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Alles wird teurer ODER kommt die Inflation ?

Startbeitrag von Starsailor001 am 13.02.2011 18:24

Ich möchte heute mal ein Thema anstoßen, welches mittlerweile wieder sehr augenscheinlich zu Tage tritt.

Durch die völlig falsche Geldpolitik der Notenbanken (Gelddrucken noch und nöcher) und der damit verbundenen Steigerung der Geldmenge auf dem Markt ziehen jetzt nach und nach die Preise an.


****************
Ich fange mal mit einigen Beispielen an:

Sonnenblumenöl 1L bisher 99 Cent jetzt 1.39 Eu... UND DAS ÜBERALL!!!!Preisabsprache!

K Classic 4 Rostbratwürste bisher 1.79 jetzt 2.19 Eu

Doppelsemmel beim Bäcker bisher 35 Cent jetzt 40 Cent

Milka jetzt generell 79 ct bis 89 ct...früher im Angebot 49ct jetzt für 59 Cent im Angebot

Obst und Gemüse im Schnitt 20% teurer

Butter im Kaufland bisher 79 Cent, jetzt 99 Cent..

*****************************


Auch gibt es Fälle bei denen der Preis gleich blieb aber der Inhalt verringert wurde, zB.IGLO Schlemmerfilet: bisher 400g jetzt 380 Gramm.
Ebenso bei Pampers Windeln...jetzt sind weniger drin.


dazu NTV:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Kraft-erhoeht-Preise-article2587066.html

Wer kennt weiter Beispiele die unsere Inflation befördern?

Die 50 interessantesten Antworten:

Wie, da gab es Butter noch für 79 ct?
Hier erhöhen und verringern immer alle innerhalb der gleichen Woche die Butterpreise. Vor längerer Zeit von 79 ct auf 1,05 ¤, dann ging zuerst Aldi auf 99ct runter und netto/Lidl/Combi usw. zogen nach...

> Obst und Gemüse im Schnitt 20% teurer
Es ist Winter!

> K Classic 4 Rostbratwürste bisher 1.79 jetzt 2.19 Eu
Es ist Winter!

> Sonnenblumenöl 1L bisher 99 Cent jetzt 1.39 Eu... UND DAS ÜBERALL!!!!Preisabsprache!
Der Brölio-Preis ist an den Dieselpreis gekoppelt ;)

> Durch die völlig falsche Geldpolitik der Notenbanken (Gelddrucken noch und nöcher) und der damit verbundenen Steigerung der Geldmenge auf dem Markt...
Je höher die Inflation um so leichter fällt es dem Staat seine unglaublich hohen Schulden zurückzuzahlen...



von iro - am 13.02.2011 19:05
Inflation entsteht nicht durch irgendwelche Handlungen, sondern ausscließlich daraus, was die Menschen glauben. Wenn alle eine hohe Inflation erwarten, wird es auch eine geben, weil alle die Preise schon mal vorsichtshalber erhöhen.

Eine Inflation kommt also spätestens dann, wenn in der BILD steht, dass eine kommt. Letzte Woche stand das da, glaube ich.

Ist doch logisch.

von Alqaszar - am 13.02.2011 19:17
Zu der Inflation, die seit dem Euro vorallem bei Waren des täglichen Bedarfs ausserordentlich hoch ist, kommt noch hinzu das mittlerweile die Inflation weder bei den Gehältern noch durch den Zins auf Spareinlagen ausgeglichen wird, und wir somit von Jahr zu Jahr weniger Kaufkraft haben.

Wenn die Inflation durch jährliche Gehaltserhöhungen und entsprechende Zinsen auf Gespartes ausgeglichen werden würde, dann wärs nur halb so dramatisch.

von Martyn136 - am 14.02.2011 00:05
Ja, das wär schön, wenn das mal wieder gemacht würde... und würde dabei allerdings auch gleich wieder die Inflation anheizen...
Obwohl natürlich ein Teil der derzeitigen Inflation auch in die Kassen einiger Großkonzerne des Energiesektors mir ihren jährlich in unverschämter Weise unter Ausnutzung einer Quasi-Monopolstellung steigenden Gewinnen fliesst...

Der Threadtitel ist eigentlich auch nicht richtig, die Inflation kommt nicht, sie ist eigentlich immer da. Und wenn sie mal nicht da ist (Deflation), dann ist das sehr schlecht für die Wirtschaft eines Landes.

von iro - am 14.02.2011 00:40
Zitat

Durch die völlig falsche Geldpolitik der Notenbanken


Richtig, jetzt druckt ja nicht nur die EZB im Euroraum sondern jede Notenbank kann und tut das jetzt grad so wie sie lustig ist. Spanien, italien, usw.

Die Lebensmittelpreise werden bei uns aber nur moderat steigen da hier die Discounter sich gegenseitig noch genug Druck machen. In F, It, GR etc. ist das alles schon vieeell teurer.

Ne Realinflation die über die üblichen 4% hinausgeht werden wir wohl erleben in diesen letzten Jahren des Euro.

Zitat

Und wenn sie mal nicht da ist (Deflation), dann ist das sehr schlecht für die Wirtschaft eines Landes.


So zumindest das Mantra der Idioten die uns diese Scheisse immer weiter einbrocken.

von Detektordeibel - am 14.02.2011 05:28
In den anderen EU-Laendern bekommt man zumeist aber auch ganz andere Warenqualitaet. Da in Deutschland Lebensmittel hauptsaechlich nur billig sein muessen ist auch hier die Marktmacht der Discounter so gross. Der Kaufkraftverlust ist auch nicht zu bestreiten. Er wurde durch verbreitete Einkommensreduzierungen in Form geringerer Tarifabschluesse in Verbindung mit zum Teil grosszuegigem Einkommensverzicht zugunsten einer zeitlich befristeten Wahrung einiger Arbeitsplaetze und durch stark gestiegene Energiekosten (die Preisaufschlaege in nahezu jeder Branche verursachten) sowie dem grosszuegigen Griff in die Ruecklagen der Buerger beschleunigt. Arbeit darf auch hier nichts mehr kosten und dementsprechend legt man alles daran, das Meer der Arbeitslosen durch chronisch schmal bezahlte Zeitarbeiter und andere Geringverdiener zu ergaenzen. Solange sich jeder Arbeitgeber zugunsten der eigenen Bilanz in Lohnzuschuesse aus staatlichen Toepfen fluechten kann...

von PowerAM - am 14.02.2011 06:54
Richtige Arbeit gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr.
Wenn man im Netz die Stellenbörsen aufruft dann bekommt man nur noch Zeitarbeitsfirmen zu Gesicht.
Und diese zahlen alle unterschiedlich den Stundenlohn.
Aber wenn die Firma bei der IGZ ist dann liegt der Grundlohn in Moment bei 7,60¤ bei Lohngruppe 1.
Obendrein zahlen die dann noch eine freiwillige Zulage ( meist 1-2¤/Std.) je nach dem auf was für eine Arbeit man eingesetzt ist.

von _Yoshi_ - am 14.02.2011 09:22
Dass in einem Land mit den niedrigsten Lebensmittelpreisen im westlichen Europa, wo sich die Preise für Grundnahrungsmittel in den letzten 25 Jahren nur marginal gesteigert haben (teilweise sogar gleich geblieben, also real billiger geworden sind) und der Bürger einen erstaunlich geringen Anteil seines verfügbaren Einkommens für Lebensmittel ausgibt, über TEURE LEBENSMITTEL gejammert wird, hat etwas absolut GROTESKES!
:nichtzufassen:

von Peter Schwarz - am 14.02.2011 10:03
Zitat
cougar1989
Einige Produktionsfirmen zahlen teilweise nur noch bis zu 5¤/h, jeder kann sich davon dann ausrechnen, was man im Monat verdient. Von dem Gehalt kann man heute keine Familie mehr im Monat ernähren.

Davon könnte ich hier in der Schweiz nicht mal die Miete bezahlen... :joke:

Übrigens: der eidgenössische Bananenpreis liegt bei derzeit 2.80CHF/kg (ca. 2.15¤), der Durchschnittslohn beträgt brutto 5823CHF/Monat bzw. umgerechnet 4445¤ (Stand 2008, neuere Zahlen habe ich auf die Schnelle nicht gefunden).

Auf Einkaufsfahrten ins nahe Schland verzichte ich konsequent, solange mein Lohn überdurchschnittlich bleibt... ;)

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 14.02.2011 11:50
@Rolf:

4445¤/Monat, das beeindruckt.
Das sind dann aber keine Löhne aus Handwerk und Einzelhandel, vermute ich?
Ist irgendwo eine Liste ersichtlich, aus der hervor geht, was z.B. eine Frisöse, ein Maurer, eine Teilzeitkraft im Einzelhandel oder ein Fliesenleger im Alpenparadies verdient?

Um das beeindruckende Einkommen besser einschätzen zu können, würde mich der schweizer Mietspiegel interessieren. Weitere Fixkosten wie Strom/Gas/Wasser, KFZ-Steuer, Kabelgebühren und soziale Abgaben wären dann auch von Interesse. ;)

von Mc Jack - am 14.02.2011 12:09
Was man machen sollte: Die Arbeitsagenturen bestreiken, wenn sie einen in Hartz4 schieben wollen, weil man keinen unterbezahlten Job annehmen will. Man darf sich einfach nicht alles gefallen lassen, so ist es! Dann wacht die ganze Gesellschaft mal auf. Dazu ist es noch nicht zu spät, nur muss man sich eben auch auf die Hinterfüße stellen und sagen: Ich will solange ALG1, bis man mir einen Arbeitsplatz bietet, mit dem ich z.B. meine Familie ernähren kann, auf jeden Fall einen zweistelligen Netto-Stundenlohn! Und dann nicht mehr von der Stelle weichen, also das Büro besetzen, bis sich was tut! Und die Firmen, die unverschämte Angebote machen, dürfen von den Arbeitsagenturen gar nicht mehr vermittelt werden!



von Peter Schwarz - am 14.02.2011 17:07
Am besten lässt sich die allgemeine Inflation an einem ganz simplen und einfachen Produkt ablesen.

Dem BIG MÄC von Mc Donalds.
Teilweise ist er jetzt schon bei 3.49 Eu angekommen,das sind schlappe 7 DM.Im Schnitt wird der Preis für den Big Mäc jedes jahr um ca. 10 Ct. angehoben.
Da ist aber nicht der Winter dran schuld??

HISTORIE im Big MÄc Preis als Beispiel für unsere Infaltion.
1984 kostete ein Big Mäc 2.95 DM ( ca.1.49 Eu)
1990 kostete er schon 3.95 DM(ca.1.99 Eu)
1995 dann schon 4.95 DM( ca 2.49 Eu)

jetzt 2011 sind wir bei 7 DM ( 3.49 Eu) angekommen.


Und ich glaub bei Milka , die jetzt für 89 Cent regulär zu haben sein wird und im Angebot bestensfalls für 59 Cent , wenn man Glück hat sicher auch nicht...auch Kaffee zieht zur Zeit stark ebenso wie Reis und Weizen udn Pflanzenöl, wenn man sich mal die Preise auf dem Rohstoffmarkt anschaut.

Mir scheint als hätten Spekulanten ein neues Steckenpferd entdeckt.Nach dem Ölpreis und Gold jetzt die Rohstoffpreise.
+++++++++

Nochn Beispiel:
Im Jahr 1994kostete eine Doppelsemmel beim hiesigen Bäcker 40 Pfennige.
Im Jahr 2009 waren es 35 Cent. Jetzt 2011 sind es 40 Cent , für ein und dasselbe Produkt.

Ebenso wuchsen die Preise für Gas,Heizöl,Sprit,Energie rasanter als die Einkommen.Die Zinsen auf Ersparten sind schweinemickrich..die Zinsen auf Kapitallebensversichrungen wurden seit 10 Jahren konsequent immer wieder gesenkt.

++++++++++++++++++++++++++++++
Zumindest die Löhne der meisten Menschen , die ich kenne haben sich in diesen Zeitraum NICHT verdoppelt.Ich kenne viele, die haben seit 8 Jahren keine Lohnerhöhung bekommen,sind froh das sie Arbeit haben...und haben wenn man von 2% jährlicher Inflation ausgeht in diesen 8 Jahren satte 16 % an Kaufkraft ihres Geldes schlicht und einfach eingebüßt.Denn dauerhaft Löhne NICHT zu erhöhen ist auf Dauer eine Art LOHNsenkung aber halt schleichend.

von Starsailor001 - am 14.02.2011 18:09
Zitat

Was da einige erzählen, dass eine gerne den Autoführerschein machen würden, aber dazu das Geld fehlt.


Tja, denen hat leider keiner gesagt das ein Autoführerschein wichtiger ist wie eine abgeschlossene Berufsausbildung. :bruell:

Zitat

Was man machen sollte: Die Arbeitsagenturen bestreiken,


"Bestreiken" :D
Wenn die Leute das auch machen würden anstatt reinzulaufen und nach Geld zu schreien wäre vielen auch besser geholfen. :bruell:

Zitat

bis man mir einen Arbeitsplatz bietet,


Glaubste die Leute würden dadrin sitzen wenn sie wüssten wie man nen Job findet. :rolleyes:


Zitat

auf jeden Fall einen zweistelligen Netto-Stundenlohn


:bruell: Das ist ja die Crux, typisch deutsch, nur an den Stundenlohn denken und schon der Berufsanfänger rechnet sich schon aus wann er in Rente gehen kann. :bruell:
Genauso wie dieses lächere Staat-Vertrauen, "ich bleib solange im Arbeitsamt bis man mir einen Job gibt", "Mann soll mich in einem Umschulung schicken", ich will, ich will, ich will, gib mir, gib mir...

Wofür denn? Was hat der einzelne Depp der da anstampft denn schon anzubieten? Offensichtlich nur seine Zeit die er irgendwie mit sinnlosarbeiten rumbekommen möchte. Auf die Idee selber was zu suchen kommt man gar nicht erst... Und wenn dann gibt man auch nur Bewerbungen ab, kann man auch Lottoschein abgeben wenn man nix zu bieten hat...

Alles soll für einen geregelt werden... und die Arbeitsplätze soll am besten die Regierung schaffen.
Solange die Leute noch so entsetzlich verblödet sind wird sich für die auch nix ändern.

Zitat

die Zinsen auf Kapitallebensversichrungen wurden seit 10 Jahren konsequent immer wieder gesenkt.


Wer so blöd ist und da sein Geld reinsteckt.



Zitat

Und die Firmen, die unverschämte Angebote machen,


Hallo, das ist doch das Prinzip. Pseudo-"Unternehmer" die nix draufhaben wollen überall mit den billigsten Preisen rein und unterbieten sich das sie selber schon fast nix mehr verdienen können, und den Abstand dazwischen müssen die Clowns zahlen die sich von denen auch noch billigst abspeisen lassen. Die Abwärtsspirale funktioniert halt nur solange es Leute gibt die sich lieber alles gefallen lassen anstatt ihre Bequemlichkeit aufzugeben.


Zitat

4445¤/Monat, das beeindruckt.
Das sind dann aber keine Löhne aus Handwerk und Einzelhandel, vermute ich?


Das ominöse "Durchschnittsgehalt". Liegt in Deutschland auch irgendwo bei 4000¤ im Monat.

Wenn ein Bankmanager im Monat 500 000 oder 800 000¤ in den Rachen geschmissen bekommt dann zieht der den Schnitt für ein paar HartzIV Empfänger gewaltig nach oben. :joke:

Hier wird immernoch auf einem sehr hohen Niveau gejammert, GERADE von den ach soo armen HartzIV empfängern. Für das Geld arbeiten Leute auf dem Balkan noch Vollzeit und müssen auch davon noch leben und das ohne zu sterben, und das Essen kostet da das gleiche.

Die Crux ist je mehr Geld die Leute haben umso mehr geben sie aus.

Sobald mit dem Sozialstaat schluss ist werden einige Leute die jetzt noch das Maul aufreißen wegen zu niedrigen Löhnen arbeiten bis zur Erschöpfung um den Bauch voll zu kriegen.

Kaufkraft? Was ist Kaufkraft? Der eine macht mit 5¤ Brot für nen halben Monat, der andere kauft 2 Tiefkühlpizzas und ne andere kauft sich lieber eine flasche Haarshampoo. - Was sind da 5¤ HartzIV erhöhung?

Selbst die Leute die noch 1300, 1400¤ Netto mit heimschleppen quängeln lieber herum anstatt das sie ihr Gehirn einschalten.

Mit der Inflation ist es genau das gleiche, vor 10 jahren wahr schon klar das der Euro eine dumme Idee von dummen Politikern war, die halbierung der Einkommen hat man hingenommen. Was macht man aber um sich vor der Inflation zu schützen? Riester-Renten abschließen. :rolleyes:
Wer dumm durch die Gegend steuert und sich seine Metzger selber wählt braucht sich doch nicht wundern wenn er von jedem verarscht und über den Tisch gezogen wird.

Kraft des deutschen Arbeitnehmers... Nokia haut ab weil die Subventionen eingestellt werden, quängelt man rum und macht eine Lichterkette. Aber man harrt aus bis zum letzten Tag und zum bitteren Ende in irgendeiner Auffanggesellschaft, wo die Ratten schon lange das sinkende Schiff verlassen haben geht der Deutschmichel in seinem Kadavergehorsam immer mit dem Schiff unter.








von Detektordeibel - am 14.02.2011 18:43
Zur Inflation:
Wenn man mal die wöchentlichen Werbeprospekte durchnimmt kann man aber auch manche (positive) Überraschung erleben:

Der Netto in meiner Nähe bot vergangene Woche 20% Rabatt auf das gesamte Sortiment (ausser Tchibo-Artikel/Zeitschriften und preisgebundene Artikel) ab einem Einkaufwert von ¤50 !
10% ab ¤20 Einkaufswert
Und das auf die Discounterpreise !
Sowas habe ich noch nicht gesehen...

Hat schon was ruinöses an sich,finde ich.Ich kenne denen ihre Margen/Aufschläge nicht,aber viel verdient ist da dann nicht mehr.Bei Milchartikeln müssen die da sogar deutlich draufgelegt haben.Da ist ja so schon noch kaum was verdient.



von UM74 - am 14.02.2011 22:02
Diese Discounter-Dumpingspielchen mache ich gar nicht mehr mit.
@Starsailor: Dein Vergleich mit dem BigMac hinkt. Es ging um Lebensmittelpreise, nicht um Gastronomiepreise. Alles, was mit einer Dienstleistung verknüpft ist, ist teurer geworden. Aber das reine Nahrungsmittel, das landwirtschaftliche Produkt eben nicht und wenn, dann nur ganz marginal und weit unter der Inflationsrate. Viele Preise sind sogar zurückgegangen. Das Mehl ist nicht teurer geworden, bzw. es unterliegt jährlichen Schwankungen aufgrund der Ernte. Das Brot beim Bäcker freilich ist teurer geworden (m.E. aber nur inflationsbereinigt). In dem Sinne muss ich dann sogar Detekordeibel zustimmen: Anstatt zwei TK-Pizzen zu kaufen, kann ich auch selbst Brot (oder auch Pizza) backen und spare dabei, vor allem wenn ich einen Mehrpersonenhaushalt führe. Allerdings kann ich das nur, wenn ich nicht morgens um fünf noch Zeitung austrage und abends noch einen zweiten Nebenjob fröne, weil mein Brötchengeber mir nur 5 Euro zahlt die Stunde, wie im gegebenen Beispiel. Die Wertschöpfung im Haushalt wird zukünftig immer bedeutender. Der Trend in einer Gesellschaft in der Krise wird wieder verstärkt zur Selbstversorgung gehen!



von Peter Schwarz - am 14.02.2011 23:49
Zitat
Detektordeibel
Mit der Inflation ist es genau das gleiche, vor 10 jahren wahr schon klar das der Euro eine dumme Idee von dummen Politikern war, die halbierung der Einkommen hat man hingenommen.

Eine Inflation im Bereich von 2% - 2,5% ist eigentlich normal, und für die Wirtschaft auch gesung.

Nur sollte es dann mindestens 3,5% auf Tagesgeldkonto und jährliche Erhöhung aufs Gehalt geben. Aber genau an den zwei Dingen mangelt es in den letzten Jahren.

Der Euro wurde nicht von den Politikern, sondern von Wirtschaft und Handel zum Teuro gemacht.

von Martyn136 - am 15.02.2011 03:27
Zitat
Martyn136
Der Euro wurde nicht von den Politikern, sondern von Wirtschaft und Handel zum Teuro gemacht.

Aber Politiker haben solchen Blödsinn wie die Hartz-Konzepte eingeführt. Man hätte es ehrlicherweise auch gleich als Lohn-Dumping-Programm bezeichnen können. "1-Euro-Jobs", "Ich-AG", "Mini-Jobs", "Jobcenter", "Personal-Service-Agenturen" ... da wird viel Aufwand getrieben, um die Arbeitslosenstatistiken schönen zu können. Das war/ist Politikern jeder Couleur stets willkommen. Die Betroffenen können darüber nur lachen.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 15.02.2011 05:07
Zitat
Martyn136
Der Euro wurde nicht von den Politikern, sondern von Wirtschaft und Handel zum Teuro gemacht.


Überal hör ich wie seit Jahren über den Euro geschimpft wird, das sei so schrecklich, der hat alles teuer gemacht, und wir wollen wieder das gute alte Geld zurück.

Ehrlich gesagt, ich will nicht wissen, wie es ohne den Euro 2011 ausschauen würde. Dadurch, das alle ihr eigenes Geld haben, hätte das eine ziemliche Tragödie für Europa dargestellt.
Außerdem: An die (speziell ältere Leute), die wieder das gute, alte Geld eingeführt werden haben wollen: Es würde nie mehr an das von vor 10 Jahren angepasst werden, sondern einfach an das heutige angepasst werden. Und die Teuerung wäre auch ohne Euro so enorm ausgefallen, daran hat der Euro keine Schuld.

Für mich ist der Euro eins der wichtigsten Mittel, was die EU in den letzten Jahren zusammengebracht hat, neben den Schengen-Abkommen. Der Rest scheitert leider an der Engstirnigkeit der Länder, die immer nur für sich den maximalen Profit herausholen zu versuchen... Die EU könnte soviel mehr durchsetzen, auch für uns positives. Aber daran wird sie leider gehindert durch die Mitgliedsländer, die auch nicht nur ein Zehntel ihrer "Macht" abgeben...

Deswegen haben wir auch jetzt das Problem mit dem Euro und den bankrotten Staaten. Wären die Finanzen mehr unter Eu-Aufsicht, hätte Griechenland sowas nie verursachen können. Es ist einfach eine Frechheit, dass ein Eu-Land den ganzen Euro zerstört!

von RTL 102.5 Fan - am 15.02.2011 11:30
Zum EURO- Rettungsschirm:

EIN KURZER KLICK und ganz rechts oben geschaut:

http://www.steuerzahler.de


++++++++++++++++++++++++++++++++++

WELT.DE:

"
Deutschland wird für den permanenten Euro-Rettungsfonds für die Zeit ab 2013 deutlich mehr Geld zur Verfügung stellen.
Anders als der befristete Schirm soll der künftige Fonds maroden Euro-Staaten effektiv 500 Milliarden Euro bereitstellen können. „Dafür wird auch unser Beitrag ein Stück höher werden müssen“, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) auf einem Ressortcheftreffen in Brüssel.
Den befristeten Schirm stützt Deutschland mit Garantien in Höhe von gut 120 Milliarden Euro.
Zum Erreichen eines verfügbaren Volumens von 500 Milliarden Euro müsste die Gesamtsumme um 200 Milliarden Euro aufgestockt werden. "


Quasi bürgt Deutschland dann für den neuen 500 Mrd Rettungsschirm mit mit 320 Mrd Euro.Das wären ja um die 60% des Gesamtvolumens.
Es ist aber immer wieder erstaunlich das bis zum Hals verschuldetete Mieter(F,D,I,Esp,LUX..usw) in einem gemeinsamen Haus(EU), noch für ihre Nachbarn gegenseitig riesige Bürgschaften abgeben können...um einen "Rettungsschirm" zu zaubern.
Sowas würde im realen Leben nie gehen..nie !!

Wirtschaftsaufschwünge auf PUMP und über Kredite kommen spät aber ganz spät wie ein Boomerang einmal zurückt.Mit allen Risiken und Nebenwirkungen.
Die Notenbanken pumpen so viel billiges Geld in den Markt, welches Unternehmen als Kredite aufsaugen um weiter bestehen zu können...irgendwann rächt sich ein Leben auf Pump.

Wenn ich als Privatmann 100 Euro einnehme...aber 250 Euro immer ausgeben muß und mir vorsorglich immer wieder 200 Euro Kredit besorge...und meine Ausgaben steigere auf 350 Euro..und meine Einahmen auf 80 Euro sinken...dann bin ich irgendwann Bankrott und bekomme nirgendwo mehr Geld.
Und genauso läuft es derzeit bei fast allen EU Staaten einschließlich Deutschland ab...nur das immerwieder neues GELD aus dem NICHTS erscheint....

Wieso das bei Staaten anders ist leuchtet mir bis heute nicht ein.Auf Dauer wird dieses Rumwirtschaften nicht gutgehen.Und wer mit erhobenen Zeigefinger nach Griechenland zeigt sollte einmal die deutschen Auslands- und Staatsschulden von A bis Z durchrechnen.Da klebt fast überall an Deutschlands Staatsgütern,historischen Gebäuden,Errungenschaften aus besseren Zeiten und dem Tafelsilber.... jetzt der KUCKUCK !




von Starsailor001 - am 15.02.2011 18:43
Zitat
PowerAM
Das Pfund Kaffee kostet jetzt zwischen 4,50 und 5 EUR? :bloed: Und urploetzlich ist auch keinerlei Angebotsware mehr erhaeltlich.


13,4333
- RX: Sony CDX-MP70 (ABC-Tuner), Blaupunkt Panda CC (Sharx), Lextronics Eton E5 (53 kHz), Roadstar TRA-2350 P (82/110 kHz), Morphy Richards (DRM/DAB/UKW/AM)
52,7167 - ANT: 3-Element Yagi (UKW), Dipol (UKW)
| PEUGEOT 206 HDI éco | | ..88....92....96....100....104..|..108 MHz |


Gleich wie hier...

von RTL 102.5 Fan - am 16.02.2011 12:49
Die Begründung liegt wie beim Gold oder Öl in der Spekulation am Weltmarkt.

Das heißt ich kaufe heute Kaffeekontingente am Weltmarkt zum derzeitigen Preis ..von so und so vielen Tonnen ein..und spekuliere darauf , das diese dann in wenigen Monaten viele Prozentpunkte mehr wert sind.Und dann verkaufe ich diese Kaffeekontingente am Weltmarkt wieder mit einem satten Gewinn.Und wenn viele Marktteilnehmer daran glauben,das der Preis steigt....dann steigt er auch :-)....


Der Kaffeepreis am Welmarkt steigt wie andere Rohstoffpreise Weizen,Reis,Kakao usw. unaufhaltsam.
Und die Kaffeeröster geben diese Preise um Gewinnmargen nicht zu verlieren halt nach und nach weiter.


Immobilien sind jetzt eher OUT zum spekulieren...es gibt ja die neue Spielwiese: ROHSTOFFE !
Und die Party am Markt geht weiter....


SIEHE:

http://rohstoffe.finanztreff.de/rohstoffe_einzelkurs_uebersicht,i,338219.html

von Starsailor001 - am 16.02.2011 19:06
Es ist nicht zu fassen. In den letzten Jahren liest man ständig von Dumpingpreisen in der Landwirtschaft. Von Milchbauern, die den Bättel hinschmeissen, weil die Erlöse die Kosten nicht tragen. Von Discountern, die Erzeuger dermassen unter Preisdruck setzen, dass diese in echte Schwierigkeiten geraten.
Und jetzt treibt man die Sau von drastisch steigenden Lebensmittelpreisen durchs Mediendorf. Und alle fallen drauf rein! Wie doof muss man sein?



von Peter Schwarz - am 20.02.2011 14:39
ZUCKERKAUF lohnt sich !!Und zwar in Ostdeutschland...für Polen.HAMSTERKÄUFE!

Die Märkte an der ostdeutschen Grenze sind wie leergefegt.
Die Ware wird rationiert, da die Lebensmittelpreise in Polen stark zugelegt haben, besonders Zucker.
Ein interessanter Bericht aus der FAZ:
http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EFE26241F851E49A9AFB9F078C63F8B9F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

von Starsailor001 - am 03.04.2011 10:19
Seit Anfang des Jahres schreibe ich gerundet auf, wieviel ich für Öl/Benzin und für Essen/Katze/Haushalt ausgebe, also ohne Fixkosten, Neuanschaffungen oder Reparaturen. Nach genau 150 Tagen: 1502 ¤, also 10 ¤/Tag. Tendenz eher gleichbleibend, da ich bei Brot und Gemüse auf einen günstigen türkischen Großmarkt ausgewichen bin. (Bin kein Hungerkünstler, habe immer 10 Sorten Gemüse und je 3 Sorten Brot und Bier im Kühlschrank. ;))

von Erich Hoinicke - am 03.06.2011 10:39
Eben im rbb gehoert: Backwaren sollen sich z. B. um bis zu 50 %, Kartoffeln um (weitere) 33 % verteuern. Gruende seien gestiegene Rohstoff- und Energiepreise, in grossem Stil politisch subventioniert stillgelegte Anbauflaechen in den bisherigen Erzeugerlaendern sowie Ernteausfaelle durch extreme Wetterlagen. Gestiegene Auflagen aus Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie Epidemien treiben die Preise ebenfalls nach oben. Teile der Ernten der vergangenen Wochen waren wegen behoerdlicher Vermarktungsverbote oder der Zurueckhaltung der Verbraucher nicht loszuschlagen und mussten vernichtet werden.

Dazu kommt, dass viele Rohstoffe fuer die Lebensmittelproduktion an den Boersen gehandelt werden und eine dankbare Spielwiese fuer Spekulaten sind. Erzeugte Knappheit sorgt fuer hoehe Preise und die trotzdem steigende Nachfrage schiebt die Spekulationspirale weiter an. Zusaetzlich lassen sich einige Erzeugnisse zur Energiegewinnung profitabler verwenden als sie zu Lebensmitteln weiterzuverarbeiten. Unter dem Strich rechnet man also in den naechsten Monaten mit stark steigenden Verbraucherpreisen.

von PowerAM - am 14.06.2011 13:11
Gluehwein auf'm Weihnachtsmarkt: Einige wenige Anbieter begnuegen sich noch mit 2,50 EUR. Deren Gluehwein ist aber keine Freude mehr. Mit Wasser gestreckt und mit noch billigerem Fusel wieder aufgepeppt. Geschmacklich eher sauer, keinesfalls so fruchtig und wuerzig, wie man es erwartet.

Alternativangebote: Oben genannte Ploerre fuer 1 bis 1,50 EUR mit "Schuss" (Weinbrandverschnitt, Rumverschnitt, ...) aufgepeppt oder gleich bei den teureren Anbietern fuer 3,50 bis 4,50 EUR fuer 'nen 0,2er greifen. :rolleyes: Den Weihnachtsmarktbesuch dafuer kann man scheinbar inzwischen vergessen...

von PowerAM - am 26.11.2011 21:12
Der FOCUS von Morgen schreibt endlich, was wir alle läääääängst wußten!
Der Euro hat massive Inflation und Teuerung gebracht.Die sog. amtliche Inflationsrate ist eine Schummelrate...mit Trickserei niedrig gehalten.

Die wahre Inflation beträgt seit Jahren schon um oder über 5 % ..Tendenz steigend..Was das in 10 Jahren an Kaufkraftverlust bedeudet kann jeder gerne einfach nachrechnen.

von Starsailor001 - am 27.11.2011 15:07
Der Schweiz droht eine Wirtschaftsflaute von 2 Seiten!

Nämlich die Deflation (Preisverfall) im eigenen Lande und der starke Franken, der für Außerschweizer Urlaub und Produkte aus der Schweiz erheblich teurer macht.

Dazu analysiert die Financial Times Deutschland:

http://www.ftd.de/politik/europa/:starker-franken-absturzgefahr-in-der-schweiz/60163877.html

von Starsailor001 - am 04.02.2012 16:28
Schön, wie die FTD mal wieder für die Schweiz schwarzmalt. :rolleyes:

"Die Wende am lange robusten Schweizer Arbeitsmarkt hat sich bereits vollzogen. Im Dezember stieg die Arbeitslosigkeit bereits den dritten Monat hintereinander."

Der zweite Satz ist zwar richtig, jedoch ist das jeden Winter so. Die konkreten Zahlen, hier nachzulesen, zeigen bisher keine "Wende", im Gegenteil. Vergleicht man die Dezember-Quoten der letzten drei Jahre, dann hat 2011 den niedrigsten Wert. 2009 sah die Lage deutlich düsterer aus.
Schaut man sich die Jahresdurchschnittswerte an, steht 2011 mit einer Quote von nur 3,1% ebenfalls recht gut da. In Europa können lediglich Norwegen und die Zwergstaaten ähnlich gute Ergebnisse vorweisen.

Sicher werden die nächsten paar Jahre auch für die Schweizer Wirtschaft hart werden. Aber nach dem Regen scheint die Sonne. Ewig wird das Gerangel um den Euro hoffentlich nicht mehr weitergehen...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 05.02.2012 06:44
Ich grab das Thema mal wieder aus. Mir ist nämlich mal wieder eine Preiserhöhung aufgefallen. Durch die Bank hat man zum Jahreswechsel bei uns hier die Dönerpreise erhöht.

Der Döner kostet jetzt 3,50 Eu , bisher 3,00 Eu.

Wie schauts bei euch aus ?Die günstigsten Döner solls ja nach wie vor in Berlin geben....ebenso gibts ja unterschiedliche Big Mäc Preise auf der Welt, aus denen ja der bekannte Big Mäc Index erstellt wird, der in gewisser Weise die Wirtschaftskraft eines Landes aufzeigen kann.

Außerdem ist mir mir weiterhin aufgefallen das die 0815-Salami ( Hartz4 Salami) in der 200g Packung, also die eingeschweißte bisher 0,85 Eu kostete und jetzt nur noch für 1,15 Eu in allen Discountern zu haben ist.

von Starsailor001 - am 06.01.2013 13:54
Lebensmittel sind auf breiter Front teurer geworden. Die ganz frueher mal fuer 1,59 bzw. 1,69 EUR erhaeltlichen Fertigbouletten (500 g-Packung) fanden den Weg zu Preisen von 1,89 bzw. 1,99 EUR. Einige stinken zwar barbarisch beim ersten Oeffnen, waren aber kurz angebraten durchaus geschmacklich ansprechend. Die bisher 69 Ct kostende kleine Leber- oder Teewurst soll nun auch 89 bzw. 99 Ct kosten.

Allerdings sind diese Preiserhoehungen nicht erst seit dem Jahreswechsel in den Markt gedrueckt worden. Seit Anfang Dezember 2012 galten sie mindestens. Bei der Milch hat man schon zurueckrudern muessen, die Preise zogen mit der letzten Erhoehung um rund 10 Ct an, liegen jetzt aber wieder 5 Ct tiefer. Teurer wurde hier allerdings Magarine, Pflanzenoel und anderweitiges Back- und Bratfett. Abgesehen von der Magarine als Brotaufstrich hat man vielfach auch die Anbieter gewechselt, der Kaeufer findet also nicht sein 'vertrautes' Produkt.

von PowerAM - am 06.01.2013 17:18
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Bei Lebensmitteln steht bei mir die Qualität an erster Stelle (übrigens der zweite Grund, wieso ich nie Döner esse). Man kann, so man denn muss, an vielen Stellen sparen, aber zuletzt an der Nahrung!

:spos: :spos: :spos:

Volle Zustimmung.
Kürzlich war zu hören (evtl. SWR1?), dass man in D damit rechne, dass die Steigerungsrate bei Lebensmitteln in nächster Zeit über der allgemeinen Teuerungsrate liegen werde. Dabei wurde darauf verwiesen, dass in keinem Nachbarland Lebensmittel so billig seien wie in D, und in D nur etwas über (ca.) 10% des Einkommens für Lebensmittel ausgegeben werde.

Hoppla.
Bei dem, was am wichtigsten ist, wird am meisten gespart: An der Ernährung. Aus den Skandalen der vergangenen Jahre hat wohl keiner was gelernt. Wenn das Vor-Ort-Bäcker-Brötchen mit China-Ware konkurrieren muß, ist das die logische Folge. Und dass die Lieferkette einer Erdbeere aus China lückenlos kontrollierbar ist, kann mir erzählen, wer will. Das funktioniert allenfalls auf dem Papier, und das ist geduldig.
Nun gut, nicht jeder kann es sich leisten, mehrere 100 € pro Person und Monat fürs Essen auszugeben, das verstehe ich schon. Wer es aber kann und dennoch nicht tut, setzt meiner Meinung nach seine Prioritäten falsch...

Mein Fleisch (und Wurst) beispielsweise kommt vom örtlichen Metzger, der Rindfleisch von lokalen Landwirten bezieht, und sein Schweinefleisch von einer bestimmten, ökologisch wirtschaftenden Erzeugergemeinschaft - man merkt den Unterschied nicht nur im Preis (der noch relativ moderat ist - aber halt deutlich höher als beim Discounter), sondern vor allem auch in der Qualität.
Nudeln z.B. kommen auch von einer regionalen Erzeugergemeinschaft.

Immerhin gibts hier auch noch eine kleine regionale Supermarktkette, deren Inhaber auch lieber Qualität zu hohen Preisen statt billigem Mist anbietet. Allerdings dann zu deutlich höheren Preisen als z.B. mein Metzger. Dafür gibts dann ein großes Sortiment an Bio-Gemüse, was im örtlichen Dorfladen wiederum fehlt.

... das letzte mal einen Discounter habe ich vor über einem Jahr besucht, um einen Wertbon für einen AldiTalk-Surfstick zu erwerben :-)

von DH0GHU - am 07.01.2013 12:13
Die staatliche Inflationsrate hinkt ja sowieso immer der gefühlten Inflation hinterher, da dort in den Warenkorb auch Dinge mit hineingerecht werden, die man nicht wöchtenlich kaufen muß, wie. z.B Auto,Notebooks,Fernseher.
Ich denke mal als Faustformel kann man gegenüber der staatlich ausgegeben Inflationsrate, gut und gerne nochmal das doppelte draufrechnen, dann kommt es ungefähr der Wahrheit nahe.

Und das schlimme ist ja Wir alle, sofern wir noch Bankguthaben auf Tagesgeld oder Sparbuch haben werden jetzt in der Eurokrise über niedrige Guthabenzinsen an der Krise beteiligt und zahlen unbemerkt dafür mit !

Bei Guthabenzinsen von 1 bis 2% und Preissteigerungen im täglichen Leben um 4% ergibt das jeden Monat einen Verlust!Da kommen Milliardensummen zusammen die uns unbemerkt mal eben "weggezaubert" und damit genommen werden.

Hier mal ein paar offz. beispiele der Preisentwicklung bei bestimmten Produkten oder Dienstleistungen:

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/Konjunkturindikatoren/Preismonitor/Preismonitor.html


Allein die Preise für Strom,Heizöl oder Gas sowie Sprit werden dieses Jahr mit gut 5 bis 10% Steigerung zu Buche schlagen.Ähnlich bei den Mieten, besonders bei Neuvermietungen. Da ist verständlich das Lohnerhöhungen von 3 bis 4% dann doch eher mickrig erscheinen und gerademal die tatsächliche Inflation geradeso abfedern.

von Starsailor001 - am 07.01.2013 12:19
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Boykottiert das Zeug doch, wenn es euch zu teuer ist. Macht sowieso nur dick... :rolleyes:

Bei Lebensmitteln steht bei mir die Qualität an erster Stelle (übrigens der zweite Grund, wieso ich nie Döner esse). Man kann, so man denn muss, an vielen Stellen sparen, aber zuletzt an der Nahrung!
Persönlich sehe ich etwas anders.

Natürlich sind mir gewisse Mindeststandards schon wichtig, das die Tiere nicht übermässig gequält werden und das die Lebensmittel nicht allzu extrem belastet sind.

Aber ansonsten spare ich schon lieber bei Lebensmittel, als an anderen Sachen. Grund ist folgender: Der Verzehr von Lebensmitteln ist leider ein recht kurzer Genuss. Und wenn man sie erstmal gegessen hat ist das Geld unwiederbringlich weg. Wenn ich mir gedoch zum Beispiel ein Smartphone oder Klamotten kaufe, dann habe ich mehrere Wochen oder Monate Freude dran, und nicht nur ein paar Minuten. Und man kann die Sachen jederzeit wieder bei eBay verticken, so das man wenigstens einen Teil seines Geldes zurückbekommt.


Zitat
DH0GHU
Mein Fleisch (und Wurst) beispielsweise kommt vom örtlichen Metzger, der Rindfleisch von lokalen Landwirten bezieht, und sein Schweinefleisch von einer bestimmten, ökologisch wirtschaftenden Erzeugergemeinschaft - man merkt den Unterschied nicht nur im Preis (der noch relativ moderat ist - aber halt deutlich höher als beim Discounter), sondern vor allem auch in der Qualität.
Nudeln z.B. kommen auch von einer regionalen Erzeugergemeinschaft.

Immerhin gibts hier auch noch eine kleine regionale Supermarktkette, deren Inhaber auch lieber Qualität zu hohen Preisen statt billigem Mist anbietet. Allerdings dann zu deutlich höheren Preisen als z.B. mein Metzger. Dafür gibts dann ein großes Sortiment an Bio-Gemüse, was im örtlichen Dorfladen wiederum fehlt.

Wiege dich nicht in falscher Sicherheit wenn du beim Metzer um die Ecke kaufst.

Ist nämlich so, das die meisten Metzer viele Produkte wie Schinken oder Salami garnicht mehr selber herstellen, sondern im Grosshandel kaufen. Das sind genau die gleichen Produkte die beim Discounter in der Kühltheke liegen, nur zu einem deutlich höheren Preis.

Und ansonsten werden die Schweine- und Rinderhälften auch häufig nur im Grosshandel gekauft, und nicht direkt beim Bauern, auch wenn die Branche damit wirbt.

Und mit der Frische siehts bei den Metzgern um die Ecke oft schlechter aus als bei den Discountern. Denn bei den Discountern arbeiten Angegestellte die ihr festes Gehalt bekommen, und entsorgen dann schon verdorbene Ware. Bei den Metzgerein wo der Chef oder Chefin noch selber im Laden steht, würde jede Entsorgung verdorbener Ware einen finanziellen Verlust bedeuten. Und da poliert man das verdorbene Zeugs dann eben gerne nochmal auf.

von Martyn136 - am 08.01.2013 01:59
Zitat
Martyn136
Aber ansonsten spare ich schon lieber bei Lebensmittel, als an anderen Sachen.


Alles andere hätte mich überrascht. Aber vielleicht hörst du den Schuss ja auch noch irgendwann.

Beantworte mir bitte nur noch diese eine Frage: warum isst du regelmässig bei den Fast-Food-Ketten, wenn du doch angeblich beim Essen sparen willst? Die salz- und fettreiche Nahrung bei McD & Co. ist nicht nur in höchstem Masse ungesund, sondern auch überteuert. Und erzähle mir bitte nicht, dass dort nie Lebensmittel am Rande der Geniessbarkeit verarbeitet werden.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 08.01.2013 04:56
Döner esse ich privat auch nie. Dienstlich lässt es sich manchmal nicht vermeiden, weil wenn da mal ein Kollege Essen holen geht werden irgendwie vorrangig Döner geholt. Die fressen das Zeug fast täglich :rolleyes: , ich bestelle nur alle 2 Wochen mal einen mit, wenn ich nichts anderes mitgenommen habe.
Döner ist definitv etwas, das man nicht jeden Tag, geschweige denn Regelmäßig essen sollte...
Zumal Döner nicht nur ungesund ist, meist sind auch die hygienischen Umstände, unter denen diese zubereitet werden katastrophal, und das ist kein Schubladendenken, ich habe schon genug "Dönerküchen" von innen sehen dürfen :sneg:

von WiehengeBIERge - am 08.01.2013 11:48
Hier™ gibts ca. alle sechs Wochen einen Döner oder mal etwas Gegrilltes von Herrn B. Urger-King. Ich verzichte auch bewusst auf die mittäglichen Ausflüge zum Italiener oder zur Kantine hier im Industriegebiet. Ich gönne mir jeweils freitags ein dekadent belegtes Brötchen (Schnitzel, Gyros Frikadelle etc.) vom Bäcker oder wenn die Küche abends geplant kalt bleibt (was etwa fünfmal im Jahr passiert weil wir da fast immer zusammen essen) mal ne Pommesbratwurstschranke. Ausnahme: Fressflash nachm Zuipen. Aber das ist unter der Woche eher seltenst der Fall.

Grund für die Stulle am Mittag: die Waage. Wenn ich nicht auf meinen Nahrungskonsum achte, bin ich schnell wieder bei meinem alten Kampfgewicht (also 45 kg druff). Mööööp. Heisst aber nicht, dass ich nicht mal über die Stränge schlage. Und wenn doch isses der Döner oder der Burger. Und ich schaufel nicht den letzten Mist in mich rein. Es soll zwar nach Möglichkeit günstig sein. Falls mir das Discounterzeug aber nicht schmeckt, gehts zu Supermarkt. Den Dorfschlachter um die Ecke gibts hier schon ewig nicht mehr und auch die letzte (halbwegs eigenständige) Bäckerei hat vor zwei Jahren ihre Filiale geschlossen. Also SB-Bäcker oder das Aufbackzeug ausm Discounter.

von Staumelder - am 08.01.2013 12:26
Ernaehrungstechnisch ist ein Kebap kein schlechtes Mahl. Wenn die Zutaten einigermassen frisch sind und die Zubereitungsstaette optisch einen guten Eindruck macht, dann esse ich sowas ganz gern mal.

Fuer mich ist es die Wahl bei gemeinsamen naechtlichen Unternehmungen in der Mutterstadt, weil man fuer 3,50 bis 4 EUR wirklich pappsattTM ist. Selbst fuer das doppelte Geld, was man in einer der Francise-Hamburgerschmieden locker fuer ein annaehernd aehnliches Magenfuellungsmenue ausgeben kann, bin ich keinen halben Tag im Anschluss satt. Etwas anderes sind die richtigen Hamburgerlokale, bei denen man einen derartigen Hamburger gebaut kriegt, dass man ihn nur mit Muehe schafft. Da gibt es absolut tolle Adressen (auch in Krefeld!!) und das Geld dafuer ist es dann auch gern mal wert.

Kebapkauf ist ganz klar Vertrauenssache. Dort, wo die Absatzzahlen stimmen, werden die Zutaten auch nie wirklich alt. Wo jemand staendig Tomaten, Salat oder Zwiebeln schnippeln muss, dort schmeckt der Kebap auch. Und dort geht davon ueber den Tag verteilt auch haufenweise davon ueber die Theke. Vorsichtig sollte man allerdings mit Gefluegel-Kebap sein! Der Absatz ist haeufig nicht so gut wie beim konventionellen Kebap, folglich bleibt so ein Spiess laenger stehen. Wenn dann noch, trotzdem es nicht zulaessig ist, am Folgetag der gleiche Spiess erneut aufgewaermt wird, dann kann das schonmal mehr als Spass machen.

von PowerAM - am 08.01.2013 12:45
Zitat
PowerAM
Ernaehrungstechnisch ist ein Kebap kein schlechtes Mahl. Wenn die Zutaten einigermassen frisch sind und die Zubereitungsstaette optisch einen guten Eindruck macht, dann esse ich sowas ganz gern mal.


Ich bezweifle nicht, dass ein Döner beim Fastfood der Einäugige unter den Blinden ist. Trotz allem bleibt es aber typischer Schnellfrass. Wenn eine Mahlzeit erst durch Beigabe von reichlich fetter Sauce geschmacklich vertretbar wird, hat sie bei mir bereits verloren. Mal davon abgesehen, dass ich bei den meisten mir bekannten Dönerzubereitern nicht wissen möchte, wie es hinter den Kulissen zugeht.

Gestern in der abendlichen Rush-Hour habe ich bei der fahrrädlichen Vorbeifahrt am Bahnhof wieder das typische Bild gesehen: Mann mit richtig dicker Wampe schiebt sich im Gehen einen grossen Döner rein. Tja...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 09.01.2013 05:06
Nö, das ist oft systemimmanent, und nicht rein fastfoodspezifisch - und meist nicht durch Bierkonsum allein zu erklären (der typische Bierbauch dürfte auch eine Kombination aus Maß und Haxn sein!).

Es gibt zwei Arten von Dicken: Da gibts die, bei denen durch Stoffwechselstörungen (z.B. Schilddrüsenfehlfunktion) der Körper so schnell Reserven anlegt, dass man garnicht so wenig essen kann, dass das nicht passiert (ohne dann wieder andere Probleme zu bekommen).
Dann gibts halt die, die Übergewicht haben, es nicht haben müssten, aber auch keine Konsequenzen daraus ziehen. Ein normal gesunder Mensch nimmt ab, indem er einfach etwas weniger Energie zuführt, als er verbraucht.
Selbst jahrelang beobachtet: Der dickste Gast (Adipositas höchsten Grades) im früher mal genutzten Mittags-Restaurant am alten Arbeitsplatz war auch der, der sich den Teller immer besonders voll geladen hat, und dann auch noch ein Eis hinterher geschoben hat. An seinem Gang sah man schon, daß er auch nicht versucht, durch Sport dagegen zu halten (wie auch, da wäre jeder Home-Trainer mit einem leisen Seufzen zusammen gebrochen). Sowas ist unverantwortlich. Ich hoffe, der gute Mann ist nicht bei der gleichen Krankenkasse wie ich.

A propos Döner: Die meisten Döner (viele sinds nicht), die ich bisher gegessen habe, werden aus einer Fleischmasse erzeugt, die irgendwas undefiniert pampiges von Pute bis Rind enthält. "Richtige" Döner müßten doch eigentlich aus (wesentlich teurerem?) Lammfleisch sein. Dann dürften sie auch "von sich aus" schmecken.

von DH0GHU - am 09.01.2013 12:10
Zitat
DH0GHU
A propos Döner: Die meisten Döner (viele sinds nicht), die ich bisher gegessen habe, werden aus einer Fleischmasse erzeugt, die irgendwas undefiniert pampiges von Pute bis Rind enthält. "Richtige" Döner müßten doch eigentlich aus (wesentlich teurerem?) Lammfleisch sein. Dann dürften sie auch "von sich aus" schmecken.
Es gibt beim Döner eigentlich kein richtig und kein falsch. Pute, Rind, Lamm ... ist alles möglich und potentiell gleichwertig. Lediglich einige Anbieter strecken die Spiesse mit etwas billigerem Hack zwischen den Fleischschichten.

Lammdöner ist in Deutschland und Mitteleuropa generell seltner als in Anatolien, aber das hat andere Gründe. Nämlich das Lammfleisch einen spürbaren Eigengeruch hat, den Mitteleuropäer nicht so besonders mögen. Da Mitteleuropäer eben das neutralere Puten- und Rindfleisch lieber mögen, wird es hier vermehrt angeboten.

von Martyn136 - am 10.01.2013 00:48
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Zitat
Martyn136
Aber ansonsten spare ich schon lieber bei Lebensmittel, als an anderen Sachen.


[...]Beantworte mir bitte nur noch diese eine Frage: warum isst du regelmässig bei den Fast-Food-Ketten, wenn du doch angeblich beim Essen sparen willst? Die salz- und fettreiche Nahrung bei McD & Co. ist nicht nur in höchstem Masse ungesund, sondern auch überteuert.[...]


Keine Stellungnahme hierzu, McMartün?? ;)

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 10.01.2013 04:55
Denke das hängt stark von der Altersgruppe und Orientierung ab.

Bin sicher bei den normalen 14-35jährigen, die N-Joy, YouFM, planet.radio, Radio Galaxy, ... hören geht die Mehrheit mindestens 10x p.a. in irgendein Fastfoodtestaurant.

Bei den über 65jährigen hingegen hat vielleicht die Hälfte noch nie ein Fastfoodrestaurant betreten.

Und die Hörer von Deutschlandradio, egoFM, on3radio muss man sicher auch woanders suchen.

von Martyn136 - am 10.01.2013 17:50
Ab dem 1.7.2013 soll die OePNV-Nutzung im Tarifgebiet des VBB erneut teurer werden. Begruendet wird das mit gestiegenen Energie- und Personalkosten, zudem fordert die BVG kuenftig jaehrliche Preisanpassungen. Das koennten sie brauchen, die Tarifverhandlungen mit Verdi stehen vor der Tuer.

Nach den vor nur elf Monaten um durchschnittlich 2,8 % gestiegenen Preisen sollen es diesmal durchschnittlich 3 % werden. Der VBB beraet heute darueber und soll auch eine Entscheidung ueber die geforderte Dynamikklausel treffen, mit der die Preise dann kuenftig im Jahrestakt steigen sollen. Im Gespraech sind 3 bis 5 %.

Am groessten sind die Preissteigerungen bei Einzelfahrscheinen, am geringsten bei Jahreskarten im Abo. Allerdings sehe ich das mit gemischten Gefuehlen, koennte es doch gerade die Gelegenheitsnutzer vor eine noch groessere Hemmschwelle stellen. Na ja, ueber Citymaut und flaechendeckende Parkraumbewirtschaftung laesst sich ja auch ein gewisser Druck aufbauen. Und Fahrzeuge mit einem Alter von ueber 10 Jahren soll's bald auch nicht mehr in Berlin geben.

Lesestoff: Berliner Zeitung.de

von PowerAM - am 14.03.2013 06:31
Ich würde sagen, Jammern auf hohem Niveau.
Ein Blick nach London holt einen schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.
Die kleinste Zone kostet als Monatskarte GBP120,--, das sind knapp 138 Euronen.
Eine einzelne Fahrt gibt's für GBP4,50 = 5,20 Euro. Mit einer Oyster-Card wird es billiger,
ist aber immer noch teurer wegen des Wechselkurses. Und zu Hauptverkehrszeiten gibt's nen Aufschlag.
Aber selbst das ist noch billiger als Autofahren. Falls man nicht gerade damit unterwegs ist:

(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fa/1965_Peel_P50%2C_The_World%27s_Smallest_Car_%28Lane_Motor_Museum%29.jpg/640px-1965_Peel_P50%2C_The_World%27s_Smallest_Car_%28Lane_Motor_Museum%29.jpg)

Peel P50

von Nohab - am 14.03.2013 08:42
Ist er so viel billiger als in München? Das wäre mir aufgefallen. Für 2,60 € fährt man komplett eine Richtung quer durch ganz München ("Innenraum" ), grob der Bereich innerhalb des Autobahnrings bzw. dessen nun leider erstmal dank des Grünwalder Geldadels & Co nicht realisierter südlicher gedachter Fortführung.
5,80 € kostet die Tageskarte. Dafür parkt man in den Innenstadtparkhäusern ca. 2 Stunden - oder eben für 1 € am Rand des Innenraums mit 10-Minuten-Takt in die City. :spos:

Edit: Smiley, das keines sein sollte, entfernt.

von DH0GHU - am 14.03.2013 09:25
Zitat
PowerAM
Ab dem 1.7.2013 soll die OePNV-Nutzung im Tarifgebiet des VBB erneut teurer werden. Begruendet wird das mit gestiegenen Energie- und Personalkosten, zudem fordert die BVG kuenftig jaehrliche Preisanpassungen. Das koennten sie brauchen, die Tarifverhandlungen mit Verdi stehen vor der Tuer.


Für die Mehrheit der Mitarbeiter kommt wieder nicht viel bei raus, wie schon die letzten Male, als Tarifverhandlungen waren. Praktisch gesehen über die letzten 5 Jahre waren es ungefähr 0,5 %.
Die Energiekosten sind da doch wesentlich auschlaggebender.
Mal sehn, wann endlich gestreikt wird, das letzte Angebot der Arbeitgeber war mehr als lächerlich. :p

von Chief Wiggum - am 14.03.2013 13:36
Achja: Der hiesige ÖPNV, ein Schatten eines richtigen ÖPNVs (der letzte Bus nach Hause wäre vor einer Stunde gefahren) hat aufgeschlagen. Die Fahrt zur Arbeit (ca. 7,5 km) würde nun 2,90 € kosten, bis Ende 2012 waren's 2,50 €.
Immerhin: Mittlerweile wird die Buslinie von der Bahn getragen - meine Bahncard verhilft mir zu 70 Cent Rabatt.
Schade nur, daß der letzte Bus abends um kurz nach 17 Uhr fährt - und die Verbindung dadurch weitgehend unbrauchbar für Arbeitnehmer ist... :-(

von DH0GHU - am 14.03.2013 17:48
Genau das nervt meinen Potsdamer Kollegen auch. Er haette eine direkte Busverbindung ohne Umsteigen von seiner Wohnung bis zum Dienstort und waere trotzdem fruehestens um 7h35 da. Zu seiner Haltestelle ca. 5 min Fussweg, am Ziel nochmal. Damit kann man bei 35 min Fahrzeit sicherlich umgehen, schliesslich muss man den Bus nicht selbst fahren. Morgens findet sich ein ganz manierlicher Takt mit 70 min, da muss man sich eben eine passende Verbindung aussuchen und soviel Disziplin haben, dass einem der Bus nicht vor der Nase wegfaehrt. Die Linie ist naemlich ausgerechnet eine der puenktlichsten Linien. Dass man tagsueber in den verkehrsschwachen Zeiten immer einen Takt auslaesst und nur noch jeden zweiten bedient, ist nicht unbedingt schlimm. Wenn man es weiss und sich darauf einstellt. Zurueck faehrt der letzte Bus leider schon kurz vor 17 Uhr. Rechnerisch ist damit taeglich nur die Regeldienstzeit drin. Freitags frueher abzuhauen ist unmoeglich, den muss man komplett durchziehen und hat erst um 15h30 Schluss.

Fazit: Er faehrt trotz fast gleicher Fahrzeit mit dem Auto. Ist um 7h00 da, faehrt montags bis donnerstags um 16h30 heim. Freitags geht er noch zum Mittag, hat aber trotzdem um 13 Uhr Schluss. Das Autofahren ist leicht teurer, geschenkt gibt es auch die Monatskarte fuer den Bus nicht. Aber insgesamt ueberwiegen die Nachteile des Busfahrens trotz umsteigefreier Direktverbindung.

von PowerAM - am 14.03.2013 18:02

Re: Geloescht

Zitat
PowerAM
Meine Schokolade mit Nüssen wurde um 10 Cent teurer. Die anderen Sorten blieben unverändert.


Heute war im Kaufland wieder Ritter Sport im Angebot. Alles, außer die Sorten mit Nüssen, wobei wiederum nur die Sorte mit Haselnussspittern mit im Angebot war. Die Sorte mit ganzen Haselnüssen war nur zum vollen Preis erhältlich. Ob zerhackt oder ganz - da ist doch das gleiche drin!? :confused:

von Cha - am 17.08.2017 20:33
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