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Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Stefan Klein, Der Prinzregent vom Luitpoldhafen, Lokleitung, Fabegdose, VBL 217

die RNV antwortet wieder

Startbeitrag von Stefan Klein am 03.02.2006 15:30

ich hab ja von dem Ärgernis mit der Haltestelle Friesenheim Ost berichtet, auch, daß ich trotz Mails und Gängen ins Kundenzentrum keine vernünftige Antwort erhielt.

Heute war dies der Fall. Das Telefon klingelte und ich hatte Frau ********* vom Kundenservice dran, die ausführlich auf meine geschilderten Probleme einging. Ein kleiner Umriß:

Die Bushaltestelle Friesenheim Ost auf der Sternstraße wird künftig *doch* bedient. Man folgt damit meiner Argumentation, daß man damit das Wohngebiet östlich der Sternstraße besser anbindet, stadtauswärts hat man ja den Stop auf Zuruf, mit dem man sich an der Kreuzung Sternstraße/Ruthenstraße rauslassen lann, stadteinwärts dann den Halt auf der Sternstraße. Eine entsprechende Anweisung an die Fahrer wird rausgehen.

Es wird ein Gespräch mit den Teamleitern geben, die für die Kundenzentren zuständig sind. Mein Ärgernis über nicht aufgenommene Beschwerden ("Schreiben Sie es auf oder schicken es per Mail an die Mailadresse kundenservice@rnv-online.de") wurde ernst genommen, wenngleich man auch um Verständnis für die geplagten Kundenservicemitarbeiter warb, die wohl mit zahlreichen Beschwerden, die auch nicht immer in angenehmen Tonfall vorgetragen werden, zu kämpfen haben.

Auch wolle man sich um die Einhaltung der Busfahrwege besser kümmern. Zur Erinnerung: Ich hatte mich über einen Busfahrer beschwert, der eigenmächtig abkürzte und 2 fahrplanmäßig aufgeführte Haltestellen nicht bediente. Auch kam es schon mehrfach vor, daß die Ersatz-Haltestelle Hemshofstraße nicht bedient wurde, weil die Busse durch den Hemshoftunnel brausten.

Frau ********* outete sich als Mitarbeiterin, die bei den VBL ihre berufliche Karriere startete, somit sind meine Zweifel ausgeräumt, daß man mit dem Kundenservice in Heidelberg schlechte Karten hat, weil die sich in LU nicht auskennen. Sie konnte mit allen von mir vorgebrachten Anliegen etwas anfangen und kompetent (und gleichzeitig konzernkonform - das solls auch geben) dazu antworten.

Daß ich 5 Wochen auf eine Antwort warten durfte entpuppte sich - auch für mich nachvollziehbar - als konzerninterne Kommunikationsschwäche, die wohl auf den Einzelfall beschränkt bleiben dürfte. Ich werde ausnahmsweise nicht näher darauf eingehen.

Für den Fahrplanwechsel im Sommer sind auch einige Änderungen vorgesehen. Dazu gehört unter anderem die von mir in einer früheren Mail streng gerügte Fahrlage des 154 im 30-Minuten-Takt - dieser kommt nämlich 10 Minuten nach bzw. 20 Minuten vor dem Zentralanschluß am Berliner Platz an. Dem derzeitigen Planungsstand soll der 154 wieder zurechtgerückt werden, und somit die Gartenstadt stadteinwärts wieder an den Zentralanschluß angebunden werden. Das geht allerdings höchstwahrscheinlich zu Lasten der Valentin-Bauer-Siedlung, die dann komplett abgehängt werden soll. Dazu bleibt mir nur zu sagen, daß ich schon im Dezember den konkreten Vorschlag eines Linientaxis - das auch wieder die Bayreuther Straße mit anbindet - eingebracht habe. Dieser Vorschlag wird wohl keine Verwendung finden, vorsorglich werde ich dazu weitere Schreiben an Entscheidungsträger der Stadt verfassen.

Auf diesem Wege nochmals Dank an Frau ********* für das angenehme Gespräch und die ausführlichen Antworten, allerdings werde ich meine scherzhafte Drohung, weitere Mails an sie zu schicken, sicherlich wahr machen ;)


Edit: Realnamen entfernt

Antworten:

Re: versuchs beim nächsten mal...

... vielleicht unter 01805 / 555-465 ? Hast du das schonmal probiert ?

von VBL 217 - am 03.02.2006 15:37

Re: versuchs beim nächsten mal...

ich denk ja nicht dran eine kostenpflichtige Rufnummer zu wählen. Wäre es eine reguläre Festnetznummer, dann vielleicht.

Aber davon losgelöst mache ich es lieber auf dem schriftlichen Weg, um es auch für mich besser dokumentieren zu können. Das hat sich in der Vergangenheit als sinnvoll herausgestellt. Es erspart außerdem den RNV.Mitarbeitern das Mitschreiben, was ja von den Kundenzentrumsleuten in LU am Berliner Platz ja ohnehin gewünscht wird ;)

von Stefan Klein - am 03.02.2006 15:43

Re: :-)

Frau W. war, nebenbei bemerkt, die einzige Frau, die mit RHB-Altbaufahrzeugen umgehen konnte.
Auch das gibt's ...

(Im Frühjahr '93 wurden bekanntlich die ersten 3 Exemplare auf der damals noch nicht niederflurverseuchten RHB ausgebildet).

von Fabegdose - am 03.02.2006 18:09

rnv-Kundenservice

Zitat
ferdifuchs
...somit sind meine Zweifel ausgeräumt, daß man mit dem Kundenservice in Heidelberg schlechte Karten hat, weil die sich in LU nicht auskennen...

Im Zuge der rnv-Bildung wurden alle Mitarbeiter des Kundenservice in Heidelberg angesiedelt, dort arbeiten Leute von (fast) allen Allianzgesellschaften. Selbst wenn man mal bei jemandem landet, der sich nicht mit dem Verkehrsnetz "seines" alten Betriebes beschäftigen muss wird sich dort schon um Beschwerden, auch um Einzelfälle, gekümmert. Dafür wird dann auch häufig mit den Fachabteilungen Rücksprache gehalten und Anregungen werden weiter geleitet. Aber ich möchte nicht mit den Mitarbeitern dort tauschen...


von Lokleitung - am 03.02.2006 18:30
Zitat

wenngleich man auch um Verständnis für die geplagten Kundenservicemitarbeiter warb, die wohl mit zahlreichen Beschwerden, die auch nicht immer in angenehmen Tonfall vorgetragen werden, zu kämpfen haben.


Würde man den Nahverkehr, den man im Fahrplan angibt auch so durchführen , wie es dort steht (was natürlich auch gewisse personelle Ressourscen voraussetzt), dann wären die armen Mitarbeiter im Callcenter vielleicht weniger belastet und könnten dadurch vielleicht teilweise der Produktion zugeführt werden, was sicherlich zu einer zusätzlichen Verbeserung des Kundendienstes führen könnte. Auch die Verminderung der derzeit meiner Kenntnis nach 18 Betriebsleiter der RNV auf 25%, so wie es dem Vernehmen nach beim Aufsichts- und Leitstellenpersonal bereits angedacht ist, könnte sicherlich immense Kosten einsparen. Na ja, in der Plüschetage hat man ja von jeher selten gespart.

von Der Prinzregent vom Luitpoldhafen - am 03.02.2006 23:33
Würde man den Nahverkehr, den man im Fahrplan angibt auch so durchführen, wie es dort steht
Geht doch teilweise gar nicht. Fahrpläne auf den Ludwigshafener Spätbussen wurden entworfen, indem man sich an den Fahrzeiten der Nachtbusse orientierte. Die Begründung, warum die Fahrzeiten nicht hinhauen liegt unter anderem daran, daß zwischen 21 und 0 Uhr mehr Leute unterwegs sind als nach Mitternacht, außerdem, daß viele Ampelanlagen erst um 24 Uhr abgeschaltet werden. Ergo ist es bei entsprechendem Fahrgastaufkommen gar nicht möglich, den Fahrplan auch so zu fahren.

Das mit den 18 Betriebsleitern ist auch großzügig, die Frage ist, wie lange es dauern würde, bis sich diese Tatsache wegverrentnet hat. In jedem Fall ist es ein absolut schwachsinniger "Luxus" den sich die RNV da leistet, mal abgesehen davon, daß viele Köche mit ihrem Kompetenzgerangel bisweilen den Brei verderben. Aber darüber hab ich jetzt keine Lust zu diskutieren, es ist zu frustrierend. Beim nächsten Stammtsich, jenseits der 2-Promill-Grenze.

von Stefan Klein - am 04.02.2006 12:11
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