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Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
E94, Lokleitung, Hummelchen, Führerbremsventil

Noch'n paar Bilders

Startbeitrag von Führerbremsventil am 23.01.2006 19:00

Bevor jemand glaubt, es gäbe nur noch Omnibusbilder von mir - hier kommt die Eisenbahn:



OEG 74+205+201 im August 1988 an der Kurpfalzbrücke.




OEG 75 + 204 +181 +77, April 1989 Seckenheim Rathaus




Und der gleiche Zug in umgekehrter Reihung an der Kurpfalzbrücke. Daneben 80 + 81.

Antworten:

Zu Bild eins:"Ein Traum in beige"
Sehr schöne Bilder

von E94 - am 24.01.2006 19:18
Und auf den 1. Blick sehen der 75 und der 77 aus wie der 81 :) Und man ist doch ziemlich lange mit den Wagen im Planeinsatz rumgefahren. Was ich aber nicht versteh: Warum hat man beim Umbau der Triebwagen dem 74 eine neue Front verpasst, so wie dem 75/ 77?

von Hummelchen - am 24.01.2006 19:46

So viel ich weiß sind das zwei verschiedene Bauserien

Ich denke die Experten werden sich zu Wort melden.

von E94 - am 24.01.2006 19:55

Rastatter

Was mir gerade so zum Thema einfällt:

Die Rastatter Vierachser-Triebwagen entstammen zwei Bauserien:

1. die Zentralfahrschalter-Wagen, Baujahr 1957/58 ex 71, 72, 73 und 74
davon wurde der 72 verschrottet, der 74 steht ziemlich demoliert als 356 in Viernheim, der 71 heißt 355 und ist rot/weiß und der 73 wurde zum Schleifwagen und heißt 354

2. Die Plattformfahrschalter-Wagen Baujahr 1963, ex 75, 76 und 77
sind heute noch im Bestand, alle rot/weiß und heißen jetzt 359, 357 und 358 (in dieser Reihenfolge)

Die Front aller Wagen hatte ursprünglich zwei Scheinwerfer und ein mittig angebrachtes, relativ kleines rotes Schlusslicht. Als Elektrokupplung war nur die einpolige Hochspannungssteckdose vorhanden. Mit Einführung der Entwerter und der Schienenbremsen wurden die Wagen auf die jetzt noch vorhandenen Fabegdosen mit den mehrplogen Kabeln umgebaut. Irgendwann (vermutlich vorher) hat man auch die kleineren Schlussleuchten durch größere ersetzt.

Der 74 hatte offensichtlich mal einen Unfall o.äh. und erhielt in der ZWM beidseitig Stoßbügel mit Kletterpuffer angebaut, während der 73 und der 71 ihrer silbernen Federbügel behalten durften. Insgesamt sahen alle ein wenig unterschiedlich aus, sie unterschieden sich außer bei den Federbügeln z.B. in der Höhe der Scheinwerfer und Farbe der Metalleinfassungen um die Scheinwerfer.

Die Plattformfahrschalterwagen wurden in den späten siebziger Jahren noch mit den neuen Bilux-Scheinwerfern und doppelten Schluss- und Bremsleuchten ausgerüstet, was man bei den Zentralfahrschalterwagen unterließ (bzw. beim 73 erst beim Umbau zum Schleifwagen 1998 nachholte).

Später, als die Wagen aus dem Personenverkehr ausgeschieden waren (nach Lieferung der Klimadüwags 1989) wurden bei 75, 76 und 77 die Rückwände der Fahrerkabinen entfernt. Dem 76 noch die Joystick-Steuerung und die Technik für die Fahrleitungsbeobachtung per Dachkamera eingebaut. Sie wurden rot/weiß lackiert und erheilten außen eine kleine Bosch-Steckdose für die Schluss- Brems- und Blinkleuchten der Güterwagen.

Beim Entfernen der Entwerter nebst Steuergeräten wurden die Fahrerpulte etwas modernisiert, der alte Fahrtenschreiber wurde durch das übliche Kurzweg-Registriergerät ersetzt. Leider wurde auch das zuvor direkt an die Druckluft angeschlossene Horn durch die bei den Düwags üblichen Gebläse ersetzt.

Der 357 und 358 haben ihre Stromabnehmer übrigens an den Halbzug 45/46 gespendet, der während des Umbaus der Theodor-Heuss-Brücke in Heidelberg mit seinen einfachen Schleifleisten immer Störungen in der durch Fahrleitungskontkte geschalteten Signalanlage für die Sicherung der eingleisigen Strecke verursacht hat. Kurzerhand wurden die Rastatter Bügel draufgesetzt und die alten Halbzug-Bügel verschrottet :-(. Die beiden Rastatter erhielten dafür die zweifüßigen Düwag-Bügel.

von Lokleitung - am 24.01.2006 21:27
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