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Schweizer Nationalstraßenvignette und defekte Frontscheibe

Startbeitrag von Ingo-GL am 18.07.2009 20:06

An meinem Fahrzeug musste die Frontscheibe wegen Steinschlagschadens erneuert werden, und die Werkstatt hat es geschafft, die Vignette unversehrt auf die neue Scheibe zu übertragen. Glasstücke einzeln von der Vignette zu lösen geht wohl einfacher als umgekehrt.

Antworten:

Re: Schweizer Nationalstra?envignette und defekte Frontscheibe

Schoen und Glueck gehabt! Meist musst Du die Plakette naemlich neu kaufen.

von PowerAM - am 19.07.2009 00:11
Wirklich? Ich dachte gegen Quittung und defekter Vignette gäbe es Ersatz ?
Auf alle Fälle ist obige Lösung die einfachere.

von mor_ - am 19.07.2009 07:23
Ja, manchmal gibt es noch erfreuliche Dinge im Leben!

von Peter Schwarz - am 19.07.2009 10:46
Vorher eingeschmiert soll das immer gehen, solche werden dann auch bei ebay versteigert. Wenn man Autobahngrenzübergänge meidet fährt man aber auch ohne ganz gut.

von muniX - am 19.07.2009 22:09
Kann man die sich zu Hause nicht selbst ausdrucken? Wird ja wohl irgendwo eine PNG-Vorlage geben....

von Alqaszar - am 20.07.2009 23:51
Zitat

...versucht habe zu erklären, dass er locker 2 Stunden verliert bzw. 25 Euro mehr Benzin verbraucht...

Mit dem Rechnen haben es die Leute offenbar nicht so sehr. Da fahren viele 1000 km in den Urlaub, was bei einem Mittelklasse-PKW 150 bis 200 Euro Treibstoffkosten (Hin- und Rückfahrt zusammen) verursacht, regen sich dann aber heftig wegen 25 Euro (CH) oder 23,70 Euro (A-Brenner) Mautgebühren auf.

von Wasat - am 22.07.2009 22:15

Re: Schweizer Nationalstra?envignette und defekte Frontscheibe

Zumal man damit ja quasi auch eine Flatrate hat...

Fahrt mal im Urlaub eine Woche mehrfach diagonal durch Frankreich ueber die Autoroutes! Die streckenabhaengige Maut verschlingt deutlich mehr. Da wollen also selbst die taeglichen Ausfluege wohlueberlegt und gut geplant sein!

von PowerAM - am 23.07.2009 00:14

Re: Schweizer Nationalstra?envignette und defekte Frontscheibe

Über die Autobahnen in Frankreich fährt man aber nur, wenns wirklich nicht anders geht. Es gibt meist eine Nationalstrasse, die fast gleich gut ausgebaut ist. Dort kann man 110 km/h ,teilweise auch 130 km/h fahren.

von Handydoctor - am 23.07.2009 05:06

Re: Schweizer Nationalstra?envignette und defekte Frontscheibe

Korrekt! ;) Und der Grossraum Paris ist auf den Autoroutes grundsaetzlich mautfrei.

von PowerAM - am 23.07.2009 07:31

Re: Schweizer Nationalstra?envignette und defekte Frontscheibe

Zitat
Handydoctor
Über die Autobahnen in Frankreich fährt man aber nur, wenns wirklich nicht anders geht. Es gibt meist eine Nationalstrasse, die fast gleich gut ausgebaut ist. Dort kann man 110 km/h ,teilweise auch 130 km/h fahren.

Zudem ist man mit denen auch meist besser beraten, als mit dem eher zentralistisch auf Paris ausgelegten Autobahnnetz.

von Rosti 2.0 - am 23.07.2009 07:54
Zitat

Gut die Brenner-Maut samt Europabrücke ist auch exorbitant hoch...

8 Euro für die Einzelfahrt mit PKW scheinen mir nicht exorbitant hoch.

Der Gleinalmtunnel auf der Strecke nach Graz kostet auch 7,50 Euro. Mit nur 30 Minuten Zeitverlust kann man ihn über Bruck an der Mur umfahren. Trotzdem machen das nur ganz, ganz wenige. Wenn ich es eilig habe, zahle ich auch manchmal die 4,50 Euro für den Bosrucktunnel, obwohl man sich hier nur 15 Minuten gegenüber der Passstraße spart.

Zitat

...Frankreich... Die streckenabhaengige Maut verschlingt deutlich mehr.

Im Durchschnitt sind es in Frankreich 8 ct pro km, wobei lange Abschnitt billiger (6 ct) sind als kurze (bis 14 ct). Macht somit für 1000 km etwa 80 Euro an Mautkosten. Italien ist mit durchschnittlich 6 ct/km günstiger.

von Wasat - am 23.07.2009 10:34
Ist eher abhängig vom baulichen Aufwand (Brücken, Tunnel) und dem Verkerhsaufkommen. Flachlandautobahnen vor Paris sind also am günstigsten. Stadtautobahnen sind übrigens nicht unbedingt kostenlos, manchmal zahlt man für die halbe Umfahrung vorher schon mit. Wenn man einfach bei Reservé durchfährt gehts aber auch ganz kostenlos - selbes Spiel funktioniert auch bei Telepass zu Italia;)

von muniX - am 23.07.2009 21:17
Zitat

Ist eher abhängig vom baulichen Aufwand (Brücken, Tunnel) und dem Verkerhsaufkommen.

Nicht unbedingt. Zumindest die Autobahngesellschaften in Italien haben einen Mischtarif. So wird z.B. die teure und eher gering befahrene Gebirgsstrecke der italienischen Brennerautobahn über die billige und viel befahrene Gesellschaftsstrecke Verona-Modena mitfinanziert. Die Kilometertarife sind auf der ganzen Strecke Brenner-Modena fast gleich.

Ein anderes Beispiel: Udine-Tarvisio (teuer im Bau und wenig befahren) ca. 6 Euro für 100 km.
Brescia-Vizenca (sehr stark befahrene Flachlandstrecke) ca. 5 Euro für 100 km.



von Wasat - am 23.07.2009 22:43
In Oesterreich wünschte ich mir, dass all die extra bemauteten Tunnel- und Pass-Autobahn-Strecken auch in der Autobahnvignette inbegriffen wären. So bezahlt man schon mal EUR 73.80 für die Autobahnvignette, und muss dann noch Arlberg, Brenner, Tauernstrecke etc. extra bezahlen - das finde ich gar nicht praktisch, da würde ich eher eine etwas teureres Autobahnpickerl vorziehen, in dem dann auch die bisherigen Extra-Mautstrecken ingegriffen sind.
Weshalb ist eigentlich die österreichische Autobahnvignette fast drei mal soteuer wie die schweizerische, bei der auch wirklich alle Strecken inbegriffedn sind, auch alle Tunnels etc.?

von dxbruelhart - am 24.07.2009 10:31
Abzocke !

von Chief Wiggum - am 24.07.2009 12:24
Zitat
dxbruelhart
Weshalb ist eigentlich die österreichische Autobahnvignette fast drei mal soteuer wie die schweizerische...

Die Schweiz finanziert ihre Autobahnen stets anders als in Österreich. Da in der Schweiz offenbar der Bund mehr Geld zuschießt und der Zinsendienst für Schulden geringer ist, kann die Vignette billiger sein.

Eigentlich ist es nüchterne Rechnerei. Der Bau und Unterhalt von Autobahnen in Österreich hatte bis Mitte der 1990er-Jahre ein Loch von etwa 6 Milliarden Euro gerissen. Es konnten so keine Neubauten mehr erfolgen und das bestehende Netz verfiel in beängstigendem Tempo. 1996 konnten nur mehr 0,2% des BIP in das Autobahnnetz investiert werden, was etwas die Hälfte dessen ist, was notwendig wäre. In Deutschland sind es übrigens bis heute nur 0,2%.

Damit die Angelegenheit wieder in Schwung kam, benötigte man jährlich zusätzliche etwa 200 Millionen Euro, was über die Vignette eingenommen werden sollte. Es ergab sich daraus ein Vignettenpreis von 550 Schilling (= 40 Euro). Da das Geld aber noch nicht reichte, wurde der Preis 2001 auf 1000 Schilling (= 72,7 Euro) erhöht.

Zitat
dxbruelhart
...da würde ich eher eine etwas teureres Autobahnpickerl vorziehen, in dem dann auch die bisherigen Extra-Mautstrecken ingegriffen sind.

Wollte man die Einnahmen der Sondermautstrecken durch die Vignette kompensieren, müsste der Vignettenpreis auf 100 Euro erhöht werden, was doch etwas heftig wäre.

Billiger wird es in Österreich sicher nicht, denn der Schuldenstand der Betriebergesellschaft ASFINAG beträgt inzwischen schon über 12 Milliarden Euro. Und durch die Wirtschaftskrise ist der LKW-Verkehr um 30% zurück gegangen, was die Gesamterlöse der ASFINAG um 15% verringert.

von Wasat - am 24.07.2009 18:49
Zitat
cougar1989
Aber was ich im allgemeinen in der Schweiz blöd finde, das die leider nur Jahresvignetten für ca. 25¤ anbieten, egal wie weit und lange ich dort fahre. In Österreich kann ich mir auch für knapp 8¤ eine 10 Tagesvignette kaufen.
Dadurch wird aber wohl der günstige Preis für die Jahresvignette ermöglicht.

Wenn jetzt die Schweiz eine günstige Kurzzeitvignette anbieten würde, dann würde sich dadurch die Jahresvignette verteuern insofern man gleich viel Geld einnehmen möchte.

von Martyn136 - am 24.07.2009 22:00
CH zahlt nur den Unterhalt und die Asfinag würde gerne alles damit berappen. Deshalb halten sich die Kontrollen auch in Grenzen, sonst würde alle paar Kilometer ein Scanner stehen.

von muniX - am 25.07.2009 04:22
Nur aus ökologischer Sicht wäre das nicht sinnvoll.

Denn durch die relativ hohe Mineralölsteuer und die Ökosteuer werden in Deutschland vorallem Vielfahrer zur Kasse gebeten, aber Fahrer die das Auto nur nutzen wenn mit öffentlichen Verkehrsmittel keine sinnvolle Verbindung anbieten werden dadurch entlastet.

Ausserdem wird durch kostenlose Autobahnbenutzung auch der Durchgangsverkehr reduziert, da so auch Wenigfahrer kostenlos die Autobahn nutzen können. Bei einer Vignettenpflicht würden dann vermutlich Wenigfahrer erst garkeine kaufen sondern Landstrasse fahren. Und das wäre ja auch kontraproduktiv.

An Geld von ausländischen Fahrern kommt man durch die Mineralölsteuer und Ökosteuer auch. Denn solange die ausländischen Fahrer nicht nur kurz über die Grenze fahren, sondern wirklich nenneswert innerhalb Deutschlands umherreisen, dann müssen sie auch mal in Deutschland tanken. Und die Fahrer die nur kurz über die Grenze schauen würden sich meist auch keine Vignette kaufen, sondern auf die Landstrasse ausweichen.

von Martyn136 - am 25.07.2009 12:57
Das Hauptproblem snd abermal die schweren Brummis, und die nutzen Deutschland hauptsächlich als Transitland und tanken tun sie hier oft auch nicht mal.

von Chief Wiggum - am 25.07.2009 14:11
Zitat

Das Hauptproblem snd abermal die schweren Brummis, und die nutzen Deutschland hauptsächlich als Transitland...

Die zahlen aber alle Maut, im Durchschnitt 16,3 ct pro Kilometer.



von Wasat - am 25.07.2009 18:53
Zitat

Slowenien hat noch teurere Vignettenpreise. 7Tage kosten 15¤ und 1Jahr kostet 95¤, das ist noch teurer wie in Österreich.


Die 7 Tage gibt es imho auch noch gar nicht lange. Bis vor kurzem musste man glaube ich mindestens 1 Monat nehmen.

Aber weil wir gerade bei Slowenien sind: weiß jemand, ob man für das kurze Stück Schnellstraße hinter Triest (also weiter nach Koper/Capdodistria) ein slowenisches Pickerl braucht? Bei der Fahrt runter nach Kroatien haben wir's einfach riskiert, war eh spätabends und schon finster. Bei der Rückfahrt fiel mir aber auf, dass da eh nur Schnellstraßen-Schilder waren und keine Autobahn-Schilder, also ist das Stück evtl. sowieso mautfrei!?

von Habakukk - am 27.07.2009 20:08
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