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Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Fabegdose, Lokleitung, Stefan Klein, Dieter Mosbach

Nochmal zum Thema plus/minus an der Fahrleitung

Startbeitrag von Dieter Mosbach am 12.01.2005 23:55

Aus aktuellem Anlass
(Diskussion in Newsgroup de.etc.bahn.stadtverkehr, Thread
"Groesste Strassenbahnsysteme")

Können die Heidelberger MGT6D den Potentialwechsel verkraften
und alleine zur ZWM?

Wie hoch ist die Fahrdrahtspannung in HD?
+650V
+600V
+720V ?

Haben die HSB-RNVs EBO-Zulassung?

War der HSB Tw 80 aus eigener Kraft in Bad Dürkheim?
Wann war das?

Oder war die Gt6-Doppeltraktion das erste HSB-Fahrzeug
aus eigener Kraft links des Rheins?

Zitate aus dem Thread:
-- Wann haben die die Polarität
gedreht? Mannheim und HD hatten Anno 1901 gleiche el. Systeme, und HD hat
zwischendurch nicht umgestellt.

-- Die Stadtlinien in HD fuhren zunächst mit 600V, die
Vorortbahn HD-Wiesloch mit 650 V. 1960 wurde wegen der neuen Großraumwagen
die Spannung im ganzen Netz auf 720V erhöht.

Antworten:

Können die Heidelberger MGT6D den Potentialwechsel verkraften
und alleine zur ZWM?

Ich selbst hab es noch nicht beobachten können, aber soll wohl so sein, einzig die M-Wagen werden wohl noch geschleppt.

Wie hoch ist die Fahrdrahtspannung in HD?
Meines Wissens nach offiziell 750 V. Also je nach dem was grad im Netz unterwegs ist und verbraucht oder rückspeist zwischen 650 und 850 V. Interessant dabei: Seit dem Vorhandensein der MGT6D sind *alle* Streckentrenner überbrückt. Hatte den hintergrund, daß die wohl einiges aus der Leitung ziehen und jedesmal, wenn ein Fahrer unachtsam einen Streckentrenner "rasierte" (also 70% aller Streckentrennerbegegnungen) flogen die Unterwerke raus. Im Winter besonders lustig, da sorgten die Heizungen für ungewollte Signal- und Weichenbewegungen (dafür wurde eine Taste "ohne Strom" nachgerüstet, die auch die stromziehenden Nebenverbraucher kurz auf Eis legte")

Haben die HSB-RNVs EBO-Zulassung?
Alle haben sie eine Totmanneinrichtung und das dritte Spitzenlicht, ich gehe schwer davon aus, daß auch die Bremsmagnete funktionsfähig vorgehalten werden. Es wäre ziemlich bescheuert, wenn die (abgesehen vom Ibis) baugleichen Fahrzeuge das nicht hätten. Alle anderen haben dies nämlich.



von Stefan Klein - am 13.01.2005 01:36
Können die Heidelberger MGT6D den Potentialwechsel verkraften
und alleine zur ZWM?


Ja, 261 bis 272 können das. Waren ab Werk so ausgerüstet.

Haben die HSB-RNVs EBO-Zulassung?
Die haben m.W. alle RNVs

War der HSB Tw 80 aus eigener Kraft in Bad Dürkheim?
Zumindest hat er größere Streckenabschnitte, auch links des Rheins, aus eigener Kraft zurückgelegt.

Wann war das?
Och, bei irgendeinem RHB-Jubiläum. ***Frage weitergeb an Fabegdose oder Hogler Blaul***

Oder war die Gt6-Doppeltraktion das erste HSB-Fahrzeug aus eigener Kraft links des Rheins?
Mit Sicherheit nicht. Schon 1978 beim Jubiläum 100 Jahre MVG lief der HSB 44 auf einem Rundkurs durch MA und LU (Hbf MA - Berliner Platz - Rathaus LU - Rheinstr - PAP - Hbf MA oder umgekehrt) und ich besitze auch ein Bild von Tw HSB 80 an der Eschenbachstraße, dürfte auch vom Ende der 70erjahre stammen, Anlass und Autor sind mir allerdinx nicht bekannt.

Wann haben die die Polarität
gedreht? Mannheim und HD hatten Anno 1901 gleiche el. Systeme, und HD hat
zwischendurch nicht umgestellt.

Das glaube ich jetzt eher nicht. Warum sollte man so etwas umstellen, wenn es nur Erschwernisse mit sich bringt.
(Hat nicht irgendwer neulich etwas zu mir gesagt, dass es Städte gegeben haben soll, wo ursprünglich die verschiedenen Speiseabschnitte absichtlich unterschiedlich angeschlossen waren?)
Fakt ist, dass es schon in den 60erjahren Verhandlungen zur Vereinheitlichung gegeben hat. Diese verliefen damals aber auch im Sande, weil keiner Lust hatte eine so teuere Maßnahme zu bezahlen.

Die Nennspannung ist im gesamten Rhein-Neckar-Netz mittlerweile 750 Volt. wie viele Volt es dann tatsächlich sind entzieht sich meiner Kenntnis, es schwankt vermutlich stark. Die "modernen" Fahrzeige lieben es allerdings nicht, wenn die Spannung unter 400 Volt abfällt.



von Lokleitung - am 13.01.2005 05:14
Lokleitung schrieb:
Zitat

Wann war das?
Och, bei irgendeinem RHB-Jubiläum. ***Frage weitergeb an
Fabegdose oder Hogler Blaul***



80+44+6 in DÜW August 1993
6 in DÜW alone August 2003
80 in LU 2001 o. 2002
irgendeine Traktion in DÜW - Datum vergessen

80 und 44 waren funktionsfähig, der 6er mußte angeschoben werden :-(

von Fabegdose - am 13.01.2005 16:09
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