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Laermterror: Tieffrequentes Brummen im Haus

Startbeitrag von PowerAM am 08.03.2009 21:42

Seit dem fruehen Abend habe ich ein tieffrequentes Brummen in zwei Waenden meiner Wohnung, die das Benutzen des Schlafzimmers zum Schlafen unmoeglich macht. Es klingt nach einem 50 Hz-Brummen, kommt aber von keinem Geraet aus meiner Wohnung. Auch das Stromlosmachen meiner Wohnung blieb erfolglos.

Am lautesten droehnt es aus der Wand zwischen Schlafzimmer und Kueche. Auf die anderen Waende in meiner Bude uebertraegt es sich vermindert. Fussboden und Decke droehnen nochmals weniger.

Im Schlafzimmer ist es auch so deutlich vermehmbar, in den anderen Zimmern weniger. Meiner Freundin raubt es den Schlaf und macht sie aggressiv. Verstaendlich!

Durchs Haus kann ich gehen und finde das Brummen in einigen Waenden wieder. Im Keller droeht es auch wieder sehr deutlich. Zwar steht dort auch ein Waermespeicher fuer die Zirkulationsleitung der Warmwasserversorgung, der rauscht jedoch nur sehr dezent. Die Pumpe davon schnarrt nur leicht, kann es also auch nicht sein. Auch uebertraegt weder Heizung noch Wasserversorgung mehr als ein Rauschen.

Das Droehnen ist ueber Stunden konstant. Geschirrspueler oder Waschmaschinen mag ich ausschliessen, sie laufen nie so lange am Stueck. Auch ist eine Waschmaschine eher fuer haemmernde Geraeusche bekannt.


Hat jemand von euch sowas schonmal gehabt? Was war die Ursache?!

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Also, ich hoffe/denke jetzt mal nicht, daß Du Opfer des mysteriösen Brummtons geworden bist. http://www.brummt.de/
Bei mir hat schon der PC für nervige Geräusche gesorgt. Lüfter zusammen mit Festplatte gab ein böses Dröhnen, als das PC-Gehäuse direkt am Schreibtisch dranstand und dann diesen irgendwie in Resonanz gebracht hat.


von Peter Schwarz - am 08.03.2009 21:55
Bei uns in dem riesigen Dienstgebäude gab es das öfter! Am nervigsten war das Geräusch aus der großen Lüftungsanlage, aber ein Kamin oder ein Lüfterrad auf einen solchen Abzug kann nervige Töne von sich geben.
Direkte Nachbarn an diesen auffälligen Räumen- gibts vielleicht Abwässerpumpen? Manchmal findet sich ja sowas-wenn das natürliche Gefälle fehlt oder der Kanalanschluss höher liegt.

von 88,7 MHz - am 08.03.2009 22:09
Hatte ich neulich in der Küche. War aber nicht sonderlich laut. Da brummte es im Oberschrank. Ursache war der Gefrierschrank.

Du wohnst doch nicht allein im Haus, wenn ich Deine Erzählungen in einem anderen Artikel richtig interpretiere.
Urheber könnte demnach auch in einer anderen Wohnung sein.

von bikerbs - am 08.03.2009 22:09
Wenn das anhalten sollte, dann sprich alle Mitbewohner des Hauses drauf an. Hören sie es auch...vielleicht hat einer den Verursacher und bemerkt ihn selbst nicht?! Wenn es sich wirklich um diesen mysteriösen Brummton handeln sollte, wäre es wirklich übel. Das Phänomen scheint ja zu existieren und konnte bislang nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Da hilft dann wohl nur ein Umzug.


von Peter Schwarz - am 08.03.2009 22:19
Meine Freundin nervte es, ich habe es auch vernehmen koennen. Inzwischen ist sie offenbar uebermuedet eingeschlafen. Andere Hausbewohner gibt es hier, mein Aufgang hat 8 Mietparteien, 5 dieser Aufgaenge gibt es. Ein Funkmast fuer Mobilfunk steht ca. 400 m entfernt in einer Senke. Ausserdem ist sein Richtdiagramm in meine Richtung ausgeblendet. Dadurch kommt er in hierher schwach raus, reicht aber zumindest hier noch und wird trotzdem als staerkste Zelle erkannt. Zwei Strassen weiter bei meinen Eltern wird diese Zelle nicht mehr benutzt.

Durch die aufwendige Waermeisolation und Schallschutzfenster kommt von draussen kaum was an Geraeuschen rein. Dadurch, dass es ueber die Waende uebertragen wird, muss es aus dem Haus kommen. Ich werde morgen bei den Nachbarn fragen, ob die was gehoert haben und eine moegliche Erklaerung erforschen.

von PowerAM - am 08.03.2009 22:26
Ich hatte das auch einmal. Das Ganze trat auf nach
Benutzung der Toilettenspülung, als das Ventil wieder geschlossen hat.
Dabei trat ein extrem lautes "Brummen" in der Wasserleitung auf, das auch in angrenzenden Räumen (wo die Wasserleitung in der Nähe war) sehr laut war.
Mit kurzem Absenken des Wasserdrucks in der Wasserleitung (Haupthahn zu und
dann Wasser entnommen) hörte das wieder auf.
Ist - wie gesagt - nur ein einziges mal passiert.

von carkiller08 - am 08.03.2009 23:29
Nimm den Ton mal mit einem Mikrofon auf, soweit das möglich ist.

Dann kannst du die genaue Frequenz erkennen.

So wie ich lese, ist der Ton zumindest in der Wohnung mechanischen Ursprungs, also die Wände übertragen ihn dorthin.

Ich tippe auf eine Resonanz von irgendetwas.
Auf jeden Fall findet sich das früher oder später.

Und Geister gibt es nicht!

Was ich machen würde:

Erstmal andere fragen.
Eventuell deren Wohnung besuchen, wenn sie den Ton nicht hören.
Dann kann man sich ein Bild davon machen, ob er dort nicht vorhanden ist oder nur nicht bemerkt wurde.
Außerdem sieht man auch, ob da ein eventueller Verursacher ist.

Auch die eigene Wohnung zeigen, wenn jemand den Ton nicht gehört hat.
Da kann man ihn darauf sensibilisieren.

Dann mal die Heizungsanlage abschalten.
Wenn an irgendeinem Ventil die Wassersäule anfängt zu wirbeln und zu schwingen,
kann das interessante Effekte haben.

Wenn es im Haus noch weitere technische Einrichtungen gibt, diese auch überprüfen und probeweise abschalten.

HF-Messungen vornehmen lassen.

Mit z.B. einer Relaisspule an einem empfindlichen Verstärker (z.B. Mikrofonverstärker) durchs Haus gehen
und lauschen.
Gibt es irgendwo ein sehr starkes 50Hz-Brummen?
Das könnte ein starkes Magnetfeld sein.
Woher kommt es?

Wenn etwas mit 50Hz schwingt und nicht direkt mechanisch angeregt wird, kann es nur durch ein Magnetfeld oder elektrisches Feld angeregt werden.

Soweit meine Gedanken erstmal dazu.

von shianne - am 09.03.2009 07:07
Zitat
shianne
Und Geister gibt es nicht!


Bist Du Dir da ganz sicher? :D :verpiss:

@Power AM: Der Filter unseres Aquariums brummt auch, das Brummen überträgt sich schon mal auf den Schrank, der drunter steht. Vielleicht hat ja jemand bei Dir im Haus sich ein Aquarium angschafft.




von Harald P. - am 09.03.2009 08:21
Dieses Brumm-Phänomen kenne ich aus der Lausitz. Das ganze Dorf leidet nachts unter diesen tieffrequenten Tönen. Die Spekulationen reichen von Braunkohlebaggern in ca. 20 km entfernten Tagebauten oder im Steinbruch im benachbarten Schwarzkollm (ja, genau das aus dem Krabat-Film....vielleicht ist es ja schwarze Magie...) bis hin zu irgendwelchen versteckten Längstwellensendern, die die Amerikaner unterirdisch in Berlin testweise betreiben (für etwaige psychologische Kriegsführung). Sei es drum: das Brummen fängt in jeder Nacht gegen ca. 1 Uhr an und geht bis morgens ca. 5 Uhr. Und auch ich hatte dort schon die ein oder andere schlaflose Nacht, weil es wirklich massiv nervt. Hier in Wiesbaden hat man dagegen eine Geräuschkulisse durch den Stadtverkehr, Autobahnlärm und ähnliche Dinge, die so ein potenzielles Brummen noch überlagern, so dass man es gar nicht wahrnehmen würde.

von Wiesbadener - am 09.03.2009 08:58
Vermutlich war es dann doch irgendeine Vibration durch eine der angesprochenen Ursachen. Ich habe bspsw. eine externe Festplatte in einem Metallgehäuse. Wenn ich die entsprechend positionieren würde, z.B. auf einem Heizkörper, könnte ich damit auch im ganzen Haus für Unruhe sorgen.

von Peter Schwarz - am 09.03.2009 09:11
Ja diesen Brummton hatte ich auch schon mal nachts gehört. Wirklich unangenehm das Ganze. Herausgestellt hat sich das ganze dann als Brunnenwasserpumpe vom Nachbarn die nachts diesen Ton von sich gegegen hat. Jetzt ist ,zumindest im Winter, Ruhe.

von zerobase now - am 09.03.2009 10:15
Bei uns im Dorf gab es auch jahrelang ein Brummen morgens und abends. Es war die Melkmaschine eines etwa 200m Luftlinie entfernten Bauernhofs. Wirklich gestört hat das aber nicht. Ich bin jedenfalls nie davon aufgewacht. Inzwischen hat sich das Thema ohnehin erledigt. Da Milch ja bekanntlich aus dem Supermarkt kommt, war die Milchviehhaltung nicht mehr rentabel...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 09.03.2009 11:32
Zitat

Hat jemand von euch sowas schonmal gehabt? Was war die Ursache?!


Ich kenne das von Heizungsanlagen. Wenn die nicht gescheit (schall-)isoliert eingebaut sind, dann uebertraegt sich da alles moegliche schoen ueber die Waende. Dabei muss es gar nicht unbedingt sein, dass man an der Anlage selber grossartig was hoert.

Das gemeine an diesen tieffrequenten Brummtoenen ist, dass man sie nicht so richtig lokalisieren kann im Gegensatz zu helleren Toenen.

Wir haben bei uns auch diverse Brummtoene, die man halt v.a. nachts wahrnimmt, wenn es schoen leise ist. Einer davon, der immer mal wieder etwas laengerdauernd da ist, ist so richtig tieffrequent, den hoert man schon kaum mehr, aber man *fuehlt* ihn massiv. Ich bin an sich nicht besonders empfindlich, aber dieser Ton macht mir immer wieder Probleme beim Einschlafen, weil man sich irgendwie beklemmt fuehlt, wenn der da ist. Manchmal weiss man gar nicht, warum es einem so geht, weil man ihn eben kaum hoeren kann, man merkt das oft erst, wenn der Ton weg ist. dann fuehlt sich das so an, als waere einem ein Riesenfelsen von der Brust genommen worden. Gerade so Infraschall, den man nicht mehr so richtig hoeren kann, kann da sehr gemein sein.

von Habakukk - am 09.03.2009 12:03
In allen Wohnungen auf der gleichen Seite brummt die gleiche Wand - ohne bisher eine Ursache gefunden zu haben. Wenigstens konnte ich bis auf den Suffkopp im Erdgeschoss jedem zeigen. Von dem erntete ich ein herzliches "Mir doch egal, ob's da brummt!" zu hoeren.

Ich bin also wieder da, wo ich gestern abends bereits war! :confused: In der Schlafstube droehnt es herzerweichend, in der restlichen Bude ist's nur gedaempft wahrzunehmen.

Ich fuerchte, man versucht mich muerbe zu machen! :(

von PowerAM - am 09.03.2009 17:15
Meine Frau fühlt sich hin und wieder mal durch ein Brummen gestört...das ist immer dann, wenn ich bei Überreichweiten vorm Empfänger sitze...es ist der Rotor, der der dann vor sich hinbrummt und die Antenne auf Wellenfang schickt. :joke:
PAM: Meinst Du, das macht einer absichtlich? Dann stört er aber nicht nur Dich, sondern das ganze Haus.

von Peter Schwarz - am 09.03.2009 17:33
Hier war's mal ein nicht allzukleines, russisches Schiff, dass sich festgefahren hatte. Im Wasser, verständlicher Weise. Das brummte recht laut und war kilometerweit zu hören.

Vielleicht hat ja jemand eine Modelleisenbahn am Laufen? :) Oder HAARP bzw. das Ding aus Tempelhof sendet wieder.



von kielerförde - am 09.03.2009 17:36
Bei uns hat die Nachbarin mal mit ihrer Aquariumswasserpumpe für dröhnen gesorgt - Würde deine Freundin es nicht auch hören, hätt ich gesagt, Willkommen im Tinitusclub - ich hab ein Rauschen mit hoch und tieferem Dröhn/Pfeiffen dauerhaft drauf - man gewöhnt sich daran.

von elchris - am 09.03.2009 17:48
Ich weiss nicht mehr weiter! Ein Nachbar klingelte eben und wollte bei mir mal lauschen kommen. Gern mache ich das, zeigt es mir doch, dass ich nicht der einzige bin, den das stoert. Eine Idee, woher's kommt, haben wir jedoch noch immer nicht. Er sagte auch, dass es ihm seit Anfang letzter Woche erstmals auffiel, er sich jedoch nichts dabei gedacht hat. Da war ich jedoch in Leipzig. Seit Wochenmitte bin ich zwr hier, war jedoch chronisch uebermuedet und habe daher vermutlich das Gebrumme ueberhoert.


Eben habe ich mir mal per Tongenerator von der Soundkarte meines Notebooks einen 50 Hz-Ton generieren lassen, den ich auf einen guten Kopfhoerer (Sennheiser HD-25) gab. Das Notebook ist kalt wenigstens voellig lautlos, die Festplatte konnte ich per NHC abschalten. Und: Bingo! Der Ton liegt um 50 Hz. Gebe ich ihn phasenverdreht auf den Kopfhoerer, lausche mit einem Ohr in den Kopfhoerer und mit dem anderen an der Wand, dann kann ich das Brummen komplett ausblenden.


Die oben angebotene Datei kann ich mit dem OGO-17 momentan nicht oeffnen, dazu muesste ich den PC anheizen. Vielleicht morgen...

von PowerAM - am 09.03.2009 18:22
Ich weiss nicht, aber die HAARP-Geschichte halte ich doch für eine ziemliche Verschwörungstheorie. Genau wie diese vermeintliche Anlage in Tempelhof. Der berüchtigte "Brummton" wird mittlerweile von der oben schon verlinkten Interessensgemeinschaft als im menschlichen Körper selbst erzeugter Ton angesehen. Die Ursache, die dazu führt, ist aber noch nicht gefunden.


von Peter Schwarz - am 09.03.2009 18:39
Es ist also nur eine Wand, die das Brummen überträgt.
Zumindest scheint es so.

Wie sieht es außerhalb des Hauses aus?
In Nachbarhäusern?

Magnetfeldmessungen?
Ist auf LW/MW/KW auch ein Brummen zu hören?
Audioaufnahme? (eventuell Körperschallmikrofon oder ersatzweise ein Abtastsystem nutzen)

Was ist im Haus alles an der Wand montiert?

Ansonsten: Ohropacks, oder wenn man nicht schläft: Radio an.

Und wie ist bei dir der Wind?
Nicht das da was mechanisch schwingt, durch Verwirbelung.

Was passiert, wenn man das Fenster öffnet?
Und wenn man es langsam öffnet, ändert sich da die Lautstärke? (Resonanzmaxima und -minima)

Die 50Hz machen mich jedoch stutzig.
Das scheint einen elektrischen Grund haben.

Kannst du im ganzen Haus die Elektrik abstellen?
(hier kommt man an die Leitungsschutzschalter ran, dürfte aber im Normalfall nicht möglich sein)

Und frag mal in Fingers Forum, da sind auch Leute mit Ideen anwesend (leider auch welche, die an Geister,... zu glauben scheinen...).

Wurde bei euch auf dem Dach eine Sendeanlage für was auch immer montiert?
Gibt es im Haus eine Lüftungsanlage?

Zitat

Die Ursache, die dazu führt, ist aber noch nicht gefunden.

Also meiner Erfahrung nach nur sehr starke hochfrequente elektrische Wechselfelder.
Zumindest geht es mir dann so, dass ich irgendwelche Geräusche höre.
Aber bei diesen Wechselfeldern dürfte überall etwas von Störeinstreuungen bemerkbar sein.

EDIT:

Habe mir grad die tempelhof.wav angehört.

So klingt unsere Ölheizung, wenn sie schlecht brennt und es Resonanzen im Schornstein gibt.
Im Heizungsraum dröhnt das dann auch so, kurz bevor sie abschaltet um neu zu starten.

Und wenn alles nichts hilft: Wen ruft man bei Lärmbelästigung, der Messungen anstellt?

von shianne - am 09.03.2009 19:50
Hausmeister anfragen. Der könnte dann jede Wohnung/jeden Bereich mal einzeln abschalten. Dann könnte man die Quelle einkreisen. Da ja mehrere PErsonen darüber klagen, dürfte ja ausreichend Interesse für solch eine Aktion bestehen.


von Peter Schwarz - am 09.03.2009 20:04
Brummen zwischen Küche und Schlafzimmer klingt für mich fies nach Kühlschrank. Ich denke, dass die Zimmeraufteilung bei den Nachbarn ähnlich ist? Und der nette Herr im EG könnte ja auch seinen Alkoholvorrat gegen die Wand geschoben haben...inkl. Kühlschrank.

Sonst sagt Frau Google Umwälzpumpe der Heizung, Lüftung etc. Müsste man wissen, was in der betroffenen Wand alles verläuft. Aber das alles inkl. Kühlschrank kannst du ja eigentlich ausschließen, da der Ton so unregelmäßig auftritt.
Welche Geräte sind NUR um diese Zeiten aktiv?

von Japhi - am 09.03.2009 20:35
Zitat
shianne
Wen ruft man bei Lärmbelästigung, der Messungen anstellt?

"Who you gonna call? - Ghostbusters!" ;) *scnr*

Im Ernst: da das Geräusch von diversen Personen gehört wird, würde ich mich wirklich mal an den Facility-Manager™ oder den Vermieter wenden.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 09.03.2009 20:39
Bei Lärmbelästigung?

Na ich dachte eher in Richtung Polizei.
Aber die können ja nicht so ohne weiteres messen.

Aber erstmal mit dem Hausmeister klären, ob der den Strom abschalten kann.
Die Idee ist gut.

von shianne - am 09.03.2009 20:57
störende Töne müssen nicht mal unbedingt aus der Nachbarwohnung kommen, das geht auch schon mal über größere Entfernungen.

Bei mir, einen Eingang weiter wohnt im Erdgeschoß nach der anderen Seite raus einer, der lässt nachts gerne mal seine Musik kloppen (HipHop ...immer). Ich selber wohne in der ersten Etage.

Anhören tut es sich als würde es aus der Nachbarwohnung kommen. Es ist aber von da unten. Und es ist auch nur ein 08/15 Recorder der da vor sich hin hämmert. Bei mir in der Stube hört es sich aber an als hätte der eine 400 Watt - Anlage mit Riesenboxen...

Wenn dein Brummen nicht immer da ist und auch von anderen Mietern gehört wird, ist es definitiv kein Phänomen sondern Realität. Was das Brummen verursacht dafür sind ja hier schon reichlich Beispiele genannt worden.

Ich würde so vorgehen: Sobald das Brummen auftritt würde ich von allen Wohnungen den Strom kappen. Hierzu ist es natürlich notwendig das die Mieter sich vorher darüber untereinander absprechen. Wenn das Brummen dann immer noch vorhanden ist, braucht man im eigenen Treppenaufgang schon mal nicht mehr nach dem Problem suchen, denn dann kommt es von weiter her (Nachbareingang).

Sollte das Brummen verschwinden mit der Stromkappung ist man dem Problem an dieser Stelle schon sehr gut auf der Spur. Der Reihe nach die Wohneinheiten wieder mit Strom versorgen und bei jedem einzeln drauf achten, das auch wieder alle Geräte laufen die vorher liefen. Kommt das Brummen wieder sollte es an dieser Stelle gefunden sein (zumindest lokalisiert). Anscließend kann man dann auf Detailsuche gehen.

Es kann natürlich auch sein, das das Brummen nicht da ist wenn am Ende alle wieder Strom haben. Dann ist es durchaus möglich das es Zufall war das das Brummen zeitgleich mit dem "Strom weg" endete. Kann man ja zumindest nicht ausschließen. In so einem Fall das ganze wiederholen, eventuell die Whg. auch einzeln abschalten.

Nach drei oder vier Durchläufen sollte man dann aber Gewissheit haben. Falls das Problem von weiter her kommt, das ganze ausweiten.

______________________________________________

Manche Trafohäuschen brummen recht heftig vor sich hin, aber eben immer gleichmässig.
Und Fernseher können fiepen, auch recht laut manchmal. Wer diese relativ hohen Töne hören kann und mal im Sommer nachts durch Strassen ohne Strassenverkehr läuft kann die manchmal auch durch offene Fenster hören und wenn es gleich aus der dritten Etage ist ;-)

von Felix II - am 09.03.2009 22:55
Heizung kann ich ausschliessen. In allen Wohnungen stand auch der Kuehlschrank weit genug von der Wand weg. Die konstanten rund 50 Hz lassen Windgeraeusche ausscheiden. Eine Lueftungsanlage gibt es, jedoch blasen die Luefter nur beim Einschalten des Lichts Luft aus dem Bad in den Schacht. Der konstante Ton ist das, was mich alle diese Sachen ausschliessen laesst.

Ich habe es eben im Schlafzimmer versucht, da ist es echt nicht auszuhalten! Auf dem Wohnstubensofa geht es aber. Jedoch ist das nur deshalb akzeptabel, weil ich morgen frueh aufstehen muss. Es stinkt mich inzwischen wirklich an!

von PowerAM - am 09.03.2009 22:56
Es gibt Minirüttler, z.B. für Keramikwerkstätten, die arbeiten mit 50 Hz, wenn man so ein Teil ungedämpft auf einen Tisch stellt brummt es überall, sogar im Fußboden. So etwas könnte sich auch über den Erdboden in andere Häuser übertragen, allerdings im Dauerbetrieb kann ich mir so etwas nicht vor stellen.
Ich tippe aber auf ein Gerät im Haus, vielleicht doch eine defekte Umwälzpumpe oder Ähnliches.
Vielleicht war das Geräusch nur viel leiser vorher schon da, kommt jetzt erst richtig zur Geltung, weil ein Nachbar in der Wohnung etwas umgeräumt hatte oder ein neuer Mieter eingezogen war.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 10.03.2009 06:49
Felix: Du Glücklicher (naja, Nomen est omen), Deine Ohren will ich haben. Das Zeilentrafopfeifen höre ich ja schon seit Jahren nicht mehr. Mit den modernen Flachbildschirmen dürfte das ja eh bald der Vergangenheit angehören. Das einzige, was bei mir pfeift, sind die Ohren selbst...naja, untenrum hör ich noch ganz gut. Hoffe für PAM, dass sich die Geschichte aufklären lässt. Bis dahin haben die Forenkommisare hier gut Arbeit.


von Peter Schwarz - am 10.03.2009 09:50
Zitat

In allen Wohnungen stand auch der Kuehlschrank weit genug von der Wand weg

Das allein ist ja noch keine Ausschlussgarantie. Ich hatte in meiner alten Hütte sebst mal so einen Brummer auf Holzboden, den ich mit allen möglichen Filz-, Gummi- und sonstigen Dämmmaterialien entkoppeln wollte. Ohne Erfolg. Der Kompressor hatte offenbar verschleißbedingten Lagerschaden/Unwucht und war ein Jahr später endgültig hinüber...

Ich würde mich innerhalb der eigenen Wohnung erst mal nicht auf den hörbaren Schall beschränken, sondern dem Körperschall nachgehen. Wenn kein professionelles Stethoskop verfügbar ist, würde ich mit einer Metallstange, ans Ohr gedrückt, einzelne Stellen der Wohnung abtasten (Boden bis Decke), um zu sehen, wo das Brummen am lautesten ist. Vorteil: Körperschall ist lauter, Unterschiede besser wahrnembar. Spannende Sache!

von Erich Hoinicke - am 10.03.2009 11:32
Ja, Erich, das werde ich tun. Das Geraeusch tritt ja offenbar nur abends auf. Morgens, nachmittags usw. habe ich es nicht aufnehmen koennen. Aber ich kann's verstehen, tagsueber wuerde es ja niemand nerven bzw. durch Umgebungsgeraeusche untergehen.

Was ich bedenklich finde: Drei weiteren Mietern habe ich es gezeigt. Einer interessiert sich nicht dafuer, der ist dauerhaft alkoholisiert. Nur scheint es auch die anderen nicht halb so sehr zu stoeren! Bin ich uebersensibel?!

von PowerAM - am 10.03.2009 12:53
Nein, Du bist wie ich Schichtarbeiter. Und (Ein-) Schlafstörungen machen sich bei uns i.A. erst nach ein paar Jahren, dann aber vehement bemerkbar (sagen die Kollegen). Ich gehöre zu denen, die ein permanentes Geräusch (noch) nicht als störend empfinden, aber das mag auch daran liegen, dass ich ohne Hopfenteetherapie abends kaum müde werde. Also genetische Nachteule, nicht zugedröhnter Daueralki. ;) Wäre ich so entnervt wie Du, würde ich meinen Unmut erstmal psychologisch selbst überlisten und ein Suchspiel daraus machen. Motiviert, lenkt vom eigentlichen Problem etwas ab und stellt ein Erfolgserlebnis in Aussicht.

von Erich Hoinicke - am 10.03.2009 13:15
Vielleicht auch, Erich! Durch taeglich wechselnde Dienstzeiten mit teilweise wirklich unmenschlichen Schlafzeiten habe ich normalerweise keine Probleme mit dem Einschlafen. Ich bin ohnehin chronisch uebermuedet. Was glaubst Du, wie ich die Studienzeit Ende letzten Jahres genossen habe!! Jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett, zur gleichen Zeit wieder aufstehen. Den Wecker brauchte ich nach 3 oder 4 Tagen nur noch zur Sicherheit. Hier zuhause wuerde ich ohne Wecker staendig verschlafen.

Vielleicht macht mich das fuer diese Geraeuschbelaestigung besonders empfindlich?

Jedenfalls brummt es aktuell wieder aus der Wand. Ich werde nachher nochmal suchen gehen, glaube aber nicht, dass ich was finden werde. Per "Hoerrohr" kann ich die Wand zielsicher zuordnen.

von PowerAM - am 10.03.2009 17:43
Dieser Infraschall ist höchst lästig und pflanzt sich dummerweise sehr weit fort. Ich vermute, dass es in deinem Fall eine Pumpe, ein Kühlaggregat oder ein Brenner ist, die dieses Geräusch erzeugen. Das in einem dicht bebauten Gebiet zu finden, ist schwierig. Ich habe mit diesem Phänomen seit meiner Jugend zu kämpfen, weiß aber glücklicherweise immer, woher das Brummen kommt, wenn es denn wieder da ist.

Ich wohne auf einem Ölfeld und etwa 500 m vom Haus steht eine Anlage, in der das Erdöl von Gas und Wasser getrennt wird. Und dazu muss das Fördergut auf so 50°C erhitzt werden. Diese so genannten "Heater" werden mit nicht gereinigtem Erdgas aus der Anlage betrieben und korrodieren daher relativ rasch und geben dann ein niederfrequentes Geräusch von sich (auch um die 50 Hz), das direkt neben der (lärmgedämmten) Anlage von den anderen Geräuschen überdeckt wird. Man hört das Geräusch daher nur an bestimmten räumlich eng begrenzten Plätzen der weiteren Umgebung, z.B. vor meiner Haustüre, im oberen Badezimmer und dummerweise dort, wo ich im Bett den Kopf hinlege. Das Geräusch ist sehr leise, sodass man es nur nachts wahrnimmt, aber für mich (und zumindest 2 meiner Nachbarn) so unangenehm, dass auch keine Ohropax helfen. Da ich aber die Ursache kenne, genügt ein Anruf in der Betriebsleitung und am nächsten Tag kommt der Servicemann.

von Wasat - am 10.03.2009 18:34
Ich wuenschte, es wuerde hier auch so einfach sein! :(

Wenn es nur periodisch waere, dann koennte man es einfacher finden oder vielleicht sogar damit leben. Mein Kuehlschrank schnarrt im Betrieb auch, jedoch stoert er meine Ruhe nur wenige Minuten. Wird er nicht geoeffnet, dann laeuft er auch selten. Nervig ist, dass er beim Abschalten des Kompressors kurz "klingelt". Irgendwas im Kompressorgehaeuse gibt dieses Geraeusch von sich. Stoert jedoch nur, wenn die Schlafstubentuer offen ist, was jedoch im Winter wegen des besseren Wohnungsklimas erforderlich ist. Schlafen mit offenem Fenster geht wegen der aktuellen Kaelte nicht. Im Fruehjahr, Sommer oder Herbst muss ich auch spaetestens um 4h00 morgens das Fenster zuwerfen, die Voegel draussen werden mir zu laut.


Aktuell brummt es also wieder. Seit vorhin ohne Pause. Wasserentnahme aus Trinkwasserleitungen oder Veraenderungen an den Heizungsthermostaten bringen keine Aenderung, das kann ich also definitiv ausschliessen.

Das Stromlosmachen meiner Wohnung habe ich gemeinsam mit dem Mieter ueber mir wiederholt. Seine Wohnung also auch. Trotzdem brummt es unveraendert weiter.

Der unter mir ist nicht da oder macht nicht auf. Licht brennt in der Wohnstube zwar, das allein hat aber nichts zu sagen. Der Suffkopp im EG ist komatoes. :rolleyes: Bei meiner direkten Nachbarin ist vom Brummen nichts zu hoeren. Schoen, so weiss ich, dass es nur auf dieser Seite so ist!

von PowerAM - am 10.03.2009 18:55
Meiner Meinung nach liegt das an dem "Mieter" unter dir wenn es gegenüber nicht ist aber beim Nachbarn obendrüber kann es ja sogesehen nurnoch von unten kommen, das Problem wäre natürlich jetzt dem guten Mann dazu zu bewegen dich in die Wohnung zu lassen um nachzusehen ob es von ihm kommt ;-)

von Sascha45 - am 10.03.2009 22:17
...es wird schon seinen Grund haben, warum es dem Suffi egal ist und der unter mir sich tot stellt. Ich bin jedenfalls nicht weitergekommen. Heute hat es beim Aufstehen jedenfalls wieder oder noch gebrummt. Gestern frueh war das nicht der Fall.

von PowerAM - am 11.03.2009 06:14
Schreib doch einfach einen höflichen Dreizeiler mit Bitte um Termin und schiebe das den beiden verdächtigen Parteien unter die Tür durch. Mit Hinweis, dass Du Dich bei Nichtreaktion an den Vermieter/Hausmeister wenden müsstest, der dann den Zugangstermin weniger rücksichtsvoll festlegt und auch durchzieht.

So gibst Du jemandem, der partout keine fremden Leute in der Wohnung haben will, wenigstens die Gelegenheit, sich auf die unangenehme Situation einzustellen, Bude aufzuräumen, Flaschen zu verstecken, usw.

von Erich Hoinicke - am 11.03.2009 09:17
@ Erich: So habe ich es gemacht. Hab' schriftlich auf das Brummproblem hingewiesen und freundlich gebeten, mal drauf zu achten und sich bei mir zu melden. Zettel in den Briefkasten reicht ja. Eine Antwort habe ich bekommen. Der aus der Wohnung unter mir kritzelte auf einen Zettel, dass es bei ihm auch brummt. Das war alles.

Den Suffi habe ich eben erwischt, er war durchaus mal ansprechbar. Aendert aber nichts, ihn stoert das nach wie vor nicht: "Soll's doch brummen!" :nichtzufassen:

Ich habe jetzt an die Genossenschaft und den Hausmeister geschrieben und um Hilfe ersucht.

von PowerAM - am 11.03.2009 16:43
Typische Großstadtmieter - egoistisch, unkooperativ, abgestumpft. Dass das Brummen von einem ihrer Geräte stammen könnte, auf die Idee muss man die erst wohl auch noch schriftlich stoßen. Na viel Glück dann (mal ein Biertest zwischendurch. ;)), melde mich erst mal für eine Woche ab (Frühjahrsputz)

von Erich Hoinicke - am 11.03.2009 17:23
Wandlitz Großstadt? Da hat ja sogar Lübbecke mehr Einwohner ;-)...
Aber Brummen tuts hier auch zu gewissen Zeiten. Nur das nehme ich ehrlich gesagt nur als störend wahr, wenn ich extrem viel Langeweile habe, was in der letzten Zeit äußerst selten ist.

von WiehengeBIERge - am 11.03.2009 19:12
Typische Großstadtmieter - egoistisch, unkooperativ, abgestumpft.

Da hilft nur noch HUBschraubereinsatz, HUBschraubereinsatz, HUBschraubereinsatz...(frei nach Max Goldt.) Ich will unter Menschen leben, nicht unter Kollateralschaden!

von Peter Schwarz - am 11.03.2009 19:34
Ich habe noch immer keine Aufnahme von dem Geräusch gehört.

Ich habe nun verschiedenes probiert, ein mechanisch übertragener 50Hz-Brumm ist schwer hinzubekommen, wenn er so sein soll, dass man seinen Verursacher nicht mehr deuten kann.

Ein Kühlschrank schafft das nicht...

Eine Membranpumpe läuft durchaus mit 100Hz, ein Trafo brummt ebenfalls mit 100Hz...
(man denke nach, wie das 100Hz-Brummen entsteht)

Mit einem Elektromotor wirds sehr schwierig: Steht er, dann 100Hz, ansonsten bekomme ich es nicht hin, dass er ein 50Hz-Brummen so abgibt,
dass es die restlichen Geräusche übertönt, sodass die Geräuschkulisse nicht mehr als vom Motor kommen erkennbar ist.

Nochmal: Aufnahme?

von shianne - am 12.03.2009 18:33
Ich habe weder DSL noch immer 'nen PC zur Hand. Mein Internet heisst OGO-17 und hat GPRS. Eine kleine WWW-Handquetsche also. Am Wochenende fehlt mir wegen DJ-Auftraegen auch die Zeit. Zum Glueck bin ich da auch nicht zuhause. Soll's doch brummen!!

Montag ist Ortstermin mit dem Hausmeister. Bei meinem Glueck brummt's dann nicht. :confused:

von PowerAM - am 12.03.2009 20:11
Bei mir zuhause brummt nur der Halogenringkerntrafo der Deckenbeleuchtung im Betrieb. Sonstige (Stör)geräusche kommen von der Gas-Zentralheizung vom Heizkörper (Wasserzirkulation), wenn geheizt wird. Weitere Quelle ist der Netztrafo des "Eltakos" der Stromstoßschaltung im Treppenhaus. Den kann ich aber nur im Treppenhaus hören. Sonst laufen einige Kühlschränke und die Kühltruhe im Keller. Alles normale Geräusche von in Betrieb befindliche Elektrogeräte. Im Schlafzimmer höre ich auch nur den Kühlschrank, die Wand der Küche und vom Schlafzimmer sind eine gemeinsame. Der Kühlschrank ist aber sehr leise. Ich habe keine Schlafstörungen.

von Daniel Heyer - am 12.03.2009 20:56
Ich hatte so ein Brummen nach exzessivem Aufrüsten meiner Antennenanlage auf dem Dach (2 x 2,50m Yagi, 1x 3m Yagi). Bei dem kleinsten Lüftchen fing die gesamte Konstruktion an zu schwingen und hat ein tieffrequentes Brummen über den Zwischensparrenhalter am Dachstuhl in die Holz-Zimmerdecke des Obergeschosses übertragen. Dort klang es dann je nach Windstärke so, als würde ein Hubschrauber über dem Haus kreisen...

von T-O - am 13.03.2009 11:28
Ja, er hat! :joke: Das Gedroehn verursacht ein Bautrockner, der in einer leerstehenden Wohnung auf der anderen Seite des Treppenhauses steht. Dort wurde eine Schimmelsanierung gemacht, die aber offenbar der Vormieter zu verantworten hat.

Der Bautrockner ist wie ein Standklimageraet aufgebaut und trocknet die Raumluft. Zudem blaest er ordentlich Luft durch die Bude. Das Droehnen kommt immer dann, wenn die von dem Ding gemessene Luftfeuchte einen Wert erreicht, ab dem der (Klima-) Kompressor zugeschaltet wird. Der laeuft durchaus Stunden, bis er wieder abschaltet. Das Geraet selbst steht wohl auf dem nackten Boden. Wie es aber nun akustisch ins Bauwerk einkoppelte und ausgerechnet auf der gegenueberliegenden Seite zu Droehngeraeuschen fuehrte, ist weiter unklar.

Der Bautrockner muesse noch wenigstens 2 Wochen weiterlaufen, teilte mir der Facility :eek: Manager mit. Jedoch hat er Gummidaempfer druntergeschraubt, die normalerweise wohl auch dran gehoerten, jedoch nicht montiert wurden. Faulheit oder Absicht?!

Das Gedroehn nahm etwas ab, ist aber noch immer hoerbar. Zum Glueck kann ich in dieser Woche in Beelitz naechtigen und so stoert mich das dort rund 80 km entfernte Gebrumm nicht mehr.

von PowerAM - am 17.03.2009 08:18
Meine Fresse. Dann zeig sie wegen Lärmbelästigung an.
Langsam reicht das.

Schließlich hast du sie auf die Störungen hingewiesen...

Oder willst du deine Gesundheit oder sogar deinen Beruf, der durch einen Fehler im unausgeschlafenen Zustand gemacht wird, riskieren??

von shianne - am 23.03.2009 15:02
Den Hausmeister hatte ich heute telefonisch kontaktiert. Der versprach, sich drum zu kuemmern. Das tat er auch, ich hatte nachmittags einen Zettel im Briefkasten, dass nun wieder Ruhe sein muesste. Tatsaechlich war am Samstagnachmittag die mit der Bauwerkstrocknung beauftragte Firma nochmal vor Ort und hat sowohl das bereits eingesetzte Geraet umgestellt als auch ein weiteres aufgestellt. Das neu aufgestellte wurde wieder ohne Schwingungsdaempfer aufgebaut, was der Hausmeister bemaengelte. Heute war nochmal jemand da, der das nachgeholt hat.

Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden, wundere mich aber trotzdem, dass die Mieter direkt darunter, darueber oder daneben sich nicht beschwert haben. Laut Aussage des Hausmeisters bin ich einziger Beschwerdefuehrer. Der ist insgesamt recht hilfsbereit, leider aber am Wochenende nicht ansprech- oder erreichbar.

Rueckblickend haette ich die Polizei rufen muessen. Problematisch ist nur, dass mich das wenigstens zwei Stunden Schlaf gekostet haette. Wegen 'ner banalen Ruhestoerung kommen die naemlich nicht sofort. Zum Glueck war ich muede genug und habe mich mit Ohrstoepseln vom Laerm verabschieden koennen.

Jetzt ist ausser den Zivilationsgeraeuschen (rauschende Dusche, Klospuelung, Lebensgeraeusche von Nachbarn) nichts zu vernehmen. Damit laesst es sich angenehm leben!

von PowerAM - am 23.03.2009 18:12
Mir macht meine Heizung etwas Sorgen, die unregelmässig beim Zünden dumpfe Knallgeräusche von sich gibt. Bin mir nicht sicher, ob es Dampfschläge (vermutet der Heizungsbauer, der keinen Fehler finden konnte) oder kleine Verpuffungen sind.


von Peter Schwarz - am 23.03.2009 22:56
Zitat
Peter Schwarz
Mir macht meine Heizung etwas Sorgen, die unregelmässig beim Zünden dumpfe Knallgeräusche von sich gibt. Bin mir nicht sicher, ob es Dampfschläge (vermutet der Heizungsbauer, der keinen Fehler finden konnte) oder kleine Verpuffungen sind.


Was ist das für eine Heizung?
Öl oder Gas?

Sogar ein Blaubrenner Typ Rotrix?

von shianne - am 24.03.2009 14:36
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