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Schon mit Winterreifen unterwegs??

Startbeitrag von PowerAM am 08.10.2007 07:45

Angesichts der ersten Frostnächte könnte man man ja langsam die Winterbereifung auf sein Fahrzeug schrauben. Oder gehört ihr zu den Verweigeren?

Welche Winterreifen fahrt ihr? Wann habt ihr sie gekauft? Was haben sie gekostet? Und wie seid ihr mit damit zufrieden (Grip, Laufgeräusche, Verschleiß)?

Ich habe irgendwelche Kumho gekauft. Testberichte lasen sich gut, die Reifen sind zudem ziemlich preiswert. Montiert sind sie allerdings noch nicht. Mal sehen, was sie taugen...

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Winterreifen sind bei nassen und feuchten Fahrbahnen den Sommerreifen deutlich unterlegen, nur bei Schnee sind sie wirklich viel besser als Sommerreifen. Das mit der 7 Grad-Regel und der ganze anderer Kram ist eine Lüge der Reifenindustrie. Sommerreifen sind auch auf trockener, frostiger Straße besser als Winterreifen. So lange es nicht schneit brauch man die Winterpneus nicht drauf zu machen, gerade bei morgendlicher nasser, feuchter Fahrbahn drehen die Winterreifen eher durch beim Anfahren und haben einen längeren Bremsweg als Sommerreifen. Ich hatte auch lange geglaubt, Winterreifen eher zeitig drauf machen zu müssen, bis ich mich dann über die durchdrehenden Reifen beim Anfahren bei Feuchtigkeit den ganzen letzten schneefreien Winter geärgert hatte, vom viel schlechtern Gesamtfahrverhalten des Autos mal abgesehen....
Es ist natürlich bei Schnee unverantwortlich den Verkehr mit durchdrehenden Sommerreifen zu behindern, aber noch ist bei uns kein Schnee in Sicht ;-).


von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 08.10.2007 08:29
Noch nicht montiert,die kommen erst drauf sobald es wirklich mit Schnee und so losgeht,bisher ist noch kein Winter hier.
Ich montiere sie immer so um den 1 November rum,damit bin ich die letzten 7 Jahre immer gut gefahren,auch wenns Einige von euch bestimmt nicht glauben da ich ja im Gebirge wohne ;)
Die Reifen sind ca 3 Jahre alt und noch vom Vorbesitzer meines Autos,dank umsichtiger Fahrweise sind sie noch so gut wie Neu,auch ich fahre in der kalten Jahreszeit immer mit Vorsicht und sehr umsichtig.

von Robert S. - am 08.10.2007 08:46
Mit meinem vorherigen Fahrzeug war ich in den vergangenen beiden Jahren von Mitte November bis Mitte März mit WinterpneusTM unterwegs und wardamit nicht schlecht beraten. Bei Tagestemperaturen über 15 Grad verschleißen Winterreifen im Zeitraffer, weshalb ich sie auch immer nur solange fahre wie es unbedingt nötig ist. Zudem sind die meisten Winterreifen schlechter auf nasser Fahrbahn was sich in mieserer Traktion und längeren Bremswegen ausdrückt.

Der Winterreifen spielt da seine Vorteile aus, wo er durch seine weichere Gummimischung mehr Grip aufbauen kann. Der starre Wert, nach dem ein Winterreifen unter 7 Grad besser ist, ist in meinen Augen falsch hergeleitet. Richtiger wäre zu schauen, was es bei Tageswerten um 7 Grad für Nachttemperaturen gibt! Wer also abends, nachts oder am frühen Morgen unterwegs ist findet nicht selten überfrorenen Straßen vor.

Unsere Winter sind meist schneearm aber durchaus frostig. Die Eigenschaften auf Schnee sind mir daher nicht so wichtig wie das Fahren bei Nässe und kalten Temperaturen. Für verschneite Straßen im Mittelgebirge fiele die Wahl sicher anders aus.

von PowerAM - am 08.10.2007 09:49
Winterreifen? Jetzt schon? Bin ich irre? Alles was jenseits der +7°C Aussentemperatur hat, lässt einen Winter- Pneu abradieren.
Bislang hatten wir noch nicht eine einzige Nacht in und um WHV, wo es kälter als +8° war.

Da wir grundsätzlich in einer recht frostarmen und nahezu schneelosen Gegend wohnen, würden auch Ganzjahresreifen ihren Sinn erfüllen. Bei meinem Wagen war der Satz Winterreifen dabei, aber sollte es mal soweit sein, das neue Reifen anstehen, gibts nur noch Ganzjahresreifen. Alles andere ist hierzulande Geldverschwendung.

Insofern: um den Reifenwechsel mach ich mir frühestens im Dezember Gedanken...


Obwohl mir in dem Zusammenhang noch ne Geschichte einfällt...
Im März diesen Jahres, nachdem wir ne Woche lang so knapp 20 Grad hatten, kam ich auf die Idee, meine Sommerreifen aufziehen zu lassen, schliesslich hats den ganzen Winter keinen Frost gegeben, geschweige denn Schnee - wozu also die schönen Winterreifen weiter strapazieren - sprachs, und fuhr los zum Reifenfritzen... gewechselt wurde an einem Donnerstag...

Unnötig zu erwähnen, das der erste und einzige Schnee in unserer Gegend am darauffolgenden Montag fiel - als wir grade aufm Weg zum CentrO nach Oberhausen waren... Ostfriesland hatte fast 10cm Neuschnee...




von HAL9000 - am 08.10.2007 11:47
Rainer Z: Da sind wir ähnlich gelagert mit den Montagezeiten...naja, wir sind ja auch beide in derselben Region großgeworden. Da hat man von Oktober bis März zumindest bei Ausflügen auf die Alb Schnee"gefahr". Hier aber auch, sobald man die Eifel ansteuert.
Also vor St. Vith kommense drauf. Ich erwarte ja zu Allerheiligen den ersten Winterhauch, war letztes Jahr auch so.


von Peter Schwarz - am 09.10.2007 18:42
Naja die paar Tage, die wir hier in der Rheinebene Wintereinbruch haben, kann man an einer Hand abzählen! Da ich das Auto künftig sowieso nur noch wenig bewegen werde (straßenbahn), kommen die Schlappen erst Anfang Dezember zum Weihnachtsgeld drauf. Im Januar - das hat sich in meinen 7 hier verbrachten Jahren gezeigt- ist es noch am ehesten der Fall, dass die paar Flocken auch mal länger als nur einen Tag liegen bleiben!

von Rosti 2.0 - am 09.10.2007 20:24
Ich werde die Reifen wohl dann wechseln, wenn die Höhenlagen um 1500m herum richtig eingeschneit sind, d.h. wenn da Schnee liegt, der wohl liegenbleiben wird. Das ist für mich das Signal, dass es Zeit ist, sich um Winterpneus zu kümmern. Ich brauche einen neuen Satz, und werde wohl diesmal wirklich über Reifendirekt.ch bestellen, da kommt man zu wirklich günstigen Preisen zu guten Pneus (im normalen Handel zahlt man für die gleichen Pneus gut und gerne 50% mehr - na gut, der lokale Reifenhändler ist gerade um die Ecke, da kann ich gut auch hinlaufen, wenn er ein Angebot macht, das nur sagen wir mal 10 - 15% über den Preisen von Reifendirekt liegt, dann kriegt er den Auftrag wohl doch). Der Rückwechsel auf Sommerpneus erfolgt dann wieder, wenn die Höhen um 1500m ausapern.

von dxbruelhart - am 10.10.2007 06:49
Zitat
Peter Schwarz
Rainer Z: Da sind wir ähnlich gelagert mit den Montagezeiten...naja, wir sind ja auch beide in derselben Region großgeworden. Da hat man von Oktober bis März zumindest bei Ausflügen auf die Alb Schnee"gefahr". Hier aber auch, sobald man die Eifel ansteuert.
Also vor St. Vith kommense drauf. Ich erwarte ja zu Allerheiligen den ersten Winterhauch, war letztes Jahr auch so.


Ich lasse mich nicht regulieren!

QTH: Kerkrade
06e04/50n52
Kenwood KT-980F 8-ele-Yagi h drehbar, Grundig S700


Genau, wobei dieses Jahr ist eh alles anders. Da kommt dann alles auf einen Schlag. Ich habe jetzt erstmal verspäteten Sommerurlaub und mache bei einer Suntrek Tour in Florida mit. Florida, weil ich nochmals Sommer brauche und bissel rumkommen möchte, für Mexiko gabs leider keine kurzfristig buchbare Tour. Wenn ich dann aber ab 26.10 zurückkomme wirds hart - Winterzeit-Umstellung, JetLag und Reifenwechselzeit ;)
Und somit verabschiede ich mich hier mal für stark 2 Wochen, in 4h muss ich schon wieder aufstehen :(

von RainerZ - am 10.10.2007 22:19
Zeig' mir den LKW, der hier mit Winterreifen unterwegs ist!! Selbst unsere Verkehrsbetriebe fahren die Normalbereifung weiter. Ob das in Berlin anders ist? Herr Wiggum könnte das wissen...

Berlin versinkt traditionell in einem totalen Verkehrschaos, sobald die ersten Schneeflocken hochkant auf der Straße stehen. Die winterbereiften Fahrzeugführer können oder wollen sich nicht auf die Spätumrüster umstellen, die dann noch auf Sommerbereifung rumrutschen und mit knapp über Schrittgeschwindigkeit durch die Stadt eiern. Es kracht am ersten Schneetag dann auch überdurchschnittlich oft.

Etwas entspannt sich die Lage dann, wenn die Winterreifenverweigerer ihren Twingo entnervt stehen lassen und auf Bus und Bahn umsteigen, weil sie damit einfach schneller unterwegs sind. Nach spätestens einer Woche ist dann alles wieder wie normal und auch weiterer Schneefall ändert nichts mehr.

von PowerAM - am 11.10.2007 12:19
Die Busse in Berlin fahren ganz normale (Sommer)Reifen, ganzjährig.

Zur Zeit gibt es ein paar "versuchsfahrzeuge" , die mit M+S Reifen ausgerüstet wurden, bei mir aufm Betriebshof ca 5 Stück, wahrscheinlich will man mal testen, ob sich das bemerkbar macht in Sachen Reifenverscheliss etc.



von Chief Wiggum - am 11.10.2007 21:21
*Nachobenhol*
Zitat

...Daher werden sie bei mir auch erst in der ersten oder zweiten Novemberwoche draufkommen.
Wahrscheinlich aber nach St.Vith, denn ich will sie eigentlich nicht zu sehr abfahren.


Die aktuelle Wettervorhersage gefällt mir gar nicht, es wird Tag für Tag kälter. Werd sie doch noch vor dem Jahrestreffen draufmachen müssen, ich will ja nichts riskieren.


von ANDREAS R-|-DJ - am 17.10.2007 11:51
Der wunde Punkt: ich verspüre noch keine Lust, Winterräder zu montieren. Ich muss mal nachsehen, wie alt die Reifen schon sind.

Fährt hier noch jemand Alufelgen mit Winterreifen?

Die Woche der Herstellung der Reifen gibt seit 2000 eine Nummer auf der Reifenflanke an:

DOT 1206 bedeutet zum Beispiel 12. Kalenderwoche des Jahres 2006.


von RayShapes - am 19.10.2007 09:27
Mental bin ich auch noch nicht zum automobilen Winter bereit - bedeutet er hier doch gelebte Langsamkeit. In Berlin kommt man nicht vorwärts, außerorts sind selbst auf geräumten und/oder trocken gefahrenen Straßen 60 km/h das Maximum. Innerorts muß trotz noch besser beräumter Straßen 30 - 40 gefahren werden. Dazu die Frühbremser und Freiwillig-Anhalter, für die eine vor der Nase auf "rot" schaltende Ampel wie eine Erlösung ist. Ich hasse das!

Die Vernunft sagt mir aber bei Beobachtung der Wetterentwicklung, daß ich wohl Mitte nächster Woche oder spätestens in der darauf umrüsten muß. Leider...

von PowerAM - am 19.10.2007 17:42
Hör' mir auf mit Umrüstaktionen! Meiner Mama hat man eingeredet, daß sie ihre Ende 2002 gekauften Yokohama-Winterreifen nicht mehr fahren dürfte, da sie fast 5 Jahre alt geworden sind. Es wäre wohl grob vorsätzlich, damit noch weiterzufahren und ihre Versicherung würde wohl nichts zahlen, da die Reifen zu alt sind. Ganz elegant hat man ihr dann einen neuen Satz Winterreifen für 440 EUR angeboten.

Zum Glück blieb sie mißtrauisch! Ihre Winterreifen haben einheitlich 5,5 - 6 mm Profiltiefe und ein herrlich gleichmäßiges Ablaufbild. Der Gummi ist noch nicht so hart, daß die Reifen überhaupt nicht mehr gehen würden. Ich habe ihr zum Weiterfahren geraten, denn an den Reifen ist absolut nichts zu bemängeln.

von PowerAM - am 20.10.2007 08:07
Zitat

Peter Schwarz: Was waren denn das für Schwätzer?


...ein Autohaus! Abgesehen davon wären 110 EUR für das Stück Winterreifen in 155/65 R13 auch arg teuer, selbst wenn man Montagekosten und Entsorgung der Altreifen einkalkuliert hätte. Fakt ist, daß Ihre 5 Jahre alten Yokohamas als kompletter Reifensatz bei EBAY mit der Profilstärke noch immer ca. 50 - 60 EUR bringen würde.

Den teuersten Winterreifen in ihrem Maß finde ich bei Reifendirekt für 44,60 EUR je Stück (Pirelli W190 Snow Control). Der billigste Neureifen kostet 32,10 EUR, runderneuerte Winterreifen wären bereits für 20,90 EUR zu haben.

Der teuerste Reifensatz käme mit 4 Stück der Pirellis auf 208,40 EUR (Montage 7,50 EUR je Rad einkalkuliert). Mit runderneuerten könnte man (bei gleichen Montagekosten) bereits für 113,60 EUR mit Winterreifen fahren.

Wem soll sie den zweiten Reifensatz für 440 EUR mitbezahlen??



von PowerAM - am 20.10.2007 11:26
Wer längere Strecken nur Autobahn fährt, der braucht jetzt noch keine bzw. überhaupt noch keine Winterreifen. Auf Grund der Verkehrsdichte frieren die Autobahnen ohnehin selten zu und wenn, dann sind erfahrungsgemäß die Autobahnmeistereien recht schnell.

Im Mittelgebirge wie z. B. im Harz hätte ich jetzt bereits Winterbereifung drauf - dazu bietet das Wetter dort einfach zu viele Überraschungen.

Meine Winterreifen sind seit heute auf den Stahlfelgen montiert - jedoch noch nicht am Auto angeschraubt. Wenigstens kann ich sie jetzt binnen 30 min selbst anschrauben, wenn ich es für notwendig erachte. Wie immer versinkt dann der hydraulische Wagenheber im Schnee und die Pfoten frieren mir am Drehmomentschlüssel mit der 19er Nuß fest... :D

von PowerAM - am 20.10.2007 19:51
Beim Blick in meinen Dienstplan habe ich mit Schrecken festgestellt, daß ich dafür innerhalb der nächsten 2 Wochen überhaupt keine Zeit hätte. Folglich habe ich das mittags bei feinstem Sonnenschein gemacht und meine Winterräder montiert.

Unterwegs bin jetzt mit koreanischen "Nexen Winguard" im Format 175/65 R14 auf den Serien-Stahlfelgen mit den extrem stylischen Radzierblenden im Design "Cuba". Mein erster Eindruck: Laut sind sie! Ansonsten fühlen sie sich etwas schwammig an und neue Reifen sind sowieso etwas rutschig. Aber das gibt sich nach ein paar Kilometern...

von PowerAM - am 23.10.2007 17:18
Nachdem sich ja nun doch ein relativ früher Kälteschub (für hießige Verhältnisse) abzeichnet, habe ich mich nun auch hinreisen lassen und 4 firestone bestellt, bin gespannt wie die sich machen, hatte ich bisher nicht. ADAC, Autobild etc. schreiben in etwa alle dasselbe über diese Größe.. Dank 3% ADAC-Rabatt sogar noch etwas günstiger. Montieren lasse ich sie vorerst aber noch nicht (Felge und auswuchten), das geht recht schnell beim hießigen KFZ-Mechaniker, der ist super kompetent, preiswert und v.a. sehr schnell (wie oft hat der mich schon dazwischengeschoben :rolleyes: )

von Rosti 2.0 - am 24.10.2007 01:39
Die "Nexen" sind typische Hollywood-Reifen! Selbst beim normalen Abbiegen quietschen sie. Zudem habe ich das Gefühl, daß sie vom Bremsweg her auf feucht-schmieriger Fahrbahn deutlich schlechter sind. Jedenfalls beteiligt sich das ABS rege am Fahrgeschehen. Ein paar Tage brauche ich noch, um mich an die Dinger zu gewöhnen.

Mein Bruder hat irgendwelche runderneuerten Baumarkt-Winterreifen auf seinem Astra-F. Es sind vor ca. 8 Jahren ausgelaufene Conti-Profile, die irgendeine deutsche (!) Reifenbude in die Gummis schnitzt. Sicherlich kein Kracher, aber fürs Flachland und die paar Tage Schnee, die wir haben, reichen sie auch aus. Zudem kann mein Bruder sein Auto auch mal stehen lassen, wenn das Wetter zu schlecht wird und mit dem Bus fahren.

Für rund 25 EUR das Stück (175/65 R14) zzgl. Montage für Gelegenheitsfahrer und in unserer Region sicherlich überlegenswert - auch wenn als gut getestete Winterreifen wohl besser wären.

von PowerAM - am 24.10.2007 19:34
Bei meinem 206 war mit den breiteren 195er Sommerreifen recht spät erst was vom ABS zu spüren. Und wenn es sich dann meldete, dann gab es auch einen Grund dafür.

Inzwischen scheint sich das permanente Rutschen der Winterreifen etwas gegeben zu haben. Die Oberfläche scheint nun etwas "angefahren zu sein" und sie lassen auch im Quietschen nach. Allerdings muß ich gestehen, daß ich die empfohlenen 2,4 bar Luftdruck auf 2,8 vorn und 2,6 hinten angehoben habe. Ein paar Fahrversuche gestern stellten für mich als Alleinfahrer die beste Abstimmung dar. Vom Grip her haben sie jedenfalls richtig gewonnen!

von PowerAM - am 25.10.2007 08:30
Ich habe erst am 10.11. wieder einen Tag frei. Bis dahin täglich wechselnde Dienstzeiten und -dauer. Also habe ich den Kopf mit anderen Sachen voll und bei Dunkelheit wollte ich das auch nicht machen...

Mal sehen, was die koreanischen Gummis im naturgemäß schneearmen Flachland taugen. Wenn sie wieder 3 Winter halten, dann ist es gut. Ich bin ja auch kein Heizer...

von PowerAM - am 25.10.2007 11:22
Den ersten richtigen Schnee gab es hier letztes Jahr genau am 1.11. danach kam lange nix mehr!
Ich denke mal, dieses Jahr wird wieder mehr runter kommen, nur wann läßt sich derzeit noch nicht vermuten. Aber hier ist es schon üblich, das die Winterreifen Ende Oktober aufgezogen sind.
Dann sorgen wieder "andere"( Pendler ) ohne Winterreifen für Stau in der Stadt und auf der BAB.


von 88,7 MHz - am 25.10.2007 15:06
Bei unserem Auto kommen die Winterreifen erst drauf, wenn man ungefähr vorhersagen kann, dass es dauerhaft kalt (im Frostbereich) wird oder Schnee fällt.

Wenn es so wie hier in der Gegend momentan noch keinen Frost gibt und es nicht schneit, bringen Winterreifen sowieso keine wirklichen Vorteile, dass haben ja auch einige neuere Tests schon bewiesen. Diese Unter-7°C-Regel ist klarer Unsinn, und so fahren wir halt noch eine Zeit lang auf den Sommerschlappen ;) .

Wobei ich kurz noch anmerken will, dass der Wagen auch einen Tag stehen bleiben kann wenn wir vom Winter überrascht werden. Dann würd ich die Winterreifen eben noch am darauffolgenden Abend aufziehen und am nächsten Tag wär dann alles ok.

von Dr. Antenne - am 27.10.2007 18:45
So, ich hab die M+S-Schlappen druff! Der Winter darf kommen. Zur Feier des Tages wurde der Karren auch gleich gewaschen.

Was die Grad-Regel angeht: In Holland hab ich heut einen Radiowerbespot gehört, der die Winterreifen ab 10 Grad(!!! :eek: ) empfiehlt. Das ist natürlich Humbug! Aber im allgemeinen ist es positiv zu bewerten, wenn man die Käsköppe dazu anhält, auch Winterreifen zu kaufen. Denn wie bekannt suchen die ja gerne den Alpenraum im Winter heim, und da sollte man wirklich keine Sommerreifen am Start haben!



von Peter Schwarz - am 27.10.2007 19:51
gut gemacht Peter, schön brav am wie ich heute am gleichen Tag einschliesslich Auto waschen, na ja mir fiels bissel schwer heute überhaupt raus zu gehen, nach Florida und 30 Grad (Wasser 28) friere ich mir bisher nur einen ab, immerhin hats Reifen wechseln und Auto schnell selber waschen geholfen dass mir wieder warm wird

von RainerZ - am 27.10.2007 22:03
Was für Reifen fährst Du? Wie lange sind sie schon drauf und wieviel Restprofil haben sie noch? Uns zum Schluß: Wie zufrieden bist Du mit den Dingern?

Meine koreanischen "Nexen Winguard" habe sich jetzt langsam eingefahren. Die anfängliche Rumeierei und das Quietschen beim normalen Abbiegen innerorts haben sich gegeben. Die Dinger verhalten sich inzwischen unauffällig. Schnee und Eis haben sie noch nicht gesehen und wie lange sie halten weiß auch noch niemand... ;)

von PowerAM - am 02.11.2007 20:18
@ Janek: es sind FULDA KRISTALL SUPREME (steht zumindest drauf)
Ich habe sie zum Auto mit dazu gekauft ;) Sie sollten nun ca 3 bis 4 Jahre alt sein,Restprofil ist ca 7 mm.
Über die Zufriedenheit kann ich noch nicht viel sagen,da wir letztes Jahr keinen richtigen Winter hatten.

Auf meinen Fiat Bravo hatte ich damals SEBRING Winterreifen drauf,die waren recht gut,ich bin ohne Probleme überall durchgekommen.

von Robert S. - am 03.11.2007 13:05
Winterreifen kommen an mein Audi nicht ran.
Hier oben direkt an der Ostsee kann man die Tage mit Schnee bzw. wo es glatt ist, eh fast an einer Hand abzählen. Da tun es auch Ganzjahresreifen.

Und sollte wider Erwarten doch mal ein wenig mehr von diesem weißen Mist liegen, spielt der Quattro Antrieb trotz Ganzjahresreifen eh alle seine Vorteile aus. Bisher bin ich selbst mit Sommerreifen an den Stellen erheblich besser vorangekommen, wo selbst winterbereifte Fronttriebler schon erhebliche Schwierigkeiten hatten ^^

von Uncle_Sam - am 04.11.2007 16:15
So, ich hatte vor einer Stunde die günstige Gelegenheit genutzt und die Reifen jetzt bei meinem örtlichen Reifendienst (Entfernung ca. 1100m) wechseln lassen. Es regnet hier ganz schön kräftig, es war niemand vor mir an der Rampe, bin gleich dran gekommen :-). Für 22,07¤ stell ich mich bei diesem Sauwetter nicht hin und wechsle selber *g*.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 07.11.2007 14:39
Aha! :D Neee, das habe ich noch bei Sonnenschein und 10 Grad gemacht. Heute früh hatten meine billigen Nexen übrigens den ersten Kontakt mit Rauhreif und überfrorenen Nebenstraßen. Die Hauptstraßen waren lackfreundlich mit Granulat gestreut. Das kotzt mich langsam aber sicher an! Soll ich mir die ganze Karre damit zertrümmern lassen?

von PowerAM - am 07.11.2007 17:36
Die Scheiße mit dem Splitt streuen greift umsich, das kotzt mich auch an. Jedes Schlagloch welches geflickt wird, wird hier zum Ärgernis der Autofahrer mit feinem Splitt abgedeckt. Dann fahren die Autofahrer wochenlang über die Stelle drüber und den Spliit fest und das wars, weggekehrt wird das nie, nur weggefahren :-(. Das Zeug macht schweinemäßige Lackschäden selbst wenn man langsamer drüber fährt. Die Winterstreu enthält seit ein oder zwei Jahren auch feinen Splitt bei uns, da ist auch nicht besser, man soll ja nicht so viel Autofahren, da muss das wohl hinnehmen.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 07.11.2007 18:00
Da kann man solche Strecken nur konsequent mit 30 km/h befahren! Nervig wird es nur, wenn wegen fehlendem Gegenverkehr irgendwelche ganz eiligen Zeitgenossen dann mit 80 - 90 km/h an dir vorbeiblasen müssen.

Irgendwann im Sommer fuhr hier im Wohngebiet mal 'ne Kehrmaschine durch, die das Granulat vom letzten Winter einsammelte. Jetzt liegt es wieder da. :mad: FrüherTM wurden die Straßen einfach freigeschoben. Irgendwann Mitte der 90 fing man mit dem Ausbringen von Salzlauge auf den Hauptstraßen an - während die Nebenstraßen maximal geschoben und/oder mit Kies gestreut. Reicht das nicht??

von PowerAM - am 07.11.2007 18:53
Die Salzstreuerei wurde in den letzten 15 Jahren ja stark eingeschränkt. Salz als Auftaumittel ist nur bei Glatteis zu verwenden, da kann es vor allem auf Gehwegen oder an Hauseingängen mal sinnvoll sein.
Bei Schnee hilft Salz sowieso nicht. Bei wiederholtem Schneefall bildet sich dann Matsch und Soße, die dann wieder festgefriert, wenn der Verkehr das Salz zur Seite gefahren hat.
Das wichtigste bei einer Schneedecke ist nach wie vor das Räumen und Festwalzen. Auf Gehwegen vorm Haus etc. hat sich Sand gut bewährt!


von Peter Schwarz - am 07.11.2007 23:22
Die Felgen von PowerAM (bzw. seines Peugeots) bleiben sicher nicht lange so häßlich sauber :D

Ich bekomm übrigens am 9. November neue Kumho auf meine 14-er aufgezogen :spos:
Preis - Leistung bei meinem Deal passt!

Brauchte dringend neue Winterreifen da meine alten zu wenig Profil haben und ich im Winter öfters über Gebirgspässe zw. 900 und 1100 Meter fahren muß. Letztes Wochenende war es ja mit Schnee schon knapp ...

von Valkosipuli - am 30.10.2010 00:02
Ich war in vergangenen Jahren meist schon im Maerz wieder auf Sommerbereifung unterwegs. Je nach kommender Gesetzeslage koennte das aber zukuenftig bis Mitte oder Ende April verboten sein. Mal sehen, was nun tatsaechlich beschlossen wird.

Die Vorlage, die am 5.11. abgenickt werden sollte, wurde ja fuer Nachbesserungen in den zustaendigen Ausschuss zurueckgegeben und soll am 26.11. wieder vorgelegt werden. Hauptgruende waren die fehlenden Definitionen, was nun exakt die geforderte Winterbereifung auszeichnet sowie die fehlenden Bussgeld- und Punktezuweisungen fuer Verweigerer. Der urspruengliche Plan, eine eigene Bussgeld-VO (die spaeter ohne Bundesratsmitwirkung vom Verkehrsministerium beliebig geaendert werden koennte) zu verwenden, wollte sich der Minister dann doch auf Empfehlung seiner Juristen nicht mehr einlassen.

von PowerAM - am 10.11.2010 06:20
Als wir auf Ostern in der Schweiz waren, ereilte mich das Missgeschick eines Plattfußes. Bin dann mit dem Notrad nach Hause gehumpelt und musste mir für eine schöne Stange Geld eine komplette Neubereifung für meine olle Kiste (18 Jahre alter Daihatsu Applause) zulegen. Ich werde einen Teufel tun und mir auch noch neue Winterreifen für mein Auto kaufen, selbst wenn es Gesetz wird, im Winter nur noch mit Winterreifen fahren zu dürfen. Das ist mir die Kiste nicht wert. In den nächsten anderthalb Jahren muss ich mir eh was überlegen, weil mir mein Auto langsam aber sicher die Haare vom Kopf frisst.
Gruß
Reinhold

von Reinhold Heeg - am 10.11.2010 16:40
Zitat
zerobase now
@ Reinhold

Nach 18 Jahren wird es auch mal Zeit für eine Neuanschaffung, ansonsten kannst du bald mit dem H-Kennzeichen rumfahren. :D

Über eine Neuanschaffung denk ich ja aus den genannten Gründen nach.
Eine H-Nummer kriegen Autos, die mindestens 30 Jahre alt sind. Da müsste ich die Kiste ja noch mindestens 12 Jahre fahren.
Die Daihatsu-Werkstatt sagt ja auch, dass der Applause das beste Auto war, das Daihatsu je gebaut hat. Will ich mein Auto weiter fahren, wären massive Reparaturen (hinten neue Radlager, neue Kupplung) und noch ein Paar Kleinigkeiten nötig. Da krieg ich ja fast ein gutes gebrauchtes Auto. Nee, das isses mir nicht wert.
Gruß
Reinhold

von Reinhold Heeg - am 12.11.2010 07:46
Zitat
PowerAM
Die Applause sind gut, nur im Falle eines Unfalls aeusserst unwirtschaftlich zu reparieren, sobald eine der Achsen etwas abgekriegt hat. Ansonsten sehr konventionelle aber robuste Mechanik. :spos:

DAS kann ich bestätigen. Mir ist mal Einer bei Schritttempo hinten drauf geknallt. Die komplette Kofferraumwanne war eine Hand breit nach vorne gerutscht. Zufälligerweise hatte der Händler, bei dem ich den Applause als Einjährigen gekauft hatte, eine Wanne da. Der ganze Spaß hat die Versicherung des Unfallverursachers runde 4500 DM gekostet.
Momentan gehts ja noch. Eigentlich müsste mal eine neue Kupplung rein und die Radlager klackern beim um die Kurve fahren auch schon sehr verdächtig.
In der TV-Beilage unserer Tageszeitung ist immer ein Preisrätsel. In dem heute erschienenen TV-Blatt gibts ein AUDI-Cabrio und Winterreifen zu gewinnen. Cabrio muss ich nicht haben, hab als Wunschpreis den Geldpreis hingeschrieben und bei Winterreifen den Sachpreis, als ich die Postkarten ausgefüllt habe. Für 25000 ¤ statt Cabrio bekomme ich auch ein gutes Gebrauchtes oder wenn ich einen DACIA kaufen würde, 2 Neuwagen dafür.
Mahlzeit
Reinhold

von Reinhold Heeg - am 16.11.2010 12:26
Preisausschreiben sind m. E. nur noch Adressensammlerei. :rolleyes:

Klackernde Radlager in Kurven? Ja, wenn's von hinten kommt. Kommt's dagegen von vorn, dann sind's die aeusseren Antriebsgelenke. Radlagerverschleiss merkt man abgesehen vom unzulaessigen Spiel ("Kippelprobe" an den Raedern bei angehobenem Auto) an mahlenden Geraeuschen.

Wenn das Auto noch ein wenig gefahren werden soll, dann das/die betroffenen Antriebsgelenke durch neue oder extrem junge Gebrauchtteile ersetzen (lassen)! Aeltere Gebrauchtteile lohnen kaum, die Arbeitskosten sind naemlich hoeher als der Ersatzteilpreis im freien Teilehandel. Soll das Fahrzeug nur noch den Winter ueberstehen, dann Fahrzeug anheben, die Gummimanschetten der aeusseren Antriebsgelenke loesen und zurueckschlagen. Das alte Fett mit Bremsenreiniger aus der Dose auswaschen und die Gelenke ablueften lassen. Anschliessend Graphitfett nehmen und satt in das Gelenk schmieren. Gummimanschette zurueckschlagen und wieder befestigen. Hierbei entweder originales Befestigungsmaterial verwenden oder Schlauchschellen in ausreichender Laenge. Mit frischem Graphitfett (aber alten Gelenken) laesst sich durchaus noch einiges an Kilometern fahren. Man kann zusaetzlich die Gelenke schonen und Geraeusche vermeiden, wenn man nicht mit eingeschlagenen Raedern anfaehrt oder sein Fahrzeug durch Kurven nur rollen laesst.

von PowerAM - am 16.11.2010 15:43
Zitat
PowerAM
Klackernde Radlager in Kurven? Ja, wenn's von hinten kommt. Kommt's dagegen von vorn, dann sind's die aeusseren Antriebsgelenke. Radlagerverschleiss merkt man abgesehen vom unzulaessigen Spiel ("Kippelprobe" an den Raedern bei angehobenem Auto) an mahlenden Geraeuschen.

Kommt von hinten.
Mit der Kiste fahr ich eh nur, was sein muss und wenn's heftig wintert, bleibt sie eh im Stall stehen.
Gruß
Reinhold

von Reinhold Heeg - am 16.11.2010 16:33
In den Fahrzeugpapieren ist in der Regel nur die kleinste zulässige Dimension eingetragen, für zahlreiche grössere Dimensionen besteht aber eine ABN. Deshalb kann man meist grössere Reifen montieren ohne das man was nachtragen muss.

Kleinere Reifen sind hingegen schwieriger. Meist geht das nicht, weil es entweder keine kleineren Reifen mit ausreichendem Loadindex gibt. Oder die Felgen wären dann so nah an der Bremse das sich die Bremse nicht mehr richtig abkühlen kann.

Für den Chevrolet Aveo sind folgende Reifengrössen zugelassen:

185/60R14 (nicht alle Modelle)
185/55R15
195/45R16
205/45R16

von Martyn136 - am 16.11.2010 21:18
Ein Fabia hat doch schönere Räder verdient. :(

Zugelassen für den Skada Fabia sind:

165/70R14
185/60R14
185/55R15
195/50R15
205/45R16
215/40R17

Generell würde ich sagen, das Reifen sowohl vom optischen Eindruck her als auch von den Fahreigenschaften her mindestens 40mm und maximal 60mm hoch sein sollten.

Denke die 195/50R15 stehen dem Fabia am Besten.

von Martyn136 - am 16.11.2010 23:53
Ich meinte /40 bis /60 ... Spätabends kann sowas schon passieren.

Achja, selber fahre ich aktuell ich 225/45R17 Nokian WR G2 (DOT 3309) nun in der zweiten Saison. Als Sommerreifen bin ich die letzte Saison meine vorherigen Winterreifen, 205/55R16 Dunlop WinterSport M3 (DOT 4303) gefahren, die ich Altersgründen für den Wintereinsatz ausgemustert habe. Die halten allerdings noch eine Saison durch.

von Martyn136 - am 17.11.2010 02:10
Also ich bin mit den 165ern auf unserem Fabia ganz zufrieden. Die Kurven nimmt er besser als unser alter 306er auf 185/60R14, der bei etwa gleichem Fahrzeuggewicht, aber sicher doppelt so schwerem Motor auf der Vorderachse, immer einen eher schwerfälligen Eindruck machte. Ganz nebenbei bin ich der Meinung, dass bei fast ausschließlicher Nutzung auf Landstraßen-Kurzstrecken eher die Nachteile von Breitreifen als die Vorteile zu Tage treten würden. Höherer Rollwiderstand und so...

von Hagbard Celine - am 17.11.2010 11:02
Zitat

155/70 R13 sind auf'm Polo schon arg schmal und entsprechend schwammig. Schade drum, er hat mit ordentlicher Bereifung (z. B. 175/65 R14 oder 185/60 R14) ein durchaus erwachsenes Fahr- und Lenkverhalten. Mit zu schmalen Reifen werden (gemessen am Fahrzeuggewicht) irgendwann auch die Bremswege kriminell.


Nun ja, sind halt die Standardreifen beim VW Polo 6N.. Die werden sich das bei VW wohl ausgedacht haben. Die Sommerreifen sind alle neu so deswegen hab ich entschieden erstmal die 13 Zoller zu behalten Mal schauen wie er fährt mit die Winter-14 Zoller.

von Jassy - am 17.11.2010 11:07
Ich bin mit meinem Winterreifenkauf (185/65 R14 statt 175/65 R14) ganz zufrieden. Der Geradeauslauf ist deutlich besser, was mir als Autobahnfahrer wichtig geworden ist. Zwar haben die Winterreifen mehr Reifenhoehe und damit mehr Eigenfederung, praktisch ist das Lenkverhalten aber nicht ganz so teigig wie bei den zuvor gefahrenen 175ern. Die 195/50 R15, m. E. fuer ein Auto dieser Groesse auch nicht unbedingt uebertrieben, geben dem 206 ein geradezu knackiges Abroll- und Lenkverhalten. Nur erinnert das schon recht stark daran, dass dafuer eigentlich die passende Motorleistung fehlt. Man faehrt schon recht viel mit Schwung, bremst spaet und laesst das Fahrwerk viel machen. Warum auch nicht, das Ding kann ja mit etwas Fahrkoennen echt 'ne Menge.

von PowerAM - am 17.11.2010 11:44
Zitat

Nun ja, sind halt die Standardreifen beim VW Polo 6N.. Die werden sich das bei VW wohl ausgedacht haben. Die Sommerreifen sind alle neu so deswegen hab ich entschieden erstmal die 13 Zoller zu behalten Mal schauen wie er fährt mit die Winter-14 Zoller.


175/65/14 war schon ok, hatte ich auf damals auf nem Seat Arosa.

Polo 6N hatte ich mal einen ausgeliehen, der war tiefer gelegt und mit 195 oder 205 irgendwas drauf und entsprechend große Felgen.
Der fuhr sich so entsetzlich beschissen. :joke: Schlaglochsuchgerät, jeder Spurrille nachgelaufen und in der Kurve, und von den 60PS blieb sowieso nix mehr übrig. :bloed:

von Detektordeibel - am 17.11.2010 21:03
Zitat
PowerAM
... Klackernde Radlager in Kurven? ... dann sind's die aeusseren Antriebsgelenke...

Wenn das Auto noch ein wenig gefahren werden soll, dann das/die betroffenen Antriebsgelenke durch neue oder extrem junge Gebrauchtteile ersetzen (lassen)! Aeltere Gebrauchtteile lohnen kaum, die Arbeitskosten sind naemlich hoeher als der Ersatzteilpreis im freien Teilehandel. Soll das Fahrzeug nur noch den Winter ueberstehen, dann Fahrzeug anheben, die Gummimanschetten der aeusseren Antriebsgelenke loesen und zurueckschlagen. Das alte Fett mit Bremsenreiniger aus der Dose auswaschen und die Gelenke ablueften lassen. Anschliessend Graphitfett nehmen und satt in das Gelenk schmieren. Gummimanschette zurueckschlagen und wieder befestigen. Hierbei entweder originales Befestigungsmaterial verwenden oder Schlauchschellen in ausreichender Laenge. Mit frischem Graphitfett (aber alten Gelenken) laesst sich durchaus noch einiges an Kilometern fahren. Man kann zusaetzlich die Gelenke schonen und Geraeusche vermeiden, wenn man nicht mit eingeschlagenen Raedern anfaehrt oder sein Fahrzeug durch Kurven nur rollen laesst.


Bei meinem Winter-Mazda habe ich z.Z. das Problem, dass das linke äußere Antriebsgelenk in Rechtskurven ruckelt (Vibes am Lenkrad spürbar), aber nur auf den ersten 10...12 km. Danach kann ich die gleiche Strecke fahren und es bleibt in Rechtskurven so ruhig wie auf den Geraden. Anfahren bei voll eingeschlagenem Lenkrad war bis jetzt geräuschlos. Kann mir keinen Reim drauf machen. Zu wenig Fett?

Bis ich den Werkstattmeister meines Vertrauens frage, werde ich die einzig kritische Kurve der täglichen 50 km meiden. Aber nach 2 geknackten Lagerkäfigen in meiner Mini-Zeit (1x Mainz - abgeschleppt, 1x Lissabon - selbst repariert) will ich keine Panne herausfordern. E-Preise sind zum Glück moderat, 30...80 €, ganze Welle aber >650 € ohne Einbau.

von Erich Hoinicke - am 03.01.2017 10:50
Versuch' doch mal, die Manschette abzuheben und das Fett auszutauschen. Dann siehst du auch, ob zu wenig (oder gar kein) Fett drin war. Gestrichen voll müssen die Manschetten übrigens nicht sein. Überfüllt man sie, dann platzen sie gern.

Lose Radbefestigung oder eine wellige Bremsscheibe kannst du ausschließen? Eine verzogene Bremsscheibe kann sowas auch verursachen.

von PowerAM - am 03.01.2017 11:33
Letzteres ja, Scheiben sind ja neu. Die rechte (ganze!) Antriebswelle übrigens auch. Daher auch mein Verdacht, dass der Vorbesitzer da nicht mehr ranwollte. Fettwechsel wäre ja die billigste Lösung. Ich hoffe mangels Ausdrücker nicht, dass dazu (wie beim Mini) die Achswelle aus dem Radträger muss. Anders bekam man die Manschette nicht mehr fest. Naja mal sehen, wenn die Achsmanschette eh gewechselt werden muss, frag ich mal den Meister.

von Erich Hoinicke - am 03.01.2017 12:16
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