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Die verarsche mit dem DSL Anschluss

Startbeitrag von Spacelab am 06.09.2011 09:24

Hallo!

Eben war mein Nachbar bei mir und hat sich tierisch aufgeregt. Er hatte einen Telefon und DSL Anschluss von Alice mit 6MB/s. Eines morgens lag ein Werbeflyer der Telekom im Briefkasten auf dem DSL mit 16MB/s beworben wurde. Und das zum gleichen Preis wie der Alice Anschluss mit 6MB/s. Da mein Nachbar aber glaubte die Tricks der Telekomiker zu kennen machte er sich erstmal per Verfügbarkeitscheck im Internet schlau ob es bei ihm wirklich 16MB/s gibt. Aber auch da hieß es 16MB/s. Sogar auf einer Google Maps Karte war die ganze Straße und alles darum liegende zart rosa eingefärbt was volle 16MB/s versprechen soll. Immer noch skeptisch rief er bei der Telekom Hotline an. Auch dort hieß es "bei ihnen sind bis zu 16MB/s verfügbar". Auf seine frage hin was denn "bis zu" bedeuten soll bekam er die Antwort: "Kleinere Geschwindigkeitsschwankungen gibt es immer. Mal ist es mehr, mal weniger."

So weit, so gut. Aber jetzt kommen schon die ersten Pferdefüße: die 16MB/s bekommt er nur wenn er das "Entertain Paket" nimmt. Aus "ausbautechnischen gründen und um den Fernsehzuschauern ein Maximum an Netzstabilität zu garantieren" sei das VDSL Netz bei ihm nur den Entertain Kunden vorbehalten. Außerdem müsse er sich über 24 Monate an die Telekom binden. Monatlich kündigen wie bei Alice geht nicht.

Allen Warnungen zum trotz gab er den Anschluss bei der Telekom in Auftrag. Die kündigten für ihn auch brav den Alice Anschluss und die Rufnummernübernahme klappte auch so halbwegs. Man sagte zwar er sei fast durchgehend per Telefon erreichbar was für ihn als Geschäftsmann natürlich extrem wichtig ist, aber letztendlich hatte er doch fast den ganzen tag kein Telefon. Naja, seis drum. Der große Schock kam dann aber als er im Internet einen Speedtest machte. Mit hängen und würgen kam er auf 5MB/s. Mit Alice hatte er immer problemlos knapp über 6MB/s. Es kam wie es kommen musste. Es folgten viele viele Telefonate mit der Hotline und am Ende verzapfte man ihm das man ja auch immer nur von "bis zu 16MB/s" gesprochen hatte. Was letztendlich tatsächlich bei ihm ankommen würde hänge von sehr vielen Faktoren ab und sei nicht vorhersagbar.

Das Ende vom Lied ist folgendes: jetzt hat er einen DSL Anschluss der über 1MB/s langsamer ist als der alte. Der Grundpreis ist gleich geblieben. ABER bei der Telekom musste er das Entertain Paket mit dazu buchen sonst hätte er nur 3MB/s(!) bekommen. Dieses kostet rund 10 Euro im Monat. Da er an einer Sonderpreisaktion teilgenommen hat war wenigstens der Receiver (das billigste Gerät ohne Festplatte) 12 Monate lang umsonst. Danach kostet es 4,95¤ im Monat. Das Fernsehen über diesen receiver funktioniert auch nicht zu 100% da nur die SD Programme gehen. Die HD Programme hat der Receiver gesperrt weil er erkannt hat das die Internetleitung das nicht hergibt. Im Kleingedruckter der AGB steht aber auch brav drin dass das passieren kann und er keinen Anspruch auf die HD Programme hat. Außerdem ist ihm auf der ersten Rechnung erst aufgefallen das ihm die Telekom 3,95¤ für die beiden zusätzlichen Telefonnummern (Telefon im Geschäft und Fax) berechnet. Bei Alice war das umsonst.

Also eigentlich ist das doch der totale Beschiss von der Telekom gewesen. Oder sehe ich das falsch? Obwohl die anderen Anbieter da ja auch nicht so viel besser sind. Ich hab gerade mal selbst probiert heraus zu bekommen was bei mir hier so DSL mäßig geht und es ist wirklich unmöglich realistische Aussagen zu bekommen. Die Telekom behauptet 16MB/s und 1&1 sagt überhaupt nichts konkretes und immer nur "DSL ist bei ihnen verfügbar" und blendet dauernd Werbung für 50MB/s High-Speed DSL ein. Das aber so geschickt platziert das einem unbedarften Kunden der Eindruck entstehen könnte er bekäme 50MB/s an seinem Wohnort. Ebenso wie der lokale Strom und DSL Anbieter (schlau.com). Nur heben die mit der Werbung für 16MB/s nicht gerade so extrem ab. Die einzigen die reale Angaben machen sind wirklich Alice ("6MB/s sind bei ihnen verfügbar") und Vodafone. Die sagen auch "6MB/s verfügbar" und bieten mir sogar an kostenlos und VOR VERTRAGSABSCHLUSS eine Leitungsprüfung zu machen um sicherzustellen das auch wirklich 6MB/s ankommen.

Antworten:

Telekom: alle Verkäufer und Hotliner in'n Sack stecken und mit 'nem Knüppel draufhauen. Es trifft immer den richtigen. Die Leute bei der Telekom, die wirklich Ahnung haben fahren auf der Straße und man trifft sie vielleicht zufällig an der Tanke...
Ich könnte da einen Roman drüber schreiben!

von iro - am 06.09.2011 10:53
Die Telekom war bislang der Laden, der bei uns und in unserem Umfeld die geringsten Probleme gemacht hat.
Die Schwägerin hatte mit 1&1 riesige Probleme in Sachen Leistung, Service und Kulanz, ein Freund der Familie ging mit Arcor sogar vor Gericht und meine Mom hatte Spiel&Spaß mit Alice. Sie sind allesamt bei der Telekom gelandet und haben jetzt Ruhe. So wie wir. Call&Surf Comfort und ab dafür. DSL 6000 steht im Vertrag, 3000 sind es aber nur. Dies wurde uns aber vorher gesagt, abgesehen davon konnte ich mir auf einer Karte den Ausbaugrad ansehen. Andere Anbieter wie z.B. 1&1 haben uns Stein auf Bein 16.000 versprochen, obwohl die Leitung es gar nicht hergibt.
Andere Menschen, andere ErFFHahrungen. ;)

von Mc Jack - am 06.09.2011 11:06
Hier genau andersrum; Probleme gibt es nur mit der Telekom.
Die bietet hier seit 2005 'nur' die 3000er Leitung die aber aufgrund von Portmangel nur in den geringsten Fällen geschaltet wird. Alle anderen Anbieter kommen auf min. 6000kbits.
Wir selber sind hier zu einem lokalen Anbieter gewechselt (mit eigener Infrastruktur) und geniessen nun eine 9000er Leitung, in den nächsten Monaten dann endlich 16000, da stetig Ausgebaut wird.

Wer zur Telekom wechselt und sich dann über eine zu langsame Leitung beklagt, ist es selber schuld.

von Aquarium - am 06.09.2011 11:19
Deppenhaufen sind alle. Man kann mit jedem Anbieter (ich bin wegen dem Preis von der Telekom zu Alice gewechselt) Glück oder Pech haben. Hier funkt die Leitung ganz gut - ich hatte vorher 13mbit/s, jetzt auch (16000er Leitung).

Die Regulierungsbehörde wäre aber mal gefragt bei den Werbeversprechen. Ich möchte, auch der Vergleichbarkeit und daher dem Markt wegen, gerne eine Angabe der Mindestleistung - also in meinem Falle wäre eine Aussage mit "mindestens 12mbit/s" richtig.

von elchris - am 06.09.2011 11:31
Zitat
elchris
Die Regulierungsbehörde wäre aber mal gefragt bei den Werbeversprechen. Ich möchte, auch der Vergleichbarkeit und daher dem Markt wegen, gerne eine Angabe der Mindestleistung - also in meinem Falle wäre eine Aussage mit "mindestens 12mbit/s" richtig.



:spos: Gefällt mir!

von Mc Jack - am 06.09.2011 11:33
Und das ist genau das worauf ich hinaus will. Ich war jetzt mittlerweile auf den Webseiten aller möglichen Anbieter. Und bis auf 2 sagen alle immer nur "bis zu 16MB/s". Egal ob es hier tatsächlich nur 1, 2, 3 oder 6MB/s gibt. Der doofe Kunde wird zur Krönung dann noch in ewig lange Verträge gezwungen und wenn die Geräte angeschlossen und der erste Speedtest gemacht wurde ist die Ernüchterung groß.

Meiner Meinung nach ist das doch die gleiche Verarsche wie mit diesen Pseudoflatrates. Rechtlich ist das dank ausgefeilter Formulierungen zwar alles rechtens. Aber für mich ist das nichts anderes als bewusste Irreführung des Kunden.

von Spacelab - am 06.09.2011 11:50
Viele Familien/Personen buchen das Internet auch im glauben die 16000 zu bekommen und überprüfen dann, wenn sie den Anschluss geschaltet bekommen haben, nichtmal ob die volle Leistung ankommt.
Gutgläubigkeit und Unwissenheit spielen denke Ich eine große Rolle.

von Aquarium - am 06.09.2011 12:02
Telekom ist schlimm. Die anderen sind schlimmer. Es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera. Dieses Fazit ziehe ich auch bei den Berichten, die ich so gehört habe.
Ich kann nur ganz dringend eines empfehlen: Hat man einmal einen Vertrag, der einigermassen funzt, NIE NIE NIE wechseln. Never change a running system. Auch wenn die Konkurrenz 20 Euro billiger ist im Monat. Was hat man davon, wenn es dann nur Ärger gibt.


von Peter Schwarz - am 06.09.2011 12:41
*unterschreib*

Bei zwei, drei Anbietern würde ich 5¤ im Monat sparen. Ich wechsele trotzdem nicht.

von Mc Jack - am 06.09.2011 12:43
Meine Eltern hatten damals Glueck, bei den 500 DSL-Anschluessen, die es fuer meine 6000-Einwohner-Gemeinde gab, beruecksichtigt zu werden. Der damals anwesende Telekomiker sagte damals: "Kuendigen Sie diesen Anschluss nie, auch nicht bei einem Umzug. Im gleichen Vorwahlbereich koennen Sie den Anschluss immer irgendwie mitnehmen. Wenn Sie den kuendigen ist der Port weg."

Gesagt, getan! Eine mit wenigen Anlaufschwierigkeiten (haeufige Sync-Abbrueche) in den ersten Wochen bislang zuverlaessig laufende 2000er ist es geworden. Auf der Strasse fragte Papa den Techniker dann im Fruehjahr, was denn von der beworbenen 6000er zu halten waere. Antwort: "Vielleicht wird's ein wenig schneller, in der Regel aber nur teurer. Ich wuerd's so lassen. Viel koennen Sie nicht gewinnen."

Tatsaechlich liefern koennen kabelgebundenes DSL in meinem Ort ohnehin nur T-Online und Arcor bzw. Vodafone. 1&1 vertickt als Reseller auch bloss T-Mobile, ist aber bei Problemen und Streitigkeiten kein besonders kundenfreundlicher Partner. Arcor/Vodafone ist hier erfahrungsgemaess recht bemueht, kann technisch aber oftmals doch nicht zaubern und muss nach vollmundigen Versprechungen gelegentlich eingestehen, doch nicht liefern zu koennen. Viele Kunden versucht Vodafone trotzdem noch mit UMTS/HSDPA zufriedenzustellen, die Zellen sind aber an ihren Kapazitaetsgrenzen angekommen und haben zu Stosszeiten keinerlei Reserven mehr.


Uebrigens: Die Verarsche. Ein Substantiv bzw. Sachwort. ;)

von PowerAM - am 06.09.2011 12:43
Ich hatte nur einmal gewechselt seit es bei uns DSL gibt. Und das ist schon sehr sehr lange. Die Telekom hatte zu guter letzt nur 3000er DSL angeboten. Und das damals zum fast doppelten Preis von Alice die mir ohne Murren eine 6000er Leitung schalteten. Probleme hatte ich mit der Telekom nur ganz am Anfang (war ja auch noch zu Pilotprojektzeiten) und als ich meine Bankverbindung wechselte. Das hatten die einfach nicht gerafft und sogar mal eine Woche den Anschluss gekappt. Mit Alice gab es gar keinen Stress.

von Spacelab - am 06.09.2011 13:17
Denen würd ich was husten. Keinen Cent würden die von mir bekommen. Sollen die das doch einklagen. Glaube nicht, dass die mit solchen Praktiken vor Gericht durchkommen würden.

von zerobase now - am 06.09.2011 13:29
Ist 1&1 eigentlich der einzige Festnetzanbieter der es sich vorbehält jederzeit die Geschwindigkeit auf 1MB/s zu drosseln? Offiziell steht auf deren Homepage ab 100GB. Aber in vielen Foren steht das sehr oft auch schon früher gedrosselt wird. Vor allem bei den schnellen Leitungen. Ich dachte das gibt es nur bei Sky-DSL oder Mobilfunk.

von Spacelab - am 06.09.2011 14:02
Zitat

Viele Familien/Personen buchen das Internet auch im glauben die 16000 zu bekommen und überprüfen dann, wenn sie den Anschluss geschaltet bekommen haben, nichtmal ob die volle Leistung ankommt.
Gutgläubigkeit und Unwissenheit spielen denke Ich eine große Rolle.

Ich mache das auch nicht, weil man das (zumindest mit diesen Speedtests) gar nicht wirklich kann. Und ganz ehrlich: Ob nun 3000 oder 6000 ankommen, beim normalen alltäglichen Surfen oder sogar auch bei Downloads merkt man das kaum bis nicht.

Es gibt aber auch genug Leute, die scheinen ihre Internetanschlüsse in erster Linie für Speedtests gebucht zu haben ;-).
Meine Meinung: Beschwerde oder rumheulen sollte man erst, wenn die Nutzung wirklich stark eingeschränkt ist, und nicht, wie viele das machen, weil bei ihren täglichen Speedtests (die ohnehin kaum Aussagekräftig sind) zu geringe Ergebnisse heraus kommen, aber die Nutzung dadurch nicht eingeschränkt ist.

von WiehengeBIERge - am 06.09.2011 16:58
Wer sein Internet aus chronisch ueberlasteten UMTS/HSDPA-Zellen bezieht, der kennt die Latenzen im durchaus zweistelligen Sekundenbereich - bevor ueberhaupt damit begonnen wird, eine Seite zu laden. Das kann an einem verregneten Sonntagnachmittag dazu fuehren, dass die Internetnutzung gaenzlich unmoeglich wird, weil man pausenlos in Timeouts faellt. Haeuft sich sowas beenden die Netzanbieter i. d. R. die Verbindung einseitig - man fliegt raus. Ob und wie schnell die Wiedereinwahl klappt haengt dann davon ab, ob die betreffende Zelle ueberhaupt noch jemand aufnimmt.

Und nun mal unter uns: Wer einen stabil laufenden DSL2000-Anschluss hat und nicht mehr dafuer bezahlt, der hat mehr als ich hier binnen der kommenden Jahre kabelgebunden bekommen kann. Momentan ist DSL naemlich nicht mehr lieferbar, alle verfuegbaren Ports sind voll und einen weiteren Ausbau wird es baw. nicht geben. Mein Ersatz heisst - sofern man es schafft, mir meinen wegen eines Kartenwechsels zerschossenen T-Mobile Anschluss wieder in Gang zu bringen - HSDPA/UMTS an Wochentagen nachts, vormittags und ggf. noch am fruehen Nachmittag sowie GPRS/EDGE in den restlichen Zeiten und am Wochenende.

Ja ich weiss... Zieh' doch da weg! :danke:

von PowerAM - am 06.09.2011 17:15
Pamchen nach 16321.:eek: Nur mit Magnetfußkabelverlängerung möglich:D und :cheers:

von dab-frank - am 06.09.2011 17:29
DSL ist soooo 2005!!!

Ok, für PowerAM mag das wie Hohn klingen, aber DSL ist doch eigentlich nur eine Krücke, eine Notmaßnahme, um Kunden über eine eigentlich schmalbandige Leitung doch so etwas wie schnelles Internet zu bieten.

Das "bis zu" ist eine knallharte, technische Grenze, die von der Qualität dier zwei dünnen Kupferlitzen abhängen, über die seit mehr als 100 Jahren die Telefonie läuft. Das liegt an dem Provisorium "DSL via Telefonleitung", wo man die Wahl hat zwischen Geschwindigkeit und Stabilität.

Auch dass die Telekom preislich und servicemäßig am unteren Ende der Qualitätsskala operiet, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben.

Wohl denen, welche einen Koax-Kabelanschluss haben. Hier bedeuten 20 MB auch 20 MB. Mein 64 MB-Anschluss liefert diese Bandbreite auch -- wird beispielsweise erreicht, wenn ich einen großen Bittorent-Downlad starte. Eine Ubuntu-ISO ist in wenigen Minuten auf der Platte.

Was Speedtests angeht, so sind diese nicht aussagekräftig. Bei wieistmeineip.de erreiche ich maximal 12 bis 13 MB im Download. Aber ich weiß durch oben beschriebenen Torrent-Download definitiv, dass meine Leitung tatsächlich die 64 MB kann.

Der einzige Speedtest, der meine Leitung völlig ausreizt, ist der von speedtest.net. Und dort auch nur mit bestimmten Servern.

Daher sind Speedtest sowieso nicht aussagekräftig.

von Alqaszar - am 06.09.2011 17:32
Naja, auch unsere Kabelanschlüsse sind nur "bis zu" Anschlüsse. Wenn ein Ring zu viele Kunden bedient merkt man das zu Stoßzeiten auch ganz deutlich.
Nur das soll ja im Idealfall so bemessen sein, dass sich das nicht auswirkt. In kleineren Städten klappt das, in größeren Städten, wo es Kabelinternet schon seit der Anfangszeit (um 2002) gibt, klappt das aufgrund der Kunden pro Ring nicht mehr überall so gut. Aber ringe kann man splitten und alles wird gut ;-).
Ist halt ein Shared-Medium, sprich alle Kunden in einem Ring Teilen sich einen "großen" Anschluss.
Funktioniert aber auf jeden Fall deutlich besser als der Behelf DSL (DSL ist eigentlich nur ein Behelf, halbwegs brauchbar Daten über eine eigentlich eher nicht dafür geeignete Leitung zu übertragen, was es nur mit Hilfe von starken Fehlerkorrekturen schafft ;-))

von WiehengeBIERge - am 06.09.2011 17:38
Ich weiss von den technischen Hintergruenden... Und beim Baufrank soll ich dann einziehen? :hot:

von PowerAM - am 06.09.2011 18:03
:bruell::cheers:Nu Nu geht Klar Und wo bleibt der Hund?:D Sitz Platz Aus:mad:

von dab-frank - am 06.09.2011 18:08
Lumpi wird mich gewiss moegen! :love:

von PowerAM - am 06.09.2011 18:12
Ich bin und bleibe bei osamatel. Die gehören zwar zur EWE (in dem Saftladen krachts aus zig Gründen zzt. gewaltig), ich habe "nur" 12.000 obwohl ich für 16.000 zahle, das ist mir aber latte. Wie Herr WiehengeBIERge schon schrob merkt man das höchstens bei Downloads. Die Downloads die ich nutze sind aber in der Regel auf der anderen Seite speedtechnisch gedrosselt. Auch das stört mich nicht. Never change a running system, da gebe ich dem schwarzen Peter Recht. Meine Eltern sind bei der Trottelkom und hatten bisher auch keine Probleme mit ihrem DSL. Die waren schon dort als der Laden noch "Deutsche Post" hiess (damals natürlich ohne DSL).

von Staumelder - am 06.09.2011 19:50
Ich dachte, die haetten schon BTX gehabt... :bruell:

von PowerAM - am 06.09.2011 19:52
Was mich in dem Fall am meisten wundert ist das die Telekom den Entertain-Preis berechnet, obwohl es nur eine 5 MBit/s DSL Leistung ist.

Denn Entertain gibt es normal nur bei DSL 16000 und VDSL 16/25/50

Es sieht so aus als hätte man den Kunden VDSL 16 Entertain verkauft, aber es würden nur 5 MBit/s ankommen. Gerade bei VDSL sollte das aber nicht passieren. Wie ist den der Upstream?

Eventuell kann in dem Fall der technische Kundendienst nochmal nachhaken, damit doch noch 16 MBit/s am Anschluss ankommen.

von Martyn136 - am 06.09.2011 20:32
Also mein letzter Kenntnisstand war das der Kundendienst eine Leitungsmessung gemacht hat und dabei herausgekommen ist das der Signalpegel zu niedrig und damit die Fehlerrate zu hoch sie. Der Techniker der meinen Nachbarn zurück rief meinte das man ihm mit diesem Werten überhaupt kein Entertain hätte anbieten dürfen. Er könne froh sein das bei diesen Werten das DSL Modem überhaupt eine stabile Verbindung aufbauen könne.

Man berechnet ihm den Entertain Preis weil er laut Telekom ja auch Entertain nutzen kann. Nur halt ohne Live HD Sender. Video-On-Demand würde aber auch in HD funktionieren.

von Spacelab - am 06.09.2011 21:10
Wenn du Internet übr Kabelanschluss machen kannst, mach das. Unitymedia zumindest biette auch eine Internetflatrate alleine an, also ohne Fernsehen und Telefon.

von Alqaszar - am 07.09.2011 00:13
VDSL mit 5 MBit/s ist vielleicht doch nicht so schlecht, weil der Upload vermutlich doch höher ist als bei ADSL(2+).

Und wenn Entertain nur eingeschränkt nutzbar ist, und nur ein Drittel der Bandbreite ankommt, dann sollte schon eine Gutschrift möglich sein.

von Martyn136 - am 07.09.2011 00:28
Bei uns im ganzen viertel gibt es kein Kabel. In Saarbrücken hatte ich in der ersten Zeit in der ich dort wohnte Kabel-Internet und Telefon und nur ärger.

Upload hat er glaube ich so etwas um die 1MB/s. Das Entertain Paket benötigt er sowieso nicht. Das nutzt er gar nicht. Er hat das nur genommen damit er einen Anschluss von der Telekom bekommt der schneller als 3MB/s ist. Ohne Entertain ist die Telekom nämlich langsamer als alle anderen Anbieter hier.

von Spacelab - am 07.09.2011 06:42
Kabel-Internet ist sehr von der Qualität der Hausverkabelung (und de Qualität des installierenden "Technikers" ;-)) abhängig.
Wie die Qualität diverser Kabelanschlüsse ist, dürfte den meisten hier im Forum ja bekannt sein. (Kabellecks & Co.).

Inzwischen werden aber Schrott-Anlagen nicht mehr einfach so in betrieb genommen dafür...

von WiehengeBIERge - am 07.09.2011 07:03
Was man für eine Geschwindigkeit hat, kann man am besten direkt im Router menü sehen, im speedport von der t-com geht das sehr einfach, glaube unter status steht das dort, der wert stimmt zu 100%

Hier gehen von den 16000 im schnitt 12500, liegt einfach da dran weil ich etwa 1,5km vom nächsten Knoten weg bin!

Da die T-com zu Teuer ist, wechseln wir zum Jahresende zu netcologne, haben die selbe Geschwindigkeit und einen günstigeren Tarif :-)


Und netcologne ist hier der einzigste der das 100mbit netz ausbaut! so das ich die chance habe auch noch in den Genuss zu kommen

von Rheinländer - am 07.09.2011 08:08
Ich wohne hier wohl auch zu weit vom nächsten Knoten weg. Nur ein paar Straßen weiter hätte ich bei Alice die "Speed Option" buchen können. Dann hätte ich VDSL mit 50MBit bekommen. In meiner Straße gibt es nur normales DSL mit 6MBit. Beziehungsweise laut Router 6238kb/s. Der Speedtest im Internet kommt auf knappe 6200kb/s. So falsch sind die also gar nicht. Vorausgesetzt mit dem PC stimmt alles. Und deshalb sind für mich auch diese Speedtests aussagekräftiger als das was der Router mir sagt. Denn entscheidend ist doch was hinten raus kommt. Nur darf ich dann in dem Falle nicht den Provider verantwortlich machen wenn die Daten nur tröpfeln.

von Spacelab - am 07.09.2011 08:40
Zitat
Spacelab
Ich wohne hier wohl auch zu weit vom nächsten Knoten weg. Nur ein paar Straßen weiter hätte ich bei Alice die "Speed Option" buchen können. Dann hätte ich VDSL mit 50MBit bekommen. In meiner Straße gibt es nur normales DSL mit 6MBit. Beziehungsweise laut Router 6238kb/s. Der Speedtest im Internet kommt auf knappe 6200kb/s. So falsch sind die also gar nicht. Vorausgesetzt mit dem PC stimmt alles. Und deshalb sind für mich auch diese Speedtests aussagekräftiger als das was der Router mir sagt. Denn entscheidend ist doch was hinten raus kommt. Nur darf ich dann in dem Falle nicht den Provider verantwortlich machen wenn die Daten nur tröpfeln.


Hier sind es etwa 2-3 km Luftlinie, in Siegburg liegt die 100mbit leitung, sogar am Nordfriedhof, dass wären luftlinie sogar nur 2 km. Man bräuchte also nur die schnellstrasse entlang das kabel zu verlegen, dass wärs schon, natürlich haperts wie immer an die kosten :mad:



von Rheinländer - am 07.09.2011 11:09
Leg doch selber das Kabel !

von Chief Wiggum - am 07.09.2011 11:17
Der Kostenfaktor ist auch der Grund warum es hier im ganzen Viertel kein Internet per Kabelanschluss gibt. Zu viele Kosten für zu wenige potentielle Kunden. Kabelfernsehen kann man hier nicht verkaufen da jeder schon seit den 80ern Satempfang hat. Und für "nur Internet" reißen die hier nicht die Straße auf. Vor allem weil es hier nur wenige Jugendliche gibt und den älteren reichen wohl die 3MBit der Telekom bzw. die 6MBit von Alice und Vodafone.

Aber eigentlich ist es ja auch jammern auf hohem Niveau. Vor allem wenn ich sehe das hier viele Gebiete nur DSL-light mit 384kb/s haben oder sich mit hoffnungslos überlasteten Mobilfunkzellen rum schlagen müssen.

von Spacelab - am 07.09.2011 11:37
Für konkrete Angebote wäre eigentlich eine Messung der Leitungsphysik erforderlich. Zudem muß beachtet werden, ob es überhaupt freie Ports gibt und wie denn überhaupt die Beschaltung des Hauptkabels aussieht.

von Thomas (Metal) - am 07.09.2011 19:19
Das wäre ja dann eigentlich genau das was Vodafone mir beim DSL-Verfügbarkeitscheck angeboten hat. Dort hieß es das 6MBit bei mir verfügbar wären. Aber sie würden VOR Vertragsabschluss eine, natürlich kostenlose, Leitungsprüfung machen und mir dann eine verbindliche Bandbreitenzusage machen.

von Spacelab - am 07.09.2011 19:42
Zitat
Spacelab
Upload hat er glaube ich so etwas um die 1MB/s.
Das ist doch schon mal gut. Bei DSL6000 würde der Upload nämlich nur so 480 bis 640 KBit/s betragen.

Persönlich find ich deshalb VDSL mit 5 MBit/s Download und 1 MBit/s Upload besser als ADSL(2+) mit 6 MBit/s Download und 0,5 MBit/s Upload. Vorallem wenn es nicht mehr kostet. :spos:

von Martyn136 - am 07.09.2011 20:05
Ja klar. Nur finde ich es halt nicht in Ordnung das großartig mit Datenraten geworben wird die am Ende beim Kunden gar nicht zur Verfügung stehen. Aber da steht die Telekom keineswegs alleine da. Da finde ich 1&1 schon fast dreister die direkt unter dem Verfügbarkeitscheck Werbung für 50MBit DSL geschaltet haben. Vor allem weil im Ergebnis des Verfügbarkeitschecks nur "DSL ist an ihrem Wohnort verfügbar" gestanden hat. Also ganz ohne Speed Angabe. Dafür mit besagtem dicken Werbebanner. :nichtzufassen:

von Spacelab - am 07.09.2011 20:31
Allerdings schaltet hier die Gier nach mehr Geschwindigkeit und das feste Wunschdenken oft den gesunden Menschenverstand der potentiellen Kunden einfach aus. In vielen Fällen ist man sich des Wörtchens "bis zu" und der altbekannten Einschränkungen und lokalen Leitungsprobleme wohl bewusst, aber der Blick besonders des im ländlichen lebenden klebt hoffnungsvoll-verzweifelt an den großen Zahlen und viele denken dann, ach was, es muss doch irgendwie klappen... die Enttäuschung auch ob der eigenen Blindheit ist dann noch größer, das sich selbst eingestehen aber schwer, und schon richtet sich die Wut auf die vermeintlich unfähigen Techniker und die angebliche "verarsche", auf die man sich eben noch nur zu gerne und oft wider besseren Wissens eingelassen hat.

von teucom - am 07.09.2011 21:20
Bei uns im Ort hat letztes Jahr die VSE NET (also schlau.com) ausgebaut, da das Umspannwerk an die Glasfaserstrecke angeschlossen wurde, gibt es jz hier schnelleres Internet. Habe bisher 3 Mbits, da die Telekom es nicht schafft 6000 RAM zu schalten. Oben auf dem Berg sieht es nochs chlimmer aus, teiwleise nur DSL 384.

Mit dem Ausbau ist jetzt im ganzen Ort bis zu 5000er möglich, habe jz mal 25000 bestellt und bin mal gespannt.

von Marcus. - am 20.04.2013 21:11
Vodafone hatte mir in Deutschland den wenigsten Aerger bereitet, und machmal hatten die auch so etwas wie Kulanz oder Kundenfreundlichkeit.

Alice hatte ich auch recht lange, anfangs waren die recht gut im Preis Leisutnsverhaeltnis, danach wurde es immer mieser, kunden-unfreundlicher und sank aufs niedrigste Niveau.

Mit Telekom hatte ich auch oft Aerger, von Aroganz, Unfreundlichkeit und Unfaehigkeit war alles dabei.

von 102.1 - am 23.04.2013 13:49
Hier fliegt DSL bald raus da in 5 Wochen der Glasfaserkabel in der Bude gebuddelt wird :spos. Dann gibts 50/50 und kein einzigen Grund mehr zum meckern!

von Jassy - am 24.04.2013 17:08
Wir hätten schon lange Glasfaser deutschlandweit, wenn nicht der Herr Kohl Beziehungen zur Kupferindustrie gehabt hätte ;-)

von Japhi - am 24.04.2013 17:19
nee, das war der Herr Black-Penny...

von iro - am 24.04.2013 17:32
Ah moment, bei den ganzen mafiösen Machenschaften komm ich schon durcheinander :D War auf jeden Fall ne Lobbygeschichte (auch Korruption genannt), weshalb da Kupfer bevorzugt wurde...

von Japhi - am 24.04.2013 17:34
Ein wenig vielschichtiger war die Geschichte schon...
Es ging auch um die Geschwindigkeit des Ausbaus. SPD und ARD warfen Black-Penny einiges vor (seine Fa. Sonnenschein, deren Leitung er seiner Frau übergeben hatte, damit ihm nichts vorzuwerfen ist), mit der Verlegung von Glasfaserkabel hätte man das Privatfernsehen noch um mehrere Jahre verzögern können... Und das wäre der SPD am liebsten gewesen. Aber nicht der CDU.
Black-Penny gab auch feste Zusagen zur Abnahme von Glasfaserkabeln, damit eine entsprechende Industrie überhaupt aufgebaut werden konnte. Die aber erstmal nur für Fernstrecken zum Einsatz kommen sollten.
Im Nachhinein kann man schon sagen, daß es mit Glasfaser frühestens ab 1987 stellenweise Privat-TV hätte geben können und nicht schon ab 1984.

von iro - am 24.04.2013 18:29
Privatfernsehen kam erstmalig über Antenne zu uns. Da hätte es keinen Unterschied gemacht, ob die jetzt Kupfer, Glasfaser oder Baumwolle für ihr Kabelnetz nehmen. Dazu war 1984 die Kabeldichte viel zu gering. EPF/SAT.1 war vielleicht auf dem Papier der erste Privatsender, in der Praxis war RTL Plus mit dem Kanal 7 der erste Privatsender Deutschlands, der auch Zuschauer hatte. Spätestens mit Astra (1988) war Glasfaser nicht mehr wichtig. An DSL dachte damals niemand. Wozu auch? Der Speicher eines damals üblichen PC oder Amiga wäre in Millisekunden voll gewesen. Digitales Fernsehen war nicht machbar, die "Zwischenstufe" D2MAC war absehbar ein Schuss in den Ofen, um einigen Herstellerfirmen eine nette Subvention zukommen zu lassen. Filz und Korruption war halt auch damals schon ein großes Thema.

von Bolivar diGriz - am 27.04.2013 06:21
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