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Es reicht: 10-12 cm Neuschnee, 25-30 cm Insgesamt ... mehr geht absolut nicht!

Startbeitrag von Martyn136 am 30.01.2010 03:55

Die letzten Tage, auch bei Jeniffer blieben wir hier glücklicherweise von überzogenen Schneemengen verschont. Doch Keziban hat nun voll zugeschlagen. Obwohl nur 3,5 - 5,5 l/m² prognostiziert waren sind es nun über Nacht so 10-12 cm Neuschnee geworden. Mit den 15-18 cm aus Altschnee und den Schneefällen der letzten Tage gibt es nun hier eine Schneedicke von 25-30 cm.

Viel mehr Neuschnee geht jetzt nicht, maximal 5-8 cm sonst gibt es echt ziehmliche Platzprobleme wo man hin soll mit dem ganzen Dreck. Die Schneehaufen links und rechts von der Einfahrt sind wirklich schon hoch genug, und man kann ja nicht das Zeug unendlich hoch wuchten.

Und Dienstag / Mittwoch gibt es die Gefahr das erneut Schnee fällt. Aber mehr als so 5-8 cm können wir hier echt nicht mehr verkraften.

Was helfen würde: Milde Temperaturen und Regen damit sich das Zeug ordentlich setzt.

Die 50 interessantesten Antworten:

Ihr habt vielleicht Probleme :rolleyes: .


Schneedecken von 30 cm hat es selbst in Norddeutchland schon desöfteren gegeben, früher war das nie ein Problem.
Heute werden schon 10 cm zum "Schneechaos" erklärt...


Außerdem ist Winter :p.

von WiehengeBIERge - am 30.01.2010 10:00
Zitat
WiehengeBIERge
Ihr habt vielleicht Probleme :rolleyes: .


Schneedecken von 30 cm hat es selbst in Norddeutchland schon desöfteren gegeben, früher war das nie ein Problem.
Heute werden schon 10 cm zum "Schneechaos" erklärt...


Außerdem ist Winter :p.

Volle Zustimmung! :spos:

von Fischer's Fritz - am 30.01.2010 10:08
was sind 30cm?? wann man wie hier im wald 70cm haben kann?

ich finds toll!

von Tesco.live - am 30.01.2010 10:17
Ich bin lediglich für eine gerechtere Verteilung des Schnees innerhalb Deutschlands. Wir könnten hier in Bayern ruhig noch was gebrauchen, obwohl wir uns jetzt auch nicht beschweren dürfen. Heute nacht hat es auch wieder ein wenig geschneit.

von HeibelA - am 30.01.2010 10:25
Zitat
Martyn136
Mit den 15-18 cm aus Altschnee und den Schneefällen der letzten Tage gibt es nun hier eine Schneedicke von 25-30 cm. [...] mehr als so 5-8 cm können wir hier echt nicht mehr verkraften.

:bloed: Hallo? Es ist Januar. Da hat gefälligst Schnee zu liegen! Und was sind schon 25 bis 30cm? Früher war das hier völlig normal bei uns:

(März 2006)

Heute drehen die Leute schon durch, wenn mal über Nacht 5cm vom Himmel fallen und rennen am frühen Morgen schon mit Schippe und Salzeimer auf dem Trottoir herum, damit sich später eine schöne glatte Eisschicht bildet anstelle gut begehbaren Neuschnees... :rolleyes:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 30.01.2010 10:38
Das sieht doch gut auEs!! :D Guckt euch mal im Bilderforum vom WZ-Forum die Bilder an...

von PowerAM - am 30.01.2010 10:46
Wir haben aktuell 90 cm :hot:

Kann gerne noch mehr werden :D

von Yoshi_ - am 30.01.2010 10:50
Freilich geht da mehr...früher hätten wir über 30cm gelacht.


von Peter Schwarz - am 30.01.2010 10:57
Ich will auch mehr Schnee....
und noch viel mehr für Cottbus !

von Chief Wiggum - am 30.01.2010 11:00
Hier sind heute Nacht rund 5 cm von der weißen Scheiße gefallen, die sich natürlich Neiderrheintypisch wieder in Matsche verwandeln. Langsam reicht es, Winter gut und schön, aber wir hier ja nicht in Sibirien. In 8 Wochen stellen wir die Uhren wieder auf Sommerszeit, da will ich mich mal langsam wieder drauf vorbereiten :-)
"Schneechaos" ist jedoch Unsinn. Vor allem seit es die de facto Winterreifenpflicht gibt, haben sich die paar Unfälle auf "natürliche Selektion" reduziert. Das einzige Problem sind die LKWs aus exotischen Ländern oder aus NL ohne Winterreifen, die meinen eine Pirouette auf der Autobahn würde die anderen Autofahrer unterhalten. Die schuldigen Firmen sollte man hart bestrafen, zum Beispiel mit einem Fahrverbot bis Mai für Fahrzeuge, die jetzt ohne Winterreifen angetroffen werden. Dann wollen wir mal sehen, ob sich Geiz auf Kosten von Menschenleben auszahlt.

von Bolivar diGriz - am 30.01.2010 12:36
Zitat
WiehengeBIERge
Ihr habt vielleicht Probleme :rolleyes: .


Schneedecken von 30 cm hat es selbst in Norddeutchland schon desöfteren gegeben, früher war das nie ein Problem.
Heute werden schon 10 cm zum "Schneechaos" erklärt...


Außerdem ist Winter :p.


Da hast du vollkommen recht.
Sogar in Kärnten, mitten in den Alpen haben die Leute schon eine Panik, wenn 10 cm kommen :D

Hier ist der heurige Winter eher bescheiden ausgefallen, insgesamt sind heuer so 30 cm gefallen bisher, davon liegen noch ca. 10 - 15 cm.
Auch auf 2000 Meter ist heuer nicht mal ein halber Meter.

von RTL 102.5 Fan - am 30.01.2010 12:40
Komisch ist nur, daß in Novosibirsk (immerhin eine Stadt mit 1,5 Mio. Einwohnern) nicht die geringsten Probleme auftreten, obwohl dort ein voller Meter Schnee liegt. Ich denke, man kann schon auch ordentlich übertreiben. Neuschneemengen von 10 oder 20 cm sind so belanglos, daß ich mir nicht mal die Mühe mache, die Schneeschaufel hervorzukramen. So etwas habe ich selbst im Hochsommer schon erlebt! Im Tal, wohlgemerkt... Im Gebirge bringt das jeder alberne sommerliche Gewitterschauer zustande.

Im übrigen ist der Winter 2009/2010 als extrem kurz sowie mild und schneearm einzustufen, mit anderen Worten: er ist nicht vorhanden. Der letzte Winter fand in Deutschland vor 47 Jahren statt, seitdem gab es nichts mehr. Da macht dieser "Winter" (der eher ein Mischmasch aus Frühling und Herbst ist) keine Ausnahme. Es liegt kaum Schnee und es ist überall brühwarm! Mir ist völlig unverständlich, wie man über Kälte und Schnee jammern kann, wenn beides gar nicht vorhanden ist.

von MHM - am 30.01.2010 12:49
Nun ja, MHM, in den vergangenen Wochen hatten wir schon laengere Abschnitte mit zweistelligen Minusgraden und seit Dezember auch durchweg eine Schneedecke. Das stundenweise Tauwetter gestern hat zwar kurzfristig Schneematsch erzeugt, konnte aber die Schneedicke kaum schmaelern. Hier schneit es seit dem gestrigen Abend immer wieder und das durchaus ausdauernd. Im Berliner Randgebiet (Buch, Neubaugebiet aus den 70ern/80ern) liegen auf den Gruenflaechen rund 35 cm. In meinem Wohnort (ausserhalb Berlins) waren es gestern rund 30 cm auf der Wiese hinter dem Haus. Aber da ist gewiss noch einiges dazugekommen.

von PowerAM - am 30.01.2010 13:08
Hier ist der Winter zwar nicht "überhaupt nicht vorhanden", aber extrem so ausgeprägt, wie es in den Nachrichten klingt, noch lange nicht.
Es gab schon deutlich stabilere Winter. Diesen Winter gab es zwar ein paar mal eine geschlossene Schneedecke, vielleicht auch eine für diese Gegend schon eher als mehr "normal" einzustufende, aber trotzdem gab es schonmal mehr.
Vor allem gab es hier diesen Winter 4 durch Tauwetter unterbrochene Schneeperioden bis jetzt, wovon die erste (kurz vor Silvester) die Ergiebigste war.
So durfte man dieses Jahr z.B. auch trotz vielen (durchaus "härteren") Dauerfrosttagen noch nicht mal zugefrorene Seen offiziell betreten, weil es zwischendurch immer wieder Tauwetterperioden gab...

Das ist also für diese Gegen eigentlich ein als völlig normaler Winter, keineswegs zu kalt oder zu hart...



von WiehengeBIERge - am 30.01.2010 13:30
Wie gesagt, dieser Winter ist bislang a) im Süden und in den Alpen weit unterdurchschnittlich
b) im Westen durchschnittlich und c) im Norden und Osten kalt und schneereich. (die Packeismassen vor den Inseln dürfte ja selbst MHM nicht für ganz alltäglich für die deutschen Küsten halten, oder?)
Liegt daran, dass sehr häufig genau über Deutschland eine ausgeprägte Luftmassengrenze lag. Da muss jeder mal seine Lokalbrille absetzen und sich vergegenwärtigen, dass es im jeweils anderen Teil des Landes ganz anders aussieht.
Die Probleme, die viele (mittlerweile) mit Schnee und Eis haben, kann ich auch nicht nachvollziehen. Es ist Winter, das sind normale Begleiterscheinungen. Ich jammere doch auch nicht, wenn ein EisamStil schmilzt, wenn ich es im Sommer auf den Terrassentisch lege!

@Erwin: Hier haben wir keinen Matsch, sondern dank Dauerfrost tatsächlich schönen Pulverschnee, wenn auch nur etwa 5cm.

von Peter Schwarz - am 30.01.2010 16:34
Im langjährigen Mittel (wirklich langjährig, nicht irgendso ein lumpiges 5- oder 10-Jahres-Mittel) ist der Winter auch in Nord- und Ostdeutschland überhaupt nichts Besonderes. Man bedenke, daß auch in Hamburg (wo normalerweise 12 Monate im Jahr Sommer ist) der Kälterekord bei -31°C liegt. Davon sind wir ja noch weit entfernt. In Süddeutschland darf man allerdings zu recht von einem "Jahrtausend-Antiwinter" sprechen. Wir haben derzeit 30 cm Schnee und -7°C, was frühestens Mitte April akzeptabel bzw. normal wäre. Hoffen wir mal, daß die nächsten vier Wintermonate besser werden.

von MHM - am 30.01.2010 16:51
@MHM ist das dein Ernst? Das was du schreibst, klingt leicht größenwahnsinnig und realitätsfern. Oder steckt dahinter ein Witz?
-31°C als Sommer zu bezeichnen ist leicht daneben.

von BFBS - am 30.01.2010 17:22
damit sich später eine schöne glatte Eisschicht bildet anstelle gut begehbaren Neuschnees...

So sieht's aus! Aber das kapieren die wenigsten. Viel Salz muss her :bloed: Auch hier im Haus gibt's so Leute. Beteiligen sich nicht am räumen, reißen aber weit die Klappe auf über andere. Ich warte nur noch auf einen günstigen Moment, dann gibts hier ein Donnerwetter :mad: Dem Gnade Gott!
Vorgestern früh ist hier ein älterer Herr aus dem Nebenhaus auf der Strasse ausgerutscht und kam nicht mehr auf die Beine, nun betreibe ich wohl auch noch privat "Altenpflege" :rolleyes: jedenfalls habe ich den "Alten" schnell wieder auf die Sprünge geholfen und er läuft unversehrt weiter. Ausgerutscht, natürlich nicht im gut begehbaren Neuschnee,- sondern auf der "gesalzenen Eisbahn"

von 88,7 MHz - am 30.01.2010 17:29

Schnee an sich wäre mir scheissegal wenn nicht überall diese Deppen mit ihren Autos den Verkehr behindern und Unfälle bauen würden. Winterreifen hin oder her, wer scheisse fährt, fährt scheisse.

Hätte gestern erst wieder so einen Beinaheunfall weil es so Lebenmüde gibt die wenn es schneit 60 Meter vor Autos die 100 drauf haben mit 20-30km/h drauffahren weil der beschleunigungsstreifen da liegen ja 5cm Schnee den kann man nicht benutzen fährt man einfach mitten auf die Autobahn im Spielstraßentempo.


Zitat

Wie gesagt, dieser Winter ist bislang a) im Süden und in den Alpen weit unterdurchschnittlich


Weiß ja nicht wo "Durschnitte" gemessen werden, verglichen mit den letzten 3-4 Jahren wo fast gar kein Schnee gefallen ist und Temperaturen unter -10 Grad seltenheit waren sieht es schon anders aus.
Das letzte mal das es soviel Schnee gab das die Straßen häufiger verweht waren war im Münchner Umland 2003/2004.
Auch mehrmals und richtigen Frost unter 20 Grad gehabt. Ist auch schon wieder paar Jahre her gewesen. Deswegen auch die ganzen Mäuseprobleme etc. die letzten Jahre.

von Detektordeibel - am 30.01.2010 18:49
Eine dünne Glatteisschicht lässt sich aber wenigstens mit Streusalz bekämpfen.

Eine 2-3 cm dichte Schicht aus verdichtetem Schnee mag zwar anfangs etwas angenehmer sein, aber wenn sie dann mal antaut und wieder gefriert, oder eine leichte Milderung mit Regen einsetzt dann verwandelt sich die Schneebahn in eine 2cm dicke Eisbahn. Da hilft dann auch kein Streusalz mehr, und bis sowas von selber komplett abtaut musst du mit 5-10 Tagen reichnen. Und bis dahin ist so eine Eisbahn weder für Autos mit normalen Winterreifen noch für Fussgänger mit normalen Schuhen passierbar.

Ansonsten: Üblich sind hier eigentlich Neuschneemengen von 3-8 cm pro Schneefallereignis und die Gesamtschneedecke ist Winter normalerweise so 10-18 cm.

von Martyn136 - am 30.01.2010 18:56
Zitat

Hätte gestern erst wieder so einen Beinaheunfall weil es so Lebenmüde gibt die wenn es schneit 60 Meter vor Autos die 100 drauf haben mit 20-30km/h drauffahren weil der beschleunigungsstreifen da liegen ja 5cm Schnee den kann man nicht benutzen fährt man einfach mitten auf die Autobahn im Spielstraßentempo.

Achja, und wie bist du selber auf die Autbahn draufgekommen? Du wartest bestimmt 10min bis eine Lücke von 300m da ist, damit die Dränlger auf der Autbahn ja nicht bremsen müssen?!

von BFBS - am 30.01.2010 19:00
Wenn vorhanden, dann kann man einen befahrbaren Seitenstreifen auch benutzen, falls die Einfaedelspur nicht lang genug ist und man sonst anhalten muesste. Das (!) ist naemlich viel gefaehrlicher als es ein paar 100 m weiter nochmal zu versuchen! Der fliessende Verkehr darf weder zum Spurwechsel noch zum Abbremsen gezwungen werden, irgendeiner geht aber meist trotzdem mal fuer ein paar Sekunden vom Gas und ermoeglicht so das Einfaedeln.

Ich muss MHM aber widersprechen, dass dieser Winter unterdurchschnittlich ist. Zwar brachte er weder bislang unerreichte Schneemengen noch Temperaturrekorde - aber es gibt sehr gute Chancen auf ein recht selten auftretendes Naturschauspiel!

Mittelfristig ist die winterliche Wetterlage naemlich ausgesprochen stabil und die westliche Ostsee beginnt zuzufrieren. Das passiert eher selten und man sollte es sich Ende Februar bzw. Anfang Maerz ansehen, wenn man die Ostsee als Tagesausflug erreichen kann und es die Strassenverhaeltnisse zulassen. Es ist naemlich nicht unbedingt sicher, dass man das im Leben noch oefter zu sehen kriegt.

von PowerAM - am 30.01.2010 19:14
Zitat
BFBS
@MHM ist das dein Ernst? Das was du schreibst, klingt leicht größenwahnsinnig und realitätsfern. Oder steckt dahinter ein Witz?
-31°C als Sommer zu bezeichnen ist leicht daneben.


Nein, das ist natürlich keine Sommertemperatur (außer in der Zentralantarktis, aber das ist für uns kein Maßstab). Ich meine damit, daß es in Deutschland durchaus schon gute Winter gegeben hat, so etwa 1929, 1940, 1941, 1942, 1963. Im letztgenannten Winter war übrigens die Nordsee zugefroren und in den Alpentälern gab es monatelang regelmäßig Temperaturen unter -30°C, das war damals ganz normal. Nicht zu vergessen der Februar 1956, der verbreitet 10 bis 12 Grad zu kalt war.
Im Vergleich zu den letzten Jahren ist in Nord- und Ostdeutschland der Winter überdurchschnittlich gut, aber so eine Art von Statistik ist Kokolores, alleine weil die letzten drei Winter extrem zu warm ausfielen. Man sollte schon einen Zeitraum von wenigstens 100 Jahren betrachten (die in der Klimatologie üblichen 30 Jahre sind meiner Meinung nach nicht ausreichend). Da relativiert sich nämlich einiges und so mancher von den Medien hochgejubelter Superwinter versinkt dann rasch im Mittelmaß.

von MHM - am 30.01.2010 19:31
Nunja, für gewöhnlich lebt man keine 100Jahre, die meisten Leute vergleichen die letzten 10-30Jahre und da ist der jetzige Winter sehr streng.

von BFBS - am 30.01.2010 19:34
Zitat

die meisten Leute vergleichen die letzten 10-30Jahre und da ist der jetzige Winter sehr streng.

Stimmt nicht. In den letzten 30 schon gar nicht, aber sogar noch nicht mal in den letzten 10. Er ist einfach nur endlich mal wieder "normal"...

von WiehengeBIERge - am 30.01.2010 19:35
Eine Klimatologie kann sich nicht daran orientieren, wie alt Menschen im Durchschnitt werden. Die Natur richtet sich doch nicht nach dem Menschen. Relevant sind einzig und alleine die erdgeschichtlichen Zeitskalen, und da sind 100 Jahre ein äußerst kurzer Zeitraum. Eigentlich spricht (zumindest theoretisch) nichts dagegen, auch mal Mittelwerte über unsere gesamte Klimaepoche (Holozän) zu bilden. In der Praxis hat man dagegen das Problem, daß man auf Proxydaten angewiesen ist. Eine reine Mittelwertstatistik ist natürlich schon etwas dürftig, aber nur die Winter der letzten Jahre als Vergleich heranzuziehen führt zu keiner auch nur halbwegs signifikanten Aussage.

von MHM - am 30.01.2010 19:54
Naja, immerhin kann der Nordosten mittlerweile vier Wochen am Stück eine geschlossene Schneedecke aufweisen und bis auf wenige Tage auch Dauerfrost.
Sind wir uns einig: Der Winter hat bundesweit sehr spät begonnen (nämlich erst eine Woche für Weihnachten), der Januar hat sich aber in der Nordosthälfte doch ganz gut entwickelt und auf jeden Fall überdurchschnittlich im Vergleich der letzten 50 Jahre! Mit früheren Jahrhunderten zu vergleichen ist müssig, da es dort ganz andere Voraussetzungen gab. Im Mittelalter z.B. war es aufgrund sehr geringer Sonnenaktivität (und die Sonne bestimmt ja zu einem großen Teil unser Klima) viel kälter. In der 2. Hälfte des 20. Jh. war die Sonne recht aktiv, daher war es vergleichsweise mild. Momentan ist die Frage, wie sich das in die Zukunft entwickelt. Geht die Aktivität der Sonne weiter zurück (wie es seit einigen Jahren der Fall ist) kann es allen Co2-Emissionen zum Trotz wieder kühler werden.

von Peter Schwarz - am 30.01.2010 19:56
Nicht normal ist jedenfalls, dass grosse Teile der Bevoelkerung nicht mehr in der Lage sind, sich winterlichen Witterungsbedingungen anzupassen. Jeder Schneesturm verursacht gleich ein totales Chaos und das oeffentliche Leben bricht binnen weniger Stunden vollkommen zusammen. Die aktuellen Schneemengen rechtfertigen zwar Verkehrsbehinderungen, die auch Zugverspaetungen, Behinderungen im Flugverkehr usw. erwarten lassen, keinesfalls aber den stunden- oder tagelangen Totalausfall kompletter Verbindungen. Das kann (!) bei Schneemengen wie im Winter 1978/79 durchaus passieren, nicht aber bei durchweg weniger als einem halben Meter Schneedicke. Klar koennen Schneeverwehungen einen Zug zum Stillstand bringen, aber bitte nicht fuer mehr als 1 Tag!!

Wie ist man frueher Auto gefahren? Ohne Winterreifen, ohne mit Elektronik vollgestopfte Karossen, die wie z. B. VW Kaefer, Trabant oder Citroen 2CV nicht einmal vernuenftig geheizt haben? Die mit 19, 26 oder 34 PS durchkamen, wo heute Allradkisten mit mehr als 200 PS stecken bleiben?

von PowerAM - am 30.01.2010 19:57
Sehr wahr! Das ist besonders auffällig. Es wäre mal interessant, zu untersuchen, wie sehr die Medien mit ihrem Hang zur Dramatisierung daran schuld sind. Wenn man den Leuten nur lange genug einredet, dass winterliche Witterung im Winter etwas besonderes und spektakuläres ist, dann erfüllt sich irgendwann die Prophezeiung von selbst...in den Medien wird Verkehrschaos gezeigt, das verleitet zum Nachahmen. Hinzu kommt die fortschreitende Abkehr von der Natur. Heutzutage wird ja alles in klimatisierten Räumen gemacht, selbst Sport. Weiter kommt ganz entscheidend hinzu: Der Wandel unserer Gesellschaft. Man möchte sich überhaupt nicht mehr auf natürliche Gegebenheiten einstellen, alles und jeder hat zu funktionieren, bedingungslos und jederzeit! Kommt also der übliche Tagesrhythmus durcheinander, weil die Witterungsbedingungen Anpassung verlangen, entsteht Chaos.
"Wetterchaos" ist kein Thema für Metorologen und Klimatologen, sondern für die Soziologie und Psychologie!!!!


von Peter Schwarz - am 30.01.2010 20:16
Wahre Worte, verehrter Freund! :spos: Sport ist draussen - abgesehen von reinrassigem Wintersport - aber komplett unmoeglich. Der Stadtbewohner kann nicht mal eben zum Skilanglauf im Park aufbrechen. Den Schnee versucht man dort naemlich moeglichst wirksam zu beseitigen und nimmt daher eher eine vereiste oder mit Rollsplitt usw. verunreinigte Gehsteige in Kauf.

von PowerAM - am 30.01.2010 21:15
Ich denke hier am Niederrhein hatten wir seit 1978 nicht mehr so viel Schnee. Das bezeichne ich durchaus als überdurchschnittlich kalten Winter. Ich würde nie in die Berge oder nach Kanada oder Sibirien auswandern, eher schon irgendwohin in die Karibik, wo es garantiert nie schneit und die Temperaturen nicht unter 20 Grad fallen.

von Bolivar diGriz - am 30.01.2010 21:24
Das würde ich den ganzen Winterjammerern mal empfehlen. Vielleicht bekommen wir demnächst mal ne Mini-Eiszeit und ein paar packen die Koffer. Dann leert sich das übersiedelte Land mal n bissl und vor allem kann man sich dann im Winter wieder vernünftig auf den Straßen fortbewegen.


von Peter Schwarz - am 30.01.2010 22:45
Winter find ich toll - aber nur wenn Schnee da ist. Schneelos ist einfach kein Winter.

Die Medien interpretieren es immer anders: Es gab vor paar Jahren mal so wenig Schnee z.B in Kitzbühel, dass sie den Schnee für das Skirennen anliefern mussten.
Die Zeitungen titelten: Der Klimawandel ist da!

Ein Jahr später gab es dann extrem viel Schnee, rund um die Uhr wurde dann berichtet.
Auch dieses Jahr: Jedes Schneetief wird groß angekündigt (Daisy) und bringt dann wieder nichts.
Wir haben hier paar mal Schnee, aber nie über 30 cm in einem Tag. Würde das eher als milden Winter bezeichnen.

Sobald mal weniger Schnee da ist, werden die Medien wieder von "Klimawandel" schreiben, wenn mehr da ist vom "Rekordschnee" oder "Rekordwinter".

von RTL 102.5 Fan - am 30.01.2010 22:54
Kitzbühel ist ein föhngeplagtes Nest. Daher ist es dort oft sonniger als sonst irgendwo in den Alpen, allerdings ist das auch ein Maluspunkt für die Schneesicherheit. Hinzu kommt noch der Wilde Kaiser, der schon etwas aus Norden abhalten kann und die recht geringe Höhe (Skigebiete zwischen 800 und 1800 Meter)


von Peter Schwarz - am 30.01.2010 23:31
Hier bei uns haben wir aktuell gegen 36 cm Schnee, davon sind ca. 33 seit gestern morgen gefallen.
Haben hier nun in deisem Jahr die Wiese noch nie komplett grün gehabt (also auch an Stellen an denen der Schnee nicht hingeschaufelt wurde).
Vor 10-15 Jahren waren solche Schneehöhen, bzw. Schnee der lange liegen bleibt aber keine seltenheit.
Bin froh das ich damals noch klein war und den Schnee genießen konnte^^

Hier ists jetzt auch schon länger kalt, bis auf ein paar Tage wo es mal deutlich wärmer war (d.h. in etwa +5°C)...
Winterdienst streut hier an vielen Stellen nur noch Rollsplit statt Salz, da man langsam Haushalten muss.
Chaos an sich gibts hier aber trotzdem keines.
Die Medien übetreiben halt einfach.

von maadien - am 30.01.2010 23:46
10 cm Neuschnee reichen dir ???
Machst du Witze,bevor du weiter jammerst schau mal hier

Der legendäre Partyschuppen,bzw der ,naja Eingang



Unser Hof und mein Auto,tief im Schnee versunken...
http://www.bilder-space.de/show.php?file=31.01MFwdD1EqIC0ID1L.JPG

Und nochma,der Hof ,tief im Schnee,mit einem erschöpftem Bruder

http://www.bilder-space.de/show.php?file=31.01WpOXVuY0JnJD3QR.JPG

Wer da nochma mit 10 cm daherkommt.. :rolleyes:
einfach lachhaft,der hat noch keinen Winter erlebt

Als wenns keine größeren Probleme gäbe...






von Robert S. - am 31.01.2010 01:47
Zitat

Achja, und wie bist du selber auf die Autbahn draufgekommen? Du wartest bestimmt 10min bis eine Lücke von 300m da ist, damit die Dränlger auf der Autbahn ja nicht bremsen müssen?!


Nein, der Beschleunigungsstreifen wird von mir nur wie vorgesehen zum Beschleunigen benutzt, wenn ich nicht reinkomme auch mal verlängert. Wer da anhält und von 0 nochmal beschleunigt dem gehört nicht nur der Führerschein weggenommen, dem gehört einfach nur in die Fresse gehauen und zwar so das es wehtut, gefährlicher und dümmer geht es nicht - denn schwere Unfälle wegen einer blöden Linie auf dem Asphalt zu riskieren ist an Dummheit kaum noch zu überbieten. Bei ner Geschwindigkeit unter 90 laut Tacho real 80 fahr ich gar nicht erst drauf.


Das sorgt immer wieder für Unfälle und zwar tötliche weil bei hohen Geschwindigkeitsunterschieden von langsamen oder stehenden Autos fast nix mehr übrig bleibt.

Eigentlich gehört eine Betonbarriere zwischen Fahrbahn und Ende des Streifens das keiner vorzeitig rüberziehen kann.

Es ist ja nicht nur bei Schnee so, im Sommer wird das tlw ja genauso gemacht, auf der linken Spur fahren mehrere Fahrzeuge hintereinander ca 160, auf der rechten da grade frei ist die anderne PKW etwas zwischen 120 und 140, und dann kommt irgendeiner einfach quer und ohne Vorwarnung runtergeschossen. Dann nur hoffen das die Abstände rechts stimmen, da links auch voll ist ausweichen ist nur möglich wenn man den "Einfädler" nun selber auf dem Beschleunigung/Standstreifen überholt , oder ne Vollbremsung macht unter Gefahr eine Massenkarambolage von hinten auszulösen.

von Detektordeibel - am 31.01.2010 03:58
Zitat
Peter Schwarz
Hinzu kommt die fortschreitende Abkehr von der Natur. Heutzutage wird ja alles in klimatisierten Räumen gemacht, selbst Sport. Weiter kommt ganz entscheidend hinzu: Der Wandel unserer Gesellschaft. Man möchte sich überhaupt nicht mehr auf natürliche Gegebenheiten einstellen, alles und jeder hat zu funktionieren, bedingungslos und jederzeit! Kommt also der übliche Tagesrhythmus durcheinander, weil die Witterungsbedingungen Anpassung verlangen, entsteht Chaos.

Volle Zustimmung, Peter! Viele "moderne" Menschen sind mit einem normalen Winter überfordert. Die Ursachen dürften vielfältig sein, aber die Medien spielen sicher auch eine entscheidende Rolle. Normalen Schneefall, wie im Winter üblich, scheint es für sie nicht mehr zu geben. Bei 5cm Neuschnee ist es ein "Wintereinbruch" und 10cm reichen mittlerweile schon für ein "Schneechaos" mit entsprechenden Sondersendungen.

Gestern morgen kam in den SWR-Radionachrichten als Top-Meldung (!), dass in der vergangenen Nacht viel Schnee gefallen sei, die Strassen winterlich seien und man doch bitte vorsichtig fahren soll. Hallo?? Traut man dem Menschen des 21. Jahrhunderts wirklich nicht mehr zu, sich selber ein Bild über die Schneelage und die Gefährlichkeit des benutzten Wegs zu machen? Heisst das im Umkehrschluss auch, dass bedenkenlos gerast werden darf, wenn keine solche Meldung im Radio kommt? Als jemand, der auch bei Eis, Schnee und Kälte seine 20km pro Tag auf dem Fahrrad zurücklegt, habe ich oft den Eindruck, dass genau dies bei manchen Autofahrern zutrifft. Wegen der Witterung fünf Minuten früher den Arsch aus dem Bett zu bewegen, scheint nicht möglich zu sein. Der Wecker ist fest programmiert und die Strasse hat gefälligst gestreut zu sein.

Hier in der Bodenseeregion gab es in diesem Winter bisher kaum richtige Kälte. Dass ich von vielen Mitmenschen trotzdem immer wieder bemitleidet werde, wenn ich auf dem Fahrrad daherkomme, ist für mich ein weiterer Beweis, dass sich die heutige Gesellschaft immer mehr von der Natur entfremdet. Während ich bei 0°C immer noch mit der dünnen Jacke, einem Pulli und einem T-Shirt durch die Natur fahre, hocken viele Autofahrer mit der dicksten Winterbekleidung im 22° warmen Fahrzeug. Und dann wundern sie sich noch, warum sie dauernd krank sind...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 31.01.2010 06:29
@ Robert : Bei dir MUSS das ja auch so aussehen, im Flachland snd die "Schneemassen" ja was besonderes ;)

von Chief Wiggum - am 31.01.2010 07:00
Ich finds immer wieder lustig, dass man sich Ende Januar über Schnee aufregt. Zugegeben: Ich bin auch nicht unbedingt ein Winter-Fan, aber das Wetter momentan ist doch normal.
Die letzten Winter waren sowieso allesamt zu warm und zu schmuddelig, der Mensch gewöhnt sich scheinbar schnell daran und empfindet den diesjährigen Winter als zu kalt oder abnormal.

LIeber hab ich jetzt den Schnee als im April, wo ich mich auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen wieder freuen kann.

Das einzige, was meine Stimmung momentan verhagelt, ist, dass ich wahrscheinlich eine satte Nachzahlung der Energiekosten bekommen werde, da ich erstens dieses Jahr nach bestandenem Examen und Krankheit mehr zu Hause war und ich durch die kältere Witterung über einen längeren Zeitraum einfach wesentlich mehr heizen musste. Aber gut, wird schon auch irgendwie gehen...

von Bengelbenny - am 31.01.2010 08:10
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Als jemand, der auch bei Eis, Schnee und Kälte seine 20km pro Tag auf dem Fahrrad zurücklegt, habe ich oft den Eindruck, dass genau dies bei manchen Autofahrern zutrifft.

Dazu eine naive Frage: Wie sind die Straßenverhältnisse? Ich würde ja hier auch gerne wieder das Fahrrad nutzen, aber entweder sind die Straßen und Fahrradwege gestreut und daher (vor allem an den Rändern) glatt oder aber überhaupt nicht geräumt und dann ist der Schnee zu hoch, um sicher mit dem Rad durch Kurven oder Steigungen zu fahren. Den vernünftigen Mittelweg, nämlich ein Räumen der Straße, so dass eine 3-5 cm hohe Schneedecke übrig bleibt, sucht man hier vergebens.

Hier im südlichen, ländlichen Ruhrpott, wo die Tiefebene ins Mittelgebirge übergeht, auf 180 m ü. NN liegen derzeit etwa 20 cm Schnee.
Diese 20 cm führten dazu, dass der Busverkehr gestern und heute in ganz Bochum und Umgebung (laut WDR auch in Dortmund und Hagen) komplett eingestellt wurde. Gestern Abend fuhren dann für ein paar Stunden die wichtigsten Linien zumindest im Stundentakt, heute ist wieder essig. Dafür läuft der Individualverkehr problemlos :(.
Das ist genau das Gegenteil von dem, was eine Winterwetterlage für mich reizvoll macht: Die Herrschaft des Menschen über die Natur zumindest ein paar Tage im Jahr zu begrenzen; und die Menschen zum Umdenken auffordern. Ohne ÖPNV wird das Umdenken jedoch erschwert...

von Thomas R. - am 31.01.2010 10:15
Im laendlichen Raum, beispielsweise in meiner Heimat, sind die Radwege oftmals nicht geraeumt bzw. sie werden von Anwohnern zum Ablagern des Schnees benutzt. Kann ich zumindest teilweise verstehen, denn der kommunale Winterdienst raeumt nur den Bereich, den er raeumen muss, weil niemand sonst dazu verpflichtet waere. Das fuehrt dazu, dass vor jeder Grundstueckszufahrt der Schneeschieber mit dem Multicar anhaelt, zuruecksetzt und hinter der Grundstueckszufahrt wieder Schnee beiseite schiebt. Der zornige Anwohner schaufelt dann den Schneeberg, der seine Einfahrt verbaut, einfach beiseite. Und so landet das Zeug dann eben wieder auf Geh- und Radweg.

Zwar wird immer wieder in den Amtspublikationen darauf hingewiesen, dass diese Schneemassen auf dem eigenen Grundstueck zu lagern sind, jedoch wird das niemand freiwillig machen. Man schaufelt sich ja nicht freiwillig den Garten mit Schneebergen zu.

Und so, wie das da zu beobachten ist, tun's auch meine Garagennachbarn! Da ich unter der Woche in meinem Bildungszentrum wohne, wird meine Garage derzeit nicht genutzt. Das sieht man auch und daraus leiteten die Nachbarn das Recht her, ihren Schnee als riesigen Berg vor meine Garage zu kippen und bis ans Tor zu schaufeln. Nicht nur, dass ich mein Auto so auch am Wochenende nicht reinstellen kann! Neee, ich komme damit weder an Waschanlagenfrostschutz fuer meinen Loewen noch an eine Schippe heran, um diesen Berg wegzuschippen. Prima!! :mad:

von PowerAM - am 31.01.2010 10:30
Zitat
Thomas R.
Dazu eine naive Frage: Wie sind die Straßenverhältnisse? Ich würde ja hier auch gerne wieder das Fahrrad nutzen, aber entweder sind die Straßen und Fahrradwege gestreut und daher (vor allem an den Rändern) glatt oder aber überhaupt nicht geräumt und dann ist der Schnee zu hoch, um sicher mit dem Rad durch Kurven oder Steigungen zu fahren.

"Mein" Waldweg ist nicht befahrbar, wenn viel Schnee liegt. Der offizielle Radweg wird nicht geräumt und ist somit auch nur eingeschränkt befahrbar. Also nutze ich halt die normale Strasse. Die ist immer befahrbar. Wenn am frühen Morgen Neuschnee fällt, kommt der Winterdienst meist erst nach mir, da erst die grossen und wichtigen Strassen geräumt werden. Dann ist es am schönsten. Viele Autofahrer scheissen sich dabei aus unerfindlichen Gründen vor Angst fast in die Hose, aber auf dem Fahrrad ist das herrlich. Man muss natürlich schon etwas vorsichtiger und gefühlvoller fahren als auf trockener Strasse...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 31.01.2010 11:03
Ja, ich hasse Schnee und Winter. Kann (will...) deswegen schon seit Wochen keine vernünftige Tour mehr machen. Im Winter in den Süden auswandern, da hätte ich absolut nichts dagegen, aber das System™ schon und das ist stärker.

von Wrzlbrnft - am 31.01.2010 11:12
Zitat

10 cm Neuschnee reichen dir ???
Machst du Witze,bevor du weiter jammerst schau mal hier


Wie gerne ich dort wohnen will :cheers: Geil so viele schnee!

von Jassy - am 31.01.2010 12:13
Zitat
Wrzlbrnft
Ja, ich hasse Schnee und Winter. Kann (will...) deswegen schon seit Wochen keine vernünftige Tour mehr machen. Im Winter in den Süden auswandern, da hätte ich absolut nichts dagegen, aber das System™ schon und das ist stärker.


Habe mein Überlandfahrrad auch schon seit 5 Wochen nicht mehr benutzt.
Jetzt ist auch an der Albkante alles voll mit Schnee. Ist halt richtiger Winter, nicht nur Schuddelwetter wie in den letzten "Wintern".
Nach Süden auswandern. Eine Woche Mallorca zum Radfahren genügt auch und bringt
die Psyche wieder in Ordnung. War vor 7 Jahren im März in Paguera (deutsche Rentnerkolonie :-))
nur zum Radfahren. Von dort über die Berge zum Ballermann und wieder zurück - hat echt Laune gemacht.
Wie schrieb schon Jürgen Löhle vor 7 Jahren in der Sonntag Aktuell:
"Wenn es draußen kalt ist, neigt der radelnde Mensch zur Depression. Oder er fliegt nach Mallorca....."
Dann berichtete er eine knappe Seite über seine "Kleine Winterflucht". Hab's grad wieder gelesen, macht Laune, es auch wieder zu tun.
Jetzt ist aber erst mal wieder etwas Nachschippen angesagt ;-)

Schönen Sonntag,
Jürgen
QTH Eningen u.A. bei Reulingen
Schneehöhe ~20 cm

von Jürgen Martens - am 31.01.2010 12:45
Obwoh es hier schon seit rund einer Woche jeden Tag etwas schneit, hat es bis jetzt insgesamt nur 12 cm Schnee am Boden.

Im März 2006 hatte es mal innerhalb von 24 Stunden fast 50 cm Neuschnee gegeben.

von radiohead - am 31.01.2010 13:49
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
auf dem Fahrrad ist das herrlich. Man muss natürlich schon etwas vorsichtiger und gefühlvoller fahren als auf trockener Strasse...

Hm. Ich glaube ich probiere es nächste Woche einfach nochmal mit dem Rad. Auf Nebenstrecken sollte das ganz gut funktionieren, auch wenn es da mehr Steigungen gibt. Auf der "Hauptstrecke" wurde es mir zu gefährlich: der Radweg vereist und auf der vierspurigen Straße rasen die Autos nur so an einem vorbei, dass man lieber nicht mit dem Rad drauf fährt...

Leider bin ich nicht früh genug draußen, um vor dem Winterdienst unterwegs zu sein.

von Thomas R. - am 31.01.2010 15:30
Auch eine Woche Mallorca o.ä. liegt System™-bedingt nicht drin. (vom Budget mal abgesehen)

von Wrzlbrnft - am 31.01.2010 16:10
Mal ein paar Bilder von heute...











Freitag gegen 2 Uhr...
http://www.youtube.com/watch?v=MduF_04MCnE

von maadien - am 31.01.2010 19:15
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