer mehr und somit mehr Abzocke und eine Stunde mehr Fahrtdauer bedeutet. Nach Linz darf man mit dem Bus tingeln, wenn überhaupt mal einer fährt. Manchmal komme ich mir verarscht vor!!! Mich hat die scheiß Bahn nach diesem Fahrplan für 2010 endgültig als Kunden verloren! Wenn ich noch mal Bahn fahre, dann mit dem Auto an die Grenze und mit ausländischen Bahnunternehmen weiter, da ist selbst noch die ungarische MAV besser. :mad: :mad:



von DX-Project-Graz - am 07.10.2009 21:10
Zitat
DX-Project-Graz
Sei froh, im SBB-Land zu arbeiten und zu leben. ÖBB-Österreichcard in meinem Fall würde ich nichtmal geschenkt wollen ... nachdem man jetzt noch mehr Strecken streicht, vorallem die mit Graz verbundenen. Aus für Direktzug Graz-Bregenz, wohl auch für die Züge Graz-Linz (!!), einen der zwei Graz-Innsbruck Direktverbindungen, drei Züge Graz-Maribor und vier Züge aus dem vor 1 Jahr feierlich eingeführten Stundentakt Graz-Wien. Ein wahrlicher Rückschritt im Albanien der EU, in dem ich hier lebe!
John MacAdam hat im England des 18. Jahrhundert in wenigen Jahren Infrastruktur gebaut, die die damalige Reisedauer geviertelt hatten (zB von London nach Edinburgh in 2.5 statt 12 Tagen) - die ÖBB haben es geschafft im 21. Jahrhundert in wenigen Jahren den Fahrplan gefühlterweise auf ein Viertel zu reduzieren, während die Fahrzeiten nun sogar länger werden. Graz-Innsbruck muss man zB nun über Salzburg fahren, was über 100 Tarifkilometer mehr und somit mehr Abzocke und eine Stunde mehr Fahrtdauer bedeutet. Nach Linz darf man mit dem Bus tingeln, wenn überhaupt mal einer fährt. Manchmal komme ich mir verarscht vor!!! Mich hat die scheiß Bahn nach diesem Fahrplan für 2010 endgültig als Kunden verloren! Wenn ich noch mal Bahn fahre, dann mit dem Auto an die Grenze und mit ausländischen Bahnunternehmen weiter, da ist selbst noch die ungarische MAV besser. :mad: :mad:


Die ÖBB hat wenigstens noch keine Reservierungs- und Zuschlagspflicht im Fernverkehr. Ansonsten sieht es im MÁV-Land tatsächlich schon vielerorts besser aus als in Österreich. Dass Graz immer noch weiter vom nationalen und internationalen Bahnverkehr abgekoppelt wird, ist allerdings eine Unverschämtheit. Alles, was eben nicht Westbahn oder von den Ländern unterstützt wird (z.B. in Salzburg, Tirol oder Vorarlberg), landet auf dem Abstellgleis.

Was zwischen Graz-Innsbruck den Umweg über Salzburg anbelangt, hierfür erhebt die ÖBB keine Zuschläge mehr. Fahrkarten über Zell am See gelten auch über Salzburg, allerdings weiß wohl das Zugpersonal nicht immer Bescheid darüber. Ein Kollege musste erst noch ein PDF des Verkehrsverbunds Vorarlberg mit diesem Hinweis vorzeigen, damit man ihm geglaubt hat.

von Wrzlbrnft - am 08.10.2009 08:13
So ähnlich dachte ich mir das schon. Dafür sind aber mehr als eine Antenne notwendig. Oder reicht eine?

Für meine 28 Programme komme ich mit einer Antenne aus. Ausgerichtet auf den weitesten Standort. Das ist Heidelstein/Rhön (194 Km). Kreuzberg/Rhön (204 Km) ginge theoretisch auch, aber dafür müßten 2 Kanäle gewechselt werden.
24 Programme kommen aus Braunschweig. Antennenausrichtung spielt für den Nahempfang keine Rolle.
Torfhaus/Harz bräuchte ich nicht. Vom benachbarten Brocken kann ich etxra 2 Programme bekommen und weitere 2 kommen aus der Rhön.
Das erwähnte BR alpha kommt sporadisch vom Ochsenkopf (245 Km). Eins plus ginge garnicht, nicht mal sporadisch, da Kanäle im Nahbereich belegt. Schade drum.

Andere Standorte, die ich vielleicht noch mit etwas Antennenaufwand erreichen könnte (ausserorts gehen sie übrigens), bringen mir nix Neues. Ein paar Regionalprogramme noch.

Persönlicher DVB-t Reichweitenrekord übrigens ist der 444 Km entfernte Raichberg im Kanal 40.
Zweitweistester ist Waldenburg mit 338 Km (K 36 und 50). Freue ich mich, wenn die auftauchen.
Und das finde ich richtig gut. :spos:



von bikerbs - am 02.02.2010 18:52

Re: F¼r den Piddelskr¤mer: Was findet Ihr richtig gut?

*zurückmeld*

Gut finde ich, dass ich als Diabetiker von meinem Hausarzt regelmäßig und besonders gründlich untersucht werde.
Weniger gut fand ich im ersten Moment, dass er Anfang des Jahres auch "etwas" fand.
Und richtig gut finde ich jetzt, DASS er meinen Krebs auch entdeckt hat!

Das Tückische an Nierenkrebs ist, sein Tumor schmerzt nicht und wenn, ist der No-return-point meist schon überschritten, die Krankheit kann nicht mehr geheilt, nur noch gebremst werden kann. Mit 15.000 Neuerkrankungen, also etwa 3% ist dieser Krebs zu selten, um im normalen Krebsvorsorgeprogramm aufgenommen zu werden. Wohl also dem, der einen motivierten Internisten seinen Hausarzt nennen darf. Und ihn jenseits der 40 regelmäßig besucht...

Skurrriler Zufall: Auf dem Weg von der CT wurde ich vor dem Ärztehaus im Vorbeigehen angesprochen "Haaaaalt, Duuuu bist Erich Hoinicke." - ?? - Den Typ kannte ich noch aus meiner Abizeit. Logo. Große Widersehensfreude nach 30 Jahren, kurze Lebensläufe und die Frage nach den "Gebrechen des Vorrentenalters" ;) Mit den Tumoraufnahmen in der Hand steht man da schon etwas blöd da. Aber: "Kennst du noch XYZ [ebenfalls Cliquenmitglied]? Der hatte genau das gleiche vor einem Jahr. Und dem geht's gut."

XYZ fand ich im Telefonbuch (!). Anruf nach 30 Jahren - "Erich? Ha, Erich Hoinicke..." Ich kam gleich auf den Punkt und er beruhigte mich. Mein Tumor wäre ja nur 5 cm groß, da könnte die Niere vielleicht sogar noch erhalten bleiben. Seiner hatte 10 cm (durch puren Zufall bei Ultraschalluntersuchung gefunden) und noch ohne Metastasen, also cool bleiben.

Über die folgenden 6 Wochen könnte ich ein Buch schreiben. Kurz: OP top, Niere blieb erhalten. 3 Wochen Anschluss-Reha in Hessisch-Sibirien waren vorbildlich (2 kg zugenommen...) Zimmeryagi auf Balkon brachte manchmal Straßbourg rein, Zimmermädchen guckte manchmal irritiert. Resümee:

1) Ich weiß, "ich könnte euer Vater sein" :D - trotzdem und @ die 40+Fraktion erst recht: Nutzt die Krebsvorsorge! Besonders wenn Eltern/Großeltern schon betroffen waren.
2) Nicht über unser Gesundheitssystem meckern. In den USA z.B. hätte ich die Wahl zwischen Hausverkauf oder baldigem Zettel am Zeh.
3) Und den Humor nicht verlieren.









von Erich Hoinicke - am 21.03.2010 10:57
@88,7:

Zitat

Ich denke, vieles hat auch mit der inneren Einstellung zu tun. Warum schlägt die Krankheit bei den einen zu und bei den anderen nicht?

Ersteres ist sehr spekulativ und wissenschaftlich schwer zu erfassen. Vielleicht ist es aber das Zünglein an der Waage, denn (zu Zweiterem) findet ja in jedem menschlichen Körper zu jeder Zeit ein Zweikampf zwischen freien Radikalen und dem Immunsystem statt. Gesunder Lebensstil (abh.v. Ernährung, Bewegung, Strahlung, Stress uvm) = starkes Immunsystem = hohe Sicherheit, aber keine Garantie. Hauptgrund ist nach allem, was ich bisher gelesen habe, eine genetische Unsicherheit, bei der nicht ein bestimmter Krebszellen-"Schläfer" sondern eine Schwäche des Immunsystems vererbt wird, unter ungünstigen Bedingungen früher Krebszellen unterlegen zu sein als bei gesundem Erbgut.

Zitat

Will uns damit irgendwas wachrütteln?

Nein, so ein Automatismus mit Todesfolge wäre so ja auch kontraproduktiv, es sei denn, das Überleben einer krebsresistenten Minderheit soll das natürliche Ziel sein.

Zitat

Aber, vielleicht denkst Du jetzt über vieles ganz anders, nimmst nur noch die wirklich wichtigen Dinge wahr?

Jein. Mit fast 50 hatte ich schon Zeit genug, über die wichtigen Dinge des Lebens nachzudenken. Bis aufs eingestellte Rauchen änderte sich da jetzt eigentlich nicht so viel. Wenn ich daran denke, vieviel gepflegter Unsinn an unserem Tisch in der Reha verzapft und verlacht wurde - war das jetzt wichtig?

Von Deinem privaten Verlust las ich als in einer der ersten Mails nach den 8 Wochen Abstinenz. Lag wohl am Suchbegriff. Tut mir leid, wenn sie nicht das Glück hatte, das sie sicher verdient hätte. Das Leben ist leider nicht fair, wir können nur versuchen, das beste daraus zu machen.



von Erich Hoinicke - am 22.03.2010 19:40

Re: F¼r den Piddelskr¤mer: Was findet Ihr richtig gut?

Zitat
PowerAM
Das finde ich nicht in Ordnung! :nono:



13,4333
- RX: Sony CDX-GT700D (mobil), Blaupunkt Palm Beach (Sharx), Grundig WKC 6400 RDS (82 / 110 kHz), Lextronics Eton E5 (53 kHz), Roadstar TRA-2350 P (82 / 110 kHz)
52,7167 - ANT: 3-Element Yagi (UKW), Dipol (UKW)
| PEUGEOT 206 HDI éco | | ..88....92....96....100....104..|..108 MHz |



Streber! :p

von 88,7 MHz - am 02.05.2010 17:55
Dass mein Japsenluder wieder richtig vollgasfest ist. "Reparatur" gestern auf dem BAB-Rastplatz... :D

Vorgeschichte: Vor gut einem Jahr hatte ich eine Woche lang Zünd-oder Vergaserprobleme, ohne die Ursache genau wissen, bis "es" wieder weg war. Dreck im Vergaser oder in der Benzinleitung war deshalb meine Vermutung. Umso mehr, als "es" vor 2 Wochen wieder losging und der Ausfall eines (?) Zylinders offenbar lastabhängig war. Also Stottern am Berg und Zuriegeln ab 80...120 km/h auf der Ebene schien mir eigentlich ein klares Indiz zu sein. Nix da.

Als ich gestern mit 6 Kisten Bier aus der Heimat startete und nach einer Stunde Berg- und Talfahrt der Vierzylinderbetrieb schon ab 70 km/h Glückssache war und die ersten Laster zum Überholen ansetzten, wurde es Zeit für ... ein Nickerchen auf dem Parkplatz. Dann nach kurzem Brainstorming der Schnellcheck: alle Kerzen rehbraun, Luftfilter noch akzeptabel, nur beim einzelnen Abziehen der Kerzenstecker war die Überraschung groß: Bei zwei Steckern und Standgas war der Zündfunke sporadisch gegen das Motorgehäuse ausgetreten. Seit wann sind Zündprobleme lastabhängig??. :bloed:

Kreative Pannenselbsthilfe: Um den Verbandskasten nicht unnötig auszuschlachten fischte ich eine halb leer gefutterete Lebkuchentüte aus dem Handschuhfach, riss zwei postkartengroße Rechtecke zurecht und wickelte das Not-"Dielektrikum" um die defekten Kerzenstecker. Ergebnis: Ich habe wieder ein neues Auto ;) - Motor dreht sauber hoch bis 7000, die Dreivierteltaktattacken sind vorbei und Fahrer und Bier schäumen nicht mehr unkontrolliert über. :)

von Erich Hoinicke - am 10.05.2010 06:12
Zitat

Die Steuern liegen hier extrem hoch, autofahrer werden hier richtig abgezockt. Diesel fährt hier privat kaum einer, da es unbezahlbar ist (Polo diesel kostet zB 100 euro pro monat im steuer).



:kinnlade:

Hundert Euro pro Monat für'n Polo? Und ich dachte, die 650¤/Jahr für den alten Mercedes Sprinter Diesel wären viel....

Das mit Bus&Bahn ist hier nicht anders, es ist sogar noch schlimmer.
Es wird überall vom Ausbau des öffentlichen Personennahverkehr gesprochen, aber auf den Dörfern fährt der Bus nur 5x am Tag. Passt nicht ganz zusammen! Wer Arbeit hat und auf dem Dorf wohnt, wird zum Auto regelrecht gezwungen.

Ich habe mich noch nicht erkundigt, wie ich von Hildesheim nach Wolfsburg fahren könnte.
Es würde auf jeden Fall darauf hinaus laufen das ich die 3km ins Nachbardorf mit Fahrrad oder zu Fuß bewältigen müsste. Soviel dazu.

von Mc Jack - am 07.10.2010 08:43
Das gefällt mir richtig gut. :)
Android 2.1 ist seit letztem Samstag drauf, das Update lief automatisch (über PC, also DSL)
Ein paar Details kamen dazu, wie eine Anzeige der Signalstärke von GSM/UMTS in % (im Menü).
Viel mehr konnte ich noch nicht ausprobieren, mir fehlt leider ein wenig die Ruhe...:(
Eine ausführliche Gerätevorstellung im "Geschlossenen" ist geplant, fragt sich nur wann ich die Zeit habe.

Andoid 2.1 ermöglicht es übrigens, Winamp für Android (Beta) zu installieren. Winamp auf dem Handy, das ist schon ziemlich freaky. :)
Die Kamera scheint mir besser als die vom K800i zu sein. Leider hat sie nur Fotolicht, also keinen echten Blitz.

Mit dem kostenlosen A Online Radio habe ich aber schon einen sehr netten Player für Webstreams, der natürlich auch über WLAN funktioniert. kick!fm im Kopfhörer mit einem Miniplayer in der Hosentasche und überall dort, wo der WLAN-Router zu empfangen ist, das ist schon Klasse. :spos: :cool:
Leider kann er kein wma, dafür müsste ich noch eine passende App suchen. Fehlt mir nur leider ein wenig die Zeit..

von Mc Jack - am 17.11.2010 10:12
Nun ja, auf einem festen Monatsgebühr will ich nicht mehr verzichten. Prepaid ist mir hier zu teuer. Zudem wird es dann mit einem Internetflat ziemlich schwierig, denn die sind im kombination mit Prepaid besonders teuer.

Voraussichtlich wird mir das ganze soviel kosten im Vertrag:

- ¤26,20 pro monat (175minuten/350sms, 1Mbit Flat mit ~4GB)
- Einmalig 99 euro

Macht ¤413.4

Werde ich mir dieses Handy einzeln kaufen, dann:
- 260 euro Handy
- ¤10,95 pro monat + ¤7,50 Internetflat = ¤18,45 pro monat

Macht ¤481.4

Alles 1 Jahr im KPN Netz. Dies sind Neu-vertragspreisen, so für mir wirds sicherlich noch billiger ausfallen (Vermutlich bekomme ich das Handy umsonst beim 26,20 Vertrag).

Bei Vodafone bzw T-Mobile siehts nicht anders aus. Nur Vodafone hat beim Internet nen 1GB Datenlimit, wo man extra zahlen muss für dem mehrverbrauch. Bei KPN wird man wenigstens auf 384kbps gedrosselt. Bei T-Mobile ist die 3G abdeckung so denkbar schlecht das ich mir das nicht an tue.

von Jassy - am 17.11.2010 12:19
Eine Geschichte, die wirklich nur das Leben schreiben kann.

Am Samstag morgen fahre ich mit meinem Sprinter voll beladen mit altem Teppich und Spanplatten Richtung Wertstoffhof. Dort angekommen fange ich an, die knapp 400kg (:eek: ) auszuladen. Kurze Zeit später stellt sich ein Fahrer mit seinem T4 neben mich und fängt an, seinen Sperrmüll auszuladen.
Unter alten Lampenschirmen, alten Schrankteilen und sonstigem Sperrmüll kommt auf einmal Unterhaltungselektronik zum Vorschein. Ein altes Sanyo-Tape (uninteressant) konnte ich ausmachen, ein breites Saba-Radio und mehrere Kleinigkeiten. Das alles war zunächst einmal nicht allzu spannend, aber meine Neugier war geweckt. Der T4 war noch zur Hälfte gefüllt - was kommt da noch alles zum Vorschein? Ein freundliches "Moin" und ein wenig Small Talk wurden gewechselt. Nach einer Weile kam dann die unterste Schicht zum Vorschein - und die war schon deutlich interessanter. Ein altes Tonband unbekannter Bauart und ein Plattenspieler im 70er-Jahre-Design standen da plötzlich wie auf dem Präsentierteller. Darauf angesprochen, sagte mir der freundliche Herr, das "der Kram" wohl noch funktionieren müsste, aber "was soll man denn mit dem Plunder heutzutage noch".
Ich bekam "den Plunder" auf Nachfrage überreicht und lud ihn auch gleich in meinen Sprinter. Ich war nämlich mittlerweile fertig. Der Plunder entpuppte sich dann als Braun TG1000 und als Pioneer PL12.

Zuhause angekommen, musste ich mir zur Feier des Tages erst einmal ein :drink: aufmachen.
Ob die zwei Geräte wirklich noch funktionieren kann ich nicht sagen, ich hatte bislang noch keine Zeit, "den Plunder" ;) auszuprobieren.

von Mc Jack - am 11.04.2011 06:32
Das ich für meinen Vater die Erhöhung von 60 % auf 100% Schwerbehindert durchsetzen könnte.
Mit RF-Kennzeichen, ( GEZ-Gebührenbefreiung ) und nötige Arztfahrten mit den recht teuren Krankenfahrdienst sind dann auch absetzbar.!!
Es ist wirklich ein Graus, Heimkosten, Zuzahlung für Medikamente ( ca 80 Euro im Monat ) und immer noch das Haus an der Backe, wo trotz Leerstand dennoch laufende Kosten entstehen und mein Vater auch kein Barfreibetrag ( "Taschengeld für Heimbewohner") ca 96, 00 Euro im Monat erhält, ist das alles eine schwierige Sache. Da ich auch die Vermögensfürsorge habe, muss ich sehen wie ich das hinbekomme.

Nun steht auch noch eine Pflegestufenerhöhung an, von 1 in 2- dann wird der Eigenanteil( Der verschlingt ja bisher schon fast die komplette Rente ) auch gleich um 300 Euro erhöht. Seine Rente reicht dann nicht mehr und ich kann mich wieder mit dem Sozialamt auseinander setzen. :rolleyes:
Falls das Haus bis dahin nicht verkauft ist und sein Erspartes unter 2600 Euro liegt.
Wird das Haus verkauft muss dann alles vom Verkaufserlös für die Heimkosten eingesetzt werden, bis eben auf den Freibetrag von 2600 Euro.
Wird das Haus, weil sich so schnell kein Käufer findet, nicht verkauft, gibt es ein Darlehen was dann später wieder nach Hausverkauf abbezaht wird. Bis dahin muss als Sicherheit eine Grundschuld aufgenommen werden.
All die Probleme habt ihr in einen vergleichbaren Fall nicht, wenn eure Eltern Euch das Haus schon vor 10 Jahren überschrieben haben, sind es keine 10 Jahre fordert das Amt das Haus von Euch zurück!

von 88,7 MHz - am 08.06.2011 03:51

Re: F¼r den Piddelskr¤mer: Was findet Ihr richtig gut?

Zitat
PowerAM
Richtig gut: Eigenbau-Abgasanlage vorgefuehrt, Nummern der Bauteile vorgelesen und abgenommen bekommen.

Das erinnert mich an meine 77er Honda Enduro mit zerbröseltem Endtopf im Jahr 1981. Aus purer Geldnot einen Kadett-Endtopf vom Sperrmüll gerettet und einem Kumpel mit Schweißgerät gebracht. Weil's doch noch recht laut war, eine "Flöte" aus Eisenrohr + Fliegendraht gebastelt und ab damit zum TÜV.

Was ist das denn?? Der nette Herr suchte nach einer Nummer des offensichtlichen technischen Großangriffs, gab testweise 20 Sekunden Vollgas im Stand und holte damit die vorher sorgsam gestopfte Steinwolle (Abfallprodukt meiner ersten selbstbauboxen) aus dem Topf. So nicht. Beim nächsten Mal mit Originalauspuff sagte er, während die Flusen durch die Halle wehten.

Ein anderer Kumpel optimierte tags drauf das Innenleben etwas professioneller und kloppte mit Schlagzahlen "0815" in das Eisenrohr. Lack drüber, ab nach Mainz - Ging durch! Helau :P :D

von Erich Hoinicke - am 10.08.2011 19:43

Re: F¼r den Piddelskr¤mer: Was findet Ihr richtig gut?

Das passiert mir leider nicht so haeufig. Vielleicht mag die Autobahngurkerei schuld dran sein? Ich sehe gewoehnlich beinahe taeglich die gleichen Pendler, zumeist ungefaehr an der gleichen Stelle. In Erinnerung blieben dabei: Ein Opel Astra-G mit BAR-Kennzeichen, der grundsaetzlich Tempo 90 faehrt, sich aber nicht mit 95 - 100 ueberholen lassen will. Dann der blaue Seat Toledo mit roten TDI-Buchstaben aus OPR. Der Fahrer gruesst inzwischen bereits. Nicht vergessen darf man den uralten und inzwischen etwas blaeuenden VW Jetta II mit dem seit Ewigkeiten nicht mehr ausgegebenen NAU-Kennzeichen (Nauen) und den dunkelgruenen Peugeot 206 mit HVL, der mit Strich 80 i. d. R. zwischen Falkensee und Spandau angetroffen wird. Und der silberne MB CLK Kompressor mit dem kurzen OHV-Kennzeichen, das ebenfalls als Pendlerauto herhalten muss.

Morgens bin ich mit Fahrtempo 95 - 105 zumindest auf dem auf 120 km/h begrenzten Berliner Westring (A10) einer der Schnellsten, es ist aber vor 6 Uhr auf dieser Strecke auch nicht viel los. Montags kommen die Handwerker noch dazu, die ihre Wochenbaustellen in Sued- und Westdeutschland mit vollgepackten Transportern ansteuern - arme Schweine aus den strukturschwachen Landkreisen in Vorpommern, der Uckermark oder aus MST.

Fuer den Heimweg wuenscht man sich nachmittags einen schnell fahrenden LKW mit Tempo 95 oder - was einem Lottogewinn gleicht - einem Tempo 100 fahrenden Reisebus. An sowas haengt man sich unter Beachtung des Sicherheitsabstandes dran und laesst sich mitziehen. Bei den doch recht haeufig ueberholenden Reisebussen muss man mitziehen und seinen Platz dahinter verteidigen. Die sind recht beliebt und mehr als zwei PKW dahinter gehen nicht mehr gefahrlos, wenn man beim Ueberholen immer mitziehen will. Teilweise merken es die Busfahrer und sorgen beim Wiedereinscheren dafuer, dass man auch ungefaehrdet wieder dahinter passt - ohne dem ueberholten LKW in den Sicherheitsabstand zu ziehen.

Reisebus voraus sorgt fuer gutes Durchkommen auch auf vollen Autobahnabschnitten, wie z. B. nachmittags dem noerdlichen Berliner Ring. Dann ist teilweise sogar die Fahrzeit zu schaffen, die ich morgens auf weitaus leereren Fahrbahnen gebraucht habe. Mit LKW-Tempo 85 dauert's doch ein wenig laenger... ;)

von PowerAM - am 01.09.2011 08:53

Re: F¼r den Piddelskr¤mer: Was findet Ihr richtig gut?

Zitat
Mc Jack
Vorhin auf die Waage gestellt: DKultur Brocken.

YES!!!

Es ist noch nicht allzu lang her, als die Waage noch zwischen Hitradio Antenne und MDR Figaro schwankte...:eek:


fm@home mit 8Ele: [01] DLF [02] DKultur [03] NDR1 NDS [04] NDR2 [05] NDR Kultur [06] NDR Info [07] N-Joy [08] NDR 90,3 [09] NDR1 MV [10] hr1 [11] hr2 [12] hr3 [13] hr4 [14] 1live [15] WDR2 [16] WDR3 [17] WDR4 [18] WDR5 [19] MDR S-AN [20] MDR Jump [21] MDR Figaro [22] MDR Thue [23] Bremen 1 [24] Nordwest [25] Bremen 4 [26] FH Europa [27] BFBS R1 [28] BFBS R2 [29] ffn [30] HRA [31] Radio 21 [32] 89.0 RTL [33] SAW [34] FFH [35] Klassik [36] Ostseewelle [37] Ant Thue [38] Tonkuhle [39] Leineherz [40] Okerwelle [41] SR Göttingen [42] ZuSa DAN [43] Radio Aktiv [44] os-radio [45] R. Hochstift [46] R. Lippe [47] R. Herford
26 ö-r, 9 Private, 7 NKLs, 3 NRW-Lokalprogramme, 2x BFBS


---------------------------------------Mitschnitte || Technik || Dütt un Datt---------------------------------------

Ich bin im BOS :eek:

von Staumelder - am 02.10.2011 10:46
Zitat
88,7 MHz
Gut, oder nicht gut ?

Gerade ein Anruf: Jemand interessiert sich für das leerstehende Elternhaus, will aber kein Makler und den Preis drücken !! Ich weiß nicht, ob ich das will ? Bin da mittlerweile vorsichtig, wenn jemand sich gegen den Makler wehrt. Ich bin alleine durch das Amtsgericht ( Verkauf muss ja immer genehmigt werden) an einen Preis gebunden.. Und für'n Appel und nen Ei sollte die zwei Häuser nun auch nicht übern Jordan gehen.


Nicht gut! Finger weg vor diesen Schnäppchenjägern! Die sind nur darauf aus aus der Not anderer Kapital zu schlagen.

Mein Nachbar im Norden wird ständig auf meine leerstehende Hütte angesprochen... Ich kaufte sie vor 11 Jahren ebenfalls ohne Makler. Das war aber der Wunsch des Verkäufers, um den Kaufpreis besser ausreizen zu können. Alles andere ist unseriös.

Müsste ich verkaufen, wäre mein erster Weg zu einem Gutachter, der zweite zu einem Makler oder der Internetplattform immobilienscout24.de. Vorher natürlich die Marktpreise deiner Gegend checken.

von Erich Hoinicke - am 05.10.2011 07:25
Müsste ich verkaufen, wäre mein erster Weg zu einem Gutachter, der zweite zu einem Makler oder der Internetplattform immobilienscout24.de. Vorher natürlich die Marktpreise deiner Gegend checken.

Seit Frühjahr läuft es ja über ein Makler und findet sich auch im Inernet
Das Übel in der Stadt wo das Elternhaus steht, schlägt voll der demograpfische Wandel zu :-( Leerstände ohne Ende, Mietshäuser werden von den Baugesellschaften schon abgerissen. Kein Vergleich zu Lüdenscheid oder Iserlohn, da geht noch was.. Jedenfalls scheinen die Leute interessiert und haben jetzt auch nicht viel runterhandeln wollen.. ( Wenn es so bleibt ) Ja, eine Notlage wird sich ab Dez/ Jan einstellen, wenn Vaters Schonvermögen erreicht ist.. ( Einzelperson gleich 2600 Euro Selbstbehalt ) erst ab dann gibt das Sozialamt ein Darlehen für die Heimkosten, was zurück bezahlt werden muss oder in die Erbmasse geht.

Ich hab's mal ausgerechnet, bis jetzt nach einen Jahr Heimkosten für Vater und die 10 Wochen für meine Mutter liegt der Eigenanteil über 25.000,00 Euro die weg sind. Da geht mir so langsam die Düse.
Hätte ich gewusst was die Vermögenfürsorge für die rechtliche Betreuung bedeutet, na ich weiß nicht, ob ich mir den Stress angetan hätte... Ich habe da alles zu regeln, Heimkosten, Witwerrente beantragen, (die er natürlich nicht bekommt ) Zuzahlung von Krankenkasse, Lebensversichrungen, Autoverkauf, Sozialamt, Hausverkauf und Notar und immer alles schön vom Amtsgericht genehmigen lassen..

von 88,7 MHz - am 08.10.2011 05:39
Drama, Drama.. Telefoniert mit dem möglichen Käufer, verschiedene Ansichten, sieht schon so aus wie Notlage (aus ) nutzen.. Ich bekomme noch die Krise mit der ganzen Sache. Notar und Rechtsanwalt hat der Käufer schon in Petto. Was auf einer Art auch gut ist, denn wenn der Hausverkauf platz, muss die Notargebühr der bezahlen der den Auftrag gegeben hat. Anderseits möchte ich auch nicht über'n Tisch gezogen werden. Nur die Immobilienlage in der Stadt Altena ist wirklich bescheiden und der Makler hat schon einen günstigen Preis angesetzt. Der Käufer würde für die Hälfte die Häuser kaufen. Ich weiß es wirklich nicht, werden wir das Haus nicht los, ärgert es mich später auch. Ich gehe ja auch schon mit dem Kaufpreis runter, aber nur nicht bis zu halben Preis.
Hätte mein Vater, wie es meine immer vorraus schauende Mutter gewünscht hat, schon vor ein paar Jahren verkauft, wäre das wesentlich einfacher gewesen und zum guten Preis. Nun habe ich es an der Backe!! Und durch den Leerstand jetzt wird es auch nicht besser...

von 88,7 MHz - am 08.10.2011 15:32

Re: FRr den Piddelskr¬mer: Was findet Ihr richtig gut?

Nicht schlecht! :spos: Einen Spruch fuer mein Funktelefon habe ich nicht. Da ich die Funktion grundsaetzlich ausgeschaltet habe lasse ich es einfach klingeln, wenn ich nicht gestoert werden will. Alternative: Mit einem Tastendruck verstummt das akustische Klingeln, ohne dass der Anrufer durch das Senden eines Besetztzeichens ("Wegdruecken") quasi die Bestaetigung erhaelt, dass ich nicht mit ihm sprechen will. Manche fuehlen sich dadurch naemlich zum erneuten Anruf aufgefordert, weil es ja so wichtig sei. Zur Not auch mehrfach.

Hier hat sich die Fuehrung von Anrufergruppen bewaehrt, die je nach persoenlichem Ruhebeduerfnis durchgelassen werden oder nicht. Familie und Freundin lassen es immer klingeln, sie sind in Anrufergruppe 1. In der Gruppe 2 sind wichtige Nummern von der Arbeit und mir wichtige Freunde. Meist ist auch diese Gruppe freigegeben, die Gruppe 1 gleich mit einschliesst.

Die Callcenteranrufe, die ich hier manchmal postete, finde ich dann beim Durchsehen der Liste der verpassten Anrufe. Das Symbol dafuer wird eigentlich staendig in meinem Display angezeigt. Es grenzt eigentlich an Belaestigung, in welchem Umfang und mit welcher Penetranz man mir telefonisch Versicherungen, DSL-Anschluesse (wenn sie denn wenigstens liefern koennten!) oder Weinproben verkaufen wollen.

von PowerAM - am 21.11.2011 10:10
Den 5m langen, selbstklebenden LED-Streifen für 21€, den ich am Freitag zugeschickt bekam:

Klick

Sehr geniale Angelegenheit! Die Lichtfarbe ist quasi optimal (wirklich warm-weiß), die selbstklebende Rückseite ist von 3M und klebt tatsächlich und hell sind die Dinger auch noch! :spos:
Habe dat Dingen hier gerade an eines unserer 12V-Netzteile angeklemmt. Schnell noch die Stromstärke gemessen, aha, die 600LEDs haben zusammen 20W.
Nach jeweils drei LEDs ist eine Schnittmarke zu sehen, dort kann der Streifen passend gekürzt werden.
Wegen der kurzen Abstände zwischen den LEDs sieht die Angelegenheit nicht gleich wie Weihnachtsbeleuchtung aus. ;)
Muss mal sehen ob ich einen aussagekräftigen Bericht zusammen kriege.

Edit: Link korrigiert.

von Mc Jack - am 23.01.2012 07:29
Endlich Vollzeit arbeiten zu können. Mein Arbeitgeber hat mich nun befördert, und somit habe ich die Chance, in den nächsten sechs Monaten soviel Werbung für mich zu machen, dass ich danach hoffentlich unbefristet in Vollzeit werkeln kann. Das Aufgabengebiet ist sehr anspruchsvoll, ich bin aber zuversichtlich, auf einen grünen Zweig zu kommen, wenngleich alles noch ein bisschen viel im Moment ist.

Die neue (als Student oft ungewohnte) finanzielle "Freiheit" führte mich nun gerade dazu, eine Einkaufsliste für meine Wohnung zu erstellen, die ich zeitnah in die Praxis umsetzen werde. Fehlen halt noch ein paar Dinge. IKEA bietet für meine Wohnung einige nette Lösungen.

Und nebenher erstelle ich gerade einen Migros-Einkaufszettel. Werde bald mal wieder in die Schweiz aufbrechen (endlich!).

von Bengelbenny - am 05.03.2012 21:23
@Bengelbenny: Ebenfalls Glückwunsch von meiner Seite! :)

Ich find's extrem gut, dass
a) sunrise meine Datenoption endlich (!) aktiviert hat und
b) auch Tethering wider den AGB-Bedingungen absolut problemlos funktioniert (und das mit einer Geschwindigkeit, die ich nicht mal von USB-Surfsticks u.ä. gewohnt bin)
Edit: Sogar auf der tunnelgeschwängerten Hochgeschwindigkeitsstrecke Olten-Bern loift™ das Ganze praktisch problemlos! Die war zu Stick-Zeiten absolutes No-Go! :eek: :eek: :eek:

Jetzt kann ich endlich mein altbackenes DAB-Radio entsorgen, da ich ja nun in der Zukunft des Radiohörens angekommen bin, wo ich aus 50 Millionen aussetzerfreien Sendern gleichzeitig in Dolby-5.1-Qualität wählen kann! *muhaha*

Gruß aus dem ICE in Olten. :D

von Wrzlbrnft - am 06.03.2012 06:57
Zitat
PowerAM
:spos: und :loift: wohl gut...


Ja, technisch ist er in der Tat einwandfrei. Das Auto ist zwar mit seinen 60 PS relativ lahm, aber sehr zuverlässig. Er hat ein sehr gutes Fahrverhalten und ist gut ausgestattet.

Ich habe ihn 2008 ziemlich günstig als Jahreswagen bekommen, und der Preis hat auch einen Grund:
Er war/ist ziemlich verkratzt. Der Lack hat sehr deutliche Spuren, die durch eine Aufbereitung vor 3 Jahren kaum mehr sichtbar waren. Jetzt treten sie aber wieder sehr deutlich hervor, was für mich heißt, dass er eine gescheite Politur/Aufbereitung wieder dringend nötig hat.

Auch sind die Scheiben durch Eiskratzerei des Vorbesitzers und oder durch Waschanlagenfahrten teilweise mit leichten Kratzern versehen, was aber der Verkehrssicherheit nicht abträglich ist. Kleinere Steinschläge an der Frontscheibe habe ich bereits ausbessern lassen.

Wenn mir einer einen Tipp hat, wie man vielleicht auch die Kratzer in der Scheibe etwas minimieren kann/wegbringen kann (ohne die Scheibe auszutauschen), dann immer her damit. Ich möchte das Ding noch ein paar Jahre fahren und behandle es zumindest pfleglich. Die Altsünden des Vorbesitzers haben natürlich ihren Preis, aber in der Anschaffung war er einfach saugünstig. Im Prinzip ist mir ne solide, mängelfreie Technik aber auch lieber als ein super aussehender Lack an einem Auto, das technisch nix taugt (mein Opel Astra, den ich davor hatte, war so ein technisches Wrack...).

von Bengelbenny - am 23.03.2012 16:52
Ich weiss nicht, der Kaffeebecher stand an einigen gefaehrdeten Orten im Motorraum. Und den Dieselgeruch habe ich wohl von den Haenden geschnuppert. Egal, Diesel stinkt nicht halb so fies wie ausgelaufenes Benzin.

Die aktuellen Fiesta gefallen mir von aussen, das zerklueftete Cockpit ist mir aber zu stressig. Den 60 PSer bin ich in dieser Version noch nicht gefahren. Bei meinem nur wenig staerkeren Diesel (68 PS) kommt durch den Turbobumms wenigstens noch ein wenig Leben in den Motor, so blutarme Saugermotoren als Benziner stelle ich mir aber als ziemlich blutdruckfoerdernd vor. Die beschriebene Zuverlaessigkeit habe ich von einigen Fiesta-Fahrern gehoert, die fahren meist aber den etwas staerkeren (80 PS?) Benziner bzw. einer sogar einen ST. Selbst der ist wohl harmlos und nicht ueber normalen bzw. selbstverursachten Verschleiss hinaus aufgefallen.

von PowerAM - am 23.03.2012 19:08
Ich bin jetzt seit 8 Monaten ANgemeldet. Nach sehr langem Zögern. Und finde es praktisch ;)
Es besteht ja nicht nur aus überflüssigen Postings a la "ich frühstücke gerade", sondern auch aus einigen ganz praktischen Dingen. Man muss sich halt das beste draus machen und den Rest nach Möglichkeit abschalten :D
Neueste Errungenschaft momentan: eine neue FB-Gruppe, in der alte Fotos und Geschichten aus meiner Heimatstadt gepostet werden. War 'ne Schnapsidee und hatte mit einem von mir geposteten Dia angefangen, nach einer Woche waren es schon 300 Mitglieder, viele schöne Bilder und noch schönere Geschichten. Es sind Leute aufgetaucht, die ich bereits seit Sandkastenjahren aus den Augen verloren hatte, es wurden Kontakte aufgefrischt (auch offline)...

Für "Gruppen" ist FB eigentlich ideal, für Schpamm wird aber eindeutig das OT-Lachs bevorzugt!

von iro - am 11.04.2012 20:01
Für mich ist DVB-T halt ein recht einfacher Weg, an eine recht große Programmauswahl unkompliziert und in vernünftiger Qualität zu kommen. 29 Programme mit einer recht einfachten Lösung und ohne größere Verrenkungen sind eigentlich schon ein Argument. Und da ich gar nicht so viel schaue, langt es mir auch. Sieht auch auf einem 32-Zöller weitestgehend ganz gut aus.
Das einzige, was ich darüber hinaus mal noch testen werde ist, ob ich vom 28,2/28,5 irgendwas mit ner Digidish45 hinkriege auf meinem Balkon. Ein Kurztest war bislang negativ. Da kümmere ich mich bei Gelegenheit aber noch darum, es ausgiebiger zu testen, denn irgendwas müsst ich schon reinkriegen. Aber ich komme in letzter Zeit zu so wenig, dass vieles liegenbleibt, und jetzt in meinem Urlaub hab ich auch besseres vor, als stundenlang vor der Glotze oder vor einem Radio zu hängen.

von Bengelbenny - am 05.07.2012 09:53
Ehrliche Meinung? Spar' dir das Geld! Nichts streut so sehr wie die Zuverlaessigkeit, Verarbeitung und die Kundenzufriedenheit beim 207er. Einige fahren die Dinger ohne nennenswerte Probleme, andere schleuderten ihre 207er kurz vor Ende der Garantiezeit wieder in den Markt zurueck. Der kleinste Benziner, ein 1.4er, galt gemessen an seiner Leistungsabgabe schon im 206 als Saeufer. Mit der hoeheren und schwereren Karosserie des 207 duerfte der dann gaenzlich ausgelastet sein. Der naechststaerkere 95 PSer tut's gelegentlich zuverlaessig, einige haben sich aber als wahre Mimosen entpuppt, die entweder bei feuchter Luft nur unwillig anspringen wollen, regelmaessig die teuren Zuendspulen verbrauchen oder andere Zicken haben. An diesem Motor ist wesentlich mehr dran als am Basismotor und das kann einem gelegentlich auf den Fuss fallen.

Was faehrste augenblicklich? Denk vielleicht mal ueber den 206+ nach. Der wurde im 207er Stil aufgehuebscht, verwendet aber die bewaehrte Technik des 206. Als Motoren gibt es den uralten 1.1er mit 60 PS und den 1.4er mit 75 PS. Beides Benziner. Den 68 PS leistenden 1.4 HDI-Diesel gibt es auch noch. Ohne Partikelfilter, ohne Additiveinspritzung und somit ohne den Aerger den diese Technik machen koennte. Der 60 PSer ist fuer ausgeglichene Fahrer und nur geringes Autobahnaufkommen ausreichend und laesst sich sehr sparsam fahren. Wer Autobahn fahren will sollte zum 75 PSer greifen. Die Preisunterschiede sind nicht so dramatisch. Finger weg von der Klimaautomatik, sofern sie noch angeboten wird. Der Rest der Technik gilt als robust und beherrschbar, die Ersatzteilpreise sind abgesehen von Karosserieteilen auf recht niedrigem Niveau.

von PowerAM - am 10.08.2012 17:48
Zitat
PowerAM
Okay...

Gut ist: "Sag' mal, Du faehrst doch so 'ne Franzosenmoehre?"
"Ja, warum?"
"Willst Du 'nen Satz Winterraeder haben?"
"Was sollen sie kosten?"
"Wenn sie passen: Nichts!"

Ich habe jetzt also einen passenden Radsatz mit zweijaehrigen Winterreifenn in den Keller gewuchtet. Mein bisher gefahrener fuenfjaehriger Satz, ohnehin nur noch mit achsgleichen Reifen, kann dann entweder in der Bucht versenkt oder im kommenden Sommer runtergegurkt werden.

Cool so gut möcht ichs auch mal haben *grins* nee ich hab zwei paar Sätze Alufelgen, das reicht mir.

Dann hab ich mit meinem 95er 207 ja Glück gehabt! Den 208 den ich zur Vertragsablösung Probe gefahren habe würde ich nie kaufen! Viel zu klein und die Navi/Radioeinheit hat mir auch nicht gefallen. Warum der Händler ein schweinchenrosa-metallic Modell zum Vorführen hatte weiß wohl auch nur er :rolleyes: von der Farbe abgesehen, hat mir die "optisch aufgefrischte" Front gar nicht gefallen und soviel anders wie vom Händler angepriesen war das Fahrverhalten auch nicht!

von Rosti 2.0 - am 11.08.2012 07:05
Wohl wahr! Das ist ein Akt, der Heimplatz kostet ca 300 Euro mehr in Monat wie sein Einkommen. Dazu die Kosten für die Medikamente /Friseur/ Körperpflegemittel u.s.w. und das noch in seinen Besitz befindliche Eigentum, welches ja auch monatliche Kosten verursacht. Und es dauert mit der Grundbuchumschreibung, der Frist für die Famiiengerichtliche Genehmigung ewig. Ich habe zwar die Genehmigung, aber die Frist, das diese auch rechtskräftig wird, ist jetzt gerade um.
In den 22 Monaten sind alleine an Heimkosten, (anfangs noch für Mutter und Vater ) 47.250,00 Euro bezahlt worden. Also aus gesamtes Einkommen und Vermögen.
Ist das Geld vom Hausverkauf dann mal endlich auf sein Konto, kann er noch eine Zeit davon leben, ich habe dann auch mehr Ruhe, weil sein Vermögen dann nicht mehr in Beton steckt. Wenn hier in NRW dann das Gesamtvermögen unter 10.000,00 Euro ist, gibt es Pflegewohngeld. Das macht dann schon ein ganzen Batzen aus. Reicht dann das Einkommen immer noch nicht für die Heimkosten, dann werden die 10.000,00 Euro bis auf 2600 abgeschmolzen und erst dann... gibt es Sozialhilfe, diese ist dann auch Unterhaltspflichtig... Also das Amt holt sich das Geld bei den Kindern zurück.

von 88,7 MHz - am 16.08.2012 16:00
Ich zititere mal aus dem Keks-Thread:

Zitat
Habakukk
Zitat
Erich Hoinicke
Zitat
Habakukk
Dass nun doch direkt unter unserer Seenplatte, mitten unter dem Naturschutzgebiet nach Erdgas gebohrt wird. ... Und das fuer eine zu erwartende Erdgasmenge, die Deutschland gerade mal fuer 1 Tag mit Energie versorgen koennte.


Den Unmut kann ich verstehen, zumal bei euch die Immobilien- und Lebenshaltungskosten über dem Bundesdurchschnitt liegen. Da ist jede Umweltsünde = Wertverlust.

Stell die aber mal vor, da käme jemand auf die Idee, rund um eure Seenplatte umweltfreundliche Windkraftanlagen zu bauen. Letztes Jahr sah ich die Dinger in Sachsen-Anhalt en masse. Wahrscheinlich, weil die Bevölkerung Schlimmeres gewöhnt war und die Felder sonst brach lägen.

Mir wird jedenfalls mulmig, wenn vielleicht eines Tages auf der Nachbarweide meines so genannten "Altersruhesitzes" im Norden mit Südblick ins Grüne so ein Riesenradl steht. Dann mit Blick ins Grüüüüün-weiß-grüüüüün-weiß-grüüüüün-weiß-grüüüüüne.... :rolleyes:


Na ja, es geht ja nicht nur um die optische Verschandelung. Das wäre ja verschmerzbar, wir haben hier ja schon einen Erdgasspeicher in der Nähe mit dem einen oder andere Bohrturm.

In erster Linie ist das Problem, dass hier direkt unter das Naturschutzgebiet gebohrt werden soll, und (auch wenn es momentan ausgeschlossen wird) vermutlich sogar Fracking betrieben werden soll. In jedem Fall ist dieses Erdgasvorkommen mit konventionellen Mitteln nicht zu fördern. Fracking oder auch andere neue Verfahren bedeutet massiver Einsatz von Chemikalien. Und es werden Gesteinsschichten, die seit 10000en von Jahren so bestehen, aufgebrochen. Da hier außerdem durch unsere Grundwasserschicht gebohrt werden muss, kann das im Ernstfall massive Auswirkungen auf unsere Wasserversorgung haben. Und da das Wassersystem hier sowieso zusammen hängt, wäre im Ernstfall nicht nur die Seenplatte mit unseren kleinen Seen betroffen, sondern auch der Simssee, dessen Zuläufe direkt aus dem Bohrgebiet kommen.

Im übrigen gab es früher schon mal eine Probebohrung, da ist ihnen der Bohrkopf abgebrochen. Das in Kombination mit dem Einsatz von Chemikalien würde schon für einen mittleren Gau reichen. Und schon an einigen anderen vergleichbaren Orten gab es immer wieder Vorfälle mit dem Abtransport des hochgiftigen und u.U. radioaktiven Bohrschlamms. Wenn man aber dann wie an den anderen Orten anfängt, in einem Naturschutzgebiet 1 Meter Erdreich abzutragen, ist nicht mehr viel schützenswerte Natur übrig.

Und hernach wird daraus vermutlich ein weiterer Erdgasspeicher, das heißt, wir kriegen diesen Mist hier auch nicht mehr los. Dahinter steckt übrigens der Freistaat Bayern, dem das Gas dann gehört und der es profitabel an EON (o.ä.) verscherbeln kann, welche es wiederum profitabel wieder an uns verscherbeln werden. Und da hier die Landesregierung dahinter steckt, kommt es schon mal vor, dass Politiker, die eigentlich bei Infoveranstaltungen erscheinen wollten, zurück gepfiffen werden. Das nennt sich dann Demokratie.


Es regt sich Widerstand, und das finde ich richtig gut, deshalb hier:
http://www.erdgasbohrung-mauerkirchen.de/termine.html

Falls es paar Münchner hier aus dem Forum auch auf die Demo am Samstag 17.11 in München. schaffen, wäre es super (es geht los um 11:55 in der Maximilianstr. 39 vor der Regierung von Obb).

Denn das ganze ist mittlerweile ein überregionales Thema geworden, denn wir dürfen noch mit dutzenden/hunderten weiteren solchen Bohrprojekten rechnen, und zwar in ganz Deutschland. Der Staat wittert insgesamt noch Erdgasvorkommen, die für zusätzliche 30 Jahre reichen würden, schön verteilt auf viele viele kleine Vorkommen, die alle NICHT konventionell förderbar sind. Das wird eine Sauerei größeren Ausmaßes, die gerade erst begonnen hat...

von Habakukk - am 09.11.2012 20:07
Zitat
Habakukk
Es regt sich Widerstand, und das finde ich richtig gut, deshalb hier:
http://www.erdgasbohrung-mauerkirchen.de/termine.html

Da waren ja doch "paar" Leute da heute:
http://www.erdgasbohrung-mauerkirchen.de/demo-10.11.2012-bad-endorf.html

Es gilt nach wie vor:
Zitat
Habakukk
Falls es paar Münchner hier aus dem Forum auch auf die Demo am Samstag 17.11 in München. schaffen, wäre es super (es geht los um 11:55 in der Maximilianstr. 39 vor der Regierung von Obb).

Denn das ganze ist mittlerweile ein überregionales Thema geworden, denn wir dürfen noch mit dutzenden/hunderten weiteren solchen Bohrprojekten rechnen, und zwar in ganz Deutschland. Der Staat wittert insgesamt noch Erdgasvorkommen, die für zusätzliche 30 Jahre reichen würden, schön verteilt auf viele viele kleine Vorkommen, die alle NICHT konventionell förderbar sind. Das wird eine Sauerei größeren Ausmaßes, die gerade erst begonnen hat...

...und die die Energiefrage nicht lösen wird, sondern nur den Zeitpunkt weiter nach hinten schieben wird, zu dem man sich ernsthaft über neue Technologien Gedanken machen muss...

von Habakukk - am 10.11.2012 17:16
Schon wieder etwas, das ich prinzipiell gut finde:

In Sachen Internetfernsehen gibt es inzwischen aus etlichen Ländern immer mehr zu sehen (Länder, die für uns weniger relevant sind, was die TV-Unterhaltung betrifft, aber immehin):

So kann man aus Estland ETV1 fast durchgehend schauen, ETV2 immer wieder mal (mehr Lizenzware).
Das litauische Fernsehen, welches bei Kabel Deutschland im Kabel Digital Paket untergejubelt wird, geht auch ganz billig über die Homepage der LRT.

Selbst aus Russland kann man im Internet Rossiya24, RTR Planeta (auch dieser kostenpflichtig bei Kabel Deutschland) durchgehend sowie die Staatssender Rossiya 1 und Rossiya 2 (mehr Lizenzware) teilweise sehen.

Auch die slowenischen Programme senden im Internet inzwischen das, was auch über Satellit verbreitet wird. Die Dinge, die über Sat verschlüsselt sind, gehen auch im Stream nicht (logisch).

Wenn ich mal zu viel Zeit in meinem Leben habe, werde ich mal ne kleine Übersicht zusammenstellen.

von Bengelbenny - am 01.04.2013 18:29
Ein aelterer Herr hielt neben mir an der Tankstelle und tat sich sehr schwer beim Verlassen des Fahrzeugs. Nach mehreren Minuten hatte er es dann geschafft und zerrte die links neben seinem Fahrzeug stehende Zapfpistole an den rechts an seinem Fahrzeug gelegenen Tankzugang - was ihm aber nicht wirklich gelang. Er wollte aufgeben.

Ich griff zu, oeffnete den Tankdeckel seines Ford Focus und liess die ersten Liter in den Tank rauschen. "Voll?" - "Ja, was reingeht. Danke Ihnen..." Ging schnell, viel passte in der Tat nicht hinein. Er schlich zum Bezahlen, ich widmete mich der Herstellung des korrekten Reifenluftdrucks an meinem Reiskocher. Nach mehreren Minuten kehrte er mit zwei Eis am Stiel zurueck, eins drueckte er mit mit nochmaligem "Danke!" in die Hand. Ich hatte nichts dergleichen erwartet, fand das aber einen ausgesprochen netten Zug und bedankte mich artig. Gemeinsam schleckten wir das Eis weg.

von PowerAM - am 06.08.2013 11:50
Zitat
PowerAM
Ein aelterer Herr hielt neben mir an der Tankstelle und tat sich sehr schwer beim Verlassen des Fahrzeugs. Nach mehreren Minuten hatte er es dann geschafft und zerrte die links neben seinem Fahrzeug stehende Zapfpistole an den rechts an seinem Fahrzeug gelegenen Tankzugang - was ihm aber nicht wirklich gelang. Er wollte aufgeben.

Ich griff zu, oeffnete den Tankdeckel seines Ford Focus und liess die ersten Liter in den Tank rauschen. "Voll?" - "Ja, was reingeht. Danke Ihnen..." Ging schnell, viel passte in der Tat nicht hinein. Er schlich zum Bezahlen, ich widmete mich der Herstellung des korrekten Reifenluftdrucks an meinem Reiskocher. Nach mehreren Minuten kehrte er mit zwei Eis am Stiel zurueck, eins drueckte er mit mit nochmaligem "Danke!" in die Hand. Ich hatte nichts dergleichen erwartet, fand das aber einen ausgesprochen netten Zug und bedankte mich artig. Gemeinsam schleckten wir das Eis weg.

Da ist der Tag doch gerettet :)

Was ich schön finde? Noch 3 1/2 Tage... !!!!

von Rosti 2.0 - am 07.08.2013 06:48
Naja, ich musste arbeiten. Aber die Fahrt dorthin war spektakulär! 1. Mai ist immer der Tag, wo im Taunus stundenlang Strecken für das große Fahrradrennen gesperrt werden. Eppsteins Kopfsteinpflaster wird nie ausgelassen. Ich parkte weit abseits und hoffte auf eine Lücke. Nada. Und mit abgelaufenem Tüpf riskiert man keine Konfrontation.

Kurz vor 12:50 verließ der letzte des Amateurfeldes die Burgstadt und bis zum Eintreffen des Profifeldes wurden die Sperren kurz aufgehoben. Und ab da war ich schon im "ersehnten" Windschatten der Polizeieskorte des "Letzten" mit Blaulicht. Shit. 4 km mit 30 km/h. Im nächsten Kaff Lorsbach gab's wenigstens lachende Gesichter und Applaus. Die dachten wohl, ich wäre ein Team-Mobil... Die 4 km bis Hofheim zogen sich wie Gummi. Aber die gehen auch rum.



Normalerweise biege ich dort rechts ab, aber Ende Gelände, Abfahrt gesperrt! :eek: Es ging kreuz und quer durchs Städtchen, alle 100 m ein blaues Auto und lachende Gesichter. Fehlte nur noch Konfetti und Sambamädels. Die Auffahrt zum Kapellenberg wurde dann richtig hart. Tempo 10 km/h, runter in den ersten Gang (also ich) und dem perforierten Endtopf nicht allzu viel Sound entlocken. Am besten mit Dauergrinsen. Tarnung ist alles. Dann Ausfahrt Hofheim und KEINE Möglichkeit in die Gegenrichtung zu fahren!

Wir fahren nach Kelkheim. Noch mal 5 km Schleichgang. Ich höre AC/DC. Tempo 25, weil leichte Steigung. HIGHWAY TO HELL. Die Kollegen sind benachrichtigt, ich komme so oder so zu spät. In Kelkheim gibt das Schlusslicht auf. Wir gewinnen Fahrt bis zum Konkurrenten, keine 100 m. Weiter geht's mit 30. Ortsausgang Kelkheim. "Meine" Alternativausfahrt ebenfalls gesperrt. Oh nein, nicht nach Sulzbach. Nochmal 5 km. Ich sehe mich im Geiste mit der PKW-Schlange hinter mir in Frankfurt unter Jubel den Zieleinlauf passieren und die Pokale für die dümmsten Autofahrer des Rhein-Main-Gebiets entgegen nehmen. Bitte nicht.

Vor Münster noch mal eine Vollsperrung nach rechts. In Münster selbst jede Menge hübsche Mädels. Die Sonne scheint. Ich freu mich schon auf Frankfurt. Doch dann Ortsausgang und seltsame Schilder mit Aufschrift "Hofheim 8 km, Rüsselsheim..." Ein Traum fadet aus. Beim Rechtsabbiegen hätte ich fast dem Blaulichtwagen nachgewinkt. Aber man soll mit seiner grünen Winterkutsche keine schlafenden Hunde wecken.

13:50 Ankunft im Office. 5 Minuten zu spät. Geschenkt! :)

von Erich Hoinicke - am 03.05.2014 00:18
Die Horrorzugfahrt am Samstag gut ueberstanden zu haben.

Zuerst knallte von aussen irgend etwas direkt an unserem Sitzplatz an die Scheibe, sodass diese und die benachbarte Scheibe zersprungen ist und kleine Glassplitter ueberall verteilt lagen (die Scheibe hielt trotzdem und zerbrach nicht komplett). Ausser einem leichten Druck im Ohr durch den Knall bei mir ist nix schlimmes passiert, auch bei den anderen nicht. Gottseidank halten die Scheiben wohl ordentlich was aus. Was das war, keine Ahnung. Angeblich sind wir in dem Moment an einem stehenden Gueterzug vorbei...

Wir mussten dann aus Sicherheitsgruenden den Wagen 1 raeumen und uns zu den anderen in Wagen 2 quetschen.

Dort bekam dann jemand direkt neben uns einen epileptischen Anfall. Zunaechst war gar nicht klar, was mit dem ist. Zum Glueck war ein Arzt im Zug, der die Lage dann im Griff hatte.

Am naechsten Bahnhof war dann Notarzteinsatz. Fuer den armen Menschen war die Zugfahrt wohl vorbei. Aber er war da zumindest wieder ansprechbar.

Und dann sass direkt bei uns am Platz noch einer, der die ganze Zeit davon sprach, dass er das alles vorher gesehen haette und dass es fuer ihn so schrecklich sei, all diese schlimmen Dinge immer vorher sehen zu muessen. Er sprach dann noch von irgendwelchen Nahtoderfahrungen usw... Der Typ war dermassen daneben, dass uns echt Angst und Bange war. Da denkst du echt, das Ende ist nah, wenn so jemand neben dir hockt.

Wir kamen dann mit 30 Minuten Verspaetung an unserem Bahnhof an und waren froh, aussteigen zu duerfen.

von Habakukk - am 21.07.2014 08:29
Richtig gut war dieses Jahr meine ungeplante Urlaubsreise. In meinen 5 freien Wochen sah ich lustlos auf die Europakarte, dann eine Doku von Festplatte über die Route des Grandes Alpes und das hat gewirkt - am nächsten Tag war ich weg.

3233 gefahrene km sind für 20 Tage nicht soo viel, okay, nur 10 davon mit geschlossenem Verdeck auch nicht :) - (Verbrannte Rübe mit allen Anbauteilen), aber der wahre Reiz der Strecke vom Genfer See zum Mittelmeer sind die 16 Pässe mit unzähligen Kurven (15000-20000 einfach las ich irgendwo) und atemberaubender Landschaft.

Vom Zielort dieser Strecke, Menton, sind's nur 2h zu Fuß nach Monaco. Trotzdem war's mir nach 3 Tagen Meer zu langweilig und bin die gleiche Strecke wieder zurück nach Lausanne. Der Verkehr ist aufgrund der zu fahrenden 15000 Höhenmetern (einfach) und den bis zu 3 m schmalen Straßen zum Glück eher übersichtlich. Eldorado für Motorradfahrer, Radfahrer (Tour de France!), Sportwagenfahrer und ja, auch Wohnmobilisten. Am Cime de la Bonette (~2840 m) kamen mir eines Sonntagnachmittags 27 (siebenundzwanzig) Citroen 2 CV entgegen :eek: Noch Fragen Kienzle?

Die letzte Woche am Genfer See war für mich entspannender als die Cote Azur. Museums- und Friedhofsbesuche (Audrey Hepburn, Charles Chaplin) waren das einzige, was mir als Nicht-Smart-Phoner im Gedächtnis war. Am Tag 20 fielen mittags erste Regentropfen und ich hätte noch 4 Tage Zeit gehabt - 10h später war ich wieder zuhause. :)

Fremdfotos für Interessierte

von Erich Hoinicke - am 23.09.2014 18:59
Man könnte es über ADB (Android Debug Bridge) vom PC aus probieren. Per ADB wieder eine Recovery drauf und dann wieder das Betriebssystem (CyanogenMod oder Paranoid) wieder drauf spielen. Richtig für die Tonne ist so ein Gerät nur wenn beim Bootloader entsperren und beim aufspielen des Recovery was schief gelaufen ist. Dann weiß nämlich das Handy noch nicht mal mehr das es ein Handy ist, was das für ein Anschluss ist und was der kann (USB Anschluss) und was das für ein Kontakt ist der da die ganze Zeit geschlossen wird (Ein/Aus Schalter).

Einen zerschossenen Bootloader könnte man zwar theoretisch auch wieder neu aufspielen. Aber das geht nur direkt über ein paar PINs direkt auf der Platine des Handys (JTAG). Das ist aber nicht gerade billig, es macht nicht jede Werkstatt und für die meisten Handys lohnt das nicht.

von Spacelab - am 29.10.2014 13:05
Ach was hab ich damals meinem Motorola Milestone mit seiner ausfahrbaren Tastatur hinterher getrauert. Aber ich brauch halt die Performance eines modernen High-End Handys wie meinem aktuellen LG G3 32GB da das Gerät auf meinen (Dienst)Reisen nur allzu oft einen kompletten PC ersetzen muss und dank Android 5 jetzt auch endlich ohne großes gekasper kann. Und wenn der Bildschirm groß genug ist kann ich auch mit meinen riesen Pranken ziemlich gut die Bildschirmtastatur benutzen. Wenn es dann doch mal ein langer Text wird schließe ich eine richtige Tastatur an. Wobei ich gesehen habe das es ja auch noch diese Handyhüllen mit eingebauter (Bluetooth)Tastatur gibt. Das sind diese Teile wie es sie schon seit Ewigkeiten für Tablets gibt. Ich weiß nur nicht ob diese Hüllen den doch recht stolzen Preis auch wert sind.

von Spacelab - am 22.02.2015 21:23
Generalprobe der neuen Anlage in der KuFa in Saarbrücken bestanden. :spos: Die Lautsprecher wurden von HK Audio Maß angefertigt. Verbaut wurden ausschließlich Chassis von Celestion. Alter Verwalter! Endlich mal eine Anlage die richtig drückt im Gesicht ohne das man Lautstärken fahren muss das es klingelt in den Ohren. :rolleyes: Bei den Bingo Players "Nothing to say" hat man kaum noch einen geraden Ton sprechen können weil die Stimmbänder mitvibriert haben.

Wir haben noch etwas am Sounddesign gefeilt und vor allem den Limiter eingestellt. Es soll ja DJs geben die keinen halt kennen. :rolleyes:

Mal ein paar Eckdaten:
8x Hochtonhörner
24x 10 Zoll Kickbass-Mitteltöner
10X 21 Zoll Bässe
8x Digital Verstärker mit eingebauter Frequenzweiche, Equalizer und Limiter von Toni Andrews
Maximalpegel ohne Limiter 129,2dBA :hot:

Eingepegelt haben wir die ganze Anlage auf die vorgeschriebenen 99dBA. Bin mal gespannt wie lange es dieses mal dauert bis jemand dran rum fingert.

von Spacelab - am 19.03.2015 16:51
Meine John Sinclair Schallplatten sind endlich angekommen! :hot: 2 Picture Schallplatten:
[attachment 5129 js2.jpg] (Jede Seite natürlich anders bedruckt!)
Dazu noch ein aufklappbares Cover mit einem selbst aufstellenden "Schwarzen Tod" und Autogramm vom Author. Limitiert auf 666 Stück. :hot:
[attachment 5130 js1.jpg]
Das ganze ist jetzt die Sonderauflage der Folge 75. Die vorherige Sonderauflage der Folge 50 geht aktuell bei eBay für 220 bis 260 Euro weg! :eek: Ich finde diese Sonderauflagen ja auch toll aber dafür weit über 200 Euro auszugeben... Da müsste ich echt einen an der Denkmurmel haben. :rolleyes: Ich hab für diese Ausgabe direkt bei der Plattenfirma als Vorbesteller (mit entsprechendem Rabatt) immer noch 39 Euro bezahlt. Das war schon stramm an der Schmerzgrenze. Die CD kostet 8,90 Euro in jedem Media Markt und klingt dabei auch noch um Welten besser (Picture Vinyl hat die Angewohnheit deutlich zu rauschen).

von Spacelab - am 20.05.2015 08:48
Endlich wieder kein "Elektroauto" fahren müssen! (Mit täglichem Laden)

Vor drei Wochen meldete sich die Ladekontrollleuchte meines Benziners sporadisch leuchtend zu Wort. Kurzer Gasstoß - wieder aus. Auf dem Weg vom Geldautomaten zur Werkstatt blieb sie dann ganz aus.

Die Werkstatt bestellte auf meinen Wunsch eine neue Lichtmaschine und am nächsten Tag sollte sie eingebaut werden. Man fand dabei eine gerissene Polklemme, ersetzte sie und machte eine Probefahrt - ohne Mängel. Mit der TÜV-Prüfung bezahlte ich also auch die 80€ für die "Wiederinstandsetzung der Bordelektrik" + 20€ Porto für die vermeintlich unnötig bestellte Lima für 299€+MWSt (original Mazda 449€)

Vor drei Tagen ging's dann doch wieder los! :mad: Also eine neue günstige Lima für 99€ aus der Bucht bestellt, wechsle ich selbst. Kam gestern nach 24h. Heutigen Einbau nach 1h aufgegeben - Schraube fest! :mad:

Alte Werkstatt hatte keinen Termin frei, die freie an der Tanke nahm mich gleich dran, ich soll in 3h wieder anrufen. Anruf ergab, die Schraube war festgerostet (ach ja?). Erhitzen half auch nicht, also rausgeflext. :eek: Macht dann 80€ +MWSt. :spos:

Edit: Ich habe heute nochmal nachgesehen. Es wurde nicht die lange Schraube durchgeflext, die durchs hintere Halterungsauge mit dem Gewinde des vorderen verschraubt ist, sondern die ganze vordere Halterung Dieser festgerostete Rest kann dann eigentlich auch nur mit der Flex "aufgeschnitten" worden sein, um ihn (nun ohne Zugbelastung) abschrauben zu können. Kompliziert: diese Schraube kann nur 2...3 cm aus der Motorhalterung gezogen, also nicht getauscht werden, ohne das dahinterliegende Motorlager zu entfernen (was meine alte Werkstatt vorhatte!!)1

Kurz: Anhand der abgeklemmten Batterie und dem 2h Zeitverzug der Uhr finde ich die berechneten 95 € für eine raffinierte Reparatur günstiger als sie woanders sicher ausgefallen wäre. Da rundet man gerne auf, auch wenn ich früher selbst ähnlich trickreiche Arbeiten für "umme" gemacht habe...

von Erich Hoinicke - am 11.12.2015 17:57
Tiefentladene Akkus aus'm Labornetzteil ein paarmal 'antippen', damit sie wieder Leben zeigen. Dann ins BC700 und mit kleinstem Ladestrom das Kapazitaetstestprogramm durchlaufen lassen. Bis auf Sanyo oder Panasonic erreichten sie jedoch nie mehr ihre alte Leistungsfaehigkeit und zeigten oft auch eine spuerbare Selbstentladung. Die Tronic aus'm Lidl haben sie ebenfalls gezeigt.

Die Endabschaltung hat, soweit ich weiss, stets funktioniert. Das kann man vom Tronic-Ladegeraet, dass ich aus dem Lidl-Restpostenverkauf mitnahm, nicht immer sagen. Es drueckt mir R14 und R20 voll, die allein schon wegen ihrer Groesse (thermisch) robuster sind.

Wenn du die Zeit hast, dann nutze das Kapazitaetstestprogramm des BC700 fuer alle deine Akkus, verwende dabei auch nur 200 mA Ladestrom. Notiere dir auf den Zellen die abgelesenen Werte und stelle dir so moeglichst passende Saetze fuer deine Geraete zusammen. Das nutzt dann darin die Zellen bestmoeglich aus. Ansonsten gehen viele Geraete ja bereits aus, wenn die schwaechste Zelle im Satz zusammen bricht. Die, die dann noch koennte, wird nicht ausgenutzt. Saetze passen dann gut zusammen, wenn ihre Kapazitaetsunterschiede bei nicht mehr als 20 bis 50 mAh liegen. Markiere dir so gefundene Raetze z. B. mit farbigen Ringen (z. B. mit farbigem Permanent Marker) um den Pluspol herum.

von PowerAM - am 31.08.2016 07:05
Ich nahm (m)ein Labornetzteil, Strombegrenzung auf 0,5 A. Unter 2 V laesst sich meins nicht einstellen, also habe ich das genommen. Die betroffene Zelle zwischen ein paar Sekunden und einer Minute polrichtig dran gehalten und danach ins Ladegeraet gepackt. Das laedt dann auch weiter und kann (wenn gewaehlt) die Zelle trainieren.

Dann nehme ich i. d. R. das Testprogramm und das arbeitet so lange mit Laden und Entladen, bis kein Kapazitaetsgewinn mehr erzielbar ist. Diesen Wert schreibst du dir auf die Zelle und er sollte sich, wenn man es spaeter nochmal macht, nicht nennenswert veraendern.

Nur einmal tief entladene Zellen sind davon prinzipiell schon geschaedigt. Mach' es noch einige Male und die Zellen bauen deutlich ab. Das Finale folgt dann nach einer Phase widerlich hoher Selbstentladung mit dem Totalausfall. Die heute im Consumer-Geschaeft verkauften NiMH-Akkus verzeihen dir schlechte Behandlungen einfach nicht.

Und es macht wirtschaftlich auch keinen Sinn, derartige Luschen noch ewig durchzuschleppen. Allerdings sind bei mir aussortierte Zellen in den Solarlaternen meiner Nachbarn durchaus noch einige Zeit gelaufen, manche sogar noch mehr als ein Jahr. Sie waren dort dann Ersatz fuer die federleichten, lausigen China-Zellen, die von ihren gern angegebenen 600 mAh mit Glueck ueberhaupt einmal 100 mAh halten konnten. Was also aus meinem Restecontainer trotz fuer mich inakzeptabler Selbstentladung noch 300 mAh oder mehr halten konnte, das durfte in so einem Solargrab noch bis zum Lebensende ackern. Diesen Zellen bekommt es auch ganz gut, sie nach ein paar Monaten aus der Solarlaterne zu nehmen und nochmal das Trainingsprogramm im Ladegeraet durchlaufen zu lassen.

Haetten wir frueher die heutigen intelligenten Ladegeraete gehabt, so waeren NiCd-Zellen nicht zu dem ihnen oft nachgetragenen schlechten Ruf gekommen. Ich habe NiCd-Zellen von Sanyo aus den 1990ern, die gute Behandlung durch ein Ladegeraet mit Hirn durch noch fast volle Kapazitaet und ueber den Vierersatz betrachtet auch geringe Streuung (20 bis 50 mAh) belohnen. Sie wollen nach wie vor auch bereitwillig Strom druecken, wenn ich die dicke Roadstar-Kofferheule im Vorgarten beim Giessen meine Ostseewelle bruellen lasse.

von PowerAM - am 31.08.2016 12:46
Zitat
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Die neuen O2 Free Tarife könnten für PAM und vor allem für alle, die mobil und unbegrenzt Webradio hören wollen sehr von Interesse sein, da nach Erreichen des Highspeed Volumens auf 1 MBit/s und nicht etwa auf 16/32/56/64 KBit/s gedrosselt wird :liebe:

http://www.golem.de/news/o2-free-neue-allnet-tarife-mit-hoeherer-drosselungsgeschwindigkeit-1609-123350.html


Wobei 24,99 für nur 200MB ungedrosseltes Volumen (Die 1GB ist eine Aktion bis Jahresende!) im LTE Netz und danach mit 1MBit unbegrenzt im UMTS Netz natürlich unverschämt teuer ist.

Da sieht man doch wo die Reise hin geht: LTE soll zu einem Premium Netz ausgebaut werden mit gewollt wenig Benutzer damit man in den weiteren Ausbau nicht sehr viel investieren muss. Die Billig-benutzer sollen bitte ins hoffnungslos überlastete UMTS Netz bleiben.

Hier bewandert man jetzt den anderen Weg: UMTS2100 soll zugunsten von LTE2100 abgeschafft werden. UMTS spielt sich dann für Telefongespräche und alte Handy's auf 900MHz ab. Alle Benutzer sind im LTE Netz herzlich willkommen. GSM soll ebenfalls auf 900MHz mit kleiner Bandbreite laufen, da wo 900MHz ausgelastet ist weicht man auf 1800MHz aus.

von Jassy - am 28.09.2016 14:00
Die Multicard kostet dann auch noch 5€ extra im Monat und 5€ für eine weitere Multicard und 5€ erhöht sich der Preis beim Tarifwechsel sowieso und dann werde ich nur in das löchrige bis nicht vorhandene UMTS Netz zurückgestuft.

Da lieber nehme ich die 15€ und lade Alditalk nach wenn mir die 15GB die mir derzeit im o2 Blue All In XL mit kleinerem Preis und größeren Datenvolumen gewährt werden mal nicht reichen. Ich hoffe ja das die fast wöchentlichen Systemupdates und die ganzen App Updates mal langsam weniger werden. Dafür das Windows und Windows Phone 10 tot ist sind die jedenfalls ganz schön aktiv. Aber 15GB reicht selbst dafür. Auch 7GB zip fürs VW Navi legt unser Festnetz 2 Tage lahm, also lieber kurz im LTE Netz herunterladen.

Danke für Eure Aufklärung.
Eventuell läßt sich im o2 Shop ja wieder etwas anderes aushandeln, an der Hotline sind die schönen Zeiten vorbei.

von pomnitz26 - am 28.09.2016 16:41
Vor wenigen Wochen tauschte ich meine historische Constructa-Waschmaschine mit Lagerschaden gegen eine neumodische mit Hirn. Die gab es wegen eines Todesfalls in der Familie von Freunden. Viermal hat sie gut gewaschen, leise und sehr gründlich. Danach hat sie laut Fehlerdiagnose vergessen, dass sie eine Waschmaschine ist.

Gestern bekam ich meine historische Constructa zurück. Die Lager wurden getauscht, ich baute noch neue Schwingungsdämpfer ein. Der Motor bekam sicherheitshalber neue Kohlen. Der Probelauf zeigte eine sauber und leise waschende Maschine. Die gewohnten 55 min dauert eine normale Wäsche ohne Extras.

Zwischenzeitlich half eine geborgte Camping-Waschmaschine aus. Zu betanken aus einem Eimer, gewaschen hat sie nicht schlechter. Die eingebaute Schleuder durfte nur 2,2 kg bekommen, was zumeist einem nassen Wäschestück entspricht. Ansonsten war ich von dem Provisorium angenehm überrascht. Die Dinger scheinen für ihren Einsatzzweck durchaus eine anständige Lösung zu sein.

von PowerAM - am 23.04.2017 20:00
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