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Wie wird der Sommer?

Startbeitrag von zerobase now am 04.07.2008 13:30

Seit gut zwei Wochen ist er ja da, der SOMMMMAAA.


Leider bisher nur auf Sparflamme, auch wenn wir vorgestern den heissesten Tag des Jahres hatten. Für die Siebenschläferregel wird ja das Wetter in der letzten Juni- bzw. ersten Juliwoche herangezogen. Das lässt darauf schliessen, dass der Sommer 2008 wohl eher durchwachsen werden dürfte. Zwar einzelne warme Tage, aber immer wieder unterbrochen von Regen, Unwettern und kühlen Temperaturen. Einen Jahrhundertsommer gibt es wohl diesmal nicht. Ich hoffe aber mal, dass er nicht komplett in's Wasser fällt.

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Ich kapier den zerobase now in dieser Hinsicht auch nicht. Es sind halt bis jetzt nicht so viele zusammenhängende Hitzetage gewesen, sondern öfter mal durch *etwas* kältere Tage unterbrochen - was sich auch so gehört.
Besser als solche für unseren Breiten eigentlich unüblichen regelrechten Hitzewellen wie z.B. 2006, wo es Wochenlang nicht geregnet hat (und auch das schlafen in nicht klimatisierten Räumen sehr schwierig war ;-)).

Schöne Grüße an S. übrigens.

von WiehengeBIERge - am 04.07.2008 18:38
Zitat
Tornado Wayne
Zitat
MiRo
Nun ja das nach ein paar Hitzetagen ein Sommergewitter auftaucht ist eigentlich logisch oder?

Hier im Osten nicht. Hier gibts Dürre und nur mit Glück (so wie heute vormittag) nach der Hitze Regen und Gewitter.



QTH: Brandenburg/Havel (D) 52N22', 12E31'
ab August: Tampere, Hervanta (FIN) 61N27', 23E51'
Empfänger:
- UKW: Sangean ATS909 (2x110khz Filter), DE1103, Eton E5 (2x53kHz-Filter), Onkyo TX-7430 (2x110khz Filter, 1x 80khz Filter) an 3Ele-UKW-Yagi
- DAB: LaGIO DAB 105

Den Hintergedanken hatte ich übrigens auch noch, als ich die Zeile schrieb, aber da mich das ja nicht direkt betraf lies ich dir da mal den Vorsprung ;):D

von Rosti 2.0 - am 05.07.2008 08:22
Neee, danke! Dauerhitze will ich nicht haben! Ich kann ueber den bisherigen Sommer nicht meckern. Es war zwar viel zu trocken bislang, aber es war temperaturmaessig bis auf ein paar Extremtage auszuhalten. Dagegen gefiel mir das abwechslungsreiche Wetter besser als der Sparsommer des letzten Jahres. Es gab sonnige Sommertage, es gab Regen, Gewitter und auch ein paar kuehlere Tage. Also viel Programm und nicht nur Einheitssommer nach Schema-F.

Fuer die kommenden Sommerwochen wuensche ich mir, dass es auch weiterhin einen grossen Querschnitt typischen Sommerwetters gibt. Sonnige Tage ebenso wie kuehlere. Kurze aber kraeftige Schauer ebenso wie wolkenfreien Himmel. Und ein zuenftiges Sommergewitter gehoert ebenfalls ins Programm. Auf 35 Grad oder mehr kann ich verzichten! Mehr als ein paar einzelne Tage mit 30 Grad braucht es nicht zu geben!

von PowerAM - am 05.07.2008 13:22
Natürlich habt ihr Recht, das Frühjahr war durchweg erfreulich und auch temperaturmässig genau richtig. Da gibt es nichts zu meckern. Allerdings interessiert mich mehr die Zukunft, nämlich wie der Sommer wird, also die nächsten 2-3 Monate. Da sagen die meisten Wettermodelle eher unbeständiges Wetter voraus. Grössere Hochdrucklagen mit warmem und sonigem Wetter über mehrere Wochen dürften wohl selten sein bzw. diesen Sommer überhaupt nicht stattfinden. Soweit man das überhaupt für so einen langen Zeitraum voraussagen kann.

von zerobase now - am 05.07.2008 18:47
Der Sommer ist bisher ziemlich wechselhaft, es ist manchmal wie in den Tropen, Wechsel zwischen sehr warmen und anschließend niederschlagsreichen, schwülen Tagen in kurzer Folge, es wächst alles wie verückt in meinem Garten, habe das selten so im Hochsommer so erlebt.
Jetzt ist es wiederum zu kühl für diese Jahreszeit, sehr windig, viele Wolken, es werden Niederschlagsgebiete wohl noch folgen, zumindest schauerartig, z.Z. in Halle/S. 16 Grad, 22 sollen es maximal werden.
Der Sommer hatte bisher alles zu bieten was in Mitteleuropa so drinnen ist, einmal wechselhaft=den restlichen Sommer wechselhaft, das trift nach Siebenschläferregel zu 80% zu, wohl auch dieses Jahr, längere Trockenperioden gabs bisher nur im äußersten Osten (Cottbuser Raum) u. nordöstlich bis in den berliner Raum etwa. Das scheint nun dort auch vorbei zu sein.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 08.07.2008 07:22
In der Regel hält eine westliche Höhenströmung, in etwa 5 km Höhe, ca 3-4 Wochen. Deese Ströumg herscht zur Zeit über Mitteleuropa mit klassischer Sommer Wetterlage. Azorenhoch der zw ein Keil nach ME schickt und dann von atlantischen Tiefdruckgebieten abgebaut wird. Der Mitteleuropäische Sommermonsum.
Hitze herscht z.Z in Südosteuropa mit 35 bis 40Grad und etwas abgeschwächt in Südeuropa, genau wie vorheriges Jahr 2007.
Freuen wir uns auf einem schönen Spätsommer:cool:

von DJ Taifun - am 08.07.2008 20:44
Wieso? Urlaub?? :p

Ich hatte ja die letzten beiden Jahre mit meinem Sommerurlaub (Ende August bis Mitte September) immer Pech. Letztes Jahr westlich der Elbe quasi Dauerregen, kalt und nur wenige trockene Augenblicke. Zudem bereits die ersten Nachtfroeste. Das Jahr davor war wenigstens etwas waermer und zum Ende des Septembers sogar nochmal schoen.

Praktisch kann ich aber ausser im Mai und ab Ende August keinen Sommerurlaub machen. Die Monate Juni, Juli und der August unterliegen einer Urlaubssperre und da bekommen nur Kollegen mit schulpflichtigen Kindern 'ne Ausnahmegenehmigung. Und das auch nicht jedes Jahr.

von PowerAM - am 09.07.2008 10:11
Siehe AktuellWetter-Thread. Ich gehe gemäss der Siebenschläferregel und der derzeitigen Lage der Frontalzone auch von einem eher wechselhaften Hochsommer aus. Temperaturmässig werden wir zwischen kühlen Tagen mit Tmaxen von 15-20° und einzelnen Hitzekandidaten mit bis zu 30° liegen. An der Mehrzahl der Tage wird es Niederschläge in Schauerform geben. Zwischendurch können Tröge auch länger anhaltende Regenfälle bringen. Die kurzen Hitzeeinwürfe werden schnell wieder durch Gewitter beendet. Generell wird es im Süden länger heiss bleiben und im Schnitt wärmer sein als im Norden. Wer an die Nordsee fährt, sollte also den Friesennerz einpacken (ich weiss eh nicht, warum man an länger als 2 Tage an die Nordsee fahren soll, zum Baden ist doch das Mittelmeer oder dann die Ostsee (Bornholm z.B.) besser geeignet, und das Hinterland der Nordsee ist arschflach und langweilig)


von Peter Schwarz - am 09.07.2008 11:30
;)
Zitat
ich weiss eh nicht, warum man an länger als 2 Tage an die Nordsee fahren soll, zum Baden ist doch das Mittelmeer oder dann die Ostsee (Bornholm z.B.) besser geeignet, und das Hinterland der Nordsee ist arschflach und langweilig)


Tja, warum fährt man zum Wandern in die Eifel, da sind doch der Schwarzwald oder die Alpen viel besser geeignet. Die Nordsee ist nunmal von NRW relativ schnell zu erreichen, während die Ostsee dann doch recht weit weg ist und mal eben zum Mittelmeer kann auch nicht jeder. Im Grunde kann man aber weder an Nord- noch an Ostsee vernünftig baden, weil das Wasser meist einfach zu kalt ist. Bei Wassertemperaturen von meist nur 16-18 Grad im Sommer kommt da nicht so wirklich Freude auf. Allerdings hat die Nordsee ja einen positiven schönen Einfluss auf die Atemwege. Das Reizklima soll ja sehr gesund sein. Immerhin etwas, wenn schon Wetter schlecht und Wasser kalt ist.

von zerobase now - am 09.07.2008 12:01
Zitat

Im Grunde kann man aber weder an Nord- noch an Ostsee vernünftig baden, weil das Wasser meist einfach zu kalt ist. Bei Wassertemperaturen von meist nur 16-18 Grad im Sommer kommt da nicht so wirklich Freude auf.

Ich finde, gerade darum kann man dort gut baden. Warum badet nman im Sommer? In erster Linie um sich abzukühlen und um zu schwimmen (ich zumindest). Es sind halt zu viele Weicheier unterwegs, die sich nicht in 16° warmes Wasser trauen und lieber im Sommer in beheizte, chlorverseuchte Freibäder gehen ;-).

von WiehengeBIERge - am 09.07.2008 17:09
Deswegen sagte ich ja auch, länger als zwei Tage. Für ein Wochenende ist die Nordsee okay, wenn man in 2-3 Stunden Fahrweite dazu wohnt, aber ein ganzer Urlaub? Gääähn.
Okay, als Kind war ich mal 4 Wochen dort (Westerhever), davon waren 2 Wochen Badewetter, 1 Woche Mischmasch und 1 Woche schlechtes Wetter inkl. Sturmflut. War ganz nett, aber es gibt schon spannendere Ecken.
Von Süddeutschland aus würde ich zum Baden dann doch eher gen Adria fahren.
16° Wassertemperatur machen mir im Salzwasser zwar nix aus, zum Abkühlen gerade recht, ich war ja selbst im September im Skagerrak schwimmen. Aber wenn die Luft dann auch keine 20° Grad hat und eine steife Brise übern spitzen Stein weht, dann ist es doch nicht so angenehm. Da bad ich dann noch lieber am Bodensee oder so.
Bornholm hat mir sehr gut gefallen: feinster Sand, angenehmes Kontinentalklima (und das auf einer Insel), Steilküste im Norden, Hügelland im Inneren und gemütliches Volk. Nur die Preise sind gepfeffert.

Um was ging es in dem Diskusssionsfaden nochmal? Ach so, die Frage war, wie der Sommer wird. Relativ warm im Vergleich zum Winter, antworte ich mal diplomatisch :verpiss:

von Peter Schwarz - am 09.07.2008 17:51
Die auf dem GFS-Modell basierende und mir hier vorliegende Prognose sieht ab dem Ende dieser Woche eine hochsommerliche Wetterlage, die sich bis auf weiteres hier installieren kann. Es soll recht heiss und ueberwiegend sonnig bleiben.

Gleichzeitig wird in Nord- und Ostdeutschland von Osteuropa immer wieder feuchtwarme Luft einsickern, was dann oefter auch zu Hitzegewittern fuehren kann. Die Gewittertaetigkeit soll aber erst ab dem Monatsende zunehmen.

Freut euch also auf schwuelheisse Sommertage mit viel Sonne und sommerlicher Gewittertaetigkeit! Wer kraeftig schwitzen mag, der wird sich dran erfreuen! Ich mag feuchtheisses Wetter aber eher nicht so, denn es bremst Aktivitaeten im Freien.

von PowerAM - am 22.07.2008 14:46
Zitat
Trotzdem finde ich, wir machen einen neuen Counter auf: Anzahl der Tage, an denen zerobase now zufrieden mit dem Wetter ist!


Ja, das machen wir, aber viele Tagen werden es nicht werden. :verpiss:

Ich Prinzip ist mir dieses Wetter ja lieber, als das Herbstwetter von letzter Woche, aber es ist schon recht schweisstreibend. So 4-5 Grad weniger würden's auch tun und diese ständigen Gewitter bzw. Unwetter nerven auch.

Immerhin eröffnet diese Wetter viele Möglichkeiten. Freibad, Biergarten, Grillen, Garten usw.

von zerobase now - am 30.07.2008 12:31
So, der August ist auch fast zur Hälfte rum und damit auch die Hälfte des kalendarischen Sommers. Bisher haben die Recht behalten, die einen unbeständigen Sommer vorhergesagt haben. Zwar der Sommer bisher nicht ganz so schlecht wie letztes Jahr, aber eine längere Schönwetterphase, sprich ein stabiles Hoch, hatten wir nicht. Die Temperaturen waren insgesamt ok, obwohl sie machmal eine regelrechte Achterbahnfahrt hingelegt haben. Man kann aber sagen, dass es eindeutig zu nass war. Grösstenteils war es Aprilwetter mit Sonne, Wolken, Schauern und Unwettern, auch Blitz und Donner waren ja desöfteren dabei.

Hoffe mal, das die zweite Sommerhälfte noch ein bisschen schönes und vor allem trockenes Spätsommerwetter bringt.

von zerobase now - am 12.08.2008 13:46
Ich als kleiner Hobbygärtner bin voll und ganz zufrieden

Die Erdbeerernte war sehr gut,kaum Schneckenbefall,gute rote Früchte :spos:
Die Zuchiniernte läuft auf Hochtouren,wir wissen nicht mehr wohin mit den Dingern :spos:
Die Bohnen wachsen und gedeihen auch prächtig,bald wird geerntet :spos:
Ebenso die Erbsen die es heut erstmalig zum Mittag gab,jamjam,wie lecker :spos:
Schnittlauch und andere Gartenkräuter wuchern wie immer :spos:
Auch die ersten Tomaten bekommen eine rote Farbe,Ernte auch in den nächsten Tagen :spos:
Das Kartoffelfeld steht auch voll in der Blüte,da dauert es aber noche twas,daher keine konkrete Aussage möglich...


Aber einige negative Meldungen gibt es auch. :mad:
Der Zuckermais kümmert mit 10 Pflanzen vor sich hin :sneg:
Die Kürbise haben nichtmal getrieben,dort wuchert nun Unkraut :sneg:

Dafür wachsen meine Kaninchen prächtig und werden uns den ein oder anderen Festschmaus beschehren :spos:


von Robert S. - am 12.08.2008 14:39
Tomaten reifen hier wie wild, hab heut knapp 50 vollreife geerntet, Gestern gab es bei mir schon selbstgemachte Tomatensoße, die war ein Traum!! Da legt man dann schnell die Frage "Lohnt sich das, wenn das Päckchen Tomatenmark 30 Cent kostet" ad acta. Es schmeckt einfach, das zählt!
Paprika sind dicke, werden langsam rot. Kohlrabi kann auch geerntet werden. Nur mit den Bohnen hatte ich kein Glück, die haben subito die Schnecken abgefressen. Bei den Kräutern in Töpfen gedeiht bei mir alles ganz gut, nur Thymian und Petersilie sind etwas kümmerlich. Petersilie ist aber eh ein bissl heikel, entweder er siecht dahin oder er fühlt sich richtig wohl!

Brombeeren sind natürlich auch schon zu ernten...ich hoff, es reicht übermorgen für einen Kuchen!




von Peter Schwarz - am 12.08.2008 17:06
Der Garten meines Papas hat da eher Probleme. Dem Wein fehlt die Sonne, die ohnehin nur sehr kleinen (dafür aber sehr süßen) Tafeltrauben kommen über Erbsengröße nicht hinaus. Sollen sie noch reif werden, dann müßten sie jetzt etwa doppelt so groß sein.

Erdbeeren gab es dagegen reichlich - leider auch genügend Futterneider. Wir haben heuerTM eine regelrechte Schneckenplage.

Brombeeren, Himbeeren und Blaubeeren gedeien dagegen prächtig, sind aber auch kleiner als in den Jahren zuvor. Die Kirschernte (frühe Sorten) war unterdurchschnittlich, zudem waren die Stare gierig und ließen uns wenig übrig. Pflaumen: Totalausfall! :(

Ich hoffe ab dem 20. (wegen Urlaub) darauf, daß sich nochmal ein stabiles Hoch etabliert. Was die Temperaturen angeht, so bin ich nicht mäkelig. Rund 20 °C würden mir tags langen, mehr als 25 - 26 °C brauchen es nicht sein. Allerdings bitte keinen Dauerregen! Gegen gelegentliche Schauer habe ich nichts, auch ein klärendes Sommergewitter soll mir recht sein.

von PowerAM - am 12.08.2008 17:38
etwa 3-4 Sommertage brachte der August hier, es könnten sich, nach der Prognose, noch ein paar dazu gesellen ab Mittwoch. Der Juli hatte etwa 8 sonnige und warme Tage (über 25°), das war aber vor allem einer sehr schwülen und eher unangenehmen Phase am Monatsende zu verdanken. Richtig schön war es zu Anfang des Monates einige Tage.
5-6 Sommertage brachte auch der Juni, da konnte der Mai gut mithalten, der brachte in der ersten Dekade die schönste Wetterperiode des letzten Halbjahres.

Im Süden sah es wohl besser aus.
Aus der Wetteronline-Statistik kann ich für Stuttgart im August 9-10 sommerliche Tage herauslesen.
Im Juli waren es auch 10-11, im Juni 9-10, auch hier brachte der Mai die meisten schönen Tage am Monatsanfang.

Ein recht durchwachsener Sommer. Wir hatten viele schwüle Tage, recht viele Gewitter, häufig Lagen, die ein Wetter zwischen den Stühlen brachten: Nicht Fleisch und auch nicht Fisch. Oft lange Zeit bewölkt, am Nachmittag einige Sonnenstunden, aber auch kaum Regen. Dann gab es einige sonnig-windige Tage, die aber eher an den Herbst erinnerten, zwischendurch auch kühl-nasse echte Herbsttage. Insgesamt wollte das Sommerfeeling doch nur an einzelnen Tagen aufkommen.
Die Jahreszeiten verwischen immer mehr. Früher hatte man deutlich den Sommer vom Herbst abgrenzen können. Der Übergang vom Hochsommer zum Spätsommer deutete sich meist durch einen Temperatursturz Mitte August an, dem dann aber wieder schönere Tage folgten.
Momentan befinden wir uns gefühlt schon im Frühherbst, in ein paar Tagen wird es aber doch wieder spätsommerlich aussehen.


von Peter Schwarz - am 25.08.2008 11:54
Nach Fruehherbst sieht es auch in meiner Heimat aus. Die Birken werfen gelbes Laub ab und sind damit in diesem Jahr die ersten Laubbaeume, die das tun. Auch die Pappeln beginnen heller zu werden. Nach ein paar Naechten im einstelligen Temperaturbereich ist der erste Nachtfrost wohl nur noch eine Sache von ein paar Wochen. :rolleyes:

Ich hoffe zwar auf einen goldenen Herbst, bin aber schon darauf gefasst, dass sich da eventuell auch nicht viel tut. Ein paar waermere Tage gibt es in den kommenden 2 - 3 Wochen vielleicht noch, dann wird der Herbst aber hier gewiss die Regie uebernehmen. Die Natur stellt sich jedenfalls bereits sichtbar darauf ein.

von PowerAM - am 25.08.2008 23:16
Hier war der Sommer, der hier bereits im Mai losging, wirklich toll, ein luxuriöser Sommer war dies, auch wenn wir zwischendurch mal regnerische und kühle Phasen hatten. 55 Sommertage, und diese Woche gibts noch den einen oder anderen Tag dazu, dieser Sommer war nicht zu heiss, nicht zu kühl, aber herrlich warm, und ich war noch nie so oft im Greifensee schwimmen wie diesen Sommer. Gemäss dem offizillen Wetterbulletin relativ zu den Durchschittswerten war der Sommer bislang zu warm und zu nass. Und vorbei ist der Sommer hier immer noch nicht...

von dxbruelhart - am 02.09.2008 09:55
Nun ja, wir hatten einen furiosen Sommerstart im Mai und Juni, einen akzeptablen Juli und einen indiskutablen August. Insbesondere dieser enttaeuschte mich doch ziemlich. Zwar gab es durchaus warme Tage, richtig sommerliche Stimmung gab es aber nur an ein paar einzelnen Tagen.

Nachdem es gestern wohl hier ueberwiegend geregnet haben soll (ich traf erst nachmittags aus Ostfriesland ein) scheint der zweite September doch noch recht schoen auszufallen. Es ist warm genug und die Sonne sorgt seit dem Morgen fuer eine freundliche Spaetsommerstimmung.

Uebersehen sollte man allerdings auch nicht, dass die Rosen verblueht sind, die Birken erste gelbe Blaetter abwerfen und es abends gefuehlt taeglich frueher dunkel wird. Es ist um 20 Uhr bereits daemmerig und um 22 Uhr stockfinster.

Insgeheim hoffe ich noch auf ein paar schoene Septembertage mit goldenem Sonnenschein und milden Temperaturen. Wenn das so eintritt, dann ist es schoen. Falls nicht, dann kann ich es auch nicht aendern.

von PowerAM - am 02.09.2008 14:56
Der September ist für mich sowieso eher ein Herbstmonat. 20° sollten da vollauf genügen. So ganz verallgemeinern lässt sich das mit dem verregneten Sommer eh nicht. Hier am Albtrauf z.B. hat es eher wenig geregnet. Die Mengen passen zwar schon, aber die lassen sich auf einige wenige Starkniederschläge rückführen, die eher zerstörerisch denn nützlich wirkten.
Die letzten Wochen hat es nach Aussage meiner Mutter hier immer nur ein paar Tropfen geregnet.
Und es ist tatsächlich so: Du guckst raus, überall sind Wolken, die Wetterkarten zeigen Regen und hier kommt eine Wolkenlücke, durch welche die Sonne blinzelt. Man befindet sich trotz vorscheinlicher Staulage im Lee diverser Höhenzüge. Von Westen her nimmt der Schwarzwald schon mal das meiste, nach Nordwesten liegen die Fildern und der Schönbuch. Was von Südwesten kommt, bekommt Zollernalb ab, bei Südanströmung gibt es eh immer Fön. Bliebt nur die richtige Nord/Nordostlage. Und wann rauscht die schon mal zyklonal bis in den Süden durch?
Alle Jubeljahre mal. Dann, und nur dann, schiffts hier richtig wie aus Kübeln, und das auch mal 2 Tage lang. Oder im Winter 30cm Schnee mal eben über Nacht!


von Peter Schwarz - am 06.10.2008 21:44
Im Vergleich zu 2007 war der Sommer angemessen. Aufgefallen sind mir sehr heisse Perioden im kalendarischen Fruehjahr, die im Sommer kaum ueberboten wurden. Das gab es aber auch 2007.

Schlechtes Wetter im Sinne des Erfinders hatte ich nur waehrend meiner Urlaubszeit. Kuehl und teils sehr regnerisch war es gern in dieser Zeit. Waehrend ich den Sommer 2007 als beschi**en in Erinnerung behalten werde war 2008 durchaus im Rahmen. Statistiker bezeichnen ihn sogar als zu warm und zu trocken.

Fuer 2009 hoffe ich auf einen facettenreichen Sommer mit allem, was diese Jahreszeit zu bieten hat.

von PowerAM - am 06.10.2008 22:13
Zitat
war 2008 durchaus im Rahmen. Statistiker bezeichnen ihn sogar als zu warm und zu trocken.


Das mag für Euch zutreffen hier in NRW war er auf keinen Fall zu trocken und zu warm kann man auch irgendwie nicht sagen. Ich weiss auch nicht welche Werte man da als Grundlage nimmt. Die Tag in diesem Sommer wo das Thermometer die 30 Grad Marke erreichte bzw. überschritt konnte man an zwei Händen abzählen. Ansonsten bewegten sich die Temperaturen grösstenteils zwischen 20 und 25 Grad. Was man ja nun wirklich nichts als zu warm bezeichnen kann.

von zerobase now - am 07.10.2008 06:15
Ja, das hast Du richtig im Gefuehl. Es gab mehrfach eine Ost/West-Spaltung bzw. eine Nord/Sued-Spaltung. Waehrend eine Wetterzone im Regen ertrank und wochenlang Herbstwetter genoss konnte die andere sich ueber Sommersonne und Trockenheit den Mund heissreden. Fuer den Grossraum Berlin und Brandenburg war der Sommer im Mittel 0,5 Grad zu warm, der Fruehling sogar 1 Grad. Die Niederschlagsmengen lagen wochenlang bei 0 - und wenn es dann mal Regen gab, dann verdunstete er viel zu schnell. Die Natur hatte also wenig davon.

Waehrend sich hier zum Ende des Sommers wechselhaftes Fruehherbstwetter etablierte hatte Sueddeutschland teilweise noch gutes Sommerklima. Ich glaube, so eindeutig gespalten wie in diesem Sommer war es selten.

von PowerAM - am 07.10.2008 08:14
@zerobase
Heisse Tage mit Tmax über 30° kannst Du in unseren Breiten eigentlich immer an 2 Händen abzählen. Ich muss demnächst mal nachschauen, aber ich glaube, das haben selbst Hitzejahre wie 2003 nicht erreicht, daß es großflächig mehr als 10 Hitzetage gab.
20-25° ist eher als normal temperiert einzustufen. Niederschlagsmässig gab es heuer ganz schöne Differenzen, tlw. sehr kleinräumige, wenn man die gewittergebundenen Niederschläge im Juni und Juli betrachtet.


von Peter Schwarz - am 07.10.2008 21:09
So, der Frühling ist zur Hälfe vorbei und in 6 Wochen beginnt die heisse (?) Jahreszeit. Nachdem der Frühling bis jetzt eigentlich überdurchschnittlich gut war (insbesondere der April), schwächelt der Mai ja schon ein bisschen momentan. Es gibt mittlerweile auch die ersten Sommerprognosen, die einen insgesamt nur durchschnittlichen Sommer vorhersagen. GRundsätzlich sollen dabei aber der Süden und Osten mehr Sommertage bekommen, als der Norden und Westen. Eine längere Hitzewelle ist wohl auch dieses Jahr nicht zu erwarten. Man weiss ja, das solche Prognosen nicht immer zutreffen, aber das würde an den Wetterverlauf 2007 erinnern, wo auch der April fantastisch war und dann kaum noch nennenswerte Sommertage kamen. Mal abwarten wie es wird.

von zerobase now - am 11.05.2009 12:03
Ich hoffe fuer den Osten auf einen krachtigen Sommer mit einigen heissen Tagen, zahlreichen warmen Tagen sowie zuenftigen Sommergewittern mit Platzregen. Gern am Morgen auch etwas dunstig, wenn die Feuchtigkeit des Regens vom Vorabend verdampft. Ein paar schattige Tage mit grosszuegigem Regen sollte es dazwischen auch mal geben! Das haelt die Waldbrandgefahr niedrig und verhindert Betretungsverbote fuer die zahlreichen Waelder sowie Strassensperrungen in besonders gefaehrdeten Bereichen. Ich haette gern Vielfalt!!

Tatsaechlich zeichnet sich zumindest fuer den Mai ein wechselhaftes und kuehleres zweites Drittel ab. Die Langfristprognose sieht das Maiende bereits wieder sommerlicher.

von PowerAM - am 11.05.2009 13:41
Ach mann zero, bei Dir schwächelt das Wetter immer dann, wenn es unter 20° hat und nicht pausenlos die Sonne scheint. Nasskühle Phasen sind im Mai normal und auch erwünscht. Die ersten Sommerprognosen kannst Du allesamt in die Tonne treten, die sind den Festplattenspeicher nicht wert, der damit belastet wird. Niemand weiss heute, wie das Wetter in drei, vier, sechs oder noch mehr Wochen wird. Es gibt noch nicht einmal signifikante Bauernregeln oder Analogien, nach denen man jetzt den Sommer vorhersagen könnte. Also lassen wir es einfach. ICh hoffe, er wird mässig warm (Tmaxe im Schnitt zwischen 20 und 25°), dabei überwiegend trocken, so daß ich im Juni und Juli einige Bergtouren unternehmen kann. Bis dahin sollte es keine grossen Kälterückfälle mehr geben. Oben liegt jetzt schon so viel Schnee, dass es fraglich ist, ob alle Höhensteige überhaupt ganz frei werden. Schneezuwachs wäre das jetzt Gift.



von Peter Schwarz - am 11.05.2009 13:43
Hier steuern wir schon deutlich Richtung Sommer, es gab jetzt im Mai hier schon 3 echte Sommertage mit Temperaturen von über 25°; so wie sich Peter den Sommer wünscht, so hätte auch ich ihn gerne, überwiegend trocken, und Tagestemperaturen im Bereich von 20-25°; ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass wir wieder um die 60 (oder gar mehr) Sommertage kriegen wie letzten Sommer; im Hochsommer sind mir hin und wieder auch Temperaturen noch bis gegen 30° genehm, darüber ists mir aber wirklich nicht mehr wohl.
Im T-Shirt laufe ich herum, sobald es zweistellige Plus-Temperaturen hat und es auch trocken und relativ windstill ist, also ab 10° ist es für mich schon T-Shirt-tauglich; bei Wind und Regen darf es dann schon gegen 20° haben.
Grundsätzlich sind mir Tagestemperaturen im Bereich von 15-20° am liebsten; im Sommer darf es dann natürlich schon noch ein paar Grad mehr haben.
Der warme Sommerregen ist fast die einzige Art des Regens, die ich wirklich liebe; bei Temperaturen ab 20° ist der Regen wirklich meist etwas ganz angenehmes; gemässigte Gewitter sind mir mittlerweile auch willkommen; gerade die Wärmegewitter tun doch meist ganz gut, sie bringen eine richtige Erfrischung und diese sind meist auch nicht zu intensiv.

von dxbruelhart - am 12.05.2009 06:41
Zitat
zerobase now
So, der Frühling ist zur Hälfe vorbei und in 6 Wochen beginnt die heisse (?) Jahreszeit. Nachdem der Frühling bis jetzt eigentlich überdurchschnittlich gut war (insbesondere der April), schwächelt der Mai ja schon ein bisschen momentan.

Ich würde sagen das der April, gemessen am langjährigen Durchschnitt deutlich zu warm und auch deutlich zu trocken (glaub hier gabs im April nur zwei Regentage war) und auch zu sonnig war.

Persönlich wars mir auch nicht zu warm, trocken und sonnig, aber im Vergleich zum Aprildurchschnitt eben.

Der Mai war bis jetzt imho eher durchschnittlich. Ausserdem stehen und ja noch mehr als die Hälfte des Monats bevor.

von Martyn136 - am 12.05.2009 10:10
Ich normalerweise auch - in der Freizeit. Im Dienst darf ich's nicht, es gibt schon bei "Hochwasserhosen" Protest.

Derzeit geht es aber definitiv nicht. Morgens ist es knapp frostfrei, gegen Mittag kratzen wir an der 20 Grad-Marke. So muss man sich warm angezogen morgens aus dem Haus begeben und ist bis zum Nachmittag permanent dabei, irgendwas auszuziehen.

Auf die kommenden Wochen bin ich gespannt! So, wie in den letzten Jahren der Mai ausgegangen ist, so hielt es sich dann laengere Zeit.

von PowerAM - am 12.05.2009 10:57
PAM: Alles andere hätte mich dann ja schon stark gewundert. Und keine Beinfreiheit bei den Zöllnern? Korrektheit muss leiden...schon von daher solltest Du ja hoffen, daß es nicht gar zu heiss wird. Wenn es jetzt im Mai (bisher ja nur in der Südwesthälfte) feucht bleibt und mässig warm, könnte ich mir den weiteren Verlauf so vorstellen: Eine erste hochsommerliche Periode Anfang Juni (obwohl, da ist Pfingsten, und da ist ja erfahrungsgemäss so gut wie NIE schönes Wetter) oder halt um den Dreh herum. Dann die Schafskälte: Eine nasse und recht kühle Zeit um den 20. Juni herum. Dann sollte es heuer mit dem Siebenschläfer klappen: Eine Hochdrucklage, die sich ab Anfang Juli einstellt und dann schönes und weitgehend stabiles Wetter bis in den August hinein bringt.
Keine Prognose wohlgemerkt, denn die hab ich ja weiter oben alle verworfen. Nur eine Möglichkeit, die ich sehen würde. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass in all den Jahren, in denen der Hochsommer schon im Mai vorweggenommen wurde, der Hochsommer eher nass und kühler ausfiel.


von Peter Schwarz - am 12.05.2009 14:59
Die Wetterschmöcker, unsere Muothataler Wetterfrösche haben getagt, und das sind Ihre Prognosen für den Sommer:

Kari Reichmuth, Sommer 2013: Im Grossen und Ganzen gibt es einen schönen Sommer. Auch der Herbst kann sich mit ein paar Ausnahmen sehen lassen.

Kari Hediger, Sommer 2013: Der Sommer ist gut aber gewitterhaft. Der Herbst zeigt sich launisch, aber farbenprächtig.

Peter Suter, Sommer 2013: Es wird einen heissen Sommer mit teils starken Gewittern oder Platzregen geben. Der dumme August wird mit nassen Schuhen rumtrampeln. Der Herbst schön, die ersten Bodennebel werden morgens der Sonne die Wärme nehmen.

Martin Horat, Sommer 2013: Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass es einen nassen Sommer gibt. Aber da können die Wetterpropheten auch nichts dafür. Mit einem schönen Herbst ist zu rechnen.

Alois Holdener, Sommer 2013: Der Vorsommer ist viel schön. Hauptferienzeit zu feucht. Der Herbst wird bilderbuchmässig.

Die detaillierten Prognosen der Muothataler Wetterschmöcker werden in den kommenden Tagen publiziert, die werde ich hier dann auch wieder reinstellen.

von dxbruelhart - am 20.04.2013 09:18
Jetzt sind die detaillierten Prognosen der hervorragenden Muothataler Wetterschmöcker da (sie erreichen übrigens durchschnittlich eine Treffergenauigkeit von 80% - dank der sehr detaillierten und fundierten Naturbeobachtung):

Prognosen für den Sommer und Herbst 2013

Holdener Martin, Musers, Haggen, Schwyz, 041 811 67 41
Mai: Die ersten Tage heiss und trocken, Vom 12.-22. feucht und neblig. Auf
Ende erst wieder ein paar wenig sonnige Tage.
Juni: Die Alpauffahrtstage beginnen spärlich, ohne Nebellampen kann man mit
den Kühen nicht Auffahren. Um Mitte fressen die Alpkühe mehr Schnee als
Gras und die Leute bekommen Schwimmhäute zwischen den Zehen. Auf Ende
bessert sich das Wetter eher.
Juli: Zuerst ein paar Tage Heuwetter. Dann Regen bis zum 21. Auf Ende
grausam heiss mit schweren Gewittern. Sogar den Mäusen wird es zu heiss
und sie wandern ab in den EU-Raum.
August: Am 1. August zischen die Raketen nicht so recht wie der Böögg z’Züri
(veränderlich). Dann bis zum 19. ziemlich schön. Auf Ende eher veränderlich.
September: Anfangs viel Nebel, die Männer sehen ihre eigenen Frauen fast
tagelang nicht mehr. Um Mitte schön und warm. Auf Ende veränderlich.
Oktober: Schönes Herbstwetter und gute Sicht in den Bergen. Vom 8.-15. hat
es morgens schon an mehreren Tagen Reif. Und zum 20. hin Föhn.
Zusammenfassung: Viel Nebel und grosse Temperaturunterschiede. Herbst:
mittelmässig schön

Holdener Alois, Tannzapfen, Schlagstrasse 112, Schwyz, 079 704 81 39
Mai: 1.-15. veränderliches Wetter, teils Gewitter. Vom 16.-25. wird Frau Holle
mit Schnee in den oberen Alpen Frühlingsputz machen. Gegen Ende schön.
Juni: Vom 1. bis Mitte Heuwetter, da und dort donnert es. 16.-22. Wachswetter, mal schön, mal Regen. 23. bis Ende warmes und sonniges Wetter.
Juli: Das heisse Wetter dauert noch ca. drei Wochen an, da und dort donnert
es. Sonntag 21. Regen. In den letzten Tagen viel Regen, kein Ferienwetter.
August: In den Tagen bis Mitte viel unbeständig und Schnee bis in die oberen
Alpen. Nachher bis Ende viel schön und heiss. 1. August fällt ins Wasser. Die
schönen Reden können ein Jahr später vorgegaukelt werden.
September: Bis zum 20. ein schöner Herbstmonat. Bettag (16.) bewölkt. 21.
bis Ende Hudelwetter und Schnee bis 1600 m.
Oktober: Bis zum 10. leichter Föhn. Traumhaft zum Wandern. 11.-20. wird der
Schneemann bis weit hinunter sein Kleid zeigen. 19. Oktober schön mit
Bodennebel.
Zusammenfassung: Der Vorsommer ist viel schön. Hauptferienzeit zu feucht.
Der Herbst wird bilderbuchmässig

Horat Martin, Wettermissionar, Rothenthurm, 041 838 01 64
Mai: Anfangs herrliche Witterung, eher zu trocken. Um Mitte werden die
Eisheiligen nochmals ihre kalten Füdli zeigen.Ende genügend Niederschläge,
zu nass.
Juni: Zu Beginn würden die meisten Leute trockneres Wetter nehmen. So um
den 15. gibt’s Aufhellungen, richtiges Brämenwetter. Im letzten Drittel eine
Schönwetterphase.
Juli: Fängt noch einigermassen gut an. Ab 10. immer wieder Regen, geeignet
für Schirmflicker. Ende zeitweise sehr schwül, dazwischen Gewitter und
stürmisch.
August: Am 1. ist die Hitze zu ertragen, kein Sonnenbrand. Bis am 20.
grösstenteils Hudelwetter in den Bergen, auch Schneefall. Zum Schluss des
Monats einige sonnige Tage, aber der Nebel streicht immer wieder um die
Berge.
September: Zuerst angenehme Temperaturen, aber zu wenig Sonne. Nach
dem 10. bis Ende schönes Herbstwetter. Nach langem Studieren habe ich
herausgefunden, dass der 15. fast keine Wolken am Himmel hat.
Oktober: Weiterhin regiert der Föhn für ideales Wetter. Ab dem 12. gibt es
Regen, es bleibt aber warm. Mittwoch (16.) Gallustag, mehr Sonne als bewölkt.
Zusammenfassung: Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass es einen nassen
Sommer gibt. Aber da können die Wetterpropheten auch nichts dafür. Mit
einem schönen Herbst ist zu rechnen.

Suter Peter, Sandstrahler, Ried-Muotathal, 041 830 14 33
Wonnemonat Mai: bis Mitte mehr schön als Regentage. Auch der
Schneemann wird von den Alpen ins Tal hinunter schauen. Pfingsten wird sich
nicht von der schönsten Seite zeigen, veränderlich und kühl. 2. Hälfte mehr
veränderlich und Regentage
Juni: Anfangs Brachet veränderlich mit ein paar schönen Tagen. Um Mitte
mehr schön. Ab 20. werden sich die schönen und veränderlichen Tage mit
Gewittern die Waage halten.
Juli: Anfangs mehr schön, teils Hochnebel auf den Bergspitzen. Um Mitte, die
Hundstage gehen schön ein. Ab 20. noch immer mehr schön, über 30 Grad
warm, aber mit Donnergrollen.
August: Wird das Gegenteil vom Juli. Am 1. veränderlich, dann bis Mitte fast
keine schönen Tage an denen die Sonne den ganzen Tag scheint. Ab Mitte
mehr halbtags schöne, aber wenige Regentage. Der Schneemann wird sich
nach Gewittern in den oberen Alpen umsehen.
September: Anfangs schön, Hochnebel, letzte Gewitter. Um Mitte schön mit
starken Regenfällen. Auch im letzten Drittel schönes Wanderwetter, nicht mehr
so warm.
Oktober: Anfangs veränderlich, sonnenarm. Um Mitte bis zu unseren
Wetterferien mehr schön, aber einen Tschoppen kälter. An Riedter Chilbi (16.)
schön, auch am Abend. Ab 20. Wetterferien, kein Wetter von grosser
Bedeutung.
Zusammenfassung: Es wird einen heissen Sommer mit teils starken
Gewittern oder Platzregen geben. Der dumme August wird mit nassen
Schuhen rumtrampeln. Der Herbst schön, die ersten Bodennebel werden
morgens der Sonne die Wärme nehmen.

Hediger Kari, Naturmensch, Obere Fluh, Küssnacht, 041 850 19 82
Mai: Anfangs allerlei Wetter mit angenehmen Temperaturen. Muttertag (12.)
Muderiwetter, ideal für Spaziergänge mit den Müttern. Der Rest wird teils
schön, teils regnerisch.
Juni: Bis Mitte ist mehr bedeckt als sonnig. Das Vieh und die Älpler wird’s
freuen, denn es wird bei den Alpauffahrten keine Brämen haben. Ab dem 16.
bis Ende Monat wird es Heuwetter geben. Siebenschläfertag (27.) schwül mit
Donnerwolken.
Juli: 1.-10. viel nass und windig, kühler. Dann bis zum 20. meist sonnig und
heiss mit Wärmegewitter. Danach wird es spannend und kurzweilig werden,
allerhand für Wetter.
August: Bis zum 20. wird es undendlich heiss. Die Sonnencreme trocknet
schon in der Tube ein. Die Stoffhändler freuts, denn die Regengewänder
dienen wie Bikinis als Schutz vor der überhitzten Sonne. Himmelfahrt (15.)
heiss. Die letzten Tage sind meist ein Grad kühler und gewitterhaft. September: Fängt mit schönem Wetter an, ist aber rauhlüftig: Aar-Bise,
Nächte sind frisch. Bettag (16.) meist bedeckt. Darauf folgt veränderliches
Wetter mit Schneefall ab dem 27. bis fast 1000 m.
Oktober: Anfangs bis 10. herrscht schönes Herbstwetter mit Nebelfetzen.
Nachher wird’s mit Bise immer kühler. 13. Schwyzer und Küssnachter Chilbi:
Wetter für die Gasthäuser.
Zusammenfassung: Der Sommer ist gut aber gewitterhaft. Der Herbst zeigt
sich launisch, aber farbenprächtig.

Reichmuth Karl, Steinbockjäger, Haggen, Schwyz, 077 447 68 51
Mai: Anfangs bis Mitte veränderlich mit ein paar schönen Tagen. Danach bis
Ende an einigen Tagen Heuwetter. Christi Himmelfahrt (9.) trocken.
Juni: Die 1. Hälfte des Monats mehrheitlich schön. Es bleibt weiterhin schön
bis Ende, aber es muss mit örtlichen Gewittern gerechnet werden. Am Vitustag
(15.) schön, aber durstig.
Juli: Vom 1. bis 13. mehrheitlich sonnig und warm. 14. bis und mit 26. einige
veränderliche Tage. 27. bis Ende schön.
August: Die Badehungrigen können noch bis am 20. viele schöne Tage
geniessen. Die letzten 10 Tage teilen sich mit Regen und Sonne auf. Maria
Himmelfahrt (15.) schönes Wetter.
September: Anfangs bis Mitte an einzelnen Tagen Sonnenschein mit örtlichem
Morgennefel. Buss- und Bettag (16.) schön. Ab 17. bis Ende dominieren
Sonne, Nefel und Regen.
Oktober: Anfangs bis am 10. an mehreren Tagen schön. Danach bis am 20.
an drei Tagen schön. Schwyzer Chilbi Montag (15.) bedeckt.
Zusammenfassung: Im Grossen und Ganzen gibt es einen schönen Sommer.
Auch der Herbst kann sich mit ein paar Ausnahmen sehen lassen.

von dxbruelhart - am 24.04.2013 14:34
Von einem " Muothataler Wetterschmöcker" hab ich noch nie was gehört. Seriösität hat der Kalender aber wohl kaum - mein Favourit ist ja

Zitat

Dann Regen bis zum 21. Auf Ende
grausam heiss mit schweren Gewittern. Sogar den Mäusen wird es zu heiss
und sie wandern ab in den EU-Raum.


Das hat ja schon was von FPÖ-Rumpelstilzchen-Wahlplakat-Spruch :bruell:

Nunja, um zum Thema zurückzukommen. Ich verfolge hobbymäßig die Wetterkarten von GFS und ENS und einen Diskussionstheard dazu. Außerdem verfolge ich die ganzen 14-Tage Wettertrends von diversen Online-Anbietern, meistens italienische, die damit sogar oft richtig liegen. Oftmals kommt es aber ganz anders als prognostiziert.
Eine ordentliche Prognose kann man maximal auf 3 Tage machen, dann würd ich sagen bis 7 Tage ist sie schon sehr zutreffend, und alles drüber hinaus ist "Trend", über 14 Tage wirds dann reine Spekulation. Und auch diese ganzen Wetterkarten da kann man immer anders interpretieren, ich bin da eher der Optimist und suche fieberhaft das Schönwetter, andere sind da eher "Schlechtwettergeil" und suchen insbesondere im Winter jede Schneeflocke.

Von solchen Saisonprognosen halt ich nicht viel, natürlich kann man gewisse Dinge schätzen, aber viel drauf halten würd ich nicht.

Ich hoff auf einen relativ schönen Sommer mit schönen Sommerwetter, wenig instabilen Wetter und viel, viel Sonne, sodass See und Meer sich richtig aufheizen können. Insbesondere aber in der ersten Augusthälfte und in der zweiten Septemberwoche hoff ich auf eine starke Hochdruckentwicklung über Westeuropa, denn da bin ich in BeNeLux und im September in Großbrittanien. Letztendlich kann man nur hoffen ;)

von RTL 102.5 Fan - am 28.04.2014 20:33
@Scrat: Dann unterscheidet sich 2014 nullkommanichts von allen anderen Jahren.
Funktionierende Jahreszeitprognosen gibt es nämlich nach wie vor nicht. Statistische Prognosen funktionieren nicht, alles andere ist a) experimentell (wenn es von seriösen Institutionen kommt) b) medialer Dünnpfiff (wenn es von Dominik Jungs und Konsorten kommt).
Oder, ob es in anderen Worten in einen Satz zu bringen:

Niemand hat die Fähigkeit, eine Sommerprognose zu bauen!

von Peter Schwarz - am 29.04.2014 10:51
Die Muothataler Wetterschmöcker sind hervorragenste Naturbeobachter, sind sind auch eine Institution bei uns, seit vielleicht 80 Jahren prophezien sie im Frühling das Sommerwetter und im Herbst das Winterwetter augrund der Verhaltensweisen all der Tiere inkl. Ameisen und der Pflanzen, die Saison-Trefferquote liegt bei durchschnittlich 70%. Im vergangenen Winter lagen sie allerdings gut daneben, 4 von fünf prophezeiten einen kalten und schneereichen Winter, und es kam ja ganz anders; ein fünfter hat es dann aber doch noch getroffen.
Demnächst sollte die Sommer-Prognose der Muothataler Wetterfrösche folgen.

von dxbruelhart - am 29.04.2014 12:41
Zitat
RheinMain107
Oh ja, das bin ich. Wenn es diesen Sommer wieder so heiß wird mache ich ernsthaft Urlaub in der Antarktis. Das hält ja kein Mensch aus.

Über 15 Grad wird es mir zu warm und ich kann dann bei solchen Temperaturen auch nicht funktionieren.


Das wäre das genaue Gegenteil von mir, unter 15° C ist's nur unangenehm, angenehm wirds ab 20° C, weil dann Outdoor-Aktivitäten richtig Spaß machen. Im Sommer kann's auch gern 30° C+ geben.

Am besten Sonne, Sonne, Sonne und Wärme, Wärme, Wärme - ist ideal für Schwimmen, Laufen, Wandern, Urlaubstouren etc.
Schlechtes Wetter (dh. Schnee/Regen/Wolken und unter 15° C) verdonnert zum Herumsitzen im Haus

von RTL 102.5 Fan - am 29.04.2014 18:41
Zitat
Peter Schwarz
@Scrat: Dann unterscheidet sich 2014 nullkommanichts von allen anderen Jahren.
Funktionierende Jahreszeitprognosen gibt es nämlich nach wie vor nicht.


Also ich kann dir mit 90% Wahrscheinlichkeit sagen das wenn es im April schon mit 25°C und mehr (teils 30°C) losgeht der Sommer buchstäblich ins Wasser fällt...

Dieses Jahr ist der Frühling zwei Monate früher dran als letztes Jahr, die Temperaturen hielten sich jedoch in Grenzen auch wenn es schon schöne wärmere Tage gab.
Kurzer, teils heißer Sommer. Meine Schätzung.

von Scrat - am 29.04.2014 23:25
Zitat
Scrat
Also ich kann dir mit 90% Wahrscheinlichkeit sagen das wenn es im April schon mit 25°C und mehr (teils 30°C) losgeht der Sommer buchstäblich ins Wasser fällt...


Im Traumjahr 2012 gab es am 01. März herrliche 18° C hier, ich weiß noch, wo ich mich für London auf der Terasse vorbereitet hab - die Woche drauf in London gabs dann nur geniales Frühlingswetter mit Werten um 16-18° C. Der Sommer 2012 war dann aber zumindest hier recht schön - gut, ich war davon den halben August in Südosteuropa unterwegs, aber wenn ich hier war, wars ganz nett.

Das Wetter merkt sich nichts, es kann den ganzen Winter warm sein und auch im Sommer warm sein - oder auch immer kalt.

von RTL 102.5 Fan - am 30.04.2014 20:14
Zeit für eine Sommer-Bilanz, dachte sich auch MeteoSchweiz, unsere nationale Wetterinstitution; hier die Kurzzusammenfassung:

Klimabulletin Sommer 2014

Nach einem heiss-trockenen Beginn war der Sommer 2014 überwiegend zu kühl und sonnenarm und vor allem zur Sommermitte ausgesprochen nass. Das Tessin erlebte den kühlsten Sommer seit über 25 Jahren sowie den sonnenärmsten seit über 20 Jahren.


Im Glarnerland hatten wir auch den nassesten Sommer seit mindestens 1993 und den sonnenärmsten August seit Wetteraufzeichnungen gemacht werden.

Das detaillierte Wetterbulletin gibts hier http://www.meteoschweiz.admin.ch/web/de/klima/klima_heute/saisonflash/bulletin2014JJA.Par.0001.DownloadFile.tmp/klimabulletinsommer2014.pdf

Titel des Bulletins:
- Nach kurzer Hitzewelle meist zu kühl
- Extrem nasse Sommermitte
- Extrem trüber Hochsommer

von dxbruelhart - am 30.08.2014 09:35
Regenarm? Neee, das war der Sommer dieses Jahr sicher nicht. Auch der Juli war wohl eher durchwachsen, auch in der ersten Hälfte. Aber da war ich zum Glück nicht da - und östlich der Wetterscheide "Böhmerwald" wars dann auch besser ;)

In den letzten 8 Wochen gabs an der nächstgelegenen Wetterstation Hohenpeißenberg nur 14 niederschlagsfreie Tage. D.h. an 3 von 4 Tagen gab es Niederschläge.
Gleiches gilt auch für Garmisch-Partenkirchen, das voll im Gebirgsstau liegt ... Dort gab es sogar 15 Tage mit mindestens 10 Litern Regen pro m², und immerhin 7 mit mehr als 20 Litern.

Auch der "trockene" Juli brachte nur 9 komplett trockene Tage. Der Juni brachte derer immerhin 12. Der August verdient mit 7 trockenen Tagen wirklich den Titel "Regenmonat".

zum Vergleich München.
Juni: 11 Tage mit Niederschlag.
Juli: 15 Tage mit Niederschlag.
August: 22 Tage mit Niederschlag (mit dem heutigen dann voraussichtlich 23).


Und Berlin?
Juni: 18 mal regen, aber oft nur ein paar spritzer
Juli: 15 mal Regen
August: 16 mal regen, inklusive heute

von DH0GHU - am 31.08.2014 11:15
Hm, also am Samtag war ja der Siebenschläfertag und allgemein gilt nicht der Tag, sondern der Zeitraum um den 27. als Indikator. Wenn wir das aktuelle Wetter nehmen, läuft es wohl auch einen Jahrhundertsommer raus. Zumindest aber auf eine überdurchschnittlichen Sommer. Der Juni war ja schon nicht schlecht hier im Nordwesten und der Juli legt temperaturmässig nochmal 2 Schüppen drauf. Die Gefahr eine verregneten und zu kühlen Sommers besteht wohl derzeit eher nicht. Auch wenn der DWD gestern vor Schneeverwehungen für heute gewarnt hat. :D

von zerobase now - am 02.07.2015 06:24
Das letzte sommerliche Wochenende liegt vor uns. Heute mit maximal 23 bis 27 Grad in der Mark nicht ganz so heiss, morgen sind jedoch bis zu 33 Grad angekuendigt. Das wiederholt der Montag dann noch einmal, er soll der Prognose folgend dann aber definitiv der letzte Sommertag im meteorologischen Sommer sein. Ab Dienstag, puenktlich zum meteorologischen Herbstbeginn, ist Schluss damit! Temperaturen im Mittel nur noch bis etwa 20 Grad, zudem sieht der Herbstbeginntag hier auch sehr nach Regen aus.

Rueckblickend kann sich der Osten nicht beschweren. Sonnenstunden und Temperaturen lagen im oberen Drittel des sog. "langjaehrigen Mittels". Lange Zeit blieb es trocken, die wenigen Regenguesse konnten gegen die Duerre nicht viel ausrichten. Bestaendige Wetterlagen mit Suedoststroemungen brachten uns hitzige Mittelmeerluft und reichlich Sonnenstunden erzielten mehr als nur badetaugliche Gewaessertemperaturen. Trotz kuehler Naechte koennten sie sich noch eine Woche oder vielleicht sogar zwei Wochen halten.

Wo es Gewinner gibt, da gibt es auch Verlierer. Einige haben bereits Herbstwetter erlebt, als wir noch unter sommerlicher Hitze stoehnten. Der heurige Sommer hat Spass gemacht und ich war oft in den umliegenden Seen baden. Leider musste ich selbst an Wochentagen in die Abendstunden ausweichen, am Wochenende kann man nur in den Morgenstunden an die Seen. Spaetestens ab den Mittagsstunden kann man dann nur noch vor den Massen fluechten, die sich heuer so ruecksichtslos wie nie zuvor benahmen.

von PowerAM - am 29.08.2015 07:28
Dieser Sommer war das Gegenteil des Sommers 2014 hierzulande: Heuer gab es sehr viel Sonne und der Sommer war sehr warm.

Die SommerBilanz der Meteo Schweiz:

http://www.meteoschweiz.admin.ch/home/aktuell/meteoschweiz-blog.subpage.html/de/data/blogs/2015/8/sehr-warmer-august-extrem-heisser-sommer.html

Sehr warmer August - extrem heisser Sommer

Nach einem kühlen Start anfangs Juni drehte der Sommer dann voll auf, es gab so viele Hitzetage wie seit 2003 nicht mehr, der Sommer 2015 brachte aber auch intensive Gewitter mit soviel Blitzeinschlägen wie seit etlichen Jahren nicht mehr, und damit auch selten, aber dann jeweils viel Regen.

von dxbruelhart - am 29.08.2015 07:43
Erwartungen bisher vollumfänglich erfüllt, würde ich sagen. Der Mai war in der 2. Hälfte schon sommerlich warm und der Juni toppt bisher alles. Etliche Sommertage schon und die nächste Hitzewelle steht bereits vor der Tür.

Könnte ein neuer Jahrhundertsommer werden, wenns so weitergeht. Das der Juni deutlichst zu warm sein wird, ist jetzt schon mehr als sicher. Dann kommt es drauf an, wie das Wetter Anfang Juli zum Siebenschläfer ist. Sieben Wochen Sommerwetter scheint zumindest derzeit nicht ausgeschlossen.

von zerobase now - am 19.06.2017 09:07
Zitat
RheinMain701
das heißt sieben Wochen wird der Sommer bei 20°C um sich her dümpeln.


Reicht aus. Auch bei 20°C brennt die Sonne schon ordentlich.

Wie auch immer, den Leuten kann man's eh nicht recht machen. Man vergleiche 2015 und 2016: 2015 war ja Wochen lang Hitzewelle mit über 30°C angesagt. Da hört man ständig "Boah, diese Hitze! Wann kommt endlich die Abkühlung?". 2016 war es nicht so heiß (bei mir zumindest). Oft lagen die Temperaturen so bei um die 25°C täglich. Da kommen dann so Sätze wie: "Wird ja gar kein richtiger Sommer dieses Jahr". :rolleyes:

Am schlimmsten sind die Bauern, denen ist scheinbar gar kein Wetter recht.

von Cha - am 19.06.2017 19:19
Bei Sommerhitze über ca. 25°C, auf jeden Fall aber ab 30° geht es mir generell gesundheitlich immer schlechter als wenn es kälter ist, ich kann meinen übrlichen Hobby schlechter oder gar nicht nachgehen, Arbeiten fällt mir schwer, ich bekomme schon nur durch Autofahren oder sehr kurze Aufenthalte draußen Sonnenbrang usw. - ich kann das absolut nicht gebrauchen. Jedenfalls nicht mehrere Tage in Folge. Zumal man ja auch gegen Hitze im Grunde nichts machen kann, während man sich bei Kälte dagegen warm anziehen und heizen kann wenn es einem zu kalt ist.

20-25 Grad reichen völlig aus, selbst die können schon ordentlich "brennen".

von WiehengeBIERge - am 20.06.2017 16:18
Zitat
RheinMain701
Drüben bei den selbsternannten "Experten" geht man davon aus, dass das Wetter pünktlich zu Anfang Juli komplett umschlagen wird; die Hitze soll nach Osteuropa/Russland abgedrängt werden und wir werden Polarluft bekommen und dann ist ja der Siebenschläfer, das heißt sieben Wochen wird der Sommer bei 20°C um sich her dümpeln.


Abwarten, kann natürlich sein, aber genausogut kann das noch umschlagen. Ausserdem würde es ja dann für einen warmen August und September sprechen, was auch nicht verkehrt wäre.

von zerobase now - am 21.06.2017 11:09
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