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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
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88,7 MHz, Tornado Wayne, shianne, Rolf, der Frequenzenfänger, PowerAM, Erich Hoinicke, TiAmo74, Felix II

"Kühlsockel" Für Laptop/ Notebook

Startbeitrag von 88,7 MHz am 17.04.2009 09:49

Was ist davon zu halten? Mein Laptop wird immer anfälliger! An die Lüftung komme ich nicht so einfach ran- ( Acer Travel-Mate 243LM ) Gekauft im September 04.
Probleme gibt es mittlerweile beim Virenscan, oder Scan mit Ad - aware, selbst ein paar You-Tube Videos bringen den Rechner dazu sich komplett abzuschalten.
Staub oder ähnliches kann ich an den Lüftungsschlitzen nicht feststellen- auch läuft der Lüfter,- das Geräusch ist zu hören. Wird bei Belastung lauter und mit viel Pech, fährt das Laptop runter, schaltet sich komplett aus.
Jetzt dachte ich an sowas ---->
http://www.dantotec.de/product_info.php?products_id=190370&utm_source=billiger&utm_medium=CPC

Antworten:

Das klingt nicht gut. Meine Eltern besaßen einen Samsung X10 bei dem sich ebenfalls Abstürze häuften, am Lüfter war ebenfalls nichts zu sehen. Vor ca. 3 Monaten ist allerdings die Grafikkarte (nvidia) gestorben. Beim aufschrauben das Geräts sah ich, daß die Kühlrippen des Lüfters von innen komplett verstopft waren und der Rechner nicht mehr ausreichend gekühlt wurde. Die Grafikkarte wurde wohl zu heiß bevor die CPU wegen Überhitzung den Rechner angehalten hat...

Ich würde dir, gerade auch im anbetracht, daß der Rechner schon 5 Jahre alt ist, raten, das Gehäuse einmal vorsichtig aufzumachen und nachzuschauen, ob der Lüfter nicht von innen verstopft ist, wie es beim Gerät meiner Eltern der Fall war. Ich kann mir vorstellen, daß es etwas Überwindung kostet, einen Laptop aufzuschrauben, aber ich kann versprechen, daß man sich dran gewöhnt ;-)

von TiAmo74 - am 17.04.2009 10:10
Aufgeschraubt habe ich schon mal versucht: Da hakt was! Leider! Erste Hilfe: Jetzt habe ich einfach mal den Vorwerk-Motorkopf abmontiert und mit dem Ausblastutzen durch die Lüftungsschlitze gepustet.
Das kühlt enorm runter. Damit der Luftstrom nicht zu stark wird- einfach die Hand vor dem Ansaugstutzen halten.
Das scheint etwas gebracht zu haben: Die Lüftung läuft ruhig und leise. Bis jetzt kein aufdrehen der Lüftung mehr.

von 88,7 MHz - am 17.04.2009 13:03
Gestern habe ich mir dann doch dieses Teil zugelegt: --> http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-PC-Hardware-Digitus-Cooler-Pad-Zusatzlueftung-fuer-Notebooks-3398003.html
Der Lüfter läuft recht leise und bringt eine spürbare Kühlung. Der Lüfter des Notebooks schaltet sich nur noch zeitweise und kurzfristig dazu. Ganz praktisch bei diesen Pad sind zudem die seitlichen USB- Anschlüsse und Speicherkartenleser. 29,00¤ hat das Ding gekostet.

von 88,7 MHz - am 18.04.2009 06:55
na wenn es (erstmal) hilft :-)

Um ein Öffnen des Laptop und saubermachen an den entsprechenden Stellen wirst du aber bestimmt früher oder später nicht herumkommen. Der setzt sich von innen her zu, das kann man von außen gar nicht erkennen.

von Felix II - am 18.04.2009 07:57
Wie mein Kollege bestätigt, hatte er das gleiche Problem an der Grafikkarte seines PCs. Der Lüfter saugt die Warmluft aus den Kühlrippen. Die Kühlrippenöffnung war nach ca 3 Jahren durch Staub wie mit einer eine Filzmatte zugesetzt. Nach Entfernen lief der Lüfter auch bei Spitzenlast wieder ruhig.

Ich würde mit dem Durchblasen nicht länger warten. Die Hitze, die punktuell am Prozessor entsteht, ist bei "Verstopfung" höher als man von außen abschätzen kann. Die Kühlreserven sind denkbar gering, eine längere Betriebszeit über Betriebstemperatur lebenszeitverkürzend. Früher oder später geht der Prozessor hops.

Analogie zum Automotor: Wenn der Kühlkreislauf, etwa durch ein klemmendes Thermostat, verstopft ist, geht bei Dauerbetrieb erfahrungsgemäß auch das Teil zuerst kaputt, wo sich die Hitze staut: die Zylinderkopfdichtung. Und dann wird's teuer...

von Erich Hoinicke - am 18.04.2009 08:49
Eure Bedenken- Halte ich mal im Oberstübchen! Habe gerade eben wieder ein Virenscan durchgeführt. Klappt jetzt ohne Probleme und wesentlich schneller! Der eigene Lüfter des Laptops dreht nicht mehr so auf und das Laptop selber bleibt auch "Kühler". Allerdings gibt der Virenscan jetzt 5 Warnungen aus! Hab mich mal schlau gemacht.
Der Cooler- Pad hat ja einige Steckplätze / Kartenleser- ist da nichts drin- gibt es diese Warnungen. Also, alles im grünen Bereich!
Ich denke: Erstmal das ausblasen mit dem Staubsaugerstutzen und das zusätzliche Kühlen bringt mir etwas Hilfe. Vielleicht komme ich mal zu Geld,- dann könnte ich mir auch ein neues Laptop leisten, mit diesem bin ich aber die ganzen Jahre ganz gut zurecht gekommen- große Probleme gab es kaum.

von 88,7 MHz - am 18.04.2009 17:39
Ich will dieses Thema mal hochholen, da ich einige Veränderungen an meinem Notebook plane.

Zuerst möchte ich auf die maximal möglichen 2 GB Arbeitsspeicher aufrüsten. Derzeit sind 2x512MB eingebaut, möglich sind 2x1GB.
Es handelt sich dabei um DDR2-Arbeitsspeicher PC2-4200 mit Taktrate von 533 MHz.
Das Notebook ist ein Sony VAIO-FS515B, gekauft im Sommer 2006. Der FSB arbeitet mit einer Taktrate von 533 MHz.

Nun meine Frage: Ich hatte bei Wikipedia gelesen, dass es diese 5/4-Regel gibt (im Artikel über Front Side Bus), die besagt, dass die Taktrate des Arbeitsspeichers um den Faktor 1.2 höher sein darf als die des FSBs. Damit käme ich auf eine Taktrate des Arbeitsspeichers von 667 MHz (PC2-5300). Trifft diese 5/4-Regelung auch bei solchen Notebooks zu und können die 667 MHz dann auch ausgenutzt werden?
Ich möchte mir bei Conrad Samsung-Speicherchips bestellen.

Zweitens: Ich habe mit dem Notebook ziemlich viel Radio Mobile und Bildverarbeitungs-Sachen rechnen lassen, bei denen der Prozessor teilweise studenlang unter Volllast lief. Inzwischen regelt der ACPI-Thermal-Treiber im Linux-Kernel die Taktrate immer öfter runter, vermutlich temperaturbedingt.
Das Notebook ist 3 Jahre alt, lohnt sich hier ein Aufschrauben wegen Staubes?

von Tornado Wayne - am 24.06.2009 06:38

Re: "K¼hlsockel" F¼r Laptop/ Notebook

Bei deinen Betriebsstunden gewiss!!

von PowerAM - am 24.06.2009 08:16
Zitat
Tornado Wayne
Sony VAIO-FS515B
[...]

Das Notebook ist 3 Jahre alt, lohnt sich hier ein Aufschrauben wegen Staubes?


Ähh, ja.

War bestimmt nicht billig und ist sonst wohl auch noch in Ordnung.

Frag dich mal selbst:

- Reicht der Rechner für deine Anwendungen?
- Wenn nein: Gibt es etwas besseres? (Rechenleistung, Haltbarkeit, Funktionsumfang, EMV...)
- Ist die eventuelle Neuanschaffung bezahlbar?

- Bist du in der Lage, das Gerät zu zerlegen?
- Ist es dir die Erfahrung/das Wissen wert? (Bei jedem Handgriff lernt man dazu. Unbezahlbares Wissen.)

EDIT: Die Zitate als solches erkennbar gemacht. Sonst verwirrt das nur.

von shianne - am 24.06.2009 19:15
Zitat
shianne
Das Notebook ist 3 Jahre alt, lohnt sich hier ein Aufschrauben wegen Staubes?

Erinnert mich irgendwie an Krusty The Clown: "Mein Haus ist dreckig. Kauft mir ein neues!" :joke:

Selbstverständlich lohnt es sich, einen dreijährigen Rechner zu entstauben. Ich schreibe diese Zeilen gerade auf einem 10 Jahre alten Notebook (500MHz PIII, 256MB RAM). Auf Reisen immer ein treuer Begleiter.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 25.06.2009 04:03
@Rolf: Das war ein Zitat von Tornado Wayne.

Ich korrigier mal meinen Beitrag.
Zumal ich selbst einen Stylistic 3400 nutze. (Baujahr 1998)

von shianne - am 25.06.2009 05:04
So, ich will dann die Sache mal meinerseits auflösen. Ich habe 2 GB Arbeitsspeicher erfolgreich eingebaut. Das Hitzeproblem habe ich schlicht und ergreifend mit dem Staubsauger in die Wüste geschickt. Einfach in den Rüssel in die Lüftungsschlitze gehalten und das Ding wird bei 27.5°C Umgebungstemperatur und Volllast (Radio Mobile-Karten) nicht mehr heißer als 80°C. Vorher waren 70°C bei Ruhe und 100°C bei einigen Sekunden Last an der Tagesordnung. Der Lüfter kommt nun gar nicht mehr dazu, auf die höchste Stufe hochzuregeln.

von Tornado Wayne - am 17.07.2009 19:29
Sehr schön! :spos:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 18.07.2009 06:30
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