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Wie heizt und lüftet ihr?

Startbeitrag von Kay B am 03.04.2008 15:35

Oftmals werden ja bestimmte Grundregeln zum richtigen Heizen und Lüften genannt, wie z.B.:

- Mindestens zweimal Täglich à 5 Minuten die Fenster auf und durchlüften. Dabei die Heizung auf Stufe 1 runter drehen.
- Während der Nacht die Heizkörper in unbenutzten Räumen runter drehen.

Dazu gibt es aber auch Gegenstimmen, die meinen, daß es mehr Energie kosten würde, einen ausgekühlten Raum zu erhitzen als diesen permantent warm zu halten. Manche älteren Menschen bevorzugen sogar die permantene Lüftung, also durch ein angekipptes Fenster oder durch Luftlöcher, wie sie in älteren Gebäuden noch vorzufinden sind.

Sicherlich gibt es keine pauschalen Regeln, die genaue Angaben zum Heizen und Lüften geben. Zudem hängt es auch davon ab, ob der Heizkörper an einer eigenen Heizung hängt, die man nach Blieben selbst programmieren kann, oder an einer nicht zugänglichen Zentralheizung. Das Alter der Gebäude und das verwendete Baumaterial der Wände und Fenster spielen natürlich auch eine entscheidende Rolle.

Aber trotzdem interessiert's mich mal, wie ihr so heizt und lüftet und welche Ratschläge ihr dazu habt.

Die 50 interessantesten Antworten:

Gelüftet wird in den Schlafräumen und im Bad bei mir morgens (bzw. nach dem Aufstehen und Duschen) mit weit offenem Fenster, zwischen 15 Minuten, wenn es kalt ist und 1h, wenn es, wie jetzt, mild ist.
Schlafzimmer werden auf die Nacht vor dem Zubettgehen auch noch mal kurz durchgelüftet. In der Küche wird bei/nach dem Kochen gelüftet, die Wohnräume nach Bedarf.


von Peter Schwarz - am 03.04.2008 17:02
Natürlich mit Heizung auf 5 und sperrangelweit geöffnetem Fenster. :hot:

Meistens lüfte ich morgens und abends mal ein paar Minuten. Da ich hier in Trier eine dämliche Nachtspeicherheizung habe, kann ich diese logischerweise auch nicht runterdrehen. Im Sommer habe ich das Fenster immer auf und dank Fliegengitter auch kein Gesumme in der Bude.

von oli84 - am 03.04.2008 17:52
Früh hab ich keine Zeit zum Lüften, da muss alles schnell gehen. Wenn ich heimkomme, dann lüfte ich erstmal 5 Minuten, dann schalte ich für ca. 5-10 Minuten die Heizung auf höchste Stufe. Danach wird die Heizung ganz ausgemacht, der Computer hält auch hier den Raum ausreichend warm. :D D
Vor dem Schlafen lüfte ich dann wieder 10 Minuten, damit sich der Raum etwas abkühlt.

von ANDREAS R-|-DJ - am 03.04.2008 18:59
Habe hier nur 1!Gasetagen- Heizung im Wohnzimmer... die heizt im Großen und Ganzen die ganze Wohnung mit. "Frieselig" bin ich sowieso nicht. Die Heizung habe ich mir 1991 auf eigene Kosten einbauen lassen, vorher war ein Kohleofen die Heizquelle.
Warmwasser gibt's in Küche und Bad durch ein Gasboiler aus dem Jahr 1978!
Die Wohnungsgesellschaft hat hier nie viel investiert, hätte da auch lieber eine etwas modernere Wohnung, aber die Mieten hier in der Stadt sind recht hoch, zudem liegt die Wohnung noch im Innenstadtbereich was die Miete ebenfalls erhöht.

Lüften, in Bad steht das Fenster zumeist auf Kipp, Schlafzimmer wird 1-2 mal quer gelüftet und wenn es nicht zu kalt oder feucht ist, lasse ich es auch auf Kipp.
Seit ich den Kater habe, lasse ich nachts das Schlafzimmerfenster im Sommer nicht mehr Sperrangel weit auf... ich weiß nicht, der Kater ist manchmal etwas "blöd"
Küche und Wohnzimmer nach Bedarf: Im Sommer habe ich immer alle Fenster auf "Kipp"

( Falsches!)"Lüften" ist ja gerne das Thema der Wohnungsgesellschaften bei feuchten Wänden!!!



von 88,7 MHz - am 03.04.2008 19:57
vorher war ein Kohleofen die Heizquelle.

unglaublich, was manche sich trauen zu vermieten. Ich hab anno 1999 eine Vermieterin ausgelacht, als sie mir allen Ernstes eine Wohnung mit Kohleofen präsentierte, für den man hätte immer in den Keller laufen müssen um Kohlen zu holen. Ich hab dann gesagt: "Okay, dann kann ich ja mit meinem 2er-Golf die Kohlen hochfahren", hat sie nicht gecheckt, den Gag. (Der Golf II hatte die Form eines Kohlenfüllers)

Blöderweise bin ich das Kaltschlafen nicht gewohnt. Ich mag es zwar nicht, wenn es beim Einschlafen zu warm ist, aber wenn ich nachts oder in der Früh aufwache, dann frier ich immer wie ein Schneider und mach die Heizung an. Meine Frau ist regelrecht verfroren. Die sitzt noch, wenn es draussen 17° hat, im Bad mit dem Heizlüfter und sorgt für Saunaverhältnisse.


von Peter Schwarz - am 03.04.2008 20:22
Kurzes ordentliches Lüften ist in jedem Fall besser, insbesondere wenn man steinerne Wände / Böden (Fließen) hat. Bei Holzwänden/Böden isses nicht ganz so kritisch.
Richtig Lüften tun wir aber nur selten, kommt genug Luft beim Öffnen der Türen etc rein.

Wir haben Nachtspeicherheizung und Wärmepumpe, die lassen sich sogar recht genau einstellen.
Mehrere Räume im Haus werden jedoch kaum oder gar nicht geheizt...

von Terranus - am 03.04.2008 20:30
Hier im Haus (Baujahr 1956) ist ursprünglich auch keine Heizung vorgesehen gewesen. Im Badezimmer gab es einen Gas-Durchlauferhitzer für Badewanne und Waschbecken, in der Küche (eigentlich nur Kochnischen im größten Raum der Wohnung) einen dieser direkt mit der Amatur verbundenen, kleinen, elektrischen Boiler.

Die Mieter mussten also auch ihre eigenen Gas- oder Kohleöfen mitbringen. Irgendwann wurde dann auf Gasetagenheizung aufgerüstet, mit Heizkörpern mit Thermostaten. Ebenso mussten Küchen nachgerüstet werden...

Die Wohnungen hatten drei Zimmer und ein Bad. Die ersten Mieter wohnten, bevor meine Großeltern das Haus bekamen, mit bis zu sechs Personen in den knapp 50 m² großen Wohnungen.



von Alqaszar - am 04.04.2008 01:24
Hier im Haus (Baujahr 1956)

Meine Hucke hier auch! Erstbezug 1956.... Gasdurchlauferhitzer hat der Vormieter eingebaut, eingezogen bin ich im Nov. 1987.
Es hat bis vor einigen Jahren hat es hier noch Wohnungen gehabt, die hatten im Badezimmer einen riesigen Kohlebadeofen stehen, auch sehr schön.
Was mir eben an dieser Wohnung gefällt, ist der schnelle Weg direkt ins Zentrum, alle weiteren Dinge des täglichen Bedarfs liegen, so wie die Arbeitsstelle, keine 5.Minuten entfernt. Genauso fix bin ich aber auch, wenn ich Ruhe suche in der Natur verschwunden! Talsperren, Homert und Nordhelle sind auch in Greifnähe.
Von einer der grossen Hauptverkehrsader in und aus der Stadt bekomme ich nicht viel mit, obwohl diese Nah beiliegt, nur die Autobahn hörste hier ständig dröhnen, mal mehr, mal weniger.


von 88,7 MHz - am 04.04.2008 05:24
In meiner eigenen Wohnung hab ich eine ganz normale Mietshaus-Ölzentralheizung. Und was liebe ich dieses Ding - einmal pro Tag im Winter wird gelüftet - dabei dreh ich die Heizung auf, damit das Thermostat Vollgas gibt. Bei über 15°C ist die Heizung aus - und das Fenster meist gekippt geöffnet.

Bei meiner Mutter gibts eine Holzzentralheizung (manuell einzuheizender Holzofen - erwärmt H²O und machts im ganzen Haus warm). Ich hasse das Ding, ich MTV-Generation Stadtkind krieg das Ding nie warm - und mein Stiefvater und Muttern habens am Abend gerne arktisch - ich kann unter 20°C im Raum nicht schlafen.

von elchris - am 04.04.2008 07:34
Kommt bei mir ähnlich hin wie bei elchris. Allerdings ist meine Heizung auch im Winter meist aus oder nur marginal angestellt. Einerseits verursacht der Rechner hier genügend Abwärme, andererseits heizen die umliegenden Wohnungseinheiten genügend mit. ;)
Hauptsächlich aber deswegen, weil ich recht anfällig auf trockene Luft reagiere, grundsätzlich bin ich nämlich eher ein "Gfrörli" wie man's hier nennen würde.

von Wrzlbrnft - am 04.04.2008 07:50
sept secrets: Alter Schwede! Die fragen sich noch richtig Kohle in dem Regenloch da in der Pampa? 6 Monate Winter und 6 Monate kalt. Das ist so ähnlich wie Furtwangen...

Mein Opa hatte zeitlebens auch nur einen Holz/Kohleherd in der Küche, wo man sich meist aufhielt und einen Ölofen im Wohnzimmer, der war aber immerhin schon per Leitung aus dem Keller versorgt. Gibt nämlich nix schlimmeres als diese Ölkännchen. Du verplemperst einen Tropfen und die Bude stinkt wie eine Bohrinsel!

Da konnt sein, was will. Als verwöhntes Einzelkind aus dem freistehenden Einfamilienhaus wär ich nie in eine Bude ohne Zentralheizung gezogen.
In meiner ersten Wohnung hatte ich so eine Gastherme, das war teuer ohne Ende.
In der zweiten gab es dann einen Zentralofen im Keller, zudem EG anstatt DG, das war wesentlich günstiger (nicht mal die Hälfte an Heizkosten). Hier hab ich jetzt auch wieder so eine Gastherme, die versorgt das ganze Haus und Warmwasser im Bad. In der Küche ist ein kleiner Boiler, der mittlerweilenur konsequent bei Bedarf angeschaltet wird. Dank der hohen Gaspreise zahl ich trotzdem 200 Euro im Monat Gas und Strom!

Wenn ich standesgemäß als Schwabe mal baue, dann werd ich Selbstversorger: Solar, Erdwärme, Passivhaus etc pipapo...dann kann mich die Gazprom am Abend besuchen!



von Peter Schwarz - am 04.04.2008 08:45
Heizen?
Das letzte mal irgendwann im Dezember ein paar Tage.
Ach,im Januar war glaub ich auch ein Tag dabei. :-)
Und wenn dann nur im Wohnzimmer auf Stufe 2.
Oder wenn es unter 0°C geht in den anderen Zimmern (3Zi. Whg.) auch mal auf Stufe 2 bis es durchgewärmt ist.
Sonst laufen mir die Fenster an.
Schlafzimmer musste ich nur dann mal anheizen als ich
noch ne Freundin hatte.(Verfrorenes etwas)
Ich selbst dreh im SZ die Heizung erst dann auf wenn die Temp
unter (wirkliche) 16°C runter geht.
Kalte Nase und Füsse sind nich mein Ding.

Lüften?Am Tage Dauerlüften bei Temperaturen über 18°C.
Bei über 15°C mal schon ne halbe Stunde bis Stunde.
Oder WZ die ganze Nacht offen wenn ich Schlafe.

Mein Wohnzimmer/Schlafzimmer ist keine 200-500 Meter vom nächsten Wald entfernt.
Ich liebe diesen Naturduft in meinen Gemächern. *g*
Hab überall Mückengitter.Ohne ist (für mich) unmöglich.

Im Winter lüfte ich ca 10 min. am Tag mal ordentlich durch.

Unser Wohnblock wurde 1985 erbaut.
Der zweite Stock ist nie kalt.(Aussen 0°C,innen ohne Heizung 14-16°C)
Das einzige was im Winter kalt ist,ist der Hausgang.
Schuld ist die Haustür.Die hat unten nen Spalt der ist grösser
als der Grand Canyon.

von Scrat - am 04.04.2008 10:02
In vielen dieser Wohnblocks mit Ölzentral gibt's diese Verdunstung-Röhrchen-Messdinger. Da ist es ehh wurscht, wo die Hitze herkommt, wenn's im Raum 20 Grad hat weil die anderen mitheizen, darf man trotzdem zahlen, weil das Ding dünstet. Außer man hält ständig nen Gefrierakku hin :D
über 18 Grad kann ich nicht pennen (im Sommer eine Qual) daher heize ich nur abends kurz wenn man am Schreibtisch im Zimmer sitzt.

von Terranus - am 04.04.2008 12:23
Ich lebe auch in einem grössen Haus mit Öl-Zentralheizung. Derzeit habe ich die Heizungs-Radiatoren auch noch aufgedreht (etwa halb). Ich lüfte jetzt täglich 1-2 x je nach Temperatur, ich lasse die Raumtemperatur in der Regel etwa um 4° abfallen, und schliesse dann die Fenster wieder (um wieviel Grad lässt Ihr die Raumtemperatur in der Regel beim Lüften etwa abfallen, bis Ihr wieder die Fenster schliesst)? Wenn es wieder richtig frühlingshaft und wärmer wird, dann werde ich wieder das Kippfenster längere Zeit offenstehen lassen (dann ist ich die Heizung bei mir abgestellt), gerne auch nachts zum schlafen. Da ich morgens auch "gfrörlig" bin, (friere also morgens schnell mal) ganz im Gegensatz zu den Abendstunden, lasse ich die Heizung auch nachts an.

von dxbruelhart - am 04.04.2008 13:59
ja, die elektronischen Varianten werden jetzt umworben, damit der Ableser nicht mehr in die Wohnung muss. Die sollen lieber ne Wasseruhr in die Heizleitung bauen damit man genau weiß, wieviel Heizwasser da nun echt durchflossen ist, die andere Geschichte ist besch..s
Bei nem Bekannten von mir ist das so in einer Eigentumswohnungsanlage. Da heizt der Rest derart mit, dass man die Heizung nie aufdrehen muss, trotzdem darf der ständig Zahlemann machen...
Am besten man packt das Ding ein oder so.

von Terranus - am 04.04.2008 18:27
Zitat
Wrzlbrnft
Zitat
Chriss505
Mein Wohnzimmer/Schlafzimmer ist keine 200-500 Meter vom nächsten Wald entfernt.
Ich liebe diesen Naturduft in meinen Gemächern. *g*


Funktioniert das auch mit Tannenduftspendern? :D


iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii

Terra:
In den Räumen in denen ich nur selten heize,zeigen die Messstäbe am Abrechnungstag 0,5 im Gegensatz zu 2,0-3,0 im Wohnzimmer und 1,0 im Schlafzimmer.Das ist zu verkraften.

Richtig Beschiss ists, wenn über Umlage abgerechnet wird.
Jeder zahlt einen festen Teil.Kannste also Sparen waste willst,wenn der Nachbar täglich n Wannenbad braucht....

von Scrat - am 05.04.2008 00:11
Zitat
Chriss505
Terra:
In den Räumen in denen ich nur selten heize,zeigen die Messstäbe am Abrechnungstag 0,5 im Gegensatz zu 2,0-3,0 im Wohnzimmer und 1,0 im Schlafzimmer.Das ist zu verkraften.

Richtig Beschiss ists, wenn über Umlage abgerechnet wird.
Jeder zahlt einen festen Teil.Kannste also Sparen waste willst,wenn der Nachbar täglich n Wannenbad braucht....


Ich lass fast ausschließlich meine Nachbarn für mich heizen* - die Verdunstungsröhrchen wurden trotzdem leer. Letztes Jahr wurden die aber durch so elektronische Dinger getauscht - bin schon gespannt wie sich dieses Jahr die Abrechnung verändert...


*:Ist ja nur ausgleichende Gerechtigkeit, denn meine Nachbarn hängen irgendwelche Murks-Anschlusskabel oder sonstwas an die Kabeldose - und ich hab beim DXen mit den Kabellecks zu kämpfen...:mad:

von roberdy - am 05.04.2008 00:37

Re: Wie heizt und l¼ftet ihr?

60 % der Betriebskosten der Heizung zahlt man bei uns anteilig als Betriebskosten - egal, ob man ueberhaupt geheizt hat. Der verbrauchsabhaengige Anteil sind die verbleibenden 40 %. Sie werden mit Verdunsterroehrchen ermittelt, die mit etwas Glueck nach dem Austausch ueber "0" stehen, meist jedoch genau drauf. Auch in voellig ungeheizten Zimmern habe ich binnen 1 Jahres danach bis 1 oder sogar 1,5 verbraucht. Aber die mir von meinem Vermieter zur Verfuegung gestellte Sonnenenergie moechte ja auch bezahlt werden! :rolleyes:

Regelmaessig geheizte Raeume sind bei mir nur Wohnzimmer und (ganz sparsam) auch das Schlafzimmer. Steht das Thermostat auf "1", so faellt im Schlafzimmer die Temperatur nicht unter 16,5 Grad. Ohne Heizung waeren es bei 0 bis -5 Grad draussen noch rund 14 Grad drinnen. Im Wohnzimmer wird permanent auf 1,5 geheizt, was rund 19 Grad bringt. Mehr muss nicht!

Gelueftet wird stossweise morgens und abends mit abgestellter Heizung und voll ausgerissenen Fenstern. 3 min langen fuer einen Luftaustausch und lassen die Waende nicht auskuehlen.

Im Sommer sorgen die angekippten zwei Fenster auf der Nordseite in der Regel fuer angenehme Kuehle. Nachts auf, tags zu!! ;)

von PowerAM - am 05.04.2008 07:22
Mittlerweile hab ich auch festgestellt, daß Fenster Mehrwegprodukte sind...ist man ja gar nicht mehr gewohnt in der heutigen Wegwerfgesellschaft.
Einmal hab ich tatsächlich das Dachfenster ausgerissen, wenn auch unabsichtlich.
Das war so ne kleine Luke im Treppenhaus. Es hat geschifft wie die Sau (Gewitter), ich hab das Ding schnell zugezogen, dabei ist irgendwas abgebrochen. Ich laß das Fenster los und es saust das Dach runter, um im Garten in 1000 Stücken aufzuschlagen. Und ich steh im Regen...vollschiff...und versuch hektisch, das Loch mit Folie usw. vollzustopfen...was der Wind wieder rausbläst...es war nicht lustig und echt :scheisse:


von Peter Schwarz - am 05.04.2008 11:01
@ TerranusI

Zitat

In vielen dieser Wohnblocks mit Ölzentral gibt's diese Verdunstung-Röhrchen-Messdinger.


Ach so funktionieren die Dinger. Ich hab' mich bisher immer gefragt, wie die das denn messen. Aber das ist natürlich Beschiss, wenn die das über die Verdunstung messen.



@ sept secrets

Zitat

Meist schleicht sich ja noch der Kater mit ins Bett, der gibt auch noch Wärme ab..


GRINS.



Ich selber lüfte auch meist morgens und abends und drehe dabei die Heizung zu.

Gibt es eigentlich sowas wie eine empfohlende Lüftungsdauer (natürlich abhängig vom Raum und dessen Zweck sowie der Außentemperatur)? Wenn man zu wenig lüftet besteht bekanntlich Schimmelgefahr. Aber wenn man zu lange das Fenster auf hat, dann kühlt der Raum aus.


von Kay B - am 05.04.2008 19:32
@ Kay

Oftmals sind das Ausreden der Vermieter, wenn da Schimmel oder Feuchtigkeit in der Wohnung auftritt.
Da hat immer der Mieter schuld! ;)
Bei neuen Fenstern die sehr dicht sind, kann das ja auch schon mal sein, aber nicht grundsätzlich.

Die Gerichte gehen von einen 3-4 maligen Stoßlüften von etwa 10 Minuten aus.
Siehe hier....http://www.internetratgeber-recht.de/MietrechtAllgemein/frameset.htm?http://www.internetratgeber-recht.de/MietrechtAllgemein/Feuchtigkeitsschaeden/fwa5.htm

von 88,7 MHz - am 05.04.2008 19:57

Re: Wie heizt und l¼ftet ihr?

Solange die Sonne auf den Balkon der Wohnung meiner Freundin geballert hat, solange war auch die Balkontuer offen. Jetzt ist der ganze Mief mal abgezogen und wir haben hier ein ganz tolles Raumklima. Ihre Bude ist ringsum eingebaut und kuehlt im Winter nie unter 19 Grad aus - auch mit abgestellter Heizung nicht!

Da bei ihr aber 2/3 der Betriebskosten fix umgelegt werden macht Sparen hier auch wenig Sinn. In der Stube ist also das Thermostat auf "1" gestellt, was permanent 20 Grad hier haelt. Im Schlafzimmer wird nach Bedarf mal angedreht, meist ist "0,5" die korrekte Einstellug fuer 17 bis 18 Grad.

In einer Woche (15. April) wird die Heizungsanlage komplett abgestellt und erst am 15. Oktober wieder angedreht. Falls die Temperaturen draussen aber frostig bleiben sollten oder der Winter im September bereits Einzug haelt, dann wird von diesen Terminen abgewichen. In meinem Wohngebiet dagegen kann man selbst im Sommer die Heizung aufdrehen und sie wird heiss!

von PowerAM - am 12.04.2008 15:44
@ PowerAM

Zitat

Ihre Bude ist ringsum eingebaut und kuehlt im Winter nie unter 19 Grad aus - auch mit abgestellter Heizung nicht!


Ist da 'ne zusätzliche Wärmedämmung vorhanden oder liegt das an der Umbauung?


Zitat

In meinem Wohngebiet dagegen kann man selbst im Sommer die Heizung aufdrehen und sie wird heiss!


Krass!



Und nochwas:

Wie heizt ihr im Bad? Das ist ja auch so ein Raum, der meist nur zwei Mal pro Tag benutzt wird, wenn das Klo in einem separaten Raum untergebracht ist. Und durch's Duschen heizt man den Raum ja sowieso dann auf. Wie stellt ihr da die Heizung ein?

Und was macht ihr, wenn ihr mal einige Tage außer Haus seid? Dreht ihr die Heizung auf Frostschutz oder auf Stufe 1?


von Kay B - am 14.04.2008 17:01
Zitat

Und nochwas:

Wie heizt ihr im Bad? Das ist ja auch so ein Raum, der meist nur zwei Mal pro Tag benutzt wird, wenn das Klo in einem separaten Raum untergebracht ist. Und durch's Duschen heizt man den Raum ja sowieso dann auf. Wie stellt ihr da die Heizung ein?

Und was macht ihr, wenn ihr mal einige Tage außer Haus seid? Dreht ihr die Heizung auf Frostschutz oder auf Stufe 1?

Arbeitest Du ( auch! ) im staatlichen Auftrag?? ;) Einsatzkommando "Dem Energieverschwender auf der Spur" ;)

von 88,7 MHz - am 14.04.2008 17:20
@ sept secrets

Zitat

Arbeitest Du ( auch! ) im staatlichen Auftrag?? ;) Einsatzkommando "Dem Energieverschwender auf der Spur" ;)


LOL! Nee, sowas mache ich nicht. Mich interessiert's nur, wie andere Leute das mit dem Heizen und Lüften so handhaben.

Es gibt halt auch Leute, die gerne permantent durchheizen und damit argumentierten, daß ein Auskühlen und erneutes Aufheizen eines Raumes oder eines Hauses mehr Energie kostet als die Bude ständig warm zu halten (eben auch Räume, die nur selten benutzt werden). Und das Bad und der Lokus sind ja gerade solche Räume, in denen man sich (wortwörtlich) nicht den Arsch abfrieren will, aber die man trotzdem selten benutzt.


von Kay B - am 15.04.2008 12:36
Wenn man in so einer alten Burg wie wir hier wohnt, dann kann man es sich leider nicht leisten, "zu wenig" zu heizen. Gerne würde ich die Heizung, wenn ich nicht zuhause bin, abdrehen... Das hätte aber zur Folge, dass uns die Bude unterm Arsch wegschimmeln würde. Also versuchen wir, mit möglichst viel Lüften und möglichst viel Heizen über den Winter zu kommen....

von Habakukk - am 16.04.2008 10:47

Re: Wie heizt und l¼ftet ihr?

Echt mal! Wuerden mit 17 bis 18 Grad im Winter reichen, dann braeuchte ich selbst bei einstelligen Frosttemperaturen nicht mit der Heizung arbeiten. Wohn- und Schlafzimmer werden ohnehin permanent durch die durchlaufenden Zirkulationsleitungen beheizt.

Da der eigene Verbrauchsanteil aber an den gesamten, mir in Rechnung gestellten Heizkosten, einen verhaeltnismaessig geringen Anteil hat kann ich hier auch auf Wohlfuehltemperaturen von 19 bis 20 Grad heizen. 60 % von den gesamten Kosten der Heizanlage zahle ich anteilig ohnehin.

Und wenn meine Nachbarn hier heizen wie die Kaputten, dann zahle ich das anteilig mit. Bei meinem Glueck wohnen hier auch 'ne Menge alte Leute, die sich unter 25 Grad in der Bude nicht wohlfuehlen. Aber was willste machen?!

von PowerAM - am 16.04.2008 13:14
So lange die Heizungen in den zwei direkt benachbarten Wohnungen auf Temperatur sind, brauche ich hier nicht viel heizen :D. Flur, Gäste-WC und Schlafzimmer werden überhaupt nicht geheizt. Das Arbeitszimmer wird durch die Gerätschaften geheizt, das Wohnzimmer heize ich nur auf Bedarf, die Küche wird geringfügig geheizt. Wenn mir kalt ist, dann ziehe ich mir halt einen Pullover.

NACHTRAG:
... an!

von Günni74 - am 20.04.2008 16:25
Zitat
Peter Schwarz
Mittlerweile braucht man allenfalls noch morgens im Bad heizen. Ich hab schon den ganzen Nachmittag das Fenster auf. Frühlingsluft muß rein!


Ich lasse mich nicht regulieren!

QTH: Kerkrade
06e04/50n52
Kenwood KT-980F 8-ele-Yagi h drehbar, Grundig S700


Hier genauso! Alle fenster und türen offen, heizung aus :D

von Jassy - am 21.04.2008 16:20
also hier im perfekt isolierten high tech bunker baujahr 2000 hatte ich in diesem "Winter" an 3 Abenden mal die Heizung kurz an. Mehr braucht man hier nicht. Bei aussentemperaturen über 0 Grad geht es drinnen nicht unter 20 Grad da reicht die abwärme vom Kühlschrank und diversen elektronischen Geräten, plus sonneneinstrahlung völlig aus. Dachte erst, das hinge mit der mittigen Lage meiner Wohnung zusammen aber auch die Mieter der aussen wohnungen müssen nicht heizen.

Schocklüftung ist hier angesagt, im winter, wie im sommer. Immer nach bedarf Zum einen habe ich keinen Bock auf Feinstaub und zum andern kann ich auf den Grossstadtlärm auch gut verzichten. Bei aussentemperaturen über 25 grad bleiben die fenster dann auch eher zu, denn die hitze muss ich nicht drinnen haben, wie gesagt, ist sehr gut isoliert hier.

von wavefinder - am 21.04.2008 22:10
In so einem abgeschotteten Großstadtbunker könnte ich gar nicht leben. Genauso wie ich meinen Tag nicht in klimatisierten Großraumbüros verbringen kann, in denen sich kein Fenster öffen lässt (da würde ich so einen Nothammer aus der Tram mitbringen). Für sowas bin ich viel zu naturverbunden. Ich brauch das Vogelgezwitscher am Morgen, frische Luft, muß das Wetter mitbekommen. In den nächsten Jahren werde ich irgendwann mal bauen und dann werden mir nur Naturmaterialien zum Einsatz kommen!



von Peter Schwarz - am 22.04.2008 06:13
So, nachdem ich erneut eine angeregte Diskussion über die richtige Raumtemperatur im Winter hatte, frag ich mal in die Runde, welche Raumtemperaturen ihr so bevorzugt.

Ich hab hier gerade 21,5°C im Zimmer und empfinde das als angenehm. Alles, was unter 20°C ist, sorgt bei mir für kalte Pfoten. Der Kollege, mit dem ich diskutierte, meinte, 20°C wären zu warm.

Wie schauts bei euch mit der °Wohlfühltemperatur" aus?

Ich meine, Energiekosten sparen schön und recht, aber wenn meine Pfoten abfrieren, dann kanns das ja auch nicht sein.

Bin gespannt was ihr dazu zu sagen habt.

von Bengelbenny - am 20.02.2010 18:55
Zitat

Ich meine, Energiekosten sparen schön und recht, aber wenn meine Pfoten abfrieren, dann kanns das ja auch nicht sein.


Genau so ist es.
Auch wenn zur Zeit die Extremvariante "Wir sparen Energie, koste es, was es wolle" Mode ist.

Ich habe üblicherweise 20°C im Raum.
Ein Kompromiss zwischen Schlafraum (dafür ist es mir etwas zu warm) und Büroarbeitsplatz (bei längerem Sitzen wird es doch leicht kühl).

Ich halte diese Temperatur auch konstant, das benötigt bei mir die wenigste Energie.
Gelüftet wird zweimal ca. 5Minuten am Tag.
Wobei das aber auch daon abhängt, ob ich zu Hause oder auf Arbeit duschen kann.
Denn mein Bad muss in die Wohnung gelüftet werden.

von shianne - am 20.02.2010 20:21
Bei mir hängt es auch etwas von der Tageszeit ab: Morgens (Def. "Morgen"=Zeitraum 1-2h nach dem Aufwachen) bin ich verfroren, da helfe ich im Bad schon mal mit dem Heizlüfter nach und drehe beim Frühstück auf 21° hoch. Ansonsten so etwa 20°, gegen Abend bekomme ich eher die Hitze, da gehts auch schon mal auf 19° runter. Beim Schlafen 16-18°.
Meine Frau mag es meist 1-2° wärmer als ich, meiner Mutter ist es auch immer zu kalt, bei der hat es immer 22-25°.


von Peter Schwarz - am 20.02.2010 20:58

Re: Wie heizt und l¼ftet ihr?

Zieltemperatur in der Wohnstube 19,5 Grad. In der Schlafstube 16 - 17 und in der restlichen Wohnung reichen mir die 16 Grad, die es auch ohne Heizung hat. Fuer die kurze Zeit, in der mein Bad genutzt wird, lohnt das Heizen dort auch nicht. Im Winter esse ich auch nicht in der Kueche und spare mir dort die Heizung.

Gelueftet wird die Wohnstube bei Bedarf, die Schlafstube morgens fuer ca. 10 min und die Kueche beim bzw. nach dem Kochen.

von PowerAM - am 20.02.2010 23:58
Zitat
BieMa
Manchmal wenns enorm kalt ist und ich friere drehe ich die Heizung übernormal auf. Dann hat das schon einmal ,,über" 35° im Schlafraum.


Bah, sowas kann ich ja garnicht ab. Bei 35° würd ich morgens Scheiß-Durchnässt aufwachen :D
In meinem Zimmer sind es konstant 20°, dank digitalem Thermostat. Lüften tute ich bei bedarf, meist morgens um durch die frische luft mal richtig Wach zuwerden.

von Aquarium - am 21.02.2010 09:25
Zitat
Aquarium
Zitat
BieMa
Manchmal wenns enorm kalt ist und ich friere drehe ich die Heizung übernormal auf. Dann hat das schon einmal ,,über" 35° im Schlafraum.


Bah, sowas kann ich ja garnicht ab. Bei 35° würd ich morgens Scheiß-Durchnässt aufwachen :D
In meinem Zimmer sind es konstant 20°, dank digitalem Thermostat. Lüften tute ich bei bedarf, meist morgens um durch die frische luft mal richtig Wach zuwerden.

Naja, ich muss gestehen, manchmal wache ich aufgrund der Hitze auf. Stoßlüften. Sonstige Folgen: Durst, Hunger und Musikentzug. :D

von BieMa - am 21.02.2010 09:27
Warme Brüder :D?

Zitat

Dann hat das schon einmal ,,über" 35° im Schlafraum.

Im Schlafraum :eek: ?
Ich habe schon bei 20° C im Schlafraum Probleme, vernünftig einschlafen zu können (darum mag ich den Sommer auch nicht so ;-)), so um 16 ° C klappt das bei mir am besten.
In anderen Zimmern darf es (im Winter) gerne auch wärmer sein. Allerdings muss man auch nicht das ganze Haus heizen, sondern nur die Zimmer, in denen man sich überwiegend aufhält - die dann von mir aus auch ruhig um 20-25° C.


von WiehengeBIERge - am 21.02.2010 09:27
Zitat
WiehengeBIERge
Warme Brüder :D?

Zitat

Dann hat das schon einmal ,,über" 35° im Schlafraum.

Im Schlafraum :eek: ?
Ich habe schon bei 20° C im Schlafraum Probleme, vernünftig einschlafen zu können (darum mag ich den Sommer auch nicht so ;-)), so um 16 ° C klappt das bei mir am besten.
In anderen Zimmern darf es (im Winter) gerne auch wärmer sein. Allerdings muss man auch nicht das ganze Haus heizen, sondern nur die Zimmer, in denen man sich überwiegend aufhält - die dann von mir aus auch ruhig um 20-25° C.

Das tut gut wenn das so warm ist. 20° - das wär mir ein bisschen zu kalt.

von BieMa - am 21.02.2010 09:29
Wichtig ist, dass man stosslüftet, also das Fenster 10-15 Minuten lang voll aufreißt. Nie verstehe ich diese Zeitgenossen mit ihren Kippfenstern. Das ist die grösste Energievergeudung, bringen tut es gar nix, ausser dass es einem bisweilen "ans Kreuz" zieht. Kippfenster gibts bei mir nur im Sommer, wenn ich so (in Kombi mit halb geschlossenem Rolladen) das brutale Aufheizen des Schlafzimmers vermeiden will.


von Peter Schwarz - am 21.02.2010 12:16
In dem jeweiligem Zimmer, wo ich mich aufhalte, ist mindestens die Hälfte der Zeit auch immer das Fenster (komplett) auf. Die Heizung ist in dem Zeitraum natürlich aus...
Ausgenommen ist evtl. der "tiefste" Winter ;-).

Im Sommer (also von April bis November ;-)) ist das Fenster fast dauerhaft auf und geheizt wird da gar nicht.

von WiehengeBIERge - am 21.02.2010 12:50
Hier ist es in keinem Raum wärmer als 18 Grad. Wir sind es so gewohnt, laufen halt den ganzen Tag im Pullover rum. Einen schlecht gedämmten Altbau zu heizen nuckelt den Gastank auch so ordentlich leer. Seit ein paar Jahren ist der Dachboden vollständig gedämmt, in einem der nächsten Sommer müssen die Glasbausteine im Treppenhaus durch irgendwas doppelverglastes ersetzt werden.

Stoßlüften ist hier Sache meiner Mutter - im Winterhalbjahr hasse ich das, es zieht, ist saukalt und wenn das Fenster wieder zu ist, dauert es ne ganze Weile, bis es wieder erträglich ist. Hochsommer ist hier auch immer lustig, da sind in den Schlafzimmern dauernd die Rolläden unten und die (wenigstens doppelverglasten) Fenster offen, gekippt oder zu, je nachdem ob es dadurch wärmer wird oder nicht.

von Hagbard Celine - am 21.02.2010 14:55
Heizung erst wieder im Dezember.WZ 1:38 Uhr 20,6°C bei 9,6°C Aussentemp.

Derweil wird bei schönem Wetter den ganzen Tag gelüftet.Bei Schietwetter im Herbst/Winter nur ne Stunde oder auch mal gar nicht.
Da ich im letzten Jahr zuerst auf der Nordseite neue Energiesparfenster einbauen hab lassen, sind die Temperaturen ohne Heizung um 3°C gestiegen.Dieses Jahr war schon das Wohnzimmer dran und im Dezember kommt das Schlafzimmer.Auch im WZ liegen die Temperaturen nun um bis zu 3°C höher als vorher.
Zweiter positiver Effekt ist die hohe Schallschutzklasse.Fenster zu, vollkommene Ruh :cool:

Leider haben die höheren Heizkosten der gesamten Wohnanlage trotzdem auf meine Abrechnung durchgeschlagen.Über 100¤ im Jahr mehr. O_o

von Scrat - am 11.10.2010 23:40
Mit Plastikmüll?

Heizen: So, dass in den Wohnräumen die Temperatur bei ca. 21-22°C liegt, außer im Schlafzimmer, da reichen ca. 17-18°C. Im Bad darfs morgens gerne deutlich wärmer sein.

Lüften: Normalerweise Stoßlüftung morgens (bevorzugt in jedem Raum min. 1 Fenster auf und alle Türen auf für kompletten Luftaustausch) und vorm Schlafengehen. Im Hochsommer bleiben nachts je nach Temperatur 1-3 Fenster gekippt oder ganz offen, aber nur bei großer Hitze das im Schlafzimmer selbst (sonst wache ich gefühlte 10 mal auf...).
Tagsüber bleiben bei >25°C die Fenster zu, sonst wirds zu warm in der Bude...

OT: Le Rustique gehört zu meinen Lieblingssorten, da muß man aber, selbst wenn er verschlossen ist, den Kühlschrank lüften :-) Dachte anfangs tatsächlich mal, "da gammelt doch irgendwo was". Welch positiver Kontrast zu den 0815-Weichkäsesorten aus inländischer Produktion (die man frühstens nach Ablauf des MHDs essen kann).

von DH0GHU - am 15.07.2015 08:13
Also wenn das ein Käse-Thread ist: Ich weiß nicht, welcher frz. Weichkäse meines Wochenmarkthändlers letzte Woche im Kühlschrank zu "leben" begann, aber gemäß meines Grundsatzes "ich esse alles, was nicht zappelt", habe ich das ganze Gezappel unserem Komposthaufen zur weiteren biologischen Weiternutzung zugeführt. Freunde des Casu Marzu mögen mir verzeihen.

Back to Topic: Lüften im Sommer ist nicht, weil ich mir aus dem Grüngürtel die mit Luftentfeuchter sauer erarbeiteten

von Erich Hoinicke - am 23.07.2015 00:49
Guten Morgen, Erich!

21 Grad jetzt in den Stuben auf der Nordseite und 22 Grad in jenen auf der Suedseite. Tags zu, nachts durchlueften. Zudem versuche ich, mit silberfarbigen Jalousetten an den Suedfenstern die Sonneneinstrahlung um ein paar Promille reduzieren.

Das Einstrahlen der Hitze des Mauerwerks mit Aufputzdaemmung in die Wohnung scheint etwas abgeklungen. Und die Luftfeuchtigkeit wuerde ich nach der Gewitternacht mit ergiebigen Niederschlaegen bei gemessenen 58 % jetzt auch als gesund bezeichnen. Zwischen 30 und 40 % habe ich im Winter, was mir gelegentlich das Gefuehl trockener Augen beschert.

von PowerAM - am 23.07.2015 06:59
Lüften im Sommer muss man halt richtig: Früh morgens, am besten noch vor dem Aufstehen. Die kühle Luft hat zwar eine relativ hohe Luftfeuchte, da sie sich aber tagsüber erwärmt, sinkt diese dabei wieder ab. Die Gefahr von Schimmelbildung wird somit wirksam unterbunden.

Grundverkehrt ist "Dauerlüftung" durch gekippte Fenster.

von DH0GHU - am 23.07.2015 07:15
Mir faellt auf [haette das in den anderen Thread gehoert?], wie stark die Flachbildschirme hier in der Arbeit den Raum aufheizen. Als wuerden die zwoelfunddreissig Grad von draussen nicht schon reichen, strahlen die eine Waerme ab wie eine Zentralheizung.

Aus der versprochenen Abkuehlung wurde auch nix. Heute morgen schon wieder 24 Grad auf dem Weg zur Arbeit, zwar kein Sonnenschein, aber dafuer mit neuem Luftfeuchte-Rekord. Jede Waschkueche ist ein Dreck dagegen. Aber regnen tut's nicht...

von Habakukk - am 23.07.2015 07:37
Zitat
PowerAM
... Tags zu, nachts durchlueften ...


Ginge wegen des Bahnlärms mangels Schallschutzfenster nur mit Ohrstöpseln. Und dann nur zu Spät- oder Nachtschichten, weil ich morgens um 04:20 schon mit freien Ohren Probleme habe, die Musikattacke als Weckruf wahrzunehmen. Umsatteln auf Lichtwecker wäre evtl. eine Option.

Zitat
DH0GHU
Lüften im Sommer muss man halt richtig: Früh morgens, am besten noch vor dem Aufstehen.


"James! Open the window please. I would like to get up soon." ;)

Zitat
DH0GHU
Die kühle Luft hat zwar eine relativ hohe Luftfeuchte, da sie sich aber tagsüber erwärmt, sinkt diese dabei wieder ab.


Theoretisch ja, klappt bei mir aber auch nicht. Die Fenster sind schmaler als die Wände dick (80..90 cm). Da erwärmt sich nichts. Das Aufheizen von 20 auf gestern 24°C dauerte ganz ohne Jalousien oder Vorhänge ja schon fast 4 Wochen.

Zitat
Habakukk
Mir faellt auf [haette das in den anderen Thread gehoert?], wie stark die Flachbildschirme hier in der Arbeit den Raum aufheizen. Als wuerden die zwoelfunddreissig Grad von draussen nicht schon reichen, strahlen die eine Waerme ab wie eine Zentralheizung.


IT-Unternehmen ohne Klimaanlagen sind in diesen wenigen heißen Wochen natürlich eine Qual. Da habe ich Glück und kann mich (kein Scherz) bei Sommer wie Winter konstant 22°C ab und zu draußen wieder aufwärmen. Vlt. bin ich da anders, aber mein Körper scheint sich so an die Jahreszeit anzupassen, dass er 22° im Winter als fast "überheizt" und im Hochsommer als beinahe "unterkühlt" empfindet, je nach Tagesform.

Übrigens 2 Etagen über mir hat man sich eine mobile Klimaanlage angeschafft. Da sind die Fenster größer und die Wände nur 40 cm dick.

Noch eins drüber hat die Wohnung 25 cm-Wände und knapp unterm Dach Temperaturen von 28...32°C.

Und mein Spezl, der gestern nach 4 Jahren Leben in Singapur nach D zurückkehrte hatte jeden Tag konstant Sommer wie Winter 30°C und Tropenklima. Er hat's auch überlebt.

von Erich Hoinicke - am 23.07.2015 14:41
Zitat
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Ich glaube eh, daß man durch zu kurzes Lüften ein Problem mit der relativen Luftfeuchte bekommt, da durch die Atemluft immer Feuchtigkeit nachkommt, die nicht raus kann. Sieht man besonders gut, wenn jemand im Winter bei geschlossenem Fenster schläft, so kommt es dann vor, daß morgens die Fensterscheibe von innen regelrecht feucht ist.


Das tritt z. Z. auch wieder auf. Am unteren Scheibenrand ist es ca. 1 cm hoch beschlagen. Es macht keinen Unterschied, ob im Wohn- oder Schlafzimmer. Die Schlafstubenfenster sind morgens nach dem Schlafen binnen 10 min Lüften abgetrocknet. Sie beschlagen danach aber wieder. Ab und an kann man das ja mal abwischen...

Momentan steht man allerdings vor dem Problem, dass die Aussenluft deutlich feuchter als die Raumluft ist. Derzeit habe ich 60 % drinnen und 95 % draußen.

von PowerAM - am 10.11.2016 20:29
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