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vor 6 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 10 Monaten
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sn2011fe

Startbeitrag von Thomas (Metal) am 04.09.2011 10:52

Gestern abend im Telekop beobachtet :hot: ! Allerdings muß ich alle enttäuschen, die jetzt ein Spektakel sehen wollen, es ist dafür etwas zu weit weg ;-) . Da muß man dann eben noch weiter warten bis Beteigeuze ( http://de.wikipedia.org/wiki/Beteigeuze ) oder Eta Carinae für alle weiter südlich ( http://de.wikipedia.org/wiki/Eta_Carinae ) hochgeht.
Es ist nur ein weiterer eher lichtschwacher Stern zu sehen, wobei er inzwischen der lichtstärkste über dem linken Deichselstern des gr. Wagens ist. Somit sollte er auch mit dem Fernglas auffindbar sein.
Links dazu:
http://www.dangl.at/2011/deepsky/sn2011fe.htm
http://www.sternfreunde-soest.de/beobachtungen.html

Antworten:

Schade dass ich von dem Thema nicht viel Ahnung hab :( Aber interessant ist es auf jeden Fall.

von DX OberTShausen - am 04.09.2011 14:41
@Thomas (Metal):

Was genau meinst Du mit noch weiter warten, also wann genau sind Beteigeuze oder Eta Carinae am höchsten Stand bzw. gehen weiter nach oben?


Also ich setz mich heute Nacht ans Teleskop- Vielleicht sehe ich was...:)

von Housefieber - am 04.09.2011 15:04
Nun, beide Sterne sind schon im fortgeschrittenen Alter. Dennoch kann natürlich niemand sagen, wann sie wirklich hochgehen. Also: Morgen oder in 2000 Jahren ;-) . Durch die Erdnähe werden beide Ereignisse auf jeden Fall aufsehenerregend sein. Gerade bei Eta Carinae wurde schon öfter diskutiert, ob dabei nicht die Erde schaden nehmen könnte.
http://www.youtube.com/watch?v=RD5mS-DZb6Q
http://www.youtube.com/watch?v=SdwSXn5Pors
Sichbar ist der Stern von Europa aus nicht, da muß man schon in etwa südlich 30. Breitengrades sein. Bei Beteigeuze solltes du derzeit in den Morgenstunden schon mehr Glück haben. Nebenbei bemerkt: Der Orion-Neben ist auch schön ;-) .


von Thomas (Metal) - am 04.09.2011 15:50
Danke Thomas!


von Housefieber - am 04.09.2011 16:42
Gerne ;-) . Wobei ich hier am QTH doch sehr mein Hobby durch die Lichtverschmutzung zurückgeschraubt habe, das ist dann wohl der Preis für die Nähe zu Nürnberg :-( . Wenn man das so sieht, fragt man sich direkt, ob eine Stadt wirklich unbedingt so leuchten muß - und landet direkt bei einem ganz anderen Thema, was auch parallel besprochen wird.
Ich würde mal sagen: Die Mondkrater, die Ringe des Saturn und die Andromeda-Galaxie sollte jeder mal mit eigenen Augen gesehen haben. Eine besondere Ausrüstung ist dafür nicht erforderlich, ein gutes Fernglas und eben ein dunkler Himmel reicht. Es sollte auch bei manchem helfen, den eigenen Platz zu definieren ;-) .

von Thomas (Metal) - am 04.09.2011 17:00
Hier in der Oberallgäuer Provinz hat man eher weniger Probleme mit Lichtverschmutzung.

Schön ist aber auch, wenn man mal wirklich das Glück hat, eine Sternschnuppe zu sehen oder zumindestens die ISS.



von Housefieber - am 04.09.2011 17:54
Ich sehe hier leider ungefähr gar nichts...die Beleuchtung des Opel-Werks, der Straßen und vor allem der aufgrund des Stahlwerks rot leuchtende Himmel tun ihr übriges. Muss doch mal wieder zur Verwandschaft ins Sauerland, da sieht man auch mal, dass es da oben mehr als nur nen Mond gibt :D

von Japhi - am 05.09.2011 11:24
Hubert Kah (Sternenhimmel) war bei euch nicht so der Hit oder (watt singt der für'n Zoich?)?

:D:D

von Mc Jack - am 05.09.2011 11:28
Hubert Kah kommt ja auch aus BaWü, mit dem haben wir eh nicht so viel zu tun :D Und 1982 musste WDR 2 ja auch noch die gute Tanzmusik spielen...ganz zu schweigen eben vom Sternenhimmel.

von Japhi - am 05.09.2011 11:41
Thema Lichtverschmutzung: Es gibt beneidenswerte Gegenden in Deutschland, in denen die Straßenbeleuchtung großflächig gegen Mitternacht abgeschaltet wird. Nur wenige zentral gelegene Laternen sind dort die ganze Nacht über in Betrieb. Die auf Nachtabschaltung hinweisenden rot-weißen Bänder auf Laternenmasten habe ich sehr häufig in Schleswig-Holstein und in Ostwestfalen gesehen.

Andernorts sind die Kommunen und Städte auch pleite, kommen aber nicht auf die Idee, an der Beleuchtung zu sparen. Im Rheinland scheint so eine Nachtabschaltung völlig unbekannt zu sein. Selbst bei meinen Eltern im abgelegenen Dorf wird die ganze Nacht herumgefunzelt. Zum Glück hat man in den letzten Jahren bei Sanierungen die alten Leuchtstoffröhren durch stark nach unten gerichtete Laternen ausgetauscht, sodass die Umgebungshelligkeit merklich abgenommen hat. Daher kann man dort bereits 200 Meter vom Ortsrand entfernt den Andromeda-"Fettfleck" mit bloßem Auge erkennen, sofern die Augen sich ein paar Minuten an die Dunkelheit gewöhnt haben :spos:. In einer sehr klaren Nacht habe ich das sogar mal in einem dunklen Hinterhof mitten in Bonn geschafft.

In Bochum kann man das jedoch vergessen, weil die Stadt (Nothaushalt!) selbst hier im ländlichen Süden jedem kleinen Feldweg eine Festbeleuchtung spendiert. Natürlich mit alten "Rundstrahlern", während die vierspurige Königsallee (mit großzügigem Rad-/Fußgängerweg und Bushaltestellen!) über mehrere Kilometer völlig unbeleuchtet ist. Was für eine Logik...
Daher können wir auf abendlichen Spaziergängen normalerweise nur die bekannten, hellen Sternbilder bewundern. SN 2011fe werde ich dennoch mal per Fernglas versuchen, danke für den Tip!

von Thomas R. - am 05.09.2011 15:52
sn2011fe

sorry für mein Unwissen aber was bedeutet das ?

von Felix II - am 05.09.2011 21:44
Zitat
Felix II
sn2011fe

sorry für mein Unwissen aber was bedeutet das ?


--> Wikipedia ;)

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 06.09.2011 03:51
Zitat

Es gibt beneidenswerte Gegenden in Deutschland, in denen die Straßenbeleuchtung großflächig gegen Mitternacht abgeschaltet wird.

Hier™ ist das der Fall. Zwar nicht 100%ig, aber größtenteils :-).

von WiehengeBIERge - am 06.09.2011 08:40
In meinem Wohnort reduziert man etwas. Die Bundesstrasse wird in der Beleuchtung reduziert, jede zweite Laterne abgeschaltet. Lediglich Kreuzungen und Fussgaengerueberwege bleiben voll erleuchtet. In den Nebenstrassen ist es abhaengig von den Anliegern. Ein hier in der Nachbarschaft lebender SPD'ler braucht es die ganze Nacht ueber taghell, die Strassenbeleuchtung rundum wird ebenfalls reduziert. In meinem Wohngebiet kann von den ohnehin lichtschwachen Laternen in der Ringstrasse nichts abgeschaltet werden, sie sind zudem schon sehr weit auseinander. Die Strassen vor den Wohnbloecken werden lediglich durch die leuchtenden Hausnummern erhellt. Reicht auch aus, um die Hauseingaenge zu finden.

von PowerAM - am 06.09.2011 09:26
Hier ist das ebenso mit der Beleuchtung in meinen 5000 Einwohner Dorf, jede zweite Laterne ist ab ca. 23 Uhr aus.

Ich kenne durchaus kleinere Gemeinden im Schwarzwald, da geht ab Mitternacht alles an Strassenbeleuchtung aus.

von DX-Matze - am 07.09.2011 00:59
Zitat
DX-Matze
Hier ist das ebenso mit der Beleuchtung in meinen 5000 Einwohner Dorf, jede zweite Laterne ist ab ca. 23 Uhr aus.

Ich kenne durchaus kleinere Gemeinden im Schwarzwald, da geht ab Mitternacht alles an Strassenbeleuchtung aus.

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Ist hier net anders,bei uns um den Markt rum gehn die Lampen 0:13 aus,auf der Hauptstraße um 0:30 etwa,angeblich soll dadurch Geld gespart werden

von Robert S. - am 07.09.2011 06:04
Ich finde, wir kommen mit dem Abschalten von nächtlichen Lichtquellen unserer natürlichen Art zu leben ein Stück näher. Möge es oft geschehen!
Die Lichtverschmutzung lässt sich übrigens mit sog. Lightmetern messen. Klick > http://kuffner-sternwarte.at/hms/wiki/index.php5?title=Lightmeter bzw. http://www.astroamateur.de/LIGHTMETER/L52.png

73 / Ingo


von Grenzwall DX - am 07.09.2011 09:10
Genau! Wer nachts bzw. bei Dunkelheit raus muss, der kann sich eine Lichtquelle mitnehmen.

von PowerAM - am 07.09.2011 10:43
wow...eine Lichtquelle :joke:
früher nannte man sowas schlicht "Taschenlampe" ;)

von Felix II - am 08.09.2011 06:46
...ich mag nicht gaenzlich ausschliessen, dass manch gottesfuerchtiger Bergbauer nachts mit einer Pechfackel zum Donnerbalken zittert.

von PowerAM - am 08.09.2011 07:24
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