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Neues aus dem Online-Blätterwald

Startbeitrag von Mc Jack am 04.05.2011 05:45

Fundstücke im Web, frisch auf den Tisch, äh Bildschirm:

Zitat

Ein 27-jähriger Mann ist bei einem Arbeitsunfall im VW-Werk in Wolfsburg ums Leben gekommen. Nach Angaben der Wolfsburger Polizei hatte sich beim Bau einer neuen Halle am Montag eine etwa sechs Tonnen schwere Betonplatte gelöst und war auf den Arbeiter herabgestürzt. Dieser erlag vor Ort seinen schweren Verletzungen. Die Unfallursache ist noch unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. | 03.05.2011 18:05


---> http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/index.html

(Kurznachrichten von heute)

Die 50 interessantesten Antworten:

Nicht uninteressant:

Zitat

Beim Seat drückt die lange Übersetzung in den großen Gängen fühlbar auf das Temperament. Trotz des höheren Drehmoments hat der Spanier daher bei Zwischenspurts das Nachsehen; von 80 auf 120 nimmt ihm der Mini im sechsten Gang 4,3 Sekunden ab – eine gefühlte Ewigkeit. Dafür trumpft der Ibiza an der Tankstelle groß auf: Mit glatt fünf Litern schluckte er 0,5 Liter (oder zehn Prozent) weniger als der Mini. Vorbildlich (und besser als beim Briten) auch die Brems-Leistung des sparsamen Spaniers: Bei warmen Scheiben stand der Ibiza nach einer Vollbremsung aus 100 km/h bereits nach 33,6 Metern. Olé! So was schaffen sonst nur Porsche & Co.



---> http://www.autobild.de/artikel/mini-cooper-sd-seat-ibiza-sc-fr-vergleich-1705241.html


Ein Ibiza TDI mit lang übersetztem Getriebe. Na sowas...
BTW: Schon spannend, was die VW-Gruppe alles mit dem 2,0 TDI macht. Ich weiß nicht, die wievielte Motorversion diese hier ist..

von Mc Jack - am 12.05.2011 07:06
Äußerst unterhaltsame Pausen-Lektüre:

Klick

Ich zitiere:
Zitat

Am 15. Januar 1973 war Rosa von Praunheims Film "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" erstmals bundesweit im Fernsehen gezeigt worden. Zumindest fast bundesweit. Angeblich zum Schutz der Homosexuellen hatte der Bayerische Rundfunk den Film kurzfristig abgesetzt. Und tatsächlich rief die Ausstrahlung in vielen Bundesländern heftige homophobe Reaktionen hervor. Doch die entscheidende Schlacht um Praunheims Werk war da bereits geschlagen - und zwar mit Schwulen an beiden Fronten.


Der Bayerische Rundfunk, der leidenschaftliche Verfechter der Schwulenrechte im Jahre 1973.
Den passenden Smiley bitte selbst einsetzen.

von Mc Jack - am 04.07.2011 10:41
Zitat
Mc Jack
ICE rast erneut an Wolfsburg vorbei


Einfach nur zu Geil für diese Welt! :joke:
Afghanistan? Albanien? Deutsche Bahn!
Wäre ich auf diesen unfähigen Scheißhaufen angewiesen, hätte mich mein Chef vermutlich schon längst abgemahnt.




---------------------------------------Mitschnitte || Technik || Dütt un Datt---------------------------------------




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.07.11 14:55 durch Mc Jack.


Das Thema wird hier im Norden mittlerweile ziemlich gut ausgeschlachtet:

http://www.n-joy.de/entertainment/ice177.html





Sehr Geil! :bruell:

von Mc Jack - am 22.07.2011 11:57
Zitat
Mc Jack
Billig-Android gefällig?

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,782162,00.html


fm@home mit 8Ele: [01] DLF [02] DKultur [03] NDR1 NDS [04] NDR2 [05] NDR Kultur [06] NDR Info [07] N-Joy [08] NDR 90,3 [09] NDR1 MV [10] hr1 [11] hr2 [12] hr3 [13] hr4 [14] 1live [15] WDR2 [16] WDR3 [17] WDR4 [18] WDR5 [19] MDR S-AN [20] MDR Jump [21] MDR Figaro [22] MDR Thue [23] Bremen 1 [24] Nordwest [25] Bremen 4 [26] FH Europa [27] BFBS R1 [28] BFBS R2 [29] ffn [30] HRA [31] Radio 21 [32] 89.0 RTL [33] SAW [34] FFH [35] Klassik [36] Ostseewelle [37] Ant Thue [38] Tonkuhle [39] Leineherz [40] Okerwelle [41] SR Göttingen [42] ZuSa DAN [43] Radio Aktiv [44] os-radio [45] R. Hochstift [46] R. Lippe [47] R. Herford
26 ö-r, 9 Private, 7 NKLs, 3 NRW-Lokalprogramme, 2x BFBS


---------------------------------------Mitschnitte || Technik || Dütt un Datt---------------------------------------


Danke,mir reicht meine IPHONE 4 Kopie aus dem Land des Lächelns,hat wieder Platz für 2 SIM Karten und ne ausziehbahre Teleskopantenne für Analog TV und UKW :D:D:D

von Robert S. - am 27.08.2011 15:39
Solange da niemand diese ominöse "Klopfmaschine" findet, wird die Mietkündigung nicht wirksam werden können. Kein Beweismittel, kein negatives Urteil. Und überhaupt, wieviele Nachbarn fühlen sich manchmal durch ganz andere Geräusche gestört. Hat dann auch jemand den Bau einer "Sexmaschine" in Auftrag gegeben? James Brown lässt grüßen...

Da oft genug genannte "Störgeräusche" aus dem Netz, von CD oder DVD kommen und bei Bedarf von klangstarken Lautsprechern übertragen werden können, liegt mein Umkehrverdacht eher darin: Willst Du nervige Nachbarn zurücknerven, nimm ein nerviges Geräusch vom Medium deiner Wahl und lasse es mit einem Timerprogramm so laut und so oft du willst von deiner Stereoanlage in die Welt brüllen.

Um den Verdacht zu erhärten, genügte eine angekündigte Stromsperre in Abwesenheit. Aber Justitia ist kompliziert...

von Erich Hoinicke - am 02.03.2012 08:55
Zusammengefasst: Die Eintrittskarte in die deutschen Metropolen kostet fuer 10 Jahre mindestens 6,5 T EUR zzgl. dessen, was man darueber hinaus nutzungsabhaengig fuer seinen Moehr'n abdrueckt. Sofern man sich die Bloesse gibt und mit einem Dacia Sandero-Basismodell oeffentlich zeigt, dass es fuer mehr einfach nicht gereicht hat. Und wer sich nicht einmal solch eine Buechse alle 10 Jahre leisten kann, der soll gefaelligst mit seinem automobilen Schrott ganz aus dem Strassenbild verschwinden!

Kuenftig also mehr Audi Q7, MB B-Klasse, Mini Clubman oder Porsche Cayenne auf den Berliner Magistralen? Geld spielt in den Kreisen dieser Fahrzeugbesitzer ohnehin keine Rolle. Und mit dem gemeinen Poebel kann man sich ja auch nicht in Bus und Bahn quetschen. Wenigstens kann man erwarten, dass die Strassen dadurch vielleicht etwas freier werden. Schoen, so zeigen wir Touristen wenigstens, welche der hippen und angesagten Modelle man in der deutschen Hauptstadt faehrt.

von PowerAM - am 05.03.2013 06:18
Irgendwie zielen die Fahrplanmacher aber auch gekonnt an den Interessen der potentiellen Kunden vorbei. So wurde vor kurzem der "Disco Bus" wieder eingestellt. Das war ein Bus der um 1 Uhr an den zwei größten Discos der Umgebung angehalten hat um die Jugendlichen sicher nach hause zu bringen. Ja ne iss klar. Um 1 Uhr von der Disco nach hause. :wall: Im örtlichen Wochenblatt begründete ein Verantwortlicher der KVS die Einstellung des Disco Busses mit den Worten "Den Bus hat keiner genutzt." Echt? Iss ja kaum zu glauben. :rolleyes:

Das gleiche Spiel wenn man den Bus für das Pendeln zur Arbeit nutzen will. Wenn man nicht gerade um 17 Uhr Feierabend hat wie ein Beamter muss man bis zu 1 Stunde auf den nächsten Bus nach hause warten und dieser fährt dann meistens noch über Kleinschnarchdorf statt den direkten weg. Auch hier hieß die Begründung "Nach 17 Uhr wird unser Angebot kaum noch genutzt." Aha! Für mich klingt das nach dem typischen HenneEi Problem. Es fährt kein Bus weil ihn keiner nutzt. Keiner nutzt den Bus weil keiner fährt.

von Spacelab - am 05.03.2013 12:07
Diskobus? Diskotaxi! :cheers: Das subventioniert unser Landkreis mit 50 %. Dafuer muss man sich vorher bei seinem Rathaus/Buergeramt einmalig und kostenfrei registrieren. Interessant daran: Es gibt keine (!) Altersgrenze. Mit einer persoenlichen Teilnehmernummer und einem amtlichen Identitaetspapier (Ausweis, Reisepass) meldet man bereits beim Einsteigen ins Taxi den Wunsch nach dem Diskotaxitarif an. Man zahlt dann nur noch den halben Fahrpreis.

Die von diesem Tarif abgedeckten Startadressen sind zwar an zwei Haenden im ganzen Landkreis abzuzaehlen, das Fahrtende kann aber ueberall sein: Zuhause, an einem Bahnhof oder vor der naechsten noch offenen Wirtschaft. Selbst Rundfahrten mit mehreren Teilnehmern sind moeglich, der letzte Fahrgast zahlt dann aber die ganze Tour. Diskotaxi kann man freitags, sonnabends und sonntags sowie an allen Feiertagen fahren. Vorbestellungen sind nicht nur moeglich sondern auch ausdruecklich erwuenscht. Entweder macht man gleich einen festen Abholzeitpunkt aus oder man legt sich auf einen Zeitraum von maximal 2 h fest und muss dann das Taxi nochmal telefonisch anfordern.

Nach der einjaehrigen Erprobungsphase wurde das Projekt heuer in den Regelbetrieb uebernommen. Die Taxibetriebe freuten sich ueber spuerbar mehr Fahrten, von denen etwa die Haelfte bereits vorher bestellt wurde. Trotzdem scheint es aber noch genuegend an- bzw. betrunkene Heimfahrer zu geben. Man liest praktisch an jedem Wochenbeginn von wochenendlichen Baumunfaellen, Autorennen auf Landstrassen oder erwischten Suffnasen.

von PowerAM - am 05.03.2013 12:22
Wobei, Decoys sind keine neue Idee, in anderen Ländern macht die Polizei sowas selbst.
Diese Attrappen werden aber nicht an Bürger ausgeliehen, sondern von der Polizei selbst
an entsprechenden Hotspots aufgestellt - mit positiven Effekten.
Und ich konnte selbst solche Effekte schon beobachten, z.B. an der Rückseite vom Innenstadt-Saturn,
sobald da ein Polizeifahrzeug stand, wurde deutlich langsamer gefahren. Obwohl das Fahrzeug
unbesetzt war.

Aber mitunter reichen 2 Augen auf einem Poster schon zur Abschreckung aus:
Crime... the answer's staring you in the face: The striking new police poster that has slashed thefts by up to 40 per cent

Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2334577/Crime--answers-staring-face-The-striking-new-police-poster-slashed-thefts-40-cent.html#ixzz2VRYPAzK6

Ein Poster, das Diebstähle um 40% reduziert - Das hat was...

von Nohab - am 06.06.2013 13:45
Ach du meine Güte! Also manchmal kann man echt nur mit dem Kopf schütteln. Gerade in der OnLine Ausgabe der Saarbrücker Zeitung gelesen dass das mit der "Herdprämie" nach hinten los gegangen ist. Ihr erinnert euch bestimmt: vor noch nicht allzu langer Zeit kam die CSU (wer denn auch sonst :rolleyes: ) auf die glorreiche Idee jeder Familie Geld zu geben die ihre Kinder NICHT in die KiTa bringt. Man wollte damit das klassische Familienbild wieder stärken. Also Mama kümmert sich um Kind und Herd und der Papa bringt das Geld ran. Damals kam schon aus allen Richtungen die Befürchtung auf das gerade die bildungsfremden Familien lieber das Geld einsacken statt ihrem Nachwuchs eine ordentliche Vorschulbildung zu ermöglichen. Genauso wie aktuell bei der PKW Maut hat darauf hin aber die CSU ihren Dickkopf aufgesetzt und auf die Kacke gehauen. Das Ergebnis: es ist genauso gekommen wie alle befürchtet hatten. Die bildungsfernen und die Ausländerfamilien behalten ihre Kinder lieber Zuhause wodurch sie sich noch weiter von einem brauchbaren Bildungsstand entfernen. Der saarländische Lehrerverband schlägt bei manchen Kindern nur noch die Hände über dem Kopf zusammen. Die sitzen in der Klasse als würden sie auf den Zug warten, wissen gar nicht wie lernen geht und können sich noch nicht mal so artikulieren das ein Außenstehender damit etwas anfangen kann. Normalerweise, so skandierte es die CSU, sollten diese Kinder Zuhause erzogen und zum lernen animiert werden. Dem sei aber ganz offensichtlich nicht so. Ein Lehrer sagte wohl nur halb im Scherz "Ich hab da Kinder in der Klasse die spielen Super Mario vom Anfang bis zum Ende fehlerfrei durch. Aber wissen noch nicht mal was man machen muss damit aus dem Stift da Farbe raus kommt. Manche Eltern haben eine merkwürdige Auffassung von Vorschulbildung."

Öffentlich rechtfertigen, oder sogar zugeben das sie Mist gebaut haben, das macht bei der CSU selbstverständlich keiner.

von Spacelab - am 28.07.2014 14:47
Zitat

Ja bitte was soll das denn, ganz ohne Sichtschutz :eek: :bloed:

Na die meisten haben ja auch kein Problem damit mitten in der Öffentlichkeit an die Wand zu strullern. Dann können die sich auch ins Urinal entleeren.

Zitat

Solche bereiften Playstations werden mir nie ins Haus kommen. :mad:

Dachte ich mir auch immer. Aber wenn man nicht immer nur alte ausgelutschte Möhren fahren will kommt man irgendwann nicht mehr um ein High-Tech Geschoss herum. Gut, Jeep hat da jetzt den Vogel abgeschossen weil man direkt in die Fahrzeugsteuerung eingreifen kann. Aber ich möchte gar nicht wissen was Mercedes oder BMW mit ihren rollenden Büros mit 24/7 Internetanbindung so für Sicherheitslücken haben. :rolleyes: Aber es muss nicht gleich eine Manager Nobelkarosse sein. Ein einfacher Ford Fiesta mit Werks-Bluetooth-Radio reicht da auch schon aus. Meine Nachbarin musste deswegen schon zweimal in die Werkstatt weil sich jemand "unberechtigt Zugriff zum Entertainment System verschaffen kann". So hieß es in den Briefen von Ford. In der Zeitschrift "Auto, Motor, Sport" stand damals das ein Angreifer durch diese Sicherheitslücke das Telefonbuch, das im Autoradio gespeichert wird, auslesen und Anrufe tätigen kann.

von Spacelab - am 24.07.2015 06:20


Gut, dass das mal wieder erwähnt wird. Steigen Ladedrücke bei gleichzeitig weniger Materialeinsatz, so belastet das natürlich die Struktur.
Es ist aber, wie schon im Artikel erwähnt, nicht nur downsizing, es ist vor allem die Pfennigfuchserei der Hersteller, wenn dann z.B. wie beim 2.0 TDI von VW reihenweise Einspritzpumpen Metallspäne im Kraftstoffsystem verteilen. Mit Downsizing hat das nix zu tun. Auch Steuerketten, die überspringen, weil Wasser in der Hydraulik zur Kettenspannung vereist, führen zu Motorschäden ohne dass Downsizing schuld wäre etc. etc.

Dazu kommt dann noch "geplante Obsoleszenz"

Lopez war schon als Opel-Chef der Meinung, es reiche, wenn ein Auto 100.000 km halte, und der ging bekanntlich danach zu VW und brachte sein "Know how" dort ein ;-). Und vermutlich ist er nicht der einzige Manager, der Obsoleszenz mag...
Wie immer er auf diese Idee kam - denn selbst wenn Erstkunden die Autos meist nach 100.000 km abgeben mögen, so werden die dann doch weiterverkauft, und sollten also noch Lebenserwartung aufweisen. Meine Erwartungshaltung ist jedenfalls eher die, dass ein Diesel 300.000 km zu halten hat... Alles andere erhöht bei mir allenfalls die Bereitschaft, in Bahntickets zu investieren, nicht in überteuerte PKWs.
Gibt es überhaupt noch Hersteller, bei denen diese "300.000 km + X" die Regel und nicht die Ausnahme sind?

von DH0GHU - am 17.08.2015 11:21
20 Jahre brauche ich persönlich nicht mal. Die 300tkm schaffe ich in knapp 10 Jahren (ca. 225tkm seit Oktober 2008, nach einem Rekordjahr mit ca. 40tkm dank Bahncard50 etwas eingebremst).
Ich hätte ja auch nichts gegen eine Grenznutzungsdauer, sofern sie mir als Kunde mitgeteilt wird.
Dann weiß ich, ob sich ein teureres Modell für mich rentiert, das ist ja das einzige, was tatsächlich zählt. Wenn dann aber ein Audi nicht länger hält als ein Opel, und dessen Wartungskosten auch mit Reparaturen nicht höher sind als die des Audi, bringen mir 10k€ Aufpreis auch nix.. Fahren kann ich mit beiden Fahrzeugen.

Edit: Bei den Laufleistungen ist die Frage natürlich auch, wie sie zustande kommen. Im Stop-and-Go-Verkehr in der Stadt treten ganz andere Belastungen auf als bei Überlandfahrten mit mittleren Geschwindigkeiten - und ein dauernd an die Grenzen getretener kleiner Motor wird schneller am Ende sein als einer, der, weil größer als nötig, meist im Mittellastbereich gefahren wird... Interessant wird die Lebensdauer von den Start-Stopp-Systemen...

von DH0GHU - am 18.08.2015 07:49
Zitat
fatal disk error
Sagen wir so, EinsPlus ist im Prinzip eh nur ein ARD Wiederholungssender, diese Aufgabe kann heutzutage eigentlich die Mediathek besser erfüllen.


Rein technisch gesehen magst du recht haben, aber wenn du wie ich als Schichti gewohnt bist, alles Interessante im EPG zu programmieren, wirst du solche Wiederholungskanäle schätzen lernen. Die nächsten 24h meiner Top 20 sind schneller durchgescannt als all ihre umfangreichen Mediatheken. Außerdem konnte ich mich in den letzten 10 Jahren darauf verlassen, dass nur wertiges Themenmaterial und kein billiger Unterhaltungsmist wiederholt wird.

Oder sagen wir's so: Nimm deinen Lieblingssender X auf UKW und stell dir vor, er wiederholt die neuen, ausgesuchten Musikperlen auf Y und Z. Und dann kommt man auf die Idee, das einzusparen mit dem Hinweis, such dir deine Tracks im Netz selbst, da gibt's die doch schon und mehr (Mist inklusive).

Ich mag nun mal eine redaktionelle Vorauswahl, incl. Themenabenden, Konzertreihen und besonderen Filmen. Dafür zahle ich gerne meinen Beitrag.

von Erich Hoinicke - am 11.10.2015 08:39
Gerade eben lief auf SR3 ein sehr interessanter Bericht über die Vollstreckungsmaßnahme der GEZ wo man diese "Ventilwächter" aufgeschraubt bekommt. Jetzt möchte ein Gericht prüfen ob das überhaupt "Maßvoll" sei. Denn eine Vollstreckungsmaßnahme dürfe nicht direkt das Leben von Menschen gefährden. Genau das sei aber jetzt schon 2 mal passiert.

In Bayern habe eine Frau einen Fußgänger angefahren weil sie wegen des platten Reifens die Kontrolle über ihren Wagen verlor. Den Ventilwächter habe sie morgens im dunkeln nicht gesehen und ein Zettel oder ähnliches mit einem Warnhinweis sei nicht an ihrem Wagen gewesen. Was auch mehrere Nachbarn die vor ihr die Garage betraten bezeugten. Aber selbst wenn ein Zettel am Auto gewesen wäre, genüge dieser bei einem so schweren Eingriff in die Verkehrssicherheit nicht. So einer der Anwälte die gegen diese Ventilwächter vorgehen wollen. Die StVO mache da ganz klare angaben. "Was kommt als nächstes? Man dreht die Radschrauben heraus?" sagte der hörbar wütende Anwalt.

Im zweiten Fall wäre eine Frau fast verblutet weil ihr Mann sie nicht mit dem Auto ins Krankenhaus fahren konnte weil er diesen Ventilwächter am Reifen hatte. Nur ein zufällig gerade eintreffender Nachbar der seine Sinne noch beisammen hielt und vom Handy aus den Notruf verständigen konnte, bewahrte die Frau vor dem Tod.

von Spacelab - am 19.10.2015 09:52
Gut da müsste man diskutieren ob man ihn wegen seiner Persönlichkeit vom ESC ausschließt und ob man das über die musikalische Leistung stellt.

Xavier Naidoo ist einer der Menschen die mich am meisten erschrocken/verblüfft/verwirrt haben. Ich hatte ihn vor vielen vielen Jahren kennengelernt als ich noch ein Helfer beim SR war. Naidoo hatte zu der Zeit gerade seine erste CD ohne Sabrina Setlur heraus gebracht und war Gast auf dem "Schüler Ferien Fest" (das jetzige "Halberg OpenAir" ). Da war er ein recht sympatischer Mensch der ziemlich schüchtern und sogar etwas Kleinlaut herüber kam. Ich weiß nicht ob er sich mit den falschen Leuten abgegeben hat oder ob er einfach irgendwann mit steigendem Erfolg total den Faden verloren und abgedreht hat. Vor 2 Monaten war er wieder beim SR zu einem längeren Interview. Ich konnte gar nicht glauben dass das der gleiche Mensch sein sollte den ich damals kennen gelernt hatte. Der hat eine Kehrtwende um 180 Grad hingelegt. Arrogant, hochnäsig und, zum Glück nur als das Mikrofon zu war, ein ganz komisches schon fast wirres Bla Bla absondernd.

von Spacelab - am 19.11.2015 09:36
Zitat

Gutmensch ist sprachlich eine entweder ironische, sarkastische, gehässige oder verachtende Verdrehung des eigentlichen Wortsinns „guter Mensch“ in eine Verunglimpfung. Der Ausdruck gilt als politisches Schlagwort mit meist abwertend gemeinter Bezeichnung für Einzelpersonen oder Personengruppen („Gutmenschentum“). Diesen wird vom Wortverwender eine Absicht bzw. Eigenschaft des – aus Sicht des Sprechers – übertriebenen „Gutseins“ oder „Gutseinwollens“ unterstellt, wobei diese angebliche Haltung unterschwellig als übermäßig moralisierend und naiv abqualifiziert und verächtlich gemacht wird. In der politischen Rhetorik Konservativer und Rechter wird Gutmensch als Kampfbegriff verwendet.[1] Im Januar 2012 erhielt das Wort bei der Wahl zum Unwort des Jahres 2011 in Deutschland den zweiten Platz. Die Jury kritisierte die aus ihrer Sicht 2011 einflussreich gewordene Funktion des Wortes als „Kampfbegriff gegen Andersdenkende“.[2] Mit dem Wort werde „insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des ‚guten Menschen‘ in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren“.


Zitat
2011 war der Begriff Kandidat für das Unwort des Jahres in Deutschland. Dies wurde durch die Jury folgendermaßen begründet
„Mit dem Ausdruck Gutmensch wird insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des ‚guten Menschen‘ in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren. Ähnlich wie der meist ebenfalls in diffamierender Absicht gebrauchte Ausdruck Wutbürger widerspricht der abwertend verwendete Ausdruck Gutmensch Grundprinzipien der Demokratie, zu denen die notwendige Orientierung politischen Handelns an ethischen Prinzipien und das Ideal der Aushandlung gemeinsamer gesellschaftlicher Wertorientierungen in rationaler Diskussion gehören. Der Ausdruck wird zwar schon seit 20 Jahren in der hier gerügten Weise benutzt. Im Jahr 2011 ist er aber in unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Kontexten einflussreich geworden und hat somit sein Diffamierungspotential als Kampfbegriff gegen Andersdenkende verstärkt entfaltet.“


Zitat

Der Journalist und Autor Harald Martenstein hat den Terminus „Gutmensch“, nachdem er sich in seinen Publikationen immer wieder mit dem Phänomen Shitstorm auseinandergesetzt hat, neu definiert und 2015 vorgeschlagen, mit diesem Ausdruck einen Typus von aggressiv selbstgerechtem Zeitgenossen zu bezeichnen, der „glaubt, dass er, im Kampf für das, was er für "das Gute" hält, von jeder zwischenmenschlichen Rücksicht und jeder zivilisatorischen Regel entpflichtet ist. Beleidigungen, Demütigungen und sogar Gewalt sind erlaubt.“[30] Bereits nach der Vorankündigung des Artikels hielt Matthias Heine Martenstein in der Zeitung Die Welt vor, dass das Wort „durch übermäßigen Gebrauch der falschen Leute […] unbrauchbar gemacht worden“ sei und dass „kein zurechnungsfähiger Mensch“ es mehr benutzen könne.


von iro - am 07.12.2015 15:33
Der Verwender des Wortes nutzt es "um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren".

Gleichzeitig disqualifiziert er sich durch die Verwendung natürlich selber, da er in einer schwarz-weißen Welt automatisch selber zum "Schlechtmenschen" oder "Bös'menschen" wird.

Seitdem das Wort von rechtsextremer Seite WIEDER als Kampfbegriff verwendet wird, wie wohl jeder mitbekommen haben sollte, beginnt für mich genau dort der fließende Übergang zum Nazi-Mitläufer. JEDE Verwendung des Wortes ist Wasser auf den Mühlen der NPD (bei der das Wort sowieso nur ein Synonym für Juden ist), auch wenn dem Verwender vielleicht gar nicht bewusst ist, daß er damit einen Teil nationalsozialistischen Gedankenguts in seine Sprache und damit auch in sein Denken aufnimmt.

Bedarf für ein entsprechendes kurzes Wort scheint es jedoch zu geben, der Begriff "Gutmensch" ist aber eindeutig verbraucht und wird gezielt zur Spaltung der Gesellschaft verwendet. Mir fällt aber auch keines ein... irgendwas mit "naiv" sollte es vielleicht enthalten und auf keinen Fall auf irgendwelchen Terminologien der Jahre 33-45 basieren. Vor allem sollte es aber nicht dazu führen, daß man sich von vorneherein nicht mit den Argumenten des jeweils anderen auseinandersetzt, was der Demokratie ganz und gar nicht förderlich ist.

Zitat

Ich finde Gutmensch, Wutbuerger und auch "besorgte Buerger" furchtbar, egal von wem's kommt und an wen es gerichtet ist.

Der "Wutbürger" ist ja noch relativ politisch neutral.
Die "besorgten Bürger" sind dagegen zu 100% als stramme Nazis (also NPD, Kameradschaften etc) einzusortieren. Wer ein Bürger mit Sorgen ist, sollte sich nicht neben Leute stellen, die von vorneherein unter dem Tarnbegriff "besorgte Bürger" auftreten. Genau an der Stelle versuchen die "Strammen" beim bürgerlichen Lager anzudocken.

von iro - am 07.12.2015 16:12
Eigentlich lässt sich die "unliebsame Meinung" meistens recht gut mit Fakten und relativ vertrauenswürdigen Statistiken widerlegen, so daß es keinen Grund gäbe, sie zu unterdrücken.
Die "Nazi-Keule schwingenden" haben solche sogar häufig, denn zum Widerlegen muss man sich ja automatisch mit den "Argumenten" (hier mal mit voller Absicht in Anführungszeichen) auseinandersetzen.

Allerdings fehlt mittlerweile eine gemeinsame Basis an Fakten und Daten, die von allen Seiten akzeptiert werden. Wer netzplanet, Kopp, RT, Campact oder gezielt gestreuten Internetgerüchten mehr Glauben schenkt als Statistischem Bundesamt, Polizeibericht (*außer sächsischen Polizeiberichten) oder etablierter Tageszeitung mit Redakteuren und journalistischem Berufsethos, mit dem kann man ja schlecht überhaupt noch eine wirkliche Diskussion führen. Was ich sehr schade finde.

von iro - am 07.12.2015 16:45
Zitat
iro
Allerdings fehlt mittlerweile eine gemeinsame Basis an Fakten und Daten, die von allen Seiten akzeptiert werden. Wer netzplanet, Kopp, RT, Campact oder gezielt gestreuten Internetgerüchten mehr Glauben schenkt als Statistischem Bundesamt, Polizeibericht (*außer sächsischen Polizeiberichten) oder etablierter Tageszeitung mit Redakteuren und journalistischem Berufsethos, mit dem kann man ja schlecht überhaupt noch eine wirkliche Diskussion führen. Was ich sehr schade finde.


Naja, bei Kopp, RT und Co straeuben sich mir auch eher die Nackenhaare, aber man kann durchaus annehmen, dass die hiesigen Medien nicht immer 100%ig neutral berichten. Noch nicht mal in boeser Absicht. Wenn ich alleine mal das vergleiche, was ich in der eigentlich als serioes einzustufenden Tagesschau sehe und parallel dazu z.B. im Deutschlandfunk hoere, geht das manchmal ganz schoen auseinander.

Wie bei so vielen Themen gibt es ja auch nicht die einzig alleinige Wahrheit, sondern die Dinge sind viel komplexer als dass man sie in wenigen plakativen Schlagzeilen abhandeln koennte.

Um mal als plattes Beispiel die Ukraine-Krise zu verwenden: reicht denn da die Sichtweise der hiesigen Medien wirklich aus, um das Ganze umfassend zu bewerten? Die Sichtweise der Medien eines Landes, das als Teil der EU, als Teil der NATO naturgemaess schon eine andere Einstellung zu vielen Dingen hat als Russland. Ich will damit nicht zum Putin-Versteher werden, aber es schadet durchaus nichts, sich auch mal die andere Seite zu Gemuete zu fuehren.

Aber gerade darum stoert mich dieses platte "Gutmensch" und umgekehrt die Nazi-Keule, denn nicht jeder, der Fluechtlinge am Bahnhof willkommen heisst, ist automatisch ein Naivling, der nicht vielleicht ganz genau weiss, wen er da unter Umstaenden gerade willkommen heisst. Und nicht jeder, der beunruhigt darueber ist, was die Fluechtlingsstroeme fuer seine eigene Zukunft bedeuten, ist automatisch gleich als Nazi einzustufen. Mir ist das alles zu plakativ, das geht alles viel zu sehr Richtung "Schublade auf und rein mit dir".

von Habakukk - am 07.12.2015 17:10
Zitat
Habakukk
Wie bei so vielen Themen gibt es ja auch nicht die einzig alleinige Wahrheit, sondern die Dinge sind viel komplexer als dass man sie in wenigen plakativen Schlagzeilen abhandeln koennte.


Ein Teil des Problems mit der Glaubwürdigkeit ist das schnelle Raushauen von Schlagzeilen. Weil's "alle" machen meinen viele, sie müssten das ebenfalls machen, um mithalten zu können. Hinterher wird dann die Korrektur zur schnellen Falschmeldung rausgehauen, die aber keiner liest (Der Focus kann das momentan sehr gut...).
"Neutrale" Berichterstattung... kann es sowas überhaupt geben? Der "Erst"berichterstatter sieht ja schon mal alles immer durch die eigenen Augen und kann sich höchstens bemühen, alles so neutral und ungefärbt durch eigene Ansichten wie irgend möglich darzustellen.
Bevor dann gesendet oder gedruckt wird, werden noch diverse Filterstufen durchlaufen (Nachrichtenagentur, Auswahl der von der Nachrichtenagentur gelieferten Nachrichten, Redaktionskonferenz etc), ggf. ist sogar bereits eine Schere im Kopf des Erstberichterstatters vorhanden.

Man sollte sich schon aus mehreren Quellen informieren, man sollte aber auch genügend Medienkompentenz haben, diese verschiedenen Quellen einzuschätzen - dann kann man sogar RT nutzen, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Früher habe ich gerne die BBC Deutsch/World Service als "Korrekturfaktor" genutzt, aber selbst diese hat mittlerweile einen Teil ihres guten Rufs verspielt.

Zitat
Habakukk
Aber gerade darum stoert mich dieses platte "Gutmensch" und umgekehrt die Nazi-Keule, denn nicht jeder, der Fluechtlinge am Bahnhof willkommen heisst, ist automatisch ein Naivling, der nicht vielleicht ganz genau weiss, wen er da unter Umstaenden gerade willkommen heisst. Und nicht jeder, der beunruhigt darueber ist, was die Fluechtlingsstroeme fuer seine eigene Zukunft bedeuten, ist automatisch gleich als Nazi einzustufen. Mir ist das alles zu plakativ, das geht alles viel zu sehr Richtung "Schublade auf und rein mit dir".

So ist es. Es gibt allerdings diverse Leute, die man nur noch als "empathieunfähige Arschlöcher" bezeichnen kann und die in ihrer Schublade schon ganz gut aufgehoben sind. Stichwort blinder Hass.
Ansonsten muss man sich sogar Gedanken machen, man sollte sich aber eigene Gedanken machen und sich dabei nicht schon von vorneherein durch den Wortschatz einengen lassen.
Angefangen mit Flüchtlings-"Wellen/Tornados/Orkanen/Tsunamis"...

Zitat
fatal error
Damit meine ich gar nicht den rechten Sumpf, sondern durchaus unverfänglichere Themen.

Nur kurz, weil Feierabend... ich bezog mich natürlich schon hauptsächlich auf den rechten Sumpf, deren "Meinung" und "Fakten" fast immer widerlegbar sind.
Ansonsten (allgemeine Themen) gibt es immer zwei, drei oder fünf Meinungen, von denen keine wirklich "falsch" ist.

von iro - am 07.12.2015 17:46
Zitat
iro
So ist es. Es gibt allerdings diverse Leute, die man nur noch als "empathieunfähige Arschlöcher" bezeichnen kann und die in ihrer Schublade schon ganz gut aufgehoben sind. Stichwort blinder Hass.

Was mich eigentlich noch mehr stört als das Schubladendenken, das ist, dass es mit dem Gutmenschen mittlerweile ein Schimpfwort für Leute gibt, die es eigentlich nur gut meinen. Klar, gut gemeint ist nicht automatisch gut gemacht, aber ist es denn wirklich bei aller Naivität mancher Leute so verwerflich, es "gut zu meinen" und nicht automatisch immer das Schlechte in allem zu sehen? Ich finde es schade, wenn man sich für solche Eigenschaften heutzutage offenbar schon fast schämen und rechtfertigen muss.
Ist es also besser, ein "Schlechtmensch" zu sein? Dem anderen erst mal zu misstrauen, so wie einem das Mutter Natur in die Wiege gelegt hat? Gerade in der Tierwelt gibt es ja häufig auch keine Willkommenskultur gegenüber anderen...

Im übrigen finde ich es schade um den harmlosen Brauch des Zwarten Piet. Solchen Aktionismus empfinde ich als völlig übertrieben. Das sind für mich aber auch keine Gutmenschen im eigentlichen Sinn (Leute die es gut meinen!). Wenn man sich von solchen harmlosen Bräuchen so sehr auf den Schlips getreten fühlt, dass man sie unbedingt verbieten will, stimmt eher mit dem eigenen Ego was nicht... Das hat aber nix mit Rassismus anderer zu tun...

(Oder muss ich jetzt ernsthaft eine Kampagne lostreten, die den Pumuckl verbietet, weil dank ihm reihenweise Rothaarige verunglimpft werden? Ist doch Schwachsinn, sowas...)

von Habakukk - am 07.12.2015 23:24
Zitat

Vielleicht ist das ja auch alles eine Definitionsfrage, wer was darunter versteht.

Die Frage der Definition des Wortes kannst Du Dir eigentlich sparen, da keiner das Wort mehr so versteht, wie Du es evtl. meinst. Es wurde gekapert und ist zu einem Kampfbegriff mit deutlicher Rechtstendenz umgemünzt worden, was es auch vor 75 Jahren schon mal war. Und das ging schneller als der Bedeutungswandel des Wortes "geil"...

Zitat

Für mich sind Gutmenschen eben keine Menschen, die es gut meinen, sondern eben solche, die versuchen auf "übertrieben, nervtötend o. ä. empfundenen Weise" ihre vermeintliche moralisch bessere Weltsicht anderen aufzuzwingen, notfalls eben auch mit Totschlagargumenten.

Vor zwei Jahren noch hätte man dabei wohl noch verstanden... ah ja, so ein paar besondere Exemplare bei den Grünen, die auch mir ziemlich auf den Sack gehen.
Da konntest Du mir dem Wort noch das beschreiben... Seither ist das Wort aber zu einem richtigen Kampfbegriff geworden, der allein durch seine Verwendung beim Rezipienten bewirkt, dass es auf Dich zurückfällt und Dich einem bestimmten politischen Spektrum zuordnet - und auch weitere Aussagen von Dir entsprechend einordnet, ob Du das nun willst oder nicht. Kommen weitere Schlüsselbegriffe hinzu wird die Zuordnung deutlicher und man beginnt zu ahnen, wo derjenige sich wohl "informiert".
Der Weg von Gutmensch über linksgrünversifft und Lügenpresse bis zu Rassenschande ist nur noch (bzw. wieder) ein kurzer geworden und Galgen schwingen mit. Von daher verbietet sich die Verwendung des Wortes eigentlich mittlerweile, außer man will genauso verstanden werden.
Der letzte Absatz dieses Artikels beschreibt das ganz gut: http://www.welt.de/kultur/article138678946/Wer-Gutmensch-sagt-verdient-sich-seinen-Shitstorm.html ("Mit anderen Worten: Es ist völlig egal, ob die Nazis von früher das Wort erfunden haben. Entscheidend ist, dass die Nazis von heute sich den Begriff angeeignet haben." )

Claudia Roth einfach nur eine Nervensäge zu nennen sollte doch vielleicht schon ausreichen...

Apropos USA... ich sag nur Oktoberfeste, Lederhosen und Bratworst... :D Mich stört's nicht. Wenn's Freude macht... Oh, äh, natürlich Oktoberfest*innen, Lederhosen*innen und Bratworst*innen.

von iro - am 08.12.2015 00:53
Zitat
fatal disk error
PS: Ist in den USA eigentlich schon mal wer darauf gekommen den St. Patricks Day verbieten zu wollen, weil sich alle als "Iren" verkleiden und besaufen? Ich meine das könnte man ja den Iren auch als rassistisch gegenüber empfinden, wenn sich Leute rote Bärte ankleben. Nur komischerweise haben alle ihren Spaß (auch die Iren!) und keiner stört sich dran.


Dass Bayern noch nicht aus der Erde ausgetreten ist, weil sich weltweit exzessivem Alkoholkonsum hingebende Menschen in bayrische oder scheinbar bayrische Tracht werfen, ist auch ein Wunder :)

Zitat
Habakukk
Aber gerade darum stoert mich dieses platte "Gutmensch" und umgekehrt die Nazi-Keule, denn nicht jeder, der Fluechtlinge am Bahnhof willkommen heisst, ist automatisch ein Naivling, der nicht vielleicht ganz genau weiss, wen er da unter Umstaenden gerade willkommen heisst. Und nicht jeder, der beunruhigt darueber ist, was die Fluechtlingsstroeme fuer seine eigene Zukunft bedeuten, ist automatisch gleich als Nazi einzustufen. Mir ist das alles zu plakativ, das geht alles viel zu sehr Richtung "Schublade auf und rein mit dir".

Mir geht es ähnlich.
Das hier Menschen auf der Flucht vor unserer Tür stehen und Anklopfen, ist einfach Fakt. Es widerspricht meiner Meinung über Nächstenliebe, Menschlichkeit und Zivilisation, diese Menschen von vorneherein abzulehnen.
Erstmal muß die Notlage (die stehen ohne Dach überm Kopf, kurz vor Wintereinbruch, an der Grenze...) gelöst werden.
Dann kann man gerne darüber reden, wie man langfristig mit der Thematik umgeht - und mit den peripheren Problemen wie der Entsolidarisierung einiger EU-Staaten wie Polen, Ungarn, etc.
Die AUFNAHME von Flüchtlingen steht ja auch nicht im Widerspruch zu einer Verteilung von Flüchtlingen nicht nur auf ihre Wunschländer, auch nicht im Widerspruch zu einer Rückreise, wenn Fluchtgründe irgendwann nicht mehr vorliegen, und auch nicht im Widerspruch zu einer Abschiebung, wenn sie ihren Status mißbrauchen und selbst genau die Dinge tun, die andere zur Flucht zwingt (Verfolgung Anderer aufgrund ethnischer, religiöser oder sonstiger Eigenschaften).

Edit: Man sollte das auch nicht mit einer sinnvollen und notwendigen gesteuerten Einwanderungspolitik vermischen.

NICHT verhandelbar ist für mich übrigens die Aufgabe unserer Kultur, unserer Lebensgewohnheiten etc (kein Schweinefleisch in Schulmensen z.B - dann halt bitte ein zusätzliches vegetarisches Gericht oder ein zweites Fleischgericht und gut ist...) . Ich habe aber auch kein Problem damit, wenn Muslime hier in einer Moschee beten gehen dürfen und IHRE Kultur leben können - aber bitte mit den gleichen pluralistischen Maßstäben, die für uns auch gelten.

von DH0GHU - am 08.12.2015 08:42
Zitat

Zoll warnt vor Trickbetrügern
Hamburg, 11. Januar 2016
Betrüger missbrauchen Telefonanschluss des Hamburger Zolls

Seit geraumer Zeit rufen Trickbetrüger unter Nutzung des Telefonanschlusses des Zollamts Hamburg-Oberelbe deutschlandweit bei Bürgerinnen und Bürgern an. Sie teilen mit, dass das Hauptzollamt Hamburg-Stadt zuständig sei, Erlöse aus Gewinnspielen aus dem Ausland an die Gewinner auszuzahlen. Da für die angerufene Person Gewinne über 10.000 Euro zusammenkämen, müssten erforderliche "Steuerabsetzungsgebühren" an einen Notar überwiesen werden, die der Gewinner nach Transfer der Gewinnsumme zurückerhalten würde. Die entsprechende Kontoverbindung wird gleich dazu mitgeteilt.

"Diese Telefonanrufe kommen eindeutig nicht von Zollbediensteten des Hauptzollamts Hamburg-Stadt", erklärt Pressesprecher Oliver Bachmann. "Die Verwendung der Telefonnummer ist missbräuchlich. Der Begriff ‘Steuerabsetzungsgebühr‘ ist eine Wortschöpfung der Betrüger. Die Verwaltung von ausländischen Gewinnerlösen gehört nicht zu den Aufgaben des Zolls. Wir bitten jeden, der solche Anrufe erhält, sich mit der örtlichen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen und der Zahlungsaufforderung nicht nachzukommen", führt er weiter aus.


Quelle: Zoll.de

von PowerAM - am 14.01.2016 09:31
Zitat
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Zitat
iro
Zitat

Sowas ist v.a. fuer die Pegidianer wieder ein gefundenes Fressen.

Für die ist alles ein gefundenes Fressen, wenn es in ihr Weltbild passt. Ob wahr oder falsch ist dabei vollkommen egal...


Oh ja, ein "Gutmensch" :rp: erfindet einen Toten, aber die bösen Pegidianer sind die großen Lügner. Fällt dir etwas auf? :sagnix:


Mir fällt nur auf: wenn ein Artikel der "Lügenpresse" ins Weltbild passt, wird er so akzeptiert. Passt er nicht ins Weltbild sind Welt-Bild-Spiegel-SZ auf einmal wieder die "Lügenpresse".

Wird dagegen irgendwas auf hetzplanet veröffentlicht oder bei FB geteilt, offenkundig ohne Quellen und gephotoshopptem Bildmaterial (was eine Google-Bildersuche in sekundenschnelle entlarven würde), ist es natürlich die WAHRHEIT, die die Lügenpresse angeblich verschweigt [was sie aber tatsächlich nur deshalb nicht druckt, da es nicht, wie bei Journalisten üblich, durch zwei unabhängige Quellen zu bestätigen ist].

DAS fällt mir auf!

Was mir noch einfällt bzgl. Lageso-Totem: wieso landet so ein hirnrissiges FB-Posting so schnell in den Medien? Das wäre doch alles überprüfbar gewesen VOR einer Veröffentlichung? Hat es überhaupt wer veröffentlicht (außer der FB-User)?

von iro - am 28.01.2016 13:45
Zitat

Jetzt ist also die Presse schuld und nicht etwa derjenige, der gelogen hat und diejenigen, die aus der Lüge politisches Kapital schlagen wollten

Na, in diesem Fall kann man das wohl so sagen. (Die anderen haben sich natürlich auch etwas vorwerfen zu lassen, sowohl der Lügner, als auch dessen Verein - der sich aber nicht an journalistischen Standards messen lassen muss). Ich habe nicht mitverfolgt wer wo wann wie, ich kenne nur
Zitat

Mittags dann gleich Live-Schalten
über N24 zur Sprecherin Diana H.
.
Und das heißt ja schonmal: nichteinhalten journalistischer Grundstandards bei N24, wohl um "schneller als die anderen" zu sein.
Mir ist es deutlich lieber, wenn erst zwei Tage später berichtet wird - und dann richtig und unter Einhaltung der Grundstandards (2 Quellen). Oder eben gar nicht, weil die Meldung gar keine wa(h)r.

von iro - am 28.01.2016 15:42
Zitat

Apropos Schweigekartell: Warum regt sich niemand auf, daß Spiegel online bei nahezu allen Artikeln über die Flüchtlingskrise die Kommentarfunktion abgeschaltet hat?

Weil es durchaus verständlich ist, daß der Spiegel das macht. Wir kennen ja die üblichen Kommentare, die auch oftmals mehr als justiziabel sind. Es kostet den Spiegel schlicht und einfach Geld, so etwas noch zu moderieren - zumal neben dem Kommentarposter der Spiegel selber als Seitenbetreiber die rechtliche Verantwortung für die geposteten Kommentare zu tragen hat.
Soweit ich weiß, hat das zuvor auch schon die SZ gemacht. Die Welt dagegen leistet sich ja den Pandikanten als Korrektiv - aber sowas kostet eben Geld. Eine komplette Vollzeitstelle - also roundabout 40000 bis 60000 € im Jahr.

Aber egal ob Spiegel, Welt oder SZ: Es gilt die Goldene Internet-Regel N° 1: NEVER read the comments!



von iro - am 30.01.2016 17:04
Zitat
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Allerdings halte ich die Kommentare für nützlich um einen Überblick über die allgemeine Stimmung zu bestimmten Themen zu erlangen.

Den bekommst Du dort sicherlich nicht!
Du bekommst höchstens einen Überblick über die Stimmungslage unter den Berufstrollen -und -shitstormern. Aber sicherlich keines über die "allgemeine" Stimmung. Kein normaler" Mensch tut sich diese Kommentarspalten an, darum fehlt deren Sicht auf die Dinge dort. Es offenbaren sich dort nur die Extreme.
Kommentarspalten sind ein idealer Ort für Masochisten!

Zitat
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Meine Frage war ja halb rhetorisch gemeint. Andererseits sollte es einem dennoch zu denken geben, wenn man die Diskussion und damit die politische Meinungs- und Willensbildung - schließlich ein, wenn nicht DER Grundpfeiler einer Demokratie - versucht zu behindern.

Elektronische Kommentarspalten dieser Art gibt es erst seit wenigen Jahren, davor hat die Diskussion auch funktioniert, sie sind also kein Grundpfeiler einer Demokratie.
=> http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/politiklexikon/18045/politische-willensbildung

Wenn jemand tatsächlich denken sollte, daß sein Kommentar unter einem SPON-Artikel Einfluss auf
die politische Meinungs- und Willensbildung haben sollte, der könnte auch seinen Kommentar auf einen Zettel schreiben und im Klo herunterspülen - das kommt auf das gleiche raus.
Nein, wenn derjenige tatsächlich an der politische Meinungs- und Willensbildung teilnehmen möchte, dann muss er schon aus seinem Sessel steigen und seine Meinung von Angesicht zu Angesicht in Vereinen, Gruppen, Verbänden, Initiativen und natürlich auch Parteien vertreten, propagieren, mit Fakten hinterlegen und andere überzeugen.

von iro - am 30.01.2016 18:21
Zitat

Verständlich, nur eben birgt es auch die Gefahr, daß man einen Leserbrief schnell sinnentstellend oder sinnumkehrend "verkürzen" kann oder durch Duktusänderungen bei unliebsamen Kommentaren die Wirkung so verändert, daß der Schreiber unsympathisch oder ungebildet wirkt.

Nicht nur die Gefahr, daß passierte auch tatsächlich. Als Leserbriefschreiber musste man also auch immer alles "auf den Punkt" bringen, damit keiner kürzen konnte (oder musste). Dient durchaus der Qualität...
Allerdings: der Leserbrief richtete sich ja auch eigentlich erstmal an die Redaktion und dann ggf. auch an die Öffentlichkeit - sofern man überhaupt mit einer Veröffentlichung einverstanden war. Und die errreicht alles dann ja doch ungekürzt.
Heutige Leserbriefspalten haben aber mit den klassischen Leserbriefseiten von vor 10 Jahren auch nicht mehr viel gemeinsam, dank schneller email.

von iro - am 30.01.2016 20:24
Und nun geht die Stimmungsmache gegen Flüchtlinge auch hier los. Dass zur gleichen Zeit auch deutsche Mitbürger Frauen und Mädchen belästigen, wird momentan rein zufällig nicht so ausführlich in den Online-Medien behandelt - von der Unschuldsvermutung möglicher Täter mal abgesehen. Muss man diesen, von Geld gelenkten, Journalismus hier auch noch mittragen?

Nein, ich will nicht wegschauen, aber die Welt auch nicht schlechter machen, als sie ist. Daher atmet mal locker durch und konzentriert Euch wieder auf Euer Leben, Eure Zeit, Eure (eigene!) Umgebung und das, was uns hier verbindet: Das Hobby. Ganz ehrlich: Hat sich so viel verändert in den letzten Jahren?

Oder - und das sage ich ganz deutlich: Geht in die Politik und macht es besser! Dieses Lamentieren und Drauf-Rumreiten bringt nichts. Die Welt ist, was man draus macht. Es ist so simpel wie anstrengend. Aber von "einfach" war im Leben nie die Rede.

von NurzumSpassda - am 09.03.2016 21:19
Aus Sicht der Schule war der Besuch Unterrichtsbestandteil und wuerde damit in die Schulpflicht fallen. Wahrscheinlich haette der Schueler daran teilnehmen muessen, sofern eine Fuehrung dort Teil des Unterrichts gewesen waere. Nun weiss ich aber auch, dass einige die passive Teilnahme am Gottesdienst/Gebet als Zuschauer anbieten und hier haette es die Moeglichkeit zur Nichtteilnahme geben muessen.

Hier wird also eine Grundsatzentscheidung gefragt! Ich bin auch kein Freund verpflichtender Besuche von Gotteshaeusern, gleich welcher Konfession. Hier waere es besser gewesen, die Teilnahme auf rein freiwillige Basis zu stellen und Ersatzunterricht bzw. Betreuung anzubieten. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Eltern eines Kindes, das sonst in die Moschee geschickt wird, den Besuch der protestantischen Niederlassung untersagen wuerde. In diesem Fall haette wahrscheinlich niemand seine Bedenken laut geaeussert und darauf bestanden. Dann sollte das aber fuer alle Seiten gleichermassen gelten.

von PowerAM - am 26.10.2016 15:52
Straßenschuhe ausziehen ist doch keine religiöse Handlung an sich, eher eine Respekts- und Hygienehandlung. Eine Pflicht ist es jedoch nicht.
Es gibt eine Stelle im Koran, wo Mussa beim Betreten eines heiligen Tals die Schuhe ausziehen soll. Mussa = Moses. Die Stelle ist eine leicht verfälschte Abschrift aus der Bibel (2. Buch Moses). Auch aus der Bibel ergibt sich für Christen keine Schuhausziehpflicht, ebensowenig bei den Juden.
Irgendwas ist ja sowieso immer... in der Kirche Hut ab, in der Synagoge dagegen Hut auf...

Ich war auch mal in einer katholischen Kirche in Bayern (als ex-Evangele) und habe dort einen Gottesdienst liegend interessiert beobachtet, jedoch nicht "teilgenommen". Samt Krankenbett wurde ich dort reingeschoben und fand das alles sehr merkwürdig und eigenartig, was die Leute dort so machten.

Alles in allem habe ich aber überhaupt kein Problem damit Kirchen, Moscheen und Synagogen zu betreten. Das Betreten eines Museums macht mich doch auch nicht zu einer Antiquität... :D

von iro - am 26.10.2016 17:52
Zitat
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Warum gibt es in Deutschland teils schwerste Familienclankriminalität, wenn die Anwesenheit der Familie das verhindern würde?

Weil die Dinge nun mal nicht ausschließlich schwarz oder weiß sind, wie du sie wieder versuchst, hinzustellen.

Zitat
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Warum "flüchtet" man angeblich vor Krieg, läßt aber seine Familie im Krieg zurück? Wenn das Leben akut bedroht ist, läßt man doch nicht die Familie im Krieg zurück (oder würdest du das tun, ganz ehrlich, Hand aufs Herz?).

Wer sagt, dass sie ihre Familien im Krieg zurück lassen? Tante Google hilft, gleich der erste Treffer:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fluechtlinge-warum-vor-allem-maenner-nach-deutschland-kommen-a-1051755.html

Zitat
connection error
Und ja, so ein Familiennachzug scheint mir auch nicht immer den Integrationswillen zu fördern:

http://www.krone.at/nachrichten/asyl-syrer-will-12-kinder-und-2-frauen-nachholen-bereits-genehmigt-story-512488

Nicht immer, aber immer öfter...

von Habakukk - am 12.12.2016 12:03
Ich hatte mir gerade im Bett auch so meine Gedanken darüber gemacht... ursprünglich war ja der Thread hier für interessante, kuriose und was weiss ich für sonderbare Hinweise auf Pressebeiträge gemacht worden,
aber in letzter Zeit wurden ja auf diverse Flüchtlingsbezogene Nachrichten verlinkt. Die Masse an diesen eigentlich recht belanglosen Nachrichten machte diesen Thread doch ziemlich uninteressant, andere interessante Beiträge verschwanden schnell wieder.
Von daher wird ab sofort hier "zensiert" :D . Belangloses, "langweiliges", sollte hier nicht mehr reingeschrieben werden, wenn es eine wirklich bedeutende Meldung gibt, auch was unsere Flüchtlinge angeht,
darf sie gerne verlinkt werden. Aber "Mutmasslicher Flüchtling furzt im Bus" oder ähnliches muss nicht mehr sein und lässt dann auch meinen Löschfinger kreisen.
Jedem steht seine eigene persönliche Meinung zum Thema Flüchtlinge zu, vor dem er sich vor niemanden rechtfertigen muss, ich habe auch meine eigenene dazu, posaune sie aber nicht hier alle Nase lang raus, irgendwann nervts ja nur noch.
Wer sich für ein bestimmtes Thema interessiert, weiss schon genau, wo er sich darüber informieren kann.

Also "connection error" (und auch alle anderen), wählt eure Verlinkungen mit Bedacht, und dann gehts hier auch ohne Probleme weiter. Ich hoffe, das ist im Interesse aller Leser hier.

von Chief Wiggum - am 13.12.2016 12:45
Zitat
Chief Wiggum
[...]
Von daher wird ab sofort hier "zensiert" [...] und lässt dann auch meinen Löschfinger kreisen. [...]


Zitat
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Artikel 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.
Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.


von PowerAM - am 13.12.2016 13:02
Für die private Meinungsäußerung eines Beitragsschreibers sind weder Moderatoren noch Administratoren verantwortlich. Erst wenn diese Äußerungen strafrechtlich vermarktbar werden, wird es interessant. Das war bisher, trotz z. T. einseitiger Argumentationen, m. E. nicht der Fall. Forenbetreiber kommen erst dann in eine Mithaftung, wenn ein Forum darauf ausgelegt ist, Volksverhetzung oder ähnlichem eine Bühne zu bieten. Davon sind wir derzeit weit entfernt.

Ansonsten kann niemand rund um die Uhr überwachen, was oder wer etwas publiziert. Würde das durch Gesetzgebung verlangt, dann könnten Foren nunmehr nur moderiert arbeiten. Das würde bedeuten, dass ein Moderator jeden einzelnen Beitrag durchzusehen, zu prüfen und freizugeben hätte. Abgesehen vom personellen und zeitlichen Aufwand dürfte das ein Ende der bisherigen Forenlandschaften bedeuten. Es würde dazu führen, dass jegliche Aktualität verloren ginge und Foren wahrscheinlich Geld kosten würden.

von PowerAM - am 13.12.2016 13:33
Diesen Therad verfolge ich nicht täglich, einfach sporadisch.
Die Dokumentation über den Sozialäquator A40 habe ich mir eben angeschaut.¨
Dazu ist folgendes zu sagen:
- Warum gibt es solch starke Segregation zwischen Bevölkerungsteilen? Hier vermischen sich die verschiedenen Bevölkerungsteile viel besser. Warum diese massiven Unterschiede?
- Deutschland braucht dringend viel höhere Sozialleistungen, um solch eklatante Unterschiede zu verhindern. Finanzieren soll man dies durch viel höhere Steuern von reichen (mit sechsstelligen Jahreseinkommen) und einer Entlastung der sehr tiefen Einkommen. Und was wir alle letztendlich brauchen: Finanztransaktionssteuern statt Einkommenssteuern, aber das ist ein eher langfristiges Ziel!
- Warum ballen sich soviele Menschen aus fremden Kulturen in relativ wenigen Städten zusammen - weshalb verteilen die sich nicht gleichmässiger aufs ganze Land?

von dxbruelhart - am 21.12.2016 16:02
Deutsch-türkische Onlineplattform www.gazete.taz.de

Infos der taz-Genossenschaft:
in den letzten Wochen haben Sie mit Hunderten von Spenden etwa 110 000 Euro
für das Projekt taz.eksil zusammen getragen. Heute ist es so weit. Wir starten
mit der unserer deutsch-türkischen Onlineplattform, die jetzt taz.gazete heisst.
Sie ist unter folgendem Link zu finden
www.gazete.taz.de
"Dass wir heute mit dem Projekt online gehen, ist kein Zufall" schreibt unsere
Projektleiterin Fatma Aydemir, "heute jährt sich zum zehnten Mal der Todestag
von Hrant Dink - einem mutigen Journalisten, der wegen seiner Aussagen auf offener
Straße in Istanbul erschossen wurde. Hrant Dink kämpfte um eine öffentliche
Aufarbeitung des Genozids an den Armeniern - und er kämpfte für freie Meinungsäußerung.
Das wurde ihm am 19. Januar 2007 zum Verhängnis."

Wir möchten uns auch im Namen der RedakteurInnen von taz.gazete ganz herzlich
bei allen bedanken, die mit kleinen und größeren Spenden das Projekt in so kurzer
Zeit auf den Weg gebracht haben, die etwa 110 000 Euro reichen, um taz.gazete
ein Jahr zu finanzieren. Ein Genosse schrieb uns zu dem Erfolg, "die taz GenossInnen wissen
eben, was Solidarität heißt."

taz.gazete und auch die taz stellen wir unseren LeserInnen kostenlos auf taz.de zur
Verfügung. Bisher beteiligen sich aber fast 9.000 Menschen an unserer Aktion
taz.zahlich und zahlen einmalig oder monatlich einen kleinen Förderbeitrag. Wenn Sie taz.gazete
noch finanziell unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie bei taz.zahlich mitmachen.
https://www.taz.de/!115932/

von _SOLAR MAX_ - am 19.01.2017 13:49
Bevor ich bei jedem Jobwechsel umziehen würde, nähme ich doch lieber ein paar km Fahrt in Kauf.
Manche Experten nehmen schon wieder den Wunsch aufs Eigenheim und zu billigen (hä?) Sprit aufs Korn.
Falsch angesetzt.
Private Bedürfnisse (z.B. eingenheim, Famillie) erfordern nunmal oft auch einen Wohnort, der nicht immer arbeitsnah ist. Sinnvoll ist da schon eher die Förderung von Home-Offices, oder die Förderung umweltfreundlichen Pendelns. Sprich: Ausbau des ÖPNVs. Es ist auch für die Belastung des Einzelnen ein riesen Unterschied, ob er im Stop&Go von Ampel zu Ampel schleicht oder in der überfüllten U-Bahn um Luft japs, oder sich in einem mit ausreichend Sitzplätzen bestückten (oder überhaupt erstmal vorhandenen!) Bus oder Nahverkehrszug gemütlich chauffieren läßt. Wobei ich lieber 15 Minuten in einer Bahn STEHE, als im Stau SITZE.

Früher mußte ich jeden Tag 40 km pendeln. Die Strecke war aber sehr gut zu fahren (eine Ampel, mehrere Kreisverkehre, mehrere Überholmöglichkeiten). Da war das keine zu große Belastung, genauso wie heute meine 7 km (eine Ampel, ein Kreisverkehr, eine 500m-Ortsdurchfahrt vorm Zielort + Start/Zielort selbst). Leider gab/gibt es in beiden Fällen keine echte ÖPNV-Alternative, sonst würde ich der Umwelt gerne Gutes tun und ein paar Minuten pro Tag fürs Busfahren "opfern".

von DH0GHU - am 03.04.2017 09:09
Zitat
Noch'n Saarländer
Zitat
Chief Wiggum
Ausschluss aus Sozialkommission
AfD-Mitglied darf Senioren nicht mehr gratulieren
http://www.tagesspiegel.de/berlin/ausschluss-aus-sozialkommission-afd-mitglied-darf-senioren-nicht-mehr-gratulieren/19655034.html

Tja...was soll man noch von RRG halten.


Garnichts.


Tja. Und ich sage: danke, dass den Rechtsextremisten diese Bühne zur Zurschaustellung genommen wird. So unterschiedlich sind die Meinungen


Tja. Im Beitrag stand aber auch, das es sich bei dem Ehrenamt nicht um eine politische Sache handelt.
AFD hin oder her, darf man sich also nicht mehr ehrenamtlich betätigen, nur weil man scheinbar das falsche Parteibuch hat? Egal wie der Mensch tickt?
Tolle Demokratie, hatten wir ja schonmal Ende der 30er Jahre. Da sieht man aber erstmal wie unsere Politiker heute ticken. Enttäuschend.

von Chief Wiggum - am 11.04.2017 12:43
Da wirste, nix böses ahnend, 100 Jahre alt - und dann steht da so'n Nazi-Kundschafter im Flur zwecks Gratulation. Würde ich mir auch verbitten! Da ich aber die Weitergabe meiner Daten untersagt habe, wird das wohl nicht passieren.
Der stadtbekannte CDU-Braune (selten gewordene Spezies, fast schon ausgestorben) würde aber genau so achtkantig rausfliegen.

Und natürlich ist das "Senioren-gratulieren-Ehrenamt" eine politische Sache!

Zitat

Die AfD ist wie die NPD nicht verboten,

Der NPD wurde aber ihre Verfassungsfeindlichkeit bereits attestiert, sie wurde nur aufgrund ihrer Bedeutungslosigkeit nicht verboten. Und die AfD bezeichnet Bernd Höcke selbst schon als Nationalsozialisten (was eigentlich offensichtlich ist), trotzdem stellen sich diverse Landesverbände hinter ihn. Somit erscheint die gesamte Partei in einem zunehmend braunen Licht.

von iro - am 11.04.2017 13:29
"Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden". Wenn man das als ein Leitmotiv einer offenen, liberalen Gesellschaft sieht, muß man sehr vorsichtig sein, AfD-Leute generell auszugrenzen, sie per se anders zu behandeln als Mitglieder anderer Parteien. Man muß dann mindestens unterscheiden zwischen den einfach nur erzkonservativen AfDlern (die heute Positionen vertreten, die unter Kohl noch "regierungsfähig" waren, und von vielen Unionlern geteilt werden - also massive Begrenzung der Zuwanderung, kirchlich-konservatives Famillienbild, etc), denen es sicher zusteht, diese Positionen zu vertreten, und dem teils klar revisionistischen, ausländerfeindlichen (rechtsnational/völkisch) Flügel rund um Höcke, Poggenburg und Konsorten.
Oder vereinfacht ausgedrükt: Die Freiheit dieser Andersdenkenden wird (erst oder vor allem) dann untragbar, wenn sie sich wiederum gegen die Freiheit von wiederum Andersdenkenden richtet. Alles andere müssen wir (zähneknirschend, zugegeben) aushalten.

von DH0GHU - am 12.04.2017 11:44
Zitat
Noch'n Saarländer
Zitat
PowerAM
Unsere Leitmedien dürften nicht deinen Unmut wecken, oder?


Meinen Unmut weckt, dass Du in den in diesem Faden von der Moderation auferlegten Verzicht zu Links zu diesem Thema unterläufst. Aber wahrscheinlich ist Dir auf Deiner Arbeitsstelle wieder langweilig genug, dass Du zum einen Tagesschau.de lesen kannst und zum anderen hier unnötige Panik verbreitest.


Meine Toleranz dir gegenüber ist in diesem Forum auch bald aufgebraucht. Du solltest dich entweder mal endlich mal konstruktiv mit entsprechenden Beiträgen hier beteiligen - oder endlich deine ganzen sinnlosen Mecker und Kritikbeiträge gegenüber andern Benutzern usw. sein lassen.

Ein Verzicht für bestimmte Themen gibt es hier nicht und gab es auch nie, es wurde nur angeregt, die Anzahl der Beiträge zu einem bestimmten Thema hier einzuschränken. Das wurde auch befolgt.
Zurück zum Thema..oder auch nicht :danke:

von Chief Wiggum - am 19.04.2017 11:48
Das ist richtig. Da gibt's echte Perlen, und die findet man sogar in Berlin :-)

Insgesamt halte ich es aber schon für richtig, eher auf z.B. Bahn als Flugzeug zu setzen. Deutschland hinkt da ein wenig hinterher. In Frankreich beispielsweise sind die TGV-Verbindungen von Paris in viele andere Zentren mittlerweile so schnell, dass sich Flugverbindungen kaum noch rechnen.

Beispiel: Strasbourg-Paris 1h52min mit dem Zug. Luftlinie knapp 400 km.
Mit dem Flieger: Erstmal raus aus der Stadt, 45min vor Abflug am Flughafen sein. Da ist die erste Stunde schon locker vorbei. Dann rein in den Flieger, abheben, landen - die 1h52min sind dann wohl auch bald erreicht, und man muß erst noch nach Paris rein.

München-Berlin wird mit dem ICE-Sprinter immerhin gut doppelt so lang brauchen. Man braucht aber auch knapp eine Stunde aus der Innenstadt zum Flughafen (außer per PKW, da gehts schneller). 2-3 Stunden Reisezeit wird man einrechnen müssen - also immernoch 1-2 Stunden Gewinn.
Dafür erspart man sich das ganze Luftsicherheitsgedöns, kommt quasi mitten in Berlin an, hat mehr Flexiblität, etc. Neee, ich finde (oder fände) es schon, dass es richtig ist, wenn die Politik zumindest für niedrige und mittlere Entfernungen ganz klar dem Bahnverkehr eine Priorität einräumt. Oder einräumen würde.

von DH0GHU - am 27.04.2017 10:40
Irgendwie beruhigend, dass von den 10 größten Lebemsmittelherstellern keiner bei mir nennenswerte Anteile am Konsum hat. Natürlich liege ich vermutlich auch nicht bei 0%, aber meine Hauptlieferanten für zuhause sind immernoch lokale und regionale Bäckereien, ein örtlicher Metzger mit eigener Schlachtung, ein örtlicher Gärner, ... Honig vom Imker aus dem Dorf, Wasser aus dem Wasserhahn, Tee meist von einem Produzenten ca. 20 km von hier, ...

Fertigprodukte stammen bei mir oft von kleineren Firmen (Berchtesgadener, etc) und Genossenschaften (UnserLand, diverse lokale Kleinerzeuger - mein Joghurt wird z.B. 500m von hier produziert...), ..Nur bei Weichkäse greife ich auf französische Importe zurück ;) Wein kommt meist von WGen nahe meines Heimatortes oder wird im Italienurlaub oder beim lokalen Weinhändler besorgt, letzterer bezieht die nur von persönlich bekannten Weingütern. Bier kommt von lokalen Kleinbrauereien (Karg, Grünbacher, ...) oder aus Patriotismusgründen ;) von Rothaus.

Natürlich gibts auch ab und an mal Fertigprodukte, aber das ist eher selten. Manchmal substituiere ich sie auch teilweise: Dann belege ich halt einen fertigen Pizzaboden mit lokalen Produkten.

Fazit: Wer sich über die Macht der Konzerne beschwert, hat es in durchaus in der Hand, selbst etwas dagegen zu tun!

von DH0GHU - am 04.05.2017 21:44
Zitat
DX-Fritz
So sehr die illegalen Autorennen zu verurteilen sind:

.......... ist es für mich in einem solchen Fall trotzdem "nur" fahrlässige Tötung.



Eventualvorsatz kann auch vorliegen:

Billigend in Kauf nehmen muss gerade von (bewusster) Fahrlässigkeit abgegrenzt werden.
Billigend in Kauf nehmen (sog. Eventualvorsatz) bedeutet, dass dem Täter die Möglichkeit der Rechtsgutsverletzung bewusst ist, sich aber mit dieser abfindet. Er sieht also die Möglichkeit, dass er mit seiner Handlung jemanden zu Schaden bringen könnte, nimmt dies aber billigend in Kauf nimmt. ("und wenn schon --> es ist ihm also gleichgültig

Bei bewusster Fahrlässigkeit ist sich der Täter dieser Möglichkeit zwar auch bewusst, er vertraut aber auf das Ausbleiben eines Schadens ("wird schon gut gehen )

von ross22 - am 18.06.2017 10:31
Zitat
pomnitz26
Soweit ich das mit den abgasmanipulierten Dieselfahrzeugen verstanden habe funktioniert diese ja im Stand des Fahrzeugs.

Du verwechselst Stand und Prüfstand.
Es ist gänge Praxis in ALLEN Technologiebereichen, unter bestimmten Laborbedingungen zu testen. Die Automobilindustrie hat das nur schamlos zur "Produktoptimierung für den Prüfstand" genutzt.


Zitat

Da Benziner nun auch mit Turbo unterwegs sind werden sie die nächsten auf der Liste sein. Ob die auch Abschalteinrichtungen haben???

Sicher sind die die nächsten.
NOx-Grenzwerte für Euro6-Diesel: 80 mg/km
NOx-Grenzwerte für Euro6-Benziner: 60 mg/km.
Es gibt Diesel, die 60 mg spielend auf der Straße schaffen, und es gibt Benziner, die nichmal 80 mg einhalten.
Moderne Direct-Injection-Turbobenziner stoßen mehr HC, mehr Feinstaub und mehr CO2 als Diesel.
Das Geschäftsmodell der DUH bleibt also erhalten.

von DH0GHU - am 01.08.2017 09:26
Zitat
DH0GHU
Zitat
pomnitz26
Soweit ich das mit den abgasmanipulierten Dieselfahrzeugen verstanden habe funktioniert diese ja im Stand des Fahrzeugs.

Du verwechselst Stand und Prüfstand.

Die Fahrzeuge sollten die Erkennung des Prüfstandes doch an sich drehenden Rädern und bewegenden Lenkrad fest machen? Da eine unglaubliche Anzahl Fahrer in diesen wahnsinnigen Verkehrsaufkommmen sich intensiv mit dem Handy beschäftigt tut sich am Lenkrad und an den Reifen im Stau ja meist recht wenig bis nichts.

Zitat
PowerAM
Ich vermute, dass der Luftkurort Bad Stuttgart um eine Vollsperrung des Stadtgebiets für Fahrzeuge aller Art nicht mehr herumkommen wird. :joke:

Für mich der zwischen Bad Kösen und Bad Bibra aufgewachsen ist eine tödliche Sache. Das hat mir mehr zu schaffen gemacht wie das Arbeiten auf dem Bau. Also auch am Wochenende wenn ich dachte ich spare das Geld und bleibe dort nur Kopfschmerzen. Dann ging es auch noch mit Anrufen für kleine Zusatzarbeiten los die meine Wochenenden ausfüllten. Ich kann gar nicht anders wie zurück in die Heimat.

von pomnitz26 - am 01.08.2017 10:39
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pomnitz26
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DH0GHU
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pomnitz26
Soweit ich das mit den abgasmanipulierten Dieselfahrzeugen verstanden habe funktioniert diese ja im Stand des Fahrzeugs.

Du verwechselst Stand und Prüfstand.

Die Fahrzeuge sollten die Erkennung des Prüfstandes doch an sich drehenden Rädern und bewegenden Lenkrad fest machen?

Auf dem Rollenprüfstand tut sich sehr wohl was an den Rädern. Es geht um LENKEINSCHLÄGE, die es auf dem Prüfstand nicht gibt. Ja, wenn man genau ein Prüfstandprofil fährt, dann glaubt die Software natürlich, man wäre auf dem Prüfstand :)

Zitat
Chief Wiggum
Im Stau funktioniert die Abgasnachbehandlung aber auch nicht- da wirds viel zu kalt, als das das AdBlue reagieren kann. Taugt alles nix, der Müll.


IMHO egal, da NOx vor allem bei sehr hohen Temperaturen entsteht und im Stand auch die Gesamtmenge Treibstoff, die verbrannt wird, sehr niedrig ist.

von DH0GHU - am 01.08.2017 13:14
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