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vor 7 Jahren, 9 Monaten
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Martyn136

Bundesnetzagentur Frequenzauktion 2010 ist beendet

Startbeitrag von Martyn136 am 20.05.2010 22:04

Heute wurde die Bundesnetzagentur Frequenzauktion 2010 beendet, wobei über 4,38 Milliarden Euro erzielt worden sind.

Im 800 MHz Bereich gingen jeweils zwei Blöcke an T-Mobile, Vodafone und o2. Im 1800 MHz gingen die beiden konkreten Blöcke an E-Plus, und die drei abstrakten Blöcke an T-Mobile.

Im 2100 MHz Bereich gingen zwei FDD Blöcke an E-Plus und jeweils ein FDD Block an Vodafone und o2. Dievier TDD Blöcke gingen alle an o2. Insgesamt hat nun für FDD E-Plus vier Blöcke zur Verfügung, Vodafone und o2 jeweils drei Blöcke und T-Mobile nur zwei Blöcke. Für TDD hat o2 satte vier Blöcke zur Verfügung, während T-Mobile, Vodafone und E-Plus dort jeweils einen Block zur Verfügung haben.

Im 2600 MHz Bereich konnten sich T-Mobile, Vodafone und o2 jeweils vier FDD Blöcke sichern während E-Plus nur zwei FDD Blöcke erhalten hat. Für TDD hat sich Vodafone satte fünf Blöcke gesichert, E-Plus und o2 haben zwei TDD Blöcke und T-Mobile nur einen TDD Block.

Fazit:

Als erstes möchte ich auf E-Plus eingehen. LTE ist für E-Plus wohl gelaufen, den 800 MHz Bereich ging E-Plus ganz leer aus und im 2600 MHz Bereich hat E-Plus auch nur 10 MHz gepaarte Freequenz erhalten. Damit ist man gegenüber UMTS wohl nicht konkurrenzfähig, zumal E-Plus ja nun im 2100 MHz 20 MHz (doppelt soviel als T-Mobile) zur Verfügung hat. Das ist schon eine sehr grosse Chance für E-Plus. Den nebenbei hat E-Plus viel Kosten für die 800 MHz Frequenzen gespart und hat jetzt auch keinerlei Ausbauverpflichtungen, und hat so jetzt alle Möglichkeiten sich auf einen vorbildlichen UMTS Ausbau zu konzentrieren. Ebenfalls von Vorteil ist das man sich ohne 800 MHz Frequenzen keine stationären User einfängt, die zusätzlich das Backbone belasten würden. Hoffen wir das E-Plus nun seine Chance nutzt.

Auf T-Mobile lohnt es sich auch seperat einzugehen. Neben dem 800 MHz Bereich und 2600 MHz Bereich konnte sich T-Mobile noch 15 MHz gepaarte Bandbreite im 1800 MHz Bereich sichern, die technologieneutral eingesetzt werden können. Damit kann T-Mobile dann auch propietäres LTE1800 machen um die LTE800 Nodes zu entlasten. Damit kann T-Mobile eventuell seinen stationären Usern höhere Geschwindigkeiten anbieten als Vodafone und o2. Dafür konnte sich T-Mobile aber keine gepaarten Frequenzen im 2100 MHz Bereich sichern um UMTS weiter zu optimieren.

Zu Vodafone und o2 gibt es nicht viel zu sagen. Sie konnten sich sowohl im 800 MHz und 2600 MHz Bereich als auch im 2100 MHz Bereich ihr Wunschspektrum sichern. Darüber hinaus hat o2 noch viele 2100 MHz TDD Blöcke und Vodafone viele 2600 MHz TDD Blöcke erhalten, allerdings dürften diese sich als relativ werlos erweisen. Immerhin waren diese Blöcke ausserordentlich günstig zu haben und dürften die Kassen nicht sonderlich belasten.

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